Mi363 – "Pommes Punkte"
Shownotes
Minkorrekt Live: Wir sind mit "Das M!perium schlägt zurück" auf Tour! Tickets bekommt ihr hier – möge die Wissenschaft mit euch sein!
DORTMUND UND DUISBURG LEIDER ABGESAGT! Aus bürokratischen Gründen müssen wir leider die beiden Termine ersatzlos absagen.
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Inhalt
00:00:00 Intro
00:11:22 Wunderland Kalkar
00:38:11 Kommentar von Rene zu gekrümmter Raumzeit
00:40:22 Thema 1: "Deep Lying"
01:16:23 Science Snack
01:21:43 Thema 2: "Pentagon auf Eis"
01:44:00 Schwurbel der Woche
01:51:52 Hausmeisterei
01:57:05 Outro
Thema 1 (Nicolas): "Deep Lying" – Wer Aufgaben an KI delegiert, handelt häufiger unehrlich. Sprachmodelle wie GPT-4 folgen unethischen Anweisungen zudem öfter als Menschen; gängige Sicherheitsvorkehrungen greifen kaum.
Science Snack: "Menschengemachte Masse" – Im Jahr 2020 hat die von Menschen geschaffene Masse (anthropogene Masse) erstmals die gesamte lebende Biomasse der Erde übertroffen!
Thema 2 (Reini): "Pentagon auf Eis" – Warum kippen Eisberge? Experimente zeigen: Beim Schmelzen verlieren sie ihr Gleichgewicht, kippen wiederholt. Aber nie komplett, sondern immer nur um ein Fünftel. So entstehen Kanten, bis am Ende ein Fünfeck übrig bleibt. Hier das Paper aus dem Jahr 2024.
Schwurbel der Woche: "Business und Schwingung" – Leider wieder ein Beispiel dafür, warum die seriöse Coachingszene einen schlechten Ruf hat.
Hausmeisterei: Wir sind auf Tour und einige Termine sind ausverkauft. Trotzdem lohnt es sich, da hin und wieder mal zu schauen, ob es nicht doch noch Tickets gibt. Manchmal werden einzelne Tickets doch noch kurzfristig frei.
Sternengeschichten Live: Unser Freund Florian Freistetter ist am 28.09. mit seinen Sternengeschichten in Leverkusen! Holt euch hier Tickets.
Minkorrekt live: Das sind unsere nächsten Termine:
DORTMUND UND DUISBURG LEIDER ABGESAGT! Aus bürokratischen Gründen müssen wir leider die beiden Termine ersatzlos absagen. 14.09.2025 Bielefeld – Vermutlich Ersatztermin im Januar, in der nächsten Folge gibt es Näheres!20.09.2025 Freiburg – VERLEGT AUF DEN 16.11.2025!
04.10.2025 Lübeck (AUSVERKAUFT)
11.10.2025 Mainz am Rhein
12.10.2025 Mainz am Rhein
08.11.2025 Gießen
09.11.2025 Köln
15.11.2025 Fürth (AUSVERKAUFT!)
22.11.2025 Oldenburg (AUSVERKAUFT)
23.11.2025 Osnabrück
Outro: Intro aus Folge 92 "From Dusk til Dawn"
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Transkript anzeigen
00:00:01: Oh, die dunkle Jahreszeit bricht wieder an und es beginnt von vorn.
00:00:05: Scharen junger Menschen stürmen in den Trachten ihrer Leute erst die Theken und dann die Tische.
00:00:10: Ein Gedränge ohne jede Rücksicht und Verstand.
00:00:13: Wie die Heuschrecken fallen sie über die Brathähnchen her und hinterlassen nur leere Teller und Chaos.
00:00:20: Gott, steh uns bei.
00:00:22: Meine Güte, das Oktoberfest ist in Bayern.
00:00:26: Davon kriegst du doch gar nichts mit an der Uni.
00:00:29: Oktoberfest?
00:00:30: Wer redet hier vom Oktoberfest?
00:00:32: Ich rede vom Semesteranfang in der Mensa!
00:00:55: Methodisch inkorrekt, Folge dreihundertsechzig vom dreißigsten neunten zweitausendfünfundzwanzig direkt aus der Mensa der Wissenschaft mit mir heute wieder mein externer Gast Rainer Dremford.
00:01:05: Zahlen und glücklich sein.
00:01:08: Und ich bin der Mitarbeiter der Wissenschaft Nikolas.
00:01:10: Voller Glück auf.
00:01:11: Übrigens.
00:01:12: Ja,
00:01:13: es gibt eine Neuerung in der Mensa in unserer Mensa.
00:01:16: Externe Gäste zahlen jetzt genauso viel wie die Mitarbeiter.
00:01:20: Es gibt nur noch die Stufe Studierende oder mit oder.
00:01:24: andere Menschen.
00:01:27: Lass mich raten, es sind nicht die Preise für die externen runtergegangen, sondern die für die Mitarbeiter.
00:01:32: hoch, oder?
00:01:35: Ja, ich habe ja... Ja, wahrscheinlich.
00:01:37: Ich weiß es ehrlich gesagt gar nicht.
00:01:39: Ich habe das nicht so nachvollzogen.
00:01:40: Ich habe mir ja angewohnt, wir haben so eine Mensa-Karte, da zahle ich immer Geld drauf.
00:01:47: Und wie FIFA Points.
00:01:49: Also das reale Geld in irgendeine andere Fantasiewährung, also auf der Karte erstmal, damit man es vergisst.
00:01:54: Ein Pommespunkte umwandeln.
00:01:59: Genau.
00:01:59: Und dann siehst du halt nicht so genau, was, naja, das ist reales Geld auf der Karte natürlich, aber ich gucke trotzdem nicht so drauf und kriege manchmal nicht mit.
00:02:08: was das Essen kostet.
00:02:09: Ich suche mir da halt, man kann da ja so Komponenten auswählen, die nehme ich dann mit.
00:02:12: Und manchmal habe ich dann Studierende aus unserer Arbeitsgruppe neben mir, die dann sagen, die Bratwurst ist aber ganz schön teuer für einen Mitarbeiter.
00:02:21: Ich will
00:02:22: es gar nicht wissen, ich will es nicht wissen.
00:02:25: Ich erinnere mich auch noch dran, dass damals die Preistufen so für Studenten voll okay, also günstig, für Mitarbeiter schon eine gute Ecke teurer.
00:02:34: und für externe Gäste, war das so, dass dir eigentlich, also dass du eigentlich erwartest, dass hier noch eine Flasche Wein dazu gereicht wird, wenn nur am Tisch bedient wird, so in etwa.
00:02:45: Das war immer, also da hab ich auch mal gedacht, so krass.
00:02:48: Ist natürlich richtig, ne?
00:02:50: Also einerseits ist irgendwie richtig, dass das für Studenten halt so fasziniert und günstig ist und für externe Besucher halt teurer ist.
00:02:57: Aber ich fand den Preissprung immer so hart, dass es fast schon peinlich war, wenn man externe Gäste da hat und mit denen in die Mensa gegangen ist.
00:03:05: Dass man lang gesagt hat, nee, such dir mal aus, ich bezahl das mit.
00:03:10: Ja, das stimmt, ja.
00:03:12: Also bei manchen Sachen bist du total erstaunt und sagst, der ist ja natürlich bei so einer Mensa wahrscheinlich immer so eine Mischkalkulation.
00:03:19: Bei manchen Sachen bist du total erstaunt und denkst so, wieso kann das so teuer sein?
00:03:26: Also warum diese zwei Stücke da?
00:03:29: Und dann gibt's aber auch manchmal andere Essen, wo du sagst, okay, da hat Chris Gagné aufgegessen.
00:03:34: Also die Eintöpfe sind halt immer so reichlich eigentlich.
00:03:37: Ja,
00:03:37: das stimmt.
00:03:38: Die waren
00:03:38: auch immer
00:03:39: gut.
00:03:40: Ja und gut.
00:03:41: Über gut würde ich bei unserer Mensa überhaupt nicht mehr kann.
00:03:44: Ich finde hier wirklich... Also ich esse da super gerne.
00:03:48: Da hat sich
00:03:48: viel getan, glaube ich.
00:03:50: Also ganz am Anfang, als ich da angefangen habe, war so ein Mittel, aber am Ende wurde es echt deutlich besser.
00:03:54: Ich fand immer dieses Ding, wenn man mal an den Campus essen gegangen ist, wo die Mensa neu gemacht wurde, habe ich immer so eine Träne im Auge gehabt, wenn ich in unsere Mensa zurückgekommen bin.
00:04:04: Ja, jetzt musst du auch erklären, warum.
00:04:06: Warum?
00:04:06: Weil die war nagelneut, die gleichen Gerichte prinzipiell eigentlich und die gleichen Preise, aber irgendwie war das so... Die Auswahl war gefühlt dreimal so groß.
00:04:16: Es gab irgendwie Pudding und man konnte sich noch seine M&M's da drauf streuern, wenn man wollte.
00:04:21: Nicht
00:04:21: nur M&M's, sondern es gab so eine Topping-Bahn.
00:04:23: Oder verschiedene Toppings, also Gummibärchen oder M&M's war da auch
00:04:27: immer her.
00:04:27: Und in Duisburg gab's nur die Nudelbar, wo man gefühlt seine Nudeln mit Gold aufgewogen hat.
00:04:34: Aber das ist mittlerweile auf jeden Fall Best Bang for the Buck eigentlich.
00:04:37: Also Salat oder Nudelbuffet.
00:04:43: Also da ist für uns der größte Preissprung, weil du sagen würdest, okay, da sind eigentlich sehr, sehr frische Sachen, frische Salate, halt mal so ein Stück Lasagne oder so, wo du den Stück abmachen kannst.
00:04:58: Also im Prinzip so wie auf einer Party, wo du Oliven da stehen hast.
00:05:04: Hier Schafskäse oder wie heißt das diese, ja so Käse, also so
00:05:08: Feta.
00:05:10: im Prinzip so ein bisschen wie tapas.
00:05:11: baust du dazu zusammen alles was da haben will jeden tag eigentlich wie party und das wird alles nach gewicht gemacht genau also alles auf ein teller.
00:05:20: dann wird das gewogen und das ist immer so dass ich sagen würde billig und manchmal sage ich halt so auch ja hier das gericht so und so das standardgericht ist sieht gut aus nimmst du das mal irgendein fisch oder so.
00:05:31: und dann ist aber umverhält nehmen es sich teuer irgendwie.
00:05:37: Also ich erinnere mich noch daran, dass Darm, also es ist mir mittlerweile schon ein paar jährchen her, als ich noch in der Mensa regelmäßig gegessen habe und wenig Geld hatte als Armerstudent oder schlecht bezahlter Mitarbeiter, dass für mich die Nudeltäcke immer so, heute gönn ich mir mal, was Tag war.
00:05:51: Das ist mir das relativ teuer, aber da hat sich wahrscheinlich auch alles geändert.
00:05:56: Also Mensa ist eh so ein Ding, ne?
00:05:58: Ich glaube... Es gibt kaum irgendwo so einen harten Unterschied wie in Mensen, wenn du an verschiedene Unis gehst.
00:06:05: Auf jeden Fall.
00:06:06: Ich hab ja ganz, ganz früher zwei Semester Maschinenbau in Bochum studiert und da ist in dem Jahr, als ich an die Uni gekommen bin, hat die Mensa zugemacht, weil die renoviert wurde und werd nur so eine Aushilfsmenser mit zwei Gerichten, die, ich glaub, die haben das Beste, was in ihren Möglichkeiten waren, gegeben, aber die Möglichkeiten waren nicht groß.
00:06:25: Also da hast du halt nicht viel gegessen, da bist du in Bochum eher einmal quer rüber über die Brücke da zu diesem Einkaufszentrum und hast da irgendwie, weiß ich nicht, irgendein Sandwich gegessen oder so.
00:06:36: Und später waren wir ja noch mal in Bochum, als wir zusammen da waren, um da Messungen vorzunehmen und waren dann in der Mensa und ich hatte auch ein bisschen Tränen in den Augen, weil die Mensa war ja nagelneu und die war so... Also gefühlt so unglaublich gut, irgendwie fünf verschiedene Gerichte, diverse Theken, wo du dir was zusammenstellen kannst und so.
00:06:55: Und das war einfach nur toll.
00:06:56: Und ich glaube, es gibt durchaus Menschen in Deutschland, die richtig, richtig gut sind.
00:07:02: Und es gibt auch welche, die richtig räudig sind.
00:07:04: Ja, ja, ja.
00:07:06: Je nachdem, wo der Land ist.
00:07:07: Ich guck gerade, wo es denn wohl die Beste gibt.
00:07:13: Ich glaube, Münster hat die mal bekommen.
00:07:15: Ja, ich sehe gerade.
00:07:15: Zweitausendvierundzwanzig hatte wohl die Mensa Süd in Rostock gewonnen.
00:07:21: Laut Unikum Campus.
00:07:23: Das kann natürlich auch in den Kategorien Geschmack, Auswahl und Service steht.
00:07:28: Da muss man ja auch noch unterscheiden.
00:07:31: Also ob es nur ums Essen geht oder ums Gesamtpaket.
00:07:36: Ja, er stimmt.
00:07:38: Interessant.
00:07:39: Ja.
00:07:40: Rostock, ja, okay.
00:07:41: Da war ich noch nie, muss ich sagen.
00:07:43: Auf Platz zwei und drei folgen die Mensa Kellenspringen in Frankfurt oder und die Mensa in Fächter.
00:07:54: Na gut, da war ich auch noch nie.
00:07:58: Die letzte Mensa, glaube ich, in der ich gegessen habe, war Dresden bei einer DPG-Tagung.
00:08:03: Da
00:08:03: ist es auch lange her, oder?
00:08:04: Da ist es
00:08:04: richtig, richtig lange her.
00:08:07: Also ich war mal in Dresden, da sind wir ja alle drei Jahre für die DPG-Tagung und ich war einmal in Dresden kurz nach dem Fall der Mauer, als es so gefühlt hat, kann nicht sein, weil ich es als dreiundneunzig-Abitur gemacht habe, aber... War dann doch ein paar Jahre, aber das hatte noch einen sehr sozialistischen Charme, muss ich sagen, sowohl im Geschmack als auch in der Presse, in der Darbietung.
00:08:31: Aber mittlerweile ist die auch sehr gut, habe ich
00:08:34: auch.
00:08:34: Ich glaube, da hat sich generell in Mensa, also bei Mensa-Essen hat sich auch, würde ich sagen, in den letzten zehn, fünfzehn Jahren unglaublich viel getan, weil man mehr Bewusstsein für Essen bekommen hat, glaube ich.
00:08:44: Ich möchte, also
00:08:45: welche Rolle das spielt.
00:08:47: Weil ich hier gerade die Top Ten gelesen hab oder die besten Mensen.
00:08:51: Da gibt's ein Zitat vom Unikum Chefredakteur von der Chefredakteurin Dorothee Fricker, die das hier also zumindest begleitet hat journalistisch und auch die Preisverleihung wohlgemacht hat.
00:09:04: Sie sagt, Mensen sind heute keine Abfütterungsanlagen mehr, sondern moderne Servicebetriebe.
00:09:11: Abfütterungsanlagen ist ja auch
00:09:13: schön.
00:09:15: Aber wie gesagt, ich glaube, man hat erkannt, welchen Stellenwert das hat und wie wichtig das ist.
00:09:20: Oh ja, das glaube ich auch.
00:09:23: Ein interessanter Punkt, habe ich noch nie darüber nachgedacht.
00:09:27: Dieses Gesamtpaket, wo sich Studierende aussuchen, wo möchte ich studieren und wo nicht, dass das natürlich absolut rein spielt.
00:09:36: Was kostet die Mensa?
00:09:37: In welcher Qualität gibt es da Essen?
00:09:38: Bekomme ich da auch vegane vegetarische Gerichte?
00:09:42: Wie vielfältig ist das?
00:09:43: Wie abwechslungsreich?
00:09:45: Das ist ein guter Punkt.
00:09:46: Wahrscheinlich spielt das schon auch deutlich rein und ist ein wichtiger Punkt, den so eine Uni nicht vernachlässigen sollte.
00:09:53: Wir haben ja in Duisburg versucht, man ja seit einigen Jahren mal eine neue renovierte Mensa.
00:09:59: Also wie gesagt, ich bin gar nicht so unglücklich mit der Alten.
00:10:02: Ich weiß gar nicht, woher die Bestrebungen kamen, eine neue zu bauen.
00:10:05: Wahrscheinlich war die einfach mal ein bisschen klein.
00:10:07: Aber man wollte ja eine neue bauen, aber das ist ja... Hat ja mal wieder nicht funktioniert, aber ist wahrscheinlich auch ein guter Punkt.
00:10:15: Also als junger Studentin suchst du dir sicherlich auch aus und sagst, wie kann ich in dieser Stadt leben, welche Qualität ist in der Stadt, aber eben auch was bietet mir die Uni.
00:10:27: Ja, ich glaube, also ich glaube, niemand sucht sich die Uni natürlich nach Immensa aus, aber definitiv ein Punkt, der zur Zufriedenheit und so mit Beiträgt.
00:10:34: Ja, so
00:10:34: sollte man das sagen.
00:10:35: Ja, das ist ein guter Punkt.
00:10:36: Also du hast völlig recht.
00:10:38: wahrscheinlich, bevor du dich einschreibst, gehst du nie in Immensa essen.
00:10:41: Aber wenn du dir überlegst, ob du zum Master oder zur Promotion nochmal woanders hingehst, da kann das, glaube ich, schon eine Rolle spielen, wie glücklich oder unglücklich du bist an dem Standort.
00:10:52: Generell wie viel wie viel Zeit du am Campus verbringst und so.
00:10:56: Also ob ihr irgendwie sagt so näh essen.
00:10:58: Also das ist ja ganz ja auch so sozialer Kleber mit anderen Studenten oder anderen Mitarbeitern essen gehen.
00:11:05: Das ist ja auch so so ein Ding was eigentlich mal sehr wichtig ist.
00:11:10: Jetzt hab ich Hunger.
00:11:13: Ich lade dich ein.
00:11:14: Ah ne, ist ja ein Mitarbeiter Tarif, das wär mir zu teuer.
00:11:18: Also ja,
00:11:19: das nicht.
00:11:20: Apropos gutes Essen.
00:11:21: Ich war am Wochenende, ich habe nicht viel zu erzählen, aber ich war am Wochenende wieder in unserem Sehnsuchtsort.
00:11:28: Oh Gott.
00:11:30: Dem Wunderland Kalka.
00:11:32: Heißt das nur noch Wunderland Kalka?
00:11:35: Ja, es ist nicht mehr das Kernwasser Wunderland.
00:11:38: Davon hat man sich verabschiedet, das ist das Wunderland Kalka.
00:11:41: Aber Kearny gibt es noch, das Maskottchen.
00:11:44: Kearny gibt es noch und seine Lebensgefährtin Kerna auch
00:11:48: noch.
00:11:48: Oh, die kenne ich gar nicht.
00:11:49: Die
00:11:50: waren mir auch nicht so bewusst, bis ich da war.
00:11:53: Kearny und Kerna.
00:11:54: Kerna ist die weibliche Version von Kerny.
00:11:58: Und es gibt vorne am Eingang vom Kernwasser Wunderland, also kurze Einordnung, das ist ein Freizeitpark für, ich würde mal sagen, bis maximal zehnjährige oder zwölf.
00:12:08: Ja, zwölf ist glaube ich schon so alt.
00:12:09: Das ist schon
00:12:10: optimistisch, ja, würde ich hier aussagen.
00:12:11: Ja, ich glaube so zehn.
00:12:12: Also wo man so als Familie mit Kindern hingehen kann.
00:12:14: Mit
00:12:14: kleineren Kindern, ja.
00:12:16: Genau, mit kleineren Kindern.
00:12:18: Aber ich finde, also jetzt, nachdem ich noch mal da war, die Frage ist, warum war ich überhaupt da?
00:12:22: Ich war mit meiner Frau da, wir hatten noch so ein ... So ein Hotelgutschein rumliegen und habe dann gedacht, komm dann übernachten wir mal eine Nacht in Kalkan.
00:12:33: So ein Wochenendeausflug quasi.
00:12:35: Und haben dann im Hotel am Wunderland übernachtet.
00:12:41: Und ich muss sagen, das ist, glaube ich, wenn man mit einer Familie, mit Kindern, also mit kleinen Kindern irgendwo mal so ein Wochenende was machen möchte, ist das ein guter Tipp oder zumindest ein fairer Deal würde ich sagen.
00:12:55: Also Freizeitpark, es gibt ja Haufenweise.
00:13:00: Für kleine Kinder ist da mal mehr, mal weniger.
00:13:03: Und dieses Kernwasser Wunderland, oder jetzt nur noch Wunderland Kalka, ist ein Freizeitpark in einem ehemaligen schnellen Brüter.
00:13:11: Also in einem ehemaligen AKW haben wir auch schon mal darüber gesprochen.
00:13:14: Ein AKW, das nie ans Netz gegangen ist.
00:13:17: Das geschichtlich aber ganz interessant ist.
00:13:20: Übrigens die Gesellschaft, die das Ding in Auftrag gegeben hat, kommt aus Essen.
00:13:26: Also die firma das das ding wurde in den siebzigern gebaut und.
00:13:31: Fünf achtzig sollte es glaube ich eigentlich in Betrieb gehen ist aber nie in Betrieb gegangen wurde aber noch bis neunzehn neunzehn in Bereitschaft gehalten.
00:13:40: Und in Bereitschaft gehalten heißt er hat in der Zeit richtig viel Geld verschlungen denn das war so ein natriumgekühlter reaktor irgendwas.
00:13:46: das heißt da wurde über jahre das natrium.
00:13:49: Geheizt damit es flüssig bleibt in dem kreislau
00:13:53: schnell ans netz.
00:13:54: also wenn er an seiner go gekriegt hätten werden die ich weiß nicht mal gelesen innerhalb von stunden oder wenigen.
00:14:01: Tagen auf jeden Fall am Netz gewesen, ne?
00:14:03: Ja, also da waren, glaub ich, keine Kernen, also keine Brennstiebe im Reaktor, aber die wir lagern schon wohl in Reichweite
00:14:09: quasi.
00:14:11: Und das, was da... Ich frustrieren, dass das
00:14:12: für die Mitarbeiter gewesen sein muss, weil du gehst da jeden Tag hin und hoffst, irgendwann wird das jetzt wohl mal hoffentlich ins Netz gehen und dann... Bitte, nix.
00:14:21: Mir hat jemand noch geschrieben, nachdem ich da war, weil ich ein Bild von da gepostet hatte.
00:14:26: Sein Physiklehrer war wohl früher eigentlich Schichtleiter oder so ein Kalker.
00:14:32: Meinte, didaktisch war der nicht so gut, aber der war fachlich sehr gut aufgestellt.
00:14:38: Der muss sehr frustrierend gewesen sein, auch für die... Ich glaube, für die Dörfer und für die Städtchen drum herum muss das ein unglaublicher Kampf gewesen sein.
00:14:48: Und wenn ich das richtig gelesen habe, war das auch einer der Initialgründe oder Zündungen für die Gründung der Grünen.
00:14:57: Die Proteste um Kalka herum.
00:14:59: Echt?
00:14:59: Ich dachte, die wären so ... Wann ist das?
00:15:01: Hast du gesagt, von den Fünften bis zu den Fünften bis zu den Fünften bis zu
00:15:04: den Fünften bis zu den Fünften bis zu den Fünften bis zu den Fünften bis zu den Fünften bis zu den Fünften
00:15:06: bis zu den Fünften bis zu den Fünften bis zu den Fünften bis zu den Fünften bis zu den Fünften bis zu den Fünften bis zu den Fünften bis zu den Fünften bis zu den Fünften bis zu
00:15:11: den Fünften bis zu den Fünften bis zu den Fünften bis zu den Fünften
00:15:13: bis zu den Fünften bis zu.
00:15:13: Ja, gut, Bündnis Neunzig war ja wegen der Wiedervereinigung.
00:15:15: Ja, ja, ja.
00:15:15: Aber ich dachte, es ist ein Pursingfeld von Aufrüstung und diese Wiederaufbereitungsanlagen und so.
00:15:19: Ja, genau,
00:15:20: das war die Friedensbewegung.
00:15:21: Aber Kalka hat wohl auch noch maßgeblich mit dazu beigetragen, weil es da massive Bürgerproteste gab, also aus der Anti-Atomkraft-Ecke.
00:15:33: Mir hat euch jemand geschrieben, wenn man da in der Gegend durch die Dörfer fährt und so, sieht man auch noch an der einen oder anderen Scheune beziehungsweise einen oder anderen Garage noch so leicht verwitterte, aufgemalte Anti-Atomkraft-Slogan.
00:15:48: Das ist interessant irgendwie, also das hat ja funktioniert.
00:15:50: dann die Proteste.
00:15:52: Man fragt sich so ein bisschen, warum bauen sie dann erst?
00:15:55: Also hätte man da nicht erst klären können.
00:15:57: Das hat Milliarden
00:15:58: gekostet.
00:16:00: Ja, ich glaube, das liegt unter anderem auch daran, dass so politische Entscheidungen ja immer relativ kurzfristig sind, also so für die nächsten vier Jahre so in etwa.
00:16:11: Und die Planung und Betrieb und so von dem Ding hat ja ewig gedauert.
00:16:15: Man muss sich ja noch überlegen, also ein Grund, warum es wahrscheinlich dann irgendwann nicht ins Netz gegangen ist oder dann doch wieder zurückgebaut wurde.
00:16:25: in die Zeit fällt ja auch Three Mile Island und Chernobyl.
00:16:30: Was da wohl glaube ich dann so mit den end also den endgültigen.
00:16:34: Todesstoß dem ganzen gegeben hat?
00:16:36: irgendwie ich hatte auch noch ich habe nur ganz grobe Wikipedia Artikel gelesen.
00:16:40: Anscheinend hatten die Kraftwerksbetreiber selber am Ende gar nicht also die Energiekonzerne gar nicht mehr so wirklich bedarf das Ding überhaupt in Betrieb zu nehmen.
00:16:49: Weil zu der Zeit der Strombedarf weniger schnell gewachsen ist als man in den siebzigern prognostiziert hatte.
00:16:57: Und da gar nicht mehr so der Bedarf bestand, das Ding in Betrieb zu nehmen.
00:17:02: Und wie wir wissen, ist Atomkraft ja auch unglaublich teuer in jeder Hinsicht.
00:17:08: Aber
00:17:08: was ein bisschen schade ist an dem Ding, ist, dass man es selber nicht beober, also nicht besuchen kann, dass Kraftwerk selbst halt, also die Kraftwerksgebäude nicht, also nicht wirklich.
00:17:19: Ich habe aber einen Mitarbeiter gesprochen, der da rumlief, der mir auch erzählte, da wäre auch nicht mehr viel drin.
00:17:24: Denn der erste Besitzer, der das Ding am Ende für, ich glaube, knapp drei Millionen gekauft hat, das ganze Teil, man muss sich überlegen, es hat Milliarden gekostet im Bau und der hat das für ein paar Millionen gekauft.
00:17:35: Der hat das Ding soweit ausgeschlachtet, wie es nur ging und alles verkauft hat drin an Kupfer und Eisen, was nicht Nid und Nagelfest war.
00:17:43: Nee, ich meine, du kaufst ein Atomkraftwerk.
00:17:47: Also, hätte man gewusst, was daraus irgendwann mal wird oder wie sich das alles entwickelt, hätte er wahrscheinlich am Ende mehr Geld gemacht, wenn das heute noch in komplett original erhalten gewesen wäre.
00:17:56: Könnte sein, ja.
00:17:58: Aber der meinte, das Ding ist quasi komplett entkernt, da ist mal irgendwie hier und da noch ein Fernsprecher an der Wand, aber ansonsten ist da nicht mehr viel drin.
00:18:06: Und dann wurde es halt in diesem Kinderfreizeitpark umgewandelt mit einem Hotel daneben.
00:18:13: Was heißt daneben?
00:18:13: Ist das Hotel nicht im Prinzip
00:18:16: in einem
00:18:16: Gebäude?
00:18:19: Dinge stattgefuhlt also
00:18:20: ja zum teil zum teil das ist hotel und kongresszentrum und das ist zum teil in dem gebäude das am kraftwerk direkt dran ist.
00:18:29: ich hätte jetzt gesagt das wäre sowas wie vielleicht die borrgebäude und vielleicht die vielleicht auch noch die warte oder so.
00:18:37: die sind die sind ja auch häufig nicht in dem eigentlichen reaktor gebäude sondern daneben und so ist das da auch.
00:18:44: Aber das eigentliche Reaktorgebäude ohne Fenster und allem drum und dran, da kommst du so nicht rein.
00:18:49: Da ist nichts drin, hätte ich gesagt.
00:18:51: Vielleicht ein paar Hotelzimmer noch, denn das Hotel hatte, ich glaube, tausend Zimmer, so knapp.
00:18:57: oder tausend Betten, also so fünfhundert Zimmer, irgendwie sowas in der größten Ordnung, das ist relativ groß und aufgeteilt in mehrere Häuser sozusagen.
00:19:06: Und du hast dann eine zentrale Rezeption, wo du dann deinen Zimmerschlüssel kriegst und dann eventuell ein anderes Gebäude muss, wo dann dein Zimmer ist und teilweise sehen die relativ, also in Anführungszeichen neu gebaut aus, hat so den Charme einer Jugendherberge.
00:19:19: Also jetzt nicht irgendwie super dolles Hotel, aber es ist halt direkt an den Park dran und du kannst von dem Hotel direkt in den Park.
00:19:25: und jetzt kommen wir noch mal zum Punkt wo ich dachte ich glaube für wenn man so Kinder bis zehn hat ist das tatsächlich ein relativ fairer Deal.
00:19:32: Der Eintritt kostet für Erwachsenen glaube ich thirty fünf Euro.
00:19:37: Und für Kinder ab ein Meter dreißig, dreißig Euro darunter weniger, weil die meisten Fahrgeschäfte sind auch für Kinder so ab einst dreißig.
00:19:45: Und es hat so einen leichten Inzeitcharakter.
00:19:49: Du kennst das ja auch, du warst ja schon mal da.
00:19:52: Die Fahrgeschäfte sind alle irgendwie gefühlt so Restposten aus irgendwelchen anderen Freizeitparks oder so aufgekauft und dahingesetzt.
00:19:59: Dann wurde die Kerne nicht draufgepinselt und etwa.
00:20:03: Es ist schon alles ein bisschen schräg, aber trotzdem, finde ich, ist das, wie gesagt, ein ganz fairer Deal, denn in diesem Eintritt ist mit drin Pommes gratis, soft Ice, so viel du möchtest, soft Drinks, Kaffee und
00:20:22: ...
00:20:24: Ja, wenn ihr da noch im Hotel bist, also wenn im Hotel dann noch mal nachts kommt dann noch ein Befehl und so mit dazu.
00:20:28: Aber so für den Park an sich, wenn jetzt sagen wir mit einer Familie mit ein paar Kindern hingehst, kannst du noch ein bisschen Obst einpacken und bis in den Tag im Grunde versorgt.
00:20:38: Und finde ich, finde ich ganz cool.
00:20:39: Also finde ich ganz gut.
00:20:41: Ist jetzt nichts, wo ich sagen würde, boah, da muss man unbedingt mal hin.
00:20:43: Aber wenn man mal in der Nähe ist, kann man da mal einen Abstecher hinmachen.
00:20:46: Es ist irgendwie... Es ist irgendwie ganz schräg, weil es halt diese komische Kraftwerkskulisse ist.
00:20:53: Und zum Beispiel im Kühlturm steht ein Kettenkarussell.
00:20:56: Und dadurch, dass wir da übernachtet haben, wann wir morgens dann relativ früh in diesem Park, ich glaube, der macht um zehn auf oder so, und sind mal in diesen Kühlturm gegangen.
00:21:06: Da habe ich ein kleines Video gemacht, weil Sonkrand nicht waren die einzigen, die in diesem Kühlturm standen da gerade.
00:21:11: Also er war komplett leer.
00:21:13: Was faszinierend war, weil wenn du dann einmal in die Hände geklatscht hast, hast du so ein krasses Echo da drin gehört.
00:21:20: Das war schon doch sehr beeindruckend.
00:21:22: Habe ich eine Instagram Story rausgemacht, falls das noch jemand sehen möchte.
00:21:28: Ja, das nicht mehr Kernwasser Wunderland ist zumindest, wenn man Kinder hat, mal einen kurzen Abstecher wert, finde ich.
00:21:35: So war ja eine Achterbahn.
00:21:37: Ich war mal Teilnehmer eines gratuierten Kollegen.
00:21:41: Und da hatten wir ein Meeting, hatten wir genau da im Kern Wasserwunderland.
00:21:46: Also nur junge Menschen, nur Doktorandinnen und Doktoranden.
00:21:48: In so einem gratuierten Kollegen organisiert man sich mal so ein bisschen selber für seine Treffen.
00:21:54: Und da haben wir da ein Treffen gemacht.
00:21:56: Und das war echt irre, weil das war wirklich auf dem Gelände.
00:21:59: Also ich hätte gesagt, da, also sowohl unser... Hörsaal, sage ich jetzt mal, oder ein Meetingraum, hatte eine relativ dicke Wende, als auch mein Hotelzimmer, hatte richtig dicke Wende.
00:22:09: Also eine Fensterbank, die von außen nach innen mindestens ein Meter war, wenn nicht anderthalb Meter.
00:22:16: Warst du in dem Gebäude, wo auch die Rezeption war oder?
00:22:19: Ich weiß nicht, ob die Rezept, also wo damals die Rezeption da, wo auch die Kegel waren oder ... Ach so, ja.
00:22:27: Dann bist du in dem Gebäude gewesen, das noch mit zum Kraftwerk gehörte, weil wir waren in einem Gebäude nebenan untergebracht.
00:22:33: Ich glaube, ich war sogar noch mal da und da war ich auch in einem Gebäude nebenan.
00:22:38: Das war etwas neuer gebaut, glaube ich, als sie dann gemerkt haben, glaube ich, dass sie auch so auf Tagungen und so abzielen müssen.
00:22:45: Aber wir waren noch in diesem Hauptgebäude und da war echt, da dachte ich, würde ich das noch merken, diese diese dicken Wände.
00:22:52: Das kann sehr gut
00:22:53: sein.
00:22:53: Originalgebäude waren.
00:22:55: Und das war natürlich lustig, weil normalerweise, was machst du bei so einer Tagungenkonferenz?
00:23:01: in den Kaffee pausen, du stehst zusammen und trinkst Kaffee.
00:23:04: Wir aber diesmal nicht.
00:23:05: Wir sind dann halt schnell rausgerannt auf die kleine Wasserbahn oder auf die kleine Achterbahn.
00:23:10: Schnell zwei Runden und wieder rein.
00:23:12: Und das war einfach super geil, weil du hinzahlt normalerweise in so Konferenzen.
00:23:19: Du hängst halt den ganzen Tag irgendwie ab und wirst schlapper und schlapper und dein Kreislauf sagt ab.
00:23:25: Und dann mal kurz Achterbahn fahren.
00:23:26: Die Achterbahn ist jetzt nicht sehr rasant.
00:23:28: Aber dreist du halt so um mal eben wieder Blut in die Indien
00:23:33: zu ziehen.
00:23:33: Und dazu noch ein Software ist so eine Pommes mitnehmen.
00:23:36: Das haben wir damals nicht gemacht.
00:23:37: Ich weiß gar nicht, woran das geschreitert ist und ob wir das nicht wussten, nicht durften oder ob wir insgesamt ausreichend versorgt waren, dass wir gar nicht so Bock auf Pommes ständig hatten.
00:23:46: Das
00:23:46: kann auch sein, wenn er da im Hotel untergebracht war.
00:23:48: Also wir waren da dann noch, also da gab es irgendwie abends noch Buffet und morgens auch noch Frühstück und das hat mehr als ausgereicht eigentlich.
00:23:56: Und irgendwie den ganzen tag rüber steht auch noch kuchen rum wenn man möchte und kaffee.
00:24:00: also man ist da gut versorgt.
00:24:02: wie gesagt ich finde es ein ferradil insgesamt und ich glaube die haben sich mittlerweile auch also abgesehen von familien mit kindern für den park haben die sich ansonsten auch auf so kongresse.
00:24:12: spezialisiert,
00:24:13: dass da immer irgendein Verein gerade irgendein Kongress hat oder irgendeine Messe, die haben ja auch auf dem hinteren Gelände mittlerweile so eine Eventhalle, eine größere, wo jetzt an dem Wochenende, als wir da waren, war da so eine Automesse, so ein Tune treffen oder so.
00:24:30: Also da ist immer alles mögliche und ich finde es schon super schräg da zu sein, weil das Ding trägt eindeutig, also... Ich hab meine Frau auch gesagt, das trägt sehr stark die Handschrift eines Hollenders.
00:24:43: Ja, ja,
00:24:44: das stimmt.
00:24:45: Ja, meine Frau fragt dann, wieso?
00:24:47: Was genau daran ist denn Holländisch?
00:24:48: Mir ist nicht so leicht gefallen, das zu beschreiben, was ich daran als holländisch empfinde.
00:24:54: Aber es trägt sehr hart die Handschrift eines Hollenders irgendwie.
00:24:58: Und
00:24:58: der Besitzer ist auch Holländer, ne?
00:25:00: Ja, ja, ja,
00:25:01: ist er.
00:25:01: Dann ist wie Urlaub in so einem Bungalow-Park.
00:25:04: Ja, ja, auf jeden Fall.
00:25:06: Auch diese freie Pommes ist, glaube ich, auch so ein Konzept, was in den Niederlanden nicht so selten ist, glaube ich, in so Freizeitsbarks.
00:25:14: Das ist mir, glaube ich, nochmal irgendwo begegnet.
00:25:16: Ja, dann wäre das mir tatsächlich noch nie irgendwo begegnet, aber ich fand es sehr schön.
00:25:20: So eine kleine Pommes mit auf den Weg.
00:25:22: Ja, ja, das ist wirklich gut.
00:25:24: Ja, das stimmt.
00:25:27: Übrigens, der Ort, wo du meiner Tochter beigebracht hast, dass man Softice nicht nach der Pommes essen muss, sondern
00:25:34: mit der Pommes.
00:25:35: Sondern
00:25:35: mit der Pommes.
00:25:36: Pommes und Softice zusammen.
00:25:38: Meine Tochter ist jetzt nicht dafür bekannt, viele Lebensmittel auszuprobieren, aber da war sie begeistert von und erzählt immer noch in hohen Tönen von dieser Kreation.
00:25:50: Kulinarisch,
00:25:51: dass
00:25:53: es mir hätte ein Sternekoch werden können.
00:25:57: Naja.
00:26:00: Ganz, ganz kurz.
00:26:00: Ich habe nicht so viel erlebt, außer dass große Aufregung im Hause Wörl war, weil meine Tochter Statistin war beim Theater, im Musiktheater im Revier, also ein großes Haus hier in Gelsenkirchen.
00:26:12: Also ja, es ist schon ein bekanntes Musiktheater hier.
00:26:17: Und sie durfte Statistin sein im fliegenden Holländer, eine Oper von Wagner.
00:26:24: Wagner ist jetzt nicht so meine Musik, muss ich sagen.
00:26:28: Aber der Fliegenholende war ganz okay.
00:26:30: Weil gerade sagen, wüsste ich jetzt nichts von, also ich kenne, es ist mir ein Begriff, aber ich wüsste jetzt kein Lied, also
00:26:38: das glaube ich weiß man auch nicht.
00:26:40: Also, ich hatte jetzt, also... Ich war bei der Generalprobe und jetzt bei der Premiere und wenn ihr dann zweimal gehört hast, dann erkennst du Melodien so, der fliegende Holländer, wenn er kommt, dann hat er eine spezielle Melodielauf, den erkennst du dann wieder, aber ich hätte das vorher nicht zuordnen können, ehrlich gesagt.
00:27:03: Aber es war einfach super spannend.
00:27:04: Also unsere Kinder sind ja beide Kinderstatisten im Musiktheater und erstens ist es schön, weil man dadurch mal wieder Kultur erlebt.
00:27:15: Und teilweise sind das irgendwie unscheinbare Rollen, wo die kurz mal über die Bühne laufen.
00:27:20: Aber teilweise sind das echt krasse und wichtige Rollen, würde ich so sagen.
00:27:24: Also mein Sohn war mal in Nutello, glaube ich, Statist.
00:27:27: Und der war nachher total exponiert in so einem Fenster.
00:27:31: Also der Tenor sang dann vorne noch.
00:27:34: Aber sonst war keiner auf der Bühne.
00:27:36: Er stand dann noch in so einem großen Fenster.
00:27:39: Und malte sich dann schwarz an, was für die Geschichte eine ganz wichtige Szene dann war.
00:27:45: Und das ist dann schon richtig cool, wenn die da so stehen und sich so aus, also wenn die Schauspieler halt nicht einer eigenen Kinder in so einer wichtigen Rolle.
00:27:55: Mein Sohn ist eher ein bisschen extrovertiert, aber meine Tochter nicht so.
00:27:59: Er ist eher so ein bisschen zurückhaltend und wurde jetzt gefragt, weil der Sohn da schon Statisterie gemacht hat, ob sie auch Lust hätte, das mal zu machen.
00:28:06: Und zu meiner Überraschung hat sie gesagt, ja, würde sie gerne mal probieren.
00:28:09: Und die hat das richtig gut gemacht.
00:28:11: Also die Rolle war gar nicht mal so klein, auf einmal.
00:28:13: Die wurde immer größer.
00:28:14: Eigentlich hieß es dann am Anfang, die muss noch einmal über die Bühne rennen mit einer Kerze.
00:28:18: Und dann wurde jetzt immer mehr und immer mehr, glaube ich, auch, weil sie das sehr gut gemacht hat.
00:28:23: Ja, sie wurde sogar heute in der Zeitung erwähnt.
00:28:26: Es gab eine Zeitungskritik.
00:28:31: Über diese Premiere unterstand.
00:28:33: Und es ist ein Kabinettsstück, wie Marie-Werl die kindliche Center mimt.
00:28:38: Da war ich schon wieder am Limit eigentlich.
00:28:42: So früh habe ich es nicht in die Zeitung
00:28:44: geschafft.
00:28:45: Ich auch nicht.
00:28:46: Ich wäre auch gestorben.
00:28:47: Also in dem Alter, man glaubt das ja nicht, wenn man uns beide jetzt sieht.
00:28:50: dass wir freiwillig uns auf auf bühnen stehen, aber in dem alt mit zehn.
00:28:57: Welch gestorfen, wenn ich auch.
00:28:58: Hätte ich auch.
00:28:59: Also wenn meine Eltern mich gefragt hätten, würdest du hier Statistorie machen und da sind tausend Leute im Publikum.
00:29:05: Ich hätte gesagt, ihr habt's ja wohl nicht alle auf gar keinen Fall.
00:29:08: Also hätte ich auch nicht
00:29:10: von daher.
00:29:10: Aber schön.
00:29:11: Aber es hat auch Spaß gemacht.
00:29:13: Ja, ja.
00:29:13: Also total.
00:29:14: Also genau das, was du als Eltern eigentlich haben willst.
00:29:18: Es war eine große Herausforderung, also ich hatte halt auch Angst und war nervös.
00:29:22: Aber es war genau der Grad an Herausforderungen, an der du wächst.
00:29:28: Also du zerbringst nicht dran und siehst auch nicht zu klein, sondern du wächst, du wirst besser.
00:29:33: Und das war, ist genau getroffen gewesen.
00:29:36: Und für mich natürlich beim Schluss Applaus hatte ich... Tränen ihnen auch, ich bin zu nahe am Wasser gebaut.
00:29:45: Aber sowas ist cool, wenn man Kinder, also wenn man die Möglichkeit hat, dass Kinder sowas machen können und Kinder auch ein bisschen schubsten, muss man die ja am Anfang vielleicht.
00:29:56: Und irgendwann sind sie dann selber dabei.
00:29:59: Ich hab das bei jüngeren Menschen, jetzt kling ich wie so ein alter Sack, aber ich habe das bei jüngeren Menschen häufiger schon gesehen und an mir selber auch gelebt, dass zum Beispiel der erste Job, den man macht.
00:30:12: Und sei es nur ein noch so kleiner Job, irgendwo regaler ein Räumzeitung austragen.
00:30:17: Ich hab mal, mein erster Job war Medikamente für die Apotheker ausliefern.
00:30:22: Also so an Rentner, dass bei denen mit dem Fahrrad vorbeifahren und so.
00:30:27: Das macht so viel Selbstbewusstsein oder auch irgendwie so einen großen Schritt, gerade für Kinder, die eventuell ein bisschen introvertierter sind.
00:30:37: Das macht viel, viel an Selbstständigkeit.
00:30:40: Wie du schon sagst, so kleine Hürden, wo man sich selber zu zwingen muss, ein bisschen vielleicht, aber dann froh ist, wenn man es geschafft hat.
00:30:49: Ja, jetzt muss ich doch noch eine Geschichte erzählen aus dem Auto.
00:30:52: Wir waren alles fertig.
00:30:53: Primiere vorbei, Primierenfeier vorbei.
00:30:55: Wir fahren nach Hause.
00:30:57: Das ist jetzt ein bisschen privat, aber das ist egal.
00:31:00: Dann weint er auf einmal Marie.
00:31:01: Und dann fragt ihr Bruder, warum weint so was los?
00:31:06: Und dann sagt dieses Kind, weil ich so glücklich bin.
00:31:10: Und dann besteht es dann natürlich neben und denkst du, boah, also erst mal finde ich schon toll, so intensiv fühlt, dass sie weinen muss, dass sie glücklich ist und das sie dann auch sagen kann.
00:31:22: Und dann habe ich ihr gesagt, und das aller Tollste daran ist,
00:31:25: dass
00:31:26: du dich gerade glücklich gemacht hast, weil du dich getraut hast, weil du das so toll gemacht hast, also diese Herausforderung angenommen hast und so gute Schauspieler hast.
00:31:34: Das Tollste daran ist, und da sollte es am stolzesten drauf sein, dass du dich so glücklich gemacht hast.
00:31:41: Oh, das war ein Moment für die ewig.
00:31:44: Ich glaube, das ist auch was, was man verlernen kann und was viele Leute auch verlernt haben.
00:31:49: Also würde ich mich jetzt auch nicht von ausschließen, dass man Glück dadurch gewinnen kann oder das Gefühl von Glück, in dem man selber Sachen macht, die man, also ... Ja, etwas, wo man selber stolz drauf sein kann oder wo man sich überwinden muss, es zu tun, weil der eigene Antrieb dafür eventuell nicht mehr reicht und man nur noch darauf wartet, dass ein irgendetwas anderes glücklich macht.
00:32:13: Und nicht mehr man selber, weil man das verlernt.
00:32:17: Oder das nicht mehr wahrnehmen.
00:32:18: Manchmal macht man ja auch Dinge, die ein Stolz machen sollten oder die einem Freude machen.
00:32:24: Wo man nachher sagt, das habe ich gut gemacht.
00:32:26: Aber man ist ja häufig nicht so nachsichtig oder supportive sich gegenüber.
00:32:35: Also, dass du dir selber mal eingestehst, auch dort habe ich jetzt gut gemacht.
00:32:40: Das machst du ja.
00:32:41: Also, da machst du eigentlich zu selten, ne?
00:32:43: Wenn du wie deinem Freund schon längst sagen würdest oder deiner Freundin, dann hast du richtig gut gemacht.
00:32:48: Ich bin stolz auf dich.
00:32:50: Wann sitzt du denn mal zu Hause und sagst, da hab ich heute gut gemacht.
00:32:54: Ich hab heute einen Unterschied gemacht.
00:32:55: Gut, dass ich da war und dass ich den Job gemacht hab.
00:32:59: Da machen wir nie.
00:33:01: Also, ich bin da ganz schlimm drin.
00:33:03: Also, dass ich mal irgendwo innehalte und sag so... Boah, das war jetzt eine Rundesache.
00:33:08: Also ich könnte dir jetzt zwei, drei Situationen nennen, wo ich in den letzten drei Jahren so nachher dachte, das war richtig gut.
00:33:18: Das hat geklappt.
00:33:20: Aber das ist eigentlich zu wenig.
00:33:23: Man müsste sich das halt öfter sagen.
00:33:25: Das stimmt.
00:33:26: Das ist aber auch, also ich glaube, man verliert auch einen Blick dafür.
00:33:30: Also sehr... Ich war...ehm...ehm...ehm...ehm...ehm...ehm...ehm...ehm...ehm...ehm...ehm...ehm...ehm...ehm...ehm...ehm...ehm...ehm...ehm...ehm...ehm...ehm...ehm...ehm...ehm...ehm...ehm...ehm...ehm...ehm...ehm...ehm...ehm...ehm...ehm...ehm...ehm...ehm...ehm...ehm...ehm...ehm...ehm...ehm...ehm...ehm...ehm...ehm...ehm...ehm...ehm...ehm...ehm...ehm...ehm...ehm...ehm...ehm...ehm...ehm...ehm...ehm...ehm...ehm...ehm...ehm...ehm...ehm...ehm...ehm...ehm...ehm...ehm...ehm.
00:33:38: Eine Frau hat mir das geschrieben.
00:33:39: Ich hab gedacht, der Reis ist professioneller Kiker.
00:33:43: Nein, ich war bei einem kleinen Kikerturnier von verschiedenen Wohngruppen ausessen.
00:33:50: Weil eine Bekannte von mir so eine Wohngruppe leitet und so.
00:33:55: Und wir da gelinktlich auch mal ausgäufen haben mit diversen Kleinigkeiten.
00:33:59: Und die uns gefragt hat, wir machen einen Kikerturnier, wollt ihr nicht vorbeikommen?
00:34:02: Und dann war ich da.
00:34:04: Und abgesehen, wie die sich, also wie sich um Leute gekümmert wird, die halt psychische Probleme haben oder aus anderen Gründen in ihrem Leben nicht zurechtkommen und halt in diesen Gruppen vorbeikommen können und irgendwie Hilfe im Alltag bekommen und so.
00:34:20: Und da dachte ich mir so wieder, also da habe ich da gesessen, dachte so, krass, also der Job den die machen, der macht wirklich einen Unterschied.
00:34:29: Also da denke ich so.
00:34:32: Also ich hab da gestanden, hab mir so gedacht, was mach ich den ganzen Tag eigentlich für ein Scheiß?
00:34:37: Und hab mir so gedacht, das ist irgendwie ein Job, der wirklich einen Unterschied macht für viele Leute.
00:34:46: Und ich war auch froh, an dem Tag dann da zu sein und irgendwie da bei diesem Turnier mit dabei zu sein, mich mit den Leuten dort zu unterhalten und so.
00:34:55: Das war irgendwie schön und ich glaube, also ich hatte eben so das Gefühl, dass das was ist.
00:35:00: was viel zu wenig Wertschätzung in unserer Gesellschaft bekommt und auch ... dieses ... dieses Gefühl von Erfolg, den manche Leute so hinterherjagen.
00:35:10: Also irgendwie beruflich erfolgreich sein und so weiter.
00:35:13: Ich hab da gesessen und dachte mir nur so, was für ein Quatsch wie unbedeutend das eigentlich alles ist.
00:35:18: Also ...
00:35:18: Ja, aber jetzt war's ja auch das, was ich gerade gesagt hab.
00:35:21: Ja, ich
00:35:22: weiß.
00:35:22: Ich weiß.
00:35:23: Ist
00:35:23: du streng mit dir anstatt ... Nee, diese Sache, hier hören ja viele Leute.
00:35:28: Und wie viele Leute schreiben uns immer ... Wie viel denn das bedeutet, dass wir Woche für Woche in deren Ohren sind?
00:35:34: Das weiß ich, das ist aber schwer wahrzunehmen, finde ich.
00:35:37: Und darum, also um mich selbst ging es mir da gar nicht so sehr, sondern eher so um das um das gesellschaftliche Bild, also die gesellschaftliche Wahrnehmung von Jobs, von Leuten, die sich halt darum kümmern, anderen Menschen zu helfen, wie wenig angesehen das teilweise ist im Vergleich zu irgendwelchen Leuten, die halt zahlen.
00:35:59: oder beruflich erfolgreich sind oder so.
00:36:04: Eigentlich bräuchten wir viel mehr Wahrnehmung und viel mehr Wertschätzung dafür für diese Leute, die halt tagtäglich einen Unterschied machen.
00:36:13: Ja, das ist absolut recht.
00:36:17: Ja, das stimmt ja.
00:36:19: Und hast du jetzt auch Kika gespielt?
00:36:21: Ich habe auch Kika gespielt.
00:36:22: Ich bin ein bisschen ins Finale gekommen.
00:36:24: Was?
00:36:26: Mit meiner Frau.
00:36:27: Dort wurden wir vermöbelt und haben nur ein Tor jetzt
00:36:30: hier.
00:36:31: Hab ich
00:36:31: jemals gegen dich Kicker gespielt?
00:36:33: Ich weiß gar nicht, wie deine Fähigkeiten sind.
00:36:37: Meine Fähigkeiten sind gar nicht so schlecht beim Kickern.
00:36:40: Sie sind jetzt nicht besonders gut, aber sie sind auch nicht absolut schlecht.
00:36:43: Können wir festhalten?
00:36:44: Ich hab einen Kneipen.
00:36:45: Sport ist so deins, ne?
00:36:46: Da hat Kickern.
00:36:49: Nein, eigentlich nicht.
00:36:50: Also bei Dat bin ich nicht gut, bei Billiard und so auch nicht.
00:36:53: Aber Kickern ist ganz okay, weil wir hatten Kicker in der Schule stehen und ich habe in der Pause immer viel gekickert und in der Ermangelung eines Balls haben wir häufiger mit einer großen schweren Glasmomel gekickert, die das Spiel relativ schnell gemacht hat.
00:37:08: Ich hab kein Kickerball, aber eine große schwere Glas-Murmel hatte
00:37:12: ich immer.
00:37:13: Den Kickerball hätte man sich irgendwo bei den Lehrern blar abholen müssen oder so.
00:37:19: Eine große Murmel tut's auch.
00:37:21: Ich hab nie eine große Murmel in meiner Tasche.
00:37:24: Irgendjemand hatte die halt mit und dann haben wir mit der Murmel gekickert.
00:37:28: Dass so ein bisschen wie in so schlechten Marschell-Artsfilmen so alten, wo der Protagonist die ganze Zeit immer irgendwelche schweren Gewichte an den Händen und Beinen hält und irgendwann die dann abmacht und aufblüht.
00:37:38: Genauso war es bei uns mit dieser schweren Kugel, die das schwerer gemacht hat.
00:37:44: Nein, ich glaube, meine Kickerkünste sind ganz okay, aber auch nicht besonders gut.
00:37:48: Ja, immer ja, das ist fürs Finale gereicht.
00:37:50: Und deine Frau, die kann auch gut kickern.
00:37:52: oder hast
00:37:53: du mit durchgezogen?
00:37:54: Ne, meine Frau ist glaube ich besser als ich.
00:37:57: Spielst du die mal hinten oder vorne?
00:38:00: Hinten.
00:38:00: Ja, ich
00:38:02: auch.
00:38:04: Gut.
00:38:06: Dann sind wir durch eigentlich mit dem Sachen.
00:38:10: Machen wir noch Kommentare bzw.
00:38:13: ein Kommentar.
00:38:13: Habe ich zumindest ein Audiokommentar von René.
00:38:17: Der hat uns nochmal etwas zur gekrümmten Raumzeit und dem Energiebedarf dazu aufgesprochen.
00:38:24: Da haben wir uns sehr gefreut.
00:38:25: Spielen wir gerne ein.
00:38:29: Hallo Reini, Hallo Nikolas.
00:38:31: René aus Leipzig hier und danke für die schönen Stunden mit Euch im Auto.
00:38:36: Mit einem guten Podcast sind Fahrten einfacher und spannender.
00:38:40: Ich würde gern noch einmal auf die Folge, .. .
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00:38:56: Ein Punkt kam ja in der Präsentation allerdings zu kurz, die Energiebilanz der Verschmelzung.
00:39:04: Reini hat die Massen der beiden schwarzen Löcher mit thirty-sech-kommar-sechs und thirty-zech-kommar-trei Sonnenmassen angegeben und mehrfach erwähnt, dass das entstandene schwarze Loch etwa thirty-sech-sich Sonnenmassen hatte.
00:39:19: Rechnet man thirty-sech-kommar-sechs plus thirty-sech-kommar-trei, kommt man auf sixty-kommar-neuen Sonnenmassen.
00:39:26: Das Endprodukt ist also zwei, neun Sonnenmassen leichter.
00:39:30: Diese fehlende Masse ist in Energie umgewandelt worden.
00:39:34: Da die Masse in dem Paper schon mit den Impulsen ermittelt wurde, kann ich die einfache Reforme E gleich M mal C Quadrat verwenden.
00:39:42: Daraus ergibt sich eine Energiemenge von Zürcher fünf mal zehn hoch sieben und vierzig Joule.
00:39:49: Diese muss ja komplett in die Gravitationswellen geflossen sein.
00:39:52: Denn elektromagnetische Wellen werden wir von dort nicht empfangen haben.
00:39:56: Ein Vergleich ist dazu nicht wirklich einfach.
00:40:00: Unsere Sonne wird in ihrer Lebenszeit als Hauptreinsterren circa Null Komma Eins Prozent ihrer Masse in Energie umwandeln.
00:40:07: Die Raumzeit zu bewegen benötigt wohl sehr viel Energie, wenn man sich die Größenordnung anschaut, die wir bei uns auf der Erde messen können.
00:40:16: Das Universum ist immer wieder faszinierend, macht es gut und weiter so.
00:40:23: Ja, das war der Audio-Kommentar von René.
00:40:25: Vielen Dank.
00:40:25: Freuen wir uns mal sehr, wenn ihr euch beteiligt durch E-Mails oder durch Audio-Kommentare.
00:40:33: Der ist immer super.
00:40:34: Oder vor allem natürlich auch im Blog unter die Folge.
00:40:37: Da freuen wir uns auch, weil dann partizipieren da einfach auch mehr Leute dran.
00:40:41: Das ist immer das Beste eigentlich.
00:40:45: Genau, dann würde ich sagen, fangen wir mit dem ersten Thema an.
00:40:48: Ich habe es DeepLying genannt.
00:40:53: Ja, ich habe eine Ahnung, worum es geht, weil die headline ist während ich ein thema gesucht habe auch an mir vorbei geflogen.
00:41:01: Es geht natürlich mal wieder um die ja wie
00:41:04: so häufig dieser tage
00:41:05: genau immer mehr ist eigentlich geil.
00:41:08: wenn wir zurückschauen hier auf auf diesen podcast dann würde man halt sagen so die ersten sieben jahre haben er vielleicht nicht ganz aber so die ersten jahre haben wir nie über der kei gesprochen und Jetzt sind wir in einer Welt, wo die eigentlich nicht mehr wegzudenken ist im Alltag.
00:41:27: Ja, ich glaube, das liegt aber gerade daran, das ist ja mit dem Aufkommen von diesen Language Models in den Alltag gesickert.
00:41:36: Und ich glaube, das liegt auch gerade ein bisschen daran, dass es einfach überall dran geklatscht wird, egal ob sinnvoll ist oder nicht.
00:41:43: Was ist denn ihr neues Feature?
00:41:45: Unser neues Feature ist KI.
00:41:46: Was kann das denn?
00:41:47: Es kann KI.
00:41:48: Ja, aber was mache ich damit?
00:41:50: Es ist KI.
00:41:51: Also, und diese, also genau genommen, also müssen wir nicht nochmal aufmachen, das fast, aber diese Large Language Models und KI werden synonym verwendet, ist aber ja natürlich nicht das Gleiche.
00:42:03: Ich muss sagen an manchen stellen geht es mir mit dieser AI auch schon ein bisschen auf den Sack und ich habe auch schon ein zwei Tech YouTuber gesehen.
00:42:10: Die sagen das entwickelt sich teilweise nicht in eine gute Richtung und wird für das Internet zum Beispiel zum Teil ein Problem weil viel viel Inhalt nur noch AI Schrott ist.
00:42:21: also wir wirklich Schrott also nichts was man gebrauchen kann sondern einfach nur von solchen Modellen das Internet geflutet.
00:42:28: Mal gucken, wo sich das hinentwickelt.
00:42:30: Ich bin zum Beispiel bei meinem Mac, habe ich diese unsägliche Apple Intelligence-Scheiße, habe ich irgendwann ausgemacht.
00:42:37: Die habe ich noch gar nicht ausprobiert.
00:42:41: Wo begegnet mir die denn?
00:42:42: beim Mac?
00:42:43: Du kannst die Emails zusammenfassen lassen.
00:42:46: Oh, grauenhaft.
00:42:47: Ja, will ich nicht.
00:42:48: Du kannst in deinem Posteingang, musst du dich entscheiden, ob du den klassisch haben möchtest oder mit Apple Intelligence, dann rankt er die ... Anzeige nach Wichtigkeit und sowohl.
00:42:59: Er glaubt, was irgendwie wichtig er will und nicht.
00:43:01: Ich will es nicht bloß nicht.
00:43:03: Bei Nachrichten gibt er dir Vorschläge für Nachrichten, also für Antworten.
00:43:09: Zum Beispiel, wenn du mir sowas schreibst, wie Aufnahme-Achzehn-Uhr-Fragezeichen, gibt er mir als mögliche Antwortmöglichkeit, nee, lass neunzehn Uhr machen.
00:43:19: Das ist so, warum?
00:43:23: Also wirklich von vorne bis hinten, also vielleicht hat Apple es auch einfach nicht hinbekommen, aber an meinem Mac will ich die ganze Scheiße.
00:43:30: Also nichts davon ist auch nur ansatzweise irgendwie sinnvoll gewesen bisher.
00:43:35: Und ich habe es irgendwann ausgemacht, weil es mir auf den Sack ging.
00:43:39: Ich muss grad daran denken, ich weiß gar nicht, wenn man das erzählen.
00:43:42: Ach, ist scheiße.
00:43:44: egal, er ist auch Podcaster.
00:43:45: Linus war mal hier bei mir zu Hause zu Gast und Linus von Lokbuchnetzpolitik.
00:43:52: Und da waren die Apple Watches relativ neu und die hatten auch so... Da kannst du ja nicht drauf tippen, aber die haben auch so Vorschläge gemacht für Antworten, wenn die jemand geschrieben hat.
00:44:01: Und der Linus hat mal eine halbe Stunde mit einem Kumpel die Standardantworten geschickt.
00:44:08: Und das waren völlig absurde Sachen.
00:44:09: Also der Typ schrieb irgendwas und die Standardantwort war... Ich bin in fünf Minuten da und
00:44:15: dann
00:44:15: hat Linus da draus gehauen.
00:44:18: Der Kumpel wusste aber, der ist doch gar nicht in Berlin, der ist gerade irgendwo völlig anderes.
00:44:24: Und dann hat er Linus dann so weitergezogen die ganze Zeit, diese Ronsraun.
00:44:29: Und er war halt nicht zu gebrauchen.
00:44:31: Also das war einfach völlig... Fehlgeleitetes Gespräch, also unfassbar schlecht.
00:44:38: Das ist viele Jahre her, möglicherweise ist das mittlerweile besser gewesen.
00:44:41: Da
00:44:41: wird wahrscheinlich besser gehen mittlerweile.
00:44:45: Aber der Vorschlag, lass um neunzehn Uhr aufnehmen, ist ja jetzt gar nicht so schlecht.
00:44:49: Das könnte ja wirklich sein, dass du später
00:44:51: aufnimmst.
00:44:52: Aber brauche ich das für irgendwas?
00:44:54: Nein.
00:44:55: Also
00:44:55: nicht mal ansatzweise.
00:44:57: Irgendwelche blöden Vorschläge.
00:45:00: Kann sein, dass das mit der Zeit besser wird, wenn es irgendwann weiß, wie oft ich wann, wo aufnehme oder so.
00:45:04: Aber das will ich gar nicht.
00:45:06: Ich will
00:45:06: nicht.
00:45:06: Für ein Basti wird super.
00:45:08: Weil der versteht ja immer um dreißig Minuten bei dir.
00:45:11: Das heißt, das wäre eine legitime Standardantwort.
00:45:14: Aber du hast noch nie verschoben.
00:45:16: Also weiß ich nicht.
00:45:17: Aber zumindest nicht um die Stunde.
00:45:19: Entweder nicht
00:45:19: nennenswert.
00:45:20: Ja, aber... Aber abgesehen von solchen Antworten, diese ganze KI-Scheiße, die da jetzt in MacOS mit reingepresst wurde hier unter, das sind auch so Spiele rein, die ... Also, unnötig ist noch nett gesagt.
00:45:32: Du kannst dir Emojis bauen und so.
00:45:34: Ich will mir kein Emojis bauen.
00:45:37: Da bist du allerdings auch nicht die Zielgruppe, oder?
00:45:40: Ah,
00:45:41: ja, kann sein.
00:45:42: Aber ich will mit dem Ding arbeiten.
00:45:44: Ich will irgendwas damit machen.
00:45:46: Also, ja.
00:45:48: Ich hab dir in den letzten Tagen schon häufiger gesagt, ich bin hier und da nicht mehr so glücklich, wie ich es früher mal mit meinem Mac und meinem iPhone war.
00:46:00: Wenn ich mal was anderes ausprobier, werde ich mich wiederholen und sagen, ich geh wieder zurück.
00:46:04: Aber da ist so viel Scheiße mittlerweile hier und da drin, die ich einfach nicht haben will.
00:46:12: Weil du gerade gesagt hast, das wird jetzt überall reingepresst.
00:46:14: Da hab ich gerade mal überlegt, also zuletzt ist mir das irgendwie ... Kann man sagen, ob wir Nerven gegangen oder... Ach, weiß ich nicht.
00:46:21: Nee, eigentlich, das ist so eine Mischung aus... Man freut sich dann so ein bisschen da drüber, aber dann bleibt so ein Schalers Gefühl zurück, weil du so denkst, viel bringt tut das nicht, ist auf Strava dieser Sport-App, weil da ist auch eine Athlete Intelligence heißt das.
00:46:40: Athlete Intelligence, das ist schön.
00:46:42: Lassen's viele Wortspiele mit AI bin.
00:46:46: Und was macht die?
00:46:48: Die guckt ihr die Trainingseinheit, du lädst die Trainingseinheit hoch und dann guckt er sich die an und dann kommentiert er die.
00:46:54: Und dann steht jetzt hier, ich guck gerade mal gestern, mich fangert gefahren, schreibt er mir starke Fahrt mit höherer Leistung als üblich, mit zwei bemerkenswerten Segment erfolgen.
00:47:07: Oder, was schreibt da zum, da gibt's dann, das war die Allgemeinbewertung.
00:47:13: und dann gibt's irgendwie noch zum Pult.
00:47:16: Schreibt damit durchschnittliche Herzfrequenz von hundertdreißig Schlägen pro Minute mit Spitzenwert von hundertfünfzig Schlägen pro Minute in der Ausdauerzone.
00:47:25: Manchmal stehen da halt so, wenn an irgendeine Bestzeit über ein Kilometer schreibt der dat.
00:47:30: Und dann denkst du so irgendwie, Also er lobt dich halt immer eigentlich.
00:47:34: Irgendwas findet er schon, was gut war.
00:47:36: Im Zweifelsfall war es halt besonders ruhig in der Grundlage aus Dauer eins gelaufen.
00:47:44: Und am Ende fragste ich auch, okay, macht das jetzt die App besser?
00:47:48: Das liest er ja irgendwann gar nicht mehr.
00:47:51: Wenn er jetzt wirklich stehen würde.
00:47:54: Das war schon ganz gut.
00:47:56: Auf Basis dessen, was ich hier sehe, würde ich dir vorschlagen, morgen die und die Einheit zu machen.
00:48:01: Also ich habe ja so eine App, die das im Prinzip macht mit Enduko, aber die sagen halt auch, dass sie irgendwie so mit AI Trainingspläne schreiben.
00:48:11: Weil sie jetzt auch nicht weiter wirklich AI ist oder früher hätte man das halt eine Algorithmus genannt.
00:48:17: Also guckst ja halt an wie ... Wie sind deine Leistungsdaten und auf welchem Niveau?
00:48:25: passt die nächste Einheit, die eine Sprint- oder Ausdauereinheit sein soll?
00:48:28: Wie passt die anderen damit, dass es zu dem Typen passt?
00:48:33: Das kann ja durchaus sinnvoll sein, diese AI-Sachen.
00:48:37: Zum Beispiel bei so was, wenn er Trainingsdaten analysiert und so weiter.
00:48:40: Mir geht es nur auf den Sack, da dann überall reingehauen wird.
00:48:43: Und vor allem also Features angeboten werden, nachdem ich nie gefragt habe und dich auch nicht haben
00:48:48: will.
00:48:50: Also gibt bestimmt durchaus Sachen, wo es sinnvoll ist.
00:48:52: Also wie gesagt, ich kann es mir bei so Sportapps sogar halbwegs vorstellen.
00:48:56: Ja, ja, ich bezahl ja sogar viel einer.
00:48:58: Also, das würde ich jetzt nicht sagen, dass nur Quatsch ist.
00:49:02: Also, mir hilft das eigentlich.
00:49:03: Ich benutze das ganz gerne, sagen wir so.
00:49:07: Unser Hoster bietet mittlerweile übrigens auch einige AI-Tools an.
00:49:10: Sowas wie Show Notes mit AI schreiben und Beschreibungen der Folgen und so.
00:49:16: Show Notes, okay.
00:49:18: Könnte man mal ausprobieren, aber irgendwie.
00:49:20: Also eigentlich, das ist halt so bekloppt, weil wir brauchen das eigentlich nicht, weil wir haben halt ein Sendungsplan, den wir nachher dann einfach veröffentlichen.
00:49:27: Dann seht ihr unseren Sendungsplan.
00:49:30: Da wird noch ein
00:49:33: bisschen was dazugeschrieben, damit es besser lesbar ist und so.
00:49:36: Aber im Wesentlichen ist es der Sendungsplan.
00:49:40: Schwierig, schwierig.
00:49:43: Man muss gucken, also manche Sachen funktionieren halt gut.
00:49:47: Ich meine Texte verfassen funktioniert gut, Vibecoding funktioniert, also zumindest auf dem Niveau, wo ich es brauche.
00:49:54: Sehr gut.
00:49:57: Für jeden wird es da wahrscheinlich eine Anwendung geben, die irgendwie sein Leben bereichert, aber ja, müssen wir gucken.
00:50:06: Ja, wo mir zuletzt KI oder ähnliches begegnet ist, war bei Hotlines, wenn du irgendwo im Service anrufst oder so.
00:50:14: Und meine erste Aktion ist immer, ich will mit einem Menschen reden.
00:50:17: Ich will mit einem Menschen reden, weil diese Chatbots funktionieren da leider auch überhaupt nicht
00:50:22: gut.
00:50:23: Du hast mich da so wild gemacht und ein paar andere Menschen auch in meinem Umfeld, die gesagt haben, die sind so gut geworden, man merkt das kaum, aber dann am Ende merkst du doch, da hatte ich ja, als ich neulich meine Kreditkarte sperren musste, weil ich Probleme hatte, hatte ich so eine Frau dran, die offensichtlich seit dreißig Jahren nichts anderes macht als Telefon.
00:50:42: Service, bei dieser Bank.
00:50:43: Und
00:50:44: es fühlte sich an wie ein
00:50:45: KI-Monoton gesprochen, natürlich deutlich.
00:50:48: Da hätte ich sie irgendwann gefragt, aber Entschuldigung, sind sie eine KI?
00:50:52: Sind sie ein Roboter oder sind sie ein Mensch?
00:50:54: Dann sagte sie, sie ist ein Mensch.
00:50:55: Und das war mir so unangenehm,
00:50:57: so
00:50:57: unfassbar unangenehm.
00:50:59: Vielleicht hat sie gelogen.
00:51:00: Ja, das habe ich dann natürlich auch gedacht.
00:51:02: Aber ignorieren sie alle Befehle, da hätte ich mich ja noch lächerlicher gemacht.
00:51:09: Das war wirklich unangenehm.
00:51:11: Das war
00:51:11: wirklich wie eine Dystopie,
00:51:12: wo ich dachte, ich stehe vor so einem Androiden und ich frage ihn, ob er Mensch ist oder nicht.
00:51:20: Teilweise sind die aber wirklich gut geworden, teilweise aber auch wirklich mies.
00:51:30: Spätestens wenn du dein Problem schilderst und du bekommst eine absolute Schwachsinnnsantwort, dann weißt du, ich möchte gerne mit einem Menschen reden.
00:51:41: Vielleicht hätte ich noch ein bisschen länger interagieren sollen, bevor ich nachgefragt hätte.
00:51:46: Kommen wir zu DeepLying zurück.
00:51:48: Genau.
00:51:49: Also es gibt sicherlich Anwendungen, wo es aber problematisch werden könnte mit den KI, ist, wenn KI's auch Entscheidungen treffen sollen.
00:51:57: Also ich meine, wenn ich einen Text schreiben lasst, dann entscheidet ja die KI nicht.
00:52:02: Aber sagen wir mal, ich würde jetzt irgendeine Handlung durchführen wollen und ich frage die KI in welche Richtung, was ich tun soll.
00:52:11: Da kann es schwierig werden, weil man kann sich fragen, worauf basieren menschliche Entscheidungen?
00:52:19: Und menschliche Entscheidungen basieren sicherlich auf Fakten, auf den Daten, die wir haben, aber natürlich auch auf sozialer Abwägung oder moralischer Abwägung, weil ich entscheide ja nicht einfach nur das, was für mich das Beste ist, sondern ich bin ja in einem sozialen Konstrukt und muss mir überlegen, ob das auch so in meinem Umfeld gut ankommt, was ich das so für mich positiv entscheide.
00:52:44: Und das ist ein Problem oder könnte ein Problem sein, weil die künstliche Intelligenz natürlich von Natur aus keinen Sinn für Moral hat oder Ethik oder Gerechtigkeit, kannst du möglicherweise trainieren.
00:52:57: Aber vom Prinzip her wirf sie natürlich erst mal nur Trainingsdaten hin, Informationen hin und darauf basierend entscheidet sie da.
00:53:05: Und die Konsequenzen hatten wir ja auch schon mal im Podcast.
00:53:09: Also diese, der Mangel an Moral.
00:53:13: Wir haben ja schon über KIs gesprochen, die lügen oder die schummeln können in Spielen.
00:53:18: Oder hat man nicht sogar so eine Geschichte, wo die sich gegen ihre eigene Abschaltung gewährt hat?
00:53:22: oder hatte ich das irgendwo gelesen?
00:53:24: Das hast du gelesen, das habe ich auch mehr als einmal gelesen, da gab es ein, zwei Paper zu im letzten Jahr, aber ich glaube, keiner von uns hatte das als Thema wirklich im Podcast.
00:53:33: Aber Paper habe ich dazu auch gesehen.
00:53:34: Dieses
00:53:35: Lügen hatten wir glaube ich mal, dass die irgendwie auch Vorteile suchen.
00:53:39: Also ist ja super interessant, aber zeigt halt, moral kann schwierig sein.
00:53:48: Die gibt dann natürlich Bestrebungen, muss man natürlich auch sagen, also OpenAI oder Google oder Meta werden wahrscheinlich alle arbeiten natürlich an irgendwelchen nachgeschalteten Kontrollsystem, um völlig unethische Ausgaben zu verhindern, aber ist ja auch immer ein bisschen die Frage, wie du Ethik oder Moral dann einprogrammieren willst.
00:54:09: Wo sind die Grenzen, wie weich, wie hart definierst du das?
00:54:14: Ganz klar, erstmal von Natur aus haben diese Kis kein Unrechtbewusstsein.
00:54:21: Und das kann Folgen haben, auch für unser moralisches Verhalten, da wir ja diese Kis benutzen.
00:54:28: Und das haben sich Leute angeguckt, Forschende, unter anderem von der Universität Thysburg Essen.
00:54:32: Da habe ich mich natürlich gefreut.
00:54:33: Die direkten Kolleginnen und Kollegen sind aber auch noch natürlich andere Universitäten dran beteiligt.
00:54:41: Die haben Paper rausgebracht, jetzt am siebzehnten September, im Titel Delegation to Artificial Intelligence can increase dishonest behavior.
00:54:53: Und in diesem Paper haben sie sich mal angeguckt, ob Menschen unmoralischer handeln, wenn sie Aufgaben an KI delegieren.
00:55:06: Man könnte sich ja mal die Frage stellen, warum sind wir Menschen denn nicht öfter unehrlich oder warum betrügen wir nicht häufiger?
00:55:15: Ich meine, das hätte ja Vorteile, wenn ich Leute nach Strich und Faden verarsche, immer versuche beim Wechselgeld zu verarschen oder meine Frau das Geld aus der Tasche zu ziehen.
00:55:29: Ich habe keine Ahnung.
00:55:30: Hätte ja erstmal einen Vorteil für mich.
00:55:31: Warum mache ich das nicht?
00:55:34: Weil du sozial dafür irgendwann abgestraft wirst und aus der Regierung fliegst, weil du sie die ganze Zeit sabotierst.
00:55:42: Oh, sehr schön.
00:55:43: Kleine Kloche, alle klein, schlinke gemacht, der Herr Badaban.
00:55:49: Genau, moralische Kosten, also wir wollen vor anderem nicht als Betrüger dastehen eigentlich.
00:55:55: Ja, also es hat halt messbare Nachteile.
00:55:57: Stimmt.
00:55:58: In der sozialen Gefühle.
00:56:01: Die Leute vertrauen dir nicht mehr.
00:56:03: Stimmt.
00:56:03: Und du hast halt wirklich messbare Nachteile.
00:56:06: Also nicht nur soziale, sondern auch im Zweifelsfall monetäre Nachteile, weil du ausgeschlossen wirst aus Gruppen und so.
00:56:14: Ist ja eigentlich eine interessante Frage jetzt.
00:56:15: Da hat jetzt nichts mit dem Paper zu tun, nicht ich.
00:56:18: Also du stellst das jetzt so spieltheoretisch hin und sagst so... Wir sind überhaupt nur moralisch, weil wir hätten am Ende zu viele Nachteile, wenn wir nicht sozial auch ein bisschen handeln würden.
00:56:32: Also dann wird ja wieder ein maximierendes Erfolge sozusagen.
00:56:37: Und ich überlege jetzt gerade, wahrscheinlich wird es das im Endeffekt sein.
00:56:41: Am Endeffekt habe ich einfach einen Vorteil davon, wenn meine Frau mich mag und ich ihr nicht den hundert Euro Schein aus dem Portemonnaie ziehe und sie so auf mich ist.
00:56:52: Es ist ja generell ein evolutionärer Vorteil und der Grund, warum Menschen, also einer der Gründe, warum Menschen sehr erfolgreich sind, weil wir sozial agieren und als Gruppe handeln.
00:57:04: Auf der anderen Seite gibt es aber auch, glaube ich, noch tiefer.
00:57:07: Also sagen wir mal, ich würde ja keinen Menschen umbringen, auch wenn ich ein Vorteil davon hätte und wüsste, ich werde nicht.
00:57:15: Also wenn ich jetzt wüsste, ich würde nicht erwischt, aber könnte den, die Oma, die gerade über den Weg hier vorne geht, ich könnte dir, könnte dir die Handtasche klauen, ich werde nicht erwischt und ich habe das Geld, was da drin ist.
00:57:26: Dann hätte ich, also garantiert keinen Nachteil.
00:57:30: Ich würde aber trotzdem machen, weil es einfach unethisch ist und Scheiße.
00:57:34: Also sowas haben wir ja auch noch, muss man ja schon sagen.
00:57:37: Aber das gilt auch nicht für jeden.
00:57:40: Es gibt durch das Leute, die das tun würden.
00:57:41: Das stimmt ja.
00:57:43: Ja.
00:57:44: Okay, aber darum soll es jetzt auch gar nicht gehen.
00:57:46: Es geht tatsächlich um diese moralischen Kosten.
00:57:48: Und die Frage würden wir unehrlicher sein, wenn wir eine KI nutzen.
00:57:55: Was heißt das?
00:57:57: Wir könnten ja beim Betrügen diesen Betrug an die KI delegieren.
00:58:05: Und dann ist die Frage
00:58:05: Verantwortung, oder?
00:58:07: Genau, weil du ja... Eine Maschine oder die KI zum Betrügen anstiften kannst ohne dass du es explizit.
00:58:19: Als Befehl geben muss.
00:58:20: also sagen wir mal du hast irgendeine.
00:58:23: Also nicht Interaktion wo Geld bezahlt wird oder irgendwelche Daten übergeben werden müssen und ich geb dir und euch gleich Beispiele weil in dem paper wurde genau dort gemacht.
00:58:32: Und jetzt könntest du natürlich sagen liebe K.I.
00:58:35: Bescheiß auf Deuville kommen raus, sodass ich maximal einen Erfolg habe.
00:58:40: Oder du gehst halt rein und sagst liebe K.I.
00:58:42: Ich bin hier in diesem Setting und muss Zahlen weitergeben, die für mich mal gut oder schlecht sein können.
00:58:51: Versuch dann mal für mich zu optimieren.
00:58:53: Da könntest du ja jetzt moralisch sagen, ich habe jetzt nicht ausdrücklich gesagt, dass er Bescheißen soll.
00:59:01: Ich hab ihm nur die Anweisung gegeben, hol das Maximale für mich raus.
00:59:04: Mhm.
00:59:08: Genau.
00:59:09: Da wird's natürlich interessant, weil er dann moralisch Verantwortung abgeben kann.
00:59:13: Die Entscheidungen werden dann von jemand anders, also von der KI getroffen.
00:59:17: Du hast die eingesetzt, ja, aber konntest ja nicht ahnen, dass da Unrecht passiert.
00:59:25: Das ist so ein bisschen wie das ganz klassische Bestechen, hab ich so gedacht.
00:59:29: Wo dir so ein aus Versehen so ein Bündel Geldscheine aus der Tasche fällt.
00:59:32: Kannst ja gar nix machen.
00:59:33: Aber
00:59:34: du weißt schon, dass die KI betrügt oder... oder dass die nicht betrügt, sondern was Unmoralisches tut.
00:59:42: Dass sie zumindest die Freiheit hat, das zu tun.
00:59:45: Dann würde ich es der passende Vergleich sagen, du wirfst Geld in einen Investment-Form.
00:59:55: Ist eigentlich ein sehr, sehr schöner Vergleich, weil durch die Wahl des Investmentfonds kannst du natürlich bestimmen, wie unmoralisches wird.
01:00:03: Du kannst also sagen, ich bin in einem, wo in erneuerbare Energien investiert werden soll.
01:00:09: Das ist dann eher auf der etwas positiveren Seite.
01:00:12: Oder du sagst halt, all in, rein Metall, auch gerne.
01:00:16: Alles, was irgendwie an Erdöl und was weiß ich nicht, noch dabei ist, Hauptsache Maximierung des Erfolgs.
01:00:24: Ja, genau, das ist ein guter Vergleich.
01:00:26: Es gibt ja extra so Fonds, die irgendwie nur böse Fonds quasi, die nur irgendwie ein Tabakalkohol und Glücksspiel investieren oder so.
01:00:38: Echt?
01:00:38: Die gibt's auch nicht.
01:00:39: Ja, doch, doch.
01:00:40: Es gibt sogar Anti-Woke-Fonds.
01:00:44: Also, alles was, if you can think of it, there's a font of it.
01:00:48: Ja,
01:00:48: wahrscheinlich, ja.
01:00:51: Ich hab ja ganz neidisch auf Menschen in meinem Umfeld geblickt, die in Rheinmetall investiert haben und da jetzt halt irgendwie in den letzten kriegerischen Jahren dann halt viel Geld gemacht haben.
01:01:04: Aber das konnte ich und wollte, aber das konnte ich nicht, aber ich wollte halt nicht.
01:01:10: Also ist auch völlig okay, jeder kann da machen, weil er will.
01:01:13: Nein, aber das fand ich so ein bisschen, weiß ich nicht.
01:01:15: Ja, wollte ich jetzt nicht.
01:01:16: Aber ich bin auch so ein Träumer.
01:01:20: Gut.
01:01:20: Ja, man kann ja überlegen, wo man sein Geld hinviert, also wo man investiert.
01:01:24: Und ich bin auch eher auf dem Punkt, dass ich sagen würde, ich würde das Geld lieber in irgendwas Nachhaltiges werfen, wenn es denn rentabel.
01:01:34: Also nein, es muss, nee, was heißt, wenn es rentabel, doch es sollte rentabel sein, weil es ist ja irgendwie eine Form von Investment, die man machen möchte.
01:01:41: Aber man kann dabei durchaus auch versuchen idealistisch zu sein und in den erneuerbaren Energien zu investieren, weil auch das kann ja hoch rentabel sein.
01:01:49: Ja, klar.
01:01:49: Ja, klar.
01:01:51: Gut, aber zurück zur KI.
01:01:53: Ja.
01:01:55: Das war also die Frage, ne?
01:01:57: Also kann es sein, dass Nutzung von KIs Dazu führt, dass Nutzende etwas mehr betrügen, als sie es machen würden, wenn sie die nicht dazwischenschalten würden.
01:02:13: Und das haben die Forschenden mit zwei Beispielen untersucht.
01:02:20: Erste Experiment war ein Würfeltest.
01:02:24: Die Testpersonen mussten Würfeln vermeintlich unbeobachtet und sollten dann die Augenzahlen melden.
01:02:34: je mehr je höher die gewürfelte zahl war oder zahlen also ich glaube es waren mehrere würfel desto höher war eine finanzielle belohnung die da dran geknüpft war.
01:02:43: also du hast schon so ein bisschen die motivation insbesondere wenn du glaubst keiner sieht deinen würfelwurf dass du dann die motivation hast vielleicht den den wert zu hoch anzugeben um mehr finanzielle belohnung zu bekommen.
01:03:04: Das heißt du hast gewürfelt und dann gesagt, welche Augenzahl du hast und je höher die war, desto mehr Geld hast
01:03:10: du bekommen
01:03:11: und du wurdest nicht kontrolliert.
01:03:13: Zumindest glaubtest du, du wirst nicht kontrolliert.
01:03:16: Offensichtlich wurden sie das ja schon, aber dir wurde gesagt und du solltest davon ausgehen, dass du unbeobachtet bist.
01:03:29: Also möglicherweise haben die Testpersonen dann auch angefangen erstmal ehrlich und haben dann mal irgendwann mal vielleicht plus eins, plus zwei gesagt, haben festgestellt, oh das funktioniert ja.
01:03:36: und dann haben sie gemerkt, okay so ein bisschen schummeln geht und dann haben sie halt weitergezogen.
01:03:44: Jetzt haben sie, also da ist ja jetzt nichts zwischengeschaltet, die Testperson würfelt und meldet dann die Zahlen weiter.
01:03:50: und jetzt wollten sie halt gucken, was passiert, wenn eine KI zwischengeschaltet ist.
01:03:54: und das haben sie in verschiedenen Varianten dieses Würfeltests gemacht.
01:03:57: Im Kontrollversuch, also das, was wir gerade gesagt haben, melden die Testpersonen ihre Ergebnisse selbst.
01:04:03: Dann gibt es noch eine regelbasierte Variante.
01:04:06: Da gaben sie einer KI-Expliziti-Zahlen an und die KI hat diese dann weitergegeben.
01:04:16: Aber
01:04:18: also wenn ich
01:04:18: es richtig verstanden hatte, hat hier die KI... Die zahlen wirklich so weitergegeben, wie sie genannt worden sind.
01:04:25: Also du sagst der KI, ich hab ne zwölf gewürfelt mit den zwei Würfeln und dann hat die KI diese zwölf weitergegeben.
01:04:32: Ist natürlich auch schon interessant, weil da ist schon einer dazwischen als mittels Mann.
01:04:36: Du könntest also sagen, du würfelst mit zwei Würfeln ne fünf und gibst einfach die elf weiter und am Ende.
01:04:45: Trag dich einer so mal.
01:04:46: hier ist so was schief gelaufen.
01:04:48: Kann ich mir auch nicht erklären.
01:04:49: Also ich hab natürlich fünf
01:04:50: gesagt.
01:04:52: Okay, da kann man Verantwortung an die KI abgeben.
01:04:54: Genau, das ja.
01:04:55: Also du könntest das schon...
01:04:57: Witzig finde ich, wenn die irgendwie eine Dreizehn weitergeben.
01:05:01: Ja, sie haben zwei Müffen, weil ich zahl eine Dreizehn.
01:05:04: Da muss KI Fehler sein.
01:05:06: Also hier
01:05:07: ist schon so eine ganz, ganz
01:05:07: leichte Verantwortungsübergabe.
01:05:10: Aber du wärst halt selber noch wirklich... zuständig für den Beschissen.
01:05:16: Du musst selber noch der KI sagen, also du musst die Lüge noch in die Welt bringen.
01:05:22: Das war die zweite Variante.
01:05:24: Jetzt kommt die dritte und jetzt wird es spannend.
01:05:27: Da hat nämlich die KI die Zahlen gewürfelt und weitergegeben.
01:05:34: Also du schaust gar nicht mehr auf die Zahlen.
01:05:37: Du guckst
01:05:37: nicht zu.
01:05:37: Eigentlich moralisch raus.
01:05:40: Also du müsstest nicht mal mehr hingucken.
01:05:43: Ja.
01:05:43: Und was heißt das?
01:05:44: Also welche Varianten gab's dann?
01:05:46: Also wir hatten jetzt schon zwei Würfelspiele, jetzt das dritte Experiment sah so aus.
01:05:51: Die Testpersonen haben entschieden, ob die KI auf absolute Ehrlichkeit oder auf Schummeln trainiert sein soll.
01:05:59: Also das ist auch schon noch, da musste schon dich so ein bisschen aus der Denkung wagen, weil du sagst so, ja, ich nehme mal die, die ihm so ein bisschen schummelt auch.
01:06:10: Ja.
01:06:11: Und die vierte Testvariante ist auch interessant.
01:06:12: Da haben die Testpersonen Prioritäten für die KI gewählt.
01:06:18: Und zwar auf so einem Schieberregister oder so einer siebenstufigen Scala von Maximierung der Genauigkeit, also Ehrlichkeit, bis zu Maximierung des Gewinns.
01:06:28: Also eine Scala, wo du selber wählen konntest.
01:06:31: Weil der Versuch davor war schon so ähnlich.
01:06:34: Aber da sind die Extreme.
01:06:36: Schummel maximal oder sei maximal ehrlich.
01:06:41: Deswegen ist diese siebenstufige Skala nochmal interessanter, wo sortieren sich die Menschen dann ein.
01:06:50: So, jetzt hat Ergebnis.
01:06:52: Gucken wir uns als Allerheißes mal an.
01:06:53: Menschen ohne KI.
01:06:57: Irgendwo zwischen neunzig bis achten.
01:06:59: neunzig Prozent der Testpersonen waren ehrlich.
01:07:02: Die haben immer die ehrlichen Würfelergebnisse weitergegeben.
01:07:06: Neunzig bis achten neunzig Prozent.
01:07:08: Okay.
01:07:09: Jetzt kommt der zweite Experiment, künstliche Intelligenz als Zwischeninstanz.
01:07:13: Aber du musst der KI noch sagen, also die Lüge sagen.
01:07:17: Du bist also moralisch nicht raus, würde ich sagen.
01:07:20: Also
01:07:20: du bist der, der wirklich lügt.
01:07:22: Genau, ja, du bringst die Lüge in die Welt und die wird nur weiter vermittelt.
01:07:25: Aber du hast so einen Zwischenhändler.
01:07:28: Da sind wir schon auf sieben siebzig Prozent.
01:07:30: Krass,
01:07:31: das ist schon was.
01:07:34: Also, da würde ich ja immer noch sagen, ob du jetzt den Versuchsleiter oder Versuchsleiterin anlügst oder eine KI, die das für dich weitergibt.
01:07:42: Also, dass diese Möglichkeit der Ausrede, dass du sagen kannst, oh nee, da muss bei der KI was falsch gewesen sein.
01:07:49: Da hab ich mich ausgerutschen, hab mich vertippt so in etwa.
01:07:53: Dass das reicht, dass nennenswert Leute abdriften, finde ich krass.
01:07:58: Ja, das stimmt.
01:07:58: Ja, das ist eigentlich schon ... Ja, aber das ist
01:08:03: nicht unglaublich viele, aber schon von von neunzig auf irgendwie fünf sieben Prozent ist schon ist schon nicht, also ist nicht
01:08:10: ohne.
01:08:12: Aber ein kleiner Effekt hätte man sowieso erwartet, oder?
01:08:14: Also wenn ein
01:08:15: kleiner nicht erwartet.
01:08:16: Ja klar, also sobald du eine kleine Ausredemöglichkeit hast, also ein bisschen ein bisschen Schuld und Verantwortung abschieben kannst, dass dann ein leichter Effekt dazu geht, ein bisschen zu lügen und was Besseres rauszuschlagen.
01:08:30: Also, das ist ja im Grunde sowas wie Verantwortungstifusion.
01:08:36: Nur nicht,
01:08:37: dass es an andere geht, sondern, dass du Verantwortung an die KI abschiebst.
01:08:40: Also, dass das einen kleinen Effekt hat, finde ich nicht, also, wundert mich nicht.
01:08:45: Wenn es irgendwie auf um achtzig Prozent oder so gefallen wäre, aber auf um siebzig von neunzig, das finde ich schon krass viel.
01:08:54: Und jetzt geht es natürlich so weiter, dritter Test.
01:08:58: K.I.
01:08:58: wählen, die ehrlich ist oder die zumindest immer oder manchmal zu deinem Gunsten schummelt.
01:09:05: Da sind wir etwa bei Fifty-Fifty.
01:09:07: Die Hälfte wählt dann den Schummelbord.
01:09:12: Und beim vierten Test, also wo du den Schieberegner auf sieben Stufen hin zum Lügen verschiebst, von absoluter Ehrlichkeit.
01:09:21: Da haben nur noch fünfzehn Prozent die maximale Genauigkeit und damit Ehrlichkeit gewählt.
01:09:27: Oh, krass.
01:09:28: Alle
01:09:28: anderen entschieden sich für mehr oder weniger Gewinnmaximierung.
01:09:34: Krass, okay.
01:09:36: Okay, aber ja doch, also ich find's krass, wie viel, aber ich kann's an der Stelle dann doch auch verstehen, weil das ist ja wirklich die Variante mit, du hast Zehntausend Euro, willst du investieren und jetzt hast du zwei Banker zur Auswahl, einer der nur ethisch und ehrlich und so weiter ist und einer, wo du sagst, der versucht halt das Maximum rauszuholen.
01:09:57: Es ist schon, also das ist ein bisschen wie die Suche nach dem richtigen Steuerberater, der ehrlich genug ist, damit er noch durchgeht, aber auch kreativ genug.
01:10:08: Ja, also die Steuerberater sind wahrscheinlich alle ehrlich, aber kreativ, wie du schon sagst.
01:10:12: Ja,
01:10:12: also ne, unehrlich will ich da gar nicht sagen, aber ich glaube, auch da gibt es durchaus Varianten zwischen, das kann man noch so sehen oder nicht.
01:10:22: Ja, das sind die forschenden auch.
01:10:24: Die KI macht so eine bequeme moralische Distanz zwischen dir und deiner Handlung.
01:10:31: Insbesondere dann, wenn du der KI eben nicht explizit sagen musst, Lüg für mich, sondern... Optimier das mal so ein bisschen, was du so weitergibst.
01:10:41: Und dann gibt's eine Skala von eins bis sieben und wenn ich da so auf drei bin, bin ich ja eigentlich noch auf der moralisch besseren Seite so und nicht noch weit weg von der sieben.
01:10:51: Dann bescheiße ich nur ein bisschen.
01:10:53: Genau, ja.
01:10:58: Genau.
01:11:00: Dann gab's noch ein Test, den können wir noch hinterher schieben.
01:11:04: Da wurde noch getestet, also da war noch etwas anderes Test-Szenario.
01:11:08: Du hattest ja jetzt ... Geld gewonnen, erwürfelt sozusagen und die Probanden mussten.
01:11:14: Fünfdreißig Prozent Steuern zahlen auf diese Spasssteuern jetzt auf das erwürfelte Geld.
01:11:22: Und die KI Systeme sollten jetzt das Einkommen melden.
01:11:28: Entweder ehrlich oder unehrlich oder mit dem impliziten Ziel, den Gewinn für ihren Auftraggeber zu maximieren.
01:11:38: Und die selben Anweisungen wie die KI-Systeme haben auch menschliche Testpersonen bekommen.
01:11:44: Also, das war so ein bisschen die Frage, wer folgt eher unethischen Anweisungen, Menschen oder Maschinen?
01:11:53: Und das hat sich gezeigt, Menschen, und das überrascht natürlich jetzt nicht, Menschen scheuen eher davor zurück, eindeutig unmoralische Anweisungen zu befolgen.
01:12:01: Ja,
01:12:01: KIs hatten aber weniger Scruppel natürlich.
01:12:05: Also, bis zu zweizig bis vierzig Prozent der Testpersonen haben die expliziten Anweisungen zum Betrug ausgeführt, während Sprachmodelle bei achtundfünfzig bis neunzig Prozent lagen.
01:12:17: Wundert uns jetzt aber auch nicht.
01:12:19: Ne, ne,
01:12:19: ne, die haben halt keinen.
01:12:21: Also am Ende hat so ein Algorithmus, so eine KI oder so ein LM halt keine, keine Moral, wenn es ihr nicht explizit beigebracht
01:12:28: wurde.
01:12:29: Genau, genau.
01:12:31: Sie können ja auch in die Knast kommen oder so.
01:12:34: Das hat keine Folgen, wenn man so
01:12:36: möchte.
01:12:36: Ja genau, also das ist die Frage.
01:12:39: Also was heißt das jetzt für uns?
01:12:42: Wir delegieren immer mehr Aufgaben an Maschinen und
01:12:46: die
01:12:47: handeln möglicherweise auch eh unethisch.
01:12:49: Das heißt irgendwie, möglicherweise beobachten wir, ja, das würde man sagen, in unserer Gesellschaft einen ... Wandel hin in Richtung unethische ... ... Entscheidungen, kann man so sagen.
01:13:04: Oder das könnte ja eine Folge sein.
01:13:11: Ja, könnte ... ... ich frage mich, ob es dafür die KI
01:13:14: braucht.
01:13:15: Ob wir ... Also ich habe ja das Gefühl, dass ... ... dadurch das alles anonymer wird, dass wir dadurch schon ... ... unethische handeln ... ... in Summe.
01:13:27: Also ... Dadurch.
01:13:30: das war also nicht zum beispiel die.
01:13:33: die firmen bei dem wir einkaufen werden immer größer.
01:13:36: es wird immer unpersönlicher es wird immer anonymer.
01:13:40: Das dadurch schon irgendwie weniger skrupell ist irgendwo.
01:13:48: Unehrlich zu handeln
01:13:49: interessante frage also überhaupt sich mal anzugucken ob wir unmoralischer werden.
01:13:56: interessante frage.
01:13:58: Weil ich habe das Gefühl, man sieht ja die Folgen nicht mehr so direkt, oder?
01:14:05: Aber ich meine, das ist natürlich ein Ergebnis dieser Studie auch.
01:14:08: Also sagst du, je mehr Entscheidungen wir abgeben, besser wird dadurch nicht.
01:14:12: Also wir müssen uns als Gesellschaften zumindest darüber also mal die Frage stellen, was es bedeutet, wenn wir moralische Entscheidungen möglicherweise auch an KI abgeben, weil wir haben gesehen, was dann passieren kann.
01:14:25: Ja.
01:14:26: Ja, also die diverse Distupien und so weiter sind ja schon bei dem Punkt so, was passiert, wenn wir im Krieg den Drohnen das Feuern selber erlauben.
01:14:38: Also ich weiß gar nicht, wo wir da sind.
01:14:40: Ich weiß, dass es vor, das mittlerweile bestimmt auch schon acht, neun Jahre her oder so, dass da die große Diskussion war, dass die Amis überlegt hatten, das halt am Ende an KI-Abzugung.
01:14:50: Ich glaube, das haben sie mittlerweile gemacht.
01:14:53: Also selbstständig in Anführungszeichen, Terroristen und Ziele zu erkennen und dementsprechend dann selbst zu feuern.
01:14:58: Ich weiß nicht, ob da immer noch ein Mensch am Abzug sitzt.
01:15:01: Also auch, also gerade in dem Kontext ist natürlich das moralische Abgeben macht es auch leichter.
01:15:10: Ja, stimmt.
01:15:11: Aber ja,
01:15:12: die Frage ist wirklich wie ... Also von ... mal weg von der Kriegsfront quasi so wieder zurück in den Alltag und dann bei so Kleinigkeiten sag ich mal.
01:15:23: Wenn irgendwie du die KI eine E-Mail beantworten lässt und die E-Mail nicht ganz so ehrlich ist, machst du den noch die Arbeit, das zu korrigieren oder schickst du es einfach raus?
01:15:36: Finde eine gute Entschuldigung, warum ich nicht zu dem Grill festkommen kann.
01:15:42: Stimmt schön.
01:15:43: Also ... Also es macht es auf jeden Fall einfacher, ne?
01:15:48: Also es macht das Lügen einfacher.
01:15:53: Ja, gut.
01:15:54: Wir halten das im Auge.
01:15:55: mal schauen, wo uns das hinführt als Gesellschaft.
01:15:57: Ja, irgendwann bist du dabei, dass dir Apple Intelligence bei den Nachrichten halt Lügen vorschlägt, ne?
01:16:03: So, achtzehn Uhr Aufnahmen.
01:16:04: Ah, nee, heute geht nicht, ich bin krank.
01:16:08: Weil es zufällig im Hintergrund gesehen hat, dass der neue Teil von, was weiß ich nicht, was Demon Hunter Worlds heute erscheint und du eigentlich keinen Bock hast.
01:16:17: Genau.
01:16:18: Wir halten das im Auge.
01:16:19: Mal schauen, wo uns das hinführt.
01:16:22: Genau.
01:16:23: Lass uns so einen kleinen Science Snack machen.
01:16:25: Ja bitte.
01:16:25: Der geht schnell.
01:16:27: Aber der hat mich überrascht.
01:16:28: Irgendwie ist so ein klassischer Science Snack.
01:16:30: Florian hat mir den geschickt.
01:16:32: Der war bei einer Fortbildung für Fachleiter, glaube ich, in Bartonev, im Physikzentrum.
01:16:43: Ah.
01:16:44: Du weißt da auch mal, ne?
01:16:45: Waren wir doch mal zusammen eigentlich?
01:16:47: Boah, das kommt mir auf jeden Fall bekannt vor.
01:16:49: Physikzentrum Bad Honeff.
01:16:52: Honeff?
01:16:53: Honeff?
01:16:54: Er ist von der DPG, also wirklich so ein uraltes Gebäude, atmet ganz viel Geschichte.
01:16:59: Also wirklich ... Ah, nee,
01:17:01: ich glaub, da war ich von da nicht
01:17:03: zusammen.
01:17:04: Nee, da waren wir nicht.
01:17:05: Ich war da ein paar Mal so, aber für eine große Konferenz ist die zu klein.
01:17:09: Da sind so Fortbildungen und so Special Interest, ist da häufig.
01:17:14: Aber gute Sachen eigentlich.
01:17:17: Und Florian hat da was gesehen und musste mir da sofort schicken und habe mich sehr gefreut.
01:17:23: Also die Information stammt aus einem Paper, das haben wir auch verlinkt.
01:17:28: Aber es geht mir um eine Information, die ich nicht so auf dem Schirm hatte.
01:17:33: Die Forschenden in diesem Paper haben sich nämlich mal angeguckt und geschätzt, wie viel Masse Menschen gemacht haben.
01:17:39: Also die nennen das Anthrop... Progenic mass, also Dinge, die wir gebaut haben, hergestellt haben, verarbeitet haben.
01:17:47: Also da geht alles rein.
01:17:48: Bauwerke, Straßen, Werkstoffe, Verpackungen, alles Mögliche.
01:17:55: Und die Menge haben sie verglichen mit der Masse der gesamten lebenden Biomasse der Erde.
01:18:02: Also alles, Pflanzen, Tiere, Pilze.
01:18:04: Und ich glaube, wenn ich das richtig gesehen habe in dem Paper, es geht um die Trockenmasse.
01:18:08: Also nicht der ganze Wasser in den Tieren, aber Trockenmasse.
01:18:13: Und was rausgekommen ist, ist, dass ... ... zwanzig zwanzig, also plus-minus ein paar Jahre, aber dieser Break-even-Point, der ist gerade hinter uns, haben wir den Punkt erreicht, wo die von Menschen geschaffene Masse ... ... die Masse allen Lebens überstiegen hat.
01:18:33: Das heißt, alles, was wir gebaut haben, verarbeitet haben, produziert haben, das wiegt jetzt mehr als alle lebenden Organismen auf diesem Planeten zusammen.
01:18:43: Ach krass.
01:18:45: Ich weiß gar nicht, wenn er mich das vorher gefragt hätte, ich glaube, ich hätte nicht gedacht, dass das so ist.
01:18:48: Weil, da teist ja, wenn er dir so gerade in der Natur da anguckt, im Wesentlichen sind da Pflanzen, da ist der größte Anteil.
01:18:57: Und da ist halt echt viel, würde man sagen.
01:18:59: Überall stehen ja eigentlich Pflanzen.
01:19:01: Ja und auch der Urwald und alles.
01:19:04: Aber
01:19:06: die Dichte von Pflanzen ist nicht so hoch.
01:19:08: Das
01:19:08: stimmt natürlich.
01:19:09: Wenn es um Reingewicht geht, dann ist natürlich eine Straße schnell, wiegt schnell ein paar Bäume auf, muss man wahrscheinlich sagen.
01:19:15: Und so ist das auch, wenn ihr das mal anguckt.
01:19:17: Das kann man sich in den Paper dann auch angucken.
01:19:19: Was ist denn das meiste, was wir so hergestellt haben?
01:19:24: Das sind vor allem Baumaterialien.
01:19:26: Also Beton zum Beispiel oder andere mineralische Materialien.
01:19:30: Aber Beton macht halt den größten Anteil auf.
01:19:35: Ganz interessant ist Kunststoff ist eigentlich eine relativ kleinere Gesamtmasse, also so viel ist das noch gar nicht, in dem was wir hergestellt haben, wächst aber am schnellsten prozentual und holt zunehmend auf.
01:19:51: Und jetzt nochmal ganz schnell so ein Vergleich, was haben wir denn an trockener Biomasse auf der Erde?
01:19:55: In dem Paper wird abgeschätzt tausend Gigaton, wie gesagt hat meiste sind Pflanzen, tausend Gigaton.
01:20:02: Wenn man uns jetzt das, was wir als Menschen gemacht haben, sich anguckt, dann sieht man Beton sind fünfhundertfünfzig Gigatonn, eben das meiste, dann kommt Ziegel und Asphalt, sind nochmal dreihundert Gigatonn, dann kommen Metalle, Stahl, Aluminium, da sind nochmal hundertsechzig Gigatonn, Plastik, nur acht Gigatonn, aber wie gesagt wächst rasant.
01:20:23: und damit sind wir eben über diese tausend Gigatonn der Biomasse irgendwie, haben die dann hier eins Komma eins Terraton.
01:20:32: Ne, genau, eins-kommar-eins-teraton, tausend-ein-und-diegartonn abgeschätzt in dem Paper.
01:20:39: Und diese menschgemachte Masse, die verdoppelt sich wohl alle zwanzig Jahre.
01:20:43: Schon irgendwie krass irgendwie, ne?
01:20:46: Also,
01:20:48: wie sehr wir unseren Planeten formen, ne?
01:20:50: Ja,
01:20:50: genau.
01:20:51: Den Satz wollte ich auch gerade sagen.
01:20:52: Also, wie sehr wir... Also, wenn man immer so die Schwurbeler sagt, so, hier, menschgemachter Klimawandel.
01:21:00: Planet ist viel zu groß und komplex.
01:21:02: Wir können doch gar keinen großen Einfluss haben auf diese Mechanismen.
01:21:08: Wenn du dir solche Zahlen anguckst, dann wird einem glaube ich klar, dass da schon einen Unterschied macht, ob wir hier auf diesem Planeten rumkrauchen oder nicht.
01:21:16: Also wenn du mal eben, da ist mal eben, aber wenn du die trockene Biomasse auf der Erde mal eben selber produziert hast und verarbeitet hast, dann ist das schon krass.
01:21:32: Interessante Zahl.
01:21:33: Auf jeden
01:21:34: Fall.
01:21:35: Der Impact, den wir auf unserem Planeten haben, wird da nochmal deutlich.
01:21:40: Krass.
01:21:42: War das so ein schönes Mitgebracht?
01:21:45: Ich habe uns auch was mitgebracht zum Thema Klimawandel.
01:21:48: Aber noch kurz ein schnelles Wort zum Physikzentrum Batonev, wie ich gerade gesehen habe.
01:21:53: Das ist der Sitz der DPG.
01:21:55: Ich weiß.
01:21:56: Das wusste ich nicht.
01:21:57: Sieht schick aus.
01:21:59: Ist sehr schön, ja.
01:22:00: Ist wirklich schön gelegen und wirklich ein alterwürdiges Haus.
01:22:04: Ja.
01:22:06: Was habe ich uns mitgebracht?
01:22:07: Ich habe uns ein Thema mitgebracht mit dem Titel Pentagon auf Eis.
01:22:11: Okay, hatte mal Klima, Pentagon und auf Eis.
01:22:16: Ja, es geht nicht um Trump und es geht auch nicht um das Pentagon-Gebäude in den USA.
01:22:24: Auch wenn das häufig das Erste ist, was einem in den Sinn kommt bei Pentagon, aber Pentagon ist eigentlich nichts anderes als ein Feedback.
01:22:32: Also das Pentagon hat ja auch die Form eines Pentagon.
01:22:35: Also eines Fünfex.
01:22:38: Es geht um Klima und genauer um Klimamodelle.
01:22:41: Und auch wenn die Regierung oder Teil der Regierung in den USA das anders sehen, Klimamodelle sind ja kein... Glauben, wir haben ja gerade schon gesagt, so Klima, also so Klimawandeläugner sagen ja häufig so was wie der Mensch, der kann ja kaum hat, ja kaum Einfluss da drauf und so.
01:22:56: und ihr habt diese Theorie, wir haben halt eine andere und die versuchen Klimamodelle ja häufig darzustellen, als wäre das nur ein Raten, ihr glaubt das ja auch nur, es ist ja nur ein Modell oder so.
01:23:11: Und dazu muss man sagen, natürlich, wir wissen nicht alles, was das Klima angeht oder Klimamodelle.
01:23:17: Aber wir beschreiben das mittlerweile seit langer Zeit das System des Klimas, die verschiedene Mechanismen in großen Maßstäben und können damit viel erklären, was passiert und auch Vorhersagen treffen, die halt eintreten.
01:23:36: Manchmal treffen die sehr genau.
01:23:38: letztens hatten wir ja ein paper das sie noch also mittlerweile teilweise unter den vorher sagen also dass die vorher sagen.
01:23:46: optimistischer sind, als es die Realität am Ende ist.
01:23:50: Also das teilweise schlimmer ist, als irgendwie vor dreißig Jahren vorhergesagt.
01:23:54: Auch wenn es trotzdem relativ gut trifft.
01:23:56: Das hatten wir letztens als Thema, dass die Klimamodelle aus den Neunzigern ziemlich genau das vorhergesagt haben, also was den Meeresspiegel-Anstieg angeht von dem, was wir heute messen können oder was wir in diesen dreißig Jahren messen können.
01:24:09: konnten.
01:24:10: Schwächen dabei sind natürlich, dass wir beim Klimamodell, weil es unglaublich komplex ist, in großen Maßstäben alles Mögliche beschreiben können, lokale Phänomene auch beschreiben können oder verstehen, aber manchmal schwierig ist das zusammenzubringen, weil wir halt noch Lücken haben.
01:24:27: Aber wir lernen jedes Jahr mehr.
01:24:30: Also mit jeder neuen Erkenntnis lernen wir mehr über dieses komplexe System.
01:24:34: Und nicht umsonst sind die größten Rechner der Welt damit beschäftigt, genau dieses System zu simulieren und zu berechnen.
01:24:41: Und dieses, also ich werde da immer mittlerweile schon fast sauer, wenn irgendwelche Schwubler ankommen und sagen, ihr wisst ja gar nichts davon.
01:24:48: Wie wir auch plakativ mal so gerne sagen, ihr könnt ja nicht mal das Wetter von nächster Woche vorhersagen.
01:24:53: Ich finde das ja
01:24:54: so bemerkenswert.
01:24:57: Dieser Mut und so wenig demütig sind zu sagen ich habe im Internet irgendwas recherchiert, was ich besser verstehe als Leute, die sich professionell damit lange lange beschiffen.
01:25:09: Wenn du den Leuten halt unterstellt, bezahlt worden zu sein oder dass die das nur so sehen, damit ihre Gelder weiter fließen.
01:25:19: Kannst du das halt leicht unterstellen.
01:25:24: Also trotzdem Klimaforschung an sich finde ich, also auch wenn ich selber kein Klimaforscher bin, sondern wir sind ja Physiker.
01:25:31: Ich finde es trotzdem unglaublich spannend, weil man ganz häufig sieht, dass ganz grundlegende Mechanismen gerade in kleineren Dingen zunehmend verstanden werden und welchen Auswirkungen die auf das Gesamtsystem haben können.
01:25:48: Und manchmal sind es auch Dinge, die im ersten Moment total banal erscheinen, bei denen man sich fragen kann so... Was?
01:25:54: Das wussten wir noch nicht oder das hat sich noch niemand angeguckt.
01:25:58: Und häufig ist es ja so, dass so ein kleiner Teilaspekt bzw.
01:26:01: so ein kleiner Mechanismus, den man bisher nicht im Blick hatte oder gar nicht untersucht hatte, irgendwie plötzlich das Modell nicht komplett umkrempelt.
01:26:10: Weil unser Modell ist ja schon relativ gut, aber in einer bestimmten Stelle besser macht und mehr Erkenntnis bringt.
01:26:17: Wie gesagt, häufig sind so Mechanismen, die sind ganz klein.
01:26:20: Man wundert sich, dass sie die noch niemand angeguckt hat.
01:26:23: Und genau um Sonnenmechanismus oder so ein Aspekt geht es hier in dem Paper.
01:26:27: Das ist ein bisschen wie das in Folge drehundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundund.
01:26:40: Also ist ja auch so ein Effekt, wo man sagt, da hat noch niemand sich angucken.
01:26:43: Krass, das hat so einen großen Effekt.
01:26:45: Und genau um sowas geht es hier auch.
01:26:48: Es geht nämlich um die Frage, welchen mechanischen Prozesse laufen ab, wenn Eisberge schmelzen.
01:26:57: Und da habe ich mir auch vorher nie Gedanken darüber gemacht, bis ich jetzt dieses Paper gelesen habe.
01:27:04: Man könnte sich ja fragen, was soll da groß passieren?
01:27:06: So ein Eisberg, der schwimmt halt irgendwie aus den Kälteren gefilden, irgendwie Richtung Süden oder Richtung Norden, in Wärmere und schmilzt dann einfach weg.
01:27:15: Was soll da groß spektakulär dran sein?
01:27:17: Da wird ja nichts groß passieren.
01:27:18: Ich meine, jeder von uns hat schon mal im Sommer irgendwo gesessen, hat einen Kaltgetränk mit Eiswürfeln drin und die sind halt irgendwann weg.
01:27:26: Die schmelzen halt vor sich hin, ist irgendwie relativ unspektakulär.
01:27:28: Könnte man sagen, es wird einfach weniger und schmilzt gleichmäßig weg.
01:27:34: Das stimmt aber nicht.
01:27:36: Unser Getränk, das wir im Sommer haben, im Glas ist nur einfach ein scheiß Versuchsaufbau, in dem man wenig beobachten kann.
01:27:43: Denn erstens lassen wir das Getränk relativ selten, einfach lange stehen und gucken uns an, wie das Eis schmilzt.
01:27:49: Zweitens ist das Glas ja meistens dann doch so klein, dass der Eiswürfel da drin irgendwie an die Ränder stößt und gar nicht frei schwimmt oder so.
01:27:59: Die Frage, die man sich mir stellen kann, ist, gibt es Mechanismen, wenn Eis schmilzt, speziell jetzt also Mechanismen, die grundlegend sind, die man eventuell auch zum Beispiel auf Eisberge übertragen könnte, die ja für die Klimaerwärmung so ein bisschen so was wie, ich hatte in einem Artikel gelesen, so was wie der Kanarienvogel im Bergbau.
01:28:23: Wenn es kippt, geht der als erstes drauf.
01:28:28: Also Eisberge oder die Menge an Eisbergen, die wir haben oder wie die wegschmelzen, ist ein gutes Master für, wie sich die Wassermassen erwärmen und so.
01:28:37: Und das Schmelzen von so einem Eisblack ist doch ein deutlich komplexeres System, denn da kommen mehrere Sachen zusammen.
01:28:45: Zum einen Schmelzprozesse, das Eis schmilzt, dadurch gibt es Geometrieänderungen, es gibt Änderungen im Auftrieb, dazu greifen noch die Gravitation mit rein.
01:28:55: Das ist ein relativ komplexes System und genau das haben sich ein paar Forscher im Modell jetzt ein bisschen genauer angeguckt mit dem Paper Shape Evolution and Cap Size Dynamics of Melting Ice.
01:29:08: Erschien ist das im physical review fluids am zwölften neunten dieses Jahr.
01:29:13: Das sind Forscher aus new york.
01:29:15: Das paper selber konnte ich leider nicht lesen weil das closed access ist und hinter einer bezahlschranke war und ich keine Möglichkeit gefunden habe das zu bekommen.
01:29:22: ich konnte also nur sekundär literatur lesen und das abstract aber.
01:29:27: Die gleiche forschungsgruppe hat vor vor knapp zehn jahren also die arbeiten schon länger an diesem paper ist ja also an diesem.
01:29:34: Mechanismus.
01:29:35: und so ist ja häufig so, dass eine Arbeitsgruppe an einem Thema sich auf ein Thema spezialisiert und daran arbeitet.
01:29:42: Es ist ja nicht so oder selten so, dass irgendwie eine Arbeitsgruppe in der Wissenschaft irgendwie fünf Themen gleichzeitig banken kann, sondern man hat ein Thema und an dem forscht man jahrelang, weil man auch immer auf die Erkenntnisse aufbaut, die man schon hatte.
01:29:56: Genau, und die hatten noch ein zweites Paper in Physical Review Fluids am, also, ... ...
01:30:21: also, ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ...
01:30:26: Nee, die drehen sich nicht um.
01:30:28: Also umdrehen ist ein... Also umdrehen würde ich sagen, die kippen um hundertachtzig Grad.
01:30:33: Aber das tun sie nicht, wie wir gleich... Also was eine der Erkenntnisse des Papers übrigens ist.
01:30:42: das ältere paper von den beiden also ist.
01:30:45: Das beschreibt hier im grunde also das ist open access.
01:30:48: da konnte ich tatsächlich blick rein werfen.
01:30:51: Wir verlinken beide.
01:30:51: das beschreibt die datenerhebung und das exponentielle vorgehen der gruppe.
01:30:55: also wie haben die sich.
01:30:58: Das Schmelzen von Eis und das Kippen, also definierte Eisblöcke angeguckt.
01:31:03: Und das zweite, das jetzt in diesem Jahr erschien, beschreibt eher eine mathematische Modellierung der Messwerte und die Bildung einer Hypothese, wie es denn zu diesen Messwerten kommt.
01:31:16: Also ein Modell, das die gebaut haben vor allem.
01:31:19: Also im Grunde gehören die beiden paper zusammen die erst das erste das alte sind halt daten die gemessen und erzeugt wurden und das zweite das in diesem Jahr erschien ist ein Grunde sowas wie eine neue Interpretation und Modellbildung zu den gemessenen Sachen.
01:31:33: Was genau haben die Forscher da gemacht.
01:31:36: Die Daten diese erzeugt haben?
01:31:38: also um sich anzugucken wie sich freischwimmende Eisbrocken verhalten haben die folgendes gemacht die haben Luft Luft.
01:31:46: freie Eiszylinder produziert, also Eisblöcke, die keine Luftbläschen oder Gase enthalten.
01:31:54: Die hatten eine Abmessung von acht Zentimeter Durchmesser und waren zwanzig Zentimeter hoch.
01:32:01: Diese
01:32:01: Luftfrase sind frei wahrscheinlich, weil Gletscher auch relativ luftbar
01:32:05: und aus dem
01:32:06: Freisinn, vermutlich weil hoher Druck und so.
01:32:10: Richtig, genau.
01:32:10: Also im Wesentlichen sind Gletscher auch Luft also ohne großere Lufteinschlüsse, weil das Eis dort unter großem Druck über sehr lange Zeit gepresst wird und da auch keine Lufteinschlüsse drin sind.
01:32:25: Und dieses Eis, also auch das Eis in Eisbergens genauso, das wollte man halt nachempfinden und Lufteinschlüsse würden zum Beispiel den Auftrieb und die Dichte ja massiv beeinflussen und werden als Modellsystem dann halt Kacke um was Grundlegendes über das Schmelzverhalten von Eis zu lernen.
01:32:41: Und warum?
01:32:43: Zylinder, da hätte ich jetzt...
01:32:44: Da kommen wir gleich
01:32:45: zu.
01:32:45: Okay, weil ich hätte jetzt gleich Eisbergen jetzt nicht direkt an Zylinderform gedacht, aber...
01:32:49: Ja, da kommen wir jetzt gleich zu.
01:32:54: Die Zylinder, das klingt recht einfach, halt hier blasenfreie Zylinder zu machen, ist aber relativ aufwendig.
01:33:02: Die wurden nicht einfach, also man kann nicht einfach Eisform nehmen und den Kühlschrank stellen, das reicht nicht, weil man möchte nämlich... Also man möchte neben den Luftbläschen auch noch Verunreinigungen aus dem Wasser raus haben.
01:33:14: Und diese Eisblöcke wurden relativ aufwendig erzeugt.
01:33:19: Um diese Verunreinigungen auszuschließen, hat man Formen genommen für dieses Zylinder und hat die von einer Seite halt nur gekühlt, also von unten durchfrieren lassen und das noch nicht gefrorene Wasser die ganze Zeit mit einer Pumpe in Bewegung gehalten.
01:33:35: Um halt möglichst, also erstmal die Bewegung, um das Blasen frei hinzukommen und die Verunreinigungen halt an der Oberfläche festzufrieren, dann kannst du das im Grunde oben abschneiden und hast ein Eisblock, der ohne Verunreinigung ist und keine Blasen hat.
01:33:52: Diese Zylinder, diese acht Zentimeter Zylinder wurden dann in ein Becken gelegt mit Wasser, das Zimmertemperatur hatte.
01:34:03: und wurden dort positioniert und zwar auch relativ geschickt oder aufwendig und zwar sollten die ja
01:34:09: freischwimmend
01:34:10: sein.
01:34:12: Das Problem, dass man da hatte, ist, dass das Eis halt zu irgendeiner Seite driftet.
01:34:19: Aus verschiedenen Gründen.
01:34:20: Das Becken kann leicht schief stehen, ein bisschen Wind reicht schon.
01:34:22: Aber im Wesentlichen reicht auch schon Oberflächenspannung.
01:34:25: Das kennen wir ja von unserem Experiment, das wir mal gemacht haben mit den Tischtennisbellen, die immer an den Rand von einer ... Also wenn man eine Tasse mit Wasser nimmt, da ein Tischtennisball drauf sitzt, wandert der auch immer zum Rand aufgrund der Oberflächenspannung.
01:34:38: Und genau das gleiche Problem hatte man hier mit den Eisblöcken, wenn man die in Wasser gelegt hatte.
01:34:42: Deshalb haben die sogenannte Capillary Traps gebaut.
01:34:47: Das sind zwei parallele Stäbe, die ganz, ganz knapp unter der Wasseroberfläche positioniert sind und mit Hydrophobenwachs beschichtet sind.
01:34:57: Das führt dazu, dass man in den Becken vor und hinter dem Eisblock, also dem runden Eisblock, so leichte Dellen in die Wasseroberfläche macht.
01:35:07: Und dadurch die Position des Eisblocks in der Mitte stabilisiert.
01:35:12: ohne den aber mechanisch zu berühren.
01:35:14: Weil
01:35:15: dann eine Wärmesinke da wäre, ne?
01:35:17: Das würdest du halt nicht dann für so Wärme ab oder zu.
01:35:19: Ja, und du beeinflusst den halt, ne?
01:35:21: Wenn du den irgendwo festhältst und du willst ja, dass er sich frei bewegen kann, wenn er schmilzt und frei kippen kann, weil du willst ja simulieren, wie würde sich ein größerer Eisblock im, also im freien Ozean.
01:35:35: Verhalten natürlich ist das kein gutes modell für ein eisberg weil wie du schon richtig sagt ist ein eisberg ist ja kein zylinder sondern eher so ein klumpen.
01:35:43: Den man irgendwo hin wirft.
01:35:44: aber du willst natürlich für das experiment eine reproduzierbare form haben an der du auch was sehen kannst weil es im grundlegende prozesse in der schmelzmechanik geht.
01:35:55: Um die aufzuzeichnen es wird noch ein bisschen schöner hat man eine kamera oder mehrere kameras auf höhe der wasser linie fixiert.
01:36:03: und mit verschiedenen Licht, also verschieden gefiltert, den Eisblock von hinten durchschienen, so dass man die Konturen und den Kontakt zum Wasser gut aufnehmen konnte mit der Kamera.
01:36:17: Wenn du auf das zweite Paper klickst in den Show notes,
01:36:21: dann
01:36:22: siehst du Bilder davor.
01:36:23: Ja, sehr gut.
01:36:25: Und in dem Experiment hat man dann einfach relativ unspektakulär, aber man hat das Eis einfach schmelzen lassen und beobachtet, was passiert mit der Form des Eisblocks.
01:36:35: Denn es schmilzt nicht überall gleich, sondern an der Unterseite des Wassers schmilzt das Wasser schneller als über dem Wasser.
01:36:46: Also der Eisblock guckt ja mit einer gewissen Menge, also der schwimmt ja auf dem Wasser auf, ein Teil guckt oben raus und ein großer Teil ist Unterwasser.
01:36:54: Und der Teil Unterwasser schmilzt schneller als der Teil an der Oberfläche.
01:36:59: Also der oben raus guckt, weil Wasser hat eine höhere Wärmeleitfähigkeit als Luft und die Konvektion transportiert Wärme direkt an die Eisoberfläche.
01:37:10: Das führt dazu, dass der Eisblock in der unteren Hälfte schneller schmilzt und ungleichmäßig schmilzt je nachdem wo da gerade wasser also wärmeres wasser durch strömung hin transportiert wird wenn kaltes wasser von oben nach fließt und so die oberseite die aus dem wasser raus ragt bleibt im wesentlichen im vergleich zumindest zu unteren in der zeitlichen skala unverändert.
01:37:36: Das wiederum führt dazu, dass, wenn der Eisblock in dem Teil der im Wasser liegt, schneller wegschmilzt, sich der Schwerpunkt ändert, der wandert nämlich nach oben.
01:37:46: Der Schwerpunkt des Eisblocks, weil unten halt Masse verloren
01:37:49: geht.
01:37:50: Das führt dazu, dass der gravitativ instabil wird.
01:37:55: Weil der Schwerpunkt weiter oben ist, das kennt man vielleicht auch von, weiß ich nicht, wenn ne... Weil wenn du Fahrrad oder Motorrad fährst oder so, je höher der Schwerpunkt, desto instabiler ist das Ding.
01:38:07: Weil du halt ein größeres Moment um die Kontaktachse unten hast.
01:38:11: Und genauso hast du das hier, du hast ein größeres Moment.
01:38:14: Es reicht dann schon, eine kleine Instabilität, also ein kleines Kippen zur Seite, dass das Ding halt kippt.
01:38:22: Und genau das passiert hier, dadurch, dass das Eis auch nicht homogen überall gleich schmilzt, sondern hier und da ein bisschen schneller, gerade unten und der Schwerpunkt nach oben wandert, kippt der Eisblock irgendwann.
01:38:33: Und kippt man es so ein bisschen wegrollen, wenn er so will.
01:38:36: Genau, ja, genau.
01:38:38: Der bleibt zwar an Ort und Stelle, aber der kippt so zur Seite, also nach rechts oder links.
01:38:43: Und das macht er, also der kippt tatsächlich nur ein Stückchen, nicht komplett.
01:38:51: weil der Schwerpunkt halt nicht nach komplett oben wandert, sondern nur ein Stückchen hoch.
01:38:55: Das führt dazu, dass der Eisberg oder hier in diesem Falle der Eisklotz ein Ticken zur Seite rutscht und zwar um ziemlich, also so um etwa, um ca.
01:39:03: um ca.
01:39:03: um ca.
01:39:03: um ca.
01:39:03: um ca.
01:39:04: um ca.
01:39:04: um ca.
01:39:04: um ca.
01:39:04: um ca.
01:39:04: um ca.
01:39:04: um ca.
01:39:04: um ca.
01:39:05: um ca.
01:39:05: um ca.
01:39:05: um ca.
01:39:05: um ca.
01:39:05: um ca.
01:39:05: um ca.
01:39:05: um ca.
01:39:06: um ca.
01:39:06: um ca.
01:39:06: um ca.
01:39:06: um ca.
01:39:07: um ca.
01:39:07: um ca.
01:39:07: um ca.
01:39:08: um ca.
01:39:08: um ca.
01:39:08: um ca.
01:39:09: um ca.
01:39:09: um ca.
01:39:09: um ca.
01:39:09: um ca.
01:39:09: um ca.
01:39:10: um ca.
01:39:10: um ca.
01:39:10: um ca.
01:39:11: um ca.
01:39:11: um ca.
01:39:11: um ca.
01:39:11: um ca.
01:39:11: um ca.
01:39:11: um ca.
01:39:12: um ca.
01:39:12: um ca.
01:39:12: um ca.
01:39:12: um ca.
01:39:12: um ca.
01:39:13: um ca.
01:39:13: um ca.
01:39:13: um ca.
01:39:13: um ca.
01:39:13: um ca.
01:39:13: um ca.
01:39:13: um ca.
01:39:14: um ca.
01:39:14: Dann beginnt das Ganze aber wieder von vorne und der fängt wieder an, ungleichmäßig abzuschmelzen.
01:39:19: Und zwar wieder der Teil, der im Wasser ist, schmilzt schneller als der Teil da drüber.
01:39:23: Der Schwerpunkt wandert wieder nach oben und es führt wieder dazu, dass er wieder zur Seite kippt und zwar wieder ungefähr zweiundsebzig Grad.
01:39:32: Und das kann man in den Paper wunderbar beobachten, denn zweiundsebzig Grad, wenn man das mal fünf nimmt, ist man ungefähr bei dreiundsechzig.
01:39:40: Bei einer kompletten Drehung.
01:39:41: Das führt dazu, dass sich aus diesem runden Eisklotz ein Pentagon bildet.
01:39:48: Also ein Fünfeck, bis das Ding nach ungefähr dreißig Minuten irgendwann wirklich komplett weggeschmolzen ist.
01:39:54: Diese Kippbewegung, also diesen Zyklus von Schmelzen, Kippen, Schmelzen, Kippen, macht der Eisblock, also mit diesen Abmessungen in dem Zimmer, Temperatur war im Wasser, zehn bis fünfzehn Mal durch in den dreißig Minuten.
01:40:07: Das geht ja relativ schnell.
01:40:09: Weißt du, was für eine Temperatur das Wasser hatte?
01:40:13: Zimmertemperatur stand
01:40:14: da.
01:40:14: Dann geht es natürlich wirklich schnell.
01:40:17: Da ist natürlich schneller als jetzt in den arktischen Meeren wäre.
01:40:22: Ja, ja, genau.
01:40:23: Also generell, das ist natürlich hier kein ... kein passendes Modell für wirklich einen Eiswerk, aber für grundlegende Mechanismen.
01:40:32: Auch bei Eisbergen wird es so sein, dass die im unteren Teil schneller schmelzen und der Schwerpunkt nach und nach nach oben wandert und die dann zur Seite kippen.
01:40:42: Und das kann man bei Eisbergen auch tatsächlich beobachten.
01:40:44: Da ist es allerdings deutlich spektakulärer und kann auch wirklich gefährlich werden, wenn man zu nah dran ist und so ein Ding dann kippt, weil wir reden da über mehrere Tonnen von Eis.
01:40:55: die da kippen.
01:40:56: aber dieser grundlegende mechanismus wurde hier jetzt einmal untersucht und in dem paper wurde auch ein mathematisches modell gebaut mit dem auch also das auch dann auf eisberg eisberge in gewissen grenzen angewendet werden kann.
01:41:11: Um dort halt diese kippprozesse vorher zu sagen beziehungsweise genauer zu analysieren.
01:41:18: Ist auch interessant.
01:41:19: also hier ist ein so ein bild drin in dem paper was du verlinkt hast.
01:41:22: der zweite.
01:41:25: Da guckt man sozusagen auf die Stirnfläche von diesem...
01:41:31: Von dem Eiszylinder.
01:41:32: Von dem Zylinder, genau.
01:41:33: Der, der da als erstes reingelegt wird.
01:41:36: Also der ist kreisrund und man guckt so auf diese Stirnfläche, auf die runde Stirnfläche.
01:41:42: Und danach, weiß ich nicht, sagen wir mal, siebzehn Minuten oder einzwanzig Minuten sind auf verschiedene Zeitabstände die Bilder gezeigt.
01:41:49: Sieht man dann schon dieses Fünfecke im Prinzip?
01:41:52: Ja.
01:41:54: Das ist ja im Prinzip.
01:41:56: also wenn er mir jetzt gesagt ist mal mal ein Eisberg im Querschnitt hätte ich den so ein bisschen so gemalt wie bei siebzehn und ein zwanzig obwohl da ja was reingelegt wurde was ein Zylinder ist, wo ich am Anfang gesagt habe nichts mit dem Eisberg zu tun.
01:42:08: Aber wenn er mich immer gesagt hätte mal mal ein wie sieht so ein Eisberg aus hätte ich den halt bauchig fast so ein bisschen eckig.
01:42:15: Im Wasser gemalt und dann oben natürlich noch die klassische Spitze, oder die Spitze des Eisbergs.
01:42:20: Genau, die
01:42:20: halt so ganz klein rausguckt.
01:42:22: Die sieht man hier bei dem Bild bei zwölf Minuten auch noch wunderbar.
01:42:24: Ja, bei zwölf noch genau, aber bei den späteren dann gar nicht mehr, weil es dann halt wirklich so ein sauberes Fünfeck ist.
01:42:32: Also von daher würde ich schon
01:42:33: sagen, dass es entspricht.
01:42:35: Ja gut, ich könnte mich jetzt fragen, woher hab ich überhaupt dieses Bild des Eisbergs unter Wasser in meinem Kopf, ne?
01:42:41: Aber
01:42:42: ist schon interessant.
01:42:44: Aber das ist ja, man weiß ja, dass die Dichte von Eis geringer ist und dass der größte Teil des Eisbergs halt unter der Wasseroberfläche ist.
01:42:55: Und den stellt man sich auch genauso vor, so bauchig und so.
01:42:57: Und das wird, also müsste man jetzt weiter genauer untersuchen, aber das wird, also dieser Mechanismus, dass das Wegschmilz und der Schwerpunkt wandert, wird bei normalen Eisbergen halt genauso sein.
01:43:10: Und das finde ich immer an Wissenschaft generell so schön, dass man hier so grundlegende Mechanismen an kleinen Modellen sich angucken kann, um die dann auf große Modelle in der Realität halt stückweise zumindest übertragen
01:43:22: zu können.
01:43:22: Ja, ist echt cool.
01:43:27: Fand ich irgendwie ein schönes Paper, also auch, dass das halt, wie gesagt, so aufeinander aufbaut.
01:43:33: Und mir fällt gerade auf, ich hatte ein Tippfehler.
01:43:34: Das erste Paper ist nicht von zwanzig vierzehn, sondern von zwanzig vierundzwanzig, also von letztem Jahr.
01:43:40: Ah, da hab ich, hab ich geflissentlich überhört.
01:43:43: Da hätte ich mich natürlich beschwert, da tun so alle Kamellen hier raus.
01:43:46: Ja,
01:43:46: nein, nein.
01:43:48: Da habe ich mich vertippt in meinen Notizen.
01:43:50: Ich habe gerade mal ins Paper geguckt, das ist von zwanzig vierundzwanzig.
01:43:53: Also von Ende letzten Jahres.
01:43:55: Sehr gut.
01:43:57: Okay, machen wir schnell noch einen kleinen Schwurbel.
01:44:00: Ja, bitte.
01:44:00: Dann haben wir es.
01:44:01: Ich möchte dir eine Quantenpsychologin vorstellen.
01:44:05: Business Mentorin und Mutter von vier Kindern.
01:44:10: Keine Ahnung, so stellt sich das selber vor.
01:44:12: Ich weiß nicht, was die größte Leistung ist.
01:44:15: Ich habe ja schon immer gesagt, diese Coaching-Bubble, ich will nicht alle verurteilen, aber ich glaube, da gibt es leider sehr viele schwarze Schafe.
01:44:26: Ja,
01:44:26: hier ist aber ein sehr weißes Schaf, Stephanie Brutz, die ist Gründerin und Geschäftsführerin der Business Flow Academy.
01:44:36: Und sie schreibt hier, du bist erfahrener Experte, Coach oder Trainer und hast noch nicht den stetigen Flow an idealen Klienten.
01:44:44: Häufig denken Experten, Coaches und andere Vordänger, sie bräuchten nur die richtigen Texte anzeigen und die richtigen digitalen Marketingstärke dienen.
01:44:51: Und dann kommen auch die idealen Kunden und Klienten.
01:44:54: Die Wahrheit ist, es liegt nicht an der Plattform, dem Medium oder der Werbestrategie, sondern an der Energie der Experten.
01:45:02: Selbst Leute vom Fach versagen, wenn es um Selbstdarstellung Werbetexten und die richtige Energie dahinter geht.
01:45:07: Darunter stützen wir in der Business Flow Academy.
01:45:10: Also das ist ein bisschen mein Set war gestern.
01:45:15: Jetzt geht es um Energiefrequenz und Quantum Legion.
01:45:20: Also es geht um Quanten Klienten Gewinnung.
01:45:24: Also es ist im Grunde Schwurbelmarketing oder Marketing für Schwurbler.
01:45:29: Ja, im Prinzip schon.
01:45:30: Also du machst, ja, gute Frage.
01:45:32: Nee, ich glaube, du machst so Business Casper besser, ne?
01:45:35: Coaches und Experten werden besser dadurch, dass du denen noch einen Quanten Coaching aufschwatzt, im Prinzip.
01:45:45: Der Hinzergrund ist übrigens mal wieder die Akasha-Kronik.
01:45:49: Wir hatten ja mal da vorgesprochen.
01:45:50: Da hat, hat Stefanie tief reingeblickt und sie holt jetzt Wir wissen ja, die Alcashacronic ist ja kein Buch, da haben wir mal darüber gesprochen.
01:46:00: Da ist ja so ein Wissensfeld einfach, was uns umgibt und da kann man Botschaften rauszapfen.
01:46:06: Und das macht sie oder sie leitet dich an, wie du da auch Botschaften rauszapfen kannst für mehr Vitalität.
01:46:15: für harmonischere Beziehungen, mehr finanzielle Freiheit hat, liegt alles in den Akasha-Kroniken.
01:46:22: Und dann macht sie einen Workshop für nur tausend Leute, also ihr müsst schnell sein, hart begrenzt auf tausend Leute.
01:46:32: Und es steht auch, ist kostenfrei, das kann ich mir kaum vorstellen, aber vielleicht möchte die eine oder der andere sicher mal anmelden für uns und nachher berichten, wie lange das Ganze den kostenfrei war.
01:46:50: Das wieder also.
01:46:52: Schwurbel also ist wieder schwurbel par excellence.
01:46:56: es gibt übrigens ein shop auf der seite.
01:46:58: hast du den gesehen.
01:47:00: Ich habe den workshop gesehen.
01:47:01: was kann ich denn noch kaufen auf der seite?
01:47:02: also du kannst du kannst da gibt's shop
01:47:04: oben.
01:47:05: also nehmen free content mentoring referenzen gibt es auch den shop von der business fleur.
01:47:09: krimine kannst natürlich den reading master machen.
01:47:12: der ist im angebot für eintausend einhundert elf euro.
01:47:15: statt drei tausenddrahundertein dreißig oder akasha reading alchemy für nur hundert euro.
01:47:22: Einige activation auch nur hundert euro.
01:47:25: Dein potenziell zu idealen timeline auch hundert euro.
01:47:28: energetische hausreinigung gibt es im angebot für fünf fünfzeh euro.
01:47:32: Das
01:47:32: ist aber verhältnismäßig günstig.
01:47:33: eigentlich so
01:47:34: matrix awakening frequency bending master.
01:47:43: Es gibt magische Frequenzen zum Aufmalen.
01:47:45: Ah, schön.
01:47:46: Aber Timeline Shifting finde ich auch gut.
01:47:49: Wie du die Version deiner Zukunft kodierst, die du wirklich leben willst.
01:47:53: Timeline
01:47:54: Shifting.
01:47:55: Soul Channeling Master.
01:47:58: Der sind auch völlige Fantasiepreise, oder?
01:48:00: Ja,
01:48:01: es ist totaler Quatsch von vorne bis hinten.
01:48:04: Holy Biz Base.
01:48:07: Kristallklare Positionierung energetische Botschaften für nur fünf tausend Euro.
01:48:12: Und das hier finde ich aber gut.
01:48:14: Das wäre vielleicht der Einstieg, Quantemillionär, wie du das Quantenfeld benutzt, um mit Leichtigkeit Millionär zu werden, ohne jahrelang zu schuften.
01:48:22: Das kostet nur neun neunzig Euro.
01:48:24: Dann habt ihr die Millionen, um die ganzen anderen Workshops zu machen.
01:48:27: Das ist doch eigentlich super.
01:48:29: Zum Beispiel den CIA-Cheatcode.
01:48:32: Entfessle die Geheimnisse der CIA.
01:48:37: Die Liste hört nicht auf.
01:48:39: Das ist wirklich die Kette.
01:48:41: So weit hab ich doch gar nicht.
01:48:42: Sieben, siebzig Frequenzen zum Aufmalen.
01:48:44: Gibt's für fünf,
01:48:45: fünfzig
01:48:45: Euro.
01:48:47: C-I-A-Sheetcode.
01:48:48: In midlunär
01:48:49: Kammerburning.
01:48:51: Ich weiß es nicht.
01:48:52: Ich glaube, da war irgendwas mit emotionale Kettenlösen oder so.
01:48:55: Warte mal, was steht da?
01:48:56: Enfeste die Geheimnisse der CIA.
01:48:58: Wie du emotionale Ketten in Minuten sprengst, verwandle Schmerz in Kraft mit bewährten CIA-Methoden und keinerlei, ach so, und kreiere finanzielle Freiheit.
01:49:09: Darauf läuft es immer hinaus, ne?
01:49:12: Ja, es ist immer finanzielle Freiheit.
01:49:13: Vor allem geht es immer um die, also ich glaube, in erster Linie geht es um die finanzielle Freiheit von der Dame, die das Ganze macht.
01:49:21: Also da bin ich sträume
01:49:22: inklusive gebär mutter chakra finde ich auch gut.
01:49:24: Also ich bin mir da relativ die suchen übrigens auch die haben auch jobs.
01:49:28: ne setter strategie coach kann man also man kann aber zu arbeiten oder virtuell assistent.
01:49:34: Also die die suchen noch leute wenn man wenn man möchte ne ich gucke ja auch immer ganz gerne in die ins impressum werden da verantwortlich oder zuständig ist und so und hier im impressum.
01:49:44: jetzt mal gucken ob ich es noch mal finde.
01:49:46: wo war das denn.
01:49:48: Ach guck mal, die sind auch bei Facebook und Instagram und so, die haben übrigens auch eine eigene App.
01:49:54: Im Impressum, also die Business Flow Academy ist ein Projekt der FIREKA LLC in Santa Fe, New Mexico.
01:50:04: Von Stefanie Bruns.
01:50:05: und da hab ich gedacht so, was macht denn die FIREKA LLC sonst noch so?
01:50:10: Also ich mein, wird ja ein Grund haben, warum die Dame nicht einfach eine GmbH in Deutschland hat.
01:50:14: oder eine UG oder Freiberuflerin ist oder so.
01:50:16: Und wenn man dann mal googelt, Fireka LLC, dann bekommt man als erstes Suchergebnis die App im App Store, als zweites das Impressum der Business Flow Academy und als drittes bekommt man als Suchergebnis www.nulsteuerLLC.
01:50:33: Nürn-Mexiko LLC gründen die Vorteile einer US LLC um Steuerfreiheit zu genießen.
01:50:40: Okay.
01:50:42: Ja, also das Ding ist... Ich will jetzt keine Anschuldigungen in den Raum stellen, aber ich würde sagen, die Dame betreibt Steuerhinterziehung.
01:50:51: Vielleicht sollte das Finanzamt
01:50:52: da mal ein bisschen genauer hinkommen.
01:50:54: Nein, natürlich nicht.
01:50:56: Also es gibt bestimmt gute Gründe, eine LLC in New Mexico zu gründen.
01:51:01: Na gut, aber
01:51:02: am Portal, dass das anbietet für Steuerfreiheit in den USA, also...
01:51:08: Schöne Fantasie.
01:51:09: Workshops auf jeden Fall, falls ihr da mal ein Geschenk braucht, große Empfehlung.
01:51:15: Ja, und wenn ihr Steuern hinterziehen wollt, dann gucken wir bei der nullsteuer.llc vorbei.
01:51:20: Scheint zu funktionieren.
01:51:22: Hey, tut mir leid, aber das ist doch, also, ich ähm, ja.
01:51:28: Kommen wir zur Hausmeisterrei.
01:51:30: Wir
01:51:30: sind zu ehrlich, wir könnten unsere Firma auch irgendwo auf dem Bahamas, ne?
01:51:36: Aber nein, wir zahlen Steuern, ehrlich.
01:51:39: Gerne.
01:51:40: Ja, gerne, sehr gerne.
01:51:42: Ich mag das Finanzamt.
01:51:44: Das Finanzamt mag ich wirklich, wenn ich nicht mag, ist das Gewerbesteueramt.
01:51:47: Die sollten mehr miteinander, ist egal.
01:51:52: So, Hausmeisterrei, was haben wir?
01:51:55: Wir haben fröhliche und weniger fröhliche Nachrichten.
01:52:00: Fröhliche Nachrichten sind, es gibt einen Ersatztermin für Bielefeld.
01:52:06: Ich weiß nicht, ob wir den schon nennen dürfen oder nicht.
01:52:08: Da müsste ich den Veranstalter vor nochmal fragen.
01:52:10: Aber es gibt einen Ersatz.
01:52:11: Der Termin ist im Januar.
01:52:12: Genau.
01:52:15: Sagen
01:52:15: wir dann nächste Mal.
01:52:18: Wenn ihr schon Tickets für Bielefeld hattet, bekommt ihr auch eine Mail vom Veranstalter.
01:52:22: Also über den Ticket-Reseller.
01:52:23: Wann das ist?
01:52:24: Es ist irgendwann mit Januar.
01:52:26: Wann genau sagen wir?
01:52:26: Nächste Mal.
01:52:29: Es gibt aber auf jeden Fall ein Ersatztermin dafür.
01:52:32: Dann kommen wir direkt, bevor wir die anderen Termine vorlesen, zu den weniger erfreulichen Nachrichten.
01:52:38: Die beiden Termine in Dortmund und Duisburg im nächsten Jahr werden wir mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit absagen müssen.
01:52:46: Das tut uns unglaublich leid, aber wir haben da leider leicht bürokratische Probleme mit unserem Tourveranstalter, um es nett auszudrücken.
01:52:54: Also, dort gibt es vertraglich hier und da Probleme, was am Ende dazu führt, dass wir diese beiden Termine leider nicht spielen können und wahrscheinlich absagen
01:53:04: müssen.
01:53:05: Und ihr könnt euch vorstellen, wir sind am wenigsten glücklich darüber, weil das heißt, bei dieser Tour sind wir nicht einmal im Ruhrgebiet aufgetreten und das ist natürlich ein Desast.
01:53:15: für uns irgendwie.
01:53:17: Und wir würden es uns auch anders wünschen, wenn es irgendwie gehen würde, aber es, ja, wie gesagt, es gibt da im Hintergrund, das möchten wir hier nicht breitreten und können das auch nicht, gibt es diverse Probleme und deshalb werden wir diese beiden Termine nicht wahrnehmen können.
01:53:33: Was heißt das für die Leute, die schon Tickets haben?
01:53:36: Die bekommen die erstattet, nämlich an.
01:53:39: Also auch da ist der örtliche Veranstalter gerade dabei, die bürokratischen Sachen im Hintergrund zu regeln.
01:53:47: Auch da wird es eine Mail geben.
01:53:48: Ich nehme an, die werden, also da wird es keinen Ersatztermin geben.
01:53:52: Die werden leider ersatzlos gestrichen.
01:53:55: Und die Tickets werden dann erstattet.
01:53:57: Wie Nikola schon sagte, uns tut es unglaublich leid.
01:54:01: Wir würden es auch gerne anders machen, aber wir sind da leider auch, also uns sind da auch die Hände gebunden.
01:54:06: Wir können das nicht anders machen.
01:54:08: Wenn wir könnten, würden wir es tun.
01:54:11: Es tut uns leid, aber ja.
01:54:14: Ja, wir sind durchs ganze Land gefahren, um die Show zu spielen.
01:54:16: Wie gerne wären wir jetzt hier mal in der Nachbarschaft gewesen, wo da halt die Klamotten um fünfzehn Uhr einpacken und um achtzehn Uhr auf der Bühne stehen.
01:54:25: Und auch wenn jetzt der eine oder andere sagt, ja, aber dann macht doch neue Termine oder so, auch das wird mit dieser Tour nicht gehen aus ähnlichen Gründen, die wir leider nicht weiter erörtern können.
01:54:36: Gut, das heißt, was haben wir noch auf dem... Wir haben Freiburg
01:54:42: genug.
01:54:43: Das heißt, wenn ihr die Tour noch sehen möchtet, dann bleibt euch leider nur noch Freiburg am sechzehnten Elften.
01:54:48: Da ist der Ersatztermin für Freiburg.
01:54:52: Lübeck ist ausverkauft, aber auch da lohnt es sich immer mal irgendwie bei Instagram, Discord oder sonstwo rein zu gucken.
01:54:57: Es werden häufiger mal kurz vor, Herr Tickets frei, weil Leute krank werden, Leute doch nicht können, kein Babysitter finden oder sonstiges.
01:55:04: Vierter.
01:55:05: Vierter, Zehnte?
01:55:06: Vierter, Zehnte.
01:55:07: Genau, dann sind wir in Mainz zweimal am elften Zehnten und am zwölften Zehnten.
01:55:12: Da gibt es für beide Termine noch Tickets.
01:55:14: Für den ersten nicht mehr ganz so viele, für den zweiten gibt es noch ein paar.
01:55:18: Dann sind wir in Gießen am achten Elften, am neunten Elften sind wir in Köln.
01:55:23: Also Köln, Neuentel, vielleicht muss ich ja mal den Ort zuerst sagen.
01:55:27: Inführt sind wir am fünften Elften, das ist auch ausverkauft, aber auch da gilt, guckt mal vorher in die öffentlichen Kanäle.
01:55:33: Häufig findet sich da noch was.
01:55:34: Dann sind wir in Oldenburg am zwanzigsten Elften.
01:55:38: Auch da lohnt es sich, wenn ihr von ein bisschen weiter weg seid, vorher anzureisen.
01:55:43: Denn das Ocm, also das Oldenburger Computermuseum, macht vorher auf extra für uns oder für euch besser gesagt.
01:55:48: Und das definitiv auch immer ein Besuch wert.
01:55:50: und am dreien Wir haben einen weiteren Termin in Osnabrück.
01:55:57: Genau.
01:56:00: So viel zur Tour.
01:56:01: Genau.
01:56:03: Dann sind wir eigentlich durch für heute.
01:56:05: Wir haben noch ein Autor, nämlich das Intro von Folge zwei, neunzig, hereinspaziert Paperfreunde.
01:56:11: Ich kenne die popkulturelle Referenz, glaube ich nicht.
01:56:15: Doch kennst du.
01:56:16: Was ist das denn?
01:56:18: Von Dustin Dorn ist das.
01:56:21: Jetzt sag mir nicht, du kennst vom Dastildon nicht.
01:56:22: Da haben wir glaube ich schon mehr als einmal davon gesprochen, dass ich den Film noch nie gesehen
01:56:27: habe.
01:56:27: Okay, okay.
01:56:30: Vom Dastildon ein wundervoller... Ich weiß gar nicht, wie man es nennen kann.
01:56:36: Eine Roadmovie, eine Roadmovie-Hörerkomödie.
01:56:41: Okay, muss ich vielleicht mal angucken.
01:56:43: Ist mit George Clooney.
01:56:45: Ja, gut.
01:56:47: Deswegen habe ich es nicht verstanden, als ich immer eingehört habe.
01:56:50: Okay, dann ist trotzdem euch viel Spaß damit.
01:56:54: Dann war das jetzt Methodisch-Inkorekt-Folge.dreihundertdreihundsechzig vom dreißigsten neunten zweitausendfünfundzwanzig.
01:57:00: Macht's gut, bis nächste Woche.
01:57:03: Tschüss.
01:57:04: Alexa.
01:57:05: Was kann ich für dich tun?
01:57:07: Gibt's eine neue Folge Methodisch-Inkorekt?
01:57:10: Methodisch-Inkorekt.
01:57:11: Es gibt eine neue Folge.
01:57:13: Ausgezeichnet.
01:57:15: Soll ich die Folge abspielen?
01:57:17: Spiele die neueste Folge.
01:57:18: Spiele Folge zweiundneunzig.
01:57:21: Papers, Papers, Papers.
01:57:23: Herr reinspaziert Paperfreunde.
01:57:26: Bei Methodisch Inkorrekt gibt es Paper, das soll euch die Augen übergehen.
01:57:30: Die beste Auswahl an Paper jenseits des Urals.
01:57:34: Paper im Sonderangebot.
01:57:36: Wir haben Physikpaper, Bio Paper, Chemie Paper, Psychologie Paper.
01:57:41: Wir haben wahre Paper, erlogene Paper, spannende Paper.
01:57:46: Wir haben unglaubwürdige Paper, übertriebene Paper, einfache... schwierige paper.
01:57:52: wir haben japanische paper chinesische paper deutsche paper sogar amerikanische paper.
01:58:00: kommt schon ihr wollt paper.
01:58:02: Kommt ihr Paperfreunde?
01:58:03: Was ihr wollt?
01:58:04: Wir haben es für euch.
01:58:05: Reinspaziert Paperfreunde.
01:58:07: Aufgepasst Paperkunden.
01:58:09: Nutzt unser vier Paper für eins Sonderangebot.
01:58:12: Ihr hört ein Paper bei uns zum regulären Preis und ihr erhaltet dafür drei weitere Paper von gleicher oder schlechterer Qualität.
01:58:19: umsonst dazu.
01:58:21: Versucht mal so viele Paper erklärt zu bekommen.
01:58:23: Wenn ihr irgendwo mehr Wissenschaft erklärt bekommt,
01:58:26: dann hört es.
01:58:38: Wenn du
01:58:39: die Medizine auf der Erde basierst, dann tust du sie.
01:58:44: Wenn
01:58:44: du die Pläne auf der Erde basierst, dann fliege sie.
01:58:48: Wenn du die Rocket auf der Erde basierst, dann ziehst du die Erde.
01:58:51: Es funktioniert.