Mi371 – "Organisierte Konflikte"
Shownotes
Alle Werbepartner findet ihr in diesem Linktree!
Inhalt
00:01:35 Intro
00:07:20 Mondwasser
00:17:05 #WissPodWeihnacht
00:21:08 Thema 1: “Krieg auf dem Planet der echten Affen”
00:42:24 Science Snack
00:48:50 Thema 2: "Das wird kurz nicht weh tun"
01:11:48 Schwurbel
01:18:00 Hausmeisterei
01:24:53 Outro: Intro Folge 101
01:26:13 KI-Song von Patrick
Intro: "Chip und Chap" von Nadine – heute mit Reinhard "Chip" Remfort und Nicolas "Chap" Wöhrl.
Begrüßung: Wir sprechen unter anderem über LunAqua.
WissPod Weihnachtskalender: Unsere Folge im Wissenschaftspodcasts Adventskalender hört ihr am 1.12.. Hier geht es zum Kalender.
Thema 1: "Krieg auf dem Planet der echten Affen" – Eine neue PNAS-Studie zeigt, dass tödliche Aggression und territoriale Expansion bei Schimpansen die Geburtenrate und das Überleben der Jungen erhöhen.
Science Snack: Die Farbe von Hundekot.
Thema 2: "Das wird kurz nicht weh tun" – Ein neues Verfahren nutzt ein Haut-durchlässiges Polymer, um Insulin nicht-invasiv durch die Haut zu verabreichen, was Spritzen ersetzen könnte.
Schwurbel der Woche: "Ghostflix" – Wir schauen uns das Angebot von Ghostflix und die Ameline ITK Box genauer an.
Hausmeisterei: Unser letzter Tour-Termin findet am 16.01.26 in Bielefeld statt.
Outro: Intro aus Folge 101 – "Wissenschaft kennt keine Grenzen!".
Musik: Song von Patrick “I am just right here”. Hier anhören.
Wichtige Adressen:
Minkorrekt live: Unsere Live-Termine und Tickets für unsere neue Show findet ihr hier!
eMpirie Online-Shop: Experimente, Textilien, Accessoires und mehr aus unserem hauseigenen Shop findet ihr hier!
Newsletter: Zu unserem Newsletter könnt ihr euch hier anmelden!
Social Media: Folge uns gerne auf Instagram, Mastodon oder YouTube!
Discord: Hier findet ihr unseren Discord
Merchandise bei Supergeek: Modisch inkorrektes Merch gibt es hier!
Minkorrekt ohne Werbung: den werbefreien Feed bekommt ihr bei Steady
Unterstützen: Hier findet ihr alle Möglichkeiten, uns zu unterstützen!
Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte
Transkript anzeigen
00:00:00: Methodisch inkurrekt Folge, dreihundert und siebzig direkt von der verpeilt Halt der Wissenschaft.
00:00:06: Ich habe vergessen für diese Folge, mein Mikrofon einzupacken.
00:00:10: Wir haben diese Folge, die ihr gleich hört, nämlich wieder unterwegs aufgenommen zwischen den Auftritten zwischen Oldenburg und Osnabrück.
00:00:16: Die beide super gut waren und richtig Spaß gemacht haben, auch wenn wir am dritten Wochenende in Folge mit zwei Liveauftritten ein bisschen im Arsch waren.
00:00:24: Wir haben die Folge, wie gesagt, morgens im Hotel aufgenommen und ich, Vollidiot, habe mein Mikrofon vergessen.
00:00:29: Aber wir hatten auch keinen anderen zeitlichen Slot, wo wir die Folge hätten aufnehmen können.
00:00:33: Nikolas hatte noch so DJI-Anklipp-Mikrofone dabei.
00:00:37: Die sind von der Tonqualität leider nicht so gut.
00:00:39: Wir haben gehofft, dass das irgendwie halbwegs funktioniert.
00:00:43: Also Nikolas hat mit seinem normalen Mikro aufgenommen, weil er hat es natürlich dabei gehabt.
00:00:46: Ich mit so einem Ansteck-Mikrofon.
00:00:50: Wir haben im Nachhinein noch versucht, oder ich habe im Nachhinein jetzt noch irgendwie zwei Stunden lang Mikrofonblied und so rausgeschnitten und versuch das noch ein bisschen gerade zurück.
00:01:01: Bin ja auch selber schuld, ich habe schließlich mein Mikrofon vergessen.
00:01:04: Seht es uns nach, man kann die Folge trotzdem hören, so schlimm ist es nicht, aber ich wollte mich an dieser Stelle einmal persönlich entschuldigen und darauf aufmerksam machen, dass Nikolas unschuldig ist, es ist meine Schuld.
00:01:18: Und in der nächsten Folge wird es besser.
00:01:20: Wir haben auch beschlossen jetzt bei unserem Tour Equipments einen kleinen Koffer mitzupacken, wo wir immer Mikrofon und alles reinpacken, damit uns das nicht nochmal passieren kann.
00:01:29: Genießt trotzdem die Folge, habt Spaß dabei.
00:01:31: Wir hören uns ansonsten in einer Woche wieder.
00:01:39: Methodisch inkorrekt, Folge dreihundertseinhalbhundertseinhalbhundertseinhalbhundertseinhalbhundertseinhalbhundertseinhalbhundertseinhalbhundertseinhalbhundertseinhalbhundertseinhalbhundertseinhalbhundertseinhalbhundertseinhalbhundertseinhalbhundertseinhalbhundertseinhalbhundertseinhalbhundertseinhalbhundertseinhalbhundertseinhalbhundertseinhalbhundertseinhalbhundertseinhalbhundertseinhalbhundertseinhalbhundertseinhalbhundertseinhalbhundertseinhalbhundertseinhalbhundertseinhalbhundertseinhalbhundertseinhalbhundertseinhalbhundertseinhalbhundertseinhalbhundertseinhalbhundertseinhalbhundertseinhalbhundertseinhalbhundertseinhalbhundertseinhalbhundertseinhalbhundertseinhalb.
00:03:17: Wir sitzen wieder in einem gottlosen Hotelzimmer.
00:03:19: In einem wirklich gottlosen Hotelzimmer.
00:03:22: Er sich mecker ja selten.
00:03:24: Genau,
00:03:28: kennt man gar nicht von dir.
00:03:29: Nein, überhaupt nicht.
00:03:31: Nein, dieses Hotel, also ich glaube, als ich das erste Mal in meinem Leben in einem Hotel wirklich geschlafen habe, war ich über zwanzig, also relativ spät, weil meine Eltern haben ja nie so Urlaub in der Form gemacht.
00:03:46: Und aber seitdem habe ich in sehr vielen Hotels gepennt.
00:03:50: Nicht wegen Urlaub, sondern wegen Job, weil wir ja mit Mincorrect viel unterwegs sind, weil ich irgendwie mit anderen Vorträgen Science Lamp-Scheißen so viel unterwegs war.
00:03:58: Und ich habe viele, viele Hotels gesehen und es gibt so... Also ich finde, ich würde sagen, es gibt zwei Kategorien von Hotels.
00:04:05: Es gibt die Hotels, die ein bisschen neuer sind.
00:04:08: Und es gibt die Hotels, wo man so im Stock neben steht und sie so piekt und sagt... Lebt es noch?
00:04:14: Lebt es noch?
00:04:15: Oder
00:04:16: hat es seine Zeit hinter sich?
00:04:17: Und das Hotel, den wir heute sind, ist definitiv eins.
00:04:20: Das hat seine besten Jahre hinter sich, würde ich nett sagen.
00:04:24: Weiß ja niemanden, in welchem Hotel wir sind.
00:04:26: Nein.
00:04:26: Deshalb kann ich das so sagen.
00:04:28: Viel Holz?
00:04:29: Es ist alles dick, eich, rustikal, roter, teppig.
00:04:34: Das Schöne ist, ihr ist so oben an der Deckel, ist sogar holzfest geschraubt.
00:04:41: Ja.
00:04:41: Es stammt aus der Zeit, wo man das für eine gute Idee hielt, die Räume erdunkelt zu gestalten.
00:04:47: Es
00:04:47: sind zwei Steckdosen im ganzen Zimmer.
00:04:52: Zwischen den Betten ist noch so eine Nachtkonsole, wo ein eingebautes Radio drin ist.
00:04:58: So aus Metall, so eine Blende mit zwei Knöpfen und so einem Lautsprecher, der da drin ist.
00:05:03: Das beschreibt das ungefähr.
00:05:07: Genau, und wir müssen auch etwas technisch improvisieren, weil wir zu wenig Mikros dabei haben.
00:05:14: Ja, ich habe meinen Mikrofon vergessen.
00:05:16: Ich habe gestern, als ich eine Stunde unterwegs war beim ersten Ratsplatz, sind mir aufgefallen, fuck, ich habe vergessen, mein Mikrofon einzupangen.
00:05:22: Aber...
00:05:23: Genau, wir haben etwas improvisiert.
00:05:25: Wir haben noch so kleine DJI-Anstecken-Mikros dabei, die wir für Vlogging benutzen und so.
00:05:33: Und wir hoffen ein bisschen...
00:05:36: Ich fühle mich wie so ein scheiß Influencer.
00:05:40: Die Kamera hat unseren Minimikrofon mit zwei Fingern vor seinen Mund hält.
00:05:44: Eigentlich müsste ich mir noch so einen Kochlöffel holen, wo ich das dran klippe.
00:05:48: Ja, ich muss gleich mal ein Bild machen, damit man das hier dokumentiert hat, wie du da aufnimmst.
00:05:53: So, sieht super
00:05:53: aus.
00:05:54: Ich nehme mit zwei Mikros auf.
00:05:56: Man will ja auch noch mal sicher gehen, weil du hast dein Mikrofon ja dabei und kannst vernünftig
00:05:59: aufnehmen.
00:06:00: Das stimmt, ja.
00:06:01: Wir haben überhaupt kein Gefühl im Moment für die Qualität, aber ich hoffe, es reicht.
00:06:07: Denn wir sind natürlich mal wieder unterwegs.
00:06:09: Wir haben ein Tourwochenende und wir müssen die Aufnahme hier so... Ja, während während der Tour machen zwischen unserem Auftritt in Oldenburg.
00:06:18: Der war gestern und heute treten wir in Osnabrück auf und haben jetzt die Gelegenheit im Hotel noch schnell aufzunehmen.
00:06:26: Es wird morgen am Montag wahrscheinlich ein bisschen knapp, deswegen wollten wir das hier weg haben.
00:06:30: Mal
00:06:30: gucken, ob wir gleich rausgeschmissen werden, weil Checkout ist.
00:06:34: Offiziell um elf haben wir aber schon darum gebeten.
00:06:39: dass wir um zwölfen late check rot haben der uns zugesichert wurde ist aber immer recht
00:06:43: typisch
00:06:44: das dann trotzdem Reinigungspersonal reinkommt.
00:06:47: Ich würde gerade
00:06:48: sagen würde mich sehr wundern wenn diese Information von der Rezeption bis hier oben hindurch diffundieren würde.
00:06:55: Wir gucken mal.
00:06:56: Man weiß es nicht.
00:06:57: Genau.
00:06:58: Was können wir euch erzählen?
00:07:02: Wir sind viel unterwegs.
00:07:04: Ich habe zwei Dinge noch zum einen von einem.
00:07:10: Ich muss kurz in meine Aufzeichnung gehen.
00:07:13: Ich wollte bewusst den Namen nicht sagen.
00:07:15: Deswegen, ich suche hier gerade den Namen.
00:07:16: Aber das hat einen Grund, warum wir den nicht nennen wollen.
00:07:19: Wir haben ja neulich mal über Mundwasser gesprochen.
00:07:22: Das ist ja eine schöne Sache.
00:07:23: Und da haben wir uns gefragt, ob die das ernsthaft durchziehen.
00:07:27: Also, Mundwasser wirklich nur bei Vollmond abzufüllen.
00:07:31: Und er hatte, war wohl auch in dieser Wasserbranche, sage ich jetzt mal tätig, also nicht in der Quatschwasserbranche, sondern im Allgemeinen in der Wasserbranche.
00:07:40: Und er hatte einen Kollegen, er selbst nicht, aber er hatte einen Kollegen, der auch an Standorten war von Rauch bzw.
00:07:46: Red Bull in Österreich bzw.
00:07:49: der Schweiz.
00:07:50: Und Red Bull wusste ich jetzt auch nicht.
00:07:53: Also kennen wir ja als Marke dieser Sponsor von Sport.
00:07:57: Vereinen
00:07:58: und der ein oder anderen leicht rechts gerichtet Partei.
00:08:03: Servus TV glaube ich auch.
00:08:07: Die haben auch ein Wässerchen in ihrem Portfolio was sich Lunak war heißt und zu absolut gottlosen Preisen verkauft wird und die werben halt auch damit, dass sie nur zu Vollmond abfüllen.
00:08:20: und der Kollege war dort zur Abfüllung.
00:08:24: bei Vollmond und kann bestätigen, dass die Zeug wirklich nur bei Vollmond abfüllen.
00:08:29: Also zumindest da stimmt's dann.
00:08:32: Also
00:08:33: ich muss sowas sagen, bei Red Bull wundert mich das jetzt auch nicht so sehr.
00:08:40: Also zumindest haben wir schon mal einen Datenpunkt, wo man sagen kann, ja, es gibt wahrscheinlich wirklich Produkte, die wirklich dann nur bei Vollmond abgefühlt werden.
00:08:48: Also
00:08:49: andere wäre ja Betrug.
00:08:53: Das ist schon lustig, ne?
00:08:55: Ja.
00:08:55: Also
00:08:56: ich hätte jetzt auch konsequent gefunden, zu sagen, komm, wir füllen die Scheiße immer ab.
00:09:00: Das wirkt doch eh nicht.
00:09:01: Wäre da dann glauben... Ja, aber
00:09:03: wie gesagt, das wäre ja Betrug.
00:09:05: Das wäre Betrug.
00:09:06: Das Schlimme ist, wahrscheinlich könntest du rechtlich da wirklich eher gehen vorgehen, als da gegen das ganze Quatsch, das ganze Dingquatsche ist.
00:09:15: Ja, das ist schon dramatisch, muss man sagen.
00:09:21: Aber gut.
00:09:22: Solange es Leute gibt, die das kaufen, gibt es halt auch... gibt es halt Leute, die das machen.
00:09:30: Da müssen wir halt ansetzen.
00:09:31: Man muss eigentlich die Kunden so aufklären, dass die gar nicht erst so ein Zeug kaufen.
00:09:37: Aber das wird natürlich auch schwierig.
00:09:40: Du nutzt da ja Schwäche von Menschen eigentlich aus.
00:09:42: Die sind ja irgendwie auf einer Sinnsuche, würde ich sagen.
00:09:45: Das ist
00:09:45: wie diese ganze Esoterik-Bubble.
00:09:47: Also alles an irgendwie so... ... spirituellen Produkten, möchte ich das mal nennen, ... ... ist ... ... also wobei alles wahrscheinlich auch nicht, ... ... aber ich glaube ein Großteil davon ist einfach ... ... Geld, also ... ... die Notsituation oder die Leichtläubigkeit ... ... vom Menschen auszunutzen ... ... weiß ich nicht, also ...
00:10:09: Das ist ja auch in gewisser Weise ... ... irgendwie eine Grauzone, ... ... wenn du jetzt ein Produkt verkaufst, wo die Leute ... ... was rausziehen, ... ... also sagen wir mal, du verkaufst ein Kraftstein.
00:10:20: Das ist natürlich schwierig, wenn du sagst, der Kraftstein ist wissenschaftlich belegt oder so.
00:10:24: Aber wenn
00:10:25: du das nicht machst, wenn du einfach nur sagst, ist halt der Kraftstein.
00:10:28: Also im Kind gibt es ja auch zum Beispiel so ein Glücksstein mit.
00:10:31: Und ein Kind fühlt sich dann besser und mutiger, wenn der Glücksstein dabei ist oder der Mutstein oder so.
00:10:37: Ist das verwerblich?
00:10:39: Also, das ist ja eh so ein Ding.
00:10:41: ist so ein bisschen kulturell auch im Auge des Betrachters.
00:10:45: Wenn ich dran denke, ich war mit meiner Mutter früher ja auch in so Wallfahrtsorten, so neviges zum Beispiel.
00:10:51: Und da gibt es
00:10:51: auch so Jesus Souvenir Shops, wo halt auch ein ganzer Laden voll mit irgendwelchen Kreuzen, mit so Weihwasserbecken und so.
00:10:59: Das ist, wenn man es genau nimmt, nichts anderes.
00:11:02: Das ist auch, das ist halt eine andere Religion, aber das ist auch der Heldstein sozusagen.
00:11:09: Also da ist der Übergang vielleicht ein bisschen fließender zwischen einem Symbol für die Glaub, den Ars, aber es gibt auch glaube ich genug Leute, die irgendwie einen Kreuz mit sich rumtragen um den Hals, da segnen lassen in der Kirche und dem magische Kräfte
00:11:22: zuordnen.
00:11:22: Ja klar.
00:11:25: Da muss ich gerade noch ein Ding.
00:11:26: Meine Oma war natürlich mal irgendwann den Lurt.
00:11:29: Und hat Heilwasser mitgebracht.
00:11:31: Meine Mutti hat auch aus Lurt sich Heilwasser von Freunden mitbringen lassen.
00:11:35: Meine Oma war da und hat uns Kinder und Enkelkindern Wasser aus Lurt mitgebracht.
00:11:40: Das stand dann immer an meinem Bett.
00:11:43: Und wenn ich krank war, dachte ich, okay, es kann ja nicht schaden.
00:11:49: Habe ich mir einen Tropfen von dem Heilwasser oder von dem Wunderwasser genehmigt.
00:11:58: Am Anfang vielleicht noch okay war, aber nachdem das Wasser mehrere Jahre neben meinem Bett stand, hat das, glaube ich, meiner Genesung nicht eher
00:12:06: kontraportiert.
00:12:08: Ich glaube, das war keine gute Idee.
00:12:10: Da kann, glaube ich, auch die Jesus-Kraft nicht mehr helfen.
00:12:14: Ich erinnere mich dann noch daran, dieses Wasser in Lourdes.
00:12:18: Man kann ja einfach Flasche abfüllen.
00:12:21: Aber das macht man natürlich nicht.
00:12:22: Ich weiß noch, meine Mutter hatte so eine Flasche, so eine kleine Inform-Einer-Marien-Staat, in der das abgehört hat.
00:12:28: Du auch, oder?
00:12:29: Das waren so kleine besondere Flaschen.
00:12:31: Ich glaube, die sahen nicht aus wie Marie.
00:12:33: Und woran
00:12:33: ich mich noch erinnere, das hatte mich meine Nachbarn.
00:12:35: Es gippelt auch im Fünf-Litter-Kanister.
00:12:37: dann so wie so ein Kanister, wo auch Essigsäure oder sonst was drin kaufst.
00:12:41: Und an der Seite ist so eine Maria aufgedrückt und da steht Lurent drauf.
00:12:47: Was meinst du, was das für eine Gewinnspanne ist?
00:12:48: Du kaufst diese Plastikaimer, du druckst da Maria drauf und der Preis schildet vor zwanzig fachtzig mal Elm.
00:12:58: Ja.
00:12:59: Wahnsinn.
00:13:00: Also... Na gut, kannst du da eigentlich an die Quelle einfach so ran und hier selber so in eine eigene Flasche was abfüllen?
00:13:07: oder gibt es da Eintrittskarten?
00:13:09: Ich war
00:13:09: da nie, also ich nehme mal an, das dann irgendwo vielleicht an der Kirche oder so draußen irgendwie, also nicht fünf Wasserhähne und kannst du was zapfen oder so?
00:13:18: Was ist eigentlich jemals an irgendeiner bedeutenden religiösen Städte?
00:13:22: Also ich muss sagen so, weiß ich nicht.
00:13:26: Mecker, da den Stein würde ich gerne mal sehen oder mal so in Jerusalem an irgendwelchen wesentlichen Stellen zu sein.
00:13:35: Also mehr so aus historischen Gründen.
00:13:37: Also ich empfinde da natürlich keine spirituelle Energie wahrscheinlich oder religiöse Energie, weil ich jetzt nicht besonders religiös bin, aber weil es halt für die Menschheitsgeschichte relevant ist und ja auch immer noch Bedeutung hat.
00:13:51: Für viele, für eine große Gruppe von Menschen eine große Bedeutung hat.
00:13:55: Also ich war wie gesagt an so Wallfahrtsorten neviges.
00:14:00: Da ist irgendwann mal ein Wunder passiert.
00:14:02: Ja, da gibt es so ein Marienbildchen, das irgendwie Wunder gewirkt haben soll.
00:14:05: Da ist da auch in der Kirche in so einer Säule eingefasst und dann ist so ein Gang mit so zwei Stufen, kannst du dran vorbeigehen, einmal die Hand drauf legen auf das Glas davor.
00:14:12: Aber da
00:14:13: ist wahrscheinlich irgendwann mal was passiert.
00:14:14: Also irgendeine Träne untergelaufen, Blutträne.
00:14:18: Irgendjemand kann plötzlich wieder gehen oder so, keine Ahnung.
00:14:22: Davon gibt es ja Tausende.
00:14:24: auf der Welt so, so Reliquien-Sache, also genauso Reliquien halt, Kölner Dom,
00:14:29: der Heiligerer
00:14:30: Königegezeugs, und so, aber davon gibt es ähnliche.
00:14:33: Ich würde sagen, die einzige religiöse Stätte, weil jetzt muss ich echt überlegen, wo ich da so war, aber so, ich war halt im Vatikan.
00:14:41: Ah, okay, ja das ist natürlich schon cool.
00:14:43: Also ich
00:14:44: war, als ich in Rom war, kannst du ja einfach so einen Vatikan statt, kannst du ja so reingehen.
00:14:48: Wenn ihr in den Vatikan, wenn ihr sexinisch kapellert, alles anguckt und jetzt musst du nicht noch lange Schlange anstellen, bla bla bla, haben wir nicht gemacht.
00:14:54: Wir sind nur ein bisschen so durch den Vatikan vorne über den Petersplatz, also da am Petersdom gelatscht und so.
00:14:59: Und ich bin einmal im Vatikan aufs Klo gegangen.
00:15:04: Die öffentlich-toilette im Vatikan und eine Postkarte von da verschickt.
00:15:08: Dann stimmt mir so ein Container, kann es Postkarten kommen aus dem Vatikan, die haben ja eine eigene Post, kann es Postkarten verschicken.
00:15:13: Und ich kann von mir behaupten, ich bin einmal um ein Land herumgelaufen.
00:15:18: Ah.
00:15:18: Um den kompletten Vatikan, dann kann man nämlich so eine Stunde oder so ganz
00:15:21: gut machen.
00:15:21: Okay, das ist auch cool.
00:15:22: Ja.
00:15:23: Nee, aber sonst war ich, ich glaube, nie an irgendeiner wirklich so religiöser, da gibt es auch nicht so viele, oder?
00:15:31: Also jetzt im Christentum hat man halt die Rosa Leben, hätte ich jetzt gesagt.
00:15:36: Was hat man da sonst?
00:15:38: Gibt's da sonst irgendwas, wo man sagt?
00:15:39: Da muss man mal gewesen
00:15:40: sein.
00:15:42: Ja, ich glaube jetzt, da sieht man jetzt, glaube ich, dass wir nicht besonders religiös sind.
00:15:46: Ich
00:15:47: würde schon sehr religiös erzogen, ehrlich gesagt.
00:15:48: Ja, schon, aber ich glaube, es gibt schon viele Stellen, oder?
00:15:52: Von so Reliquien mal abgesehen.
00:15:53: Also jetzt irgendwie, wie gesagt, so die Gebäude der heiligen Drei Könige und so weiter, das ist halt alles sehr, also davon gibt es wie gesagt, Jahrtausende.
00:16:01: Und ich glaube, das geografische Wirkgebiet, sage ich mal, in dem sich die gesamte Bibel abspielt, ist ja sehr überschaubar.
00:16:12: Kann sein.
00:16:13: Aber ich meine, muss jetzt, ich habe ja gerade gesagt, muss ja nicht unbedingt Christentum sein.
00:16:19: Mecca finde ich halt auch super spannend.
00:16:20: Da hat er irgendwann einen Stein vom Himmel gefallen ist und der liegt da und dann beten alle den an, finde ich schon irgendwie auch irgendwie eine komische Verbindung zwischen Religion und Wissenschaft, wenn das so wird.
00:16:38: Also, okay, ich will mich jetzt hier nicht outen als jemand, der überhaupt keine Ahnung für Religion habe, weil ich verstehe, ich weiß gar nicht, warum der Islam ausgerichteten Stein aus dem Weltall anbietet.
00:16:47: Nee,
00:16:47: ich glaube, es ist ja, die bieten ja nicht an, dass er eine Pilgerstätte dorthin, weil es ein besonderer Ort ist.
00:16:52: Und es ist ja auch nicht dieser große, schwarze Stein, den man da sieht.
00:16:55: Das ist ja eher der Ding, was drumherum gebaut
00:16:57: ist.
00:16:57: Ja, ja.
00:16:58: Es ist da drin irgendwie.
00:16:59: Okay.
00:17:00: Ja, ja, wir haben keine Ahnung von daher.
00:17:03: Lass mal das sein.
00:17:04: Wir... haben bleiben wir fast religiös.
00:17:07: naja es geht um weihnachten.
00:17:11: wir machen mit bei einer aktion die uns sehr gefreut hat die es gibt ja diese webseite wissenschaftspotcasts.de wo ich auch mal redaktionell beteiligt war aber aus zeitgründen schon länger nicht mehr schaffe aber ganz ganz viele tolle andere menschen sich da einbringen.
00:17:33: wo man also ist?
00:17:34: eine kuratierte Webseite wo man Wissenschaftspotkast oder Wissenspotkast findet.
00:17:40: Und die haben eine schöne Aktion in diesem Jahr.
00:17:42: Die machen eine Wisspot Weihnacht.
00:17:45: Also sowas wie ein Adventskalender mit Wissenschaftspotkast folgen.
00:17:51: Episoden Kurze.
00:17:53: Ich glaube uns wurde gesagt maximal vierundzwanzig Minuten.
00:17:57: Und da erscheint jeden Tag eine Folge im Dezember, also für die Dauer der Adventszeit.
00:18:04: und genau es geht am ersten zwölften los und läuft dann runter bis im prinzip bis zum viertzwanzigsten zwölften mit zwei folgen die das ganze so ein betten.
00:18:18: die erste kommt glaube ich das zumindest geplant für den viertzwanzigsten elften und da sind tolle andere podcast bei.
00:18:23: einige kennt ihr.
00:18:24: also wir fangen tatsächlich an.
00:18:26: die reinfolge wurde ausgelost aber unsere folge erscheint am ersten zwölften.
00:18:30: Wir haben eine kleine, nette, lustige Folge aufgenommen und dann sind andere Podcast dabei, die ihr wahrscheinlich auch schon aus unserem Umfeld kennt.
00:18:39: Modelleansatz, der Mathematik-Podcast oder auf Distanz von Lars ist dabei, Astrogeo.
00:18:46: Also viele Sachen, die ihr kennt, viele Sachen, die ihr vielleicht nicht kennt.
00:18:49: Und wenn ihr Lust habt auf so eine kleine Dosis Wissenschaft jeden Tag in der Adventszeit, dann können wir das sehr empfehlen.
00:18:58: Die wir haben link reingeworfen in die in unsere show notes.
00:19:03: da kommt ihr zum adventskalender und findet dann auch die infos wie ihr das ganze abonnieren könnt.
00:19:09: Genau das wird bestimmt ganz witzig.
00:19:12: Tisam wir schon was?
00:19:13: wo haben wir gesprochen.
00:19:17: Aber ich glaube es geht für euch weniger um unsere spezialfolge sondern es ist eigentlich schön da mal dieses.
00:19:24: Dieses Potbury zu hören, sehr viele unterschiedliche Menschen, das wird bestimmt ganz witzig.
00:19:29: Eine wissenschaftliche Weihnachtszeit, das ist ja schön.
00:19:34: Genau.
00:19:34: Dann haben wir das auch.
00:19:37: Dann können wir eigentlich mit der Wissenschaft hier starten.
00:19:41: Ja,
00:19:42: ich habe sonst in der Woche nicht viel erlebt.
00:19:44: Wir waren halt unterwegs und ich habe Pakete gepackt.
00:19:49: Ja.
00:19:49: Mein täglich Brot.
00:19:50: Vielleicht noch hier den Cliffhanger noch abzuschließen.
00:19:54: Beim letzten Mal habe ich mich ja beschwert, dass du so krank bist und mich droht es anzustecken.
00:19:59: War ich krank?
00:19:59: Offensichtlich nicht.
00:20:02: Was?
00:20:03: Alle haben gehört, wie krank du warst beim letzten Podcast.
00:20:06: Und ich hatte in der Zwischenzeit einen leichten Corona-Strich.
00:20:10: Ein Blassen-Corona.
00:20:11: Ich hatte einen Test, wo vielleicht anderthalb, wo sein Blasser Corona-Test-Strich war.
00:20:18: Der war aber schnell wieder weg.
00:20:19: Ich kann mir da nicht so erklären, warum das so war.
00:20:21: Vielleicht war das auch ein falsches Positiv.
00:20:24: Ich war kaum krank.
00:20:25: Ich habe mich ein bisschen schlapp gefühlt und als ich diese Linie gesehen habe, habe ich natürlich mal mit dem Training ausgesetzt.
00:20:32: Für diese Woche bin ich jetzt wieder topfit und wir sind wieder unterwegs.
00:20:35: Aber es war irgendwie komisch.
00:20:37: Aber du bist wieder einigermaßen gesund.
00:20:39: Ich
00:20:39: bin wieder komplett fit.
00:20:40: Meine Frau ist krank.
00:20:44: Mein Corona-Test war negativ, den ich die Woche davor gemacht habe.
00:20:48: Ich weiß nicht wo der herkommt.
00:20:51: Naja.
00:20:52: Gehört der Vergangenheit an, machen wir hier weiter und kommen wir bitte zur Wissenschaft.
00:20:56: So ist er.
00:20:57: Der Schlingel steckt hier alle an.
00:21:00: Und jetzt will er vor wieder nix wissen.
00:21:02: Jetzt wird plötzlich
00:21:02: mir der schwarze Peter zugeschoben, ne?
00:21:05: Jetzt war ich hier der alle angesteckt hat.
00:21:09: Okay, kommen wir zu Thema Nummer eins.
00:21:10: Bitte.
00:21:11: Ich habe es genannt Krieg auf dem Planet der echten Affen.
00:21:15: Ein Planet der Affen war übrigens so ein Film für mich.
00:21:17: ... der mich als jugendlicher Kind umgehauen hat, als ich den im Fernsehen gesehen habe.
00:21:21: Da kommt ja diese Endszene, wo der vor der Freiheitsstatus steht.
00:21:25: Und ihm klar ist, er ist auf der Erde.
00:21:27: Ja, er
00:21:28: ist einfach nur in der Zukunft.
00:21:29: Er ist immer noch auf dem gleichen Planeten.
00:21:30: Ja.
00:21:30: Und
00:21:32: das war ich total super.
00:21:33: Es gibt ja wenig, also ... ...
00:21:36: so wenig
00:21:37: Momente, die einen im Leben im Kino ... ... oder ich war ja nicht im Kino, ich hab's im Fernsehen gesehen, ... ... aber die mich so totale umgehauen haben.
00:21:43: Und das war ein so'n Filmmoment, wo ich ... Wo ich fertig war irgendwie.
00:21:50: Da sind auch so Dinge, so Filmwendungen, also jetzt Spoiler, die man nicht mehr vergisst und die man auch nicht normal erleben kann.
00:22:00: Richtig, ja.
00:22:01: Das ist so wie bei, jetzt solltet ihr eine Minute vorspulen oder so, so wie bei, obwohl die Filme sind alle so alt, das weiß mittlerweile auch jeder, Six Sense.
00:22:12: Wer was plus will ist.
00:22:15: Dass er die ganze Zeit tot ist.
00:22:20: Hat man eventuell mitbekommen.
00:22:21: Oder Fight Club.
00:22:22: Oder Darth Vader, Vater von Luke.
00:22:24: Ja,
00:22:24: genau.
00:22:25: Das sind so Momente, die kriegt man nicht wieder zurück.
00:22:30: Und wenn man die vorher gespoilert bekommt, ist halt blöd.
00:22:34: Aber wenn man die in dem Film das erste Mal sieht oder in einem Buch oder so, denkt man, wow.
00:22:38: Matrix.
00:22:39: Ich weiß noch nicht, ich war bei Matrix im Kino.
00:22:41: Ich hatte nie einen Trailer vorher von ihm gesehen.
00:22:43: Ich wusste gleich, worum es geht in dem Film.
00:22:45: Ein paar Leute haben gefragt, kommst du mit ins Kino?
00:22:47: Ja, welchen Film?
00:22:48: Matrix?
00:22:48: Ja, keine Ahnung, worum geht es denn?
00:22:50: Ja, irgendwie so Sci-Fi.
00:22:51: Und dann über euer Geist her mit.
00:22:52: Und dann bist du da so.
00:22:53: Und dann den Moment, wo der halt die Pille da schluckt und plötzlich in der realen Welt aufwacht.
00:22:59: Also, ich finde so... So wendungen in so filmen immer ganz cool wenn die gut gemacht sind die gibt es auch in leider auch in sehr gewollt und dann nicht so.
00:23:09: Ja, so die ganz epischen gibt es erstellten.
00:23:12: Ja, also das kannst
00:23:13: du.
00:23:13: Der Affen war so.
00:23:14: Er fand ich so einer.
00:23:16: Ja, bei Star Wars ist mir das auch gelungen.
00:23:18: Ich habe den relativ spät gesehen.
00:23:22: Und ein Freund hatte also meine Eltern natürlich kein Videorekorder.
00:23:26: Das gab es bei uns nicht.
00:23:27: Aber der hatte Filme und Videorekorder und dann hat er mir.
00:23:31: Star Wars gezeigt und ich hatte überhaupt keine Ahnung.
00:23:35: Das war ja auch das Schöne, der hat einfach das Internet noch nicht so gab.
00:23:38: Ja,
00:23:38: heute ist das quasi nicht mehr möglich.
00:23:40: Du weißt
00:23:40: einfach alles vorher, ne?
00:23:42: Das ist übrigens auch was, was... Ich weiß nicht, ob das bei den Marvel-Filmen hauptsächlich so war, aber es ist mir ein, zweimal passiert, dass ich Filme gesehen habe, also wo ich Trailer für Filme gesehen habe, dachte, boah, den möchte ich gerne sehen.
00:23:54: Und dann waren alle guten Szenen im Trailer eigentlich drin, dass im Film gut das so,
00:23:59: ja.
00:23:59: Das ist eigentlich schade, ne?
00:24:00: Weil das ja eigentlich magische Momente sind, ne?
00:24:02: Wenn da so richtig...
00:24:04: Gute Handlungen, die irgendwie, also auch bei guten Büchern, so ein Twist oder irgendwie eine interessante Geschichte.
00:24:10: Ja.
00:24:11: Und bei Planet der Affen ist das ja wirklich die allerletzte Szene, wo dann auf einmal dir klar ist, was du da die ganze Zeit gesehen hast.
00:24:18: Du hast an sich schon einen guten Film gesehen und in der letzten Szene wirst du noch mal umgehauen.
00:24:23: End Credits und du sitzt da und denkst, what?
00:24:25: Was ist gerade passiert?
00:24:28: Ach krass, das war die ganze Zeit auf
00:24:29: der Erde.
00:24:30: Du denkst dann nochmal über den ganzen Film nach oder willst du ihn sofort nochmal gucken eigentlich?
00:24:36: Genau, aber es solle gar nicht um Planet der Affen als Film gehen, natürlich, aber der Aufhänger war ganz schön.
00:24:41: Deswegen habe ich das Thema so genannt.
00:24:44: Ich habe mich nämlich schon immer gefragt, ob Krieg eigentlich eine rein menschliche Eigenschaft ist oder ob das was ist, was in der Natur im Prinzip veranlagt ist und ob das auch im Tierreich vorkommt.
00:24:58: Also Krieg ist natürlich, weiß ich nicht, ein bisschen hochtraben dafür.
00:25:01: Aber sagen wir mal, organisierte Konflikte so.
00:25:04: Organisierte Konflikte
00:25:06: ist auch schon... Das ist jetzt auch nicht hochtraben, nicht wenig.
00:25:09: Organisierte Konflikte ist... Also, das kann auch alles sein, ne?
00:25:13: Ja, okay.
00:25:14: Organisierter
00:25:15: Konflikt kann auch irgendwie die Steuererklärung sein und dann besucht bei der Kfz-Zulassungsstelle.
00:25:20: Okay, da hat er jetzt nicht minder Hochtraht formuliert.
00:25:24: Okay, nehmen wir das zurück.
00:25:26: Aber also, gibt es Verhaltensweisen im Tierreich, die kriegerisch wirken?
00:25:34: Von Gruppen dann?
00:25:35: Von Gruppen, ja.
00:25:36: Weil so den Einzelkampf gibt es ja...
00:25:38: Genau, ja, ja.
00:25:39: Also Rängekämpfe, klar.
00:25:40: Das würde ich jetzt nicht als organisierten Konflikt bezeichnen.
00:25:47: Aber... Genau, von Gruppen.
00:25:51: Und in der Regel würde ich sagen, da fallen uns dann schon Tiere ein, oder?
00:25:56: Fällt dir was ein?
00:25:57: Wo Gruppen
00:25:58: von Tieren gegeneinander ist, wo so Arme
00:26:00: ist.
00:26:00: Sehr gut, ja.
00:26:01: Da tät ich nämlich, das wäre auch meine allererste... meine erste Überlegung gewesen.
00:26:06: Hab ich auch noch mal nachgeguckt, ob das jetzt nur so in meinem Kopf ist.
00:26:11: Ich sag mal so, was für eine Binomaya-Wissen da kam, glaub ich, die Armeisen noch mal gegeneinander angetreten.
00:26:17: Und ob das wirklich so ist.
00:26:18: Und das ist natürlich wirklich so.
00:26:19: Also insbesondere so treiber- und argentinischer Armeisen hab ich noch mal nachgelesen.
00:26:23: Da ziehen wohl Zehntausende Arbeiterinnen in Kolonienkämpfe.
00:26:28: Also das ist wirklich... Mit mit Speerinnen, die erstmal gucken, wie sind die anderen organisiert?
00:26:35: Wie stehen die?
00:26:37: Dann gibt es Angriffswellen an teilweise kilometerlangen Fronten.
00:26:42: Also das muss super krass sein und interessant zu beobachten.
00:26:48: Also da würde man sagen gibt es so regelrechte Massenschlachten, könnte man sagen bei Ameisen.
00:26:54: Aber
00:26:54: das ist wohl nicht nur bei Bei Ameisen so, also übrigens diese Konflikte gehen dann auch lange, die so Kolonien über Jahre bekämpfen.
00:27:05: Ich
00:27:06: dachte, das wäre eher so eine Sache von Tagen, so bis die anderen halt vertrieben oder vernichtet oder was auch immer sind.
00:27:11: Ne, da beobachtet man wohl länger, also dass da so territoriale Kämpfe stattfinden.
00:27:17: Da gibt es auch bei Delfin, wo man ja immer sagt, die sind alle... Also... ... so zivilisiert und kultiviert und ... ... und intelligent.
00:27:27: Aber auch da gibt's wohl so strategisches Verhalten, ... ... also so große Tümmler, die so Dreier- und Fünfer-Allianzen bilden, ... ... die sich dann mit anderen Allianzen zusammenschließen, ... ... um gezielt Gruppenangriffe zu fahren.
00:27:40: Und da sprechen Forscher wohl auch von Maritime-Allianzen, ... ... weil die auch über Jahre stabil sind.
00:27:48: Das zeigt natürlich auch schon in gewisser Weise so ... Konfliktverhalten.
00:27:55: Und im Vogelreich, um nochmal so eine andere Kategorie von Tieren aufzumachen, gibt's das wohl auch Elstern-Krehen.
00:28:01: Da gibt's wohl auch so Gruppen, die dann koordinierte Angriffe fahren gegen Nachbargruppen, bei dem einzelne Tiere dann so Pufferrollen übernehmen und andere Vögel nutzen dann so gezielt Lücken, in die sie reinstoßen.
00:28:17: Also fast, ja man könnte sagen, so taktische Manöver, die da durchgefahren werden.
00:28:25: Also der ist nicht unüblich, aber das aktuelle Paper bezieht sich auf eine Spezies, die uns evolutionär auch sehr nah ist und das bietet sich auch an, da drauf zu gucken.
00:28:37: und der Titel suggeriert es natürlich, es geht um Affen.
00:28:41: Und das Wissen, dass Affen auch sich kriegerisch verhalten in Gruppen ist wohl schon relativ alt.
00:28:48: und da bietet es sich an nochmal Ein Shout-Out zu machen an Jane Godell, die wir ja in diesem Jahr verloren haben.
00:28:56: Große Affenforscher, Primatenforscherin.
00:29:00: Die hat wohl in den neunzighundertsiebziger Jahren schon beobachtet, dass da im kriegerische Handlungen durchgeführt werden.
00:29:07: Ich sag jetzt immer kriegerisch, nimmt das nicht so auf die Goldwaage.
00:29:10: Ich weiß gar nicht, ob kriegerisch nicht sehr... schon menschlich mit menschenbezug ist.
00:29:16: vielleicht sollte man konflikte immer von konflikten sprechen aber ich weiß gar nicht war ich weiß ehrlich gesagt nicht was die definition von krieg ist ob das dann schon irgendwie eine menschliche definition ist.
00:29:31: jane godell ist ja ein neunzig jahre geworden leider am ersten oktober zwanzig fünf zwanzig gestorben dritter april neunzehnt vierdreißig.
00:29:39: so für mich.
00:29:40: eine der bedeutendsten Biologinnen würde ich sagen, also ich kenne jetzt auch, also die ist irgendwie immer mir bewusst gewesen als Forscherin.
00:29:53: Hat in den neunzehntundsechziger Jahren schon angefangen sich wild lebende Schimbranzen anzugucken und dabei.
00:29:59: insofern Maßstäber aufgestellt, als sie beobachtet hat, wie diese Tiere zum Beispiel Werkzeuge benutzen oder wie sie komplexe soziale Strukturen bilden, Emotionen zeigen und damit auch wirklich so das Bild, was wir von Menschenaffen haben, völlig umgekrempelt hat.
00:30:14: Also vorher... sind wir davon ausgegangen, die sind total primitiv, sind uns total unterlegen, also dieses klassische, rassistische Bild, was wir eigentlich haben.
00:30:24: Und dann hat sie halt gezeigt, also sie sind uns wirklich näher im Verhalten, als man so denkt, also in allem.
00:30:30: Und dann hat sie sich auch noch sehr sozial engagiert.
00:30:34: In den sieben siebzig hat sie das Jane Godell Institute gegründet, wo sie Forschung, Bildung und Naturschutz verbunden hat.
00:30:43: Und so Jugendprogramme, Roots & Shoots, wo sie junge Menschen für Umwelt- und Tierschutz aktiviert hatte.
00:30:49: Also ein großes Vorbild für Forschung natürlich, aber auch für Wissenschaftskommunikation und auch genau dann ein Bewusstsein zu schaffen, dass die Natur auch geschützt werden muss.
00:31:04: Genau, die hat auch über Jahre schon Kriege zwischen Schimpansengruppen in Tanzania beobachtet.
00:31:11: Aber sie ist natürlich nicht die einzige, es gab ganz viele Biologinnen, die gewaltsame und gezielte Überfälle von Schimpansen auf Nachbargruppen dokumentiert haben.
00:31:22: Auch da, wo es keinen menschlichen Einfluss gab.
00:31:26: Man könnte ja auch annehmen, dass das irgendwie durch ... Druck der Menschen, also die Stress da irgendwie durch Menschen in die
00:31:34: Lebensraumverknappung und so.
00:31:36: Genau, so was dazu gekommen ist.
00:31:38: Aber selbst weit weg von menschlichem Einfluss hat man dieses Verhalten gesehen.
00:31:42: Jetzt kann man natürlich sich die Frage stellen, welchen biologischen Nutzen haben so Schimpansenkrieger eigentlich?
00:31:50: Also so tierisch Verhalten muss ja immer irgendeinen Nutzen für die Gruppe haben.
00:31:57: Jetzt kann man natürlich relativ schnell spekulieren und Hypothesen aufstellen und sagen, na ja gut, erweitern vielleicht ihr Territorium so.
00:32:04: Das ist ja auf jeden Fall schon mal eine gute Sache.
00:32:06: Erdöl.
00:32:10: Okay, das wäre beeindruckend.
00:32:12: Beeindruckend weitsichtig.
00:32:17: Ja, aber das ist natürlich ein guter Punkt.
00:32:19: Im Zweifelsfall geht es dann wahrscheinlich wieder um Ressourcen.
00:32:22: Wahrscheinlich nicht gerade das Erdöl, aber dann halt...
00:32:25: Nahrung, also irgendwie weiß ich nicht besonders fruchtragende Bäume oder was weiß ich nicht, Kleintiere.
00:32:32: Aber das ist natürlich erstmal nur eine Hypothese und man muss natürlich dagegenhalten, dass ein Krieg oder ein Konflikt natürlich auch Energie kostet, Energie und Zeit und natürlich verlierst du auch wahrscheinlich Angehörige deiner eigenen Gruppe und das kann natürlich auch schlecht für deine Gruppe sein.
00:32:48: Also der Benefit
00:32:50: der...
00:32:51: Vollkreiche Konflikt muss die Opfer oder die Kosten überwiegen, damit sich das überhaupt lohnt für deine Gruppe.
00:33:01: Und das wollte man sich mal etwas genauer angucken.
00:33:05: Und deswegen ist diese Langzeitstudie, die ich jetzt hier gefunden habe, sehr spannend, finde ich.
00:33:11: Die wurde gemacht im Kibale Nationalpark in Uganda.
00:33:15: Und da gibt es wirklich messwerte eindeutige Antworten darauf, was so ein Konflikt der Gruppe der Schimpansengruppe bringt.
00:33:24: Das Paper heißt Female Fertility and Infants Survivorship increase following lethal intergroup aggression and territorial expansion in wild chimpanzees veröffentlicht in PNAS am siebzehnten November.
00:33:39: zwei tausend fünfundzwanzig.
00:33:41: Die haben sich die örtlichen ansässigen Schimpansen angeguckt die Nongogo Gruppe und die sind schon seit Jahrzehnten dafür bekannt, dass sie immer wieder benachbarte Gruppen angreifen.
00:34:00: Das scheint wohl eine der größten bekannten Schimpansengemeinschaften zu sein, über hundert Tiere.
00:34:08: Also schon eher so eine Macht, sagen wir mal, eine richtige Großgruppe im Vergleich zu anderen Populationen, die da so leben.
00:34:18: Und bei denen hat man etwas beobachtet, dass sehr organisiert und gezielt wird, nämlich dass Männchen regelmäßig in kleinen Patrouillen durch Randbereiche ihres eigenen Territoriums patrouillen.
00:34:35: Gruppengröße vier bis zehn Tiere, die sich auffallend leise bewegen, immer aufmerksam sind und Ausschau halten.
00:34:46: gezielt nach Mitgliedern von benachbarten Gruppen.
00:34:49: Also ist jetzt nichts, dass die zufällig da irgendwo im Randbereich rumrennen.
00:34:52: Die gucken
00:34:53: wirklich, kommt da jemand?
00:34:54: Genau, die gehen in starken Gruppen los, die schleichen, die suchen, die beobachten, also das ist schon sehr sehr gezieltes Verhalten.
00:35:03: Wenn sie dann ein einzelnes Männchen oder ein isoliertes Weibchen entdecken und zahlmäßig klar überlegen sind, dann greifen sie die an und diese Angriffe können auch tödlich enden.
00:35:16: Und da hat man über Jahre gesehen und über Jahre beobachtet, sodass man sagt, okay, das sind jetzt nicht zufällige Ereignisse.
00:35:25: Ja, da ist mal so eine streunende Gruppe losgerannt und dann haben sie eine schwaches Weibchen gefunden und das haben sie dann überwältigt, sondern da siehst du über Jahre, dass das ein gezieltes Verhalten ist.
00:35:36: Und weil man auch beobachtet ist, dass dadurch dann das Territorium vergrößert wurde und mehr Territorium heißt natürlich mehr Nahrung, mehr sichere Plätze, also ein ganz konkretes Verhalten für die eigene Gruppe.
00:35:52: Also ist vielleicht jetzt nicht so ein Krieg im menschlichen Sinne, aber schon so eine gruppenorganisierte Gewalt durch diese regelmäßige Patrouillen, die auch ein strategisches Verhalten nahe liegt.
00:36:06: Also und natürlich auch mit der Konsequenz, dass das Territorium erweitert wird.
00:36:10: Also schon irgendwie auch das Charakteristikum eines Konflikts oder eines Krieges.
00:36:20: Genau deswegen, weil das so organisiert ist und so gezielt ist, haben die Forscher da sehr genau hingeguckt und sich das mal angeguckt.
00:36:28: Weil ich habe es ja gerade gesagt schon, okay, Sie sehen, dass der Territorium erweitert wird, aber bringt es dann der Population auch was?
00:36:35: Und deswegen haben Sie eben sich die Publikation... die die Population genauer angeguckt, über mehrere Jahre vor und nach einem sehr expliziten Chimpanzeen Krieg, in dem diese Nogogo-Gruppe siegreich war und dann ihr Territorium erweitert hat.
00:36:52: Und zwar ging es um einen Konflikt, oder sie haben beobachtet zwischen glaube ich, ein Konflikt, wo dann ein zwanzig Tiere aus benachbarten Gruppen umgebracht worden sind.
00:37:15: Darunter dreizehn Opfer, die nordöstlich von ihrem Gebiet lebten.
00:37:21: Und nachdem dann die Nachbarn sozusagen geschwächt worden sind, hat die Nugogo-Schimpansengruppe ihr Gebiet in diese Richtung ausgeweitet, wo vorher die Opfer gewohnt haben.
00:37:33: Diese Erweiterung ist dann irgendwie zwei tausend neun.
00:37:36: nach diesem größeren Konflikt oder nach diesen zehn Jahren des Konflikts hat das stattgefunden.
00:37:40: die Erweiterung zwei tausend neun und diese Erweiterung umfasste dann sechs Komma vier Quadrat Kilometer und das ist eine Vergrößerung des eigenen Territoriums um Zweiundzwanzig Prozent.
00:37:51: also nicht einfach nur so ein bisschen sondern Zweiundzwanzig Prozent mehr.
00:37:56: dein eigenes Territorium ist natürlich schon ein Wort.
00:38:03: und Dann haben sie sich angeguckt, weil das ist natürlich die ultimative Frage, also nur mehr Gebiet zu haben, bringt ihr natürlich erstmal nichts, sondern die Frage ist, nutzt es der Gruppe was?
00:38:14: Und da haben sie sich die Gewurtenrate angeguckt, der eine Gogo-Gruppe, nachdem diese Erweiterung des Territoriums festgefunden hat.
00:38:22: Und dann haben sie gesehen, dass die Schimpansenweibchen in den drei Jahren vor den Krieg, fünfzehn Kinder geboren haben, Hinterher aber im gleichen Zeitraum, also wieder drei Jahre, sieben-dreißig Kinder.
00:38:38: Vor dem Krieg XV, nachher sieben-dreißig.
00:38:41: Also auf jeden Fall eine erhebliche Steigerung nach der Gebietserweiterung.
00:38:48: Aber nicht nur das, die haben sich auch angeguckt, wie denn die Überlebenschancen der Jungtiere sind, also die neu geboren worden sind.
00:38:57: Und nach dem Konflikt, also in den drei Jahren nach dem nach der Gebietserweiterung, sind nur acht Prozent von den neugeborenen Jungtieren gestorben.
00:39:08: Vorher waren es nicht acht Prozent, sondern einundvierzig Prozent.
00:39:13: Und das alles nur durch die Gebietserweiterung?
00:39:16: Die Korrelation
00:39:19: da.
00:39:19: Da hängen wahrscheinlich noch eine Menge andere Effekte mit drin.
00:39:22: Also irgendwie bessere Nahrung, vielleicht auch mehr Sicherheit, weil das Gebiet größer
00:39:26: ist.
00:39:26: Vielleicht ja.
00:39:27: Weil
00:39:28: andere weiter weg
00:39:28: sind.
00:39:30: Also wenn er da jetzt verrechnet, also mehr Kinder werden geboren und mehr geborene Kinder kommen durch, dann kannst du so die Reproduktive Fitness dir angucken.
00:39:44: oder du guckst ja an wie viel chimpanzeen ein chimpanzeen weibchen im laufe ihres lebens bekommt und dann hat sich diese zahl von zwei coma zwei überlebende jungtiere erhöht auf sieben coma vier überlebende jungtiere pro weibchen.
00:40:02: Ja, natürlich eine krasse, das ist ein Wort.
00:40:05: Dafür kannst du mal in Konflikt gehen und kannst sagen, okay, dann riskieren wir auch...
00:40:09: Aber wenn dem so ist, wächst die Population dann immer weiter.
00:40:13: oder gibt es da irgendwo dann ein Kipppunkt, wo...
00:40:16: Das ist natürlich eine gute Frage, ne?
00:40:17: Dann sind wir bei so menschlichen... Also die großen Superreiche in der menschlichen Geschichte sind dann ja irgendwann zusammengebrungen.
00:40:25: Ja, weil die nicht mehr kontrollierbar waren vom Gebiet her.
00:40:28: Ja, oder innerhalb.
00:40:29: Dann kommen irgendwelche Untergruppen hoch, die... Ja,
00:40:32: genau.
00:40:32: Ich meine, bei Roman
00:40:34: war es
00:40:34: ganz klassisch gesehen.
00:40:35: Damals war das romische Reich zu groß, als dass es von einem Ort zentral irgendwie regierbar gewesen wäre.
00:40:43: Genau.
00:40:43: Also die Forschen beobachten erstmal diese Zahlen, sehen diese Korrelation und sagen jetzt auch wahrscheinlich... folgt aus der Gebietserweiterung eben, dass mehr Futterquellen hinzugekommen sind und damit gab es einfach für die Weibchen und die Nachkommen mehr zu fressen.
00:41:00: Und das erhöhte die Fruchtbarkeit und natürlich auch die erhöhten Überlebenschancen sind natürlich auch höher geworden.
00:41:06: Damit versteht man im Prinzip, warum es strategisch gut ist für Schimpansen, koordinierte Gewalt zu entwickeln, also Kriege zu führen.
00:41:18: Und das ist natürlich auch irgendwie dann eine interessante Frage, ob da evolutionell eben auch unser Hang zu Konflikten verwurzelt ist, tief.
00:41:29: Also, dass es viel früher ist als die Vorstellung, die du gerade schon reingebracht hast, so, ich möchte auch das Erdöl haben.
00:41:36: Da sind dann ja so komplexe wirtschaftliche Gedanken drin, dass man sagt, okay, das haben wir auch schon früher.
00:41:42: Also, dass wir früher auch schon um Nahrungsgebiete gekämpft haben oder... Eine Höhle oder keine Ahnung.
00:41:49: Es war ja immer, der Konflikt ist ja häufig irgendwie eine Lebensraumressourcen.
00:41:58: Ja, aber also diese Frage, die ich mal hatte, ist das was rein menschliches?
00:42:03: Scheinbar nicht.
00:42:04: Also es gibt es auch im tierischen, also hier jetzt mal etwas genauer beobachtet bei den Schimpansen eben auch.
00:42:13: Krass.
00:42:15: Krass, also wie ähnlich die dann dann doch, also wie ähnlich wir uns dann doch sind.
00:42:22: Kann man so sagen, ja.
00:42:24: Wahnsinn.
00:42:27: Wir haben einen kleinen Science-Snack mitgebracht und den hast du mir neulich erzählt.
00:42:31: Nämlich...
00:42:32: Habe ich das?
00:42:33: Ich weiß nicht, ob du dich erinnerst.
00:42:34: Du hast mich neulich mal gefragt, ob ich mich noch an eine Zeit erinnern kann, wo die Hundehäufchen in Deutschland
00:42:43: häufig
00:42:44: weiß waren.
00:42:46: Und
00:42:47: da kann ich mich natürlich dran erinnern.
00:42:49: Also ich, früher ist einem das ständig begehen.
00:42:52: Also heute hat man ja, das große Glück, dass man nach Möglichkeit überhaupt keine Hundehäuser
00:42:58: mehr sieht.
00:42:59: Ja, genau, weil es sich irgendwie... Ich will jetzt sagen, eingebürgert hat, aber es ist nicht mehr so, dass Hundebesitzer die Scheiße ihrer Hunde überall liegen lassen.
00:43:08: Es ist gesellschaftlich nicht mehr so akzeptiert.
00:43:11: Also in meiner Kindheit kann ich mich nicht dran erinnern, dass es irgendwo diese Beutelspender gab.
00:43:18: Das gab's nicht.
00:43:19: Nee, nee,
00:43:20: nee, die gab's viel, viel später.
00:43:21: Und es gab dann einfach auch so... Das war ja einfach klar, wenn wir als... mit den Freunden im Park Fußball spielen waren.
00:43:30: Irgendjemand tritt halt.
00:43:32: Genau.
00:43:34: Das ist normal.
00:43:37: Also heute ärgere ich mich ja massiv.
00:43:39: Wenn ich irgendwie mit guten Schuhen irgendwo rein latsch.
00:43:43: Das macht mich fettig.
00:43:44: Und das
00:43:44: dann in den Rillen hängen wird.
00:43:46: Das ist so schlimm.
00:43:47: Das geht so schwer wieder raus.
00:43:52: Also früher war der Anblick von Hunderhäufchen viel viel.
00:43:54: ... alltäglicher.
00:43:56: Ja.
00:43:57: Und dann hast du mich halt gefragt, erinnerst du dich noch, ... ... da auch weiße Hundehäufchen gab.
00:44:01: Und ... ... das Bild war sofort wieder da und ich konnte mich ... ... also ich habe mir als Kind nie die Frage gestellt, ... ... warum die Dinger eigentlich weiß sind, ... ... weil bei mir war die nie weiß.
00:44:10: Ja, ja.
00:44:11: Das kommt nicht vor.
00:44:15: Und dann hast du mir erklärt, woran das liegt.
00:44:17: Weißt du noch, was der Grund war?
00:44:19: Das war, das hatte man mit dem Futter zu tun.
00:44:21: Der Futter hat selber an dem Tag oder so ... ... selber nur irgendwo gelesen gehabt.
00:44:26: Das weniger Kalzium oder weniger Knochen.
00:44:30: Ja, sehr gut.
00:44:31: Knochenmehl
00:44:33: und Kalzium.
00:44:35: Viel, viel weniger Knochenmehl und Kalzium da drin ist.
00:44:38: Und das war in den Achtziger, Neunziger Jahren noch der Fall.
00:44:41: Und wenn das war, wenn der Kot dann an der Luft getrocknet ist, dann blieben so bröselige weiße Brocken übrig.
00:44:50: Die hat man in den achtziger, neunziger Jahren noch gesehen.
00:44:52: Man
00:44:53: kann es jetzt heute kaum noch vorstellen, wenn man hat nicht gesehen.
00:44:55: Das waren Hunde, hoffen die waren wirklich, also jetzt nicht rein weiß, wie mit Persil
00:45:00: dann gekackt.
00:45:02: Aber schon sehr hell.
00:45:03: Also jetzt nicht hellbraun, sondern wirklich so
00:45:06: weiß nicht.
00:45:07: Und das ist halt wohl nicht mehr, weil viel, viel weniger Knochenmehl jetzt im Fertigfutter steckt.
00:45:14: Zusammensetzung auch viel reglementierter ist, aber Hunder halt auch viel besser ernährt werden, viel ausgewogen.
00:45:21: Also so wie unsere Ernährung wahrscheinlich besser geworden ist, ist es die von den Hunden auch, weil uns das irgendwie was wert ist, dass wir unsere Hunde gut ernähren.
00:45:30: Ja, der Trend geht zum Barfen.
00:45:34: Was?
00:45:34: Barfen.
00:45:35: Das ist irgendwie so echtes Rohfleisch.
00:45:37: Rohfleisch,
00:45:38: ja.
00:45:40: Ist mir erst mal begegnen, als ich in Frohnhausen, wo ich damals gewohnt habe, einen Shop aufgemacht, der irgendwie barf, was soll es barf?
00:45:49: Irgendwann habe ich gesagt, das ist rohs Fleisch und das ist wohl eine möglichst...
00:45:56: Es steht in barf, ist das eine Abkürzung oder...?
00:45:58: Das muss eine Abkürzung
00:45:59: sein, das ist mal barf.
00:46:01: Methode zur Ernährung, keine Ahnung, Begriffs von Kanadiern.
00:46:07: Das Akronym barf.
00:46:09: steht für born again raw feeders.
00:46:22: das soll ja quasi dann irgendwie artgerechter sein.
00:46:29: kann
00:46:30: man sich vorstellen ja
00:46:31: Aber gut, auf der anderen Seite können wir Sie fragen, was ist denn artgerecht für uns eigentlich?
00:46:34: Dann dürften wir vielleicht auch nur rot kosten, aber nein, gut, ich habe keine Ahnung von Ernährung von
00:46:39: Hunden.
00:46:40: Ich auch nicht, also ich auch null, also keine Ahnung.
00:46:45: Ich glaube, es gibt auch den Trend Barfen bei
00:46:47: Katzen.
00:46:48: Generell bei Fleischfressern kannst du das ja
00:46:50: machen.
00:46:51: Also
00:46:52: jeder soll seine Tiere so ernähren, wie er es für richtig hält.
00:46:56: Also unser Morty ist nicht so begeistert, wenn man dem ein Stück Filet hinlegt.
00:47:01: Also der mag eher das Prozessiert.
00:47:06: Bei Luke ist es so, Luke frisst fast, also Luke frisst
00:47:09: nur Trockenfutter.
00:47:11: Echt?
00:47:12: Also wenn ich dem so eine Dose oder so aufmache oder so eine Tüte oder so was, dann leckt er die Soße und das Gelä drumherum weg und das Fleisch lässt er liegen.
00:47:21: Das ist weg trocknet.
00:47:22: Wann
00:47:23: hat er denn?
00:47:23: Weiß ich nicht.
00:47:24: Er bekommt deshalb, erst mal hat er drei Trinkbrunnen
00:47:28: in Summe.
00:47:29: Einer davon ist meine Badewanne.
00:47:32: Da ist immer Wasser drin oder?
00:47:33: Da
00:47:33: ist nicht immer Wasser drin, aber sobald uns Bade zu... gehst, siehst du einen schwarzen Schatten an dir vorbeihüpfen, der dann unter dem Wasser an der Badewanne sitzt und mau,
00:47:41: mau, mau, mau.
00:47:42: Dann lässt er ihn tropfen.
00:47:44: Dann lässt er ein bisschen Wasser rauslaufen.
00:47:46: und dann muss man auch drauf aufpassen, weil wenn er zu viel trinkt, dann kotzt er dann.
00:47:50: Er weiß nicht, wann er aufhören muss.
00:47:54: Auf jeden Fall frisst nur Trockenfutter oder halt so Katzensuppe.
00:47:59: Der bekommt jeden Morgen einen Katzensuppe.
00:48:02: Die mag er ganz gerne, was er auch super gerne frisst, ist, wenn ich mir mal einen Salat mache mit so einer Dose Tunfisch, dann nehme ich immer so Tunfisch im Sud oder eigenen Saat, also nicht in Öl, sondern so,
00:48:16: das
00:48:16: Flüssige davon.
00:48:17: Ich habe mir auch mal ein bisschen Tunfisch mit rein getan.
00:48:19: Ein Tunfisch lässt der liegen.
00:48:20: Der trinkt nur die Flüssigkeit davon.
00:48:22: Aber die sehr gerne.
00:48:24: Und da hat er auch die magische Kraft, die, glaube ich, viele Katzen haben.
00:48:26: In dem Moment, wo man die Dose öffnen, dieses Geräusch macht, dieses Klack.
00:48:30: Man sieht nämlich, komm, er materialisiert aus dem Nichts plötzlich neben der Dose.
00:48:35: Ja.
00:48:38: Ja.
00:48:39: Genau.
00:48:39: Also, falls ihr auch aus den Achtziger, Neunziger noch Erinnerungen habt, eure Erinnerungen sind nicht getrückt.
00:48:47: Es gab diese weißen Unterhölfchen.
00:48:51: Gut, dann kommen wir zum zweiten Thema, bevor wir aus dem Hotelzimmer geworfen werden.
00:48:58: Ich habe das Thema genannt, das wird kurz nicht wehtun.
00:49:05: Das wird jetzt kurz nicht wehtun.
00:49:06: Was ist für dich das schlimmste beim Arztbesuch?
00:49:11: Das schlimmste beim Arztbesuch?
00:49:16: Oder wenn du nichts hast, was ist das schlimmste für Kinder beim Arztbesuch?
00:49:19: Spritze kriegen.
00:49:19: Genau, eine Spritzewoche.
00:49:20: Warum?
00:49:23: Gute Frage.
00:49:24: Weil eigentlich, also ja, kann weh tun, je nachdem wie dick die Spritze oder so ist, mal mehr, mal weniger.
00:49:32: Also eigentlich so wirklich
00:49:33: nicht.
00:49:35: Ich hatte also, sagen wir so, meine, meine Einstellung zu Spritzen hat sich auch sehr geändert.
00:49:41: Also seitdem ich mal häufiger hier und da eine Spritze bekommen habe beim Arzt oder mir selber eine setzen musste.
00:49:46: Also komplett den, also komplett Bammelangst oder irgendwas für Spritzen verloren habe ich nach der OP.
00:49:53: Weil ich mir danach irgendwie, ich glaub, für fast drei Monate jeden Morgen so eine Trombose spritze irgendwo rein harren
00:49:59: durfte.
00:49:59: Drei Monate lang?
00:50:01: Krass.
00:50:01: Ich glaub, das war, also das war wirklich, wirklich lang.
00:50:03: Also so lange, also der Arzt hat mir das so lange weiter beschrieben, bis ich das Bein wieder normal belasten konnte und normal laufen konnte, weil so lange du das nicht belastest und halt auch Grundprinzel weiterarbeitet.
00:50:13: Also,
00:50:14: ich weiß nicht.
00:50:15: Vielleicht irre ich mich auch, aber es waren Wochen.
00:50:17: Also auf jeden Fall mehrere Wochen.
00:50:20: Und wenn ihr die mehrere Wochen jeden Morgen in eine Spritze reinaus, dann ist es irgendwann auch egal.
00:50:24: Ja, ich kriege auch meine Allergiespritze jeden Monat.
00:50:27: Aber ich hätte auch vorher keine Probleme mit Spritzen, muss ich sagen.
00:50:30: Ich habe ja mal eine Zeit lang auch Osempik verschrieben gehabt.
00:50:34: Und da ist die Spritze, also die Nadel so klein und so dünn.
00:50:38: Ohne Scheiß, wenn du die Augen zu machst, merkst du nicht.
00:50:40: Also gar nicht, das ist nix.
00:50:42: Aber als Kind
00:50:42: und so,
00:50:43: sehr, sehr unangenehm.
00:50:45: Wahrscheinlich eher ein psychologischer Effekt.
00:50:47: Du hast vor allem Angst,
00:50:48: oder?
00:50:48: Ja, genau.
00:50:49: Du hast vor allem, glaube ich, auch Angst.
00:50:50: Aber manchmal, also wenn die Spritze doof gesetzt ist oder damals, wenn irgendwie die Nadeln auch noch dicker waren und so, dann ist es auch schon blöd.
00:50:57: Also so Blutabnehmen beim Arzt finde ich manchmal immer noch unangenehm.
00:51:01: Oder beim Blutspenden oder so, wenn er da so eine Nadel in den Arm gerammt Christi in Durchmesser einer Bleistiftmine hat.
00:51:07: Das ist dann immer noch nicht so doll.
00:51:08: Aber eine Frage, die man sich erstellen kann oder die ich mir ehrlich gesagt vorher nie gestellt habe ist, warum gibt es denn überhaupt?
00:51:14: Spritzen.
00:51:16: Warum Spritzen?
00:51:17: Warum kannst du nicht alles in Tablettenform nehmen?
00:51:21: Weil ich gerade jetzt zu träge.
00:51:23: Ja,
00:51:23: bei Tabletten hast du vor allem auch das Problem, das muss ja durch den Magen gehen, durch den Magen-Säuro irgendwann aufgenommen werden.
00:51:29: Also entweder wird es im Magen kaputt gemacht oder später im Darm aufgenommen werden.
00:51:33: Dann dauert es ja echt lange, bis das durch ist.
00:51:36: Dann gibt es ja auch die Frage, warum nicht, warum nicht Cremes oder Salben?
00:51:40: Warum kannst du nicht alle Wirkstoffe durch Salben aufnehmen?
00:51:47: oder durch Pflaster.
00:51:48: Es gibt ja Pflaster auch, die Medikamente verabreichen.
00:51:51: Ich habe mich übrigens, also dass man Medikamente über Pflaster verabreichen kann, ist mir das erste Mal bewusst begegnet, bei Fentanylpflaster.
00:52:00: Also da war ich auch schon relativ alt.
00:52:01: Also ich habe nie einen selber bekommen, aber dass ich das irgendwie aus der alten Pflege oder irgendwie... bei Leuten, die kurz vor dem Ende ihres Lebens standen, starke Schmerzmittel über Pflaster verabreicht bekommen haben.
00:52:12: War mir nicht bewusst, dass das
00:52:13: geht.
00:52:14: Nee, das wusste ich auch nicht.
00:52:15: Ja, aber das geht.
00:52:16: Aber man kann nicht alles durch Salben, Pflaster oder ähnliches applizieren.
00:52:21: Manche Sachen muss man spritzen.
00:52:23: Kannst du dir auch vorstellen, die Haut ist ja im Prinzip auch eine Schutzschicht gegen den Außen.
00:52:30: Also eigentlich ist das ja eine Barriere.
00:52:32: Genau.
00:52:32: Die ist dafür designt, dass dann nicht alles durchkommt.
00:52:35: Und genau das ist der Grund.
00:52:37: Man kann nicht alles über die Haut verabreichen, weil manche Moleküle oder Wirkstoffe einfach zu groß sind.
00:52:44: Also das sind oder zu instabil, um den Transport durch die Haut zu überleben, quasi.
00:52:50: Oder überhaupt durchzukommen.
00:52:51: Und ein ganz klassisches Beispiel, wo auch schon lange lange dran geforscht wird, die mir als Kind auch schon begegnet ist, ist Insulin.
00:52:59: Insulin musst du spritzen.
00:53:01: oder durch einen Katheter oder irgendwie eine Insulinpumpe oder so.
00:53:05: Du kannst Insulin weder in Tablettenformen richtig zu dir nehmen, noch kannst du es als Salbe oder so auf die Haut
00:53:11: aufbringen.
00:53:12: Problemen bei Insulin ist Insulin ist relativ instabil als Molekül.
00:53:19: Und Insulin ist relativ groß.
00:53:21: und Insulin war für mich so die erste die erste Begegnung wirklich damit, denn meine Mutter war ja Diabetikerin und ich habe von Kindheit an quasi miterlebt, dass meine Mutter sich drei bis vier mal am Tag halt eine Spritze setzen musste.
00:53:34: und ich habe mich als Kind schon immer
00:53:36: gefragt.
00:53:40: Ja, bei jeder Mahlzeit, also morgens, mittags, abends und nachts dann eventuell noch so Langzeitinsulin, das halt über die Nacht halt langsam mal in, also... ins Blut geht, glaube ich, oder so.
00:53:51: Keine Ahnung.
00:53:52: Oder du hast halt eine Insulinpumpe, die halt regelmäßig, wo halt regelmäßig einstellt, wie viel Insulin du noch zusätzlich bekommst.
00:53:59: Und ich habe mich als Kind schon gefragt, warum muss meine Mutti sich jeden Tag eine Spritze irgendwie in den, also in den Beinen, Bauch, Oberarm oder sonst wo hinhauen?
00:54:09: Warum geht da nicht anders?
00:54:10: Und es gibt natürlich reichlich Forschung.
00:54:14: Medikamente auch anders zu verabreichen und in den siebzigern gab es glaube ich so mit ein erstes gerät dass Medikamente quasi ohne nadel durch die haut mit druck quasi einmal durch die haut quasi gegeben hat.
00:54:29: aber auch das ist für insulin nicht nicht praktikabel und so.
00:54:35: Das, wie ich gerade schon gesagt habe, eines der größten Probleme bei Insulin ist zum Beispiel, dass es zu groß ist.
00:54:41: Medikamente, die über die Haut aufgenommen werden, haben meistens ein Molekulargewicht bzw.
00:54:47: eine Größe von fünfhundert Dolten.
00:54:50: Kennst du die Einheit?
00:54:52: Nee, ich auch nicht.
00:54:53: Aber
00:54:53: gehört habe ich die schon.
00:54:54: Ja,
00:54:54: ja.
00:54:54: Aber
00:54:55: eher die ist in der Biologie.
00:54:56: Das ist Molekulargewicht.
00:54:57: Ja, genau genommen ist das das Equivalent zur Atomahnmasse, also ein U.
00:55:03: Ja, das habe ich doch mal irgendwann gehört.
00:55:06: Das ist mir schon mal begegnet, aber ist, glaube ich, nicht mehr so...
00:55:11: Zumindest in unserem Bereich nicht gebräuchlich, weil wir halt in der Physik eher von Atommassen reden, wenn wir über irgendwas sprechen.
00:55:20: Aber in der Biologie, gerade so, wenn es um irgendwelche Proteine und ähnliches geht, ist das wohl nicht ungebräuchlich, das in Dolten zu messen.
00:55:29: Und so Medikamente, die noch durch die Haut aufgenommen werden, haben wohl so um die Fünfhundert Dolten.
00:55:36: Insulin hat fünftausend achthunderte, also zehn fast eine Größenordnung zu groß, um überhaupt aufgenommen zu werden.
00:55:45: Ein weiteres Problem.
00:55:46: Das ist eine klare Abhängigkeit, ist einfach von der Größe.
00:55:51: Unter
00:55:51: anderem,
00:55:51: ja.
00:55:52: Wahrscheinlich noch was anderes, aber interessant.
00:55:55: Das
00:55:55: ist ja die Frage, wo geht es durch?
00:55:57: Also
00:55:58: wundert jetzt nicht.
00:55:59: Im Zweifelsfall ist ja auch so was wie ein Membran.
00:56:01: Wenn die Löcher groß genug sind, geht es noch durch.
00:56:04: Gibt
00:56:04: es, es gibt.
00:56:05: in einem Bereich der Haut gibt es Löcher, die groß genug sind, also zum Beispiel wo deine Haarfolikel sitzen und so, die Poren in der Haut, das wäre groß genug, aber da ist die Dichte auf der Hautoberfläche einfach viel zu gering von, als dass du nennenswerte Mengen dadurch aufnehmen könntest.
00:56:20: Ein zweites Problem bei Insulin ist, Insulin ist wasserlöslich und die Hautbarriere ist fettig.
00:56:28: Also... kommt nicht durch das Fett durch.
00:56:30: Also die oberste Hautschicht besteht aus Fetten, also Lipiden.
00:56:34: Und Fett und Wasser mischen sich halt nicht.
00:56:36: Insulin ist stark hydrophil, also wasserliebend.
00:56:39: Und die Hautoberfläche ist eher Lipophil.
00:56:42: Das bedeutet, die Wasser, also dieses wasserlösliche Protein oder die wasserlösliche Proteine kommen in der Fettschicht nicht vorwärts.
00:56:49: Also kommen da halt nicht
00:56:50: durch.
00:56:50: Das ist ein Problem.
00:56:53: Weiteres Insulin ist instabil, also Insulin ist ein Protein, das von den Inzymen auf der Haut, also wie auf der Haut sitzen, fast instantan abgebaut wird.
00:57:03: Also das kommt gar nicht, also selbst wenn es irgendwie in die Haut eindringen könnte oder so, überlebt es nicht lang genug, um ein bisschen Blut zu kommen, es wird halt abgebaut relativ schnell.
00:57:14: Also bevor es auch nur irgendwie ansatzweise wirken kann, ist es schon kaputt.
00:57:19: Also, wie du siehst, gibt es viele Gründe, warum... Man Insulin spritzen muss und hat nicht einfach über ein Pflaster oder über eine Seilbe aufnehmen kann.
00:57:30: Was ja für Diabetiker, die sich mehrfach spritzen müssen, wirklich super wäre.
00:57:35: Es gibt Pflaster mit so Mikronadeln, ein so winzigen All, die die Haut quasi übers Hautbarriere durchbrechen, aber das ist halt auch nicht, da wird die Haut auch irritiert von, es kann sie genauso gut spritzen.
00:57:50: Bis jetzt.
00:57:52: Ein Paper, also es ist ein Paper rausgekommen, am neunzehnten Elften diesen Jahres von Forschern aus China ist erschienen in Nature.
00:58:00: Und obwohl es in Nature erschienen ist, ist es Open Access.
00:58:03: Schön,
00:58:04: kann man sich mal angucken.
00:58:05: Er hat den Titel Skin Permeable Polymer for Non-Invasive Transdermal Insulin Delivery.
00:58:14: Hm, ist ja schon immer interessant.
00:58:16: Na jetzt, wenn du mal die ganzen Probleme da geschildert hast, Kann man sich ja selber mal überlegen, was könnte eine Strategie sein?
00:58:22: Ja, genau.
00:58:23: Was könnte eine Strategie sein, dieses Molekül durch die Haut durchzubringen?
00:58:27: Das klang jetzt wie einkapseln oder so und dann da durchschicken oder wie?
00:58:31: Also ein
00:58:31: bisschen.
00:58:32: Aber das macht es ja nicht kleiner.
00:58:33: Deswegen wird es mich wundern, dass das dann funktioniert.
00:58:36: Aber ich bin sehr gespannt auf die Lösung.
00:58:37: Ja,
00:58:37: das macht es nicht kleiner.
00:58:40: Problem sind ja vor allem auch die verschiedenen Schichten.
00:58:45: Also das obene Fettschicht und das Zeug ist wasserlöslich.
00:58:48: Unter der Fettschicht.
00:58:49: hast du aber keine Fettschicht mehr, da ist es, also wenn jetzt irgendwas macht, was Lipophil ist, dann kommt es halt danach nicht weiter.
00:58:55: Ja, ja.
00:58:56: Deshalb, also was haben die Forscher hier gemacht?
00:58:59: Die haben einen Transportmechanismus entwickelt, der ist ermöglicht, zum Beispiel Insulin, sie haben es hier mit Insulin gemacht, aber es geht prinzipiell auch mit anderen Molekülen, die man so unter die Haut bringen kann,
00:59:10: halt
00:59:11: über die Haut aufzunehmen, ohne Injektionsnadeln oder Mikronadeln oder irgendwas, sondern wirklich rein chemisch durch die Haut bis ins Blut unter.
00:59:21: Wir haben jetzt gemacht, die haben einen Transportmolekül gebaut, einen Polymerträger, das nur für den Transport durch die Haut designt ist.
00:59:33: Es ist ein Trägermolekül, ein Polymer, das ein paar spezielle Kniffe hat, damit es andere Sachen durch die Haut transportieren kann.
00:59:42: Dieses Polymer hört auf den wundervollen Namen.
00:59:46: Das ist wirklich... Polieckige Klammer auf.
00:59:50: Zwei N-Oxid-N-N-D mit Thyl Amino ethylmetacrylate.
00:59:58: Klammer zu.
01:00:02: Das ist ja schön.
01:00:02: Weil so chemischen Molekülen, wenn die komplex werden, dann werden die, also die Namen, denkt sich ja nicht jemand aus, sondern die Namen werden ja nach einem Schema vergangen.
01:00:11: Was da für Gruppen man dann erhängen.
01:00:12: Und deshalb werden da so unaussprechliche Dinger.
01:00:14: Deshalb haben sie es abgekürzt einfach OP genannt.
01:00:17: Das Ding heißt OP.
01:00:19: Dieses Molekül kann schnell und effektiv sowohl durch die oberste Hautschicht, das sogenannte Stratumcorneum, das ist die oberste Hautschicht aus Lipiden und abgestorbenen Hautzellen, als auch durch die darunter liegende Dermis- und Epidermiswandern bis ins Blut.
01:00:38: Und zwar macht es das Ganze am Ende über die Lymphen.
01:00:42: Das macht es, indem es das andere Molekül... Wie das Molekül durchgeht, mach mal gleich.
01:00:47: Aber wie kann transportiertes was anderes?
01:00:49: Es nimmt das andere Molekül-Hucke-Pack.
01:00:52: Man heftet das da dran.
01:00:54: Okay.
01:00:54: Und das sorgt dafür, dass auch große Moleküle durch die Haut wandern können, weil das andere Molekül quasi die Hinter sich herzieht.
01:01:01: So ein bisschen wie der, so ein Schleuser.
01:01:05: Wenn das Insulin genug Geld auf dem Tisch legt, dann wird es durch die Haut geschleust.
01:01:10: Und das macht dieses OP, weil es ein paar besondere Eigenschaften hat, die genau dafür Design sind.
01:01:16: Und zwar die Ladung, also ob das positiv, negativ oder neutral geladen ist, dieses Molekül, dieses OP, dieses Polymer ist vom umgebenden pH-Wert abhängig.
01:01:29: Außen auf der Haut ist unsere Haut leicht sauer, also auf der Haut haben wir ein pH-Wert von ungefähr fünf und in dem Bereich ist dieses OP-Polymer positiv geladen, da wird es protoniert.
01:01:44: Also leicht positiv geladen und wenn es positiv geladen ist, dann bindet es sehr gut an die leicht negativ geladenen Fettsäuren
01:01:52: auf der Haut.
01:01:53: Das heißt, da kann es sich schon mal gut bewegen von Fettsäure zu Fettsäure.
01:01:59: Es wird dadurch quasi auch durch in die Lipidschichten dieser obersten Haut reingezogen.
01:02:05: Also es kann richtig da so reingefundieren.
01:02:07: Da haben wir die erste Barriere schon mal.
01:02:10: Genau, da sind wir durch die erste Barriere durch, da kann es sich langsam fort bewegen.
01:02:14: Ein Problem würde es jetzt bekommen, in den nächsten Hautschichten, wenn man etwas tiefer kommt, dann ändert sich nämlich der pH-Wert in der Haut und zwar auf ungefähr sieben, also neutral.
01:02:27: Da passiert nichts mehr.
01:02:28: Und hier ändert sich die Ladung des Moleküls.
01:02:32: Wenn die umgebende pH-Wert, wenn der sich ändert und neutral wird, dann wird das Molekül zwitterionisch.
01:02:39: Auch ein Begriff, den ich vorhin noch nie gehört
01:02:40: habe.
01:02:41: Was bedeutet zwitterjunisch?
01:02:42: Kann man sich, es ist tatsächlich, so wie man sich ungefähr vorstellt, zwitter würde ja bedeuten, es ist sowohl positiv als auch negativ geladen.
01:02:49: Und genau das ist hier der Fall.
01:02:50: Es ist gleichzeitig positiv, aber auch negativ geladen und zwar in verschiedenen Stellen.
01:02:55: Wie so ein Deep Hole eigentlich.
01:02:57: So ein bisschen wie so ein Deep Hole, das aber dann von außen insgesamt betrachtet elektrisch neutral ist.
01:03:03: Genau, und genau das macht dieses Molekül bei einem pH-Wert von sieben ungefähr, also beim Neutral.
01:03:09: Und dadurch löst es sich von den Lipiden und wandert weiter.
01:03:13: Und dadurch, dass es neutral ist, also quasi keine Ladung mehr hat, interagiert das kaum noch mit den umgebenden Zellen und den umgebenden Molekülen.
01:03:23: Das heißt, dadurch kann es dann problemlos durch die weiteren Lipidschichten durchsickern und durchwandern.
01:03:31: In Molekuladynamicsimulationen, die sie mit dem Molekül gemacht haben in dem Paper, zeigt sich auch, dass dieses OP im Vergleich zu Insulin quasi keine Diffusionsbarrieren mehr hat.
01:03:42: Also das wird im Grunde von nichts mehr gestoppt, im Gegensatz zu Insulin das Hängen bleiben würde.
01:03:47: Also es diffundiert leicht durch die Haut durch, während Insulin alleine stecken bleiben würde.
01:03:54: Wenn es dann in der Dermis, also in den lebenden Zellen angekommen ist, also in unteren Bereichen der Haut, dann diffundiert dieses OP nicht weiter und also nicht durch die Zellen durch, also es dringt nicht in Zellen ein, sondern es bindet immer nur ganz kurz mit der Zellmembran einer Zelle.
01:04:14: löst sich dann wieder und bildet dann mit der nächsten Zelle mit der Zellmembran.
01:04:21: Also es hüpft quasi von Zelle durch Zelle und im Paper nannten die das ganze Membrane Hopping.
01:04:28: Also es hüpft von Zelle zu Zelle und wandert dann quasi durch die Zell Zwischenräume hindurch, wo auch das Insulin alleine hängen bleiben würde.
01:04:39: Aber mit diesem OP dran, also das von dem es Huckpack getragen wird, kann es da auch problemlos durchwandern und es bleibt stabil, es wird nicht abgebaut.
01:04:51: Also dieses OP stabilisiert das und verhindert quasi die Interaktion mit umgebenden Molekülen oder Zellen.
01:04:59: Das heißt... Das OP gleitet an den Zellen vorbei, ohne diese Zellen zu belasten.
01:05:05: Also es dringt auch nicht in die Zellen ein oder ähnliches.
01:05:09: Wenn es dann am Ende die Dermis erreicht, dann ist es beim Lymphsystem angekommen und wird über die Lymphflüssigkeiten, also über die Lymphen aufgenommen und wandert dann direkt ins
01:05:18: Blut.
01:05:19: Das heißt, dieses OP ist kurz zusammengefasst, genau so designet, dass es halt sich erst oben an den Lipiden in dieser Stratumcoronäum, also den obersten den Hautschichten anbindet und dadurch durchwandert, also einzieht wie so eine Fettcreme quasi, wenn dann der pH Wert tiefer steigt, dann diffundiert das weiter, weil es dann halt neutral ist.
01:05:43: In den lebenden Hautschichten wandert es dann zwischen den Zellen durch, schnell und verlustfrei und am Ende gelangt das über die Lymphengefäße dann in die Blutbahn.
01:05:56: Interessant hierbei ist im Gegensatz zu anderen, also zum Beispiel zu spritzen oder ähnlichem ist, dass die Haut hierbei komplett unbeschadet in der
01:06:03: Leitung.
01:06:03: Völlig
01:06:04: intakt, keine Entzündung, keinen Strukturverlust, keinen Schmerzen, gar nichts.
01:06:08: Man merkt nichts davon und man kann auch nachher in der Haut keine Folgen sehen.
01:06:13: Es wandert einfach nur durch.
01:06:15: Die haben auch eine Angabe gemacht, ob da ausreichend... Ja.
01:06:19: Medikamente durchkommen, weil das prinzipiell funktioniert heißt ja nicht immer zwingend, dass das dann auch effizient ist.
01:06:27: Richtig, genau.
01:06:28: Aber ja, das haben die Forscher getestet.
01:06:29: Die haben nämlich an, also da an diese Gruppe noch ein floristierenden Farbstoff dran gehangen und haben dann, das ist natürlich nicht bei Menschen noch nicht getestet, sondern bei Diabetikermäusen und Schweinen.
01:06:44: Also die haben es mit Schweinen gemacht, die auch eine relativ dicke Haut haben und mit Mäusen und konnten hier zeigen, also durch die floristierenden Aufnahmen, also durch die Fluoreszenzfarbstoffe, dass das Insulin innerhalb von wenigen Minuten im Blut landet in ausreichender Menge.
01:07:01: Also die haben das verglichen und konnten zeigen, dass halt eine Insulincreme vergleichbar mit einer Insulininjektion
01:07:10: ist.
01:07:10: In ähnlicher
01:07:11: Schnelligkeit wirkt und auch genau genauso den Blutzuckerspiegel reguliert und runter hemmert.
01:07:19: Da
01:07:19: hat er auch noch genauso schnell ist.
01:07:23: Also dieses OP ist sickert halt wirklich richtig schnell durch die Haut durch.
01:07:27: Innerhalb von Minuten ist das Zeug im
01:07:28: Blut.
01:07:29: Ich dachte, dass das wenigstens verlangsamt wäre oder so.
01:07:34: Aber in ausreichenden Mengen und schnell ist das Wahnsinn.
01:07:38: Es hat sogar noch einen Effekt, dass es teilweise sogar etwas länger den Insulinspiegel aufrecht erhält, weil der wohl weniger schnell abgebaut wird, sondern weiter halt durchsickert.
01:07:49: Interessant ist jetzt, also für Insulin ist natürlich super interessant für DbDK, aber potenziell der Mechanismus, also dieses OP, dieses Polymer, ist, da kann man alles Mögliche
01:07:59: darzusetzen.
01:08:00: Da kann man auch andere Medikamente oder generell andere Proteine dran anheften und auch für andere Krankheiten, jetzt sagen wir mal Medikamente über Pflaster, über Cremes und so verabreichen, die man sonst spritzen müsste, die halt nicht durch die Haut kommen.
01:08:16: Ich meine, gerade so dauerhaft Spritzen, ist das nicht dann auch irgendwie ein Problem?
01:08:20: Also musst du deine Mutti nicht dann auch irgendwo immer andere Stellen finden?
01:08:23: Ja, ja, ja, das ist auf Dauer ein Problem.
01:08:25: Wenn du dir dreimal am Tag eine Spritze setzt musst und sei die Nale noch so fein, wird die Haut halt mit Leidenschaft gezogen.
01:08:30: Also meine, das habe ich ja selber auch gemerkt, als ich hier diese Thrombose-Spritze so gesetzt habe.
01:08:36: Du machst irgendwie links im Bauch, rechts im Bauch, Wade und so.
01:08:39: Da variierst du halt so ein bisschen, was für meine Mutter damals aber noch schlimmer war als Diabetikerin.
01:08:45: dass du heute leider auch noch, weil die Krankenkassen teilweise... andere Messmethoden nicht bezahlen, dieses Blutabnehmen mit einem Blutzuckerstiel zu messen und meine Mutter hat halt komplett zerstochende Finger gucken.
01:08:58: Stimmt.
01:08:58: Weil er halt auch jedes Mal halt Blutzucker misst.
01:09:02: Heutzutage sind die Nadeln feiner, du hast, also selbst wenn du dein Blutzucker über Blutabnahme bestimmst, hast du so feine Nadeln, dass das nicht mehr ganz so schlimm ist.
01:09:13: Du brauchst nur noch ein Vizilchen Blut bei den Teststreifen, weil meine Mutter war da noch so ein richtiger Tropfen.
01:09:18: oder dann so da drauf laden, den man wegwischen musste und so.
01:09:22: Da ist viel viel besser geworden.
01:09:23: Und es gibt ja heutzutage, das hatte ich ja auch mal getestet, diese Blutzuckermonitore, die halt über die mit so einem Flament im Gewebe einfach den Blutzucker am Ende bestimmen.
01:09:36: Die da dann einmal im Monat ansetzt oder so?
01:09:38: Ja, vierzehn
01:09:39: Tage und
01:09:39: halte die.
01:09:40: Aber die sind halt auch quasi nicht schmerzhaft.
01:09:44: Ja, ich fand es auf jeden Fall sehr interessant, weil es was war, was mich schon als Kind beschäftigt hat, so warum muss man, warum muss meine Mutter immer sich eine Spritze setzen, warum geht das nicht anders?
01:09:55: Ja, ich bin das ja immer faszinierend, diese Faszination, die wir für Chemie haben, dass die Leute da so... ... so präzise Moleküle designen können.
01:10:04: Das macht mich fertig.
01:10:06: Und dann in der Chemie denke ich immer noch so, ... ... ja, in der Chemie ist ja immer noch eine ... ... halbwegs kontrollierte Umgebung irgendwie, ... ... wenn es dann in die Biologie geht, wo die ganze Scheiße ... ... noch irgendwie zusammen wirkt.
01:10:20: Bin ja auch mal unglaublich begeistert, also ... ... fasziniert von, dass wir das überhaupt irgendwie ...
01:10:24: ...
01:10:25: hinbekommen, also auf Atomara-Ebene ja am Ende.
01:10:28: Darum bauen.
01:10:30: Nun ja.
01:10:32: Ja, und so gezielt.
01:10:33: Wir hatten ja mal so eine Kooperation mit Chemikern auch, wo wir Moleküle...
01:10:38: Für Precursor, für Schichten, die sagen wir haben.
01:10:41: Ja, genau.
01:10:41: Also, das waren einfach so Pulver, so relativ komplexe Moleküle.
01:10:46: Und das war wichtig, dass da irgendwie CH-Atome dranhängen.
01:10:52: Aber das Entscheidende, das Funktionelle waren Metallpartikel, die in der Mitte des Moleküls waren.
01:10:57: Und das hatten wir mit Aluminium ausprobiert.
01:11:00: Und das funktionierte.
01:11:02: Die Schichtbildung, so wie wir uns das ausgedacht haben.
01:11:04: Aber Aluminium war eigentlich nur so ein Testmetall.
01:11:07: Das war nicht funktionell.
01:11:09: Und dann haben wir gedacht, das wäre eigentlich schön, wenn das auch mit Platin gehen würde.
01:11:17: Da haben die Stimmiker gesagt, da ist doch kein Problem, da machen wir euch das mit Platin.
01:11:20: Dann bauen die so ein Molekül um, da ist da kein Aluminium drin, sondern Platin.
01:11:23: Würdet ihr so die Frage stellen, wie was macht ihr denn da?
01:11:27: Wie rührt ihr das dazu zusammen?
01:11:28: Genau, wo kommt das her?
01:11:29: Aber
01:11:30: das ist für die dann kein Problem, dann fahren die irgendeine andere Reaktion und dann hängt er auf einmal Platin mit an diesem Molekül, also total irre irgendwie.
01:11:42: Na ja, genau.
01:11:44: Okay.
01:11:44: Dann sind wir mit der Wissenschaft durch.
01:11:46: Ich weiß gar nicht.
01:11:49: Haben wir einen Schwurbel?
01:11:51: können wir eigentlich machen.
01:11:53: Da haben wir noch eine Kleinigkeit.
01:11:57: Siehst du den Link?
01:12:03: Ja, sehe ich.
01:12:03: Den mal gleich den zweiten.
01:12:06: Also die Webseite heißt Ghost Flix.
01:12:08: Das ist eine gesamte Webseite für Geisterjäger eigentlich.
01:12:12: Aber dieses Produkt war hier irgendwie nochmal selber eindruckend.
01:12:16: Die Ameliene ITK Box.
01:12:19: Die Revolution für deine paranormalen Ermittlungen.
01:12:23: Für dreihundert Euro.
01:12:24: Meinen die das ernst?
01:12:25: Oder ist das irgendwie für Leute, die so... weiß ich nicht, Phasmophobia, Cosplay machen.
01:12:31: Dann habe ich auch erst gedacht, aber es wirkt mir hier alles sehr ernst, ehrlich gesagt.
01:12:40: Also klärt mich noch mal auf, falls das hier irgendwie nicht ernst gemeint ist, aber für mich sieht das alles So aus als würden die das ernst meinen, weil die verkaufen auch Wünschelrouten und andere technischen Geräte.
01:12:57: Die Geisterakten,
01:12:58: die Demonjäger, Ghostcase, die Anderen und Ghostlady sich kennen nichts davon.
01:13:03: Aber du hast natürlich absolut recht.
01:13:06: Das sieht völlig absurd aus, weil er irgendwie so ein kleiner Monitor ist.
01:13:09: Das sieht
01:13:09: aus wie ein Gameboy ohne Knöpfe aus Holz geschnitzt.
01:13:12: Ja, genau.
01:13:13: Also diese Kombination mit Holz sieht halt irgendwie total weird aus, weil da eigentlich nicht aus wie ein technisches Gerät.
01:13:19: Ist es Zierbenholz,
01:13:21: das soll hier...
01:13:22: Hast du halt gelesen?
01:13:23: Nee, weiß ich nicht.
01:13:25: Weil hier steht Eichenholz.
01:13:25: Eichenholz, okay.
01:13:27: Aber wahrscheinlich gibt es einen guten Grund, warum das Eichenholz sein muss.
01:13:32: Dann hast du ein integriertes Gyroskop.
01:13:35: Keine Ahnung, warum das so wichtig ist bei der Geisterjagd.
01:13:39: Und dann gibt's Chris Rückmeldung per Ton und Text.
01:13:44: Und hier sind irgendwie zehntausend verschiedene Rückmeldungen möglich, steht hier.
01:13:47: Also das heißt, es gibt auch noch irgendwie vorgefertigte Antworten möglich.
01:13:53: Man kann sich gar nicht vorstellen, dass er ernst gemeint ist eigentlich.
01:13:56: Wenn man sich dazu anguckt, aber die Webseite ist halt wirklich...
01:14:01: Es gibt noch eine eigene Seite von der Ameliene-Box.de.
01:14:06: Okay, und die meinert auch ernst?
01:14:09: Ja, irgendwie
01:14:10: schon.
01:14:10: Also, da sind Videos, die eine halbe Stunde gehen und irgendwas erklären.
01:14:13: Also, da scheint, also, die Entstehungsgeschichte gibt es, geht eine halbe Stunde.
01:14:19: Fragen und Antworten.
01:14:20: Warte mal, Fragen und Antworten.
01:14:21: Was kann die an das Ameliene, das ist so ein sperriger Name, ne?
01:14:25: Ja, ja.
01:14:26: Entgegrierte Größere setzt Veränderungen in einer Umgebung im Rahmen einer integrierten Wortdatenbank um.
01:14:31: Dabei ist sie nicht nur dazu in der Lage, einzelne Wörter auszugeben, sondern bietet Kommunikation und Vollständigen Sätzen an.
01:14:37: Die Nachrichten werden sichtbar auf den Display in den Akustisch wiedergegeben.
01:14:40: Vollständig ein deutscher Sprache, integrierte Speicherfunktionen.
01:14:45: Wie wird die Elektrofrachkräften programmiert?
01:14:52: Ich glaube, die meinen das ernst.
01:14:54: Ich glaube das auch.
01:14:54: Also hier auf der ursprünglichen Seite, wo ich das zum kaufen gefunden habe, diese GhostFlix Seite, die bieten halt auch Events an oder Workshops und zwar unter einem GhostFlix Spirit Workshop mediales Schreiben.
01:15:11: Sie nennen es automatisiertes Schreiben, du hast irgendwie so intuitive Kommunikation mit der geistigen Welt und dann fließt ihr diese Botschaften aus dem Jenseits eben nur so aus der Hand.
01:15:21: und Rondevue mit dem Jenseits, da kannst du wahrscheinlich wieder mit verstorbenen Kontakt aufnehmen.
01:15:27: Ja, und das steht hier.
01:15:30: Da würde, spätestens, da wird ja irgendwie der Spaß aufhören, würde ich sagen.
01:15:34: Das ist durchaus ernst gemeint.
01:15:38: Was kostet denn das?
01:15:38: Wofür ist die Euro?
01:15:39: Dann lernst du.
01:15:40: Wie viel?
01:15:41: Dann kannst du mit deinem Verstorben.
01:15:43: Das ist ja
01:15:43: quasi nix.
01:15:45: Aber
01:15:45: wenn kaputt geht, darfst du nicht reparieren.
01:15:47: In den FAQ steht, die Ameliene ITK-Box darf nicht auseinandergebaut, repariert oder modifiziert werden.
01:15:54: Darfst du nicht aufmachen und gucken was es
01:15:55: drin ist?
01:15:56: Dann werden die Geister ärgerlich wahrscheinlich.
01:16:00: Dann sieht man den Pi Zero oder so, der da drin sitzt.
01:16:03: Da hat hier sowas da noch hinschreiben.
01:16:06: Ja, das ist Wahnsinn.
01:16:10: Witziges Ding.
01:16:13: Ich bin mir immer noch nicht sicher, ob das ernst gemeint ist oder so für Geisterjagd Cosplay.
01:16:19: Nein.
01:16:20: Meinst
01:16:21: du ich?
01:16:22: Also, da kann ich mir nicht vorstellen.
01:16:23: Wenn ich mir hier dieses Ronde Vue mit dem Jenseits angucke, dem Workshop, für vierzig Euro.
01:16:31: Alle Infos und Erläuterungen zum Ablauf und zur Arbeitsweise von Susan erhältst du bei Beginn der Veranstaltung.
01:16:37: Meist zeigen sich acht bis fünfzehn Lieblingsseelen aus der geistigen Welt.
01:16:42: Was soll sie mitbringen?
01:16:43: Freude und viel Liebe für eure Lieblingssäle.
01:16:46: Und, wie man im Englischen sagt, open-minded bleiben.
01:16:50: War das nicht mal der Claim der Universität Duisburg Essen?
01:16:52: Open-minded?
01:16:55: Ich sage dazu jetzt nichts.
01:16:59: Nee, ja.
01:17:00: Und was ihr nicht mitbringen soll, sind Erwartungshaltungen, Skepsis und fixe Vorstellungen.
01:17:05: Bloß keine Skepsis, ja.
01:17:07: Das ist natürlich auch eine geile Ansage eigentlich.
01:17:10: Okay, ich fürchte die Meinheit ernst.
01:17:13: Es gibt auch ein Weihnachtsgutschein.
01:17:16: Jahreszugang, Gutschein Weihnachten für neun siebzig Euro.
01:17:20: Schön.
01:17:21: Schick.
01:17:22: Und ganz komische Kunst.
01:17:23: Das ist von GhostFlix, ne?
01:17:25: Ja.
01:17:26: Die Etika ist eine eingetragene Marke der GhostFlix UG.
01:17:31: Mhm.
01:17:32: Wo sitzen die denn?
01:17:33: Wer macht das denn?
01:17:34: Ghost in Andernach.
01:17:36: Oh, schön.
01:17:37: Schick.
01:17:39: Und der Geschäftsführer heißt Herr Heinzelmann.
01:17:43: Der lebt vielleicht schon im Jenseits.
01:17:45: Aber man hat ja guten Kontakt zu ihm.
01:17:46: Da kann man immer mal wieder mit ihm sprechen.
01:17:50: Ja, schönes Ding.
01:17:52: Gut, dann, also falls ihr noch Kontakte zum Jenseits braucht, hier gibt es offensichtlich eine Möglichkeit.
01:18:00: Genau, dann sind wir durch.
01:18:01: Was haben wir noch an Hausmeistern?
01:18:04: Im Grunde gar nichts mehr.
01:18:05: Wenn die Folge erscheint, gibt es nur noch einen letzten Termin.
01:18:09: von unserer show in bielefeld und der ist gerade mit ich glaube vierhundert fünfzig karten ernsthaft ausverkauft.
01:18:17: allerdings ist die Location, in der der Stadt findet, potenziell größer, die kann man in verschiedenen Ausbaustufen quasi betreiben.
01:18:26: Und der örtliche Veranstalter, mit dem habe ich gestern kurz telefoniert, ist gerade dabei zu klären, ob das sich rechnet oder ob das geht, die Location nochmal größer zu machen.
01:18:38: Die Frage ist da, wie groß ist die nächste Ausbaustufe?
01:18:41: Wenn die nächste Ausbaustufe jetzt achthundert Leute sind und dann nochmal vierhundert Kanälen verkauft gehen bis bis sechzehn Januar, ist die Frage, ob der da dass die Unternehmen das Risiko auf sich nehmen will.
01:18:50: Man kann ja gut verstehen, wenn er sagt, nein.
01:18:52: Also eventuell gibt es für Bielefeld in Zukunft noch mal Karten.
01:18:55: Da sagen wir dann noch mal Bescheid.
01:18:57: Aber so wie es aktuell aussieht, ist das Ding auch ausverkauft.
01:19:00: Genau, aber wir würden da noch mal Bescheid sagen.
01:19:01: Genau, wir sagen noch mal Bescheid.
01:19:02: Falls es doch noch mal größer in die größeren Raum quasi umzieht, dann sagen wir noch mal Bescheid.
01:19:07: Aber das haben wir am Ende nicht in der Hand.
01:19:09: Das muss am Ende der örtliche Veranstaltung
01:19:11: entscheiden.
01:19:12: Ihr wisst ja, ist dann die Derniere, die letzte Aufführung.
01:19:15: Es geht jetzt zu Ende, heute vorletzte Mal.
01:19:18: Ja,
01:19:20: aber es war auch schön.
01:19:22: Gestern war ja auch schön in Oldenburg.
01:19:24: Super Publikum, schöne Location, schönes Computermuseum nebenan.
01:19:27: Oh ja, das ist gut, dass du das nochmal erwähntest.
01:19:29: Genau, da waren wir gestern.
01:19:31: Wir hatten viel zu wenig Zeit, wir waren wenig als eine Stunde da, leider.
01:19:35: Aber wenn man mal in Oldenburg oder Umgebung ist und das passt zu den Öffnungszeiten, unbedingt hingehen.
01:19:40: Es
01:19:40: wirkt von außen sehr unscheinbar.
01:19:41: Es ist halt im alten Postrebeutel, direkt neben dem Bahnhof.
01:19:44: Aber wenn ihr mal in Oldenburg eine stündige Zeit habt und da seid, dann geht da mal vorbei.
01:19:48: Eintritt kostet, glaube ich, zwei Euro oder so.
01:19:50: Also ist extra niederschwellig gemacht, damit sich das auch jeder leisten kann.
01:19:56: Also man bekommt für diese zwei Euro sehr, sehr viel geboten.
01:19:59: Also ich war schon in den Museen, da habe ich deutlich, deutlich mehr bezahlt, die schlechter ausgestattet waren.
01:20:04: Gut, jetzt berührt uns das Thema natürlich auch emotional.
01:20:07: Also das sind einfach die Computer unserer Jugend.
01:20:10: Ja, und Spielekonsolen.
01:20:11: Und Spielekonsolen natürlich.
01:20:13: Und man kann sie alle ausprobieren.
01:20:14: Ja, das
01:20:14: ist geil.
01:20:15: Und es gibt noch einen ganzen Raum mit Arcades.
01:20:18: Also lohnt sich schon sehr.
01:20:20: Also ich glaube da lohnt auch ein zweiter und dritter Besuch.
01:20:22: Und ich glaube gerade mit Kindern ist das auch super, weil da kann man selber in Erinnerung schwelgen, aber die Kinder haben auch was zu tun, weil sie halt an irgendwelchen Konsolen spielen können.
01:20:31: Und zumindest meine Kinder sind ja auch sehr offen für alte Konsolen.
01:20:35: Also die mögen die Ästhetik und
01:20:37: die Spiele waren ja... Weil sie noch nie eine neue in der Hand bekommen haben von dir.
01:20:40: Nee, nee, das stimmt ja nicht.
01:20:43: Ich freu mich wirklich drüber, dass sie die Ästhetik von Pixel Graphik verstehen.
01:20:47: Und ich meine, teilweise waren die Spiele ja auch wirklich gut.
01:20:51: Ich meine, so die uralten Sachen...
01:20:57: Also die die Mechaniken waren damals halt auch andere bzw.
01:21:00: das Spielprinzip ist ja wichtiger als die Grafik.
01:21:02: Das sieht man ja auch gerade bei dem bei dem immer wieder Aufkommen von Retro-Spielen oder von so Indie-Spielen, die halt teilweise relativ simpel gemacht sind, also von der Grafik und so her aber vom Spielprinzip überzeugen und dann auch in den Steam Shards und so sämtliche AAA Produktionen, die Millionen da reingehört haben, halt an die Wand spielen, weil die einfach besser sind oder schöner sind.
01:21:24: und gerade gerade so die Zeit der späten achtziger früher neunziger wo so die große zeit der zwei d spielekonsol noch war so super nintendo sigma mega drive das war noch die gute gute zeit.
01:21:36: dann kam irgendwann das in würde ich jetzt sagen in der retro spiel perspektive tal der dunkelheit die frühe drei d grafik Die war halt nicht so geil.
01:21:48: Und die kann man auch im Nachhinein nicht mehr so gut spielen, würde ich jetzt sagen.
01:21:52: Aber alles, was so aus der Zwei-D-Pixel-Welt kam, kann man sich heute auch ohne Probleme noch sehr gut geben.
01:21:57: Ja, ja, ist echt interessant.
01:22:01: Gut, dann war das Methodisch-Incorrect vorgetragen, hat ein'n'sebzig vom Vierzehnzehnzehn-Elven-Zwanzig.
01:22:06: Ist etwas kürzer geworden, aber liegt daran, dass wir hier halt on the road sind und ein bisschen gucken müssen, wo wir's unterbringen.
01:22:14: Genau.
01:22:15: Dadurch, dass das das letzte Tourwochen in Ende ist, kehrt hier auch jetzt demnächst wieder Normalität ein.
01:22:22: Wir haben für euch noch ein Auto, nämlich das Intro von Folge einhundert-eins.
01:22:25: Wissenschaft kennt keine Grenzen.
01:22:28: Ist, glaube ich, ein Happe-Kerkelingen.
01:22:30: Kein Pardon.
01:22:32: Wissenschaft kennt keine Grenzen.
01:22:34: Ich glaube, das ist es, genau.
01:22:36: Und wir haben noch mal wieder ein Song von Patrick.
01:22:41: I am just right here, was für uns geschrieben wurde.
01:22:46: Schickt uns bitte keine weiteren Songs.
01:22:50: Rainie ist nicht begeistert für KI-Songs.
01:22:53: Ja, die sind ja alle ganz witzig und gut und so.
01:22:56: Dann liegt wahrscheinlich daran, bei alle Transitionen am Arsch bekomme ich auch dauernd KI-Songs geschickt, weil wir früher immer so Pono-Dialog am Anfang hatten.
01:23:02: Davon gibt es leider nicht mehr so wirklich viele, die noch witzig sind ohne Bild.
01:23:05: Und dann haben Leute angefangen, uns diese KI-Songs zu schicken, weil ja ganz viele so im Stil von Altem Schlager.
01:23:12: Da sind sehr tausende Bands, die dann irgendwie so anzüglich... Schlager-Lieder machen.
01:23:17: Und ich kann diese ganzen KI-Songs nicht mehr hören.
01:23:20: Also, die klingen halt... Also, ich finde, man hört den Dingern halt fast immer an datte KI-generierte Songs sind.
01:23:27: Da gibt es jetzt Leute, die sagen so, ja, aber ich habe mir hier extra viel Mühe gegeben oder ich kann da besonders toll prompten.
01:23:33: Klingt für mich trotzdem wie ein KI-Song.
01:23:36: Ja, ich bin ja immer fasziniert davon, wie gut die eigentlich schon klingen.
01:23:39: Ja,
01:23:41: die klingen erstaunlich gut und sind wahrscheinlich auch teilweise nichts... unterscheiden, aber so die, ich will jetzt, das klingt so abwertend, dahingerotzen, also diese typischen, ich prompte mal schnell einen Song in Sona oder sonst was, die hören sich halt alle gleich an.
01:23:57: Auf der anderen Seite gibt es Geräuschkulissen im täglichen Leben, wo du dich fragst, ob du überhaupt einen Unterschied machst.
01:24:03: Also hier so Fahrstuhlmusik.
01:24:04: Ja, da ist
01:24:05: es egal.
01:24:05: Das stimmt.
01:24:07: Also, Hamer hat schon tausendmal drüber gesprochen, ist natürlich für die Künstler eine Katastrophe.
01:24:11: Und deswegen machen wir das fast jetzt gar nicht wieder auf.
01:24:15: In der aktuellen Lage der Nation haben die über KI Bücher.
01:24:18: Oh ja, das habe ich auch gehört.
01:24:19: Das ist sehr interessant, weil das noch mal eine ganz andere Reichweite und einen ganz anderen Impact auf die Branche hat als KI Musik.
01:24:26: Bei Spotify oder so gibt es KI Musik ja schon sehr, sehr lange.
01:24:30: Aber KI Bücher ist nur mal ein ganz anderes Ding.
01:24:32: Das machen wir jetzt hier, aber nicht oft.
01:24:34: Das fasst das, könnte euch bei der Lage an.
01:24:36: Da wart ja noch mal krasser, weil da wurde halt suggeriert, das wär ein echter Mensch, der hinterstellt.
01:24:40: Genau, das
01:24:40: war quasi Betrug.
01:24:43: Gut, sind wir durch, macht's gut, bleibt gesund.
01:24:46: Wir hören uns dann nächste Woche.
01:24:50: Tschüss.
01:25:05: Guten Abend, meine Damen und Herren.
01:25:07: Hier ein kurzer Überblick über das nun folgende Abendprogramm.
01:25:10: Um zwanzig Uhr sehen Sie rasant.
01:25:13: Heute mit dem Thema Sinnkrise.
01:25:15: Hat man Leben einen Sinn?
01:25:16: Zu dem Thema diskutieren Weihbischof Johannes Bucke und die Frauenrechtlerin Gabriele Mölke-Heimann-Seitz.
01:25:22: Aber nun wieder viel Vergnügen.
01:25:24: Noch zehn Sekunden!
01:25:26: Witzig, kalt, kennt keine Grenzen.
01:25:28: Und gute Nacht.
01:25:33: Wissenschaft kennt keine Grenzen.
01:25:37: Wissenschaft kennt kein Pallon.
01:25:40: Und wenn du wissenschaftst, dann tust du Forschen.
01:25:44: Und darum geht's in
01:25:46: dieser Show.
01:25:49: Wissenschaft kennt keine Grenzen.
01:25:53: Wissenschaft kennt kein Pallon.
01:25:56: Und wenn du wissenschaftst, dann tust du Froschen Und darum geht's in dieser Schock.