Mi337 – „Sozialer Kuchen“

+++Wir sind mit „Das M!perium schlägt zurück“ auf Tour! Tickets bekommt ihr hier – möge die Wissenschaft mit euch sein!+++

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00:00:00 Intro
00:19:54 Digitalisierung
00:29:58 DPG Tagung
00:32:30 Thema 1: „Furassic Park“
01:00:42 Interview mit Matthias zum „Minkorrekt Brettspiel“
01:31:49 Thema 2: „Birdie oder Windmühle?“
02:04:21 Hausmeisterei
02:07:41 Outro

Danke Karlsruhe für die tolle Show!!

Thema 1 (Nicolas): Furassic Park“ – Wissenschaftler:innen haben erstmals Mäuse mit Mammut-artigem Fell gezüchtet, indem sie gezielt Gene verändert haben. Die „Wollhaarmäuse“ haben dichteres, lockigeres Fell und zeigen auch Anpassungen im Fettstoffwechsel – ein kleiner, aber spannender Schritt Richtung „De-Extinction“. Doch ein Mammut ist mehr als ein Elefant mit Pelz, und die Technik ist noch nicht ausgereift. Bis zur echten Mammut-Wiederbelebung bleibt es also (vorerst) eher Science-Fiction als Realität!
Fun Fact: laut Eurobarometer der europäischen Kommission glauben manche Menschen, dass Dinos und die ersten Menschen parallel gelebt haben. Den Bericht dazu gibt es hier.

Interview: „Minkorrekt Brettspiel“ – wir haben mit Matthias von Montu Games über ein gemeinsames Projekt gesprochen: Das Minkorrekt Brettspiel! Wir quatschen über die ersten Ideen und wie es weiter gehen wird 🙂 Matthias und sein Team haben aktuell auch ein Kickstarter-Projekt zu ihrem Spiel „Turbo Tiere“ laufen – unterstützt gerne!

Thema 2 (Reini):Birdie oder Windmühle?“ – Golfplätze verbrauchen in vielen Ländern mehr Fläche als Wind- und Solarparks – auch in Deutschland. Würde man einen Teil dieser Flächen für erneuerbare Energien nutzen, könnten hunderte Gigawatt Strom gewonnen werden. Das heißt jetzt nicht, dass Golfplätze verschwinden sollen, aber es zeigt, wie viel Potenzial ungenutzte Flächen für die Energiewende haben.

Hausmeisterei: Wir sind auf Tour und einige Termine sind ausverkauft. Trotzdem lohnt es sich, da hin und wieder mal zu schauen, ob es nicht doch noch Tickets gibt. Manchmal werden einzelne Tickets doch noch kurzfristig frei.

Science Busters live: Auch unsere österreichischen Freund:innen von den Science Busters sind ab dem 02. April in Deutschland unterwegs! Erlangen, Jena, Leipzig und Dresden!

Outro: Intro Folge 66So’n Kongress

Minkorrekt live: Das sind die nächsten Termine:

15.03.2025 Düsseldorf (AUSVERKAUFT!)

16.03.2025 Münster (RESTKARTEN!)

22.03.2025 Detmold

27.04.2025 Darmstadt (RESTKARTEN!)

03.05.2025 Erfurt

04.05.2025 Baunatal

17.05.2025 Trier

25.05.2025 Bonn (RESTKARTEN!)

… alle weiteren Termine gibt es hier!

Wichtige Adressen:

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33 Gedanken zu „Mi337 – „Sozialer Kuchen“

  1. Lieber Reini, Lieber Nicolas

    Zuerst ein kurzes Dankeschön für die vielen Jahre mit euch!
    Zu eurem Schwank über unsere Bürokratie kann ich euch auch eine kurze Anekdote zum Thema „Reisepass beantragen“ erzählen.
    Meine Frau hat letztes Jahr einen neuen Reisepass beantragt. Bei der Beantragung wurde ihr eine Bearbeitungszeit von 5 Wochen genannt, nach 6 Wochen hat sie dann mal nachgefragt, wie es denn aussieht.
    „die Bearbeitungszeit hat sich auf 10 Wochen verlängert, da es so viele Anfragen gibt“ war die Aussage.
    Da wir 2 Wochen später in den wohlverdienten Urlaub fliegen wollten hat man uns als einzige gangbare Möglichkeit geboten, einen zweiten Reisepass mit Expressverfahren zu beantragen, dieser würde dann nur eine Woche benötigten. Auf die Frage, was dann mit dem ersten Reisepass passiert wurde geantwortet, dass der dann zum Rathaus zugestellt und dort vernichtet wird. Bezahlen mussten wir natürlich beide Pässe, einen mit 70€ und den zweiten mit knapp 100€.
    Eine nachträgliche Beschleunigung oder Stornierung des ersten war nicht möglich.

    • Moin Tom,

      ioh hatte das gleich, allerdings eine sehr nette Dame im Amt. Sie hat mir nämlich einen „vorläufigen Reisepass“ ausgestellt, da meiner nach ca. 5-6 Wochen noch nicht da war.
      Dieser Pass ist nur 12 Monate gültig und diesen hat sie dann eingezogen und vernichtet als mein richtiger Reisepass dann da war.
      So unterschiedlich sind die Ämter… 😮

      Gruß
      Nils

  2. Hallo Ihr beiden, ich habe gerade eure Folge bekommen und bei dem Beitrag Digitalisierung und Bürokratie müsste ich herzhaft lachen 😅.
    ich arbeite selber in einer Landesbehörde und wir befinden uns derzeit in der Einführung der E-Akte (für mein Sachgebiet). Ich treffe da jeden Tag auf Widerstände und auf den tollen Satz „Das haben wir schon immer so gemacht“.
    Ich selber Versuche in meinem Sachgebiet immer wieder Prozesse zu verändern oder zu erstellen, auch um bessere Ergebnisse zu erzielen, aber auch um die Digitalisierung voranzutreiben. Ich fühle mich da immer ein wenig wie Don quijote. Inzwischen habe ich gelernt, dass die Veränderung oder Einführung von Prozessen immer bedeutet auch Gewohnheiten zu ändern. Und genau das ist das Problem bei sehr vielen Menschen. Das Verlassen der Komfortzone und dann sich vielleicht noch erklären müssen, ist in der BehördenDNA nicht vorhanden.
    Aber ich kämpfe weiter für Digitalisierung und die Verschlankung von Abläufen.
    Eurer Podcast hilft mir sehr dabei😃. Vielen Dank dafür und wir sehen uns in Oldenburg 🥳

  3. Hallo Ihr Drei,
    Ihr habt viele Verwaltungsthemen zurzeit, so dass ich gerade zum Dauerkommentierer werde. 🙂 Meldet Euch doch einfach kurz bei mir, bevor Ihr Euch sinnlos aufregt. 😉 Nun zum Thema Reisepässe und „Pay to win“:
    Eure Kritik an den sogenannten Express-Reisepässen schlägt einigen Argumenten fehl. Der Reisepass ist ein Dokument, welches der Bürger nicht haben muss. Um der Ausweispflicht zu genügen reicht ein deutlich günstigerer Personalausweis (37 EUR auf 10 Jahre Gültigkeit). Den Reisepass benötigt man nur, wenn man eine Reise unternehmen möchte in Länder, die einen gültigen Reisepass verlangen. Diese Länder findet man außerhalb der EU, was einen Fingerzeig darauf gibt, dass dies auch kostenintensive Reisen sind. Die Anschaffung des Reisepasses, der ja auch 10 Jahre gültig ist, fällt bei solchen Reisen nicht unbedingt ins Gewicht. Des Weiteren kann man in den meisten Fällen die Anschaffung des Reisepasses deutlich vor der Reise planen. Falls dies aus irgendwelchen Gründen (spontane Reise, meist Geschäftsreise) nicht möglich ist, kann man dann den Expressservice der Bundesdruckerei nutzen. Der Expressservice garantiert die Produktion innerhalb von 3 Werktagen, wenn die Bestellung vor 12 Uhr erfolgt und eine Lieferung am 4. Werktag in die Behörde. In unserer kleinen Behörde ist der Pass dann auch direkt ausgabefähig und abholbereit, in größeren Behörden kann dann auch noch ein Tag hinzukommen. Das erklärt die unterschiedlichen Aussagen zur Abholdauer.

    Zum Thema Digitalisierung: Wie Ihr mitbekommen habt, arbeite ich in einer Behörde und zwar in einer kleinen Amtsverwaltung in Schleswig-Holstein, die alle üblichen Dienstleistungen anbietet. Es gibt viele Kollegen, die sich auf mehr Digitalisierung freuen. Es gibt aber tatsächlich auch viele, die lieber gewohnt wie früher auch arbeiten bzw. nur die digitalen Prozesse nutzen möchten, in denen sie ohne großen Aufwand einen Mehrnutzen haben. Was diese Kolleg:innen anbelangt zeigt meine Erfahrung, dass viele in der Tat einfach die Papierprozesse in Digital abbilden möchten. Für andere Lösungen fehlt einfach das Verständnis und die Bereitschaft, sich da einzuarbeiten. Das ist für einen wie mich teilweise mehr als frustrierend, ändern kann ich das aber auch nicht. Da wäre mehr Mut von oben gefordert. Zum Beispiel sollte man in vielen Bereichen die Alternative Papier, die es oft noch in Form von Formularen gibt, ersatzlos streichen, so dass auch die Bürger:innen gezwungen werden Dinge digital zu erledigen und so auch die unteren Behörden (und die Mitarbeiter:innen) gezwungen werden, dies digital weiterzubearbeiten. Dennoch bin ich guter Dinge, dass wir in den nächsten zehn Jahren deutlich weiter sind. 😉
    Schöne Grüße von der dänischen Grenze
    Patrick

    • Danke für den Kommentar. Das trifft auch meine Gedanken. Da bietet die Behörde schon extra einen Expressservice an, wenn es doch mal schneller als die übliche Behördenwartezeit gehen muss, und es wird trotzdem gemeckert.

    • Das Problem am Express-Reisepass ist nicht der Preis.

      Das Problem ist, dass Menschen, die es sich leisten können, in der Warteschlange der zu produzierenden Reisepässe nach vorne springen, auf Kosten der regulär bestellten Pässe.

      Wieso dauert die Produktion eines Reisepasses eigentlich 10 Wochen, wenn es doch scheinbar auch in wenigen Tagen geht? Die Nachfrage sollte doch, zumindest über’s Jahr gemittelt, konstant sein.

      • Man kann es tot diskutieren, aber es gibt kein Problem mit den Reisepässen. Wer kurzfristig wegen einer Reise einen braucht, nimmt den Expressdienst und hat ihn innerhalb 1 Woche. Wer einfach nun den alten verlängern will oder langfristig plant, nimmt den normalen Service.

        • Ich muss das Thema nochmal aufgreifen, da ich die Folge jetzt erst gehört habe..

          Es gibt auch noch den vorläufigen Reisepass. Dieser ist aber nur zu bekommen, wenn es für den Expressdienst zu spät ist. Wenn man also spontan verreisen will/muss gibt es diese Möglichkeit – die übrigens günstiger ist, als der Express Service. Der vorläufige Reisepass kostet nämlich nur 26 €. Der vorläufige Reisepass wird sofort ausgestellt und ist nur ein Jahr gültig. Es gibt wahrscheinlich Situationen, in denen ein vorläufiger Reisepass nicht ausreicht. Für die meisten Fälle reicht der aber aus und es ist absolut nicht notwendig sich durch das Extrageld in der Reihenfolge vorzudrängeln. Vor allem finde ich aber, ist es nicht notwendig die Druckerei damit zusätzlich zu belasten.

    • Was du meiner Meinung nach ja eigentlich sagst ist: Der Staat stellt minimale Grundfunktionen bereit und für alles andere soll man Münzen einwerfen. Bitte nicht. Reicht schon, dass wir das bei den Krankenkassen haben. (Dinge wie Freizügigkeit und Reisefreiheit haben wir auch noch nicht erwähnt).

    • Hallo Patrick und Danke für deinen Kommentar.
      Da Du aus SH kommst, kannst Du ja mal gelegentlich über den Umstieg von MS- auf Libre-Office berichten. Das Projekt finde ich auch sehr spannend.

      Ansonsten Reisepass: Ja. Da sind Deine Argumente richtig. Unabhängig davon meine ich aber, dass ein neuer Perso kostenlos sein sollte (zumindest alle 10 Jahre).
      Schöne Grüße aus dem Münsterland, Björn

  4. Ja, die Bürokratie. Als Schriftführer eines kleinen Vereins kann ich ein Lied singen (eigentlich mehr eine Oper). Wie jedes Jahr musste ich heuer unsere Faschingsfeier anmelden (Teilnehmerzahl: ca. 80). Nicht einmal, sondern bei drei verschiedenen Ämtern. Natürlich schriftlich, nicht online; Parteiverkehr nur Vormittages, also Urlaub nehmen für den Amtsgang. Dort wurden dann immer wieder die selben Fragen gestellt, z.B. nach der Zahl der Urinale (aber ohne dass es Vorgaben dazu gibt). In zwei der Anträge musste ich sogar meinen Geburtsort angeben, als ob das irgendeine Rolle spielen würde.

    Wenn ich daran denke, dass irgend ein Beamter das alles auch lesen und vielleicht noch abtippen muss, wird mir ganz schlecht.

  5. Hi Ihr,
    zum Thema „Pay-to-Win“ bei Reisepass.
    Letztes Jahr gab es mal eine Diskussion darüber, ob die Fast Lanes an Flughäfen illegal sind, weil Korruption bzw beschleunigungs Korruption.
    Ich denke aber, dass daraus nichts wurde, sonst gäbe es meiner Meinung nach eine größere Berichterstattung darüber.
    liebe grüße

  6. Moin liebes Minkorrekt-Team,
    eine kurze Idee zum Minkorrekt-Brettspiel:
    Gibt es auch ein „Schwurbel“-Modul? Also wenn beim Push-Your-Luck für die Experimente was schief geht und die Experimente nicht mehr wissenschaftlichen Standards entsprechen, dass man die dann immer noch auf Schwurbelkanälen veröffentlichen kann?

    Liebe Grüße
    Knut

  7. Mir wurde von Kreationisten gesagt, Gott hätte die Dinoknochen einfach platziert, um die Menschen zu testen. Das ist so plump und unkreativ wie universell auf alles anwendbar.

  8. Die Dinosaurier lebten von etwa 235 Millionen Jahren bis vor etwa 66 Millionen Jahren. Dinosaurier gab es also etwa 169 Millionen Jahre lang.

    Eine urbane Legende besagt, dass Intelligenz ein evolutionärer Vorteil ist. Der Mensch ist seit ca. 2 Millionen Jahren auf der Erde und hat sich aufgrund seiner Intelligenz als dominante Spezies etabliert.

    Warum gibt es bis heute keine Funde, die auf eine intelligente Dinosaurierart hinweisen? Ist es einfach zu lange her, so dass alle Hinweise verloren gegangen sind, oder ist Intelligenz auf lange Sicht (z.B. mehr als 10 Millionen Jahre) doch kein evolutionärer Vorteil?

    • Wie ein Kommentar oben schon erwähnt hat, gibt es auch heute noch Dinosaurier auf jedem Kontinent. Evolutionär sind diese also sehr erfolgreich.

  9. Hallöchen,
    die Info mit eurem Brettspiel fand ich sehr cool, ich dachte erst es wird ein Interview über Educational Games, weil ihr darüber vor einigen Wochen gesprochen hattet aber ein eigenen Spiel ist einfach der Wahnsinn. Ich bin wohl auch die richtige Zielgruppe was den Kauf von solchen besonderen „Merch“ Artikeln angeht. Deswegen würde es mich freuen wenn ihr (vorausgesetzt es gibt welche) Neuigkeiten zusammen mit den Entwicklern in diesen kleinen Interviews im Podcast behandelt. Für das nächste Interview hätte ich die Frage wie die Finanzierung abläuft. Wird das Spiel vor allem über Webseite des Verlages verkauft werden? Wenn die Finanzierung über Kickstarter läuft, bekommen zukünftige Backer das Spiel spätestens mit dem Release auf der Webseite? (Diese Frage bezieht sich v.A. auf andere Verlage bei denen die Spiele früher im Einzelhandel/Webseite verkauft werden als an die Backer versandt. Was (zumindest in meiner Bubble) dazu führt das einige Brettspieler Kickstarter-Kampagnen mittlerweile meiden).
    Ich freue mich auf jeden Falls schon richtig drauf, vielleicht sieht man sich ja zur Spiel entweder dieses oder im nächsten Jahr 🙂

  10. zu Datev Unternehmen online (DUO): Ja, das Teil ist eine 1:1-Kopie eines Papiervorgangs, wie es seit jahrzehnten abläuft. Aber ich bin froh das DUO so funktioniert. Ich arbeite schon einige Jahre damit, habe vor zwei Jahren die Stelle gewechselt und bin in einem sehr sehr papierlastigen Büro gelandet. Die Leitung ist Ü60 und will eigentlich nichts mehr ändern, lief ja schon immer so. Da konnte ich mit DUO gut zeigen, wie analog eine digitale Buchhaltung funktioniert und er hats relativ schnell akzeptiert. So arbeiten wir heute zumindest mit etwas weniger Papier.

    Ich glaube daher für die vielen Giselas und Manfreds in deutschen Buchhaltungen ist DUO genau das richtige…. und falls jemand von Datev mitliest: Bekommt eure Probleme um den 10. eines Monats endlich in Griff 😉

    • This is why we can’t have nice things.

      Das Problem an dieser Digitalisierung ist eben, dass wir zu viele Menschen haben, die eigentlich *keine* Digitalisierung wollen.

  11. Moin Ihr beiden,
    mich hat das Thema mit der Energiedichte/Fläche etwas angefuchst und ich hab einfach einmal DeepResearch drauf angesetzt in der Hoffnung ein paar Zahlen zu bekommen. Dabei sollte der komplette Zyklus mit einbezogen werden. Also von Rohstoffe aus der Erde holen bis Fläche der Kraftwerke (ähnlich wie es Reini gemacht hat). Das ganze habe ich spezifisch für Europa ausrechnen lassen (Bezug auf Technologiestand) und dabei sind folgende Werte herausgekommen. Spannend ist das auch ChatGPT sagt das man bedenken muss das bei Solar und Wind die Fläche hybrid genutzt werden kann. Was bei den „traditionellen“ Energien nicht oder nur sehr eingeschränkt möglich ist.

    Wind ~1 W/m²
    Solar PV ~5 W/m²
    Coal ~8–10 W/m²
    Natural Gas ~6 W/m²
    Oil ~5–10 W/m²
    Nuclear ~1000+ W/m²

    Bei Bedarf kann ich gerne den gesamten Artikel von ChatGPT nochmal irgendwo hinterlegen.

    • Spannend wäre die Frage in Bezug auf die Netzinfrastruktur, etc. Da die Erneuerbaren ja nur begrenzt regelfähig sind, Bedarf es immer mehr Regelenergie, um das Netz stabil zu halten. Wir betreiben mittlerweile an fast allen Kraftwerksstandorten (auch an den eigentlich stillgelegten) große Batteriespeicher, um damit kurzfristig viel Energie abgeben oder aufnehmen zu können. Viel weitere sind im Bau oder geplant.

      Allein im Kraftwerk Westfalen in Hamm (die Steinkohleblöcke sind alle stillgelegt) werden bis zu 1200MW Leistung in Batterien installiert. Das sind über 300 Seecontainer voll Lithium Batterien.

      https://www.rwe.com/presse/rwe-generation/2025-02-14-rwe-nimmt-220-mw-batteriespeicher-in-hamm-und-neurath-in-betrieb/

  12. Man sollte mal eher die Nutzfläche für Erneuerbare mit der von Ackerfläche vergleichen, bei der ich nicht sicher bin, wie nützlich diese für die Gesellschaft sind, die bis zum Anschlag subventioniert werden und die um ein FAKTOR umweltschädlicher sind als Golfplätze.

  13. zu Ausweisen und Digitalisierung:

    Bei dem Thema wird mir häufig zu klein gedacht. Da wird über die Terminvergabe gemeckert, und darüber, wie lange das dauert.
    Ich frage mich: Wieso brauche ich für einen (neuen) Ausweis/Pass eigentlich einen Termin? Wieso muss ich zum Bürgerbüro gehen? Wieso sitzt da eine verbeamtete Person, die für viel Geld langsam meine Daten in einen Computer tippt?
    Alle Daten liegen der Behörde vor, die meisten ändern sich eh nicht, ein neues Foto kann eine KI oder ein Sachbearbeiter im Hinterzimmer abgleichen. Aktualität des Fotos kann man dann bei Abholung prüfen, wenn es unbedingt sein muss.

    Wie wär’s, wenn ich das online beantragen könnte? Und wie wär’s, wenn der Staat mir direkt einen freundlichen Hinweis schickt, wenn er weiß, dass mein Dokument bald abläuft?

  14. Als Nicolas gegen Ende kurz „Ein kleiner Hinweis in Richtung Österreich“ sagte, hatte ich schon gehofft, ihr habt endlich Termine für eure Show hier in Österreich bekanntzugeben 😔

  15. Zum Thema Bürgeramtstermine: Als ich in den 0er-Jahren meinen ersten Perso beantragt habe (in Essen), brauchte man keinen Termin. Als ich vorrübergehend mal in Münster gewohnt habe, brauchte ich keinen Termin. Als ich nach Hamburg gezogen bin, bin ich aus allen Wolken gefallen: Wieso brauche ich fürs Bürgeramt einen Termin? Bisher bin ich immer einfach hingegangen, habe eine Nummer gezogen und bin spätestens nach 20 Minuten drangekommen (meistens deutlich früher).

    • Ja, früher ging das.
      Aber da wollen die Beamten eben nicht zurück, was einmal eingeführt wurde, ist doch toll so nun. So schön planbar. *bleistiftanspitz*

  16. Hallo zusammen,

    ich wollte mal einen positiven Kommentar zum Thema Digitalisierung abgeben… weil davon gibt es generell zu wenige, wie ich finde. Auch wenn es nicht direkt zum Thema Steuer, DATEV etc. passt.

    Ich finde ein sehr gelungenes Digitalisierungsprojekt ist die App des Jobcenters. Aus Gründen musste ich Ende letzten Jahres zum ersten mal Bürgergeld beantragen. Dies konnte ich komplett auf der Webseite und in der App der Bundesagentur erledigen, inkl. Fotos von Belegen, Mietvertrag etc. Ich musste bisher nur ein einziges mal persönlich Vorstellig werden, um mich initial Auszuweisen (Wäre nicht nötig gewesen mit E-Perso/BUND-ID). Auch alle Nachfragen an meine Sachbearbeiter*innen und Änderungensanträge konnte ich über die App klären, mit teilweise sagenhaften Bearbeitungszeiten von wenigen Stunden. Das hat mich jetzt schon mehrfach wirklich positiv überrascht.
    Ich denke gerade für viele Bezieher*innen von Bürgergeld kann dies eine große Erleichterung sein, da sie sich eben meist ohne fachliche Beratung (z.B. Steuerberater*in) durch den Behördendschungel kämpfen müssen und dazu durchschnittlich einen niedrigeren Bildungsgrad besitzen. Hier wurden die Digitalisierungsmilliarden also tatsächlich mal gut investiert.

    Soviel dazu von mir, hatte irgendwie das Gefühl wir brauchen alle mehr positive Comments 🙂

    Grüße aus Chemnitz,
    schulzi

  17. Eben einen Spruch gefunden:

    Positiv am Ingenieurdasein ist, dass ich noch nie mit jemanden über alternative Statik, traditionelle chinesische Schwerkraft oder sanfte Thermodynamik diskutieren musste.

    😉

  18. Hallo,

    Stichwort Fastenzeit, auch ich komme aus einem religiösem Haushalt mit den erwähnten Angewohnheitrn.
    was ich lange nicht wusste, ist dass die eigentliche Zeit von Aschermittwoch bis Ostersonntag nicht 40 sondern 46 Tag beträgt. Die sonntags zählen nämlich nicht mit.
    Danke und viele grüsse

    • Ursprünglich wurde an den Sonntagen auch gefastet. An der Synode von Benevent im Jahre 1091 wurden dann die Sonntage vom Fastengebot ausgenommen und der neue Start der Fastenzeit daher früher ins Jahr verlegt, damit man wieder auf 40 Tage kommt. Es gibt Gegenden, die dieses neue Datum nicht übernommen haben und nach wie vor am alten (späteren) Termin mit dem Fasten beginnen, inkl. der Sonntage. Da beginnt die Fastenzeit am Sonntag *nach* Aschermittwoch.

      Fasching/Karneval/Fasenacht/Fasnacht am alten (späteren) Termin nennt sich „Bauernfasnacht“ oder schlicht „Alte Fasnacht“. Und auch der alemannische Spruch „Spät (sein) wie die alte Fasnacht“ rührt von daher.

  19. Zum Thema Spiele lasse einfach einen Tip da, der ein klassisches Computerspiel auf ein Brettspiel portiert und dabei den gleichen Spaß entfaltet wie früher, aber auch unterhält, wenn man das Spiel nicht kennt:

    WORMS ( gemeint ist die englische Bezeichnung für längliche Tiere und Leber Stadt)

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