Mi368 – "frische Körper"
Shownotes
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Inhalt
00:00:00 Intro
00:05:10 Halloween
00:12:32 Klemmbausteine
00:22:22 Artemis
00:24:25 Science Slam
00:29:51 Werkstattbericht
00:31:33 Thema 1: “Aus einem Kosmos vor unserer Zeit”
01:00:59 Science Snack
01:08:13 Thema 2: "Im Auge des Betrachters"
01:57:00 Schwurbel der Woche
02:00:48 Hausmeisterei
02:03:42 Outro "Löwenzahn"
02:04:14 Song "Die Erde ist eine Scheibe" von David
Name im Weltraum: Ihr könnt Boarding Passes bei der NASA kaufen, damit euer Name bei der Artemis II-Mission mitfliegen darf :)) Das geht über diesen Link!
Thema 1 (Nicolas): "Aus einem Kosmos vor unserer Zeit" – Forschende spekulieren, dass im frühen Universum gewaltige „Bursts“ entstanden sein könnten – etwa durch kollabierende Schwarze Löcher oder Mini-Universen. Diese Raumzeit-Explosionen hätten Neutrino- und Strahlungspulse erzeugt, die sich teils bis heute nachweisen ließen. Etwa als winzige Störungen in der kosmischen Hintergrundstrahlung oder zusätzliche Signale im Neutrinohintergrund.
Science Snack: "Das Futurama Theorem" – In der Futurama-Folge Im Körper meines Freundes musste echte Mathematik her: Autor Ken Keeler (promovierter Mathematiker), bewies eigens ein Theorem, um das Körpertausch-Chaos der Figuren logisch aufzulösen. Das Ergebnis: Egal wie viele Personen ihre Körper vertauschen, zwei zusätzliche Figuren reichen, um alle wieder richtig zusammenzusetzen.
Thema 2 (Reini): "Im Auge des Betrachters" – Unsere Augen sehen schärfer als gedacht! Aber nicht so scharf, dass 8K-Fernseher etwas bringen. Beim Schwarzweiß-Sehen erreichen wir rund 94 Pixel pro Grad, bei Farben deutlich weniger. Den Online-Rechner findet ihr hier.
Schwurbel der Woche: "Wir sind Licht" – Wir sind Liebe. Ihr auch?? Danke Maik für den Energie-Schwurbel!
Hausmeisterei: Wir sind auf Tour und einige Termine sind ausverkauft. Trotzdem lohnt es sich, da hin und wieder mal zu schauen, ob es nicht doch noch Tickets gibt. Manchmal werden einzelne Tickets doch noch kurzfristig frei.
Outro: Intro aus Folge 97 "Löwenzahn"
Song: Die Erde ist eine Scheibe von David
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Transkript anzeigen
00:00:01: Happy Halloween!
00:00:02: Oh, Reini, wir haben gesagt gruselig verkleiden.
00:00:06: Bin ich doch!
00:00:07: Ach komm, du siehst aus wie ein Clown.
00:00:09: Ein
00:00:10: Horrorclown.
00:00:12: Du bist Ronald McDonalds,
00:00:14: der Clown von McDonalds, den sie rausgeschmissen haben.
00:00:17: Was ist daran gruselig?
00:00:19: Hast du seit dem Tourbeginn mal auf deine Blutwerte geguckt?
00:00:42: Methodisch inkorrekt, Folger.
00:00:49: Mit mir heute wieder mein Horror-Clown-Reiner-Dremf fort.
00:00:53: Möchten sie für zehn Cent mehr die doppelte Portion Pommes und ein riesiges Getränk.
00:00:59: Und ich bin der dunkle Gastgeber der Wissenschaft Nikolas Wörl.
00:01:03: Glück auf.
00:01:05: Das Kapitalistenherz lässt es nicht zu, dass man ein Mac-Menü in der kleinen Variante kauft.
00:01:10: Es ist schwierig, ja.
00:01:11: Das geht
00:01:11: einfach nicht.
00:01:12: Aber ohne Scheiß, der Preis und der Schieds sind ja irgendwie wirklich zehn Cent oder so oder wenn überhaupt und.
00:01:18: Das ist minimal auf jeden Fall.
00:01:21: Man erntet auch immer verständnislose Blicke, wenn man sagt, ich habe Wasser im Auto, ich möchte kein Getränk dazu.
00:01:28: Das macht eigentlich wirtschaftlich keinen Sinn.
00:01:33: Vor allem ich erinnere mich noch daran, dass man früher immer, also früher hat man gesagt, das Maximinü, dann hat es fünfzig Cent mehr gekostet oder so.
00:01:41: Und irgendwie kann das sein, dass das damalige Maximinü, das heutige normale Menü ist und es nur noch das normale und ein kleines gibt?
00:01:47: Das erinnert mich an die, an den Filmen oder die Dokumentation Super Size Media.
00:01:51: Die hast du wahrscheinlich auch geguckt.
00:01:52: Ja, um
00:01:53: den Morgensbarlock.
00:01:54: Ja, genau.
00:01:55: Der, der sich vorgenommen hatte, war das einen Monat lang nur bei McDonald's zu essen.
00:02:00: Also wirklich morgens, mittags und abends.
00:02:03: Ja.
00:02:03: Und die Bedingung war, wenn er gefragt wird, ob er das Menü Super Size haben will, dann musste er mit Ja antworten.
00:02:11: Ja,
00:02:11: genau.
00:02:12: Das heißt, er hatte halt immer im Prinzip, wo er natürlich die Standardfrage hat.
00:02:15: Und deswegen hat er immer diese Riesen.
00:02:18: Menüs bekommen die und das muss man ja so sagen super sei es noch mal ein bisschen größer ist als das was wir als Maxi-Menü bezeichnen.
00:02:24: Das ist ja wirklich so ein Putz einmal voll mit Cola.
00:02:27: Also wirklich absurde Mengen.
00:02:31: Ich erinnere mich noch daran damals diese Dokumentation gesehen zu haben und mit einem ein bisschen Wehleidigkeit und Neid gesehen zu haben, dass McDonalds in den USA auch liefert.
00:02:40: Echt?
00:02:41: Ja,
00:02:43: früher war das, also McDonalds liefert hier, Jan.
00:02:45: Oder liefert hier
00:02:46: nicht, da beide
00:02:47: liefern
00:02:47: sie ja.
00:02:47: Ja, mittlerweile
00:02:48: ja.
00:02:49: Über diese ganzen Bringdienste und so.
00:02:50: Wobei, ich habe das einmal ausprobiert, nee, zweimal sogar und konnte das beide mal nicht empfehlen.
00:02:55: Das ist einfach kein Essen, das für dafür gemacht ist, nochmal kurz, zehn Minuten durch die Gegend gefahren zu werden.
00:02:59: Ich
00:03:00: würde nicht durch die Gegend fahren, das ist einfach nicht ...
00:03:03: Nee, das geht nicht.
00:03:04: Das ist einfach nichts, was man bestellt.
00:03:06: Aber damals, also diese ... Dieses Super-Size-Midoku ist natürlich auch im harten Bayers dran.
00:03:15: Der hat ja irgendwie drei Mahlzeiten am Tag.
00:03:17: Mittlerweile ist der gute Herr ja gestorben.
00:03:21: Ich glaube, der hatte ein Alkoholproblem oder zumindest ein Drogenproblem oder so.
00:03:25: Ich weiß nicht mehr so genau.
00:03:27: Aber die... Diese Dokumentation damals hat durchaus auch Kritik erfahren.
00:03:34: Der Anlass dafür war ja irgendwie das zwei Teenager, glaube ich, McDonalds verklagt haben, weil sie übergewichtig waren.
00:03:41: Das war damals, glaube ich, der Auslöser dafür.
00:03:44: Der Auslöser der Doku?
00:03:46: Ja, warum es diese Doku gab, genau.
00:03:49: Also wie er überhaupt auf die Idee gekommen ist.
00:03:51: Das finde ich ja auch immer so ein bisschen schwierig.
00:03:54: McDonalds dafür zu verklagen, dass du übergewichtig geworden bist, finde ich.
00:03:59: Also grundsätzlich finde ich es ja ganz gut, dass kriminelle Machenschaften... Schwierig.
00:04:11: Ich stelle fest, ich muss mir da erst mal eine Meinung zu bilden, bevor ich darüber live und tape spreche.
00:04:20: Da ist ja so ein bisschen so absurd wie dieser Kaffeebecher, wo dann draufsteht.
00:04:26: Heißt das getränkt drin, weil du dich ja immer verbrannt hast.
00:04:29: Ja, ja, ja, da gibt es ja die absurdesten Urteile.
00:04:31: Also irgendwie Leute, die in den USA, ich weiß nicht mehr genau, irgendeine Möbelkette verklagt haben, weil sie über ein Kind gestolpert sind und es war auch noch ihr eigenes oder so.
00:04:39: Also irgendwie so komplett absurd.
00:04:42: Also ich sehe gerade, bevor mich die Leute korrigieren, den Kommentaren morgen, Spoiler ist an einer Krebserkrankung gestorben.
00:04:48: Allerdings hatte er wohl auch Leberschäden.
00:04:51: Also...
00:04:52: Okay.
00:04:52: Ja.
00:04:54: Na gut.
00:04:56: Aber darüber wollten wir gar nicht sprechen, aber häufig haben die Intros ja einen gewissen wahren Kern.
00:05:04: Fast immer.
00:05:04: Ein bisschen, ja.
00:05:06: Und in diesem Fall auch, denn wir haben zusammen Halloween gefeiert.
00:05:12: Richtig, genau.
00:05:13: Du bzw.
00:05:14: ihr habt uns teilhaben lassen, mich und Sonka, an eurem jährlich stattfindenden Halloween-Spektakel.
00:05:19: Extravaganzer.
00:05:23: Es war sehr schön.
00:05:24: Es hat mir zum einen Spaß gemacht.
00:05:26: Ein paar Sachen haben mich verstört.
00:05:29: Zum einen die schauspielerischen Fähigkeiten und das eiskalte Herz deiner Tochter.
00:05:38: Wie sie andere Kinder erschreckte und auch dieses schauspielerische Talent in ihrer Verkleidung.
00:05:43: Einfach nur schweigend dazustehen, komplett mit leeren Gesichtsausdrucken den Leuten so hinterher zu gucken.
00:05:48: Ja,
00:05:48: sie kennt dich ja so.
00:05:51: Und das zweite, was mich verstört und verunsichert hat, war meine Frau, die zu sehr in ihrer Rolle als böse Hexe war.
00:06:01: Das stimmt, aber du warst auch gut, denn das, was wir gerade im Intro besprochen haben, war natürlich Realität.
00:06:06: Du warst in einem Ronald McDonald's-Kostüm.
00:06:11: Und dass die Kinder als lustiger oder eher tragischer McDonald's-Clown.
00:06:19: Erschreckt, könnte man sagen.
00:06:20: Man hat mir halt angesehen, dass ich vor Jahren bei McDonalds rausgeworfen wurde und mich an meinen Ei und den großen Gefehler gemacht hat, meinen eigenen Produkten zu naschen.
00:06:29: Das, was man als Dealer niemals tun sollte.
00:06:37: Ich fand es in Summe sehr lustig den Abend.
00:06:39: Also war sehr schön.
00:06:41: Und was wir ja festgestellt haben.
00:06:43: Also, vor allem weil es tatsächlich Kinder gab, die sich nicht ins Haus getraut haben bis zur Süßigkeitenschüssel, die drei Meter.
00:06:50: Der war ja nicht weit, man hätte nur unseren Flur entlang gehen müssen.
00:06:54: Wir denken immer noch jedes Jahr darüber nach, ob wir mal diesen Gang erweitern sollen bis in unseren Keller und durch den Keller, durch wieder in den Garten.
00:07:03: Wir haben noch so einen Kellerausgang oder einfach nur in den Garten.
00:07:07: Aber man merkt.
00:07:09: Da sind nicht wenige dabei, die sich nicht mal in den Flur trauen.
00:07:13: Vielleicht liegt, weiß ich nicht, vielleicht liegt das an den sich bewegenden und sprechenden Puppen, die ihr unter anderem dort verteilt.
00:07:20: Und den weiß ich nicht, den leichen Figuren auf dem Boden, die, wenn man sie anstößt, schreien und auf dich zukrabbeln und so.
00:07:31: Oder die Grabsteine im Garten oder die brennende Tonne, also ich weiß nicht.
00:07:35: Wobei die brennende Tonne ist uns auch da, ist Gelsenkirchen, oder?
00:07:38: irgendwo muss man sich dran wärmen.
00:07:41: Vielleicht können wir demnächst Eintritt nehmen, dann spielt sich das auch wieder ein, das Geld.
00:07:47: Aber es war, fand ich auch, hat Spaß gemacht.
00:07:50: Insbesondere weil, ich glaube... Ich zum ersten mal das Vergnügen hatte in dein Geburtsdach rein zu feiern der.
00:07:58: Und es ist spektakulär.
00:08:00: Nee,
00:08:00: aber schön einfach so nach und verbindet jetzt ja schon eine recht lange Freundschaft und irgendwie hat sich das irgendwie nie ergeben, dass wir in dein Geburtsdach reingefeiert haben.
00:08:11: Zumindest könnte ich mich nicht erinnern, da jemals dabei gewesen zu sein.
00:08:15: Ich habe
00:08:15: das ich habe das auch schon lange lange nicht mehr gefeiert.
00:08:19: Also wirklich Jahre, das könnt ihr irgendwann auch auf, oder?
00:08:22: Ja, ich bin da auch nicht so'n...
00:08:24: Feier.
00:08:25: Zumindest bei mir hat es irgendwann mal aufgehört.
00:08:27: Also zu WG-Zeiten, da sind noch Leute vorbeigekommen, du hast ein Bier mitgebracht so in etwa.
00:08:32: Aber danach dann war es irgendwann halt auch vorbei.
00:08:35: Also jetzt in meinem Geburtstag, hättet ihr keine Halloween-Feier bei euch gehabt quasi, hätt ich auch nicht gefeiert.
00:08:41: Also dann hätte ich irgendwie mit meiner liebsten Arms was zu essen bestellt.
00:08:46: Man hätte sich irgendwie in eine Decke eingewickelt, einen guten Film geguckt und Arms irgendwie... Was weiß ich, mit einem Traubensecco angestoßen oder so, wenn überhaupt.
00:08:56: Ja, ist interessant, dass du das sagst, weil bei mir ist das genauso.
00:08:58: Ich feiere meinen Geburtstag auch wirklich lange nicht.
00:09:01: Also ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal meinen Geburtstag gefeiert hat.
00:09:04: Das muss wahrscheinlich Jahrzehnte her sein irgendwie, also außer jetzt mit den Eltern und der eigenen Familie so, den Ängsten, aber so mit Freunden.
00:09:14: Und eigentlich ist das ein bisschen schade, aber ich glaube, das liegt auch ein bisschen da dran.
00:09:18: Und da hast du gerade schon so ein bisschen gesagt, mit den Freunden damals Kiste Bier in die WG stellen ist okay, weil keine hatten Erwartung, das ist die Erwartung und alle sind zufrieden und
00:09:30: gut.
00:09:31: Mittlerweile sind Geburtstage so, leider, also in meiner Wahrnehmung, muss gar nicht so sein, dass das wirklich so ist, aber in meiner Wahrnehmung, weil... Du und ich, wir sind ja so People Pleaser auch, dass das allen gut gehen muss dann auf meiner Party.
00:09:45: Und dann mache ich mir die ganze Zeit Sorgen, ob das unterhaltsam genug ist, ob man irgendwas machen müsste oder so.
00:09:51: Ich kann dann da nicht so sitzen und das einfach nur so passieren lassen.
00:09:56: Und das
00:09:57: macht
00:09:57: stressig und das will ich nicht, dass ich nachher dann so drüber nachdenke, ob das insgesamt okay war.
00:10:04: Ja.
00:10:05: Das ist glaube ich was, was dazukommt und zum anderen natürlich, dass alle Leute in deinem Umfeld in einem absolut anderen Abschnitt ihres Lebens sind.
00:10:12: Also damals WG-Zeit, das könnte ich selbst mit den Leuten, also wenn ich dir heute alle einladen würde, könnte ich auch nicht mehr einen Kastenbier irgendwie hinstellen und sagen, ja komm vorbei, wer will, weil die Hälfte hat Kinder, die andere Hälfte muss morgens früh raus zum Arbeiten oder hat irgendwie weiß nicht Notdienst, aber irgendwie Notfallstation oder sonst was.
00:10:32: Also es ist... nicht mehr so unabhängig möchte ich mal sagen oder so.
00:10:38: ein unbeschwert ist das falsche wort aber so.
00:10:42: Also man hat verpflichtungen wenn man so möchte.
00:10:47: Aber ich finde das auch gar nicht schlimm.
00:10:49: also ich finde geburt es gibt eine zeit in der man seine geburtstag gefeiert und es gibt eine zeit wo man einfach sagt so schön heute heute ist also.
00:11:00: Ich war meinen Geburtstag jetzt immer so, also ich feiere meine Geburtstag immer so, dass ich versuche, meinen Geburtstag absolut gar keine Verpflichtungen zu haben.
00:11:07: Niemandem gegenüber.
00:11:08: Einfach nur nichts zu tun.
00:11:10: Wenn ich morgens aufstehe, möchte ich hier irgendwie, weiß ich nicht, mich vor ein Fernseher setzen, Zeichentrickfilme gucken und eine Pizza essen können zum Frühstück.
00:11:17: Ich will einfach keinerlei Verpflichtung und einfach nur einen guten Tag haben.
00:11:22: Ja, ja gut.
00:11:23: An deinem Geburtstag ist halt überhaupt keine Frage.
00:11:24: Richtig, keine Kinder.
00:11:31: Ein letztes Wort zum Geburtstag.
00:11:32: Ich habe wundervolle Geschenke bekommen.
00:11:35: Unter anderem von euch zum Beispiel das Spiel von Philipp, Verbrechen von nebenan.
00:11:41: Wieder ein Podcast mit einem Spiel.
00:11:43: Das gibt's doch gar nicht.
00:11:44: Wir sind später dran.
00:11:45: Wir
00:11:45: sind später dran.
00:11:46: Wir haben Spiel, er hat ein Spiel.
00:11:50: Ich dachte, wir wären vorne ran.
00:11:53: Das gibt's doch nicht.
00:11:56: Wir sind die ersten mit einem Labor Spiel.
00:12:00: Wie war das?
00:12:01: P-Hacking, ne?
00:12:02: Du musst einfach nur die Statistik
00:12:03: finden, wo du gewinnst.
00:12:09: Neben dem Spiel von euch habe ich noch Lego bekommen.
00:12:13: Tatsächlich Lego von meiner Frau.
00:12:14: Es gibt ja diesen Lego Game Boy.
00:12:17: Das Game Boy Set aktuell.
00:12:19: Das habe ich zum Zusammenbauen geschenkt bekommen und... Ich habe von einem alten Schulfreund habe ich auch ein Klemmbaustein Zett bekommen und zwar nicht Lego, sondern Bluebricks.
00:12:31: Ah ja, ähm,
00:12:33: ja.
00:12:33: Das ist quasi eine der großen Konkurrenten, würde ich jetzt sagen, von Lego, wenn man den von großen Konkurrenten reden kann.
00:12:39: Und von Bluebricks habe ich das drei Fragezeichen Zett bekommen mit diesen drei Fragezeichen der Visitenkarten.
00:12:44: Ich
00:12:44: bin sehr
00:12:45: gespannt, ich bin sehr gespannt, das aufzubauen.
00:12:47: Bluebricks hat mittlerweile auch Läden.
00:12:50: Ah, echt?
00:12:51: Ja, in Essen, im Lübeckerplatz, im Einkaufszentrum gibt es einen Bricks Laden.
00:12:55: Das wusste ich nicht.
00:12:56: Ich dachte, das sind immer noch die aus China irgendwie so schabbelige, schlecht ausgedruckte Anleitungen mit Klemmbausteinen verschicken.
00:13:07: Das überhaupt nicht.
00:13:08: Blue Bricks ist von der Qualität her, glaube ich, mittlerweile sogar an Lego vorbeigezogen.
00:13:16: Ja, das... Also
00:13:17: das ist ja dativ
00:13:19: so...
00:13:20: Ja, man hat das Gefühl irgendwie mehr und unterschiedliche Franchises abdecken oder so, also so wie drei Fragezeichen jetzt.
00:13:28: Da wird Lego sagen, dass international kennt, hat keiner, machen wir nicht.
00:13:32: So, das lohnt nicht für den deutschen Markt oder keine Ahnung, was das Argument ist.
00:13:38: Und da habe ich das Gefühl, haben die halt mehr Varianten so.
00:13:42: Ja und blubricks also zumindest die sachen die ich jetzt so in der hand hat oder in meinem shop gesehen habe.
00:13:49: Die sachen sind auch günstiger.
00:13:52: Als lego.
00:13:53: Ja gut okay.
00:13:55: Kein
00:13:55: kunst.
00:13:55: Wäre meine erratung gewesen.
00:14:00: Und das zu guter letzt das kleine highlight geschenkt meiner frau.
00:14:03: meine frau hat mir ein stück enterprise geschenkt.
00:14:06: Ja.
00:14:07: Das war wirklich beeindruckend.
00:14:09: Ein echtes Stück Enterprise, und zwar nicht Next Generation oder die ganz Alte, sondern die von Captain Archer.
00:14:16: Und dort ein Originalstück, quasi ein Display, eine Displayfolie.
00:14:22: Ganz schick in so einem Passportur in einem Rahmen und so.
00:14:25: Vielen Dank nochmal an dieser Stelle.
00:14:27: Auch an Dennis.
00:14:27: Vielen Dank dafür, der das organisiert hat.
00:14:29: Das kann man irgendwie ersteigern.
00:14:31: Also es gibt Versteigerung, wo so Kinozeug verkauft wird oder versteigert wird.
00:14:35: Genau,
00:14:36: es gibt.
00:14:37: in dieser Trekkie-Community gibt es quasi Händler,
00:14:41: die...
00:14:43: oder halt Leute die damals das set ausgestattet haben das die ihre sammlungen verkaufen.
00:14:48: und dann gibt es quasi versteigerungen wo so einzelne.
00:14:52: Also wirklich so ein bisschen wie bei, weiß ich nicht, wie heißen diese großen Auktionshäuser, so in der Richtung nur halt online.
00:14:59: Und die dann tatsächlich die Teile, die sie vom Set damals noch haben, also zum Beispiel das Teil, das ich habe, ist von dem Menschen, der das Design für diese ganzen Panel und so gemacht hat.
00:15:12: Also jetzt müsste ich nachgucken, wer hieß, ich bin ein schlechter Trackie.
00:15:17: Meinst du, er hatte das einfach noch so in seiner Werkstatt zu Hause stehen?
00:15:20: Oder meinst du, der war so weitsichtig, dass er irgendwann so am Ende der Produktion sich gedacht hat, so jetzt schnippel ich die Sachen hier in kleine Stücke, nehmen die mit und die Trackies sind ja bekloppt und kaufen mir alles ab, was mal irgendwo vor der Kamera war oder da mit gespielt hat?
00:15:39: Boah, das ist eine sehr gute Frage, wie so was abläuft.
00:15:44: Weil häufig ist das ja bei so Film-Sets, also bei Star Trek ist es jetzt was anderes, wobei bei der Serie wusste man wahrscheinlich auch nicht, ob die mal erfolgreich wird oder nicht.
00:15:53: Aber gerade bei alten Sachen, die Original-Sache von Back to the Future und so weiter, da ist ja ganz viel davon auch von Star Wars und so verschollen quasi.
00:16:02: Und das ist eine gute Frage, wie sich das Zeug, also wie das aus den.
00:16:07: Wahrscheinlich gibt es beides.
00:16:08: Also es gibt wahrscheinlich weitsichtige Menschen, die merken.
00:16:13: Also ich sag mal, wenn er der Ringe gedreht wird und du weißt, das zweite, dritte Teil, weißt schon, das Ding ist ein absoluter Kassenschlager, das läuft.
00:16:20: Dann weißt du natürlich, dass die Kostüme horrende Preise jetzt hier werden und jeder, jeder Dolch, der irgendwo vorgekommen ist, jetzt ist der klar, dass er einen Wert bekommen.
00:16:32: Das ist dann wahrscheinlich nicht mehr überraschend.
00:16:35: Aber irgendwie trotzdem, ich frage mich immer, ob ich so weitsichtig wäre.
00:16:39: Ich würde da irgendwas zusammen basteln.
00:16:44: Manches ist ja auch wirklich crude zusammen gebastelt.
00:16:48: Und dann diese Weizig zu haben, dass das für Leute dann einen Wert hat und ja auch keinen kleinen Wert.
00:16:54: Das ist ja jetzt nichts.
00:16:56: Warte mal eben so für ein Zehner, Chris, so eine Folie da, wo die ein Display war.
00:17:02: Das ist ja auch noch richtig teuer.
00:17:05: Ich weiß gar nicht.
00:17:05: Kommt drauf an.
00:17:06: Manche Sachen sind erschwinglich.
00:17:08: Also jetzt diese Folie, quasi diese Displayfolie, die ich da hab, die ist aus einem Set beziehungsweise aus einem los oder lud oder wie auch immer man es nennen möchte von irgendwie ich glaube vierzig folien oder so die halt als bande.
00:17:25: Mal in einer auktion gekommen sind.
00:17:28: Ja gut das sagt jetzt noch nicht dazu billig waren oder.
00:17:31: Ne ne billig nicht also auf die also die in Summe nicht aber auf die einzelne runtergebrochen geht es dann wieder.
00:17:37: Okay na gut.
00:17:40: Ja, aber ich kann es natürlich auch verstehen.
00:17:42: Also sowas zu besitzen, finde ich ja toll.
00:17:45: Ich
00:17:45: finde das auch super.
00:17:46: Also ich habe es jetzt von meiner Frau schön eingerahmt, hängt das in meinem Büro.
00:17:50: Mit Beleuchtung.
00:17:53: Was kostet wohl sowas wie das Lichtschwert von Darth Vader?
00:17:56: Das ist ja wahrscheinlich...
00:17:58: Ich glaube, das ist was, was nicht zum Verkauf steht quasi.
00:18:02: Also ich müsste mal... Ich könnte mal jemanden einladen.
00:18:05: Ich kenne hier jemanden, der in diesem Spiel drin ist quasi.
00:18:09: Und das so als Hobby betreibt, der hat, glaub ich, auch ein, zwei Uniformen von Star Trek zu Hause.
00:18:16: Und zwar welche, die wirklich on screen getragen wurden.
00:18:18: Natürlich nicht von der Hauptmannschaft, aber von irgendeinem Redshirt, der dann mal über die Klinge springen durfte.
00:18:24: Mhm.
00:18:24: Was würdest du schätzen?
00:18:25: Im September wurde das Lichtschwert von Darth Vader verkauft.
00:18:28: Ah, echt?
00:18:29: Wurde
00:18:29: es?
00:18:29: Was würdest du sagen, was das kostet?
00:18:34: Irgendwas, weiß ich nicht, so ... Achtzigtausend?
00:18:38: Irgendwas?
00:18:39: Stimmstellig.
00:18:42: Das finde ich naiv.
00:18:44: Das ist zu wenig.
00:18:45: Eine
00:18:47: halbe Million, eine Million, keine Ahnung.
00:18:49: Drei
00:18:50: Komma Eins Millionen Euro.
00:18:51: Drei
00:18:51: Komma Eins Millionen.
00:18:52: Wahnsinn.
00:18:53: Drei Komma
00:18:53: Sechs Fünf Millionen Dollar.
00:18:55: Wow.
00:18:56: Dafür jetzt im September, zwanzig, fünfzwanzig wurde laut Hollywood Reporter und der ABC News verkauft.
00:19:03: Drei Komma Sechs Fünf Vier.
00:19:05: Wow.
00:19:08: Ja, aber das wundert mich jetzt ehrlich gesagt nicht.
00:19:10: Also wenn er das Kleingeld hasst, das ist ja was außer aus der Filmgeschichte.
00:19:18: Das ist ja so wie unser alter Chef immer gesagt hat.
00:19:23: Es gibt Menschen, die haben das Luxusproblem, dass sie nicht wissen, was sie mit ihrem Geld machen sollen.
00:19:30: Das wird immer mehr.
00:19:32: Sie wollen das einfach nicht mehr haben und es wird immer und immer mehr, weil das arbeitet.
00:19:37: Und Sie müssen zusehen, was Sie damit machen.
00:19:39: Sie können das nur... In solche Werte, also so völlig fiktive Werte installieren, investieren, Kunst zum Beispiel, wo einfach so ein Preisschild dran hängt.
00:19:50: Ich dachte Kunst ist Geldwäsche.
00:19:54: Und er hat recht.
00:19:55: Also diese drei Komma sechs hat halt irgendwie, wenn ein Milliardär bist, ist das ja nix.
00:20:01: Das ist so wie wir uns dann ein iPhone kaufen alle paar Jahre.
00:20:05: So dann sagen die halt, was mache ich jetzt?
00:20:07: Was kaufe ich denn jetzt?
00:20:08: Jetzt hat mein Mann Geburtstag.
00:20:10: Kauf ihm mal so ein, das Schwert von Darth Vader.
00:20:15: Völlig absurd.
00:20:16: Na ja.
00:20:18: Wenn das wenigstens funktioniert wird, da ist ja nur der alle Griff, ne?
00:20:22: Aber nein.
00:20:23: Ich habe letztens ein schönes YouTube-Video gesehen von jemandem, der ein Lichtschwert quasi gebastelt hat, das wirklich sich von selbst so ausfährt und wieder reinfährt.
00:20:32: ... sei echt sehr gut ausgelöst mit so einem ... ... mit so einer durchsichtigen Spirale, die so ... ... gespannt, also vorgespannt ist und dann so rausfährt ... ... und dabei eine LED-Faden hinter sich her zieht.
00:20:44: Also ...
00:20:45: Ah, okay.
00:20:47: Und das sah gut aus?
00:20:48: Das sah richtig gut aus, ja.
00:20:50: Also, ein Problem ist, du kannst da mit nirgendwo gegenschlagen, ... ... weil er sofort umknickt.
00:20:54: Ja, ja, natürlich.
00:20:56: Aber es sah richtig, richtig gut aus, ja.
00:20:58: Kannst
00:20:59: du mir so was nicht mal bauen ... ... oder ist das so anspruchsvoll?
00:21:02: Boah,
00:21:03: ich könnte probieren.
00:21:05: Nee, ich glaube, ich muss da jetzt keine Zeit reinstecken.
00:21:07: Ich glaube, das muss ich, glaube ich, nicht mehr haben.
00:21:10: Ich, da finde ich tatsächlich besser, so ein Original zu haben, wie du jetzt hast, aus irgendeinem Set.
00:21:16: Also sowas ist cool eigentlich.
00:21:17: Guck mal
00:21:18: hier, der, der, der mobile Emitter vom Doktor von der Voyager.
00:21:23: Sechseinhalb Tausend.
00:21:25: Der mobile Emitter.
00:21:27: Ja der der Doktor auf der Voyager kann doch rumlaufen auch ohne der das ja ein hologramm der kann ja auch ohne die holo im mittag auf der kranken station sich auf dem schiff bewegen weil die einen mobilen emitter aus einer folge haben.
00:21:39: wo die zukunfts technologie bekommen ist egal.
00:21:46: Star Trek habe ich auch viel also next generation habe ich viel geguckt muss ich sagen.
00:21:50: voyager wurde schon ein bisschen weniger.
00:21:54: Ja gut.
00:21:56: Sechseinhalb tausend ist jetzt auch ein bisschen aber krass.
00:22:00: Ich
00:22:00: hätte auch gedacht wir teurer.
00:22:05: Jetzt immer auch im Game.
00:22:08: Ich glaube ich glaube da gibt es viele.
00:22:09: ich glaube manche Sachen sind durchaus bezahlbar aber.
00:22:14: Es gibt so Sachen wie du zum Beispiel gesagt hast nicht das Lichtschwert oder so.
00:22:18: Millionen finde ich ein bisschen naht.
00:22:21: Aus unserer Sicht.
00:22:22: Lass es schnell was mit Weltraum machen und etwas, was umsonst ist.
00:22:27: Nämlich ihr kennt ja unseren Fable dafür, dass man seinen Namen mitreisen lassen kann auf zum Beispiel NASA Mission.
00:22:39: Du erinnerst dich, Reini.
00:22:40: Ich erinnere mich ja ja.
00:22:41: und auf den Maas und
00:22:42: zum Beispiel stehen
00:22:43: unsere Namen nicht auf dem Maas in so ein Silizium Chip geetzt.
00:22:47: Genau, das war natürlich besonders cool, das stimmt.
00:22:50: Aber jetzt gibt's die Möglichkeit zur nächsten Mondmission mitzufliegen.
00:22:56: Atmos und zwar Atmos II.
00:23:00: Das ist ja die nächste Mission.
00:23:02: Atmos I ist ja schon unbemannt geflogen einmal um den Mond rum und jetzt soll Atmos II mit einer Besatzung um den Mond fliegen.
00:23:14: Und da wird eine SD-Karte dabei sein.
00:23:17: Ist nicht ganz so cool wie in Silicium rein graviert, mikroskopisch, aber immerhin eure Namen auf der SD-Karte, die dann mit fliegt.
00:23:27: Und man kann seinen Boarding passen.
00:23:30: Also nennen Sie es dann bei der NASA passenderweise.
00:23:33: Kann man schon
00:23:34: buchen,
00:23:35: ausfüllen.
00:23:37: Und das habe ich heute morgen auch schon gemacht.
00:23:39: Also mein Name ist schon auf der SD-Karte oder ist bald auf der SD-Karte.
00:23:44: Der Name fliegt schon mit.
00:23:45: Ich weiß nicht, warum mich das so beeindruckt und warum ich da so ein Spass dran hab.
00:23:49: Aber ich weiß nicht, das ist auch so eine Nerd und Physiker oder Informatiker Romantik, glaube ich.
00:23:57: Da fahren ein bisschen Nullen und Einsen mit, die deinen Namen repräsentieren.
00:24:01: Aber scheiß drauf.
00:24:02: Also ich find's einfach geil.
00:24:05: Ich muss mal eins haben.
00:24:08: Mein Name hat es weit gebracht.
00:24:12: Wir haben den link in die Show Notes gepackt.
00:24:15: Da könnt ihr auf der Webseite euren Namen eingehen, wenn ihr Lust habt und dann fliegt ihr mit.
00:24:24: Was kann ich noch erzählen?
00:24:25: Ich habe ein Science-Slim mit organisiert.
00:24:28: Zum ersten Mal.
00:24:29: Sonst waren wir immer nur Akteure.
00:24:32: Und ich bin zurückgekehrt an einen Ort, wo ich auch schon mal geslämt habe, wo du dann auch dabei warst.
00:24:36: Du hast mir freundlicherweise nochmal die Fotos geschickt, wie ich auf der Bühne stand.
00:24:42: Vor ziemlich genau zehn Jahren.
00:24:44: Das war ja total abgefahren eigentlich.
00:24:45: Das ist aber krass,
00:24:47: wie lange das her ist.
00:24:48: Super
00:24:49: lange her.
00:24:49: Ich konnte mich so ein bisschen erinnern an Backstage und den Aufgang auf die Bühne.
00:24:53: Super schöne Kneipe, Bora in Duisburg.
00:24:59: Hat aber auch wirklich Spaß gemacht, nicht auf der Bühne zu stehen als Slammy.
00:25:02: Vor allem, ich bin ja ein bisschen gereift in den letzten zehn Jahren.
00:25:06: Ich war ja immer schrecklich nervös.
00:25:08: Ich bin gestorben vor jedem Science Slam.
00:25:12: Und jetzt habe ich mit dir einfach so oft auf Bühnen gestanden, dass mich das nicht mehr ganz so anpeitscht.
00:25:22: Ich hatte jetzt auch keine Aufgabe, außer, dass ich ein bisschen moderiert hab.
00:25:25: Aber das hat ja eher so außer Hüfte und ohne Großvorbereitung.
00:25:30: Das heißt, ich konnte wirklich auch genießen.
00:25:32: Und das war wirklich schön, die neue Generation Slammys zu sehen.
00:25:37: Also, da waren viele Rookies bei, da war deren erster Science Slamm übrigens im Publikum auch.
00:25:43: Das hat mich wahnsinnig gefreut.
00:25:44: Ich hab am Anfang mal gefragt, wer von euch war schon mal bei einem Science Slamm?
00:25:48: Wir beide hätten ja gesagt, es gibt keine Menschen.
00:25:51: die Wissenschaftsinteressiert sind und noch nicht bei einem Science Slam waren.
00:25:56: Und das waren, ich würd sagen, zwanzig Prozent, die schon mal da waren.
00:25:59: Also, achtzig Prozent waren noch nie bei einem Science Slam.
00:26:03: Krass.
00:26:03: Und das hat mich gewundert, weil das ist ja für uns so ewig schon immer und überall präsent.
00:26:10: So wie du immer sagst, dir geht das ja schon richtig um Senkel.
00:26:13: Also, du wirst ja schon nicht mehr slim, weil dir das einfach, weil dazu, du hast halt einfach zu viel gemacht wahrscheinlich.
00:26:20: Ja.
00:26:21: Ja, ja.
00:26:22: Ja, beziehungsweise dadurch, dass ich diese zwanzig, dreizehn, diese deutsche Meisterschaft gewonnen habe, ist das überall, wo ich irgendwie mal vorgestellt wurde.
00:26:31: Ich war letztens noch ja bei Radio Essen zu Gast und der hatte auch noch auf seinem Zettel stehen hier Science Slammer.
00:26:41: Ja, ja, das fühlt sich so an wie One Hit Wonder, was wir ja nicht bisgen.
00:26:45: Ja, genau.
00:26:45: Kommst
00:26:46: halt nicht mehr davon weg.
00:26:48: Ne war schön also und gewonnen hat tatsächlich.
00:26:51: also zwei waren geteilter erster platz es waren jetzt muss ich mal gerade überlegen ich glaube tatsächlich also mit sicherheit die die als erstes geslempt hat und mit erster platz war derjenige der als zweiter geslempt hat.
00:27:05: also das ist ja sehr unüblich.
00:27:06: normalerweise muss der publikum sich ja so ein bisschen eingerufen.
00:27:10: Aber sie war wirklich gut.
00:27:12: Also er auch.
00:27:13: Alle waren gut.
00:27:13: Also von denen, die da mitgemacht haben, waren wirklich alle super.
00:27:16: Dafür, dass so viele Rookies auch dabei waren.
00:27:20: Die wussten genau, was sie tun.
00:27:22: Also das waren wirklich fünf tolle Slammys.
00:27:25: Und die eine von den beiden, die gewonnen hat, war vom Uniklinikum und die hat über ... Immunabwehr des Körpers, sag ich jetzt mal gesprochen, aber in Gedichtform.
00:27:38: Und das fand ich irgendwie ganz schön.
00:27:41: Das hat irgendwie mal so... Wasch fast
00:27:43: schon... Mal wieder was Neues.
00:27:45: Ja, genau.
00:27:45: Also so ein bisschen... Also ich glaube, das ist nicht mehr ganz so ungewöhnlich.
00:27:48: Ich glaube, das begegnet einem immer mal, dass Leute das auch probieren.
00:27:52: Dass diese Welten aus Poetry Slam und Science Slam ein bisschen mehr verschmelzen, sag ich jetzt mal.
00:27:57: Dass man sich da so bedient ein bisschen aus den Genres.
00:28:02: Es war wirklich gut.
00:28:03: Also das war so wie Kunst irgendwie.
00:28:07: Also richtig schön.
00:28:08: Hat mir wirklich Spaß gemacht.
00:28:09: Machen wir glaube ich im nächsten Jahr wieder, weil das so ein Erfolg war.
00:28:12: Und relativ einfach, wenn du gute Slammys hast, hast du ja wenig Arbeit damit.
00:28:16: Und jetzt wo wir eine Location haben, organisieren wir, da glaube ich im nächsten Jahr wieder.
00:28:19: Es hat Spaß gemacht.
00:28:22: Ich muss mal überlegen, ob das mit diesem Abstimmen uns siegen.
00:28:26: Ja,
00:28:27: das finde ich ja auch mal.
00:28:28: Also ja, es gehört fürs Publikum irgendwie mit dazu, aber es ist irgendwie auch blöd.
00:28:32: Aber ist das eigentlich so?
00:28:33: Weil meine Slammys haben dann auch gesagt, da müssen wir überhaupt diese Abstimmung machen.
00:28:38: Und dann habe ich genau diesen Spruch gesagt, ja, das Publikum möchte das.
00:28:42: Aber dann habe ich mich gefragt, wer sagt das eigentlich?
00:28:44: Also vielleicht könnte man auch wirklich darauf verzichten.
00:28:47: Man hatte einfach einen schönen Abend gehabt und gut ist, so wie zum Beispiel Pind of Science ja auch ist.
00:28:51: Also Pind of Science ist natürlich ein bisschen anders.
00:28:54: bisschen längere Vorträge und die nachher diskutieren und Fragen gehört auch dazu.
00:28:59: Aber da geht es ja auch nicht darum.
00:29:01: Also, es geht auch darum zu unterhalten, aber eben nicht ums Gewinn.
00:29:04: Dieses Gewinn ist halt so albern irgendwie.
00:29:09: Ja, ich war da auch nie ein Freund von, ich fands auch gut, das wegzulassen und richtig, richtig beschissen.
00:29:15: Aber das habe ich auch schon häufiger erzählt.
00:29:17: Richtig beschissen, finde ich, wirds wenn... wenn Preisgelder verteilt werden.
00:29:23: Das ist häufig, wenn irgendwie ein größter Sponsor dabei ist, der gerne noch ein Foto oder ein Bild hätte, wo ein dicker Check überreicht wird oder sowas.
00:29:31: Das, finde ich, geht gar nicht.
00:29:32: Also, das müsste... Also, das sollte man nicht machen.
00:29:38: Wenn Geld da ist, dann zahlt lieber allen, die auf der Bühne stehen, ein kleines Gehalt dafür.
00:29:44: Na gut.
00:29:45: Gucken wir mal.
00:29:48: Okay, ich habe noch eine kleine winzige Kleinigkeit zu berichten.
00:29:51: Du erinnerst sich an meinen Rand über die Werkstatt beim letzten mal über den Viert.
00:29:57: Ja.
00:29:59: Es ist eigentlich, also es ist eigentlich egal, es ist eher was ein bisschen zum Schmunzeln.
00:30:03: und zwar hat mich diese Werkstatt, also es ist ja ein größerer Händler, hat mich aus dem Office noch eine Dame angerufen und gefragt, ja, dürfte ich Ihnen ein paar Fragen stellen, wie zufrieden sind Sie denn mit der Werkstatt?
00:30:15: Was würden Sie denn verbessern?
00:30:16: Wie ist denn die Annahme des Wagens gelaufen so bla bla bla auf einer Skala von eins bis zehn?
00:30:21: Habe ich mir die fünf Minuten Zeit genommen und gesagt, war alles super, nur die Handhabung des Termins und so weiter, das ist unter aller Sau gewesen.
00:30:28: Das geht halt nicht.
00:30:30: Also sie können nicht erst Termine machen, um dann zu sagen, kommen sie nächste Woche wieder und machen sie einen neuen Termin.
00:30:35: Dann hat sie gesagt, ja, okay, danke, das leite ich alles weiter.
00:30:38: Okay, gut.
00:30:39: Dann zuletzt noch, sie werden in der nächsten Woche wahrscheinlich von Fiat selbst auch noch mal eine Mail bekommen zur Bewertung.
00:30:44: Die können sie dann ignorieren, das haben wir ja jetzt hier abbearbeitet.
00:30:49: Einmal schon misstrauisch, oder?
00:30:50: Ja,
00:30:51: genau.
00:30:51: Da habe ich auch so gedacht, aha.
00:30:55: Geil.
00:30:55: Mehr möchte ich dir dazu gar nicht sagen.
00:30:57: Also das war eigentlich alles.
00:30:58: Ich dachte mir nur so, aha.
00:31:02: Die könntest du da
00:31:02: nur ignorieren.
00:31:03: Ja, das ist so schön.
00:31:04: Hat sie dir das schon abgenommen?
00:31:05: Ja, genau.
00:31:06: Ja, das finde ich auch.
00:31:09: Na ja, so viel zu meiner Werkstatt.
00:31:11: Was jetzt
00:31:11: wohl gesagt, wenn du nur zufrieden gewesen wärst, wenn alles super gewesen wär, hättest du dann gesagt, da kommt noch mal was von vier, reichen sie das gerne weiter?
00:31:19: Er weiß sich nicht.
00:31:20: Vielleicht.
00:31:21: Keine Ahnung.
00:31:22: Aber wer weiß.
00:31:23: Na ja.
00:31:23: Die Sache ist erledigt.
00:31:25: Der Wagen ist repariert.
00:31:28: Es ist alles gut.
00:31:30: Sehr gut.
00:31:32: Gut.
00:31:33: Dann würde ich sagen stürzen wir rein und machen ein bisschen Wissenschaft.
00:31:38: Ja bitte.
00:31:38: Wir haben schöne Themen heute.
00:31:40: Ich freue mich auf dein Thema.
00:31:41: Da hast du so leicht angeteasert.
00:31:43: Da freue ich mich aus persönlichen Gründen.
00:31:45: Und ich freue mich auf Mainz auch.
00:31:48: Meins ist, ich hab's mal genannt, aus einem Kosmos vor unserer Zeit.
00:31:54: Ist so ein bisschen Family Business.
00:31:56: Es ist gar nicht so sehr ein Paper, was Ergebnisse zeigt.
00:32:02: Aber es zeigt Möglichkeiten auf.
00:32:05: Und diese Möglichkeit finde ich schon irgendwie total faszinierend.
00:32:10: Und wollte ich unbedingt mit dir und mit euch teilen.
00:32:14: Ich möchte ihn nicht verkaufen, ich möchte ihn nur Möglichkeiten aufzeigen.
00:32:20: Die Vertreter der Wissenschaft jetzt.
00:32:22: Ja,
00:32:23: ganz unheimlich.
00:32:24: Ja, bitte.
00:32:25: Bitte.
00:32:25: Nee, ich hatte, in meiner Kindheit hatte ich so ein Einschneidendes Erlebnis, das habe ich ja auch schon mal erzählt, aber war wirklich dermaßen ein Einschneidender, das ich auch noch ein zweites und drittes Mal erzählen kann.
00:32:38: mich irritiert hat, aber möglicherweise auch ein bisschen in Richtung Wissenschaft getrieben hat.
00:32:42: Ich war im Planetarium mit meinem Vater und also als Kind wohlgemerkt in Bochum und danach, also wir haben uns ja irgendwie so eine Veranstaltung Show angeguckt und danach, wie man dann so ist, als Kind hat man so einen Vater, der ja auch dann noch Physiker war.
00:33:01: und mir Fragen beantworten konnte, dem habe ich dann Löcher in den Bauch gefragt, einfach zu Kosmologie, zu Weltraum und alles möglich.
00:33:09: Viele naive Fragen wahrscheinlich, was man so als Kind hat.
00:33:12: Aber unter anderem die Frage, wohin expandiert eigentlich das Universum?
00:33:16: In welchen Raum?
00:33:19: Was dahinter steckt es ja so ein bisschen die Frage, was ist hinter der Grenze des Universums?
00:33:24: Und mein Vater... hat dann so was gesagt, diese Frage macht keinen Sinn, die kann man nicht stellen.
00:33:30: Und das hat mich so richtig
00:33:32: unbefriedigt.
00:33:33: Ja,
00:33:33: also nicht nur unbefriedigt, das hat mich richtig ärgert.
00:33:37: Also wenn der Erwachsener sagt, diese Frage darfst du nicht stellen.
00:33:40: Das ist so wie mit so einem Brett vorm Kopf oder so eine Mauer.
00:33:47: Das darfst du nicht fragen.
00:33:48: Ich verstehe natürlich heute, was er damit meinte.
00:33:51: Das ist das Ende des Universums, die Grenze des Universums in der Gesetze gelten.
00:33:58: Und darüber hinaus kannst du, du wirst keine Informationen über diese Grenze hinaus bekommen.
00:34:03: Deswegen macht die Frage keinen Sinn.
00:34:05: Du wirst keine Antwort bekommen.
00:34:09: Also ich verstehe schon, was dahinter steckt.
00:34:11: Also die Frage ist keine wissenschaftliche möglicherweise, sondern eine religiöse.
00:34:17: Natürlich kannst du dir die Frage stellen, da hat es nur halt nichts mit Physik zu tun.
00:34:21: Und möglicherweise hat er das alles so auch erklärt, aber das ist bei mir nicht geblieben.
00:34:26: Alles, was geblieben ist, war, da ist eine Frage und die darf ich nicht stellen und die macht keinen Sinn, die zu stellen.
00:34:32: Und das hat mich fuchssig gemacht und möglicherweise hat mich das dann auch irgendwie so herausgefordert, Wissenschaft faszinierend zu finden, weil ich so gedacht habe.
00:34:44: soll es da wirklich fundamentale Grenzen geben, Grenzen des Wissens oder kann man nicht diese Grenzen immer weiter verschieben und gibt es überhaupt keine Grenzen und kann man da auch irgendwann weiterkommen.
00:34:56: Und dann gibt es ja tatsächlich auch immer wieder in der Wissenschaft.
00:34:59: Also diese wäre natürlich jetzt wirklich eine möglicherweise eine fundamentale Grenze.
00:35:06: Aber es gibt natürlich immer wieder in der Wissenschaft Grenzen, wo du sagst, aktuell ist da die Grenze.
00:35:11: Und man kann nicht weiter schauen.
00:35:14: Man kann nicht in kleinere Details schauen.
00:35:16: Man kann nicht weiter schauen.
00:35:17: Man kann nicht schneller schauen so.
00:35:20: Es gibt einfach Grenzen, aktuelle Grenzen.
00:35:25: Aber möglicherweise gibt es natürlich Entwicklung in der Wissenschaft, die dann dazu führen, dass man vielleicht dann doch Erkenntnisse erlangt, die einem helfen, über Grenzen hinweg zu blicken.
00:35:41: Eine solcher Frage soll es gehen jetzt hier in diesem Paper, nämlich nach der Frage, was passierte eigentlich den ersten Augenblicken nach dem Urknall?
00:35:51: Und wenn ich jetzt sage, die ersten Augenblicke, dann sind die Augenblicke vielleicht auf menschlichen Zeitschalen etwas mehr als den ersten Augenblick.
00:35:58: Denn wir reden von den ersten drei hundert achtzig tausend Jahren nach dem Urknall.
00:36:04: Weil die waren ganz besonders.
00:36:07: Die,
00:36:07: warum?
00:36:08: Weil, weil es früher, also man kann sich überlegen, was vor diesen dreiechzigtausend Jahren nach dem Urknall war.
00:36:18: Aber man kann eigentlich nicht dahinter blicken, hinter diese Grenze.
00:36:23: Also wir wissen, wir sehen die Entwicklung des Universums ab diesen dreiechzigtausend Jahren nach dem Urknall.
00:36:31: Aber alles, was vor dieser Grenze war, dreiechzigtausend Jahren, können wir nicht sehen.
00:36:36: Ich sage ja auch gleich, warum, aber genau in dieser Zeit, wo wir nicht hinblicken können, da liegen ganz, ganz spannende Fragen und hier sind so spannende Fragen, die auch den kleinen Nikolas so interessiert hätten.
00:36:49: Nämlich zum Beispiel gab es eine kosmische Inflation.
00:36:54: Da ist diese Frage, ob es ganz, ganz knapp nach dem Urknall, also wirklich Millisekunden nach dem Urknall eine ganz, ganz heftige Expansion gab, die ganz plötzlich stattgefunden hat.
00:37:06: Viele, viele Größenordnungen in wenigen, wenigen Bruchteilen von Sekunden.
00:37:12: Man geht davon aus, weil man sich sonst fragt, warum ist das Ganze nicht sofort wieder kollabiert?
00:37:17: Deswegen braucht man eigentlich diese kosmische Inflation.
00:37:20: Aber es ist ganz schwer natürlich dazu, irgendwelche Informationen zu bekommen.
00:37:24: Oder, da habe ich dann auch in diesem Paper erst gelesen, die Frage, könnte nicht auch sein, dass sich in diesen drei Hundert Achtzig Tausend Jahren vom Urknall bis zu dem Moment, wo wir sehen können, was passiert ist, können sich da nicht zum Beispiel Paralleluniversen abgespalten haben.
00:37:42: Das finde ich ja schon irgendwie, dass wir uns überhaupt über so was Gedanken machen.
00:37:48: Paralleluniversen, die sie abgespalten haben, finde ich ja irgendwie schon, das klingt ja wie Science Fiction, aber eben nicht als Science Fiction, sondern eher so möglicherweise dann irgendwann Science halt und nicht Science Fiction.
00:38:04: So.
00:38:04: Also da ist ganz viel passiert, hochinteressantes auch passiert, was wir gerne wissen würden, um den Ursprung unseres Universums zu verstehen.
00:38:14: Aber das Problem ist, ausgerechnet dieser Anfang kurz nach der Geburt, der ist für uns undurchdringbar oder nicht sichtbar.
00:38:27: Warum ist das so?
00:38:29: Und zwar im Wortsinn.
00:38:32: Das Universum war in diesen ersten dreihundertachtzig tausend Jahren undurchsichtig.
00:38:37: Warum ist das so?
00:38:40: Weil kurz nach dem Urknall das Universum oder der Inhalt des Universums extrem heiß war und wir reden hier von Milliarden Grad und extrem dicht war und vor allem nicht aus Gas bestanden hat, weil es gab noch gar keine Atome, sondern es war ein heißes Plasma.
00:39:00: Klar, bei Milliarden Grad kann man sich vorstellen, dass das alles so eine heiße Suppe ist.
00:39:05: Welcher Zeitpunkt ist das?
00:39:06: Alles von null bis drei Hundert Achtzigtausend Jahre.
00:39:10: Das war drei Hundert Achtzigtausend Jahre, wiegt ja so lang.
00:39:13: Ja, auf menschlichen Maßstäben, ja.
00:39:17: Aber wenn ihr dir jetzt vorstellt, okay, da ist alles drin, aller Energie, alle Teilchen.
00:39:25: die unser Universum ausmachen, da kann man sich vorstellen, dass er dann erst mal relativ lange expandieren muss, bis es dann abkühlt und kälter wird.
00:39:35: Aber ja, ich gebe dir da völlig recht, ne, dreihundertachzig tausend Jahre expandiert hat erst mal und ist in dieser Zeit einfach nur eine heiße Suppe, also ein heißes Plasma aus Elektronen, aus Protonen, aus Neutronen, aus Lichtteilchen natürlich auch Photon.
00:39:56: Also die Bausteine sind schon da, aber es gab eben keine Atome.
00:40:03: Was wir jetzt sehen würden, wenn wir ihn in den Kosmos blicken, also so Gaswolken oder Sterne natürlich.
00:40:09: Es gab es eben nicht.
00:40:10: Es waren alles freie Teilchen.
00:40:14: Und da liegt das Problem, weil das heißt, die Photonen, also unsere Lichtteilchen, die wir brauchen, um Dinge zu sehen, Die konnten sich nicht frei bewegen, denn überall fliegen in hoher Dichte und noch frei Elektronen rum.
00:40:28: Und jedes Foto, was sich bewegt, prallt ständig an Elektronen ab.
00:40:33: Du kennst das natürlich, Thompson-Streuung, haben wir alles mal im Studium gelernt.
00:40:39: Aber das heißt im Wesentlichen, die Lichtstrahlen können sich überhaupt nicht gradlinig bewegen, sondern die kollidieren ständig mit Elektronen, streuen, werden abgelenkt.
00:40:51: Da heißt man, man müsste sich das Universum nicht vorstellen, wie es jetzt ist, dass man halt weit gucken kann, sondern das ist so ein glühend heißer, dichter Nebel aus geladenen Teilchen.
00:41:00: Könnte jetzt so, wenn man versuchen würde, sich das vorzustellen, dann würde man, könnte man sagen, wie so ein Glas Milch oder so.
00:41:06: Da wird ja Licht auch die ganze Zeit gestreut oder ein raumvoller Rauch.
00:41:10: Da wird Licht auch ständig gestreut und deswegen kannst du nicht weit gucken.
00:41:14: Das Licht ist da, das ist hell, aber du kannst nicht weit
00:41:16: gucken.
00:41:17: Wie groß war das denn?
00:41:20: Die ganze Zeit expandiert.
00:41:21: Da müsste ich jetzt, ich weiß gar nicht, ob ich mir das notiert hab, wie groß.
00:41:25: Das war nach drei hundert achtzig tausend Jahren.
00:41:29: Das kann ich dir jetzt gerade nicht sagen.
00:41:31: Irgendwann
00:41:31: kommt dann ja der Moment, wo das Licht sich auch wieder ein Stück freier bewegen kann, oder?
00:41:35: Genau.
00:41:36: Und das ist natürlich super spannend.
00:41:38: Da nehme ich genau dieser Zeitpunkt ist bei drei hundert achtzig tausend Jahren nach dem Urknall.
00:41:42: Denn dann hat das Universium sich weit ausgedehnt und dabei sehr weit abgekühlt.
00:41:49: und zwar bis auf eine Temperatur von dreitausend Kelvin zu diesem Zeitpunkt, dauernd achtzigtausend Jahren.
00:41:56: Dann ist es so kalt, dass sich also relativ kalt, dreitausend Kelvin ist jetzt nicht wirklich kalt, aber relativ kalt, dass sich Elektronen und Protonen zu Atomen, genauer Wasserstoffatomen verbinden können.
00:42:10: Das nennt man kosmologisch gesehen die Rekombinations-Epoche.
00:42:14: Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht, warum man sich ausgerechnet Rekombinations-Epoche heißt, weil da Rekombiniert ja nix, sondern zum allerersten Mal kombiniert eigentlich was.
00:42:25: Aber wir nennen in der Physik halt Rekombination, wenn sich Elektronen und Protonen, die mal irgendwann getrennt wurden, wenn die wieder aufeinander zurückfallen und binden, dann nennen wir das Rekombination und deswegen heißt das glaube ich so.
00:42:35: Aber eigentlich ist das ein bisschen irreführend, weil da binden die sich zum ersten Mal.
00:42:41: Und da in diesem Moment, dreihundert-achtzigtausend Jahre nach dem Urknall, bilden sich die allerersten Wasserstoffatome.
00:42:48: Und jetzt wird's wird das Universum durchsichtig.
00:42:55: Vorher Milchigesuppe, Plasma und auf einmal, das heißt auf einmal, das wird dann ja wahrscheinlich auch nicht zu einer Sekunde passieren, sondern das wird ja auch ein paar Jahre gedauert haben wahrscheinlich, bis alles dann durchsichtig war.
00:43:09: Aber jetzt ist der Moment gekommen.
00:43:11: wo Elektronen an Protonen gebunden sind, es gibt keine oder weniger, deutlich weniger freie Elektronen und jetzt wird das Licht nicht mehr gestreut und jetzt können die Photonen die Lichtteilchen frei durchs All fliegen, werden nicht mehr abgelenkt und das Universum ist durchsichtig.
00:43:28: Und ab dem Moment kannst du Beobachtungen im Universum durchführen und diese Photonen fliegen im prinzip seitdem quasi ungestört durchs universum.
00:43:44: natürlich nicht alle die werden auch mal die treffen auch mal auf irgendwas auf dem planeten oder so.
00:43:48: aber viele von diesen lichtteilchen fliegen immer noch ungestört durchs universum und wir können die immer noch beobachten denn diese fotonen haben sich weiter abgekühlt.
00:44:00: natürlich dadurch wird die wellenlänge immer länger, wird immer weiter gedehnt.
00:44:05: Aber wir können die immer noch sehen.
00:44:07: Wir sehen die auch in einem sehr spezifischen Wellenlängenbereich, nämlich mittlerweile, weil sie sich so abgekühlt haben, im Mikrowellenbereich.
00:44:15: Und das ist genau das, was wir kosmische Mikrowellen-Hintergrundstrahlung nennen.
00:44:19: Man kann
00:44:19: sagen, das ist dieses Bild, das man häufiger
00:44:20: mal gesehen
00:44:21: hat.
00:44:22: Also wenn du auf Farbskalen hebt, diese Mikrowellen-Hintergrundstrahlung, dann siehst du so ein schwaches gleichmäßiges Leuchten, relativ gleichmäßig, aber nicht... völlig homogen, sondern das ist auch so ein bisschen, ja, ich würde sagen, schwammartig, fleckiges Muster.
00:44:37: Aber das kommt aus allen Richtungen des Universums.
00:44:41: Überall kommt das her und deswegen wussten wir dann irgendwann, okay, das ist das Nachgelühen des Urknalls.
00:44:50: Aber
00:44:51: Vorsicht eigentlich nicht des Urknalls, sondern das Nachgelühen des Momentes.
00:44:57: als das Universum durchsichtigt wurde, also nach dreihundertachzig tausend Jahren.
00:45:04: Und das ist leider genau dieser Vorhang.
00:45:07: Alles davor, diese Ära, da kann man nicht hingucken, weil die Informationen sind weg, weil da streute halt alles.
00:45:15: Und das ist ein bisschen schade, weil man würde natürlich sich wünschen, etwas sehen zu können, etwas messen zu können, was vor dieser Zeit herkommt.
00:45:24: Und jetzt setzt dieses Paper an und sagt, Das, was wir da glaubten, dass das so, dass der ultimative Vorhang ist, weiter können wir nicht zurückgucken.
00:45:32: Das könnte sich vielleicht ändern und das sind Forschende vom Max Planck Institut für Physik in Garching und das astrophysikalische Institut in Paris.
00:45:40: Die haben jetzt ein Paper rausgebracht, ein theoretisches Paper.
00:45:43: Ich habe schon gesagt, das sind keine Ergebnisse drin, sondern es zeigt Möglichkeiten auf.
00:45:47: Ein Paper mit dem Namen Signals of Bursts from the Very Early Universe veröffentlicht am fünften Oktober, zwanzig, fünfundzwanzig in die Astrophysical Journal.
00:46:00: Die haben nämlich drei mögliche Zeitzeugen identifiziert, wo sie gesagt haben, okay, das könnte etwas sein, was wir vielleicht doch messen können.
00:46:09: Was uns Informationen gibt aus dieser Zeit, dreihundertachtzigtausend Jahre nach dem Urknall, wo wir mit dem normalen Licht nicht hingucken können.
00:46:21: Man könnte sie nämlich genau diese Frage stellen.
00:46:24: Also okay, das Universum war für Licht undurchlässig, aber vielleicht gibt es ja andere Signale, andere Hinweise,
00:46:34: die sich
00:46:35: ausbreiten konnten in dieser heißen Suppe.
00:46:38: Wie heißt noch mal die kleinen Teilchen, die mit nichts interagieren wollen?
00:46:41: Ah, sehr
00:46:42: gut.
00:46:42: Krass, das wird sofort neutrig.
00:46:45: Neutrinos.
00:46:46: Neutrinos, genau.
00:46:48: Ist lustig, dass du sofort darauf kommst.
00:46:51: Ja, man braucht ja irgendwas, was halt nicht mit einem möglichen Wechsel wirkt.
00:46:54: Ja,
00:46:55: ja, cool.
00:46:59: Neutrinos spielen gleich eine große Rolle.
00:47:04: Als erstes muss man sich aber noch eine andere Frage stellen.
00:47:06: Man muss sich nämlich fragen, Was könnte man denn vielleicht beobachten?
00:47:11: Also, was kann denn in dieser heißen Super überhaupt stattgefunden haben, wo man sagt, okay, da will ich eine Information herholen?
00:47:16: Ich habe es gerade schon so ein bisschen angedeutet.
00:47:18: Vielleicht so ein Abkoppeln von Paralleluniversen.
00:47:22: Da komme ich gleich nochmal drauf.
00:47:24: Aber auch andere Dinge könnten da stattgefunden haben, nämlich.
00:47:28: Also, was du grundsätzlich sehen willst, es geht darum, du willst heftige Energieausbrüche sehen.
00:47:34: Also irgendwas, was passiert ist, wo du sagst, okay, da muss viel energiefrei geworden sein und dann können wir uns überlegen, was ist das für eine Energie?
00:47:41: und kann man also Energie in einem Maße was Licht deutlich übersteigt.
00:47:47: Und eine Sache, die von dem Forschende ausgehen, die möglicherweise in diesen ganz, ganz frühen Jahren des Universums passiert sein können, sind die Entstehung von primordialen Schwarzen Löchern.
00:48:02: Primordiale Schwarze Löcher sind Schwarze Löcher, man muss sagen hypothetische Schwarze Löcher, weil man sie natürlich noch nicht gesehen hat, die direkt nach dem Urknall entstanden sein können.
00:48:12: Also lange, bevor Sterne und Galaxien gab.
00:48:16: Alles, was wir über Schwarze Löcher wissen, ist ja viel Masse stürzt in sich zusammen.
00:48:22: Und wenn du dann halt die kritische Masse erreicht hast, dann stürzen die unter ihrer eigenen Gravitation zusammen und reißen quasi diese Diese Löcher in die Raumzeit, das was wir Schwarze Löcher nennen, primordial heißen die Dinger jetzt, weil sie natürlich in den frühen Jahren des Universums entstanden sein könnten, bevor überhaupt Masse, also es gab Teilchen, aber keine Sterne oder so Galaxien, die kollabieren konnten.
00:48:53: Und da sagt man.
00:48:55: Es gab keine Sterne, die kollabieren konnten, aber wir wussten ja, dass das Universum war extrem dicht, aber auch ein bisschen ungleichmäßig.
00:49:07: Und jetzt könnte man sagen, okay, möglicherweise gab es dichte Schwankungen, wo dann irgendwo ein bisschen mehr Materie war und an anderen Stellen ein bisschen weniger.
00:49:15: Und an manchen Regionen könnte die Digite so hoch gewesen sein, dass die Gravitation, die Expansion überwunden hat und er da halt
00:49:23: früh
00:49:23: im universum schon schwarze löcher entstanden sind.
00:49:29: Genau das ist einer dieser kosmischen ereignisse wo man sagt okay da könnte viel viel energiefrei geworden sein wenn sonst schwarzes loch da früh entstanden ist.
00:49:39: Und der zweite da habe ich halt gerade schon erwähnt und macht mich ja total kirre dass wir über so science fiction nachdenken ist dieses abspalten von von parallel universen.
00:49:51: Und bei beiden schwarzen Loch und Abspalten von Paralleluniversen sagt man, okay, das ist so eine starke Disruption der Raumzeit, dass da viel energiefrei geworden sein muss.
00:50:01: Und jetzt hast du es gerade schon gesagt, da könnten Neutrinos frei geworden sein oder andere Pulte.
00:50:11: Das heißt, die Ereignisse.
00:50:14: schwarzes Loch, abspalten eines parallelen Universums, wäre nicht direkt dediktierbar, aber die könnten beobachtbare Signale hinterlassen haben, zum Beispiel eben diese Neutrinos.
00:50:25: Du hast gerade schon genau den richtigen Riecher gehabt.
00:50:29: Neutrinos sind quasi massenlos, sind Elementarteilchen, die bei allen energiereichen Ereignissen im Kosmos frei werden, sei jetzt Supernova oder Neutronensternkollision, Aber auch bei schwarzen Löchern beispielsweise, wenn der Materie verschlungen wird, da werden immer Neutrinos frei.
00:50:51: Und da wäre jetzt eine interessante Frage zu sagen, wenn die sich da auch in dieser heißen Suppe am Anfang frei bewegt haben, dann könnte man ja eigentlich gucken, ob man diese Relikt Neutrinos findet, also Neutrilos aus dieser Anfangszeit.
00:51:07: Es gibt ein kleines Problem da dran, also du kannst jetzt nicht so in den Himmel gucken und sagen so, sehen wir irgendwo die Neutrinos?
00:51:14: Denn das Problem ist, die Neutrinos sind überall.
00:51:21: Also unsere Sonne zum Beispiel produziert auch Sonnenneutrinos, also Neutrinos, die heißen Sonnenneutrinos, weil sie von der Sonne produziert werden, aber nicht, weil sie irgendwas Besonderes sind, sondern sind die typisch.
00:51:33: Schratfrank, woran erkennen wir den Beinen im Neutrinos?
00:51:36: Die sind ja eh schon schwer zu messen, das ist eines von denen, die uns interessieren.
00:51:41: Ja, die haben eine Interesse, man könnte sich überlegen, wie müssten die sich denn energetisch entwickelt haben, seit ihrer Entstehung.
00:51:58: Die werden nämlich durch die Ausdehnung des Korpsmos, genauso wie Licht, also wie die Hintergrundstrahlung, hätten die schon sehr, sehr viel Energie verloren.
00:52:05: Das heißt im Vergleich zu Neutrinos aus aktuellen Prozessen, All das, was ich gerade genannt habe, wären die extrem energiearm.
00:52:15: Das heißt, man müsste jetzt nur Neutrinos suchen, die extrem energiearm sind, also die sich noch langsam bewegen im Vergleich zu denen, die aktuell hergestellt werden.
00:52:32: Das macht es aber... Nicht einfacher, die zu detektieren, weil es gibt zwei Probleme.
00:52:36: Zum einen habe ich gerade schon gesagt, überall fliegen die Dinger herum.
00:52:40: Unsere Sonne produziert auch enorme Mengen an Neutrinos.
00:52:43: Ich habe dann nochmal nachgeguckt.
00:52:46: Wenn ihr das jetzt gerade hört, dann treffen euch gerade Neutrinos und zwar nicht wenig, um genau zu sein.
00:52:52: Sechzig Milliarden Neutrinos pro Quadratzentimeter und Sekunde.
00:53:00: Jede Sekunde auf jeden Quadratzentimeter eures Körpers prasseln.
00:53:04: Sechzig Milliarden Neutrinos, die von der Sonne kommen.
00:53:11: Also ja, aber die meisten machen halt nichts, ne?
00:53:14: Ne, genau.
00:53:15: Das ist halt die Wechselwirken halt nicht.
00:53:17: Die fliegen einfach durch euch durch.
00:53:19: Und du hast gerade schon erzählt, wie man große Detektoren baut, um die überhaupt zu detektieren.
00:53:27: Ja diese diese riesigen wassertanks oder genau ist ice cube oder wie das ding heißt nicht auch.
00:53:35: Genau du sagst einfach okay wenn das unwahrscheinlich ist mal unser detektor und halt riesig also riesige wassertanks oder du gehst in die an der arktis und versenkster sensoren.
00:53:46: Und hoffs halt da drauf, dass irgendein Neutrino mit Wasser stößt und dann Blitz freisetzt.
00:53:52: und den Blitz wird zu messen.
00:53:53: und dann kannst du sagen, okay, wir haben Neutrino gemessen.
00:53:55: Genauso funktioniert das.
00:53:57: Das Problem ist jetzt, du willst jetzt eine von den ganz, ganz wenigen uralten Neutrinos finden und die haben auch noch wenig Energie.
00:54:06: Das heißt, die Wechsel wirken noch seltener mit deinen Neutrinodirektoren.
00:54:13: Und deswegen sagen die in diesem Paper, Mit heutigen Technologien wirst du diese Reliktneutrinos nicht detektieren.
00:54:22: Die mögen da sein, aber wir haben keine Detektoren, um die in dem Grundrauschen zu finden von unseren ganzen Sonnenneutrinos und allen anderen Neutrinos zu rumfliegen und mit der Tatsache, dass die auch noch sehr, sehr schwach sind, energetisch schwach sind und deswegen noch seltener Wechselwirkung wird man die nicht finden.
00:54:42: Deswegen sagt man, vielleicht gibt es eine andere Chance, diese Neutrinos zu detektieren.
00:54:49: Man könnte sich nicht überlegen, ob man Oppositronen da eine Rolle spielen können.
00:54:56: Was sind Positronen?
00:54:57: Das sind die Antimaterie-Gegenparts von Elektronen, die bei der Interaktion der Reliktneutrinos, also diese uralten Neutrinos mit Materie freigeworden.
00:55:11: geworden sein könnten.
00:55:16: Die Positronen, also wir stellen uns vor, wir sind jetzt in diesen ersten, dreihundert, achtzigtausend Jahren, wo wir nicht hingucken können.
00:55:26: Neutrinos entstehen durch diese riesigen Ereignisse, sagen wir mal, diese frühzeitlichen Schwarzen Löcher.
00:55:35: Neutrinos entstehen, die Wechsel wirken mit Materie, dabei entstehen Positronen.
00:55:41: Die Positronen leben natürlich nicht lange, denn die treffen relativ bald auf Elektronen und löschen sich gemeinsam wieder aus.
00:55:48: Denn Elektronen sind die Teilchen, Positronen sind die Anti-Teilchen, die treffen aufeinander und macht einen Blitz.
00:55:55: Dabei wird aber energiefrei, Energie in Form eines Photons.
00:56:00: Und diese Photonen, die damals in diesen ersten three hundred eighty tausend Jahren entstanden seien können, die hätten viel Energie gehabt, aber die werden jetzt durch Rotverschiebung zu weicher Röntgenstrahlung geworden.
00:56:11: Also die haben sie ja auch abgekühlt über die letzten paar Milliarden Jahre und wären jetzt Röntgenstrahlung.
00:56:18: Und dieses Röntgesignal, das können wir theoretisch mit heutigen Mitteln nachweisen und messen.
00:56:28: ist auch nicht einfach, diese Röntgestrahlung ist auch extrem energischwach, energiam und leicht zu übersehen.
00:56:35: Und genau in diesem Energiebereich wird der Röntgenhimmel auch dominiert von lokalen Emissionen, also das diffuse Gast der Milchstraße leuchtet zum Beispiel auch genau in dem Bereich.
00:56:46: Das heißt, das wird nicht leicht zu direktieren sein, aber es gibt wohl irgendein charakteristischer Form im Spektrum von diesen Von dieser Strahlung, die man möglicherweise sehen könnte, sagen Astrophysikerinnen und danach könnte man, könnte man suchen.
00:57:07: Genau.
00:57:08: Das heißt eine indirekte Messung?
00:57:10: Genau, eine indirekte Messung.
00:57:12: Und dann gibt es noch ein dritter Zeitzeuge, der geht aber relativ schnell, der könnte selbst in der kosmischen Hintergrundstrahlung liegen.
00:57:20: Da hast du gerade schon gesagt, da ist doch dieses fleckige Muster, was irgendwie so, wenn man dazu aufzeichnet, das ganze Weltraum, den ganzen Universum ausfüllt.
00:57:32: Warum ist das so fleckig?
00:57:33: Ja, da ist so ein Energieabdruck der Mikrowellen-Hintergrundstrahlung, so wie die... Die die Energieverteilung zur kosmischen Anfangszeit also bei drei hundert achtzig tausend Jahren war und das sehen wir halt jetzt immer noch.
00:57:49: Jetzt könnte man sich überlegen, wenn jetzt aber da in der Anfangszeit irgendwelche besonderen.
00:57:55: Ereignisse waren, also wieder diese Schwarzenlöcher oder Abspaltung oder bla bla bla.
00:57:59: Dann müsste man eigentlich so winzige Hotspots sehen von Energie in diesem relativ homogenen Strahlenteppich der Hintergrundstrahlung, wo dann doch erhöhte Energie festzustellen wäre.
00:58:10: Und das könnte man möglicherweise messen als Abweichung in diesem eh schon fleckigen Teppich, den wir schon mal gemessen haben, der Hintergrundstrahlung.
00:58:20: Das Problem ist aber, dafür müssten wir mit höherer Winkelauflösung messen und statistische Methoden haben, die die Daten noch mal besser auswerten und wahrscheinlich auch noch mal Sensoren, Satelliten, die noch mal sensitiver messen.
00:58:39: Aber auch da sagen sie in diesem Paper, das wäre möglich, dass man sich dem nähert und da eben auch Spuren findet von Vorgängen, die vor diesen dreihundertsachzigtausend Jahren gelegen haben.
00:58:53: könnten, wenn man diese Hintergrundstrahlung nochmal besser aufzeichnet.
00:58:59: Das war ein wilder Red.
00:59:01: Ich wollte gerade mal kurz anmerken, ich finde solche Dinge eigentlich immer schön, wenn man so, das ist ja reine Theorie, ein reines Theorie Paper würde ich auch schon sagen, aber wenn man solche Sachen hat und eine Idee dadurch bekommt, wonach man gucken muss,
00:59:14: das
00:59:15: finde ich irgendwie mal sehr schön.
00:59:16: Und das ist ja so... Jetzt könnte man pathetisch sagen, so Ideen werden ja immer zweimal geboren.
00:59:21: Erst denkst du drüber nach und denkst, das könnte man mal machen und dann macht man das irgendwann und dann findet man das irgendwann.
00:59:29: Und das ist vielleicht so die erste, die Tür geht vielleicht jetzt so auf.
00:59:32: Dann sagst du, okay, das galt immer so als undurchdringliche Hürde, der Vorhang, dreihundert, achtzigtausend Jahre.
00:59:39: Und jetzt sagt man so, aber lass mal überlegen, vielleicht kann man ja doch was sehen.
00:59:43: Und das sind so die ersten Überlegungen.
00:59:45: Und dann werden, genau wie du sagst, dann weiß der Experimentator erst mal, wo nachher suchen soll und fängt dann an.
00:59:53: Oder gibt ja einfach auch viele Gruppen, die sich solche Daten angucken können auf der Welt und dann findet auf einmal einer was und dann haben wir wieder was gelernt.
01:00:01: Dann sehen wir wieder ein Stück weiter.
01:00:03: Und das finde ich irgendwie zutiefst beeindruckend, dass da möglicherweise wieder so ein Vorhang aufgezogen wird.
01:00:11: Find ich auch, also gerade was so Weltraum und so angeht, Ach, das ist halt alles so weit weg in Anführungszeichen.
01:00:21: Und zwar auf allen Skalen, ne?
01:00:22: Also,
01:00:24: zeitlich, die Dimensionen, es ist alles einfach weit weg.
01:00:29: Und trotzdem sind wir irgendwie so als Menschheit so erfinderisch, dass wir uns da immer weiter vorarbeiten irgendwie.
01:00:38: Und das macht mich ganz erfüchtig irgendwie.
01:00:43: Schönes Paper.
01:00:44: Ja, finde ich auch.
01:00:45: Und vielleicht sogar auch, was uns dann nochmal begegnet.
01:00:49: Wenn die ersten Daten dazu dann reinkommen, also wäre ja irgendwie schön.
01:00:56: Ja.
01:00:59: Okay, dann machen wir noch eben schnell einen kleinen Science-Snack.
01:01:04: Ein bisschen was leichteres könnte man sagen.
01:01:10: Das Future-Rama-Theorem.
01:01:12: Davon haben wahrscheinlich schon mal einige von euch was gehört und du natürlich auch.
01:01:16: Ich habe es mir aber nie so richtig angeguckt.
01:01:18: Ich wusste, es sollte so ein mathematisches Theorem geben, was irgendwann mal irgendwie in der Sci-Fi-Zeichentrickserie of Futurama gelöst worden ist.
01:01:31: Aber ich habe mir das nie angeguckt und das wollte ich jetzt endlich mal machen und das habe ich auch getan.
01:01:38: Du weißt auch nichts.
01:01:39: Wir haben uns ein bisschen drüber unterhalten.
01:01:42: Du hast eine grobe Ahnung, worum es geht.
01:01:44: Ich weiß ja, ich weiß, worum es geht.
01:01:46: Ich hatte dazu vor auch nicht allzu langer Zeit ein kurzes Video gesehen.
01:01:50: Machen wir erst mal, worum geht es in der Geschichte, was passiert da?
01:01:53: Also ist die Futurama Folge The Prison of Bender, Staffel sechs, Episode zehn.
01:01:59: Wo?
01:01:59: Ich glaube, der Professor Farnsworth auch baut, glaube ich, ein Körpertauschgerät.
01:02:04: Auf jeden Fall hat er eins.
01:02:06: Ich weiß gar nicht, ob er das selber gebaut hat, aber auf jeden Fall gibt's das auf einmal da.
01:02:09: Ein Körpertauschgerät.
01:02:11: Was heißt das?
01:02:12: Zwei Personen können ihre Körper tauschen.
01:02:14: Also der Geist von mir geht in dein Körper und dein Geist geht in meinen Körper.
01:02:21: Ganz klassische Erzählung.
01:02:22: Na ja, gibt's ja auch in diversen, also weiß ich nicht, ist so ein klassisches Thema für Filme.
01:02:27: Der Körpertausch.
01:02:28: Big oder so.
01:02:30: Wobei, nee, Big ist kein Körpertausch.
01:02:32: Aber weiß ich nicht, Freaky Friday?
01:02:36: Oder wie die Filme heißen?
01:02:37: Ich
01:02:37: hätte dir jetzt gar kein Film nennen können.
01:02:39: Irgendwie ist das auch so... Hättest du jetzt den Bedarf irgendwo meinen so einen anderen Körper reinzugehen?
01:02:47: Nee.
01:02:47: Ich auch nicht so richtig, weiß ich auch nicht.
01:02:50: Also... Wahrscheinlich wäre ich gerne mal für einen Tag mal gerne eine Frau zu gucken, wie sich das anfühlt.
01:02:58: Am liebsten meine, aber die ist so klein, da wäre ich so eingesperrt drin.
01:03:06: Genau, aber in der Serie machen das Professor Farnsworth und Amy Wang, glaube ich.
01:03:11: Der Professor Farnsworth ist ja alt und hat so einen zerbrechlichen Körper und der möchte jung und kräftig sein.
01:03:16: Und Amy, jung, sportlich, die möchte gerne erleben, wie es ist, wenn man alt und weise ist.
01:03:22: Also benutzen Sie diese Mind-Switching-Maschinen, wo die Bewusstseine getauscht werden.
01:03:28: Und das funktioniert auch alles ganz wunderbar, bis Sie dann feststellen, dass ein Paar, also so funktioniert die Maschine, ein Paar, was schon einmal getauscht hat, nicht noch einmal miteinander zurücktauschen kann.
01:03:41: Ah, schwierig.
01:03:43: Und jetzt haben die getauscht und kommen halt... auf direkten Wege nicht mehr zurück.
01:03:47: Und dann kann man sich vorstellen, was bei Future Now passiert.
01:03:49: Jetzt wird wild hin und her getauscht mit anderen noch.
01:03:52: Also das Bewusstsein springt weiter und weiter.
01:03:55: Und am Ende sind das einige Leute, die ganze Crew und auch weitere Personen, die miteinander vertauscht sind.
01:04:02: Keiner ist mehr da, wo er mal hingehörter.
01:04:04: Alles ein Riesenchaos, alles ein Riesendurcheinander.
01:04:09: Jetzt stellt sich die Frage, wie kann man wieder richtig zurücktauschen, wenn kein Paar zweimal direkt tauschen darf?
01:04:15: Und da kommt jetzt genau das Future-Rama-Theorie ins Spiel, weil man sich fragen könnte, wie geht das?
01:04:22: Und das ist ein mathematisches Problem und zwar ein Problem aus dem Bereich der Gruppentheorie.
01:04:29: Also das ist ein Teilgebiet der Mathematik, was sich mit Permutation beschäftigt.
01:04:33: Also mit der Frage, wie man Dinge vertauschen kann.
01:04:37: Also hier jetzt Körper und Geister, aber auch Position irgendwo auf Spielbrettern oder solchen Sachen.
01:04:43: Das sind so klassische Permutationsaufgaben.
01:04:47: Und jeder Körpertausch ist eine Permutation, also eine Umordnung von Personen.
01:04:52: Und das Problem ist jetzt, wir wollen wieder zur ursprünglichen Ordnung zurück, aber wir dürfen kein paar benutzen, das schon einmal miteinander getauscht hat.
01:05:00: Also ist die Frage, Du hast jetzt so eine total verwochene Situation mit ganz vielen Personen.
01:05:07: Ganz viel ist vertauscht.
01:05:09: Und die entscheidende Frage ist jetzt, wie viel frische Körper brauchst du, die noch nie getauscht
01:05:14: haben?
01:05:14: Frische Körper ist auch schön.
01:05:17: Damit du wieder alles zurücktauschen kannst, damit alle wieder in ihrem ursprünglichen Körper sind.
01:05:28: Das ist das, was dann in dieser Folge passiert.
01:05:32: Also die lösen dann quasi das Future-Rama-Theorem, aber eben tatsächlich mathematisch korrekt.
01:05:40: Und das Lustige an der ganzen Sache ist, dass Ken Keeler nicht nur ein Autor bei Future-Rama war, der an dieser Folge mitgearbeitet hat, sondern Ken Keeler war von seiner Ausbildung auch noch Mathematiker.
01:05:56: Promovierter Mathematiker und der konnte dann dieses mathematische Theorem beweisen, also der hat sich hingesetzt und sich überlegt, ja wie viel Person brauche ich denn, wie viel Körper brauche ich denn, damit ich dieses, dieses Durcheinander wieder auflösen kann?
01:06:12: und der konnte mathematisch beweisen, dass egal wie viel Körper daran beteiligt waren, du brauchst immer und zu jedem Zeitpunkt nur zwei zusätzliche Personen, die vorher noch nicht getauscht haben, um das gesamte, wenn du gut diese, genau, um durcheinander zu lösen, wenn du geschickt tausch.
01:06:33: Und genau, damit, darauf basiert dann diese Geschichte dieser Folge.
01:06:39: Und der Future-Rama-Theorem ist echte Mathematik, die von diesem Autor erfunden wurde und die wurde dann auch in einer wissenschaftlichen Zeitschrift
01:06:48: beschrieben
01:06:49: und bestätigt und veröffentlicht.
01:06:52: Und in der Folge in der Serie selbst sieht man das auch.
01:06:56: Also ich glaube da ist im Hintergrund sind so Tabellen und Diagramme und Flipcharts im Hintergrund zu sehen, während die Charaktere da diskutieren, wie sie denn jetzt wieder zurückkommen.
01:07:06: Und diese Diagramme sind nicht einfach nur Deko, sondern die sind die Permutation der Körpertauschketten, die gemacht werden müssen, damit die Körper wieder zurückkommen.
01:07:18: Also da siehst du so Pfeile und Kreise und so und das ist genau der Algorithmus für den Rücktausch der Körper dann.
01:07:24: Das ist bei bei bei den Simpsons ja auch häufiger der Fall.
01:07:29: also das da relativ viel Mathematik drin steckt.
01:07:34: Weil die Autoren?
01:07:35: ja weil weil die Autoren also bei den Autoren etliche Mathematiker dabei sind.
01:07:41: Warum eigentlich relativ viel Mathe Witze in den Simpsons.
01:07:46: Aber warum enden so viele Mathematiker als Autoren bei Futurama und bei Simpsons?
01:07:51: Sind Mathematiker besonders witzig oder finden die nur keinen Job?
01:07:55: Meine Erfahrung
01:07:56: nach nicht.
01:08:01: Ja, das Futurama-Theorem, genau.
01:08:06: Schön.
01:08:08: Jetzt hast du uns auch noch was Schönes mitgebracht, ne?
01:08:10: Ich bin so gespannt.
01:08:12: Im Grunde auch ein bisschen Mathematik, also zumindest ein bisschen Mathematik drin.
01:08:15: Und zwar, ich habe das Thema genannt, im Auge des Betrachters.
01:08:18: Okay.
01:08:20: Wie ich ja weiß, weil ich ja halloween baue, ich war besitzt du einen Fernseher.
01:08:24: Oh, wow.
01:08:25: Ja,
01:08:25: wow.
01:08:26: Na ja, genau.
01:08:27: Welche Auflösung hat der?
01:08:30: Ach du Scheiße, das weiß ich nicht mal.
01:08:32: Der ist relativ alt.
01:08:34: Wobei, ich dachte, er wäre älter, als er dann wirklich war.
01:08:39: Fernseher werden ja traditionell zu Fußball-Weltmeisterschaften gekauft oder zu Eurotameisterschaften.
01:08:44: Boah, ich weiß, ich kann dir das gar nicht sagen.
01:08:47: Also, er ist nicht VK.
01:08:50: Nee, ich hatte auch gesagt, weil ich weiß ja, dass der da schon länger hängt.
01:08:53: Ich hatte auch gesagt, das ist ein Full HD Fernsehen.
01:08:55: Ich würde
01:08:55: auch sagen, ja.
01:08:58: Von der Generation her, die da hängt.
01:08:59: Das gab ja mal, da erinnern wir uns auch noch dran, die Zeit, als die Fernseher von der Röhre auf den Flachbildschirm umgewandelt wurden quasi.
01:09:08: Du erinnerst dich auch noch an diese Zeit?
01:09:10: Dunkel.
01:09:11: Dunkel, ne, genau, ja.
01:09:13: Ich erinnere mich noch an den ersten Plasma-Fernseer in meinem Leben, den ich gesehen habe.
01:09:17: Der hing bei bei schauland den laden gibt es nicht mehr in einer eßener city und hat.
01:09:22: es war glaube ich von phillips und hat zehntausend mark gekostet.
01:09:29: Ja hing da wie so ein bilderrahmen also.
01:09:31: Also man muss überlegen das war eine zeit also.
01:09:34: Das war Wahnsinn.
01:09:35: Das war die Zeit, als alle anderen Geräte, die dort verkauft wurden, noch diese normalen Bilder röhren waren.
01:09:40: Wo die Neuerung war, dass wir von vier zu drei auf sechzehn zu neun gewechselt haben.
01:09:45: So die ersten Fernseher, die sechzehn zu neun Format hatten.
01:09:49: Das war zu der Zeit der heiße Scheiß.
01:09:51: Und dieses Ding hing dann der Wand und war der absolute Overkill.
01:09:55: Naja, die Zeiten sind lange vorbei.
01:09:57: Ich weiß gar nicht, gibt es noch Plasma-Fernseher?
01:10:00: Ich
01:10:01: weiß nicht.
01:10:03: Weiß ich nicht.
01:10:03: Mittlerweile ist alles irgendwie OLED oder LCD oder so.
01:10:07: Ist auch egal.
01:10:08: Auf jeden Fall die Zeit.
01:10:09: Was hast du eigentlich für ein Fernseher und was für eine Auflösung?
01:10:12: Ich sollte das wissen, weil wir hatten ja hier monatelang das Drama mit einem kaputten Fernseher.
01:10:16: Die haben bestimmt
01:10:18: von dem Umzugsunternehmen umzugestutzt in Duisburg, die ich nicht empfehlen kann aus persönlicher Erfahrung an dieser Stelle.
01:10:27: Ich habe einen Vier-K-Fernseher.
01:10:29: Ein LG vor irgendwas.
01:10:34: damals als die fernseher angefangen haben dünn zu werden waren ja die erinnerst du dich noch an hd ready.
01:10:42: Das waren die ersten fernseher.
01:10:44: die hatten noch eine auflösung von ich weiß nicht irgendwas mal siebenhundertzwanzig bildpunkte.
01:10:50: Diese hd
01:10:51: nummer war auch eine ziemliche verarschung eigentlich.
01:10:54: oder.
01:10:54: also da war doch warum ist das hd ready?
01:10:57: da war doch nicht hd oder.
01:10:59: Ja doch, das ist quasi die die Vorstufe von Full HD.
01:11:02: Also HD Ready ist tausend zweihundertachtzig mal siebenhundertzwanzig Pixel.
01:11:07: Und Full HD ist tausend neunhundertzwanzig mal tausend achtzig.
01:11:14: Also im Grunde hätte man das auch schon als HD verkaufen können.
01:11:18: aber also ne hd ready.
01:11:21: ich glaube man wollte den leuten früher irgendwie sagen so hier das ist schon nah.
01:11:25: also das hier ist hoch aufgelöst aber es gibt noch mehr als hoch aufgelöst gibt noch voll hd ich weiß nicht aber selbst diese tausend zwanzig mal siehundert zwanzig ist im vergleich zu so einer bild röhre damals ja schon viel gewesen aber.
01:11:41: Als zukunftssicherer Mensch wusste man, man kauft besser einen Full-HD-Fernseher als ein HD-Ready-Fernseher.
01:11:48: Wenn
01:11:48: du das Geld hast, das ist ja immer die Frage gewesen.
01:11:51: Wenn du das Geld hast, die waren ja damals unsagbar teuer.
01:11:56: Ich war, als dieses Unzusunternehmen meinen Fernseher geschrottet hat und ich einen neuen kaufen durfte, war ich überrascht, wie ... Billig-Fernseher geworden sind.
01:12:05: Also Panels, also sind ja am Ende sind es ja nur Pane.
01:12:10: Und im Vergleich zu früher habe ich das, also entweder liegt es daran, dass ich jetzt Geld verdiene und früher nicht, aber im Vergleich war ich erstaunt, wie Billig-Fernseher geworden sind, wenn man jetzt nicht das rechts unten Modell irgendwas nimmt.
01:12:24: Ja, das ist ja wahrscheinlich auch noch irgendwie gecurved oder.
01:12:28: Ja, ja
01:12:29: klar.
01:12:29: Also die die Spanne ist groß.
01:12:30: Werden die irgendeinen acht K OLED weiß ich nicht, was neuesten Generationen LG blar hinhängen.
01:12:36: Dann zahlst du dafür immer noch viertausend oder fünftausend Euro.
01:12:39: Aber so für für weiß ich nicht, für fünfhundert bis tausend Euro kriegst du schon teilweise Spitzenmodelle.
01:12:49: Total fasziniert ist die die.
01:12:52: Präzision der Herstellung, weil du wirst es ja nicht verzeihen oder das wären Qualitätsmangel, wenn jetzt auf der Größe mit den Millionen von Bildpunkten, wenn da mehr kaputt werden.
01:13:07: Das wäre ja kaum zu akzeptieren.
01:13:10: und dass du in der Präzision fertigen kannst, finde ich irgendwie völlig abgefahren muss ich sagen.
01:13:18: finde ich auch krass.
01:13:19: also bin ich auch immer wieder beeindruckt von auch so was die pixel fehler sind auch viel viel seltener geworden als die früher waren.
01:13:25: ich weiß noch meine meine ersten computer monitor da also auch so in meinem freundeskreis oder umfeld so bei den zockern was jetzt nicht ungewöhnlich.
01:13:35: wenn du dir ein monitor gekauft hast und den irgendwie also wenn den bestellt hast eine woche später wieder zurückgeschickt hast weil den pixel fehler drin hat das
01:13:43: Ja, ich erinnere mich irgendwie auch an eine Zeit, wo dann hieß, du musst bis zu fünf oder drei oder so auf der Fläche akzeptieren irgendwie.
01:13:52: Das wäre normal.
01:13:53: Das hatte ich mal irgendwo bei irgendeinem Bildschirm, den ich bestellt hatte, war das so.
01:13:58: Ja, ich weiß gar nicht, wie das heute ist, also ob das ein Grund ist für ein Mangel oder so.
01:14:03: Aber es ist auch einfach, also ich weiß nicht, wie lange es her ist, dass ich mal ein Pixelfehler gesehen habe.
01:14:10: Also es ist halt... seltener geworden.
01:14:13: und heute muss man sagen also wenn du heute ein fernseher kaufen gehst sagen wir du gehst in den nächsten saturn mediamarkt was weiß ich wie sie aller heißen.
01:14:20: Es ist ja quasi vier k ist mittlerweile fast standard oder
01:14:25: ja könnte ich mir vorstellen
01:14:26: wenn er so ein fernseher kaufs und es kommen ja auch immer mehr mit noch mehr so acht k fernseher und so.
01:14:34: Das kann ich schon kaufen.
01:14:35: also das gibt es schon.
01:14:37: Kannst du
01:14:37: schon kaufen?
01:14:38: ich glaube ja.
01:14:42: Stimmt, ich glaube, mein Spiegervater erzählte da neulich von...
01:14:45: Acht Kfernseher.
01:14:47: Ja, und kannst du kaufen.
01:14:49: Aber das kostet wahrscheinlich...
01:14:50: Acht K, fünf, fünfzig Zoll.
01:14:53: Ich hab hier nur so einen Samsung, acht, neunzig Zoll für vierzigtausend Euro gesehen.
01:14:58: Das ist der erste, der mir vorgestanden wird.
01:15:01: Er gibt auch Billigalle.
01:15:04: Erdeutlich.
01:15:05: also kann es hier so ein samsung neo q-lett acht k
01:15:09: drei tausend
01:15:09: fünf sechzig zoll tausend sieben
01:15:13: hundert also
01:15:14: fünf fünfzig zoll kristall für sechshundert also ist einmal so der teuerste.
01:15:20: also wenn er so das rechts unten modell irgendwie kaufen will zu fünben sieb zu fünben achtzig zoll bis sie irgendwo bei bei Weiß nicht, zweieinhalb bis vielleicht viertausend, was unglaublich viel Geld ist.
01:15:32: Aber da reden wir auch von einem riesigen Fernseher rechts unten Modell, ne?
01:15:36: Also, weiß nicht, hier so ein Sony, Bravia, Mini LED, irgendwas.
01:15:41: Fünf, achtzig Zoll bis bei tausend fünfhundert Euro.
01:15:45: Fünf, siezig Zoll,
01:15:46: ne?
01:15:46: Da sind eins.
01:15:47: Der hat aber nur vier K.
01:15:50: Also ich hab hier so ein Samsung jetzt gefunden, acht K. Ja, fünf, siebzig Zoll.
01:15:55: Fünf, siebzig Zoll ist ja die Diagonale meiner Größe.
01:15:58: Fast eins, neunzig, eins, neun, achtzig.
01:16:01: Mein Gott, ich habe gar keine Wand.
01:16:04: Und der ist acht K, der kostet drei tausend, zweihundert Euro.
01:16:12: Ich habe gar keine Wand, wo ich den hinhängen könnte.
01:16:14: Ich weiß, ich weiß gar nicht, wie groß mein Fernseher zu Hause ist.
01:16:18: Ich glaube, ich habe.
01:16:20: Also, fünfundachzig Zoll haben wir nicht.
01:16:21: Fünfundsechzig und nicht.
01:16:23: Ich glaube, wir haben Fünfundsechzig Zoll.
01:16:26: Ja, dann ist ja weniger.
01:16:27: Ja, also wir haben Fünfundsechzig Zoll.
01:16:29: Ja, diese riesigen werden dann nochmal deutlich teurer.
01:16:34: Aber selbst wenn du so ein Fünfundsechzig-Zoll-Ding hast, das sind in der Diagonale irgendwie zwei Meter irgendwas oder so, musst du halt entsprechend weit dann von weg sitzen.
01:16:45: Oder solltest du weit von weg?
01:16:47: Warte auch immer, ne?
01:16:48: Die Frage ist ja eigentlich, dieser Preissprung, vier K, acht K, der ist ja nochmal deutlich zu sehen und du brauchst ja auch irgendein Medium, das dir acht K auf diesen Fernseher draufbringt.
01:16:58: Also du brauchst irgendeinen Streamingdienst, der überhaupt acht K liefert.
01:17:01: Gibt's
01:17:02: doch was da eigentlich?
01:17:02: Oder?
01:17:05: Bin ich überfragt, weiß ich gerade nicht, ob irgendein Streamingdienst in acht Ks creamed.
01:17:10: Und ansonsten brauchst du irgendeinen Datenträger, der dir acht K als Material ausspuckt.
01:17:15: Aber wie gesagt, ist ja gerade auch so, dass das High End Ding, was du gerade noch kaufen kannst, glaube ich, acht K. Ich glaube, da drüber gibt es schon zwölf K Fernseher.
01:17:25: Wahrscheinlich nicht, oder?
01:17:27: Also, wahrscheinlich nicht.
01:17:28: Also,
01:17:28: ich glaube, bei
01:17:29: acht K ist Ende.
01:17:30: Netflix bietet kein acht K an.
01:17:32: YouTube gibt es wohl ein paar Videos, die dann... Ja.
01:17:36: Aber wie du siehst ne einzelne Videos in der Rest wird dann halt hochgerechnet.
01:17:40: also insofern sind ja mittlerweile auch nennenswert ist nennenswert Computing Power mit drin um das zu berechnen weil da ist ja auch HDR und was weiß ich nicht alles.
01:17:50: also tausend tausend Varianten von irgendwas.
01:17:53: ich mach den Fernseher nur an um die Playstation anzumachen oder Netflix und das war es.
01:17:58: Ja, auf jeden Fall.
01:17:59: also vier K ist glaube ich mittlerweile fast schon Standard bei Fernsehern und es kommen immer, also du kannst auch ohne Probleme jetzt acht K Fernseher kaufen und so.
01:18:10: Eine Frage, die man sich berechtigter Weise dabei stellen kann ist, macht das Sinn?
01:18:18: Also,
01:18:19: ja,
01:18:20: ist ein acht K Fernseher für dich besser als ein vier K Fernseher?
01:18:26: Klar, ne?
01:18:29: Doppelte Auflösung quasi, aber kannst du das noch sehen?
01:18:34: Das ist wie bei so High-Fi-Anlagen irgendwas.
01:18:39: Kannst du hören, dass die Kabel vergoldet sind?
01:18:43: Ja, aber es muss ja irgendwo ein biologisches Limit geben, wo es keinen Sinn mehr macht.
01:18:50: Also die Frage ist eine gute Frage.
01:18:53: Ich würde jetzt mal so sagen, von Full HD auf vier K, da sieht man schon noch einen Unterschied.
01:18:58: Ja,
01:18:59: deutlich.
01:18:59: Das kannst du deutlich sehen.
01:19:02: Wobei auch da muss man ein bisschen einschränken, weil die Frage.
01:19:06: Kann man so leicht nicht stellen.
01:19:09: Denn es kommt also die die Auflösung alleine sagt gar nichts.
01:19:13: Es ist so ein bisschen die Frage, wie groß ist der Fernseher?
01:19:17: Wie weit sitzt du
01:19:18: weg?
01:19:19: Weil das auch mal was, was mich auch mal wahnsinnig macht, wenn ich mit Leuten irgendwie.
01:19:25: kommunizieren muss z.B.
01:19:26: damals mit einem Verlag oder so und ich Leuten Bilder schicken muss zum Beispiel oder für unsere Tour so Schoblack hatte dann sagen die ja aber bitte mindestens draunert dpi denkst du ja draunert?
01:19:36: dpi ist super.
01:19:37: also draunert ist ja irgendwie.
01:19:39: was ist dpi?
01:19:39: drops per inch oder sowas?
01:19:41: ja drops oder dots
01:19:44: oder dots.
01:19:45: dots ich weiß nicht kommt ja aus dem druck oder ja wahrscheinlich doch wahrscheinlich dots ist dots per inch also punkte pro inch
01:19:54: genau ja
01:19:55: Ist eine Auflösung sagt aber nichts darüber aus wie groß in der Bild sein soll.
01:20:00: Das ist ne.
01:20:01: also für's soll ich jetzt unser Turplakat jemandem schicken?
01:20:06: aber bitte mindestens mit drei hundert dpi und so ja dann schick ich das in Briefmarken.
01:20:10: größer mit drei hundert dpi ist auch nichts von kannst auch keinen plakat rausdrucken.
01:20:14: ja das stimmt
01:20:16: ja ist egal.
01:20:18: Auflösung alleine ist kein guter Messwert bei so was.
01:20:22: Gerade wenn du wissen willst, was ist denn biologisch möglich, da musst du eigentlich eher die Kombination betrachten auf Auflösung des Displays, also wie viele Pixel hat das, bei welcher Größe und wie weit sitzt du davon weg, um das zu sehen.
01:20:37: Und um das ordentlich zu messen ist eigentlich die Auflösung keine gute Größe, sondern eine andere Größe, die man definieren kann, ist dafür viel, viel besser geeignet.
01:20:46: Und zwar Pixel.
01:20:48: Okay, mach mal.
01:20:49: Ich dachte, ich hab jetzt so in Richtung in so ein Seewinkel bestimmt.
01:20:53: Ja,
01:20:53: ja, ist es.
01:20:54: Es geht in die Richtung Pixel pro Grad.
01:20:57: Ja, ja, ja, das macht Sinn.
01:20:58: Also,
01:20:59: PPD, Pixel per Degree.
01:21:02: Also, ähm ... Wie viele Pixel kann dein Auge pro Grad, also Öffnungswinkel quasi, auflösen?
01:21:11: das bedeutet nämlich also mal angenommen du hast ein du hast ein vier k fernseher sitzt aber quasi ein millimeter davor und guckst mit der lube hin dann kannst halt eventuell noch ein pixel erkennen.
01:21:24: wenn er aber zwei meter weit wegstehst dann kannst du kein pixel mehr kennen weil das löst dein auge nicht mehr auf.
01:21:30: in dem öffnungswinkel sind viel zu viele pixel als dass du die einzeln voneinander noch trennen könntest.
01:21:36: also Man spricht daher dann, also bei den Fernsehern natürlich immer noch von Auflösung, aber bei dem, was das Auge wahrnehmen kann oder auflösen kann, spricht man von Pixel per Degree, also PPD.
01:21:52: Diese Frage, also machten vier K-Fernseher noch Sinn oder beziehungsweise machten acht K-Fernseher Sinn.
01:21:59: ... muss man halt auch in diesem Kontext betrachten.
01:22:02: Also da kann man mal gucken, die großen AK-Fernseher, die gerade gesehen, dass waren irgendwie wie viel, ... ... wieviel, ... ... wieviel, ... ... wieviel, ... ... wieviel, ... ... wieviel, ... ... wieviel, ... ... wieviel, ... ... wieviel, ... ... wieviel, ... ... wieviel, ... ... wieviel,
01:22:16: ... ... wieviel, ... ... wieviel, ... ... wieviel, ... Zwei zwanzig oder so habe ich gerade gesehen, also in der Größenordnung.
01:22:22: Ja, also so zwei zwanzig Diagonale, wie weit sitzt du davon weg, sagen wir mal, weiß nicht, wie weit sitzt man so vom Fernseher typischerweise weg, Overcouch?
01:22:30: Zwei
01:22:31: Meter, drei.
01:22:32: Ja, genau, irgendwas so um die zwei bis drei Meter.
01:22:34: Da kann man sich die Frage stellen, in diesem Set-Up kann ich da noch einen Unterschied sehen zwischen vier K, acht K, zwölf K oder was auch immer.
01:22:41: Also wie viel Pixel pro Grad, weil den Öffnungswinkel kann man ja, also du kannst ja sehen, du bist zwei Meter weg.
01:22:48: Das Ding hat eine, hat eine Höhe von irgendwie, ein Meter irgendwas und kann ich da noch Pixel erkennen.
01:22:56: Also ich glaube irgendwo hatte ich mal gesehen so was wie die Faustregel.
01:23:01: Die ideale Entfernung ist irgendwie die dreifache Höhe, die deinen Bildschirm hat oder so.
01:23:06: Was heißt jetzt ideal?
01:23:08: Für ein bestmögliches Seeerlebnis.
01:23:10: Das jetzt nicht wissenschaftlich ist, das ist eher so eine Faustregel, wenn du überlegst, wie groß ist der Fernseher, den ich mir kaufen sollte.
01:23:17: Oder geht das in dem Raum hier.
01:23:23: Diese Frage, was kann mein Auge biologisch überhaupt leisten?
01:23:29: Die stellt sich ja nicht nur bei Fernsehern, sondern zum Beispiel auch wenn du deinen Handy in der Hand hast.
01:23:33: Das ist kleiner, aber dafür viel, viel näher an deinem Gesicht dran, so dreißig Zentimeter.
01:23:38: Und vielleicht erinnerst du dich daran, dass ein Konzern mit einem Obst im Logo seine Displacement als Retina-Display bezeichnet hat.
01:23:50: Ah, das stimmt.
01:23:52: Und das war auch irgendwie so.
01:23:53: die Begründung, da ist das Limit erreicht.
01:23:57: Genau, die haben gesagt, in der Entfernung, halt mit dem Öffnungswinkel, kann man einzelne Pixel physiologisch mit dem Auge nicht mehr auseinanderhalten.
01:24:06: Ich frage, stimmt das oder war das nur ein Doverwerbeclaim?
01:24:08: Gucken wir mal.
01:24:09: Denn ein paar Wissenschaftler haben genau das mal untersucht.
01:24:13: Also jetzt nicht beim Retina-Display speziell, sondern generell.
01:24:18: haben ein paar Wissenschaftler mal untersucht, wo liegt denn das Auflösungslimit von unserem Auge?
01:24:26: Und das haben sie veröffentlicht unter dem wundervollen Titel Resolution Limit of the Eye.
01:24:30: How many pixels can we see?
01:24:36: Könnte auch selber mal reingucken, ist nämlich Open Access erschienen in Nature Communications am siebenzwanzten Zehnten.
01:24:42: Untersucht wurde in der Studie welche maximal Auflösung ein Auge überhaupt wahrnehmen kann.
01:24:47: Also wo ist die Grenze.
01:24:49: Der Auflösung zum Beispiel bei einem Fernseher oder bei dem Handy oder sowas kein Qualitätsgewinn mehr bringt, weil man es gar nicht mehr wahrnehmen kann.
01:24:58: Und wie ich gerade schon gesagt habe, ist das jetzt nicht einfach eine Zahl, also nicht eine Zahl im Sinne von Vier-K, Acht-K oder Retina-Display vom Handy oder so, sondern das sind Zusammenspiel von drei Größen.
01:25:09: Der Auflösung des Displays, der Entfernung, in der du dir was anguckst und die Größe des Displays.
01:25:15: Und aus diesen drei Größen ergibt sich dieser Pixel pro Grad Wert.
01:25:22: Also Pixel per Degree.
01:25:25: Die Frage ist, wie misst man sowas?
01:25:27: Und man muss dazu sagen, das ist gar nicht so trivial, wie man im ersten Moment denken könnte.
01:25:33: Sowas zu messen.
01:25:34: Als Physiker würde es jetzt hingehen und sagen, ist da drei Größen, Geometrie.
01:25:39: Das ist ja jetzt keine große Sache.
01:25:41: Das sollte man ja ohne Probleme irgendwie ausrechnen können.
01:25:46: Das Problem ist, dass unser Auge nicht in allen Bereichen gleich gut ist.
01:25:52: sondern wir manche Sachen besser sehen können als andere.
01:25:56: Und auch von Mensch zu Mensch das Ganze ein bisschen unterschiedlich ist.
01:26:01: Der klassische Seetest, den wir beim Augenarzt alle machen, der sogenannte Snellensetest, benannt nach dem niederländischen Augenarzt, weil auch von dem erfunden Hermann Snellen, Der funktioniert so, dass du auf einer Tafel Buchstaben vorliest, die immer kleiner werden von Reihe zu Reihe, hat jeder von uns wahrscheinlich schon mal gemacht.
01:26:23: Und klassischerweise hat man da eine feste Entfernung zu dieser Tafel, die man ablesen muss, und zwar sechs Meter.
01:26:31: Beziehungsweise in Amiland sind es zwanzig Fuß.
01:26:35: Jeder Buchstabe in diesen Reihen ist so konstruiert, dass der ein, sagen wir mal, so kritisches Detail hat.
01:26:45: Beispielsweise irgendwie ein E oder so.
01:26:49: Also, dass irgendwie ein Strich im Zwischenraum hast oder ähnliches.
01:26:52: Okay, das
01:26:53: E vielleicht zum F ist schwierig, oder das Q zu O oder irgendwie so was.
01:26:57: Genau, es gibt diese Dinger auch, das hatte ich beim Augenarzt auch mal, dass das nicht mit Buchstaben gemacht ist, sondern mit Kreisen, die irgendwo eine Öffnung haben, die du erkennen musst, was natürlich gut ist für Leute, die halt zum Beispiel anderthalb verbieten sind oder ähnliches.
01:27:12: Die sind auf jeden Fall alle so... designt, dass dieses kritische Detail ungefähr einen Winkel von einer Bogenminute hat auf die Entfernung.
01:27:25: Das heißt, du kannst das, wenn du das aus der, also du kannst das aus der Richtung gerade noch so erkennen, dann nimmt dieses Detail den Platz, also in deinem Seewinkel von einer Bogenminute ein.
01:27:42: Die Zahl fällt quasi vom Himmel.
01:27:45: Das ist jetzt nichts, wo man sagt, das muss so sein, sondern dass der Saseetest wurde quasi so design von dem Herrn Znellen, dass ein Detail, das du noch wahrnehmen kannst, dabei so grob eine Bogenminute macht.
01:28:00: Also eine Bogenminute ist ein sechzigste Grad.
01:28:04: Das bedeutet, die oberste Zeile, also das größte davon könnte, also wäre etwas das normal sichtiger Mensch in sechzig Meter Entfernung noch.
01:28:14: erkennen könnte.
01:28:16: Das größte.
01:28:17: Es gibt eine Reihe in diesem Snellen-Test bei diesen Buchstaben oder Sachen, die kleiner werden.
01:28:24: Die hat die Markierung zwanzig, zwanzig oder in metrischen Ländern, also hier zum Beispiel sechs, sechs.
01:28:30: Das wäre die, wo man die Details auf sechs Meter Entfernung noch erkennen kann.
01:28:34: Und das ist das, was quasi normal sichtig ist.
01:28:39: Also so der Normdurchschnitt.
01:28:41: Ach und bei den Amis heißt das, dass es da ist, dass es da ist, dass es da ist, dass es da ist, dass es da ist, dass es da ist, dass es da ist, dass es da ist, dass es da ist, dass es da ist, dass es da ist, dass es da ist,
01:28:47: dass es da ist, dass es da ist, dass es da ist, dass es da ist, dass es da ist, dass es da ist, dass es da ist, dass es da ist, dass es da ist, dass es da ist, dass es da ist, dass es da ist, dass es da ist, dass es da ist, dass es da ist, dass es da ist, dass es da ist, dass es da ist, dass es da ist, dass es da ist, dass es da ist, dass es da ist, dass es da ist, dass es da ist, dass es da ist, dass es da ist, dass es da ist, dass es da ist, dass es da ist, dass es da ist, dass es da ist, Also was bis zu diesem Paper quasi als Standard begriffen wurde, was man sagt, das kann das menschliche Auge noch erkennen.
01:29:13: Basierend auf diesen Seetests.
01:29:16: Das bezieht sich aber alles, da muss man vorsichtig sein nur auf das Zentrum des direkten Sichtfeldes, dem sogenannten Fovea.
01:29:26: Ja, da ist die Dichte der Seenärfe am höchsten.
01:29:30: Ja, genau.
01:29:30: Also dem Punkt Schärfsten Sehens.
01:29:33: Also wo die Abbildung auch in deinem Auge am genausten ist und wo du am besten sehen kannst.
01:29:39: Ja, da ist so eine kleine Dello oder so eine Einwölbung in der Retina, wo diese Fovea ist.
01:29:46: Und da ist die höchste Dichte.
01:29:48: Das brauchst du zum Lesen zum Beispiel auch.
01:29:50: Also für Aldert wurde Schafes sehen, brauchst
01:29:52: du.
01:29:52: Genau, also und das ist ja der Punkt, den du auch jetzt sagen wir bei Displays oder bei diesen Seetests hast.
01:29:59: Also ein Punkt, wo du darauf konzentrierst, was du noch sehen kannst zum Rand hin.
01:30:03: Also außerhalb deines direkten Fokuspunktes zum Rand hin nimmt das sehr, sehr schnell sehr deutlich ab.
01:30:10: Das hat, das weiß man auch schon sehr lange, das hat ein Mensch herausgefunden mit dem Namen Theodor Wertheim, der hat achtzehnhundertvierneinzig ein Experiment gemacht, in dem der feine Gitter.
01:30:22: Netze gespannt hat, die die Menschen auf eine gewisse Entfernung noch sehen konnten.
01:30:27: Und diese Gitternetze hat er dann zur Seite bewegt, also den Sichtwinkel quasi geändert und dann geguckt, ab welcher Winkel die Testpersonen diese Gitternetze nicht mehr erkennen konnte, also die nicht mehr voneinander trennen konnte, die einzelnen.
01:30:43: Und der hat dann halt damals schon so grobe Messungen gemacht oder herausgefunden.
01:30:49: dass wir nur in diesem Punkt scharf sehen und dass unser Auflösungsvermögen zum Rand hin halt schnell abnimmt.
01:30:57: Angelehnt an dieses klassische Experiment haben die Forscher in diesem Paper einen Versuchsaufbau gebaut.
01:31:05: Um zu gucken, welche Pixeldichte können wir denn wirklich noch wahrnehmen und zwar auch in verschiedenen Farben und so weiter, weil wir haben ja gerade schon gesagt, wir können nicht alles gleich gut sehen.
01:31:18: Und die Experimente bisher haben das so nicht abgebildet.
01:31:23: Und das ist auch gar nicht so leicht.
01:31:25: Denn bei Displays hat man ein Problem.
01:31:28: Denn so ein Display hat ja eine native Auflösung.
01:31:31: Also die Pixel sind ja fest.
01:31:36: die so ein Display hat.
01:31:37: Das bedeutet, man kann nicht beliebige Strukturen darstellen, sondern wenn man ein scharfes Bild abbilden möchte auf so ein Display, geht das immer nur entweder in der nativen Auflösung oder ein ganz zahlig Vielfaches oder besser gesagt ganz zahlig halbes davon.
01:31:55: Weil sonst hast du so Interpolation und irgendwelche Berechnungen und hast keinen wirklich scharfes Bild mehr.
01:32:02: Das heißt, wenn du irgendwelche Gittermuster auf einem Display abbilden möchtest, geht das immer nur als Vielfaches der nativen Auflösung.
01:32:09: Oder als vielfacher Bruch, also als ganz zahliger Bruchteil der nativen Auflösung, damit du nicht irgendwie schwammige Linien bekommst.
01:32:19: Das wäre dann fast so ein Moiré-Effekt, oder so, über Landung von Meere.
01:32:24: Ich weiß nicht genau, wie das bei so einem Display realisiert wird, technisch.
01:32:28: Aber du kennst das vielleicht von deinem Monitor, wenn du irgendwie mal einen neuen Rechner zusammengesteckt hast oder so.
01:32:33: Und die Grafiktreiber sind noch nicht installiert und der hat nicht die native Auflösung des Displays, sondern irgendwas, was daneben liegt, dann ist alles so leicht verwaschen und nicht besonders scharf.
01:32:44: Also das ist ein Problem, wenn man so See-Tests mit Bildschirmen machen möchte.
01:32:47: Um dieses Problem zu umgehen, haben die einen Versuchsaufbau gemacht, wo der... Kopf des Betrachters fixiert ist.
01:32:56: Das klingt schlimmer als es ist.
01:32:57: Es ist eine Kinnauflage, wo die Betrachter halt ihr Kinder auflegen.
01:33:01: Und dann haben sie einen Monitor, wo sie Muster drauf darstellen, halt mit einer bestimmten festen Auflösung.
01:33:09: Aber den Monitor sehr präzise, aber kontinuierlich verschieben können.
01:33:15: Also die Entfernung variieren können.
01:33:18: Hier wäre schon gesagt, dieses Pixel per Degree setzt sich zusammen aus der Auflösung des Displays, der Entfernung und der Größe des Displays.
01:33:24: Und wenn du jetzt die Pixel pro Winkel ändern möchtest kontinuierlich, kannst du entweder die Auflösung ändern oder die Größe des Bildes oder den Abstand.
01:33:34: Und was die hier gemacht haben, ist halt den Abstand geändert.
01:33:37: Kontinuierlich und dann langsam gemessen, ab wo Leute die Muster nicht mehr trennen konnten.
01:33:44: Oh krass, okay.
01:33:45: Ja, gute Idee.
01:33:46: Genau und damit haben die haben die also mit diesem Versuch aufbauen die Forscher versucht die Sehschärfe des menschlichen Auges möglichst exakt zu bestimmen also abzufahren uns gucken ab wo sieht man denn nichts mehr?
01:34:00: und ich habe ja gerade schon gesagt und das hast du ja auch schon gesagt dass wir nicht alles gleich gut sehen können.
01:34:04: deshalb wurden verschiedene Muster gemessen.
01:34:06: einmal akromatische Muster also einfach nur schwarz-weiß also schwarz-weiß waren also Warnung von schwarz-weißmustern.
01:34:14: Aber auch chromatische Wahrnehmung, also chromatische Muster aus rot und grün oder gelb und violett.
01:34:20: Warum genau das?
01:34:22: Weil wir, wie schon gesagt, nicht in allen Bereichen im Auge gleich gut ausgestattet sind.
01:34:26: Im Auge gibt es verschiedene Sinneszellen, zum Beispiel die Stäbchen.
01:34:32: Die sind für hell und dunkel zuständig.
01:34:35: Und es gibt die Zapfen, die für die Farbwahrnehmung.
01:34:39: verantwortlich sind.
01:34:41: Die Stäbchen sind deutlich dichter gepackt als die Zapfen und haben daher eine höhere Auflösung.
01:34:45: Das heißt, reine schwarz-weiß Muster kannst du deutlich weiter noch auflösen als farbliche Muster.
01:34:52: Und auch die Zapfenarten an sich unterscheiden sich.
01:34:55: Du kannst zum Beispiel rot-grüne
01:34:57: Muster
01:34:58: noch deutlich weiter oder deutlich feiner wahrnehmen als gelbviolette Muster.
01:35:02: Viele
01:35:03: von euch zumindest.
01:35:05: Viele, ja.
01:35:05: Aber auch du, du kannst sie nicht unterscheiden, aber du kannst die Struktur zumindest wahrnehmen.
01:35:11: Ja, und das haben sie jetzt vermessen, sowohl für dieses fovale Sichtfeld, also dieses zentrale Sichtfeld als auch zumindest grob noch, das ist aber eigentlich eher uninteressant hier, diese Winkelabweichung, also was passiert, wenn du aus diesem Punkt des scharfen Sehens rausläufst, aber der interessiert eigentlich weniger, als eher so ein Nebeneffekt.
01:35:29: Interessant ist ja der Effekt, was haben sie denn gemessen für dieses zentrale Sichtfeld?
01:35:34: Und das überraschend, denn... Die Ergebnisse zeigen, dass diese sechzig, diese sechzig Pixel pro Grad, die man bisher angenommen hat, dass die nicht richtig sind und teilweise auch zu niedrig sind.
01:35:50: Denn für diese akkomatischen Schwarz-Weiß-Muster ist die Grenze tatsächlich wohl bei etwa vierneinzig Pixel pro Grad.
01:36:00: Das ist eine erhebliche Abweichung.
01:36:02: Gute Hälfte nochmal drauf, genau.
01:36:04: Für Rot-Grün-Muster bei neunundachtzig.
01:36:07: Auch mehr Pixel
01:36:08: pro Grad.
01:36:10: Und für gelb-violett-Muster, das sind die einzigen, die wirklich am Arsch sind, da sind es nur dreinfünfzig.
01:36:16: Aber man sieht also diese bisher angenommenen Werte, die aus diesen Experimenten, also aus diesem schnellen Seetest kamen, zugegebenerweise sind ja auch schon über hundert Jahre alt.
01:36:31: Die waren als grober.
01:36:32: Richtwärts war richtig.
01:36:33: aber jetzt mal ordentlich vermessen vor allem über verschiedene Arten von Sachen die wir wahrnehmen können ist das menschliche Auge doch deutlich leistungsfähiger als wir angenommen haben.
01:36:43: Also wir können mehr wahrnehmen bzw deutlich besser sehen als angenommen gerade was Kontraste angeht also schwarz-weiß Kontraste aber auch so rot-grün Muster.
01:36:52: da können wir mehr auflösen als wir ursprünglich mal dachten.
01:36:58: Wie gesagt gilt nur fürs zentrale Sichtfeld.
01:37:00: Die Auflösung fällt mit zunehmendem Abweichen von diesem Sichtfeld, also mit zunehmendem Winkel nach außen oder oben unten, also von diesem zentralen Sichtfeld weg, rapide ab, vor allem für die farbigen Muster.
01:37:13: Bei zehn Prozent Abweichen vom Zentrum sinkt das für diese schwarz-weiß Muster auf weniger als die Hälfte.
01:37:22: Also sehr, also dann sind wir nicht mehr bei vierundneinzig Pixeln, sondern nur noch irgendwo so bei knapp über vierzig.
01:37:29: Und das schon bei zehn Prozent Abweichung.
01:37:31: Das bei zehn Prozent Abweichung.
01:37:32: Genau, also bei zehn Grad.
01:37:34: Nicht zehn Prozent, zehn Grad.
01:37:35: Also
01:37:36: zehn Grad von Zentrum weg.
01:37:38: Und für die chromatischen Reize sogar um den Faktor fünf.
01:37:44: Also auch nochmal deutlich.
01:37:46: Aber wie gesagt, das ist eher so ein Nebeneffekt, was uns interessiert, gerade jetzt bei der Fernsehgeschichte zum Beispiel oder dem Handy-Display ist ja, wie ist es mit dem Punkt Chefs'n Sehens?
01:37:55: Und da sind wir ja deutlich besser als das, was ursprünglich mal angenommen wurde.
01:38:00: Ursprünglich angenommen waren diese sechzig Pixel pro Grad und wir sind jetzt bei vierneinzig für schwarz-weiß, neunachtzig für rot-grün und dreinfünfzig für gelb-violett-Muster.
01:38:11: Was bedeutet das jetzt für unseren nächsten Einkauf bei Media Markt und Co?
01:38:15: Wer braucht einen vierk Fernseher?
01:38:16: Wie groß muss das Wohnzimmer sein?
01:38:18: Und warum sollte man eventuell keinen achtk Fernseher kaufen?
01:38:21: Oder sollte man das vielleicht doch machen?
01:38:25: Das ist eine Frage, die ja in dem Thema jetzt häufiger gesagt von mehreren Parametern abhängt.
01:38:30: Abstand, Größe, Auflösung und so weiter.
01:38:35: Das Schöne ist, die Forscher dieses Papers haben ein Tool veröffentlicht.
01:38:40: Oh, nett.
01:38:40: Du kannst mal auf den Link klicken in den In den Show Notes.
01:38:46: Genau.
01:38:47: Und da können wir mal zusammen durchgehen.
01:38:50: Man kann nämlich verschiedene Größen eintragen und sich dann ausrechnen lassen, ob man das noch wahrnehmen kann oder nicht.
01:38:57: Und man trägt also... Okay,
01:39:00: warte mal.
01:39:01: Display Diogenose Size.
01:39:03: Das mache ich mal einen Zentimetern.
01:39:05: Und da trage ich jetzt mal die riesigste Glotze eigentlich gerade gefunden habe.
01:39:08: Zwei Meter vierzehn.
01:39:09: Das wären diese achtzig Zoll.
01:39:13: Zwei Meter vierzehn oder vierzig?
01:39:15: Vierzehn habe ich gerade nach.
01:39:16: Okay,
01:39:16: zwei Meter vierzehn, genau.
01:39:18: In die gelben Felder kannst du Sachen eintragen und in den Grünen berechnet der dann was.
01:39:22: Also jetzt z.B.
01:39:23: aus der Display-Diagonale sagt er, wie breit das Display ist, wie hoch das Display ist, im Seitenverhältnis sechzehn zu neun.
01:39:31: Ein Meter hoch oder ein hundertvier, hundertfünf Zentimeter und hundertsechzechzehkommar fünf.
01:39:37: und
01:39:38: wenn wir jetzt sagen so die eins, irgendwas display weite also höhe als entfernung ist ich weiß nicht mehr wie.
01:39:45: was.
01:39:45: mal ich das mal kurz wie weit sollte mein fernseher weg sein?
01:39:52: da gab es eine faustformel bei fünfundfünfzig zoll abstand fernseher was zu beachten bildschirm diagonale mal eins, fünf sagt hier mediamarkt zum beispiel.
01:40:06: Das heißt, bei der Bildschirm-Diagonale von zwei Metern ungefähr soll es da ungefähr drei Meter wechseln.
01:40:14: Wir haben jetzt Display-Diagonale zwei vierzehn.
01:40:16: Wir wählen als Auflösung mal das höchste, was hier geht.
01:40:19: Also man kann hier sagen irgendwie, weiß nicht, VGA, SVGA, Full HD und das Maximum unten, was dieser Calculator rauswirft, ist vierkana.
01:40:31: Das
01:40:32: finde ich auch schön, dass hier die Option lässt dis-display.
01:40:38: Er
01:40:38: zeigt auch an welcher Auflösung dein Monitor hatte, das war schön.
01:40:42: Ja, meins hat, ich sitze an dem iMac.
01:40:45: Monitor, den ich, also den hast du ja auch im Büro aus den alten iMacs.
01:40:50: Die Panels sind ja geil und da habe ich den ganzen Mist vom Rechner, weil der halt relativ alt war, ja rausgerupft und nur noch eine Platine drin, die quasi das Display anspricht, fünftausend, einhundertzwanzig mal zweitausend,
01:41:02: achthundertachtzig.
01:41:02: Da erkenne ich definitiv keinen Pixel mehr.
01:41:04: Also ich habe hier vier K UHD.
01:41:07: Genau wählen wir mal vier k u h d so dann bekommen wir eine pixel dichte von zwei fünfzig.
01:41:14: Zwei wir nehmen als viewing distance wie das gerade gelernt haben mal drei meter.
01:41:19: Ja genau weil eins kommt weil mediamarkt empfiehlt.
01:41:24: Einzig Mal fünf mal die Diagonale.
01:41:27: Wir können auch drei fünf Meter nehmen.
01:41:28: wir haben
01:41:28: etwas größere
01:41:29: Sponsor mal.
01:41:31: So dann.
01:41:33: Sagt er dir effektiv also wenn er dann weiter runter scrolls.
01:41:39: Dann sagt er dir die effektive Auflösung von hundert fünf zwanzig pixel per degree.
01:41:47: Und da drunter siehst du das resolution limit.
01:41:50: du siehst jetzt so ein Balken.
01:41:53: Und da steht eine prozentzahl.
01:41:57: die prozentzahl.
01:41:59: Sagt ihr, steht wunderschön darüber.
01:42:02: The number on the right of the bar indicates the percentage of the population that is likely to notice the difference between the display of the given resolution and a perfect display.
01:42:14: Also ein mit unendlicher Auflösung
01:42:16: quasi.
01:42:17: Okay, krass.
01:42:18: Bei mir steht Null Prozent.
01:42:20: Richtig, Null Prozent.
01:42:21: Also keiner
01:42:22: erkennt den Unterschied zwischen bei der, und wir reden jetzt gerade von einem Vier-Kar-Fernseher.
01:42:29: wie sich ist und ich drei Meter fünfzig weit weg sitze.
01:42:33: Jetzt mache ich mal Spasses halber, mache ich mal eben aus den drei Meter fünfzig wieder drei Meter, weil ich mal gucken will, ob das einen Unterschied macht.
01:42:40: Ah ja, dann macht ein Unterschied, wenn ich jetzt drei Meter weit weg sitzen würde, dann bin ich ja näher an den Pixeln und da sagt jetzt der Calculator, zwölf Prozent würden den den Unterschied noch sehen.
01:42:52: Ach, ist interessant.
01:42:54: Genau, also hier kannst du dir relativ genau ausrechnen, aber du musst überlegen, du hast jetzt einen fünfundachzig Zoll-Fernseher da hängen und du sitzt drei Meter davon entfernt.
01:43:02: Dann kannst du, also nicht du, sondern zwölf Prozent der Bevölkerung können da noch einen, also könnten da einen Unterschied sehen.
01:43:10: Ja,
01:43:10: das ist echt schön gemacht.
01:43:12: Da ist, wenn der Fernseher ein bisschen kleiner wäre oder ich ein bisschen weiter weg sitzen
01:43:15: würde, dann
01:43:17: wird es halt noch unwahrsamer.
01:43:19: Hier hat man ja gerade bei drei Meter Fünfzig und dieser großen Glotze.
01:43:25: Ja, sieht das schon.
01:43:26: Man kann
01:43:26: um ja auch direkt Inge eintragen, also wenn ihr jetzt irgendwie, ich glaube ich habe ein seventy fünf Zoll Fernseher.
01:43:34: Aber das heißt ja, acht K ist utopisch, ne?
01:43:37: Richtig, genau.
01:43:37: Ich habe überhaupt gar nicht drüber nachdenken, dann eigentlich, oder?
01:43:40: Genau, das ist der Punkt.
01:43:41: Ja, und hier wird es noch schön, also wenn du noch ein Stück weiter runter scrollst, dann siehst du Resolution, die Resolution Limit Matrix.
01:43:50: Und die zeigt dir links die Fernsehgröße, also in der Spalte fängt bei zwanzig an, geht bis hundert Zoll.
01:43:58: Und auf der X-Achse die Viewing Distance.
01:44:03: Und jetzt siehst du der verschiedene Auflösungen eingetragen, also Full HD, zwei K, vier K, acht K, sechzehn K, zwei und dreißig K, also auch utopische Werte.
01:44:12: Und das, was du in dem Feld jeweils siehst, ist das, was fünfundneinzig Prozent der Menschen nicht mehr wahrnehmen oder unterscheiden können, also wo die Grenze ist.
01:44:24: Wofür fünfundneinzig Prozent der Menschheit eine Erhöhung der Auflösung nicht mehr wahrnehmbar
01:44:32: ist.
01:44:32: Also wenn du, also der Tabelle nehme ich jetzt, wenn ich vor hätte, zwei Meter von meinem Fernseher wegzusitzen und der hätte Achtzig Zoll, dann könnte Achtk Sin machen.
01:44:45: Sin heißt, fünfundneunzig Prozent sehen den Unterschied oder sehen den nicht mehr.
01:44:53: Der Fünken, das ist jetzt, hier gibt es nicht mehr Unterschied, sondern fünfundneunzig Prozent würden eine Erhöhung über diesen Wert nicht mehr wahrnehmen.
01:45:03: Okay, aber das würde heißen, da könnte acht K noch Sinn machen, wenn du zwei Meter von deiner riesenglotze wechselst.
01:45:09: Von deinem Achtzig
01:45:10: Zoll-Fernseher wechselst.
01:45:13: Genau.
01:45:14: Wie du ja gerade gesehen hast, ist der Abstand da ja auch, also macht halt viel.
01:45:20: Und wenn du jetzt sagst, also man müsste das ja eigentlich so angehen.
01:45:25: Ich weiß nicht, meine Couch ist, weiß ich nicht, zwei Meter entfernt oder drei, sagen wir mal, meine Couch ist drei Meter entfernt von meinem, von meiner Wand oder von meinem Fernseher.
01:45:35: Und wenn du einmal in die drei Meter Spalte guckst, der Fernseher müsste deutlich über hundert Zoll groß sein, damit du überhaupt einen Unterschied zwischen vier K oder irgendwas anderem siehst.
01:45:49: Okay, also für Standard Wohnzimmer würde ich jetzt mal sagen, wird das schwierig, sich in Achtkahr schön zu reden, ne?
01:45:56: Genau, also für, ich sag mal so, für das Standardzimmer, wenn du, also und zwei Meter ist bei so einem, also zwei Meter ist ja echt nah, ne?
01:46:04: Also zwei Meter ist richtig nah.
01:46:06: Wenn ich jetzt gerade überlege, ich sitze an meinem Schreibtisch hier, der ist irgendwie eins viertzig breit, da noch fünfzig Zentimeter dran und dann sitze ich vor einem Achtzig Zoll-Fernseher.
01:46:16: Ja, nicht, ne?
01:46:17: Nee, eher nicht, genau.
01:46:19: Wenn du so einen großen Monitor dir auf den Schreibtisch stellst, dass du so einen halben Meter entfernt sitzt, also irgendwie hier Null, sieben sagen wir mal, dann kann es durchaus
01:46:30: sinnvoll
01:46:30: sein, weil du dann ein riesiges Display ist, auf dem du Sachen hin und her schiebst, aber den hast du ja eh nie ganz im Blick.
01:46:36: Aber in der klassischen Situation, Fernseher im Wohnzimmer oder sonst wo du bist irgendwie drei Meter entfernt, Da macht mehr als vier K einfach keinen Sinn, weil du das optisch mit deinem Auge nicht mehr wahrnehmen kannst.
01:46:51: Also physiologisch nicht auflösen kann.
01:46:53: Zumindest die Auflösung nicht.
01:46:55: Wir müssen jetzt die deutsche Industrie retten.
01:46:57: Wahrscheinlich sind eher die asiatische Industrie und muss sagen, modernere Fans haben ja wahrscheinlich auch noch andere Eigenschaften,
01:47:04: die diese Kontrast und alle schönere Fälle
01:47:07: haben.
01:47:08: Schnellere Wiederholungsraten und so.
01:47:12: Aber die Auflösung ist einfach nicht mehr wahrnehmbar.
01:47:14: Ja krass,
01:47:14: aber das ist ein schönes Tool, muss ich irgendwie sagen, oder?
01:47:18: Weil das wird ja jetzt kommen.
01:47:19: Diese Achtkabelle wird doch über uns hineinbrechen, oder?
01:47:22: Die wollen dort diese Fernseher verkaufen.
01:47:25: Ja, und das ist auch fies.
01:47:26: Wenn du mich durch so ein Medienmarkt oder irgendwie sowas läufst, dann bist du nicht zwei Meter entfernt von dem Fernseher, sondern du bist ein halben Meter oder so entfernt.
01:47:35: Und bei einem halben Meter oder dreißig Zentimetern oder so, weil du ja wirklich nah an dem Monitor dran bist, da siehst du natürlich einen Unterschied.
01:47:42: Den kannst du da noch wahrnehmen.
01:47:44: Aber wenn du dich mal in die Entfernung stellst, die du sonst auch auf dem Fernseher guckst, wirst du keinen Unterschied.
01:47:50: Oder nur sehr, sehr schwierig, also bei drei Meter Abstand definitiv.
01:47:54: nicht mehr, wirst du keinen Unterschied zwischen vier K und acht K wahrnehmen können.
01:47:58: Zumindest nicht bei Fernsehern, die irgendwie so bis achtzig Zoll gehen.
01:48:05: Ja.
01:48:06: ist natürlich aber ist ein schönes tool sollte man sich über.
01:48:09: also hätte ich würde ich jetzt noch mal ein fernseher kaufen würde ich das tatsächlich vorher mal zur
01:48:14: rate ziehen.
01:48:15: na ja dann macht man das echt ganz sicher weil das ist ja wie du auch schon gesagt hast ja auch einen riesen preis sprungen der der auf acht geht und wenn er sagt so unter normalbedingungen kann das keiner sehen ist ja schon interessant.
01:48:30: Wo wir gerade bei den Verkaufstaktiken und so sind.
01:48:34: apropos marketing wie sieht es denn jetzt mit diesem retina display aus.
01:48:39: Von apple was glaubst du?
01:48:42: gute frage.
01:48:44: Da war irgendwie.
01:48:45: das war doch irgendwie das wurde aber damals schon irgendwie klargestellt hat eigentlich quatsch ist.
01:48:52: Wie war das nochmal?
01:48:54: Da war die Viewing-Distance zu weit angenommen oder so.
01:49:00: Da war was Komisches.
01:49:01: Ist das hier auch noch dargestellt in der Tabelle?
01:49:03: Ja,
01:49:04: das wird im Paper tatsächlich sogar erwähnt.
01:49:06: Und zwar das Ultraretina XDR-Display vom iPad Pro, Dreizehn Zoll von zwanzig vierundzwanzig.
01:49:13: Also letztes Jahr.
01:49:16: hat aus fünf dreißig Zentimeter Entfernung, was ja eine realistisches realistischer use case ist, ungefähr eine pixel Dichte von fünf und sechzig pixel per Degree.
01:49:30: Und da hast du uns gesagt, das reicht nicht, weil wir können zum Teil bis neunzig sehen.
01:49:35: Genau,
01:49:35: wir können mehr.
01:49:35: Das ist, wenn man die alte Definition, wenn man diesen sehtest nimmt, diesen zwanzig zwanzig sehtest, dann ist es drüber.
01:49:45: Also dann ist es hat es mehr pixel als wir wahrnehmen können.
01:49:48: wir wissen jetzt aber mit diesem paper hier dass die eigentliche grenze nicht bei sechzig
01:49:54: sondern
01:49:54: bei vier neunzig beziehungsweise so um die neunzig rum.
01:49:58: und da muss man sagen ist das retina display ganz klar kein retina display
01:50:04: ist super für apple.
01:50:05: dann können die im nächsten jahr voll retina raus bringen.
01:50:08: ja richtig genau jetzt sind jetzt schon bei ultra retina gewesen.
01:50:11: echt
01:50:12: aber voll voll.
01:50:13: ja ultra retina XDA.
01:50:17: Aber ja, eine Full-Retina wäre noch ein Ding.
01:50:22: Also da ist noch Luft nach oben.
01:50:24: Jetzt können Sie sich ja die Frage stellen, ist das alles unnötig?
01:50:28: Brauchen wir keine Tiefe, also keine höheren Pixel dichten?
01:50:32: Die Antwort ist, nee, ist nicht unnötig.
01:50:35: Die Bildschirme kommen ja tatsächlich mal näher, also beim Telefon, aber jetzt noch viel mehr bei den Glasses.
01:50:42: Richtig,
01:50:43: genau, das ist der Punkt.
01:50:44: Bei VR-Headsets oder so, da sind die nicht nur näher, da werden die auch noch aufgefächert im Raum.
01:50:49: Also die Linsen, die davor sind, machen also das ja der Grund, warum es so lange gedauert hat, bis wir die ersten Headsets hatten, wo du nicht mehr diesen Screen-Door-Effekt hattest, also nicht mehr dieses Fliegengitter, wo du die Pixel gesehen hast, weil die einfach so unglaublich dicht sein müssen, weil die von der Optik ja unglaublich aufgefächert werden und zwar hundertzwanzig Grad, also auf dein komplettes Sichtfeld.
01:51:15: und deshalb macht es halt durchaus immer noch Sinn, noch dichtere Pixel zu bauen für solche Anwendungen.
01:51:24: oder Also dieses Paper jetzt bestärkt ja auch zum Beispiel die Entwicklung dahingehend, dass es VR-Hatsets gibt, wo die Pixel dich in einem gewissen Punkt höher ist als im Rest des Displays, also da wo du hinguckst und deine Augen auch getrackt werden und das nachgeführt
01:51:45: wird.
01:51:47: Also da muss gar nicht das ganze Display so gut sein, sondern es reicht, wenn es an einer Stelle so unglaublich gut ist.
01:51:53: Also abgesehen von VR headsets kann man aber natürlich das Ganze noch für andere Sachen benutzen, also diese Erkenntnisse hier, zum Beispiel Videokudierung und Kompression.
01:52:02: Also, man kann nicht einfach Sachen weglassen, weil wir ja doch offensichtlich noch Auflösungen wahrnehmen, die deutlich höher sind, aber nicht in allen Farbbereichen.
01:52:14: Das heißt, es gibt Farbbereiche, da kannst du Sachen einfach wegwerfen.
01:52:17: Es ist für Kompression natürlich sehr interessant, so wie bei der MP-III oder so, wo du einfach Frequenzen weglässt, die wir nicht mehr hören können oder die wir zwar prinzipiell hören können, aber nicht wahrnehmen, wenn andere Präsenz sind und so weiter.
01:52:32: hier in der Videokompression jetzt Sachen halt besser komprimieren.
01:52:36: Also oder in der Medizin an sich ist es natürlich auch interessant zu wissen, wie hoch ist denn die Auflösung des menschlichen Auges, also was das Auge wahrnehmen kann, denn so wirklich.
01:52:45: Aber dieses Beispiel mit den Fernsehern ist halt so schön greifbar.
01:52:48: Ja,
01:52:48: ja, ja.
01:52:50: Wie Geld gedreht einfach.
01:52:53: Ja,
01:52:53: unheimlich.
01:52:54: Wie mich hat schon sagte.
01:52:55: Also ich möchte nicht wissen, wie viele Leute sich zu jeder WM irgendwie einen neuen Fernseher kaufen, was sie denken.
01:53:01: Muss jetzt sein.
01:53:03: Ja, obwohl vielleicht ist das auch nicht mehr ganz so schlimm.
01:53:05: Früher hat ja irgendwie auch irgendwie so gefühlt, das Familienleben vom Fernseher stattgefunden.
01:53:12: Ich weiß gar nicht, ob das noch so ist.
01:53:14: Also ich glaube, der Fernseher wird auch immer unwesentlich.
01:53:16: Also ob das so gut ist oder nicht.
01:53:19: Weil jetzt jeder so ein eigener Wildschirm in der Hand hat.
01:53:22: Fernsehen an sich schon aber also die ich glaube das normale broadcasting wurde abgelöst von halt was wie netflix und so also video und die man ja
01:53:31: ich glaube auch.
01:53:34: Hat.
01:53:35: aber
01:53:35: meinst du es ist nicht mehr so ein gruppenerlebnis oder ich
01:53:38: glaube.
01:53:40: Ich glaube ich versuche gerade mal schnell zu googeln abseits von fernsehern.
01:53:44: ... in Deutschland.
01:53:46: Ich glaube, es werden weniger Fernseher verkauft, weil das nicht mehr so wichtig ist, da zusammensitzen.
01:53:52: Nee, stabil wachsend.
01:53:54: War im Jahr zwanzig aus vierundzwanzig stabil bis leicht wachsend.
01:53:58: Anstieg von zwei Komma sechs Prozent.
01:54:00: Krass.
01:54:03: Hätte ich nicht gedacht.
01:54:04: Also ich dachte Fernseher wären unwesentlicher.
01:54:07: Also ich sehe das bei uns in der Familie.
01:54:09: Also wir sitzen halt nie gemeinsam vorm Fernseher und gucken irgendwas.
01:54:13: Also ... Fernseher ist.
01:54:16: Und das will ich jetzt gar nicht.
01:54:18: Das muss nicht gut oder nicht schlecht sein.
01:54:20: Also, dass jetzt jeder von seinem eigenen Bildschirm sitzt, ist halt auch scheiße.
01:54:26: Also, Sonka und ich gucken relativ regelmäßig abends zusammen irgendwie noch die Tagesschau oder wir gucken halt irgendeine Serie oder so oder irgendein Film.
01:54:34: Aber jetzt
01:54:35: unser Fernseher ist eigentlich nie an.
01:54:37: Also, nie.
01:54:38: Seitdem wir spielen war zusammen oder oder ich guck Fußball.
01:54:44: Also, dieser Fernseher ist wirklich nie an.
01:54:46: Also von daher, trotzdem
01:54:51: wird in deiner Familie werden ja auch Serien und zu konsumieren, nur wie du schon sagst, dann halt alleine oder an einem anderen Bildschirm.
01:55:03: Ja, also wir gucken dann schon mal am Wochenende auch ein Film, also ist das dann nicht zusammen.
01:55:06: Ja, ich überlege gerade was, ist tatsächlich also bei... Bei uns ist Fernseher spielt keine so große Rolle mehr.
01:55:12: aber scheinbar das scheint dann doch nicht der Trend zu sein, was ich jetzt so erwartet hätte.
01:55:17: Also wenn immer noch du einen Anstieg siehst im Verkauf.
01:55:24: Also ich habe auch mal gedacht Fernsehen hätte komplett an Bedeutung verloren und Fernsehen nimmt auch zunehmend weniger Platz ein definitiv.
01:55:33: Aber ich sehe das ja.
01:55:33: zum Beispiel, wenn Basti irgendwo im Fernsehen auftritt oder so, dann sehe ich das jetzt nicht in den Zahlen direkt unseres Podcasts, aber so die Zeit, als er bei Let's Dance war oder so, hatte der Podcast halt auch einen Anstiefer gehören und so.
01:55:51: Und ich bin immer wieder überrascht, wie viele, also was für eine reichweite Fernsehen doch immer noch hat.
01:56:02: Ja man darf man dafür glaube ich nicht unterschätzen.
01:56:04: also ich glaube die faustregel wenn dein buch irgendwie weiß nicht bei bömermann vorgestellt wird oder irgendwie bei markus lands oder so platziert wird.
01:56:13: ist das in der nächsten wochen der bestseller liste?
01:56:14: ich glaube das stimmt immer
01:56:16: noch.
01:56:16: ja ja offensichtlich.
01:56:20: Ja gut aber schönes tool.
01:56:22: also richtig richtig interessant.
01:56:24: also das lasse ich mir mal auf wieder vorlage da kann ich dann immer mal drauf gucken.
01:56:30: Ich fand das thema an sich auch sehr schön irgendwie weil ich.
01:56:35: Ich war überrascht, dass es bisher, also dass das noch eine, also was heißt noch, dass es eine Frage war, was wir wahrnehmen können.
01:56:43: So richtig, also gerade mit so vier, acht, was weiß ich nicht, was, dachte ich, dass wir schon lange untersucht.
01:56:50: Ja, hätte ich eigentlich auch gedacht.
01:56:55: Na gut, wir nähern uns den zwei Stunden, deswegen machen wir jetzt noch einen schnellen Schwurbel.
01:57:00: Der geht aber schnell, der ist von Mike, da gefiel mir vor allem.
01:57:04: die Webseite www.
01:57:06: wir sind Licht.com.
01:57:08: Ist das Ausrahmen?
01:57:12: Nein, es ist nicht Ausrahmen.
01:57:15: Es ist Nicole.
01:57:18: Nicole, ich bin Liebe
01:57:20: und das Beste, du bist es auch.
01:57:22: Also Nicole macht das Mögliche.
01:57:26: Ich gehe mal auf Abindersstrichen.
01:57:28: Was?
01:57:30: Mit Bindestrich, ich habe es gerade so eingetippt, wie ich war.
01:57:34: Natürlich mit bündnis.
01:57:35: Wir sind bindestrichlicht.com.
01:57:38: Ich gehe mal immer auf Einzel-Sessions, damit ich euch mal vorlesen kann, was Nicole so anbietet.
01:57:45: Meine medialen Fähigkeiten ermöglichen mir für verschiedenste Energien als Kanal zu dienen.
01:57:50: Ich gebe diesen Energien meine Stimme und sie bedienen sich meines physischen Körpers.
01:57:54: Ich sehe höhere Fühle und agiere.
01:57:57: Interessant mit diesen Energien.
01:57:58: Vielleicht kann die diese Signale aus dem aus der frühen
01:58:02: Wahrnehmen
01:58:03: aus der frühen Zeit nach bringen auf
01:58:06: Ideen.
01:58:08: Jetzt wird es natürlich wieder schäbig.
01:58:10: Du kannst in Kontakt mit Menschen treten mit ihrem höheren selbst mit Organen Symptomen mit ihren Seelen mit verstorbenen mit vergangenen Ereignissen um nur einige Möglichkeiten zu nennen.
01:58:20: Ich kann dir Klarheit verschaffen und Lösungswege aufzeigen.
01:58:24: Über weitere Schritte entscheidest immer du selbst, ich ersetze keinen Arzt, Psychologen oder Heilpraktiker.
01:58:40: Sie kann offensichtlich Energien spüren und sehen, aber ob sie mathematisch auch begabt ist, weil eine Stunde kostet drei hundert Schweizer Franken.
01:58:49: Wenn jetzt auf Angebote geht und Special Angebot, dann kommst du auf einer Webseite, da steht der exakte Satz, den oder Sätze, die ich dir euch gerade vorgelesen habe, also der gleiche Text, sie macht das gleiche, da kosten dreißig Minuten hundert
01:59:02: elf
01:59:03: Schweizer Franken.
01:59:05: Da heißt du, du könntest besser zwei mal dreißig Minuten buchen, dann bist du bei zweihundertzwanzig Schweizer Franken und nicht bei dreihundert.
01:59:12: Das ist doch eigentlich so marketingtechnisch erschlechte, oder?
01:59:15: Ist nicht immer der, die kleine Packungseinheit ist relativ teuer.
01:59:20: Da haben wir heute auch schon drüber gesprochen.
01:59:21: McDonalds hat das verstanden, liebe Nicole.
01:59:26: Du musst die großen Menüs, musst du verhältnismäßig billig machen.
01:59:30: Ich würde
01:59:30: es sicher machen.
01:59:32: Na gut, aber...
01:59:34: Da
01:59:35: muss Nicole nochmal nacharbeiten.
01:59:39: Firmencoaching bietet es ja auch noch an.
01:59:40: Koste zweitausend Fünfhundert Euro für zehn Stunden.
01:59:44: Weil ich meine, du bist so ein Chef und lädst Nicole ein und dann kommt die in deinen Laden rein und sagt so, wir spüren jetzt mal unsere Organe und unser höheres Selbst unserer Firma.
01:59:57: Das Schlimme ist ja, die kommen ja meistens irgendwie mit.
02:00:03: mit anderen Tür öffnen um die Ecke sagen wir mal.
02:00:07: Also manchmal sind ja diese Esoteriker dann so unterwegs, dass das irgendwie eher so Beratung ist.
02:00:13: und da die Esoterik scheint dann erst auf den zweiten Blick irgendwie hinten durch.
02:00:19: Aus der Schweiz kommt die gute Dame, ne?
02:00:20: Ja.
02:00:22: Das hab ich gerade gesehen.
02:00:24: Also falls ihr Lichtberatung braucht, Nicole steht da sicherlich gerne zur Verfügung.
02:00:30: Aber großer Tipp, zwei mal dreißig Minuten buchen.
02:00:37: Ja, der übliche der übliche scheiß leider.
02:00:44: Was haben wir noch?
02:00:44: Hausmeisterei?
02:00:46: Du bietest einen
02:00:47: neuen Service an.
02:00:49: Ja, nein, das kann kein neues Service, sondern nur eine Sache, die ich am Rande erwähnen wollte, weil auf Instagram wohnen ja hier und da erste Bilder von Paketen aus dem Shop, die angekommen sind.
02:01:01: geteilt von menschen und mich haben zwei drei nachrichten erreicht mit.
02:01:06: ich wollte auch ein signiertes buch und weil mich das mehrfach erreicht möchte ich es an dieser stelle sagen wenn ihr eins meiner bücher in unserem shop also bei empirik kauft könnt ihr dort angeben ob ihr ein signaturwunsch haben möchtet oder nicht.
02:01:18: An dieser stelle mal gesagt ja genau
02:01:21: sehr gut.
02:01:24: Und das ist irgendwie beim checkout beim auswählen des buches ist so eine freifläche da könnt ihr einschreiben was ihr wollt.
02:01:31: im wesentlichen.
02:01:32: Genau wenn man die wenn man die leerlässt
02:01:35: dann ist das buch
02:01:36: einfach.
02:01:36: genau ist das buch einfach unsigniert aber.
02:01:39: Großen und Ganzen
02:01:41: und du erfüllst alles jede Schweinerei.
02:01:45: Nee rassistische Sachen wird nicht machen.
02:01:47: genau wollt grad sagen auch ich habe moralische Grenzen.
02:01:52: Aber ich gebe mein bestes.
02:01:55: Okay prima.
02:01:56: Gut dann sind wir am Ende angekommen.
02:01:58: wir haben.
02:02:00: David hat uns ein, also wir hatten ja diese Phase, wo wir mit KI auch Musik gemacht haben und uns einige Hörerinnen auch Musik geschickt haben.
02:02:08: David hat es mal wieder gemacht und das hat mir so gut gefallen, weil er hat so ein bisschen Schwurbelzeug in die KI reingeworfen, weil er mal, er hat mir dazu auch was geschrieben.
02:02:18: Genau, zur Textgenerierung hat er lediglich folgende Bausteine vorgegeben.
02:02:22: Die Erde ist eine Scheibe, informiertes Wasser, Kristalle, Sterne, Quanten, Matrixheilung, Orgon, Energie und Homöopathisch.
02:02:29: Und daraus wurde ein Punk-Song und er geht ganz gut ins Ohr.
02:02:33: Mir hat es gefallen, deswegen spielen wir das jetzt nochmal wieder raus.
02:02:36: Und wir hören natürlich noch ein Outro, nämlich das Intro zur Folge siebenneunzig.
02:02:41: Löwenzahn.
02:02:42: Das
02:02:45: waren die ganzen guten Sachen noch nicht weg.
02:02:47: Ja, das war noch schön.
02:02:48: Da können wir in die Vollen gehen.
02:02:49: Und da war das schon bei siebenneunzig.
02:02:51: Aber da waren noch viel Popkultur abzugrasen.
02:02:54: Aber ich finde unsere heutigen finde ich auch gut, dass wir immer so einen aktuellen Bezug haben.
02:02:58: Sehr gut.
02:03:00: Genau.
02:03:00: Dann sind wir durch.
02:03:01: Das war methodisch inkorrekt.
02:03:02: Folge dreihundert, achten, sechzig, vom vierten, elften, zweitausend, fünfundzwanzig bis nächste Woche.
02:03:07: Wir sind am Wochenende unterwegs auf Tour, stelle ich gerade fest.
02:03:10: Stimmt.
02:03:11: Wir sind in Gießen und in Köln.
02:03:12: Für beides gibt es, glaube ich, noch Tickets.
02:03:14: Also wenn ihr uns da noch sehen wollt, Samstag in Gießen, Sonntag in Köln.
02:03:19: Und in Köln ist noch sehr viel Platz.
02:03:23: Ja, ist eine große Halte.
02:03:24: Aber da sind ja auch schon viele Leute.
02:03:25: Ja, da sind schon viele Leute.
02:03:26: Stimmt.
02:03:27: Also.
02:03:28: Aber wir freuen uns über jeden, der dazukommt.
02:03:30: Genau.
02:03:30: Also, falls ihr uns da seht, sehen wir uns ab Wochenende oder ihr hört uns nächste Woche.
02:03:38: Macht's gut.
02:03:39: Tschüss.
02:04:13: Der Stoff ist anwesend im Wasser.