Mi369 – "QVC Live Rollenspiel"
Shownotes
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Inhalt
00:00:09 Intro
00:02:29 Auftritte
00:05:38 Supermond
00:16:07 Messen
00:25:39 Lego vs. Bluebrixx
00:31:26 Kommentar zu Kaffeeklage von Regina
00:41:17 Thema 1: “Game of Drones”
01:00:00 Science Snack
01:10:04 Thema 2: "Kann Spuren von Nüssen enthalten"
01:32:13 Schwurbel
01:46:41 Outro: Intro Folge 98
01:46:55 Audiokommentar Thorsten
Die gute Form 2024: Hier gibt es die Gesellenstücke von Tischlerauszubildenden zu bestaunen!
Hörer:innenkommentare: Danke Regina für deinen Kommentar zu heißem Kaffee bei McDonald's! Hier geht's zum Wikipedia-Eintrag zu Stella Liebeck, die bekannt wurde, als sie McDonald's verklagte.
Thema 1 (Nicolas): "Game of Drones" – Wenn Bienenköniginnen von Viren befallen sind, legen sie weniger Eier und verlieren ihren "Duft der Macht". Sinkt der Pheromonspiegel, wittern die Arbeiterinnen Schwäche, stürzen ihre Monarchin und ziehen eine neue Königin heran. Eine clevere, aber riskante Strategie: Während der Thronfolge stockt die Honigproduktion und Imker ist dann nicht so amused ...
Science Snack: "Energieeffizienz von Fahrradfahrern" – Zu Fuß sind wir ziemliche Energieverschwender, doch auf dem Fahrrad gehören wir zu den effizientesten Landreisenden überhaupt. Die Räder machen das Fortbewegen fast so gleitend wie Schwimmen.
Thema 2 (Reini): "Kann Spuren von Nüssen enthalten" – Forschende haben einen Laser gebaut, der ganz ohne Hightech-Materialien auskommt: Birkenblätter und Erdnüsse dienen als Grundlage für einen umweltfreundlichen Biolaser. Die Nanostruktur der Erdnüsse streut das Licht, während Kohlenstoffpartikel aus Birkenblättern es verstärken. Das ist nachhaltig, günstig und hat Potenzial für Medizin und Sicherheitstechnik.
Schwurbel der Woche: "Bio-Mondscheinkäse" – Danke Martin für den Schwurbel der Woche! Der Bio-Mondscheinkäse ist der feuchte Traum jedes Esoterik-Marketers: gekäst an „Lichtblütentagen“, gepflegt mit „Aqua-Luna-Wasser“ und gesegnet vom kosmischen Käsegott persönlich. Die (echte!) Wissenschaft hat sich das auch mal angeschaut.
Hausmeisterei: Wir sind auf Tour und einige Termine sind ausverkauft. Trotzdem lohnt es sich, da hin und wieder mal zu schauen, ob es nicht doch noch Tickets gibt. Manchmal werden einzelne Tickets doch noch kurzfristig frei.
Outro: Intro aus Folge 98 "Waynes World"
Audiokommentar: Danke Thorsten für deinen Kommentar zu "Foveated Rendering"
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Transkript anzeigen
00:00:11: Ach, das war heute auch wieder ein richtig
00:00:12: schöner Auftritt.
00:00:13: Ja, war super.
00:00:14: Hier baue ich schon mal den Ventilator ab.
00:00:16: Ich mein, zwei Auftritts an einem Wochenende schlauchen ja schon irgendwie ein bisschen.
00:00:20: Ja,
00:00:20: komm so auf zu plappern und bring den Laubbläser zum Bulli.
00:00:24: Lass mich wenigstens noch kurz mein Bier austrinken.
00:00:26: Ah, Junge, mach hin.
00:00:28: Wir müssen hier weg.
00:00:30: Mein Gott, wir haben doch wirklich alle Zeit der Welt
00:00:33: jetzt hier.
00:00:33: Nein, haben wir nicht.
00:00:36: Nur weil du wieder zur Arbeit ins Labor musst, müssen wir uns jetzt hier nicht hetzen beim Einladen.
00:00:41: Arbeit, Arbeit.
00:00:42: Pfeife
00:00:42: auf die Arbeit.
00:00:43: Das ist jetzt völlig irrelevant.
00:00:45: Wir haben keine Zeit mehr.
00:00:47: Wir müssen hier weg.
00:00:48: Schnell!
00:00:49: Was?
00:00:50: Wieso?
00:00:50: Was ist denn plötzlich los mit dir?
00:00:52: Hast du mal auf den Kalender geguckt?
00:00:55: Ja, heute ist der zehnte Elfte.
00:00:56: Und?
00:00:57: Das bedeutet, morgen ist der elfte Elfte.
00:01:00: Und?
00:01:01: Wo sind wir?
00:01:02: Ja, in Köln.
00:01:03: Fuck in Köln!
00:01:04: Pack schneller, wir müssen weg!
00:01:13: Methodisch korrekt, Folge threehundertneunundsechzig
00:01:29: vom elften, elften, zweitausendfünfundzwanzig direkt.
00:01:33: Vom überstürzten Aufbruch der Wissenschaft mit mir heute wieder.
00:01:36: Mein Antikarnevalist Reinhard Remford.
00:01:39: Wollte was reinlassen?
00:01:40: Nein!
00:01:43: Das hätte so viel verhindern können.
00:01:45: Und ich bin das Trifolium der Wissenschaft.
00:01:47: Ich weiß nicht mal, was das ist.
00:01:48: Das ist
00:01:49: das Dreigestirn.
00:01:50: Das nennt man Trifolium.
00:01:52: Laut Wikipedia, ja.
00:01:55: Jetzt verzweifeln alle in Köln.
00:01:57: Wir kommen gerade erst aus Köln.
00:01:59: Und sie haben sich gedacht, mein Gott, waren die nett, die Jungs.
00:02:02: Und jetzt verkack ich es mit Trifolium.
00:02:05: Hab ich wirklich noch nie gehört.
00:02:07: Ich hab's vorher noch nie gehört.
00:02:08: Aber Wikipedia sagt, das heißt Trifolium.
00:02:10: Wahnsinn, okay.
00:02:12: Wieder was gelernt, ne?
00:02:14: So schnell kann's gehen.
00:02:14: In der ersten Minute habt ihr schon was gelernt.
00:02:16: Ist doch super.
00:02:20: Genau, wir waren unterwegs.
00:02:21: Und wir waren tatsächlich in Köln.
00:02:23: Ja, gestern
00:02:24: noch.
00:02:25: Heute Morgen noch.
00:02:26: Heute
00:02:26: Morgen noch.
00:02:27: Da hat man noch ein schönes Hotelfrühstück und dann sind wir da losgefahren.
00:02:31: Wir hatten zwei tolle Auftritte, muss man wirklich sagen.
00:02:35: Haben sich viel
00:02:35: Spaß gemacht.
00:02:36: Genau.
00:02:37: Sehr nette Menschen getroffen, mal wieder.
00:02:41: Sehr nette Unterhaltung gehabt im Rahmen der Möglichkeiten.
00:02:47: Sehr schöne Geschenke bekommen auch.
00:02:51: Süß waren unter anderem.
00:02:52: Genau, süß waren.
00:02:53: Und da war eine Dame bei dir, die hat uns zwei Tüten mitgebracht.
00:02:57: Die wird wissen, wer gemeint ist, hoffe ich an dieser Stelle.
00:03:00: Schreib uns mal eine Mail an infoatminkorrekt.de.
00:03:02: Wir hätten da noch eine Frage.
00:03:06: Reini, komm, du willst mehr?
00:03:08: Nein,
00:03:08: nein, nein, das ist alles vollkommen okay.
00:03:14: Man reicht dir den süßen kleinen Finger und du reißt die komplette Hand ab, oder?
00:03:19: Hallo?
00:03:21: Wer von uns beiden hat denn heute noch aus dem Büro eine Tüte davon mit nach Hause getragen?
00:03:26: Das stimmt ja, weil da wirklich schöne Sachen drin waren.
00:03:28: Das kann man nicht anders sagen.
00:03:30: Ja, genau.
00:03:31: An der Stelle möchte ich anmerken.
00:03:33: Bringt uns bitte nicht Süßes mit zu den Shows.
00:03:35: Nicht, dass sich irgendjemand jetzt inspiriert fühlt.
00:03:37: Das war was sehr Spezielles.
00:03:39: Eventuell reden wir da später nochmal drüber.
00:03:41: Genau, ja, ja.
00:03:42: Bitte nicht einfach... uns mit Süßigkeiten bombardieren.
00:03:47: Das ist alles nicht gesund für uns.
00:03:48: Und das sollten wir nicht machen.
00:03:51: Nee, wir haben ganz tolle Geschenke auch noch andere bekommen.
00:03:54: Vielen, vielen Dank.
00:03:55: Und etwas persönlich ist mir ja auch noch passiert.
00:03:58: Du hast es ja gesehen.
00:04:00: Ich wurde darüber informiert, dass ein kleiner Nikolas geboren wurde.
00:04:03: ... den ich nicht gezeugt habe, um das gleich voneinander zu sagen.
00:04:07: Aber er wurde geboren und er hat am gleichen Tag Geburtstag wie ich und dann hat er auch noch meinen Namen bekommen.
00:04:14: Das hat mich sehr gefreut, muss ich sagen.
00:04:16: Da war ich sehr gerührt.
00:04:18: Was wir alles mit euch erleben dürfen, das ist wirklich fantastisch.
00:04:23: Genau, wir sind nämlich gerade in unserer ... Man könnte so sagen im Summit Push, würde man das im Bergsteiger Slang sagen, so in der Summit Push?
00:04:34: Ja, das ist die Gipfelbesteigung.
00:04:36: Du bist ja viele Tage unterwegs und dann kommst du der Tag, wo du sagst, okay, Wetter stimmt.
00:04:40: Wir sind jetzt ganz knapp unter dem Gipfel.
00:04:43: Let's do Basecamp.
00:04:44: Und jetzt geht's ab so Summit Push.
00:04:46: Jetzt geht's nach oben.
00:04:47: Und so ein bisschen fühlt sich das bei der Tour ja so an.
00:04:49: Wir sind gerade in einem drei-Wochen-Block, wo wir jedes Wochenende zwei Auftritte haben.
00:04:55: Erste Wochen danach haben wir jetzt geschafft, war absolut toll.
00:04:58: Aber wir schauen mal, wie wir in zwei weiteren Wochen auf den Zahnfleisch gehen werden.
00:05:05: Das nächste Wochenende wird sehr interessant, weil wir da viel Fahrereien
00:05:09: noch
00:05:09: zusätzlich haben.
00:05:11: Und dann auch noch eine Auf-Podcast-Aufnahme.
00:05:13: Mal gucken,
00:05:14: ob man in Deutschland ein größeres Dreieck reinlegen könnte.
00:05:17: Ja, kann man, glaube ich.
00:05:19: Aber wir fahren nämlich nach Fürth und dann nach Freiburg und dann wieder nach Hause.
00:05:23: Das ist schon ein relativ großes Dreieck.
00:05:25: Ja, man kann größere Dreiecke reinlegen.
00:05:26: Aber das ist schon sehr, sehr groß.
00:05:30: Aber wir freuen uns natürlich, euch zu sehen.
00:05:32: Das wird gut.
00:05:35: Ich hatte über sie in der letzten Woche ... Hast du mitbekommen, dass wir ein Supermond hatten?
00:05:41: Mal wieder.
00:05:42: Ich habe gesehen, dass er sehr groß
00:05:44: war.
00:05:45: Das ist mir tatsächlich aufgefallen.
00:05:49: So kurz
00:05:50: über dem Horizont.
00:05:51: Ja, ich auch.
00:05:52: Also irgendwann abends von der... Ich hatte den ganzen Tag schon... Ich glaube, ich war... morgens war ich bei der physio.
00:05:59: da sprachen die schon im radio davon heute ist der supermond.
00:06:03: und dann habe ich das so gesessen und gedacht oh mein god hört mir auf damit es albern also dieses supermondgeschichte.
00:06:12: und dann bin ich auch von der uni abends losgefahren und dann ging der gerade über dem horizont auf und ich habe gedacht da gibt es gar nicht viel riesig der ist also der wirkte wirklich so unfassbar groß.
00:06:26: Und dann hat meine Tochter mich abends oder vielleicht sogar am nächsten Tag erst darauf angesprochen, weil die hatten dann in der Schule über Supermond gesprochen irgendwie.
00:06:33: Wahrscheinlich hatten die Erdkunde und dann haben die über Öl in Supermond gesprochen.
00:06:37: Und die haben ja auch erklärt, wie der Klasse natürlich erklärt, wie der zustande kommt.
00:06:42: Und dann wollte sie das nochmal abgleichen mit mir, ob das alles so stimmt, was so da erklärt wurde.
00:06:48: oder das war alles richtig natürlich.
00:06:50: aber ich hab dann war dann motiviert auch nochmal selber zu recherchieren weil ich kannte grundsätzlich das phänomen super mond also was ein vollmond.
00:07:01: und dann ist der auch noch da die bahn ja ein bisschen elliptisch ist.
00:07:05: vom mond hast du diesen moment wo er halt gerade am Perigeum ist, also am erdnächsten Punkt oder nah dem erdnächsten Punkt.
00:07:16: Und deswegen, weil er dann halt auch ein bisschen näher ist, wirkt er halt größer.
00:07:21: Aber ich war ein bisschen der irrigen Annahme, dass der Unterschied wirklich winzig ist.
00:07:25: Also, dass man das gar nicht so genau sehen hätte
00:07:28: ich jetzt auch
00:07:29: gedacht.
00:07:30: Und dann habe ich mal recherchiert und dann habe ich ein, zwei interessante Fakten gefunden, die ich eben mit dir teilen und mit euch teilen möchte.
00:07:37: Zum einen bin ich da drüber gestolpert, woher der Begriff Supermond oder Englisch Supermoon eigentlich kommt.
00:07:44: Und da war ich schon erstaunt.
00:07:47: Der wurde erschaffen, also
00:07:51: der Begriff
00:07:52: wurde zum ersten Mal benutzt von neunzehnneunzebzig.
00:07:56: Also auch nicht so alt.
00:07:58: Und zwar, und das ist der Knaller irgendwie von einem Astrologen.
00:08:01: Also nicht Astronomen, sondern einem Astrologen.
00:08:05: Und zwar Richard Molle.
00:08:08: Und zwar im Prinzip schon genau für dieses Phänomen, wie wir es jetzt auch benutzen und wofür es eingesetzt wird, nämlich für einen Vollmond oder einen Neumond, der sich im oder nah beim Erdnächsten Punkt, also diesen Perigeeon befindet, auf seiner Umlaufbahn um die Erde.
00:08:29: Der besondere Kniff.
00:08:30: und jetzt kommt der astrologischer Einschlag, weil bis jetzt würde man ja sagen, ja gut, hat er Richard alles so weit richtig gemacht.
00:08:38: Jetzt kommt der astrologische oder schwubelige Einschlag.
00:08:42: Er hatte nämlich noch eine These dabei.
00:08:43: Seine These waren nämlich das bei Erdnähe des Mondes, also und.
00:08:48: Das ist das faszinierende und Vollmond und Neumond.
00:08:52: Da ist es immer auch noch sehr wichtig, also entweder Vollmond oder Neumond.
00:08:55: Dass dann die Wahrscheinlichkeit von Vulkanausbrüchen und Erdbeben größer ist, als bei größeren Abständen von der Erde.
00:09:02: Ja, weil es wirkt immer nur die Schwerkraft vom Mond, den man auch sehen kann.
00:09:06: Wissen die wenigsten.
00:09:07: Bei Vollmond ist mehr Gravitation.
00:09:09: Also bei Sichelmond, also kurz vor Neumond, da ist halt quasi gar keine Gravitation mehr.
00:09:18: Ja, das ist echt lustig.
00:09:19: Also diese Fokussiertheit der Esoterik auf den Vollmond.
00:09:23: Es kann ja durchaus einen Effekt haben, weil er vollmond leuchtet, dann kann es natürlich in der Natur einen Effekt haben, keine Frage.
00:09:30: Aber in dem Fall jetzt Erdbeben und Volcano ausbrüchen, ich glaube, den ist relativ egal, ob der Mond leuchtet, voll, halb oder gar nicht.
00:09:39: Da wäre halt das entscheidende nur die Nähe.
00:09:41: Und dann, die These könnte man natürlich aufstellen, wenn der nah genug ist, dass der dann gravitativ wirkt und dann irgendwie an der Erde zerrt.
00:09:49: Aber das... Das ist natürlich nicht der Fall, also da gibt es keine Zusammenhänge.
00:09:57: Aber egal, also Supermond heißt, der Mond ist ein bisschen näher.
00:10:01: und dann wollte ich natürlich noch wissen, wie viel näher ist er denn eigentlich?
00:10:04: und bei Wikipedia, auf der Seite von Supermond, da gibt es einen schönen Vergleich der Größen von einem normalen Mond und einem Supermond.
00:10:16: Wenn die direkt nebeneinander sind, kannst du schon den Unterschied deutlich sehen.
00:10:19: Das hat mich ehrlich gesagt schon so ein bisschen überrascht, muss ich sagen.
00:10:23: Also, der Unterschied ist nicht wahnsinnig groß, aber weil natürlich der super vollmond ganz, ganz häufig beim Mondaufgang beobachtet wird, genauso wie du es gerade erzählt hast und wie ich es auch erzählt habe, nämlich nah dem Horizont, dann hast du natürlich noch den Effekt dabei, dass Objekte, die nah dem Horizont sich befinden, größer wirken, als wenn sie weit entfernt sind vom Horizont, kennen wir ja auch vom Sonnenauf und Sonnenuntergang, da sieht die Sonne ja auch größer aus.
00:10:52: Weil du den Effekt auch noch hast, dann ist das halt so ein beeindruckender Effekt.
00:10:56: Ich bin dann tatsächlich mitten in der Nacht auch noch mal wach geworden und habe den Mond dann über meinem Dachfenster gesehen und also oben im Zenit oder irgendwo höher jedenfalls.
00:11:08: Das war wirklich krass, wie der Unterschied ist.
00:11:11: Dann sagst du, der sieht ganz normal aus, ganz normale Kleine und am Horizont war der so unfassbar groß für mich.
00:11:18: Aber jetzt will ich noch einmal ganz kurz sagen, wie viel größer ist der denn?
00:11:21: Weil also, okay, die Mondumlaufbahn ist elliptisch.
00:11:25: Aber wie viel war mir gar nicht so bewusst, denn dieses Perigeum, also der nächste Punkt zur Erde, der liegt bei dreihundertsechstenfünfzigtausend Kilometern, also dreihundertsechstenfünfzigtausend Kilometer, ungefähr ist der Mond weg.
00:11:37: Und das Apogeum, also der entfernteste Punkt, liegt bei vierhunderttausend, vierhundertsechstausend Kilometer.
00:11:43: Also das ist ein Unterschied von fünfzigtausend Kilometern.
00:11:48: Da war ich ehrlich gesagt ein bisschen überrascht.
00:11:50: Wann ist man denn auf dem Mond gelandet?
00:11:52: Hat man da das Perigeum ausgenutzt?
00:11:54: Glaub
00:11:54: ich nicht.
00:11:55: Ich glaube ehrlich gesagt nicht.
00:11:57: Aber behaupte ich jetzt, gute Frage.
00:12:01: Wenn ich so was einfach aus der Hüfte schieße, die hatten ja Startfenster.
00:12:06: Jetzt fragst du mich da was, was war denn da wohl wichtig?
00:12:11: Ich kann nicht mehr vorstellen, dass den wichtiger war, wo die Sonne steht, also dass die in einem Gebiet landen, wo der permanent hell ist und nicht in so ein Schattengebiet.
00:12:20: Aber müsst ihr nachgucken, weiß ich nicht, kann ich dir nicht sagen.
00:12:25: Aber ich meine klar.
00:12:26: Fünfzigtausend Kilometer Unterschied macht schon ein Stück Unterschied.
00:12:29: Ein bisschen paar Stunden länger unterwegs.
00:12:32: Und die Werte variieren auch nochmal, weil die Anziuskräfte von Sonne und Erde auch ständig so ein bisschen am Mond zerren und dann auch nochmal Unterschiede machen können.
00:12:42: Und was heißt das jetzt?
00:12:42: Fünfzigtausend Kilometer Unterschied.
00:12:45: Also von dreihundertfünfzig auf ungefähr vierhunderttausend Kilometer.
00:12:49: Was heißt das denn jetzt für die Größe?
00:12:51: Also wenn man jetzt wirklich sagen würde, also psychologische Effekte mit dem Horizont mal weggelassen, wie groß, oder wie ist die größte Änderung objektiv durch diese Abstandsänderung.
00:13:07: Und der scheinbare Durchmesser, der erinnert sich umgekehrt proportional vom Abstand.
00:13:13: Das folgt bei dieser Änderung des Abstands, folgt daraus eine Schwankung des scheinbaren Durchmessers von etwa plus minus sieben Prozent.
00:13:26: Also ist das gar nicht so wenig.
00:13:28: Also ist jetzt nicht nur Nuance oder so, sieben Prozent plus minus ist ja schon einiges.
00:13:34: Und das hat natürlich auch einen Effekt auf die Helligkeit oder auf die scheinbare Helligkeit, also die wahrgenommenen Helligkeit können wir sagen.
00:13:41: Die folgt dem Quadrat der Durchmesserschwankung und dann bist du bei plus minus fünfzehn Prozent.
00:13:48: bezogen auf den Mittelwert an Helligkeitsschwankung.
00:13:50: Also, dass wir da so angezogen waren und den Mond angeguckt haben und gesagt haben, boah, der ist aber hell, der knallt heute richtig.
00:13:58: Fünfzehn Prozent finde ich jetzt auch gar nicht so wenig, muss ich sagen.
00:14:01: Also, meine erste Annahme bei der Physiotherapie, wo ich so gedacht habe, dass wir alles schwach sind, würde ich jetzt noch ein bisschen zurücknehmen.
00:14:13: und Marie sagte mir dann abends auch so, als wir über den Supermond gesprochen haben, dazu richtig traurig war, den nicht gesehen zu haben.
00:14:20: Und dann habe ich natürlich schnell als guter Vater nachgeguckt, wann ist der nächste Supermond.
00:14:25: Und er ist dann im neuesten Monat schon, weil dann hat sich das alles noch nicht so sehr verschoben.
00:14:31: Fünfter Dezember, zwanzig, fünfzwanzig um Null, Uhr vierzehn.
00:14:35: Okay, wie ich dorthin kriege, weiß ich noch nicht.
00:14:37: Aber vielleicht sind ein paar Stunden vorher auch schon beeindruckend.
00:14:40: Da werde ich hoff ich nochmal auf gutes Wetter und dann... Hoffe ich meiner Tochter dann den Supermond mal zeigen zu können.
00:14:49: Genau.
00:14:51: Eine schnelle Google-Suche sagt mir übrigens, der Mond befand sich bei der Mondlandung der Apollo-Elfmeer-Mission nicht in seinem Perigeeum.
00:15:00: Aha, sehr gut.
00:15:01: Achtzigtausend Kilometer entfernt, also so Mitte.
00:15:05: Genau, in der Mitte, ja.
00:15:06: Jetzt wäre noch die Frage, ob das irgendwie einen Grund hatte, aber ich...
00:15:11: Wahrscheinlich hat das auch was, wie du schon sagst, mit Startfenster, mit Wetter am Startpunkt und so zu
00:15:16: tun.
00:15:19: Ja, wahrscheinlich, wenn dann so ein Startfenster, wenn er den verpasst hätte, dann wird alles, da muss er alles nochmal neu rechnen.
00:15:23: Wenn er dann irgendwie nochmal länger warten muss oder so.
00:15:29: Vielleicht recherchiere ich das mal wovon der startfenster abhängen also.
00:15:33: So ein swing beimanöver haben die nicht gemacht oder so um die erde noch einmal rum oder sowas.
00:15:37: Ja doch die sind zwei dreimal um die herde rum und dann los in richtung.
00:15:42: Mond und dann ja um den monten paar mal rum und dann wieder zurück.
00:15:45: also wie so eine acht.
00:15:47: Haben sie schon gemacht aber da musste schon halt anders zielen wenn auf einmal worden ist.
00:15:52: Vielleicht les ich vielleicht recherchiere ich das mal das interessiert mich von welchen.
00:15:55: Ähm, Parametern das abhängen.
00:15:58: Äh, notiere ich mir gerade mal.
00:16:03: Genau.
00:16:05: In der Zeit kann ich noch von zwei Kleinigkeiten der letzten Woche erzählen.
00:16:08: Eine Randnotiz nur und ich weiß nicht vielleicht, ob, äh, ob die dir überhaupt was sagt.
00:16:13: Ich war auf einer Messe.
00:16:15: Also nicht in der Messe, aber auf einer Messe und zwar auf der Modaheim- und Handwerk-Messe.
00:16:20: Meine Frau hat mich mitgeschleißt.
00:16:21: Mein Rentnerfreund war... oder ist das ein Vorurteil?
00:16:25: Ist das gar nicht so schlimm?
00:16:26: Nein, ist es nicht.
00:16:27: Es ist ein Rentner
00:16:28: mehr.
00:16:28: Also ich war auf dieser Messe als Kind mal, weil meine Mutter dahin gegangen ist, um mich mitgeschliffen hat.
00:16:35: Und ich hatte diese Messe in Erinnerung als sehr groß und... ... als so ein bisschen wie ein QVC Live-Rollenspiel.
00:16:47: Ich glaub, da trifft es am ehesten, ne?
00:16:50: Dass du da durchrennst.
00:16:52: Und neben dem deutschen V-Hobel, irgendwas, wird dir die magische Schere und der Küche irgendwas präsentiert und so.
00:16:59: Also, wie gesagt, so ein tatsächlich KU-VOC-Live-Hollenspiel.
00:17:03: Aber ich war jetzt auf dieser Messe und entweder liegt es daran, dass ich gealtert bin, also das anders wahrgenommen habe.
00:17:10: Die hatte mich auch jetzt irgendwie ihr, ich weiß, die fünfzigjähriges oder fünfzwanzig, nee, muss älter sein, fünfzigjähriges Jubiläum oder sowas.
00:17:17: Deshalb war der Eintritt frei und die ist irgendwie gefühlt nur noch ein Schatten ihrer selbst diese Messe.
00:17:23: Also das ist so eine ganz wildes Sammelsurium diese Messe.
00:17:28: Also Modeheim und Handwerk, wie der Name schon sagt.
00:17:31: Ich hatte das Gefühl, die ist zugeschnitten auf.
00:17:35: Und so ungefähr, also es gab alles von irgendwie den Käsespezialitäten, deutsche Vita, irgendwas italienische Spezialitäten, Wein, bis hin zu diesen Küchengadgets, aber auch ganz viel so Handwerkskram im Sinne von, weiß ich nicht, da selbst genähte Bierkisten oder so, wo so eine Bierflasche reinstellen kannst.
00:18:01: Also, es gibt Bierkissen?
00:18:03: Ja, es gibt Bierkissen.
00:18:04: Das sind so Couchkissen mit einer Aussparung für ein Bier.
00:18:07: Was?
00:18:08: Für ein Bierdose, ja.
00:18:10: Warum?
00:18:11: Weil ich weiß
00:18:12: nicht, ich habe mich begonnen,
00:18:13: die Dose
00:18:14: gemütlich haben.
00:18:16: Ja, da dachte ich halt nicht vorbeugen, um sie auf dem Tisch abzustellen.
00:18:21: Ich weiß es nicht.
00:18:22: Ich wollte nur ganz kurz davon berichten, weil es war irgendwie so ein Fiebertraum in einer Jack-Wolf-Skin-Jacke dieser Besuch.
00:18:33: Er
00:18:33: war schon ein bisschen schräg.
00:18:36: Also, ich kann da gar nicht so viel zu sagen.
00:18:39: Ich wollte eigentlich nur fragen, ob du diese Messe noch kennst.
00:18:41: Ich
00:18:42: bin jetzt erstmal raus, weil ich Bierkissen googeln musste.
00:18:45: Was zur Hölle ist ein Bierkissen?
00:18:49: Hast du es gegoogelt?
00:18:50: Hast du es gefunden?
00:18:51: Es sind Kissen, wo eine Aussparung drin ist, wo du eine Bierflasche reinstellen kannst, damit die neben dir auf der Couch stehen kann und nicht umkippen kann.
00:19:02: Exakt.
00:19:05: Wie konnte ich so alt werden und Bier trinker sein, aber noch nie habe ich von einem Bierkissen gehört.
00:19:12: Weiß
00:19:13: ich nicht, das kommt auch so aus der Dutier Self-Ecke, glaube ich.
00:19:16: Also, wenn du Bierkissen kaufen willst, dann findest du die bei Etsy.
00:19:19: Hier
00:19:20: ist ein Bierkissen, wo in der Mitte eine Aussparung für die Bierflasche drin ist.
00:19:24: Links daneben einen Schlitz, wo dein Smartphone
00:19:28: reinkommt
00:19:29: und die Fernbedienung.
00:19:31: Wenn das dein Leben ist, wenn das dein Kosmos ist.
00:19:37: Ja, aber das Bierkissen beschreibt die Modeheim und Handwerk relativ gut.
00:19:43: Sehr schön von bisschen, also Bierkissen auch so ein bisschen aus wie ein Sexspielzeug, weil das... Die Öffnung ist egal.
00:19:52: Ich habe keine Ahnung.
00:19:53: Also, was ich ein bisschen bezeichnen fand, ist, also erst mal dies klein geworden.
00:19:58: Früher hatte ich das Gefühl, als ich jetzt Kind herum gerannt bin, die war größer, aber vielleicht irre ich mich da auch.
00:20:03: Aber ich glaube, die war wirklich mal größer und sehr bezeichnend.
00:20:08: Also irgendwie so Boomer plus Generationen.
00:20:14: Also irgendwie so schlimm, wie man sich das vorstellt.
00:20:16: Also so die Romantik vom griechischen Wein, die irgendwie überall mitschwingt.
00:20:20: Aber in der gleichen Halle stehen am anderen Ende ein Stand von den anonymen Alkoholikern.
00:20:26: Bevor wir jetzt Leute beleidigen, aber da wird es wahrscheinlich auch so Soziotope geben, wo Leute sich wirklich unter ihres Gleichen befinden.
00:20:33: Also ich sag jetzt mal so wie die Leute, die gerne häkeln oder so.
00:20:38: Aber davon war da nicht mal viel.
00:20:39: Das war wie eine stationäre Kaffeefahrt.
00:20:45: Was hat dieser Besuch mit dir gemacht?
00:20:49: Ich weiß auch nicht.
00:20:50: Es war eine nette Vormittagsunterhalt.
00:20:55: Da waren auch jede Menge vernünftige Sachen.
00:20:56: Aber ich war so erstaunt, weil ich das so anders in Erinnerung hatte als Kind.
00:21:02: Aber ich habe es vielleicht als Kind auch einfach komplett anders wahrgenommen.
00:21:04: Ja, kannst du dir gar nicht einordnen?
00:21:06: Wahrscheinlich
00:21:07: nicht.
00:21:08: Wahrscheinlich
00:21:09: nicht.
00:21:10: Also die war für Handarbeit und so da oder einfach die
00:21:13: Küchengeräte und so alles mögliche halt.
00:21:17: Und davon war jetzt auch wieder jede Menge da.
00:21:19: Da gab es auch den Stand vom Thermomix, irgendwelche Staubsauger.
00:21:24: Und eine Sache, die wirklich cool war, für die man sich wirklich super gut angucken konnte, von den Tischlern.
00:21:32: Also ich weiß gar nicht, junge Tischler, ich weiß gar nicht mehr, wie das heißt.
00:21:35: Da gibt es auch einen TikTok-Kanal von.
00:21:37: Wo die jungen Tischler aus NRW ihre Gesellenstücke zeigen.
00:21:42: Oh, cool.
00:21:43: Und also, wie hieß das denn?
00:21:49: Tischler NRW kann man einfach mal gucken.
00:21:52: Und die Tischler NRW, also die da zeigen halt die wie gesagt die Leute ihre Gesellenstücke und da waren richtig
00:21:59: schöne
00:21:59: Möbel bei.
00:22:00: Also auch so richtig so ausgefallene Sachen und auch irgendwie Sachen die so technisch unglaublich spannend waren.
00:22:06: Zum Beispiel eine Sitzbank, die gleichzeitig in Schrank war, die jetzt nicht super speziell aussah, die aber mit superinteressanten Techniken gemacht war, nämlich komplett ohne Metall.
00:22:18: Also nur
00:22:19: Holzverbindungen, also mit so Stiften, die ineinander greifen und so.
00:22:23: Ja.
00:22:25: Ich glaub, der heißt die gute
00:22:26: Form.
00:22:28: Der Kanal
00:22:29: oder?
00:22:30: Nee, ich glaube, der Kanal heißt auch so, aber ich glaub, das ist auch ein Wettbewerb von den jungen Tischlern.
00:22:34: Cool.
00:22:35: Aber da sind auf jeden Fall
00:22:36: richtig, richtig
00:22:38: hübsche Sachen beigewesen.
00:22:40: Also der Stand von denen, also so eine Ausstellungsfläche, und da wurde, glaub ich, auch was ... mit bewertet und so.
00:22:46: Da waren richtig schöne Sachen dabei.
00:22:48: Also, da waren Möbel dabei, wo ich gesagt hätte, ja, würde ich mir sofort irgendwie zu Hause hinstellen.
00:22:52: Also,
00:22:53: wie teuer ist so was, wenn da so ein Möbelstück, sagen wir mal jetzt, was hat da eine Sitzbank, hast du gesagt, die ohne, ohne Metall gefertigt war?
00:23:01: Genau,
00:23:02: komplett ohne Metall.
00:23:03: Was kostet?
00:23:04: so was wohl?
00:23:04: Weil da ist eine gute Frage.
00:23:06: Da steckt ja unendlich viel Arbeit wahrscheinlich drin, oder?
00:23:10: Oder vielleicht vertut man sich auch.
00:23:12: Also, vielleicht... Kann man sich das auch leisten?
00:23:15: Ich glaube, da ist viel Arbeit mit drin.
00:23:18: Also, das ist halt nicht IKEA-Massenproduktion.
00:23:22: Ich verlinke mal den Wettbewerb, der heißt die gute Form.
00:23:26: Und auf dem Link, also auf der Seite, die gute Form, zwanzig, vierundzwanzig, sieht man ein paar Stücke und zwei, drei Sachen davon waren da auch ausgestellt.
00:23:37: Also,
00:23:38: kannst du
00:23:39: mal da sogar ziemlich viele
00:23:41: ehrlich gesagt.
00:23:42: Hast du mal draufgeklickt?
00:23:42: Ja, ich sehe schon die ersten.
00:23:44: Als du das jetzt gesagt hast, dachte ich, okay, jetzt kommen so biedere Komoden oder so Sitzbänke, die du eben in allgäuischen Hütten erwarten würdest.
00:23:55: Aber da sind ja hochmoderne... Ja, da sind
00:23:57: so richtige Design-Krassen-Sachen.
00:24:00: Ja, wirklich schön.
00:24:03: Dafür hat es sich allein gelohnt, dahin zu gehen.
00:24:05: Da hat es zwischendurch einen ganzen Crunchkram, der da sonst so war.
00:24:08: Da fragt man sich
00:24:09: jetzt schon besser halt.
00:24:10: Also, man darf ja immer nicht zu selbstkritisch sein, aber wenn du denkst, das sind Gesellenstücke, die schaffen so richtig geile Sachen, und was haben wir gemacht?
00:24:18: Und da irgendwie so ein paar Seiten vollgeschrieben.
00:24:22: Ja, das denke ich mir dann auch mal, wenn ich so was sehe.
00:24:25: Und ich denke dann, so geil, die können so richtig geile Sachen machen.
00:24:29: Also klick da mal drauf und guckt euch da mal an.
00:24:31: Ja, ist wirklich sehr spannend, ja krass.
00:24:34: Aber finde ich auch irgendwie gut, dass der Fachverband des Tischlerhandwerks so schöne... Also so eine Webseite so macht und die Stücke so präsentiert.
00:24:41: Ich könnte mir vorstellen, dass jahrelang die Gesellen halt wirklich solche Sachen geschaffen haben, aber es hat keine Sau mitgekriegt.
00:24:50: Und das jetzt so darstellen, finde ich ja total toll eigentlich.
00:24:54: Klasse.
00:24:56: Ich glaube, man kann die einzelnen Sachen sogar noch anklicken.
00:24:59: Ja, habe ich gerade gemacht.
00:25:00: Genau.
00:25:00: Und es gibt zu jedem Teil davon auch noch ein Video, wo, glaube ich, der hier das gemacht hat, erklärt, was er da gemacht
00:25:06: hat.
00:25:06: Toll.
00:25:07: Er wirklich, wirklich toll.
00:25:08: Also da hat man so gute Öffentlichkeitsarbeit
00:25:11: gemacht.
00:25:11: Ja genau,
00:25:11: dafür hat sich der Besuch sehr gelohnt.
00:25:13: Also,
00:25:14: ja,
00:25:15: die gute Form.
00:25:16: Und wo wir gerade bei Loben sind, möchte ich noch eine Belobigung aus der letzten Folge.
00:25:22: kurz dazu noch mal ein paar Worte sagen.
00:25:24: Ich habe mich zu dem Nebensatz hinreißen lassen.
00:25:26: Blue Bricks ist ja an Lego vielleicht vorbeigezogen.
00:25:30: Ich habe mittlerweile einen Bluebricks, also ich habe den Bluebricks Bausatz gebaut und ich habe auch wieder was aus Lego gebaut und ich habe dazu eine längere Mail von jemandem bekommen, der in der Materie viel viel tiefer drin ist.
00:25:43: der mich gescholten hat, wie ich so was sagen konnte und ich muss an dieser stelle sagen er hatte recht.
00:25:47: Ich wusste nicht, vergiebe mir denn ich wusste nicht, was ich tat.
00:25:52: Also
00:25:52: der
00:25:52: dieser blubricks bausatz nicht zusammengebaut hat für drei fragezeichen, der ist voll okay.
00:25:56: Der ist also gut.
00:25:58: Also kann man machen, ist ein kleines modell, kann man zusammenbauen.
00:26:02: Ist qualitativ okay, aber ich hab danach dann, meine Frau hat mir zum Geburtstag noch den Gameboy als Lego-Bausatz wirklich geschenkt.
00:26:10: Dann hab ich den ausgepackt und das ist vom Detail grad her und allem drum und dran doch noch mal eine andere Nummer.
00:26:15: Also von der Anleitung bis hin zu den durchnummerierten Tütchen und so, das ist wirklich qualitativ noch mal eine deutliche Schippe drauf.
00:26:24: Natürlich ist Lego auch viel, viel teurer, aber ... oder in vielen Bereichen, aber die Modelle sind auch noch mal eine andere Nummer.
00:26:30: Ganz davon abgesehen habe ich mich in einen Bereich gegeben, der mir nicht bewusst war.
00:26:36: Es herrschte online quasi ein Krieg in diesem Klemmbausteinuniversum von Lego Gegnern und Lego Befürwortern, der sowohl seit ein paar Jahren wirklich so hart gefahren wird, dass da wirklich richtige Kampagnen gefahren werden.
00:26:52: Als nächstes kriegst du jetzt ein Brief von Blubricks.
00:26:57: Also ich hab jetzt die Sachen ja wirklich, also ich hab beide Dinger an einem Tag mal gebaut und ich muss sagen lego ist doch immer noch immer noch deutlich qualitativ eine Stufe drüber.
00:27:08: Mir war nicht bewusst und da habe ich mich mittlerweile auch ein bisschen eingelesen mal das da wirklich.
00:27:12: also so.
00:27:13: Das ist mehr als einfach nur so ein Fan Krieg, sondern wirklich, also ich glaube auch, das geht schon auf eine wirtschaftliche Ebene, da wirklich sowohl gegen die eine als auch gegen die andere Marke, also wirklich zwei verfeinete Lager sich relativ hart gegenüberstehen.
00:27:30: Also war mir nicht bewusst.
00:27:32: Daher an dieser Stelle möchte ich noch einmal festhalten, der Blubix-Bausatz war vollkommen okay.
00:27:36: Aber der Lego-Bausatz war tatsächlich besser.
00:27:38: Ist aber auch fies, die zu vergleichen, weil das eine war ein großer, das andere ein kleiner.
00:27:42: Macht euch selbst ein Bild.
00:27:43: Ich wollte nur diese Aussage vom letzten Mal ein bisschen relativieren.
00:27:47: Ich bin ja sehr glücklich mit diesen ganzen Lego-Bausätzen, die so aus dem Bereich der... Raumfahrt oder der Wissenschaft.
00:27:57: Also ich stehe gerade, ich gucke hier gerade auf meinen Regal, ihr wesen die diese Raumfahrt, weil ich habe diese Saturn fünf Jahr hier, eines der schönsten Modelle, die ich hier gebaut habe, weil die Anleitung auch so detailliert war, dass da zum Beispiel Sachen standen zu den einzelnen Steinen, die man gesetzt hat.
00:28:11: Da hat man so ein Stein gesetzt und dann steht dabei, das war die... Ich hab's jetzt vergessen.
00:28:17: Ich sag jetzt irgendwas.
00:28:18: Versorgungseinheit oder Anschluss zum Einfüllen vom Treibstoff oder irgendwie sowas.
00:28:24: Und das war eine total unterhaltsame, aber auch irgendwie eine lehrreiche Geschichte.
00:28:29: Also man hat auch noch was dabei gelernt.
00:28:32: Und das ist ja was Besonderes.
00:28:34: Also Lernen ist ja immer schön, wenn das über viele Sinne funktioniert.
00:28:39: Und gerade dann so die Saturn V zu bauen.
00:28:42: und da ist ein kleines massstabs getreues modell des landes lenders beinahe der mond landefähre die ja winzig ist im vergleich zu der rakete.
00:28:51: dann siehst du immer auf bildern und das ist irgendwie ok aber das dann mal zu bauen und dann hast du diese winzige landekapsel dabei oder auch die winzige kapsel in dem die astronauten gesessen haben und darunter dieses riesige umgetümm an tanks und raketenstufen.
00:29:08: Da muss man eigentlich mal in den Händen gehabt haben.
00:29:10: Und da muss ich sagen, das fand ich immer wirklich super anlege.
00:29:13: Oder halt auch diese... Ja, auch so ein bisschen Blick in... Ja gut, Wissenschaftskommunikation ist vielleicht ein bisschen viel gesagt.
00:29:22: Aber ja, doch, aber du machst auch Faszination für Wissenschaft und Technik da.
00:29:28: Also ich habe jetzt den Lego Gameboy zur Hälfte aufgebaut und da bin ich unglaublich, also finde ich die Details krass und auch schön.
00:29:38: Also es gibt ja Leute, die immer darüber meckern, dass innerhalb von so Lego-Dingern irgendwie viele bunte Steine sind oder sowas.
00:29:45: Ich persönlich nicht schlimm finde, ich finde das macht es aufbauen tatsächlich leichter.
00:29:49: Und bei dem Lego Game Boy ist es tatsächlich so, da sind ja auch zwei Cartridges bei.
00:29:52: Und ich habe in meinem Leben mehr als einen Game Boy auseinandergenommen und repariert und wieder zusammengesetzt.
00:29:58: Und bei dem Lego-Bausatz ist es tatsächlich so, dass die inneren Teile des Game Boys wirklich den Platinen nachempfangen
00:30:06: sind.
00:30:07: Du baust zum Beispiel zwei Cartridges zusammen, die dabei sind.
00:30:10: Einmal Super Mario Land und einmal Zelda.
00:30:13: Und in Zelda ist in der Cartridge eine Batterie drin zum Speichern.
00:30:16: Und das findest du in den Steinen innerhalb der Cartridge wieder.
00:30:21: Und solche Details finde ich schön.
00:30:24: Was ich nicht ganz so schön an dem Set finde, ist, dass die Cartridges die Bilder drauf vorne aufkleber sind.
00:30:30: Das finde ich nicht so schön, weil ich versau das immer.
00:30:33: Ich kriege die nie gerade drauf.
00:30:34: Da hätte ich schön gefunden, wenn das ein Druck gewesen wäre, wäre aber wahrscheinlich schwierig gewesen, weil die halt knallbunt sind und auch hell sein müssen.
00:30:41: Viele andere Sachen auf den Steinen bei dem Lego Game Boy sind gedruckt, zur Schriftzüge und so weiter.
00:30:46: Hätte ich mir da auch noch gewünscht, aber ist trotzdem super.
00:30:48: Also da finde ich es mit den Steinen im Inneren tatsächlich sehr schön.
00:30:53: Ich hab jetzt noch drei Lego-Bausätze zu Hause stehen, an denen ich weiter arbeite.
00:30:58: Und dann guck ich mir vielleicht noch mal ein, zwei andere an.
00:31:01: Aber ich muss tatsächlich, wie gesagt, ich hab auch eine Mail von jemandem dazu bekommen, eine längere, dieser Mail muss ich leider Gottes zustimmen.
00:31:07: Ich habe da etwas vor schnell geurteilt.
00:31:10: Okay, nächste Woche kannst du Blubricks tropen.
00:31:13: Ja, ist
00:31:13: mir egal, da kann ich zu stehen, weil ich muss mir wirklich eingestehen.
00:31:17: Der Mensch, der mir diese Mail geschrieben hat, hat recht
00:31:20: an der Stelle.
00:31:22: Okay, wenn du hier schon Korrekturen anbringst, dann möchte ich das gerne auch noch machen.
00:31:33: Wo war ich in der letzten Woche ungenau?
00:31:38: Auch ich habe es wieder in so einem Halbsatz gesagt, die klassische Anekdote mit dem McDonalds-Kaffee, dass sich jemand daran verbrannt hat.
00:31:46: Und dann Millionen Klagen gemacht hat und ich gesagt habe, weiß man auch nicht, ob das unbedingt nötig ist, dass man auf den Kaffee draufschreiben muss.
00:31:56: Vorsicht heißt, es ist getrennt drin, ist auch albern, typisch hohe Klage, hat sich einer die Taschen voll gemacht.
00:32:03: Das war etwas verkürzt dargestellt und ich bedanke mich an viele Kommentatoren, aber die erste, die mich, die mir da eine E-Mail geschrieben hat, war Regina.
00:32:12: Danke dafür.
00:32:15: Ich habe was gelernt und ich werde das auch anders kommunizieren in Zukunft.
00:32:18: Es geht nämlich um die Dame Stella Liebeck.
00:32:22: Die lebt gar nicht mehr.
00:32:23: Sie ist gestorben.
00:32:24: Stella Liebeck war eine US-amerikanerin aus New Mexico und die hat diesen einen Gerichtsprozess, der immer wieder zitiert wird, gegen McDonalds gewonnen.
00:32:36: Und bei diesem Gerichtsprozess wurden hier Hundertsechzigtausend Dollar Schmerzensgeld und Vierhundertsechzigtausend Dollar Strafschadensersatz zugesprochen.
00:32:49: Nachdem sie eben diesen Kaffee verschüttet hat und sich verbrüht hat und Verbrennungen Dritten Grades erlitten hat, in twohneunzeigundzweihneunzig.
00:32:58: Warum hat sie das überhaupt gewonnen?
00:33:00: Weil die Anwälte nachweisen konnten, dass McDonalds den Kaffee wissentlich auf
00:33:06: ...unüblich
00:33:07: hohe Temperaturen gehalten haben.
00:33:09: Was sind denn unüblich hohe Temperaturen?
00:33:11: Ja, sag ich dir gleich, sag ich dir gleich.
00:33:13: Obwohl wohl schon andere Gäste sich darüber beschwert hatten bzw.
00:33:17: auch schon Verbrennungen erlitten haben.
00:33:19: Also was war jetzt der Szenario, wie es hat passiert?
00:33:22: Liebeck war unterwegs, Beifahrerin im Pkw von ihrem Enkel und die hat sie, die Kaffee hat sie dann verschüttet.
00:33:31: Die hat den Plastikdeckel entfernt und dann ist ... Becher umgefallen, weiß ich nicht, ob bei der Fahrt oder wie auch immer.
00:33:37: Jedenfalls hat sich der Inhalt des Bechers, den hatte sie zwischen ihren Knien, hat sich ergossen und zwar über ihre Beine und da sie nur eine Jogginghose an hatte, hat sich die Jogginghose vollgesaugt und deswegen war die Haut auch längere Zeit mit dieser heißen Flüssigkeit in Berührung und deswegen hat sie diese Verbrennung oder Verbrührung dritten Grades.
00:33:57: erlitten und zwar auf relativ großer fläche irgendwie was zwischen sechs prozent und sechzehn prozent habe ich gelesen ihrer körper oberfläche und in folge dessen musste sie auch acht tage ins krankenhaus wo sogar hauttransplantationen durchgeführt worden sind.
00:34:16: was hat sie dann gesagt?
00:34:17: sie wollte eigentlich nur einen ersatz für die behandlungskosten haben also zwanzig tausend us dollar hätte sie gerne gehabt zwanzig tausend.
00:34:26: Das hat McDonalds aber abgelehnt und hat ihr achthundert Dollar angeboten.
00:34:31: Dann hat die Dame, also Frau Olibeck, dann zweimal versucht, außergerichtlich eine Einigung herbeizuführen mit dem Konzern und hat dann erst geklagt.
00:34:43: Und dann kam es zu dem Prozess.
00:34:45: Und da hat man dann nachgewiesen, dass McDonalds den Kaffee mit einer Temperatur von fünfundachzig Grad verkauft.
00:34:53: Fünfundachtzig Grad, das ist wohl offenbar erheblich heißer als andere Fast-Food-Ketten, das machen und das kann man sich auch vorstellen.
00:35:00: Ich würde auch sagen, Fünfundachtzig Grad ist für den Kaffee recht hoch, würde ich sagen.
00:35:06: Also ist nicht mehr so viel bis zum Kochen.
00:35:09: Also für einen Tee wäre das glaube ich normal.
00:35:11: Für einen schwarzen Kaffee?
00:35:15: Ich würde sagen, das ist dann auch keine gute Qualität mehr, oder?
00:35:17: Also ein Kaffee so... Dauerhaft auf so hohen Temperaturen, dann wird er auch bitter, oder?
00:35:22: Also ich weiß nicht, ob das eine gute Idee ist, aber...
00:35:26: Gut, wir reden von twohundzehnundzweiundneunzig und McDonald's.
00:35:30: Das stimmt, ja.
00:35:32: Da war der Kaffee auch wirklich schlecht damals, ne?
00:35:34: Mittlerweile haben wir ja so einen Träger-Maschinen.
00:35:35: Da war der
00:35:35: Filter-Kaffee in so einer... Natürlich.
00:35:38: ...Glaskanne, die man immerhin in den Träsen hat, stehen sehen.
00:35:40: Ja, genau, ja.
00:35:45: Genau.
00:35:48: Was sie dann während des Gerichts festgestellt haben, war, dass natürlich Frau Liebeck nicht die Erste war, die Ansprüche wegen Verbrennungen hat gelten lassen machen lassen, sondern dass es von zwischen two two eighty und two two ninety siebenhundert Ansprüche in Zusammenhang mit Verbrennungen gegen McDonalds gab wegen zu heißem Kaffee.
00:36:08: Und dass McDonalds auch nachdem eine Spezialklinik für Verbrennungen McDonalds aufgefordert hat, die Temperatur des Kaffees zu senken, das nicht gemacht hat.
00:36:22: Genau.
00:36:26: Ich möchte kurz einen Satz dazu aus der Wikipedia zitieren, weil ich gerade mal die Seite von der Dame aufgerufen habe.
00:36:33: Tatsächlich ist dieser Fall wohl dafür verantwortlich, dass wir in Deutschland teilweise eine komplett fehlerhafte Auffassung vom amerikanischen Rechtssystem.
00:36:42: Da wäre ich jetzt gleich noch drauf gekommen.
00:36:45: Weil das passiert jetzt.
00:36:46: Also die die die die Klage war halt langwierig.
00:36:50: Also McDonalds hat sich dann versucht zu verteidigen und gesagt ja Moment mal das klingt jetzt viel.
00:36:58: Ansprüche, die hier gelten gemacht werden.
00:37:00: Aber das ist ja nur eine Verletzung auf vierundzwanzig Millionen verkaufte Kaffeebecher.
00:37:06: Also kann man als wirklich keine Fahrlässigkeit da nicht vorwerfen.
00:37:11: Aber es war dann wohl so, dass es auch Zeugen gab, die gesagt haben, okay, wir haben bei McDonald's gearbeitet oder wir haben da Insiderinformation.
00:37:19: Und McDonald's hatte nie die Absicht, die Temperatur des Kaffees zu senken.
00:37:26: Und dann hat der New Mexico District Court Stella Liebeck in erster Instanz zwehunderttausend US-Dollar Schadensersatz zugesprochen.
00:37:36: Und der wurde reduziert wegen zwanzigprozentigen Mitverschuldens auf hundertsechzigtausend US-Dollar sowie zwei Komma sieben Millionen US-Dollar Straf Schadensersatz.
00:37:48: Wie kommt man auf so eine Summe?
00:37:49: Höhe des Schadensersatzes kam.
00:37:53: wurde so ermittelt, dass sie, dass die Jury das so festgelegt hat, dass das die Einnahmen waren, die McDonalds allein mit dem Verkauf von Kaffee an zwei Tagen bekommen hätte.
00:38:06: Und so kam man wohl auf, auf diese Summe.
00:38:11: In zweiter Instanz wurde dann der Strafschadensersatz auf vierhundertachzigtausend US-Dollar reduziert.
00:38:20: Und im Anschluss daran einigten sich dann die beiden Parteien auf ein Vergleich, über den nie etwas in Erfahrung gebracht worden ist.
00:38:29: Was
00:38:29: für Summen das sind?
00:38:32: Das sind hohe Summen, aber wir haben ja gerade gehört, möglicherweise war da auch ein bisschen Fahrlässigkeit drin.
00:38:38: Es gab halt schon Hinweise, dass es so heiß ist.
00:38:41: Und ihr hast ja gerade gehört, wie das berechnet wurde.
00:38:45: McDonalds verkauft halt Millionen von diesen Bechern und dann sagt man halt, ja gut, dann zahlt ihr mal das, was ihr an einem oder an zwei Tagen damit verdient.
00:38:55: Genau, die Rezeption ist aber das Entscheidende.
00:38:58: Also dieser komplette Prozess wird halt oft extrem verkürzt dargestellt, auch von mir letzte Woche.
00:39:06: das halt gesagt wurde irgendeiner hat da drei million dollar bekommen für was nie der fall war.
00:39:12: Weil diese folge instanzen halt nie erwähnt war werden und dadurch kommt tatsächlich völlig falschen eindruck von einer gierigen verletzten die dann sagt so jetzt klark ich da alles raus aus dem.
00:39:26: Arm McDonald's Unternehmen.
00:39:29: Und da gab es auch in Deutschland ganz viele fehlerhafte Darstellungen von Zeitungen, die dann eben genau dieses Bild, dieses falsche Bild dargestellt haben.
00:39:38: Jetzt, wo man weiß, sie wollte eigentlich nur ihre Behandlungskosten haben am Anfang, hat sich versucht zu einigen, hat nichts bekommen und dann irgendwann gesagt so, okay, dann klagen wir.
00:39:53: Wenn man dann sieht, der Kaffee war viel zu heiß und es gab schon Hinweise darauf, da das vielleicht nicht so das Beste ist, dann klingt es ganz anders, als ich es dargestellt habe.
00:40:03: Und deswegen danke, dass ich die Gelegenheit hatte, das nochmal klarzustellen.
00:40:08: Ja, so eine Geschichte, die man selber im Kopf immer hat und immer mal wieder erzählt hat und dann lacht man im Freundeskreis da drüber und ist halt schön, wenn man das etwas besser weiß und differenzierter weiß.
00:40:22: Eine gute Geschichte.
00:40:23: Das stimmt ja, genau.
00:40:26: Wenn
00:40:26: unser Show war, wissen wir, wovon wir reden.
00:40:29: Eine gute Geschichte, die sich gut weitererzählt.
00:40:31: Eine Gleichkeit, die ich gerade noch im Wikipedia-Artikel gesehen habe, die ich erwähnen wollte, ist, die hier, was ich zu dir kurz hinzukommt, dass bei Zivilprozessen in den USA grundsätzlich keine Kostenerstattung vom Verlierer an den Gewinner des Prozesses stattfindet, sodass insbesondere bei Prozessen durch mehrere Instanzen der Sieger oft astronomische Verfahrenskosten selbst tragen muss.
00:40:52: zu Noraren in den USA nicht nach Streitwert, sondern nach Zeitaufwand abgerechnet werden.
00:40:58: Das heißt, selbst wenn du zwei Millionen zugesprochen bekommst, kannst du eventuell zwei Komma acht Millionen an die Anwälter abdrücken, je nachdem, wie lange es gedauert hat.
00:41:09: Genau, haben wir das klarstellen können.
00:41:12: Sehr gut.
00:41:12: Ja.
00:41:14: Sollen wir kommen zur Wissenschaft eigentlich?
00:41:17: Ja, bitte.
00:41:18: Ich habe heute ein Thema mitgebracht, wo ich mal wieder stolz bin auf den Titel.
00:41:25: Der Titel des Papers heißt Game of Drones.
00:41:31: Es geht nämlich um die Honigbiene und hier insbesondere um die Königin der Honigbiene oder eines Honigbienen Volkes.
00:41:44: Die Honigbienen sind ja gerade bei uns Ja, ich finde extrem populär auch geworden.
00:41:50: Also ich kann mich in meiner Kindheit nicht erinnern, dass ich so viele Bienenstöcke gesehen habe, aber jetzt sieht man ja ganz, ganz häufig auf Wiesen Bienenstöcke stehen, Bienenvölker stehen.
00:41:59: Ich vielleicht nehme ich es jetzt auch mehr wahr, aber ich kenne auch in meinem Umfeld einige Freunde und Bekannte, die... Robi
00:42:06: Imka?
00:42:06: Genau, Robi Imka sind.
00:42:08: Ich bin hier als schwer beeindruckt und ich hatte ja auch so eine Phase, wo ich dachte, eigentlich müsste ich auch so roh nicht Bienen haben, als uns einen Freund mal... Honig mitgebracht hat und sagte, die sind von meinem Völkern.
00:42:21: Da habe ich gedacht, okay, alleine um diesen Satz zu sagen, ich habe Honig von meinen Völkern.
00:42:28: Da
00:42:29: habe ich gedacht, okay, ich will auch... Ich herrsche
00:42:32: über sieben Völkern.
00:42:33: Ja, genau.
00:42:36: Heute Abend besuche ich noch meine Völker.
00:42:41: Genau.
00:42:42: Also ist wahrscheinlich auch ein ganz schönes Hobby, sich da drum zu kümmern oder sich damit einfach auch zu beschäftigen und sich anzugucken, wie so Bienenvölker leben und was die so brauchen.
00:42:54: Aber ist natürlich auch nicht unproblematisch, weil wenn es den Bienenvölkern dann mal nicht gut geht, dann musst du halt auch gucken, wie du sie gerettet bekommst oder wie du ihn helfen kannst.
00:43:05: Denn das ist wohl nicht unüblich.
00:43:07: Das gibt es halt auch, dass Bienenvölker jetzt zum Beispiel den Winter mal nicht überleben.
00:43:12: Und was ist da die häufigste Ursache?
00:43:15: Die häufigste Ursache ist dann, dass es ein Problem mit der Königin gibt.
00:43:18: Wenn die Königin verloren geht, wenn die stirbt oder erkrankt oder so, dann ist das ein Problem für so ein Bienenvolk.
00:43:28: Denn die sind auf diesen konstanten Nachschub an... Wie sagt man da, teilnehmen dieses Bienenvolks, nachkommen sozusagen.
00:43:43: Dieses ganze Konstrukt, Game of Drones, wir brauchen Nachwuchs im Volk und so.
00:43:49: Das klingt wie russische Kriegspropaganda.
00:43:52: Ja, das geht aber eigentlich nur über die Hohlichtbiene heute hier.
00:43:55: Aber
00:43:58: sie sind immer auf Nachwuchs angewiesen im Volk, weil die Bienen werden ja auch nicht so alt,
00:44:03: oder?
00:44:03: Genau, ja.
00:44:05: Deswegen ist die einzige Aufgabe der Bienenkönigin, wirklich Eier zu legen und für Nachwuchs zu sorgen.
00:44:09: Und das mit einer extremen körperlichen Leistung, die mich schon immer beeindruckt hat.
00:44:14: So eine Königin, wenn sie gesund ist, legt zwischen eighthundertfünfzig und dreitausendzwundert Eiern pro Tag.
00:44:23: Das ist mehr als ihr gesamtes Körpergewicht.
00:44:27: heißt das eigentlich in so einem Bienenfolg, die sind alle verwandt, alle Brüder und Schwestern?
00:44:31: Ja, sind sie.
00:44:33: Also, achthundertfünfzig bis dreitausend zweihundert Eier pro Tag, also mehr als dein Körpergewicht drückst du raus?
00:44:42: Da hab ich gedacht, wie kann denn das eigentlich sein?
00:44:45: Also, wo kommt denn die ganze Energie her?
00:44:49: Und erstmal ist das anatomisch schon beeindruckend, so eine Königin, die Eierstöcke, die sind nämlich riesig.
00:44:56: Die haben Also die erhalten, enthalten, hundred-achtzig Ovariolen pro Seite, also über dreihundertfünfzig Eileiter Kanäle, in denen Eier gleichzeitig reifen können.
00:45:09: Das heißt, die Eierstücke von so einer Königin.
00:45:12: Machen bis zu ein Drittel ihres Körpergewichts aus.
00:45:15: Also das ist wirklich eine Eierlegemaschine.
00:45:18: Die ist komplett optimiert auf Eierlegen.
00:45:21: Die macht ja auch sonst nichts.
00:45:24: Die muss ja auch nicht mehr weg.
00:45:25: Die wird ja auch versorgt, so zu sein.
00:45:26: Muss ja nie mehr losfliegen und mal was essen fliegen, sondern die bekommt ja ihr Essen.
00:45:33: Und die Eier müssen natürlich auch noch befruchtet werden und da ist sie auch optimiert drauf.
00:45:38: Denn sie hat eine sogenannte Sperma-TK, also ein Speicherorgan, in dem sie nach dem Hochzeitsflug ein paar Millionen Spermien aufbewahrt, damit sie über mehrere Jahre täglich befruchtete Eier legen kann, ohne sich noch mal panen zu müssen.
00:45:54: Weil, sorry, dafür ist keine Zeit mehr.
00:45:57: Die muss halt Eier legen.
00:45:58: Da kannst du nicht noch einmal... durch Paaren gehen.
00:46:02: Aber
00:46:03: wenn die alle verwandt sind, ist das so ein Ölipusting?
00:46:07: Ich weiß nicht, ob es bei Insekten so kritisch ist.
00:46:11: Irgendwo musst du ja auch da genetisch Vielfalt herkommen, oder?
00:46:14: Sie hat ja gute Frage.
00:46:18: Wahrscheinlich ist es da nicht so wichtig.
00:46:21: Wahrscheinlich bei unterkomplexeren Lebewesen sind ... Genetische Defekte und Ödipuss ist wahrscheinlich nicht ganz so wichtig wie bei Menschen und so.
00:46:34: Vermute ich mal, weiß ich aber nicht.
00:46:39: Die Königin wird ja noch gefüttert von Ammenbienen.
00:46:44: Die hat allein schon so ein Stab an Bienen, die sich darum kümmern, dass die genug Nahrung kriegt, damit sie überhaupt diese enorme Leistung bringen kann.
00:46:52: Und die wird ja mit etwas Speziellem gefüttert.
00:46:54: Hast du davon schon mal gehört von dem Gélé Royal?
00:46:57: Ja hab ich das hat ja auch in.
00:47:00: also das gibt's ja auch irgendwie als als Honig oder so irgendwie so als Brot aufstrich.
00:47:06: Hast du das schon mal gegessen?
00:47:09: Nee gegessen habe ich das nicht, aber oder gibt's oder irgendwie in.
00:47:13: ich weiß nicht ob es Brot aufstriche sind oder irgendwie Bombeungs oder so, aber irgendwo meine ich das mal gelesen zu haben.
00:47:19: Also du kannst es tatsächlich kaufen.
00:47:20: Ich habe jetzt in dem Zusammenhang habe ich das nochmal wieder gelesen und ich hatte Bei meiner legendären Schwurbel Kräuterwanderung im Allgäu, da haben wir auch über Bienen kurz gesprochen und da wurde auch über Gélé Royal gesprochen.
00:47:36: Da dachte ich, also die Sprache davon hat die Königin ja diese Gélé Royal, also dieses besondere Sekret, was extrem nährstoffreich ist, bekommt.
00:47:46: und dann habe ich so gedacht.
00:47:48: Ist interessant kann man das auch so als Delikatesse kaufen?
00:47:50: weil ich hatte davon noch nichts gehört und habe ich schnell recherchiert und gegoogelt und hatte dann schon gesehen und jetzt auch wieder ja das kannst du kaufen so in Kapseln wird das glaube ich.
00:48:01: Verkauft.
00:48:02: aber auch glaube ich als also Brot aufstrich ja vielleicht aber auch weiß ich nicht kostet dann natürlich entsprechend.
00:48:10: Aber ich glaube eher so als Nahrungsergänzung wird das, glaube ich, verkauft.
00:48:13: Aber ich glaube ohne jetzt... Nein, ich sage jetzt lieber nichts, ob da Evidenzbar ist oder nicht.
00:48:20: Es kann wohl zu allergischen Reaktionen führen, weil da recht viele Proteine und Aminosäuren drin sind.
00:48:25: Ja, ja.
00:48:29: Genau, ist
00:48:30: übrigens... Jelly Royale hat eine Isonorm.
00:48:33: Ach, echt?
00:48:33: Es gibt eine international Isonorm für Jelly Royale.
00:48:37: Cool.
00:48:38: Also extrem energiereich auch dieses Schilleroyal und Hormonell aktiv, was dann natürlich den Effekt hat, dass die Eiproduktion stark ansteigt bei der Königin und deswegen bekommt sie das auch.
00:48:51: Also, Szenario steht, Königin hat diese riesige Aufgabe, möglichst viele Eier zu legen, weil das Bienenvolk wachsen soll oder zumindest nicht kleiner werden soll.
00:49:03: Und wenn dann im zugegebener Zeit halt Bienen auch sterben, dann muss eben ein bisschen Neue nachkommen her und deswegen ist sie die ganze Zeit da am produzieren.
00:49:15: Wenn sie das jetzt nicht mehr schafft, also wenn sie zu wenig Eier legt, Dann gefährdet die Königin damit die Überlebungsschancen des Volkes, weil alle anderen, also die Arbeiterinnen beispielsweise, in der Regel unfruchtbar sind.
00:49:27: Das heißt, es gibt da keinen Backup-Plan.
00:49:29: Es muss die Königin leisten oder es gibt ein Problem.
00:49:35: Jetzt gibt es Berichte von Imkern, die berichten, dass wenn die Beenkönigin schwächelt, dass die dann abgesetzt wird und vorzeitig durch eine Nachfolgerin ersetzt wird.
00:49:52: Die Bienenkönigin wird im Prinzip fast wie in seiner Revolution nämlich von ihren Arbeiterinnen gestürzt, wenn er so will.
00:49:59: An der krieg ich
00:50:00: ja nichts mehr zu fressen, oder?
00:50:01: Ja,
00:50:02: erzähle ich dir gleich, was dann passiert.
00:50:04: Der Effekt ist jedenfalls, dass dann ein jüngerer, gesünderer Königin an die Position gehieft wird.
00:50:12: Und dann die alte schwächelnde Königin ersetzt.
00:50:15: Wie es allerdings zu dieser Revolution, dieser Revolte kommt, das war bislang wohl unklar und nicht vollständig verstanden.
00:50:23: Und deswegen hat sich dann ein Team jetzt dran gesetzt, ein Team von der University of British Columbia und die hat das mal untersucht und ein Paper rausgebracht mit dem Titel Elevated Virus Infection of Honey Bee Queens reduces methyl in PNIS veröffentlicht am vierzehnten Oktober.
00:50:48: Was sie gemacht haben hier, experimentell, sie haben die Bienenkönigin infiziert mit einem Virus, also mit einem gängigen Virus unter Bienen und haben sich dann angeguckt, was dieser Virus mit dem Körper der Bienenkönigin macht.
00:51:06: Man wusste schon, dass Königinnen, die geschwächelt haben und nicht ausreichend Eier gelegt haben, dass die ganz, ganz häufig mit Viren infiziert waren und deswegen wollten sie dieses Experiment hier machen.
00:51:20: Und deswegen haben sie hier mal untersucht, ob es einen direkten Zusammenhang zwischen der Virusinfektion und dem Eier legen gibt.
00:51:29: Und insbesondere haben sie sich dann auch angeguckt, wie denn die Arbeiterbienen reagieren.
00:51:34: wenn die Königin geschwächt ist.
00:51:38: Und dann haben sie herausgefunden, zum Einmal, wenn sie sich die Königin angeguckt haben, dass die Virusinfektion dafür verantwortlich ist, dass sich die Eierstöcke der Königin zurückbilden, wodurch sie weniger Eier legen kann.
00:51:53: Das erklärt jetzt erstmal, warum der Virus ein Problem für die Königin ist, wo eigentlich der Mechanismus ist, warum die dann weniger Eier legt, weil eben die Eierstöcke schrumpfen.
00:52:03: Das ist ein Problem.
00:52:04: Aber gleichzeitig, und jetzt wird es interessant, produziert die erkrankte Königin in Folge dessen, in Folge dieser Erkrankungen und der kleineren Eierstöcke auch weniger Methyl-Oliath.
00:52:17: Das ist so ein Pheromon, also ein chemischer Botenstoff.
00:52:21: Das ist spannend.
00:52:22: Dieser chemische Botenstoff wird wahrgenommen von den Arbeiterinnen und das macht sie loyal und lässt sie arbeiten für die Königin und lässt sie die versorgen und lässt sie in gewisser Weise auch ruhig bleiben.
00:52:38: Ruhig bleiben im Sinne von sie haben ein ruhiges Gewissen, dass die Königin fleißig am Erhalt des Bienen Volkes arbeitet.
00:52:49: Jetzt haben aber die Wissenschaftlerinnen hier beobachtet, dass in dem Moment, wo dieser Methyl-Oliath-Spiegel absinkt und die Arbeiterinnen das nicht mehr so wahrnehmen, dass dieses Methyl-Oliath da so rumwabert, dass die Arbeiterinnen dann in dem Moment beginnen, eine Nachfolgerin aufzubauen.
00:53:10: Also quasi diese Pheromono-Reduktion ist das Signal für die Arbeiterinnen, die Königin schwächelt, wir müssen was tun.
00:53:18: Und die riechen das quasi.
00:53:21: und dann fangen die an, Nachfolgerinnen aufzubauen.
00:53:27: Und zwar
00:53:27: wie passiert das?
00:53:29: Genau, die bauen so mehrere große Brutzellen, neue Brutzellen in dem Stock und füttern die darin aufwachsenen Maden, so lange mit Gélé Royal, bis die fit sind, um eine neue Königin zu ferden.
00:53:44: Also die zwacken aber noch dieses... dieses Gellero ja für die Königin bestimmt ist, zwacken die sozusagen noch ab, um den Nachfolger aufzubauen.
00:53:54: Das ist richtig hinterhältig eigentlich.
00:53:57: Ja, allerdings.
00:54:00: Genau, damit ziehen sie dann quasi die Nachfolgerin hoch.
00:54:08: Und sobald die dann soweit ist, wird die dann eingesetzt als neue Königin und die andere wird.
00:54:16: Ja.
00:54:17: abgesetzt.
00:54:18: Und nicht mehr gefüttert?
00:54:20: Genau, wahrscheinlich nicht mehr gefüttert dann in dem Moment.
00:54:22: Und dann sehe ich die da hin.
00:54:23: Ich weiß nicht, ob die dann, also wie lebensfähig die dann eigentlich neu ist und wie lange die, wahrscheinlich ist die dann völlig ausgebrannt.
00:54:29: Wahrscheinlich
00:54:29: nicht viel, ne?
00:54:30: Ja, ihr seid dann ja eh diese Virus-Infektionen und dann wird nicht mehr viel passieren.
00:54:38: Aber das erklärt, also dieses Pheromonen, was wahrgenommen wird, erklärt halt wie... Wie das überhaupt sein kann, dass so koordiniert auf einmal in Sombinen vollgesagt wird.
00:54:49: Hier stimmt was nicht.
00:54:51: Wir müssen uns jetzt um eine Nachfolgerin kümmern und das dann auch wirklich koordiniert daran gearbeitet wird, zu sagen, okay, dann füttern wir hier eben die Neue nach.
00:55:00: Da finde ich irgendwie total faszinierend.
00:55:02: Also, wie das so eingerichtet ist von der Natur, dass die halt wahrnehmen, dass es nicht so günstig aussieht.
00:55:08: Weil, ich meine, die zählen ja nicht die Eier und sagen so, heute war die Produktion aber ein bisschen schlecht und morgen ist sie auch nicht so gut.
00:55:16: Jetzt müssen wir mal langsam was tun.
00:55:18: Aber diese Rückkopplung über die Pheromone ist halt super interessant, dass du da dann wahrnimmst, die ist nicht mehr so produktiv.
00:55:27: Und wir müssen was tun.
00:55:28: Wir brauchen Ersatz.
00:55:29: Nicht mehr so produktiv heißt, die legt nicht mehr so viele Eier?
00:55:32: Genau, ja.
00:55:36: Der Zusammenhang ist ja... Virus bewirkt, dass deine Eierstöcke kleiner werden und dadurch, dass du weniger Eierstöcke hast, produzierst du nicht mehr so viel Pheromone.
00:55:45: und dann merkt deine Population, dann folgt das, dass du schwächelst und dann ersetzen sie dich.
00:55:52: Aber weil du nicht mehr so viele Eier legen kannst, weil deine Eierstöcke geschrumpft sind, deswegen sind auch nicht mehr so viele Pheromone da.
00:56:02: Genau, jetzt könntest du natürlich, also das steht dann auch noch im Paper, dann kannst du natürlich jetzt so als Imker, könntest du natürlich jetzt sagen, okay, wenn du merkst so, okay, mein Volk schwächelt, dann kannst du entweder tatsächlich Methyl-Oliath künstlich dazu fügen quasi, dann beruhigst du die Arbeiter.
00:56:23: Bienen und die Mäutern dann nicht sofort.
00:56:25: Aber
00:56:26: das hilft
00:56:26: ja.
00:56:26: Genau, das ist keine Lösung.
00:56:29: Aber es ist natürlich interessant zu sehen, dass der Mechanismus so funktioniert.
00:56:32: Das kannst du machen.
00:56:33: Dann sind die Arbeiter entspannt und kümmern sich nicht um den Nachfolger und die Königin ist erst mal wieder safe.
00:56:41: Aber er nutzt natürlich im Volk nichts, weil Eier natürlich trotzdem nicht gelegt werden.
00:56:44: Das heißt, als Imkarin ist natürlich die... oder sollte die Lösung eher sein, natürlich drum kümmert es wieder mit diesem Virusinfektion aussieht und dass du die möglicherweise rechtzeitig bekämpft oder zu siehst, dass die gar nicht erst passieren.
00:57:02: Genau, Game of Thrones, ich fand das irgendwie interessant wie... Also...
00:57:10: Dass so was von alleine abläuft.
00:57:14: Als Kind denkt man ja immer naiv.
00:57:16: Die Bienenkönigin ist die Chefin im Staat.
00:57:20: Aber ist sie ja eigentlich nicht.
00:57:21: Sondern ist ja eher so die Gebärmaschine.
00:57:26: Eigentlich habe ich auch bei diesem Thema so gedacht.
00:57:29: Es ist halt schon grausam.
00:57:33: Wie fühlt man sich als... Gut, das ist natürlich jetzt... Die fühlt sich wahrscheinlich... Also nicht, ob man bei Bienen von Gefühlen sprechen sollte, aber wenn ihr ganzes Leben lang heißt, einfach nur noch der Eier rausdrücken.
00:57:48: Ich
00:57:50: habe übrigens gerade in einem Nehmensatz gelesen, bei ihrem Hochzeitsflug.
00:57:55: Paaren die sich mit bis zu zwölf Drohnen.
00:57:58: Dann haben sie schon mal ein bisschen Sperma-Varianz in ihrem Sperma-Sack.
00:58:03: Genau,
00:58:03: und zwar auch von verschiedenen Völkern.
00:58:08: Also hier steht was mal die jungen königin sind.
00:58:11: zunächst gewöhnliche schwester arbeit bin.
00:58:13: Fünf siebzig prozent verwandt.
00:58:16: also da gibt's wohl eine gewisse variation dann.
00:58:22: Ich war als wir im allgäu waren waren wir auch bei so einem ebenka und haben uns die.
00:58:25: ... die Bienenstöcke angeguckt und der hatte so Bienenstöcke, wurde die ... ... so Klappen öffnen konnte, sondern war da so eine Glasplatte ... ... und dann konnte du da so reingucken.
00:58:34: Das war auf der Mode heim und Hand weg auch.
00:58:36: Ah, cool, echt?
00:58:37: Da hat jemand, also da war jemand, der ... ... Honig verkaufte und der hatte auch einen Bienenstock dabei.
00:58:43: Was ich ein bisschen komisch fand, weil es gab keine Leitung nach draußen.
00:58:46: Die waren da halt in diesem Glaskasten.
00:58:48: Oh,
00:58:48: okay, das ist wahrscheinlich nicht so schön, ja.
00:58:51: Aber da war es halt spannend, weil der hat die aufgemacht und dann hat er kurz darauf geguckt und gesagt, hier ist die Königin.
00:58:57: Da fand ich irgendwie total bemerkenswert.
00:58:59: Also wenn er uns gezeigt hat, hat man sie auch erkannt, weil die irgendwie größer waren.
00:59:04: Ich glaube, die war sogar markiert.
00:59:06: Genau,
00:59:07: die sind markiert.
00:59:09: Und zwar je nach Jahr kriegen die einen weißen, gelben, roten, grünen oder blauen Punkt.
00:59:17: Das sind wir gerade bei einem blauen
00:59:18: Punkt.
00:59:19: Warum?
00:59:20: Ich glaube, damit man auseinanderhalten kann, aus welchem Jahr die sind, also wie alt die sind,
00:59:24: oder?
00:59:25: Also das rotiert halt immer durch.
00:59:26: Nächstes Jahr ist es wieder ein weißer Punkt.
00:59:28: Okay.
00:59:29: Ja genau, den hat er uns dann gezeigt und dann konnte man natürlich dem auch so ein bisschen folgen und hat die gesehen, aber sonst hätte ich in dem Gewusel, glaube ich, gar nichts gesehen.
00:59:36: Das war schon irgendwie beeindruckend.
00:59:39: Ja.
00:59:40: Auch diese Formen, also die bauen die ja selber, die Waben.
00:59:45: Ja, ja.
00:59:49: Genau, das war das erste Thema.
00:59:54: Dann kommen wir zum Science-Snack.
00:59:57: Uns wurde eine schöne Grafik geschickt, die mich irgendwie fasziniert hat, die ich dir gerne noch zeigen wollte und die euch auch angucken könnt, wenn ihr möchtet, die ist in den Show-Notes natürlich verlinkt, aber wir erklären euch auch, was man da sehen kann.
01:00:11: Es geht um den Energieverbrauch beim Reisen und zwar jetzt beim... Ich sollte nicht Reisen sagen, sondern eigentlich eher beim Bewegen, also beim Laufen zum Beispiel oder andere Tiere bewegen sich ja anders, Schwimmen, Fliegen, je nachdem.
01:00:26: Und da hast du zwei Arten von Energie oder Hauptarten von Energieverbrauch, zum einen musst du gegen Schwerkraft ankämpfen und zum anderen willst du dich vorwärts bewegen.
01:00:35: und die zwei Sachen stehen so ein bisschen auch, ja, die addieren sich auf und entscheidend ist halt wie effizient du dich eigentlich bewegen kannst.
01:00:46: Und da gibt es in Scientific American also die die Zeitschrift gibt es ein ganz ganz tolles Diagramm.
01:00:52: Hast du da mal auf den link geklickt?
01:00:54: Ja, ich habe es gerade auf öffnen und versuche dieses Diagramm zu
01:00:56: verstehen.
01:00:57: Genau, wenn er also nicht nicht ganz oben das Bild hat, ist nur ein Ausschnitt sondern unten.
01:01:01: Ja, da ist er
01:01:01: drunter,
01:01:03: genau.
01:01:03: Da gibt es
01:01:06: das Gewicht.
01:01:08: Genau, in Kilogramm, ja.
01:01:10: Und auf der Y-Achse kostet man Calorien pro Gramm pro Kilometer.
01:01:17: Genau, also je mehr du Distanz zurücklegst, desto mehr Calorien kostet das.
01:01:23: Und je nachdem wie viel du wiegst natürlich auch.
01:01:27: Deswegen Calorien pro Gramm pro Kilometer, die du bewegst.
01:01:33: Jetzt kann man sich halt angucken, auf dieser Grafik je tiefer du bist, also je weniger Kalorien du brauchst für die Fortbewegung, desto effizienter bist du als Lebewesen.
01:01:45: Und dann ist als allererstes mal, das haben sie schön eingefärbt irgendwie so in verschiedenen Farben.
01:01:51: Sieht man schon mal, dass ganz oben am wenigsten effizient, aber da muss man differenzieren, also da sind immer ganz relativ große Bereiche und Da siehst du schon mal die Läufer und die Renner.
01:02:05: So, das ist nicht besonders effizient.
01:02:07: Kann man sich vorstellen, du musst dich auf den Beinen halten, du musst die Beine nach vorne bewegen und so.
01:02:13: Das kostet schon Mühe.
01:02:15: Und das ist eine so eine Fläche, die sie ja eingefärbt haben.
01:02:19: Invalid ist halt pink, wahrscheinlich.
01:02:21: Ja, und sehr pink.
01:02:23: Uneffizient ist die Maus zum Beispiel oder Lemminge, alles mit kurzen Beinen.
01:02:30: Die Ratte ist nicht so besonders effizient und im Gegensatz dazu sind zum Beispiel Pferde oder Menschen schon relativ effizient.
01:02:38: Je länger die Beine sind desto effizienter ist das Fortbewegen, weil du halt mehr Distanz mit einem Schritt machen kannst.
01:02:46: Ja auch gemessen am Körpergewicht und so.
01:02:48: Genau.
01:02:50: Aber insgesamt, also der Mensch ist eigentlich schon ganz gut dabei, muss man sagen, so auch im direkten Vergleich zu anderen Lebewesen, die sich anders fortbewegen, zum Beispiel den fliegenden Lebewesen.
01:03:03: Da kann man sich ja auch vorstellen, dass zum Beispiel, also was ist hier die Taube zum Beispiel, ist relativ effizient unterwegs.
01:03:13: Ähnlich effizient wie der Mensch, würde ich sagen, kann man sich auch vorstellen, so fliehen kann ja, wenn es so gleites auch recht effizient sein, da kann
01:03:22: es eigentlich
01:03:23: ganz gut unterwegs sein.
01:03:28: Jetzt gibt es noch Lebewesen, die noch energieeffizienter sind als der Mensch in seiner Fortbewegung, zum Beispiel der Lachs oder Fische im allgemeinen Wasserlebewesen, denn die werden getragen vom Wasser im Wesentlichen und müssen sich nur fortbewegen, die gleiten ja im Wasser.
01:03:44: Wir haben weniger Schwerkraftprobleme.
01:03:46: Genau, gegen die Schwerkraft müssen die schon mal nicht ankämpfen.
01:03:50: Die schweben im Wasser und müssen sich im Prinzip nur fortbewegen.
01:03:55: Klar, Wasser hat auch einen gewissen Widerstand, gegen den musst du arbeiten.
01:03:59: Aber so ein Lachs, der hier aufgeführt ist, der ist einfach deutlich effizienter als der Mensch.
01:04:06: Und jetzt, was mich erstaunt hat, ist Fahrzeuge sind hier auch noch im Vergleich zu den Tieren abgebildet.
01:04:12: Und Fahrzeuge sind erstaunlich im Vergleich zu vielen, vielen Tieren erstaunlich effizient.
01:04:18: Und auch so Fahrzeuge würde sagen, okay, da hätte ich jetzt nicht mit gerechnet.
01:04:23: Also so ein Auto zum Beispiel ist effizienter in der Fahrtbewegung als ein Hund.
01:04:28: Oder ein Selbstflugzeug.
01:04:34: Ein Helikopter ist effizienter als ein
01:04:37: Hase.
01:04:38: Genau, ja.
01:04:39: Also alles natürlich immer im Verhältnis, also zum Gewicht.
01:04:46: Aber das ist schon selber eindruckend, wie effizient eigentlich technische Geräte sind.
01:04:52: Und der Gag, warum ich das jetzt erzähle, weil ich dazu faszinierend finde, ist... Das Effizienteste, zumindest was hier in dieser Selektion gezeigt wird, aber es zeigt auch, das bezieht sich schon auf ein sehr breites Spektrum der Fortbewegungsmöglichkeiten ist.
01:05:11: Was extrem effizient ist, ist der Mensch auf einem Fahrrad.
01:05:16: Also Fahrräder ermöglichen uns Menschen halt uns eher so wie Fische oder ja wie Fische zu bewegen, weil wir gleiten können, so der Fisch auch im Wasser gleiten kann, können wir halt durch die Räder, die sich drehen, wenn wir uns erst mal angeschoben haben, wenn wir uns erst mal angetreten haben, können wir auch gleiten und dahin gleiten.
01:05:39: Und wir müssen uns auch nicht so wirklich gegen die Schwerkraft abstützen, denn wir sitzen ja.
01:05:44: Also wir haben Sitz, wir sitzen auf diesem Rahmen.
01:05:46: Das heißt, der Rahmen arbeitet auch schon gegen die Schwerkraft.
01:05:50: Und das bedeutet, das Fahrrad an sich verwandelt uns Menschen in hocheffiziente Landbewegungsmaschinen.
01:06:00: Und zwar deutlich
01:06:01: effizienter als Autos oder andere Fahrzeuge.
01:06:06: Der einzige Nachteil ist noch unsere klobige menschliche Form.
01:06:09: Also wir haben relativ, wir sind nicht gerade windströmlinienförmig, das heißt, wir haben eher so... Überlegt
01:06:14: immer, was so ein Lachs auf einem Fahrrad leisten könnte.
01:06:17: Genau, ja.
01:06:19: Nee, aber was hier als Beispiel dann noch angeführt sind, sind so Velo-Mobile, also so verkleidete Fahrräder, dann bist du halt noch mal effizienter, dann bist du auf diesem Diagramm noch mal weiter unten.
01:06:32: Aber Fahrradfahren ist wirklich brutaleffizient.
01:06:37: Was mich da ein bisschen wundert ist, dass das der Mensch im Velomobil ist leichter als der Mensch auf dem Fahrrad.
01:06:45: Ist so ein Velomobil.
01:06:45: Das ist komisch, da hatte ich auch nicht gedacht.
01:06:50: Das ist ein bisschen komisch.
01:06:51: Das
01:06:51: ist komisch, da ist er recht.
01:06:54: Andererseits,
01:06:55: ich weiß nicht, das ist die Frage, was für ein Fahrrad nimmt man da an?
01:06:58: Und was wiegt
01:06:59: das Velomobil?
01:07:01: Vielleicht, aber ich kann mir nicht vorstellen, da hat es so voll verkleidet.
01:07:05: Oder sind die beiden Punkte vertauscht?
01:07:07: Vielleicht haben sie so ein bisschen
01:07:08: verschoben, damit man die voneinander unterscheiden kann, aber dann
01:07:11: wird es ja
01:07:14: trotzdem komisch.
01:07:14: Ich gebe mal eben Gewicht-Welomobil ein.
01:07:18: Ich kann mir nicht vorstellen, dass er unter zehn Kilo wiegt oder so.
01:07:22: Naja, hier steht Gewicht vom Welomobil, liegt üblicherweise zwischen zwanzig und vierzig Kilo.
01:07:26: Das ist ja schon deutlich mehr als mein Fahrrad.
01:07:29: Ja, da ist es recht.
01:07:30: Das ist komisch.
01:07:31: Guck mal, hast du gleich den Fehler im Diagramm aufgedeckt.
01:07:35: Und kaputt das Thema.
01:07:40: Aber trotzdem bin ich total spannend.
01:07:43: Wie effizient wir sind auf so einem Fahrrad.
01:07:47: Da bist du halt eine Größenordnung effizienter als ein Hund.
01:07:57: als ein Flugzeug auch zum Beispiel.
01:07:59: Aber gut, das überrascht vielleicht nicht.
01:08:00: Flugzeug kann man sich vorstellen.
01:08:02: Aber auch ein Auto im Vergleich ist halt deutlich weniger effizient.
01:08:08: Du bist effizienter als ein Fisch im Wasser.
01:08:11: Ja, das ist krass.
01:08:12: Ja, das stimmt.
01:08:14: Wobei dir natürlich auch in einem Medium schwimmt, was ein bisschen mehr Widerstand.
01:08:19: Ich hätte tatsächlich, wahrscheinlich hätte ich vermutet, dass es fliegende Tiere gibt, die effizienter sind.
01:08:25: Ich hätte so gedacht, Weiß ich nicht, so ein Zugvogel, der einfach so mit wenigen Flügelschlägen auskommt, um dann erstmal wieder so ein bisschen durch die Luft zu gleiten.
01:08:37: Ist das hier aber auch nicht aufgeführt in dem Diagramm?
01:08:40: Ja, der Zugvogel jetzt nicht explizit, aber andere Vögel.
01:08:47: Also ich glaube jetzt nicht,
01:08:48: dass die... Ja, andere schon.
01:08:50: Also weil die Fläche, die hier als fliegende Tiere angegeben ist, die geht ja einfach auch nur bis zur
01:08:55: Taube
01:08:56: und nicht weiter.
01:08:56: Ich glaube, wenn es da noch was Besseres gibt, hätten sie das hier aufgeführt.
01:09:01: Auf der anderen Seite sind die einfach auch super leicht gebaut, die Vögel und da das hier ja Kalorienprogramm pro Kilometer
01:09:12: ist,
01:09:14: selbst wenn die effizient arbeiten, ja, ich weiß es auch nicht.
01:09:19: Die Fruchtfliege ist nicht so effizient oder die die Biene, wo wir jetzt gerade mal über die Biene gesprochen haben, die müssen ganz schön arbeiten.
01:09:28: Also kleiner Körper wenig, also die gleiten ja auch wenig.
01:09:31: Ja, das stimmt.
01:09:35: Unsere Zugvögel, die machen das ja häufig dadurch, dass die so Informationen
01:09:41: fliegen.
01:09:43: Vielleicht ist der einzelne Vogel an sich dann auch nicht so effektiv.
01:09:46: Stimmt, das steht hier natürlich nicht drin.
01:09:48: Informationsflüge ist wahrscheinlich noch mal was anderes.
01:09:51: Aber dann hat der Mensch auf dem Fahrrad natürlich auch noch mal einen Vorteil, wenn er da auf Windschatten fährt.
01:09:55: Genau, der Windschattenfahrer.
01:09:59: Genau, was hast du uns schönes mitgebracht?
01:10:02: Ich habe ein Thema mitgebracht mit dem Titel, kann Spuren von Nüssen enthalten.
01:10:07: Gefährlich für mich.
01:10:09: Ja, gefährlich für mich.
01:10:10: Also genau in diesem Thema geht es irgendwie um den ersten echten Todeslaser.
01:10:19: Ein Laser, der Spuren von Nüssen enthalten kann.
01:10:24: Fangen wir mal vorne an, um den Aspekt dieses Papers zu verstehen, müssen wir uns noch mal kurz ins Gedächtnis rufen.
01:10:30: Das haben wir bestimmt schon mal erklärt, aber wir müssen uns trotzdem noch mal machen, damit wir verstehen, was hier überhaupt gemacht wurde in dem Paper.
01:10:35: Wie Laser funktionieren?
01:10:38: Oder was das Besondere an Lasern ist.
01:10:41: Die Kernkomponente eines jeden Lasers ist ja ein laserfähiges Material.
01:10:46: Zum Beispiel bei den ersten Lasern waren das Rubine, also Rubinstäbe.
01:10:52: Und dieses Material, das halt laserfähig ist, hat die Eigenschaft, Licht zu verstärken.
01:10:59: Stark vereinfacht runtergebrochen.
01:11:00: Denn Laser steht, also die Laser ist ein Akronym, das steht für Light Amplification by Stimulated Emission of Radiation.
01:11:09: Wie macht es das?
01:11:11: Also wie verstärkt es Licht?
01:11:14: Beziehungsweise was ist die besondere Eigenschaft?
01:11:16: Also was ist dieses Laser fähig?
01:11:18: Die besondere Eigenschaft ist in dem Material die Energiestruktur des Materials bzw.
01:11:25: der Atome, die es erlaubt eine sogenannte Besetzungsinversion herzustellen.
01:11:32: Und damit ist alles klar.
01:11:33: Deshalb funktionieren Laser?
01:11:35: Weil Besetzungsinversion.
01:11:37: Ja, nein, ein bisschen genauer.
01:11:39: Was bedeutet Besetzungsinversion?
01:11:41: In einem Atom oder einem Atom verbunden, also z.B.
01:11:44: einem Festkörper oder einem Gas oder so, da kann ein Elektron oder generell einen elektronen Atom, kann verschiedene Energielevel besetzen.
01:11:53: Also man kann, wenn man sich ein Atom stark vereinfacht, vorstellt als einen Kern mit ganz vielen Elektronen drumherum, dann kann man die Elektronen, die drumherum schwirren, in verschiedene ... Energiezustände anregen, die nicht der Grundzustand sind.
01:12:07: Also wenn so ein Atom vor sich hin vegetiert und da so rum liegt, dann ist es in seinem Grundzustand.
01:12:12: Und wenn man Energie in das Atom einkoppelt, sei es jetzt durch Licht oder ähnliches, dann kann man die Elektronen des Atoms auf höhere Energielevel heben, die nicht der Grundzustand sind.
01:12:24: Da... Bleiben die aber nicht ewig, sondern irgendwann wollen die wieder in ihren ursprünglichen möglichst energiegeringen Zustand zurück.
01:12:32: Und wenn die Elektronen im Atom wieder auf ihren Grundzustand zurückfallen, dann imitieren sie einen Photon, das in seiner Energie, also in der Frequenz der Energie entspricht, die zwischen den beiden Energieniveaus des Atoms steht.
01:12:50: Das benutzt man auch haben wir auch schon ganz ganz oft gesagt für im Labor so für optische Emissions spektroskopie weil diese dieses Licht das die Atome aussenden ist für die entsprechenden Atome charakteristisch oder für die Moleküle.
01:13:06: Und dann kann man halt an dem ausgesendeten Licht untersuchen was man denn da hat.
01:13:11: Im Allgemeinen sind in so einem Material immer mehr Grundzustände besetzt wenn man so mehrere Atome hat als angeregte Zustände.
01:13:20: Es sei denn, man hat ein Material, das eine Besetzungsinversion möglich macht durch seine Energiestruktur, also durch die möglichen Energieniveaus, die es in diesem Material gibt.
01:13:31: Eine Besetzungsinversion heißt, dass mehr oder viele Grundzustände, quasi viele Atome in einem angeregten Zustand sind und nicht im Grundzustand.
01:13:42: Und zwar die Mehrheit quasi.
01:13:44: Das Material hat also die Eigenschaft, dass die angeregten Zustände sehr lange stabil bleiben, so dass man, wenn man da geeignet Energie einspeist in das Material, also in das Lasermaterial, diese in Besetzungsinversion erzeugen kann, dass halt mehr Atome im angeregten Zustand sich befinden.
01:14:05: Kann man sich so ein bisschen vorstellen, wie eine große Kiste mit gespannten Mäuse fallen.
01:14:11: Ja,
01:14:12: okay.
01:14:13: So hat mal die Sendung mit der Maus, Atomspaltungenerze, genau, Radioaktivität ist was anderes.
01:14:18: Aber er hat so ein bisschen Ähnlichkeit dazu.
01:14:20: Wir haben ganz, ganz viele Atome.
01:14:22: Man pumpt Energie da rein, zum Beispiel in Form von Licht.
01:14:25: Und im Lasermaterial schafft man es dann, dass man mehr Atome in einen angeregten Zustand versetzt.
01:14:31: Und die bleiben auch lang genug stabil, dass man irgendwann eine Mehrheit von angeregten Atomen hat, im Gegensatz zu den nicht angeregten Atomen.
01:14:42: Und genau das ist die Grundvoraussetzung für ein Laser, denn irgendwann fällt eins dieser angeregten Atome wieder in seinen Grundzustand zurück und imitiert dabei ein Photon.
01:14:53: Wenn dieses Photon jetzt an den anderen angeregten Atomen sozusagen vorbeikommt und mit den Wechsel wirkt, dann regt es diese angeregten Atome dazu an, auch wieder in den Grundzustand zurückzufallen.
01:15:05: Und es wird ein weiteres Photon imitiert, dass Genau die gleiche Wellenlänge, Phase und Richtung hat, wie das erste Photon, das diese Emission angeregt hat.
01:15:15: Und das passiert immer wieder.
01:15:16: Also die Photonen fliegen durch das Material, treffen immer wieder auf angeregte Atome und dadurch werden immer mehr Photonen imitiert, die die gleiche Wellenlänge, gleiche Richtung, gleiche Phase und so weiter haben.
01:15:31: Und dieses Licht ist dann das Laserlicht.
01:15:35: Jetzt muss man sagen, packt so ein Lasermaterial dann meistens noch in einen Resonator, d.h.
01:15:43: zwischen zwei
01:15:44: Spiegel,
01:15:45: damit die Photonen, die imitiert werden, immer wieder hin und her durch das Lasermaterial laufen, dass die ganze Zeit mit Energie vollgepumpt wird, damit wieder möglichst viele Atome in diesen angeregten Zustand kommen und dadurch, dass die Photonen immer wieder hin und her dadurch fetzen, regen die immer mehr Photonen an, die imitiert werden, die alle die gleiche Wellen länger haben und so weiter.
01:16:07: Wenn man jetzt einen dieser beiden Spiegel von dem Resonator halbdurchlässig macht, kann man an der Stelle halt die Photonen oder ein Teil der Photonen auskoppeln und das ist der Laserstrahl, den man hat.
01:16:18: Also man braucht z.B.
01:16:20: bei einem klassischen Laser ein Laser-Medium, das diese Besetzungs-Inversionen erzeugen kann und man braucht einen Resonator, um das so lange zu verstärken, bis man genug Photon zusammen hat, dass man den Strahl auskoppelt.
01:16:35: Der grundlegende Mechanismus, also Lasermaterial, Besetzungsinversion durch Pumpen, also Pumpen im Sinne von man muss irgendwie Energien das System reinstecken.
01:16:43: Das kann man je nach Laserart auf verschiedenste Arten machen durch eine Gasentladung, durch einen anderen Laser, durch direkt einen Strom in so Laserdioden und so.
01:16:54: Man kann Laser mittlerweile auf ganz ganz viele Arten bauen.
01:16:58: alle gemeinsam haben, aber diese Besetzungsinversion, die dadurch zustande kommt, dass mein Energiesystem rein hemmert.
01:17:04: Und dann den Resonator hat, wo das Ganze hin und her geht und sich verstärkt und man das Ganze irgendwann auskoppelt.
01:17:11: Das besondere an Laserlicht ist, dass es kohärent und monochromatisch ist.
01:17:16: Das heißt, kohärent, wie gesagt, die haben alle die gleiche Wellenlänge und die sind alle im Gleichtakt unterwegs, die Photonen.
01:17:25: Deshalb eignet sich dieses Licht so wunderbar, um damit zum Beispiel Entfernungen zu messen oder Vibrationen zu messen.
01:17:33: Also man kann damit wunderbar messen, weil dieses Licht nur eine Geschmacksrichtung hat, wenn man so möchte.
01:17:41: Ja,
01:17:42: wüsste nicht, wie es ist.
01:17:44: Eine Farbe, eine...
01:17:46: Genau.
01:17:49: Das reicht jetzt auch im Wesentlichen.
01:17:50: Also wir haben den grundlegenden Mechanismus, sag ich mal, verstanden, wie Laser funktionieren.
01:17:54: und jetzt kommen wir zum eigentlichen Paper.
01:17:57: Das Paper hat einen wunderschönen Titel, der im Grunde auch schon sagt, worum es geht.
01:18:01: Es heißt, the biomaterial based random laser achieved by peanut kernel doped with birk leaf derived carbon dots.
01:18:11: Also zu Deutsch sowas wie ein biomaterial basierter Zufallslaser realisiert durch einen Erdnusskern, gedobt mit Carbon Dots aus Birkenblättern.
01:18:24: Okay.
01:18:27: Schön, ne?
01:18:27: Es ist ein biologisch abbaubarer Laser, den wir ja haben.
01:18:31: Erschien ist das Ganze in Nano Photonics am zehnten neunten von Forschern aus China und Schweden.
01:18:39: Du hast richtig gehört, es sind Erdnüsse und Birkenblätter.
01:18:42: Es ist quasi dadurch, dass Erdnüsse enthalten ist, so was wie der erste echte Todeslaser.
01:18:48: Zumindest für Leute mit Erdnüsse.
01:18:49: Ah, okay.
01:18:53: Es handelt sich hier aber nicht um den klassischen Laser, wie wir den gerade beschrieben haben, sondern um den Zufallslaser.
01:18:59: Bei mich heißt die Dinge auch... random laser habe ich
01:19:02: gerade im titel gehört.
01:19:03: ich weiß gar nicht was ein random laser ist.
01:19:05: ehrlich gesagt
01:19:06: wusste ich auch nicht bis ich das thema hier gefunden habe.
01:19:08: ich hatte auch jetzt habe ich vergessen mit aufzuschreiben.
01:19:10: ich muss einmal noch kurz mal schnell gucken ob ich den rivik pediatrikel aufrufen kann und dort auf die schnelle finde.
01:19:17: die gibt es nämlich noch gar nicht so lange.
01:19:19: dieses prinzip das war irgendwann Anfang der zweitausender oder so.
01:19:24: also es ist nicht so ungewöhnlich dass uns das jetzt nichts.
01:19:28: nichts sagte
01:19:30: Warte mal.
01:19:32: Zufallslaser.
01:19:34: Während meiner Recherche hatte ich es irgendwo gesehen, aber ich finde es jetzt auf die Schnelle nicht mehr.
01:19:42: Ist doch nicht so wichtig.
01:19:43: Ist auf jeden Fall nichts, also nichts, was so alt ist wie tatsächlich.
01:19:48: Also Laser hat man ja seit den Sechzigern, glaube ich, den Ersten gehabt.
01:19:52: Ja, bestimmt.
01:19:53: Stimmt das so grob?
01:19:54: Ja.
01:19:57: Und die sogenannten Zufallslaser oder auch Random Laser, die gibt es noch nicht ganz so lange.
01:20:01: Also gibt es auch schon auch diverse, die schon gebaut wurden, auch schon aus Biomaterial und so weiter.
01:20:08: Aber noch nicht so wie hier jetzt beschrieben in dem Thema.
01:20:12: Was ist denn überhaupt ein Random Laser?
01:20:18: Das ist ein Laser, der, also ich habe es vorher noch nie gehört, der Keinen Resonator benötigt.
01:20:25: Ich hoffe, ich gebe das hier halbwegs richtig wieder.
01:20:27: Wenn einer von euch wirklich mit Random Lasern arbeitet, ergänzt es bitte in den Kommentaren.
01:20:31: Das ist ein Laser, der benötigt keinen Resonator.
01:20:35: Das Funktionsprinzip, also Brut hier auf mehrfach Streuung.
01:20:41: Das heißt, wir haben kein Laser Material, wo der Laser oder der Laserstrahl durch zwei Spiegel immer wieder durch das Laser Material geschickt wird, sondern hier passiert das durch Streuung.
01:20:53: Das heißt, das Material des Random Lasers enthält gleichzeitig ein laserfähiges Medium, so was wie Farbstoffmoleküle, Nanopartikel oder Quantenpunkte, also irgendetwas, wo wir eine Besetzungsinversion drin erzeugen können, durchpumpen.
01:21:07: Und wenn das Material gepumpt wird, Und die Besetzungs-Inversion erzeugt wird und dann irgendwo ein Foto imitiert wird, dann fliegt das nicht einfach so durchs Material, sondern es wird innerhalb des Materials direkt wieder gestreut, das heißt abgelenkt.
01:21:22: Man kann sich das so vorstellen.
01:21:25: Also nehmen wir mal, wir haben eine Rosinkuchen und eine Rosine imitiert ein Foton, dann fliegt das irgendwie durch den Rosinkuchen durch.
01:21:36: wird gestreut und trifft wieder eine Rosine, wo die nächste, also wo halt der, das nächste Photon rauskommt.
01:21:42: und das geht immer so weiter und das fliegt die ganze Zeit durch den Rosinenstuben durch.
01:21:49: Weil es immer wieder wie so ein Ping-Pong-Ball an allen möglichen Ecken und Kanten halt abgelenkt wird.
01:21:55: Aber auf dem Weg immer wieder an angeregten Atomen vorbeikommt und immer wieder neues Photon mitnimmt.
01:22:03: Das halt genau wie im Lasermaterial angeregt stimuliert imitiert wurde.
01:22:07: Das führt dazu, dass diese Photonen an relativ vielen angeregten Punkten vorbeikommen.
01:22:15: Und zwar nicht, weil es wie im klassischen Laser immer zwischen zwei Spiegel hin und her geht, sondern, weil die Photonen die ganze Zeit im Material durch die Gegend fliegen, weil die gar nicht besonders weit kommen, sondern so einen Random Walk machen und immer wieder irgendwo gestreut werden.
01:22:30: und sich die ganze Zeit im Material aufhalten, bis sie irgendwann durch Zufall mal an die Oberfläche kommen.
01:22:36: Also diesen
01:22:36: Auskoppel.
01:22:37: Genau, und dann Auskoppel.
01:22:38: Krass.
01:22:39: Und das hat dann zwei Effekte.
01:22:41: Zum einen brauchst du keinen Spiegel, keinen Resonatoren.
01:22:43: Genau.
01:22:43: Also so ein Material an sich ist schon so eine Art ungerichteter Resonator, weil das denen alle richtig geht.
01:22:49: Richtig, genau.
01:22:50: Und, wenn ich das richtig verstanden habe, was ja, würde ich sagen, fast ein Nachteil ist, das kann aber... Überall rauskommen.
01:22:58: Richtig.
01:22:58: Da hast du nicht einen Laser-Pointer so mit oder bei deiner Präsentation zeigen kannst, sondern es geht in alle Richtungen.
01:23:05: Der leuchtet überall.
01:23:05: Genau.
01:23:06: Was ein Nachteil sein kann, aber ja eigentlich auch ein geiler Vorteil.
01:23:09: Du hast einen Laser, der in alle, fast wie so eine Laserglühbirne.
01:23:14: Richtig, genau.
01:23:14: Und ich hab ja auch gefragt, wofür will man das haben, so generell diese Zufallslaser.
01:23:19: Ich hab da jetzt nicht zu
01:23:20: viel zu den Zufall, weil die ...
01:23:22: Ja, Random.
01:23:23: Weil die so einen Random-Walk machen, glaub ich.
01:23:25: Also ich nehme an, da kommt der Begriff dann her.
01:23:27: Also ich dachte jetzt, weil sie zufällig in irgendeine Richtung ballern, aber beides hat natürlich in gewisser Weise ... ist das Gleiche eigentlich, ne?
01:23:35: Ja,
01:23:35: im Grunde ist es das Gleiche, genau.
01:23:36: Ähm, und ... Man benutzt solche Lichtquellen wohl unter anderem, um sich biologische Proben anzugucken, weil man da eine, also je nach, da habe ich nicht so richtig hundert Probe verstanden, aber je nach Zusammensetzung oder Art des Random Lasers kann man entweder eine breite oder eine sehr spitze Koherenz haben in dem Licht.
01:24:01: Also es kommt, es kommt irgendwie, ich hatte gelesen, es kommt weniger zu so Artifaktbildungen, wenn man sich Also so Sparkeldinger.
01:24:12: Also weniger zu Interferenzeffekten, weil das weniger gerichtet ist.
01:24:17: Da sind wir aber bei der Anwendung.
01:24:18: Also halten wir fest, diese Random Laser sind im Grunde ein Material.
01:24:24: dass man auch pumpen muss, also wo du auch in Falle dieses Papers hier auch mit einem Laser draufstrahlst schon, also mit einem Gerichten, das Material dann aber dadurch halt gepumpt wird und angeregt wird und du eine andere Wellenlänge emitierst und zwar in alle Richtungen, weil das ganze Ding anfängt zu leuchten mit Laserlicht.
01:24:47: Und genau so ein Random Laser, wie gesagt, das sind jetzt nicht die ersten, gab es vorher auch schon aus Biomaterialien, aber aus sehr exotischen, irgendwelche Überbleibsel von irgendwelchen Korallen oder so, also irgendwas teures, aufwendiges und so.
01:25:02: So ein Random Laser, komplett biokompatibel und nur aus Biosachen, haben die Forscher hier jetzt aus Birkenblättern und Erdnüssen gebaut.
01:25:11: Dafür haben sie Erdnusskerne genommen und in kleine Würfel geschnitten, also ein paar Millimeter große Stücke.
01:25:21: Warum Erdnüsse?
01:25:22: Weil Erdnüsse in ihrer Mikrostruktur sehr unregelmäßig sind und der Erdnusskerne sich deshalb wundervoll als Streumaterial eignet für das Laserlicht.
01:25:32: Ja, dann haben sie aus Birkenblättern in einem wohl einfachen chemischen Prozess.
01:25:37: Das war ein vorhergegangenes Paper, das sie da schon gemacht haben.
01:25:41: Das habe ich nicht gelesen.
01:25:42: Aber sie haben aus Birkenblättern in einem, wie sie beschrieben haben, einfachen chemischen Prozess, indem sie es irgendwie in Alkohol aufkochen und irgendwelche funktionalen Gruppen dran kleben.
01:25:51: So Grafit-Nanopartikel hergestellt, die funktionale Oberflächen haben, die stark floristieren können und ein gutes, also sich gut als Lasermaterial eignen, als aktives.
01:26:01: Medium sozusagen.
01:26:05: Diese Lösung aus diesen Grafit-Nanopartikeln, aus den Birkenblättern, gelöst in Alkohol, haben sie dann mit Mikroinjektion in verschiedenen Tiefen und verschiedenen Konzentrationen in die Erdnuss-Kernproben injiziert
01:26:22: und
01:26:24: mit so Nadeln.
01:26:26: Also Erdnusskern, kleine Naht, also im Grunde wie so ein Tätowiermaschinesart aus, also mit einer kleinen Nadel halt die Flüssigkeit in die Erdnüsse injiziert in verschiedene Tiefen, verschiedene Konzentrationen.
01:26:38: Dann wurden die Erdnüsse anschließend getrocknet, sodass der Alkohol und alles wieder daraus verdampft und am Ende nur diese funktionalen Kohlenstoffpartikel zurückbleiben.
01:26:48: Außerdem bilden sich durch das trocknen kleine Hohlräume in den Kernen, die die Streuung von dem Licht noch mal zusätzlich begünstigen.
01:26:58: Und je nach Tiefe und Konzentration der Partikel konnten die Forscher jetzt hier verschiedene Arten oder verschiedene Charakteristika von Random Lasern herstellen.
01:27:08: Also die bei verschiedenen verschiedenen Energie Leveln quasi angefangen haben laserlich zu imitieren.
01:27:17: Verschieden Spitz also entweder breite Kohrenz oder spitze Kohrenz.
01:27:22: und ja sie konnten jetzt quasi.
01:27:26: aus diesen einfachen Materialien Laser bauen, die komplett biokompatibel sind.
01:27:31: Steht da eigentlich, wie hell muss ich mir die Dinger vorstellen, weißt du das?
01:27:38: Du kannst mal drauf klicken, das Paper ist Open Access, da sind Bilder von den Proben drin.
01:27:44: Ich muss selber kurz drauf klicken.
01:27:45: Hab ich noch, ah, warte, ich hab den falschen Link in die Schande gepackt.
01:27:51: Weil vorhin, als ich das ... Vor ein paar Tagen, als ich das vorbereitet habe, das Paper, da war die Seite des Verlags nicht zugänglich.
01:28:03: Aber jetzt kann ich da drauf klicken, ne?
01:28:05: Ja, ich hab da Pappmet verlinkt.
01:28:07: Ach so, okay.
01:28:07: Warte mal, der richtige ... Harte, ich schmeiß da schnell noch den richtigen Ring rein.
01:28:13: Den habe ich mir vergessen auszutauschen.
01:28:19: Jetzt kannst du einmal drauf klicken.
01:28:21: Ja, ich bin einfach der Deu gefolgt.
01:28:22: Also ich habe es auch so gefunden.
01:28:23: Ja, oder so.
01:28:24: Genau.
01:28:24: Ja, und da siehst du, wenn du ein bisschen runter scrollst, ist einmal oben mit der Nadel die Partikel, die indiziert wurden.
01:28:31: Und darunter siehst du die rot leuchtenden Erdnussstücke.
01:28:35: Ja, krass.
01:28:39: Ja, okay, also... Ist jetzt ein bisschen schwer zu sagen, wie hell die sind.
01:28:43: Also, ich könnte es ja auch jetzt nicht, weiß ich nicht, wäre es schwer, irgendwas zu schreiben, damit ich einen Eindruck habe, wahrscheinlich müsste man das halt mal sehen.
01:28:51: Ja, genau.
01:28:52: Oder du müsstest irgendwie Vergleiche sehen oder so.
01:28:55: Aber man sieht schon die, also das ist ganz witzig, weil man sieht schon das komplette Erdnussstück Rotleuchten.
01:29:01: Ja, ja, ja.
01:29:04: Das ist echt
01:29:05: witzig.
01:29:06: Ja, finde ich auch ganz witzig.
01:29:07: Abgesehen davon, dass es witzig ist, hat es natürlich auch technische Anwendungen, wofür man das benutzen kann.
01:29:15: Und ein paar davon sind relativ naheliegend, ein paar sind sehr exotisch, wie ich finde.
01:29:20: Naheliegend ist, das Ganze in der Medizin und in der Biologie zu benutzen, weil es halt komplett biokompatible kleine Lasers sind.
01:29:29: die man halt relativ problemlos in gewebe und so unterbringen kann.
01:29:34: das zweite was ich erstaunlich finde und auch eine witzige anwendung ist man kann damit fälschungssicherer optische etiketten machen denn die bei dem herstellungsprozess entstehenden mikrostrukturen in der erdnuss sind random und nicht reproduzierbar und damit fälschungssicher.
01:29:54: Das heißt, man kann für besondere Dokumente oder Kunstwerk oder sonst irgendwas, könnte man quasi optische Etiketten bauen, die fälschungssicher sind, weil die einzigartig sind, weil die auf der jeweiligen Struktur der Erdnuss beruhen.
01:30:08: Ah, krass, ja.
01:30:10: Und hier haben wir, jeder Erdnuss hat so ihren eigenen Fingerprint, wenn er so will.
01:30:14: Genau, ja, genau.
01:30:16: Und die krisse halt auch nicht ein, also du kannst sie nicht gezielt genauso erstellen.
01:30:23: Ja.
01:30:24: Okay, krass.
01:30:25: Ja, war schön.
01:30:27: Also, krass.
01:30:29: Dinger gelernt.
01:30:30: Also, kann man sich richtig vorstellen, dass es dafür viel Anwendung gibt.
01:30:34: erstmal, oder?
01:30:35: Ja.
01:30:35: So Laser, die in alle Richtungen.
01:30:37: Also, ist ja jetzt ein bisschen schwer zu sagen, wie hell die sind.
01:30:40: Also, man sieht Bilder, aber das kann ja alles bedeuten.
01:30:42: Ist ja die Frage, wie lange du die belichtet hast.
01:30:46: Jetzt beim schnellen Durchscannen habe ich tatsächlich auch nicht gefunden, dass die irgendeine Angabe zur Helligkeit machen würden.
01:30:51: Also, damit man sich mal mit so einem Laser... klassische Laser vergleichen könnten, wo man ja einen Gefühl dafür hat, wir sind.
01:31:00: Aber weil ich denke so, also kann man daraus einen Monitor bauen, sag ich jetzt mal, oder irgendwelche Anzeigengeräte oder so, die in viele Richtungen.
01:31:13: Gut, ich überlege jetzt gerade, was wäre meine Annahme?
01:31:17: Ein Erdnuss-Wox.
01:31:20: Ich frage mich gerade, was das für ein Vorteil hätte jetzt gegen andere Bildschirmtechnologien.
01:31:25: Aber ja, sowas ist ja immer erstmal da und dann macht man sich Gedanken, wofür man nutzen kann und dann findet man sicherlich ganz viele interessante Anwendungen.
01:31:33: Also ja, spannend, noch nie was davon gehört.
01:31:35: Krass.
01:31:38: Ja.
01:31:38: Ich hab es vorher, wie gesagt, auch noch nie gehört.
01:31:39: Mit diesen
01:31:40: Dopen mit der Nadel, dass sie da so reinspritzt.
01:31:42: Er leuchtet die gesamte Erdnuss.
01:31:45: Natürlich jetzt auch nicht auf Anhieb.
01:31:47: erwartet, dass das so gut funktioniert, muss ich sagen.
01:31:49: Ja, nicht.
01:31:52: Nano-Photonics.
01:31:53: Muss immer die Augen aufhalten, habe ich bei einer der nächsten Konferenzen dazu wieder was, was sie hier.
01:31:59: Dann kannst du dich mit, ah nee, du kannst sie nicht aus.
01:32:01: Sonst könntest du dich so mit so einer Handvoll Erdnüssen Futternd daneben stellen.
01:32:04: Aha, kenn ich.
01:32:07: Ja, cool.
01:32:10: Machen wir noch einen kleinen Schwurbel.
01:32:12: Es ist ein bisschen Klassiker, muss ich sagen.
01:32:14: Der ist uralt, aber den haben wir mal wieder zugeschickt bekommen.
01:32:17: Und dann habe ich gedacht, irgendwie, ich glaube, wir hatten den noch nie von Martin.
01:32:21: Nämlich Martin hat uns den geschickt.
01:32:23: Ah, ich sehe es gerade.
01:32:25: Es geht um den Andexer Natur Biomohnscheinkäse.
01:32:29: Also uraltes Ding, ich glaube, den hätten wir sogar mal irgendwo in einer Show oder so.
01:32:36: oder ich weiß nicht, auf jeden Fall ist er uns immer mal wieder begegnet.
01:32:41: Und dieser Begriff des Bio-Monschein-Keses, das ist ja irgendwie total faszinierend.
01:32:47: Der wird von dem Meter hergestellt.
01:32:50: Ich wusste nicht, dass Andexer auch so ein Quatsch macht.
01:32:53: Ja, ich fürchte.
01:32:56: Also
01:32:57: der Andexer Natur Demeter Bio Moonschein Käse, ich lese mal von der Packung vor oder besser gesagt von der Website habe ich, der vollmundige Andexer Natur Demeter Bio Moonschein Käse mit fünfzig Prozent Fett wird aus hochwertigsten Demetamilch an Lichtblüten, Tagen und Wärmefruchtagen gecast, die für die Käseherstellung besonders geeignet sind.
01:33:19: Durch die Pflege mit Rotkultur während der Reifezeit entwickelt er sein würzig pikanten Geschmack.
01:33:25: Also hier wurde wirklich wieder in die Esotrick-Kiste, Begriffskiste gegriffen, um, jetzt pass auf, Wortwitz, um den Käse zu verkaufen.
01:33:36: Oh!
01:33:39: Ja, also Mondschein ist wirklich krass, ne?
01:33:41: Also Bio-Mondschein-Käse, da fragt man sich ja schon wieder, was soll, um E-Mails willen der Mondschein-Käse sein?
01:33:47: und man ahnt es natürlich.
01:33:49: Also ich vermute ganz stark, das geht mal wieder auf Steiner zurück, denn Steiner, Hat da auch so Sachen wie Mondwasser, also das bei Vollmond abgefülltes Wasser.
01:33:59: Das gibt es ja auch.
01:34:01: Was so ganz besondere Kräfte haben soll.
01:34:03: Ja genau, das kannst du auch kaufen.
01:34:06: Und bei Steiner oder bei dieser gesamten anthroposophischen Heilslehre, da haben Himmelskörper sowieso eine besondere Bedeutung und so eben auch der Mond.
01:34:19: Und ich hab mal im Antroviki nachgelesen, was hat's mit dem Mond auf sich, was kann der so?
01:34:25: Die Ätherströme, die von regelrecht entwickelten Geistern der Weisheit vom Mond herabgesendet werden, haben auf Erden das Silber erzeugt.
01:34:35: Silber ist gleichsam verdichtetes Mondenlicht.
01:34:39: In der Sprache entspricht dem Mond der Vokal L. Im Pflanzenwachstum werden die Wachstumsknoten bzw.
01:34:46: der Fruchtknoten durch den Mond Einfluss gebildet und unter den Bäumen entspricht die Kirche dem Mond.
01:34:54: Und der Mond ist aus Käse.
01:34:58: Also, die erste Frage, die ich mir stelle bei der Folge, die wir heute aufgenommen haben, gibt es auch Supermond-Scheinkäse, der beim Supermond gecasst wurde.
01:35:09: Oh, bringen Sie nicht, das könnte ein Produkt sein.
01:35:11: Der ist dann sieben Prozent größer als der normale Mond-Scheinkäse.
01:35:15: Sehr schön, wie du die halbe Sendung nochmal zusammenfasst.
01:35:19: Kurz verenden, das finde ich gut.
01:35:22: Ja, also es ist wieder völlig absurd eigentlich, was da... Also das hat mich ja mal wieder total fällig gemacht, diese anthroposophische Bedeutung des Mondes, wenn ich das lese, da kriegst du ja die Krise.
01:35:35: Und unter den Bäumen entspricht die Kirche dem Mond.
01:35:38: Wenn ich so einen Satz zuhör, ne?
01:35:45: Unter den Bäumen entspricht die Kirche dem Mond.
01:35:48: Das ist super.
01:35:50: Was ist denn die Kastanie?
01:35:52: Venus oder Jupiter?
01:35:53: Ich weiß es nicht.
01:35:54: Ich möchte das bitte nicht mehr nachgucken.
01:35:56: Das ist mir mein Gehirn platzt, wenn ich danach lese, was wem entspricht hier.
01:36:02: Oh mein Gott.
01:36:04: Ja und es wurde natürlich aus Demeterkuhmilch hergestellt, haben wir gerade schon gesprochen.
01:36:09: Demeter kennen wir biologisch, dynamisch und anthroposophisch, steinerianischer Anbau von Produkten.
01:36:17: Mögen wir ja auch besonders gerne.
01:36:19: Und dann hat mich natürlich noch interessiert, weil ich dachte, was zur Hölle sind?
01:36:24: Wärmefruchtage und Lichtblüten-Tage?
01:36:27: Oder ist auch eine gute
01:36:28: Frage.
01:36:28: Dann habe ich das mal nachgeguckt.
01:36:29: Das findet man wohl auch in so esoterischen Mondkalendern, aber es gibt wohl auch in der Phänologie, also der Wissenschaft von jahreszeitlichem Atlauf der Natur, der übrigens auch im Karaj... benutzt wird.
01:36:42: Da schließt sich auch wieder ein Kreis.
01:36:44: Gibt es diese Begriffe der Wärmetage?
01:36:45: Wärmetage sind die Tage, an denen die Temperatur einen bestimmten Schwellenwert überschreitet.
01:36:50: Also warm genug ist, damit irgendwelche Pflanzen wachsen können.
01:36:53: Oder die für Bienen gut sind, damit sie zum Beispiel fliegen.
01:36:56: Die bleiben ja in ihrem Bienenstock, wenn es zu kalt ist.
01:37:02: Habt ihr mal nachgeguckt, in der Phänologie bedeuten Wärmetage häufig Tage, wo die Tagesmitteltemperatur so über fünf Grad liegt.
01:37:09: Manchmal auch zehn Grad, das kommt stark auf die Definition an.
01:37:13: Und den Blüten-Tage kann man sich jetzt schon vorstellen, sind Tage, an denen bestimmte Pflanzen in Blüte stehen.
01:37:20: Also wo dann, das kann ja für die Bienen wieder interessant sein, wo dann der Nektar und also wo die Blüten dann entsprechend Nektar und Pollen liefern, wenn er jetzt halt Akazien Honig herstellen will.
01:37:34: Es muss halt gucken, wann die Blüten Tage der Akazienblüte sind, damit du das herstellen kannst.
01:37:41: Also, die Begriffe sind nicht völliger Schwachsinn.
01:37:43: Ich frage mich nur... Und möglicherweise bin ich da jetzt naiv.
01:37:48: Aber was hat das mit dem Käse zu tun?
01:37:50: Warum interessiert den Käse, ob draußen ein bestimmter Blütentag ist oder ob es ein bestimmter Wärmetag ist?
01:37:58: Weil du stellst sie ja nicht in die Sonne, um dein Käse zu käsen, oder?
01:38:02: Ich weiß es nicht.
01:38:04: Ich habe keine Ahnung.
01:38:05: Ich muss sagen, ich habe Mondkäse noch nie probiert.
01:38:09: Ich auch nicht, muss ich dazu sagen.
01:38:10: Ich hab's ehrlich gesagt auch nicht vor, weil wenn jemand ein Produkt rausbringt, und das ist ja immer so tragisch, wenn man sich so denkt, es ist ein Bio-Käse.
01:38:20: Das ist ja erstmal schon, also bei aller Problematik vielleicht auch mit dem Label Bio, wo sie ja auch ein bisschen, was ja auch ein Marketing-Augument ist.
01:38:31: Sicherlich kann also nicht zwingend ein schlechtes so wird gedacht ist.
01:38:35: Wir kaufen viel Bio nach Möglichkeit, weil weil du ja die Hoffnung hast, dass du da mit gute Produkte kaufst.
01:38:43: Muss nicht immer so sein, aber nehmen wir das mal so hin.
01:38:46: Da sagst du so, okay, hier gibt es ein Bio Käse.
01:38:48: Schön würde ich eigentlich gerne zugreifen.
01:38:50: Und dann stellst du halt fest, dass der komplett isoterisch durchgespielt ist.
01:38:54: Durch Bio, Mondscheinkäse und.
01:38:58: Demetamilch und Lichtblüten-Tage und Wärmefruchtage.
01:39:02: Okay, sei mal dahingestellt, ob das überhaupt einen Effekt hat.
01:39:06: Das heißt, hier wird wirklich von Andex halt, werden die Esoterika getargetet als Kundschaft.
01:39:13: Ja,
01:39:14: ja, ja.
01:39:15: Und wenn
01:39:17: es so, vielleicht ist das auch so eine, ist das auch so eine unheilige Allianz mit Demeter.
01:39:22: Weil es ist ja, es ist ja, es ist ja nicht einfach nur Mondkäse oder Mondscheinkäse, sondern es ist Demeter-Mondscheinkäse.
01:39:29: Ja.
01:39:29: Und es steht auch noch darauf, dass sie siebenneunzig, also dieses Produkt enthält siebenneunzig Prozent Demeteranteil.
01:39:35: Oh Gott, was ist denn der Rest?
01:39:39: Der Rest ist vielleicht, weiß ich nicht, der mikrobielle Lab oder so, keine Ahnung.
01:39:45: Ja,
01:39:46: das tut wieder schwer weh, weil das jetzt nicht unterstützen.
01:39:50: Also, das kannst du ja nicht kaufen.
01:39:54: Dadurch, dass das Ding ja auch schon Jahrzehnte gibt, so ein Gefühl, diesen Käse scheint jetzt zu funktionieren.
01:39:59: Es gibt Leute, die denken, geil ist der Mondkäse.
01:40:06: Glaubst du ernst?
01:40:07: Also, ist das richtig beschiss oder Käsen, die den wirklich beim Mond scheinen?
01:40:12: Also, irgendwann... bei Lichtblüten, Tage und Wärmefrucht.
01:40:16: Die können da nicht, bei spezifischen Lichtblüten und Wärmefrucht-Tagen, diesen Käsekäsen, oder?
01:40:22: Dann machst du das ja nur einmal im Jahr, oder?
01:40:24: Aber wie viele Lichtblüten und Wärmefrucht-Tage gibt es denn?
01:40:28: Ist nicht immer von irgendeiner Blume oder?
01:40:30: Ja, genau.
01:40:31: Du könntest den Lichtblüten immer anpeilen.
01:40:33: Also du könntest deine, deine, deine Ziel-Wärmefrucht anpeilen.
01:40:39: passen tag tag für tag.
01:40:42: Ja, ja, genau.
01:40:44: Wie viele fruchtagen.
01:40:47: Wahrscheinlich ist jeder tag ist wahrscheinlich irgendeinen lichtblühten tag.
01:40:54: Wahrscheinlich.
01:40:56: Aber okay, da bleiben wir bei moonshine.
01:40:57: Kese, man kann ja fragen, was heißt denn das?
01:40:59: Habt ihr den ernsthaft bei moonshine gecast?
01:41:04: Bei Vollmond, es gibt ja auch Vollmondkäse.
01:41:06: Das
01:41:06: können die doch nicht machen, oder?
01:41:07: Also du kannst doch eine Produktion nicht darauf auslegen, die machen den doch irgendwann und dann drücken die da einfach nur drauf, Mondscheinkäse, oder?
01:41:15: Und dann wäre die Frage
01:41:16: ist eine Unterstellung.
01:41:18: Ja, ja, natürlich ist eine Unterstellung.
01:41:20: Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass irgendeiner bei Andexer arbeitet und sich nicht fragt, was mache ich mit meinem Leben, wenn du den Mondschein kässt, beim Mondeslicht, bei geöffneten Fenster kässt, weil dir irgendeiner gesagt hat, das ist dann besser.
01:41:37: Ja, also ich habe hier eine Blog-Seite, die sagt, da kommen die Aromen besonders gut zum Vorschein, wenn man das an den Tagen macht.
01:41:48: Na ja, okay, gibt's nicht auch so, bei Friseuren ist das auch, da hat irgendwelche Leute besonders gerne bei Vollmond zum Friseur gehen und da haben sich Friseure, glaube ich, auch auf diese Kundschaft eingestellt und machen dann wirklich bei Vollmond den Laden länger auf oder so, weil dann, weiß ich nicht, dann wachsen die Haare schneller wieder nach oder irgendwie so.
01:42:06: eine Geschichte ist halt.
01:42:08: Und klar, irgendwann, wenn die Leute dich mit Geld bewerfen wollen und sagen, mach doch mal bei Vollmond auf, ich komm und zahle da doppelt, dann wär's auch blöd, wenn du das nicht machst irgendwie, aber...
01:42:18: Na ja.
01:42:19: Na ja.
01:42:20: Die blüten des Kapitalismus.
01:42:22: Genau.
01:42:23: Wo eine Nachfrage ist, da deckst du
01:42:26: die Nachfrage.
01:42:26: Da ist kein Angebot.
01:42:28: Gut, haben wir den Bio- und Mondscheinkäse durch?
01:42:31: Haben wir den Käse durch?
01:42:34: Was haben wir noch Schönes?
01:42:35: Haben wir noch was bei der Hausmeister rein zu sagen?
01:42:39: Nee, ich glaube eigentlich nicht so richtig.
01:42:41: Geht mal auf www.emperi.de.
01:42:44: Die ausverkauften Produkte sind schon wieder unterwegs, aber wir können leider nicht sagen, wann die wieder im Angebot sind.
01:42:55: Wir hoffen, dass wir das vor Weihnachten noch hinbekommen, aber da spielen mehrere ... Größen eine Rolle und das können wir leider nicht garantieren.
01:43:05: Sonst würde ich das jetzt gerne garantieren, aber das geht leider nicht.
01:43:08: Und unsere Tour geht zu Ende.
01:43:09: noch fünf Auftritte.
01:43:10: Dann ist die Tour abgeschlossen.
01:43:12: Wenn ihr uns noch sehen wollt, guckt nochmal nach, ob da noch was in eurer Nähe ist.
01:43:16: Fünf Mal noch.
01:43:16: Und dann geht es im Bielefeld zu Ende.
01:43:20: Ja.
01:43:22: Gut, gut.
01:43:23: Dann sind wir durch.
01:43:24: Wir haben natürlich noch traditionell ein Outro, nämlich das Intro von Folge acht neunzig.
01:43:29: Da haben wir Wains World benutzt.
01:43:32: Ein Film.
01:43:34: Der wahrscheinlich auch nicht besonders gut gealtert ist, könnte ich mir vorstellen.
01:43:37: Ich weiß es nicht.
01:43:38: Wahrscheinlich
01:43:38: nicht.
01:43:39: Ich habe den ewig nicht mehr gesehen.
01:43:41: Ich
01:43:41: glaube die jungen Leute kennen das auch nicht.
01:43:43: Wahrscheinlich nicht.
01:43:45: Wahrscheinlich nicht.
01:43:46: Das guckst
01:43:46: du dir an.
01:43:48: Ich habe ja mal angefangen mit meinem Sohn Klassiker Film mitzugucken und ich würde nicht auf die Idee kommen, im Wales World zu zeigen, glaube ich.
01:43:55: Ja, wahrscheinlich, ich hab letztens, Bill und Hetz, verrückte Reise durch die Zeit nochmal geguckt.
01:44:00: Ist auch nicht so gut gehalten.
01:44:02: Mist.
01:44:05: Na ja.
01:44:06: Und dann gibt's noch einen Audio-Kommentar.
01:44:07: Thorsten hat uns nochmal eingeschrieben, der hatte neulich schon mal einen Audio-Kommentar.
01:44:11: Der hat sich nochmal auf dein Thema gestürzt mit dem, ich glaube mit diesem Monitor, mit diesem AK-Monitor.
01:44:22: Da geht's ja um, was können wir eigentlich noch sehen?
01:44:25: Und er hat geschrieben, er hatte ein Dissertationsthema, wo es um foviated rendering ging, so eine Technik, die er genutzt hat in seiner Diss, darum ging es wohl zu einem Drittel.
01:44:39: Und da hat er uns nochmal einen netten Audiokommentar geschickt, wo er das nochmal erklärt, also von einem echten Profi, was da gemacht wurde.
01:44:47: Genau.
01:44:49: Ja, dann sind wir durch.
01:44:50: Dann haben wir dieses Wochenende.
01:44:52: erfolgreich abgeschlossen rein.
01:44:55: Jetzt heißt das Regenerieren, damit wir am nächsten Wochenende wieder in... Führt und in Freiburg fit sind.
01:45:06: Ein bisschen mehr Fahrei beim nächsten Wochen.
01:45:08: Da müssen wir echt gucken, wie wir mit der Aufnahme machen.
01:45:10: Wir wissen
01:45:10: gar nicht, wo wir aufnehmen wollen.
01:45:12: Wir sind ja sogar am Montag an unserem Aufnahmetag im Auto unterwegs.
01:45:17: Was machen wir denn da?
01:45:19: Im schlimmsten Fall wundert euch nicht, falls die Folge irgendwie mal ein Tag später erscheint oder so.
01:45:24: Oder wir müssten ihm Auto aufnehmen, Reini.
01:45:27: Wäre auch eine Option.
01:45:29: Aber einer muss auf die Straße gucken.
01:45:31: Ja, ich
01:45:32: kann nicht, ich muss ja nur reden.
01:45:34: Ich könnte ja reden und dabei fahren.
01:45:36: Du willst nur nix vorbereiten.
01:45:40: Das wäre doch mal was, wenn wir mal das Experiment machen, während der Fahrt.
01:45:44: Ich will nichts versprechen.
01:45:46: Das wird... Ja, stimmt.
01:45:48: Wir müssen erst mal überlegen, da bräuchte man... Wir müssen erst mal gucken,
01:45:51: ob das funktioniert.
01:45:51: Sonst versprechen wir das jetzt.
01:45:52: Dann sind Leute alle enttäuscht, weil es keine Roadtrip vorgegibt.
01:45:56: Oh ja, das stimmt.
01:45:58: Technisch könnten wir das mit dem Zoom sechst.
01:46:00: Dann müsste man da einen Akkubatterien...
01:46:05: Du hast doch eine USB-C-Schnittstelle im Auto.
01:46:09: Ja,
01:46:10: aber hat er Zoom auch?
01:46:11: Ja, könnte sein.
01:46:13: Da geht irgendwo Strom rein.
01:46:15: Ich habe zu Not noch so einen dicken Akku.
01:46:17: Der auch zweihundertdreißig Volt ausspuckt.
01:46:21: Müssten wir denn auch, nehmen wir dann auch während der Rastplätze auf?
01:46:24: Nein, das können wir gucken mal.
01:46:25: Wir wollen ja nichts versprechen.
01:46:26: Genau.
01:46:27: Okay.
01:46:28: Gut.
01:46:28: Gut.
01:46:29: Macht's gut.
01:46:29: Wir freuen uns auf euch in den nächsten Wochenenden und ansonsten auf die nächste Folge.
01:46:36: Nächste Woche.
01:46:37: Macht's gut.
01:46:37: Bis dahin.
01:46:38: Bleibt gesund.
01:46:39: Tschüss.
01:46:55: Hallo Lieblings Podcast.
01:46:58: Hier ist schon wieder Thorsten vom Neuronspiegel Podcast.
01:47:00: Ich habe mal wieder einen Kommentar und zwar zu eurem Thema im Auge des Betrachters aus Folge threehundert achtundsechzig frische Körper.
01:47:12: Und zwar habt ihr da ja ein bisschen was zum Thema Displaygrößen, Auflösungen und Betrachterabstände erzählt, was da so möglich unsinnvoll ist.
01:47:24: Und Reini hat an einer Stelle erwähnt, ihr seid irgendwann auf das Thema HMDs, also Headmounted Displays, Virtual Reality gekommen.
01:47:30: Ganz kurz, da hat Reini gesagt, dass es da ja auch Sinn macht, höhere Displayauflösungen nur dazu haben, wo man hinschaut.
01:47:37: Das ist so grundsätzlich irgendwie richtig, aber eben nicht so ganz, aber ein total interessanter Faktor, weil natürlich nicht die Displayauflösung an sich lokal anders ist, aber die Bildberechnung adaptiert wird.
01:47:50: Das Ganze war... auch ein bisschen Teil meiner Promotion, quasi so ungefähr ein Drittel.
01:47:57: Und deswegen dachte ich mir, dass es vielleicht Sinn machen könnte, dass ich hier vielleicht nochmal ein paar Zusatzinformationen bereitstelle.
01:48:03: Also falls das interessiert, könnt ihr ja diesen Audio-Kommentar gerne in die kommende Folge mit aufnehmen.
01:48:08: Also es ist so, wenn man Headmounted-Displays mit höheren Auflösungen nutzt, dann ist es ja sehr wünschenswert, sowohl hohe Bildraten als auch niedrige Latentzen zu erreichen, weil man sonst halt Probleme mit Sachen wie Motion Sickness bekommt und auch die Interaktion sich dann nicht mehr so richtig optimal anfühlt.
01:48:27: Warren Hunt von damals noch von Oculus hat, glaube ich, gesagt, dass man für die volle, retinale Auflösung über siebenhundert Millionen Pixel in einem HMD beäuchte.
01:48:38: Und was wir damals gemacht haben, das ist von zwei tausendsechzehn, aber ich würde mal sagen, auch heute sind wir von solchen Auflösungen natürlich noch sehr, sehr weit entfernt.
01:48:48: Und selbst VK-Auflösung ohne Hilfsmittel wie Upscaler, wie zum Beispiel Nvidia's DLSS, ist für die meisten Hardware schon sehr herausfordernd bei hohem Detailgrad.
01:49:02: Und mit so durchschnittlicher Hardware ist es ohne diese Hilfsmittel kaum zu erreichen.
01:49:06: Es ist aber so, dass die menschliche Wahrnehmung einiges an Schwächen hat.
01:49:10: Und diese Schwächen kann man halt ausnutzen, um die Berechnung zu beschleunigen.
01:49:15: das menschliche auger besteht ja so aus einigen verschiedenen bereichen.
01:49:19: und wenn wir jetzt uns das zentrale sehen anschauen dann gibt es die fuwea wo man ganz scharf sieht da gibt es ganz ganz viele zapfen die für die farbwahrnehmung auch da sind.
01:49:28: das ist ungefähr ein durchmesser von fünf grad um so diese zentrale akse.
01:49:32: dann gibt es die para fuwea die geht ungefähr bis neun grad und die peri fuwea die geht ungefähr bis siebzehn grad und ab.
01:49:38: dann spricht man quasi vom periferem sehen und die zapfen Die nehmen halt quasi hyperbolisch ab.
01:49:45: Das heißt, diese farbwahrnehmung, detaillierte Farbwahrnehmung, die ist sehr schnell quasi fast vorbei.
01:49:53: Die Stäbchen, die für die Helligkeitswahrnehmung sozusagen da sind, die nehmen annähernd linear ab, aber die Seeschärfe insgesamt nimmt auch wieder hyperbolisch ab.
01:50:04: Und es gibt dann eben den Ansatz des Foveated Rendering.
01:50:08: Das heißt, man berechnet den zentralen Bereich, wo Ein Benutzer gerade hinschaut, das kann man mit einem Eye Tracker verfolgen.
01:50:15: Den zentralen Bereich berechnet man mit höherer Auflösung und hat dann eine Abnahme der Auflösung nach außen hin.
01:50:23: Wir selbst haben dafür damals schon Ray Tracing genutzt bzw.
01:50:26: Ray Casting.
01:50:28: Das heißt, wir haben immer nur eine Teilmenge der Bildpunkte tatsächlich berechnet.
01:50:31: Dafür gab es dann eine Funktion, die eben bestimmt mit welcher Wahrscheinlichkeit ein Pixel berechnet wird.
01:50:37: Dafür gab es dann drei Bereiche, den vollen Detailgrad, wo also jedes Pixel berechnet wird, einen linearen Falloff der Sampling-Wahrscheinlichkeit und einen konstanten Peripherrenbereich.
01:50:50: Und unsere Falloff-Funktion hat keinen hyperbolischen, sondern einen linearen Falloff gehorcht.
01:50:56: weil man damit die Bewegungswahrnehmung hin zum Peripheranbereich auch noch mal etwas besser hinbekommt.
01:51:02: Das heißt, es entstehen dann quasi Lücken im Bild, weil man eben nur eine Teilmenge der Pixel berechnet und man muss diese Lücken dann irgendwie auffüllen.
01:51:12: Das kann man dann durch Reprojektionen bereits vorhandener Bilddaten machen und für Bereiche, die zum Beispiel neu ins Bild gekommen sind, die kann man dann komplett neu berechnen.
01:51:22: Zum Beispiel wenn man jetzt den Kopf bewegt und einen neuen Bereich einer Szene sieht, dann ist die ja noch nicht reproduizierbar und man muss das entsprechend auffüllen.
01:51:32: Für die Reprojektion kann man dann ebenso geometrische Informationen nutzen, die man über die Bilddaten hat und gleichzeitig haben wir damals immer noch ein sehr niedrig aufgelöstes Support-Image gehabt, was wir dann auch noch zur Auffüllung genutzt haben.
01:51:46: Man kann dann über verschiedene Metriken dann auch noch sich anschauen, welche Teile des Bilds möglicherweise schlecht reproduziert wurden.
01:51:54: Und auch da kann man dann die Priorität des Samplings ein bisschen anpassen.
01:51:58: Wir haben dann dieses Verfahren auch noch experimentell evaluiert.
01:52:04: Das heißt, wir haben uns sechs statische Beispielszenen genommen und verschiedene Durchflüge gemacht durch diese Szenen mit verschiedenen Konfigurationen für diese Falloff Funktionen.
01:52:13: Einmal hatten wir volle Details bis fünf Grad, einmal bis zehn Grad, einmal bis fünfzehn Grad.
01:52:18: Einmal ging der Falloff bis zehn Grad, einmal bis zwanzig Grad, einmal bis dreißig Grad und außerhalb waren jeweils.
01:52:25: Die Sampling-Wahrscheinlichkeiten konstant bei ein Prozent, fünf Prozent oder zehn Prozent.
01:52:31: Und es gab die Variante mit voller Auflösung.
01:52:33: Wir haben dann die Benutzer nach jedem Durchflug durch so eine Szene gefragt, wie sehr sie der Aussage zustimmen, dass die Sequenz frei von visuellen Artefakten war.
01:52:42: Das wurde dann auf einer sieben Punkt-Lickertskala von Strongly Disagree bis Strongly Agree bewertet.
01:52:50: Und wir haben dann festgestellt letztlich, dass die Nutzer ab der mittleren Größe nicht mehr zuverlässig zwischen voller Auflösung und Foveated Rendering unterscheiden können.
01:53:01: Das ist auch insbesondere deswegen interessant, weil wir Beschleunigungen zwischen einem Faktor zwei und vier ungefähr gemessen haben, weil eben nur noch diese Timing von Pixien berechnet werden muss.
01:53:12: Wir haben dann auch noch ein paar andere Sachen gemessen in diesen Zuge und auch die Eye Tracking Daten analysiert.
01:53:17: Das geht jetzt aber sehr viel zu weit über den Fokus dieses Audio-Kommentars hinaus.
01:53:24: Wer sich das mal durchlesen möchte, ich habe euch jetzt einfach mal eine Quelle mitgeschickt von meiner DIS.
01:53:32: und auch von einem Artikel, den wir damals geschrieben haben, der sich generell mit wahrnehmungsbasiertem Rendering beschäftigt.
01:53:40: Sony nutzt dieses vorwiegte Rendering jetzt nicht genau das, was wir gemacht haben, aber generell eine solche Technik in ihrem PSVR-Zwei-Headset.
01:53:48: Also das ist tatsächlich eine praktisch angewendete Technologie.
01:53:54: Macht weiter so, ihr macht fantastische Arbeit.