Mi375 - "Tränen der Engel"
Shownotes
Alle Werbepartner findet ihr in diesem Linktree!
Inhalt
00:00:00 Intro
00:05:36 Overcommitment
00:11:27 Bullet Journal
00:30:54 Chants of Sennaar
00:33:47 Minkorrekt Sportklamotten
00:40:09 Thema 1: “Schweigen ist Silber, Reden ist Tod”
00:58:35 Science Snack
01:06:11 Thema 2: “Spandex Tarnkappe”
01:29:27 Schwurbel der Woche
01:37:36 Hausmeisterei
Methodisch inkorrekt Folge 375 vom 05.01.2026 direkt vom Coup der Wissenschaft mit dem "Panzerknacker" Reinhard Remfort und dem "Mastermind" Nicolas Wöhrl.
Einleitung & Privates
Wir starten luxuriös ins neue Jahr: Nicolas klärt auf, was es mit Bärenfellen, energetischer Sanierung und Diamanten am Leatherman auf sich hat. Außerdem geht es um:
- Overcommitment und das Spiel Chants of Sennaar (Steam-Link) .
- Die neuen Minkorrekt Sportklamotten! Den Shop findet ihr bei Bioracer (Anmeldung nötig) oder vorab zum Stöbern bei Markus Brandstätter.
- Ein Hörtipp: Nicolas im Gespräch mit Axel Lorke über den Nobelpreis Physik 2025 im Podcast des SFB1242.
- Reinhard berichtet über sein Bullet Journal.
Thema 1: „Schweigen ist Silber, Reden ist Tod“
Nicolas bespricht eine Studie aus PLOS ONE über die Dynamiken von Kommunikation.
Science Snack: Ein kurzer Blick auf das Thema "90min blind".
Thema 2: „Spandex Tarnkappe“
Reinhard präsentiert neue physikalische Erkenntnisse aus der Materialforschung.
Schwurbel & Hausmeisterei
Schwurbel der Woche: Die Schutzhülle fürs Auto aus Silber-Netz.
In der Hausmeisterei geht es um Überweisungen an die „Minkorrekt! GmbH“. Das Outro ist das Intro von Folge 105: „Per Anhalter durch die Galaxis“.
Wichtige Adressen:
Minkorrekt live: Unsere Live-Termine und Tickets für unsere neue Show findet ihr hier!
eMpirie Online-Shop: Experimente, Textilien, Accessoires und mehr aus unserem hauseigenen Shop findet ihr hier!
eMpirie Großbestellungen: Wenn ihr eine größere Menge bestellen möchtet, dann schreibt uns gerne eine E-Mail an kontakt@empirie.de
Newsletter: Zu unserem Newsletter könnt ihr euch hier anmelden!
Social Media: Folge uns gerne auf Instagram, Mastodon oder YouTube!
Discord: Hier findet ihr unseren Discord
Merchandise bei Supergeek: Modisch inkorrektes Merch gibt es hier!
Minkorrekt ohne Werbung: den werbefreien Feed bekommt ihr bei Steady
Unterstützen: Hier findet ihr alle Möglichkeiten, uns zu unterstützen!
Transkript anzeigen
00:00:01: Frohes Neues, komm rein und sei vorsichtig.
00:00:04: Stolpern nicht über das Bärenfell vor dem Kamin.
00:00:07: Frohes Neues!
00:00:09: Bärenfell?
00:00:09: Ja, ist ein Erbstück.
00:00:12: Vor dem Kamin?
00:00:14: Ja, das ist so eine Form von energetischer Sanierung.
00:00:17: Das war dringend mal nötig.
00:00:20: Man nebenbei, waren da schon immer zwei Mamosäulen in der Einfahrt?
00:00:24: Und was sind das für glitzende Steine da in deinem Leatherman?
00:00:28: Irgendwas stimmt hier doch nicht.
00:00:30: Ach, was?
00:00:31: Alles wie immer.
00:00:32: Die Säulen hast du sonst immer übersehen, weil du immer mit so einem Tunnelblick durch die Gegend läufst.
00:00:38: Und die Steine auf dem Letterman sind nur kleine Diamantstücke, um Glas zu schneiden.
00:00:44: Ah, okay, ich dachte für einen kurzen Moment, du hast eine Bank ausgeraubt.
00:00:49: Mach dich nicht lächerlich.
00:00:51: Hier ist ein Bier für dich.
00:00:53: Danke.
00:00:55: Moment,
00:00:55: das ist kein
00:00:56: Bier.
00:00:56: Das ist ein Duckstein Weizen.
00:00:58: Du hast
00:00:58: eine Bank ausgeraubt.
00:01:26: Der
00:01:30: Herr gibt es, der Herr nimmt es.
00:01:34: Ich bin das Mastermind der Wissenschaft.
00:01:36: Nico, das war Glück auf.
00:01:38: Ja, wir können das in der Ruhe.
00:01:39: Unmöglich senden so.
00:01:40: Ja, da
00:01:42: steht morgen die Polizei, weil die hier fotografiert wird.
00:01:44: Suchen die ja doch verzweifelt hier.
00:01:46: Ja.
00:01:46: Für die Leute, die es nicht mitbekommen haben, das hat jeder mitbekommen.
00:01:49: Ja,
00:01:51: das ist so geil.
00:01:52: In Gelsenkirchen wurde eine Bank ausgeraubt.
00:01:57: Packen
00:01:57: nackten man in eine Tasche, sagt man ja auch so schön.
00:02:00: Also in Gelsenkirchen wurde eine Sparkasse ausgeraubt und das Schlimme ist, ich kann den Bankräuber nicht mal richtig böse sein.
00:02:08: Also nicht so richtig.
00:02:09: Ja genau, das ging mir auch so.
00:02:10: Also ganz viele haben so gesagt, wie unangenehm, wie peinlich für der Gelsenkirchen.
00:02:15: Also weiß ich nicht, so ganz schlimm.
00:02:18: Das war halt ein guter Kuh irgendwie.
00:02:19: Ich finde es schlimm, wenn Leute bedroht werden, so mit der Knache da irgendwie rein.
00:02:23: Ja genau,
00:02:24: so ein richtiger Überfall, ne?
00:02:25: Aber so ein klassischer Oceans-Eleven.
00:02:28: Wir kommen vom Nachbargebäude im Keller durch die Wand.
00:02:31: Du bist sehr wützig.
00:02:33: Genau, ja.
00:02:34: Irgendwie hatten wir ja Ahnung von den Räumlichkeiten, also schon irgendwie beeindruckend.
00:02:39: Also bevor wir jetzt böse Nachrichten kriegen, natürlich haben wir mitgefühlt für die Leute, die da ihre Wertsachen eingeschlossen haben und jetzt verloren haben.
00:02:47: Da ist natürlich total bescheuert.
00:02:50: Man fragt sich natürlich auch ein bisschen.
00:02:54: Also du hast bis ja irgendwie bis Zehntausend Euro versichert.
00:02:58: Es waren Schließfächer, die ausgeholt
00:03:00: wurden.
00:03:01: Und dann ist es natürlich immer noch sehr, sehr tragisch, weil dann können natürlich sehr persönliche Sachen verschwinden.
00:03:07: Die kannst ja auch nicht mit Zehntausend Versicherungen ersetzen.
00:03:10: Also ganz viel Verständnis dafür.
00:03:12: Für die anderen Seite, wenn da mehr verschwunden ist und das Geld war nicht versichert, also die Wertsachen waren nicht darüber versichert, fragt man sich natürlich auch schon, warum ist das so.
00:03:24: Dann kann eine Situation eintreten, wo man schon wieder etwas weniger Mitleid hat.
00:03:30: Ja, das Kleingedruckte wahrscheinlich nicht mitgelesen, weil ich weiß nicht, wo in den Fünfzig Seiten vertragt, den er wahrscheinlich unterschreibt, wenn er dir so einen Schließfach anmiet ist, die Versicherungssumme genannt ist.
00:03:42: Da rechnet ja auch niemand mit.
00:03:44: Andererseits weiß ich auch nicht, also ist natürlich ärgerlich, wenn da irgendwie die Ersparnisse oder der Familienschmuck oder irgendwas drin ist und so weiter.
00:03:52: Aber wie schon gesagt, es ist von den von den Straftaten eher die... Sympathischere.
00:04:00: Oh Gott, kriegen wir jetzt wieder zuschritten.
00:04:04: Aber ich fühle es genauso.
00:04:06: Man
00:04:07: legt nicht jedes Wort auf die Goldwaage, dass ich sage, bitte.
00:04:10: Aber es ist so wie der Raub im Louvre.
00:04:15: Den fand ich genauso, ne?
00:04:17: Weil, also ja klar, da sind unersetzbare Stücke beschädigt worden und so weiter und so weiter.
00:04:23: Aber die Dreistigkeit mit seiner Hebebühne an dem Fenster, das Ding lernt zu räumen.
00:04:28: Naja.
00:04:29: Ja,
00:04:30: ja.
00:04:31: Ja, schauen wir mal.
00:04:32: Ich hoffe natürlich, ich rechne fest damit, dass hier irgendwann Hollywoodfilme gedreht werden, um dieses Verbrechen seniografisch festzuhalten.
00:04:43: Aber vor allem hoffe ich natürlich darauf, dass man ein bisschen was erfährt, wie das passieren konnte, woher die die Infos hatten.
00:04:51: Da ist man ja dann doch irgendwie jetzt neugierig.
00:04:53: Schauen wir mal.
00:04:56: Genau, bist du gut ins Jahr gekommen?
00:04:59: Ja, sehr entspannt in Summa.
00:05:00: Also
00:05:01: du hattest ja vorgenommen, ein bisschen Urlaub zu haben und ein bisschen Ruhe zu haben.
00:05:06: hast du mittelgut funktioniert.
00:05:07: die zwei wochen also hätte hätte länger sein dürfen weil irgendwie bis dann wirklich mal nix mehr zu tun war ist auch ne woche vergangen und die ganzen feiertage und so sind dann ja doch auch irgendwie immer stressig ist zu viel gesagt aber man hat viel zu tun mit familie und so.
00:05:20: aber so an sich war der jahreswechsel relativ ruhig.
00:05:24: schön ja bei mir auch.
00:05:26: also ich bin auch sehr sehr sehr ruhig reingekommen und das hat echt gut getan und jetzt habe ich auch wieder Bock zu arbeiten beziehungsweise hier auch wieder aufzunehmen.
00:05:36: Also gut, da hat man immer Bock.
00:05:38: Aber eine Pause tut ja auch gut, muss ich sagen.
00:05:43: Ich habe ein interessantes Buch gelesen, wo mir mal wieder klar geworden ist, also das war ein Detail des Buchs, aber wo mir klar geworden ist, was eines meiner großen Probleme war bzw.
00:05:53: ist insbesondere auch in zwanzig, fünfundzwanzig und Das Problem heißt Overcommitment.
00:06:01: Ich nehm mir zu viel vor oder ich sage zu viel, zu zu zu vielen Dingen ja.
00:06:09: Overcommitment.
00:06:10: Also eigentlich ist der, der Kalender ist einfach so rappelvoll, dass das halt weh tut.
00:06:15: Da haben wir auch schon mal drüber gesprochen.
00:06:16: Ja.
00:06:16: Der Traurige ist dann ja immer, dass du in so eine Situation kommst, wo selbst tolle Sachen, auf die du eigentlich freust, ne?
00:06:24: Eine Verabredung mit Freunden oder irgendein Konzert oder so.
00:06:27: Konzert-Tickets, die
00:06:27: du lange schon hast.
00:06:29: Selbst die auf die hast du dann kein Bock mehr, weil alles andere so stressig ist, dass du da nur noch irgendwie hinhälst.
00:06:37: Und ich hab noch nie dieses Wort hatte ich noch nie für mich dieses Overcommitment.
00:06:42: Obwohl die Handlung mir klar ist.
00:06:45: Ja, ich hätte das damit auch nicht in Verbindung gemacht.
00:06:47: Ich habe es ja im Sendungsplan gelesen, dass da auch ein Commitment steht.
00:06:50: Und ich dachte, das wäre eher so auf eine Sache bezogen und sich dazu sehr reinzuhängen.
00:06:56: Ah, ja, das kann wahrscheinlich auch passieren.
00:06:58: Aber in dem Fall bezieht sich das eher so auf die Gesamtheit der Verpflichtung, die man hat bzw.
00:07:04: die man sich selbst zumutet.
00:07:05: Weil dann muss man ja sagen, ich habe ja die Freiheit weniger zu machen.
00:07:09: Aber es ist ja meine eigene Schuld, dass ich das tue.
00:07:13: Und ich habe in diesem Buch gab es dann auch drei Strategien.
00:07:16: Anderthalb davon haben wir hier auch, glaube ich, schon mal behandelt.
00:07:19: Aber eine fand ich wirklich super interessant.
00:07:23: Also so drei Strategien, die ich versuche jetzt auch mal so im Hinterkopf zu dem Thema zu haben in der, in der nähere Zeit, also zumindest in den zwanzig, sechs und zwanzig, versuche ich das besser zu machen.
00:07:34: Die eine Strategie oder der eine Aspekt, den ich versuche, im Hinterkopf zu behalten, ist.
00:07:41: das Thema der Opportunitätskosten, also kommt ja ursprünglich mal aus der Wirtschaft, aber zu sagen, das ja, das ich gebe, also ja, ich tu es, kommt nicht ohne Kosten, sondern es gibt Kosten, nämlich die, dass ich, wenn ich zu irgendwas ja sage, gleichzeitig auch zu etwas anderem nein sage.
00:08:04: Da muss ich sagen, da bin ich wirklich schuldig, dann hab ich nämlich, ich sag häufig ja, ich denke aber nie daran, was das Nein sein könnte.
00:08:12: Und das Nein ist bei uns, also bei dir und mir, bei den Sachen, die wir machen, sehr, sehr eindeutig, was das Nein ist.
00:08:19: Denn wenn wir beide irgendwo am Samstag auf einer Bühne stehen, dann sag ich ja zu dem Gig oder zu der Veranstaltung, bei der wir sind, aber ich sage gleichzeitig Nein zu meinen Kindern beispielsweise, zu meiner Tochter, zu meiner Frau, zu einem freien Wochenende.
00:08:34: Das heißt, ich versuche in Zukunft, in den zwanzig, sechsten, zwanzig, wenn ich zu irgendwas ja sage, mir kurz vor Augen zu führen, zu was sage ich jetzt gerade nein?
00:08:44: Und wenn da zum Beispiel, wenn ich mich irgendwas in die eigentliche Familienzeit, Freizeit lege, dann vergegenwärtige ich mir, dass ich vor meiner Tochter stehe oder vor meiner Frau und sage nein, ich will jetzt gerade keine Zeit mit dir verbringen.
00:08:55: Da klingt super hart, ist aber effektiv genau das, was passiert, ne?
00:09:00: Ich
00:09:00: kann sagen, das ist die Realität, ne?
00:09:01: Genau, ja.
00:09:02: Also...
00:09:03: Und ich habe halt eigentlich ganz, ganz häufig ja gesagt und dann eigentlich auch so ein gutes Gefühl gehabt, weil ich gedacht habe, auch ich tue ja der Person irgendein Gefallen oder die Leute, die uns dann eingeladen haben oder wem auch immer.
00:09:14: Aber ich muss mir halt auch diese Opportunitätskosten vor Augen führen und muss mir gleichzeitig sagen, wem habe ich denn jetzt gerade nein gesagt.
00:09:21: Und das ist, glaube ich, ganz, ganz wichtig und das versuche ich besser zu machen.
00:09:27: Ich hab dieses Problem kenn ich zu vielen Sachen ja zu sagen gerade wenn die sehr weit in der Zukunft sind.
00:09:34: Da hab ich gleich noch was Gutes für
00:09:35: dich und das noch leer ist.
00:09:36: ja ich habe mittlerweile versucht prinzipiell immer erst mal zu sagen.
00:09:42: Nee also nicht nicht direkt nein sondern zu sagen.
00:09:46: Nee, lass mich mal eine Woche drüber nachdenken oder lass mich ein Tag drüber nachdenken, bei nichts dazu
00:09:51: zu sagen,
00:09:52: sondern erst mal die Entscheidungen ein Stück nach hinten schieben und sich Zeit nehmen und zu gucken, ob man das morgen auch immer noch für eine gute Idee erhält.
00:10:01: Das ist, glaube ich, auch eine gute Strategie.
00:10:04: Also auf jeden Fall erst mal ein Default Nein und sagen so, eigentlich passt es gar nicht, aber ich überlege dann nochmal bis morgen.
00:10:11: Dann ist die Fallhöhe nicht mehr ganz so groß, als wenn ihr sagen würdest, das klingt eigentlich sehr, sehr interessant.
00:10:17: Ich denke noch mal bis morgen drüber nach.
00:10:19: Dann ist es halt schon so ein leichtes Defold-Ja gegeben und dann ist die Fallhöhe einfach höher.
00:10:24: Dann ist natürlich ein Defold-Nein eigentlich viel, viel besser.
00:10:28: Ja mir fällt das vor allem schwer bei Leuten in meinem direkten Umfeld zum Beispiel meiner Frau oder ähnlichen.
00:10:35: Und ich neige dann sehr schnell dazu überall Jahr zu sagen und dabei.
00:10:41: Ist genau das was auch meins.
00:10:42: andere Sachen kommen dadurch unter die Räder und bei mir waren das in den letzten Jahren vielleicht zu oft Sachen die für mich alleine waren.
00:10:52: Und ich habe gemerkt dass ich daran arbeiten muss dass ich.
00:10:57: Sachen die nur für mich sind die eventuell komplett sinnlos sind aber dass die genauso wichtig sind und ich mir dafür Zeit einräumen
00:11:04: muss.
00:11:06: Da kommen wir auch kurz zu dem einzigen Punkt den ich mir auf also den ich gerade so in der Einleitung habe.
00:11:11: ich habe angefangen einen bullet journal zu führen.
00:11:17: Prinzipiell ist das eine super Idee und so weiter.
00:11:19: Aber ich hab am Jahresanfang damit angefangen, sind gerade mal fünf Tage, also nicht viel, da sind noch keine großen Reflektionen zu drin.
00:11:26: Aber mir fehlen so ein paar Sachen, die ich irgendwie noch ändern muss.
00:11:30: So was wie ein Wochenplan.
00:11:33: Den weiß ich noch nicht, wie ich den zu Papier bringe.
00:11:36: Weil das eigentlich ja so ist, dass zumindest so diese grobe Anleitung irgendwie so ein Monatsplan hast oder so, oder so eine Monatsding.
00:11:46: eine Monatsübersicht und dann die Tage jeweils aufschreibts, während sie passieren oder morgens dich mal hinsetzen oder den Abend vorher oder so.
00:11:56: Was mir noch fehlt, ist so ein mittlerer Planungshorizont, so ein Wochenplan tatsächlich.
00:12:01: Das muss ich irgendwie mir noch als Routine irgendwo einbauen und dann weiß ich noch nicht so richtig, wie ich das aufschreiben will.
00:12:09: Ja, das ist eine gute Frage.
00:12:10: Ich habe den Wochenplan vermisst ich in meinem Bullet Journal nicht, weil ich den Wochenplan digital führe.
00:12:15: Also ich mache halt Sonntags oder Freitags, mache ich den Wochenplan für die Arbeit und da lege ich den grob abschere ich jetzt mal und dann mache ich mir ja trotzdem noch irgendwie morgens, überlege ich mir dann in meiner Tagesplanung im Bullet Journal.
00:12:32: Was will ich jetzt machen, rund um die Termine, die ich mir schon gegeben habe.
00:12:36: Ich muss sagen, ich habe so einen geschriebenen Wochenplan, habe ich nie so richtig vermisst, muss ich sagen.
00:12:41: Aber ich kann verstehen, dass es Leute gibt, die... Also ich würde ihn sehr vermissen, wenn ich jetzt nicht den digitalen Wochenplan hätte.
00:12:49: Das muss ich dazu sagen.
00:12:50: Also der hilft mir als Ergänzung zum Bullet Journal schon.
00:12:54: Aber ich sehe den, ich brauche den jetzt nicht unbedingt im Bullet Journal.
00:12:58: Aber... Ja, also da gibt's bestimmt Leute, die das auch machen mit einem Wochenplan in schriftlicher Form, also in handschriftlicher Form, oder?
00:13:07: Bestimmt.
00:13:08: Also ich brauchte auch keine Hilfe oder so, sondern ich hab nur für mich erkannt, dass mir das irgendwie fehlt.
00:13:16: so ein bisschen und das ja das schön an diesen also an diesen journals dass man sich die bauen kann wie man sie möchte.
00:13:22: und ich muss mal versuchen oder ich möchte versuchen für mich irgendwie.
00:13:25: vielleicht nehme ich mir einfach jede woche eine seite und macht einen groben wochenplan drauf oder so
00:13:29: kannst du
00:13:29: machen irgendwie sowas um für mich da mehr ordnung einzubekommen weil ich merke dass ich sonst wieder dahin abgeleite dass ich tage habe die nicht gefüllt sind und ganz ganz viele to dos habe und dann an dem tag mir was raus was ich tun könnte, das funktioniert für mich nicht so gut.
00:13:49: Das muss ich vorher irgendwie festlegen, weil sonst sind da Sachen auf der To-do-Liste, die ich irgendwie nicht nie mache, aber die irgendwie dann... Also ich fang dann wieder an, hauptsächlich Sachen zu machen, zum Beispiel, also die nicht für mich sind ausschließlich.
00:14:06: Und so Sachen, die nur für mich sind, fallen dann immer hinten runter.
00:14:10: Wenn du nicht selber einen Plan hast, wirst du natürlich schneller fremdbestimmen.
00:14:14: Dann kommt jemand rein ins Büro und sagt dir, kannst du mal eben.
00:14:19: Und wenn du nicht einen wirklichen Termin mit dir selbst hast, der auch die Priorität eines Termins hat, die du mit jemandem anderen hättest.
00:14:28: Du würdest ja nie sagen, ich komme eben mit, wenn er weiß, in drei Minuten fängt ein Zoom-Meeting an, wo die Leute auf dich warten.
00:14:34: Aber genau so ... Wichtig muss ein Termin mit dir selbst sein.
00:14:38: Also wenn in deinem Kalender steht, ich will, weiß ich nicht, Steuererklärung machen oder ich will die E-Mails beantworten.
00:14:46: Und jemand kommt rein und sagt, kannst du mal eben helfen?
00:14:49: Dann musst du eigentlich sagen, nein, denn ich habe einen Termin.
00:14:52: Und die Antwort ist, ich habe einen Termin, um dann möglicherweise eine geringe oder eine... Hilfe zu haben.
00:15:03: das begründen zu können weil natürlich klingt ein bisschen komisch wenn du sagst nein ich helfte jetzt nicht ich will meine emails machen.
00:15:08: so das klingt natürlich schon ein bisschen komisch
00:15:11: richtig?
00:15:13: genau dieses nein sagen fällt mir immer noch schwer.
00:15:15: aber ich glaube also dieses sich morgens hinsetzen und irgendwie mal.
00:15:20: also ich trage häufig dann sachen von tag davor nach so ereignisse oder irgendwie sachen die ich mir notieren möchte irgendwelche gedanken oder so.
00:15:29: Und guck grob, ob irgendwas ansteht, gerade für den Tag.
00:15:33: Das ist schon ganz gut und was für mich sehr gut funktioniert.
00:15:37: oder, wo ich jetzt das Gefühl habe, dass das in den fünf Tagen gut war, war so Sachen, die ich so ganz diffuse irgendwo im Kopf habe.
00:15:43: So Projekte, die ich irgendwie angehen will oder wollte oder Sachen, die ich rumliegen habe, wo ich irgendwie was Bestimmtes mit tun muss oder irgendwas sortieren muss oder sonst was.
00:15:51: Das einfach mal aufzuschreiben und irgendwo wirklich auf einem Blatt Papier stehen zu haben, also in diesem Journal und nicht irgendwie diffuse als ein To-Do-Punkt auf meiner To-Do-Liste oder irgendwo.
00:16:03: als Haufen Kartons, der irgendwo in der Ecke liegt.
00:16:09: Also so ein Überblick.
00:16:11: Mach gucken.
00:16:12: Also ich glaube, allein die Tatsache, wenn du jetzt sagen würdest, also dann tach läuft man wieder völlig aus dem Ruder und du hast wieder für irgendwen anders was getan.
00:16:20: Und deine Sachen sind liegen geblieben.
00:16:22: Dann abends oder morgens, je nachdem wann deine Zeit ist, sich hinzusetzen und zu sagen, warum ist der heutige oder gestrige tach nicht gut gelaufen und du schreibst dann aufs Papier.
00:16:33: Weil ich wieder meine Sachen nicht geschafft habe, die mir wichtig waren, oder die
00:16:37: auch,
00:16:38: ja, die mir wichtig waren, weil ich wieder für andere was gemacht habe, was mir nicht so wichtig ist.
00:16:44: Das mal wirklich, der schöneren Sombulate-Journal ist, der schreibt es ja wirklich nur für dich, ne?
00:16:48: Da stehen, also wirklich
00:16:49: auch schonungs...
00:16:51: Da kommt so ein bisschen die Verbindung mit dem Tagebuch, sowas wird es ja nie irgendwie in einen Kalender schreiben oder in einen, weiß ich nicht, also in unseren digitalen Tools aus Dudulisten und Kalendern.
00:17:03: Sondern da kommt dieser leichte Überlapp zu einem Tagebuch hin.
00:17:07: Und da schreibst du dann sehr schonungslos auf einmal.
00:17:10: Ich hab wieder Scheiße für andere gemacht und nicht für mich.
00:17:13: Und das hat mich unglücklich gemacht.
00:17:16: Und da schreibste zwei, drei Mal.
00:17:18: Dann hat er eine andere Gravitas, als wenn du dir das vielleicht mal irgendwann an deinem Tag so kurz denkst.
00:17:24: Aber dann verschwindet dieser Gedanke auch.
00:17:26: Insbesondere liegt für mich da auch die Macht, mal so drei Seiten zurück zu blättern und zu sehen.
00:17:31: Ah, hier habe ich mich schlecht gefühlt, weil das passiert ist und hier schon wieder und dann nochmal.
00:17:36: Ich muss da dran was ändern.
00:17:38: Ja, also genau das habe ich in den fünf Tagen jetzt auch gemacht, die ich das ganze schreibe, so Gefühlslagen auch notiert, weil ich damit ja ein Problem habe.
00:17:51: Und gucken möchte ob ich da irgendwie ein Muster erkenne oder irgendwie sehr so.
00:17:57: ja guck mal ich habe mich die.
00:17:58: die letzten sieben Tage habe ich mich an fünf Tagen scheiße gefühlt.
00:18:03: Und ich sehe fünf Gründe warum das so war und das sollte ich jetzt mal ändern.
00:18:08: Ja das ist gut wenn du das schon so sehen kannst das ist glaube ich richtig mächtig.
00:18:13: Ich habe mir dafür ein eigenes Symbol gebaut
00:18:16: wie ein Symbol was dir sagt
00:18:18: Stimmungslage
00:18:19: alles gut.
00:18:20: Ja, das ist ja gut.
00:18:25: Als ich da erstmal drüber gesprochen habe, habe ich ja schon gesagt, das hat mich auch überrascht und mir viel, also hat mir erklärt, warum so ein Bullet Journal eine echte Bedeutung haben könnte im Leben, weil ich mit der Erschreckung feststellen musste, ich habe mir nie gesagt, wie ich mich eigentlich fühle oder.
00:18:44: Weil natürlich läufst du so durch deinen Tag und sagst schon mal auch, heute geht mir schlecht oder heute geht mir gut und heute bin ich gut gelaunt.
00:18:50: Aber da hatte dich mal hinsetzt und sagst so, warum eigentlich?
00:18:53: Also was macht dich gerade glücklich oder was macht dich gerade traurig so?
00:18:56: Das passiert ja eigentlich nie.
00:18:58: Insbesondere, da haben wir auch gesagt, weil wir uns halt schnell diese Gedanken schnell betäuben, indem wir unser Handy rausholen und uns nicht mehr mit unseren Gedanken schäftigen müssen, sondern ein weiteres Video schauen auf den Plattform unserer Wahl.
00:19:12: Und das ist ein Problem, glaube ich, weil ich würde sagen, ich bin die letzten Jahre durch mein Leben gegangen, habe mich nie gefragt, wie geht es dir eigentlich?
00:19:19: Ja, und auch so, also mir ist das gerade, das war gestern, ich will nicht auf die Details eingehen, aber ich habe mich über, ich habe mich über etwas sehr geärgert und das hat mir fast den ganzen Tag versaut.
00:19:36: Weil ich mich durchgehend darüber geärgert habe und es nicht geschafft habe, dann nicht mehr drüber nachzudenken.
00:19:42: Als ich das am nächsten Tag dann aufgeschrieben hab und darüber reflektiert hab, hab ich gemerkt, so, boah, eigentlich bin ich selbst dafür verantwortlich gewesen, da mir den Tag beschissen ging oder doof ging, weil ich nicht genug, weil ich es nicht geschafft hab von diesem Gedanken, an dem ich nichts ändern konnte, für den ich auch nichts konnte, der einfach nur da war, also der Umstand.
00:20:06: Ich konnte daran nichts ändern und ich habe mich darüber geärgert und aufgeregt aber eigentlich hätte ich genauso gut.
00:20:13: Wenn ich mich besser reflektiert hätte hingehen können und sagen können ja ist jetzt so kann ich nicht ändern wird sich nicht ändern doof gelaufen aber der Rest des Tages hat damit nichts zu tun.
00:20:26: Wenn mich ärgert, entscheide ich immer noch selbst.
00:20:29: Ja, es klingt blöd, aber bei manchen Sachen ist das ja so.
00:20:34: Das war eine absolute Kleinigkeit.
00:20:39: Nicht mal was, was mit Sonka oder sonst was zu tun hatte, sondern mit Leuten, die ich kaum kenne.
00:20:46: Trotzdem habe ich mich geärgert und ungerecht behandelt gefühlt und eigentlich ... Hätte ich einfach sagen sollen so ja ist so und der Rest des Tages ist schön aber mich hat das den ganzen Tag beschäftigt.
00:20:59: Und das ist eigentlich was was hier nicht willst.
00:21:02: Nee, da hab ich auch das Gefühl, wenn du das dann verschriftlichst und runterschreibst mal, also das ergaunt mich jetzt gerade, warum ergaunt mich das gerade so, was kann ich vielleicht auch tun, aber das ist vielleicht auch gar nicht nötig, da dann schon eine Lösung zu finden, sondern einfach nur das verschriftliche in deiner Gefühle bringt ein wahnsinniges Ventil so.
00:21:19: Also fast so wie mit einem guten Freund oder Partnerin sprechen.
00:21:24: Ja, das mir hat das tatsächlich heute Morgen dann geholfen so bei einem Kaffee das aufzuschreiben und so mit so einem Schritt Abstand dann nochmal drauf zu gucken und eventuell für die Zukunft zu lernen, dass wenn ich mich nochmal so fühle, ich mich schneller damit abfinde.
00:21:41: Ja, vielleicht klappt es beim nächsten mal nicht, aber wenn er jetzt fünf, sechs Wagen aufgeschrieben hast.
00:21:44: Ich hoffe, dass das nicht so oft passiert.
00:21:46: Natürlich.
00:21:50: Aber das habe ich auch, dass ich in Situationen unsouverän reagiere und zu impulsiv, so, wo ich dann so denke oder manchmal auch gar nicht.
00:21:59: Mir hat dann neulich auch so eine Situation, wo mich was geärgert hat und dann passt es nicht so in die Situation, das dann direkt zu thematisieren.
00:22:07: und dann habe ich aber auch am nächsten Tag auch gedacht, ah, jetzt ist auch nicht so super und dann noch einen Tag später.
00:22:12: Und dann habe ich gedacht, komm, ist egal, lass es.
00:22:15: Aber da habe ich mir auch vorgenommen, eigentlich willst du da... ... schneller loswerden und sagen, fand ich jetzt nicht so gut.
00:22:23: Ja.
00:22:24: Aber das lernt man halt erst, wenn man sich das vor Augen führt, ... ... das Dinge einverletzen und hat man ... ... ja, dass man ... ... unglücklich ist, wenn man da gar nicht drauf reagiert, ... ... so und dass sie sich reinfrisst.
00:22:39: Ja, also vor allem, also entweder reagieren und irgendwas tun und ändern ... ... oder es nicht so an sich ran lassen.
00:22:45: zu sagen ist, ... ... also ... ... kann ja nie ändern.
00:22:51: Ja, müssen wir arbeiten.
00:22:55: Ist ja neues Jahr.
00:22:56: Zeit der guten Vorsätze.
00:22:57: Genau.
00:22:58: Ich habe eine ganz winzige Kleinigkeit noch.
00:23:01: Ich habe zum Anfang des Jahres mir tatsächlich für meine Social Media-Dinge auf meinem Handy wieder ein Zeitlimit eingesetzt und... Tut mir gut, glaube ich.
00:23:12: Also fühlt sich zumindest aktuell noch gut an.
00:23:14: Ist auch noch nicht lange.
00:23:16: Und ich habe noch mal drüber reflektiert.
00:23:18: Ich hatte ja in der letzten Folge, die ja jetzt durch die Pause ein bisschen länger her, es erzählt, dass ich bei Allattration am Arsch die Kommentare ausgemacht habe.
00:23:27: Beste Entscheidung ever.
00:23:29: Wirklich.
00:23:31: Ja, freut mich.
00:23:32: Das ist eine super Entscheidung gewesen.
00:23:36: Es ist so weit, am Anfang hab ich ja noch drüber nachgedacht, war das jetzt gut oder nicht?
00:23:41: Oder was ist, wenn jemand irgendwie was mitteilen möchte oder sonst was?
00:23:44: Und ich bin jetzt im Stadion angekommen, wo ich da nicht mehr drüber nachdenke und einfach nur denke, also nicht mal mehr drüber nachdenke, sondern einfach nur das Gefühl hab, ist ein bisschen leichter.
00:23:53: Ja, ist so gut.
00:24:02: Ich würde gerne noch mal auf mein Thema zurückkommen.
00:24:05: Ja, Entschuldigung, mach bitte.
00:24:07: Das Overcommitment.
00:24:08: Genau,
00:24:08: weil du gerade auch eine Sache gesagt hast, auf die ich noch mal ganz kurz zurückgekommen wollte.
00:24:13: Du hattest nämlich gesagt so, das passiert dir auch Overcommitment und insbesondere bei Sachen, die weit in der Zukunft sind.
00:24:20: Und ich meine, wir haben uns ja auch oft drüber unterhalten und das ist uns ja beiden schon aufgefallen, dass wir beide da tun, dass man irgendwas zusagt in der weiten Ferne, weil man denkt, naja gut, das ist ja noch sechs Monate hin.
00:24:34: Und dazu hatte ich den
00:24:36: da hin.
00:24:37: Genau, bis dahin.
00:24:38: Und genau dazu hatte ich in dem Buch auch was gelesen.
00:24:41: Und zwar nannte der Autor das in dem Buch die sechs Wochenfalle.
00:24:46: Und das fand ich so krass, das mal zu lesen, weil wie gesagt, wir beide haben das ja an uns auch schon beobachtet, aber da stand's dann mal, du sagst zu etwas Ja, was in, sagen wir mal, sechs Wochen ist, muss aber natürlich nicht sechs Wochen sein, kann auch sechs Monate sein, egal.
00:25:01: Weil du denkst, Boah, im Moment ist stressig, aber bis dahin, in sechs Wochen, sechs Monaten, egal, da habe ich mehr Zeit und mehr Energie und mehr Luft und Laune, das zu tun.
00:25:14: Aber die Wahrheit ist natürlich, in sechs Wochen hast du genauso wenig Zeit und Energie wie jetzt gerade, weil auch dann wird dein Kalender wieder voll sein.
00:25:23: Das Problem ist ja, dass du immer volle Termine hast und immer Dinge zu tun hast.
00:25:27: Das heißt, du sagst, in sechs Wochen, ja gut, da passt das.
00:25:31: Aber du wirst, also die Illusion darf dann, du kannst dazu sagen für den sechs Wochen oder sechs Monaten, aber dann musst du klar sein, dass du auch nicht mehr Energie und mehr Luft haben wirst dafür.
00:25:41: Das heißt, die Regel, die man daraus ableiten sollte, ist, du kannst das zusagen, aber du solltest dir ganz kurz die Frage stellen, würdest du der Sache auch, zu der Sache auch ja sagen, wenn die Sache morgen wäre oder übermorgen?
00:25:57: Ja.
00:25:59: Weil diese Illusion in sechs Wochen ist alles besser, das wird so nicht sein.
00:26:04: Dein Leben wird genau so stressig sein, wie es jetzt ist.
00:26:06: Und das finde ich, muss ich sagen, ist ziemlich gut.
00:26:09: Das will ich mir auch vor Augen halten, dass wenn Leute sagen, hier kannst du mal einen Vortrag in sechs Monaten halten, dass ich dann sage so, okay, würde ich den auch Ende der Woche halten?
00:26:20: Und wenn ich dann sage, boah, ne, ist... Also wenn ich dann sage ja, weil ich da wirklich Bock drauf habe, dann ist ja gut.
00:26:27: Also wenn du das Gefühl hast, okay, ich werde schon da schon eine Lücke in dem Kalender finden, weil ich da Bock drauf habe, alles gut.
00:26:33: Aber wenn du sagst so, boah, da ist mir eigentlich gerade ein bisschen stressig die Ende dieser Woche, dann wird das auch in sechs Wochen nicht mehr und nicht besser.
00:26:41: Das fand ich echt gut.
00:26:43: Das ist tatsächlich ein guter Punkt.
00:26:47: Das ist tatsächlich die Falle, dass man denkt, in sechs Wochen, da ist ja noch so viel Zeit, bis dann in sechs Wochen, ich gucke eine Kalle, der ist ja komplett leer, ja klar, kann ich da in Portrache
00:26:55: halten.
00:26:56: Ja, das ist der
00:26:56: Problem, ja genau.
00:26:57: Klar, überhaupt gar kein Problem, mache ich gerne und so.
00:26:59: Aber sich dieses zu gucken, ob man es auch machen würde, wenn es, weiß ich nicht, in drei Tagen wäre, ist ein guter Punkt.
00:27:06: Weil dein Kalender wird ja genauso voll sein in sechs Wochen.
00:27:09: Der ist zwar jetzt noch nicht voll, aber der wird sich genauso füllen, wie der diese Woche gefüllt ist.
00:27:13: Weil jetzt sind ja diese ganzen Routine-Tätigkeiten, die immer und immer wieder kommen.
00:27:18: Also, sei denn du bist jetzt wirklich in einem Job, wo du eine absolute Fluktuation hast.
00:27:23: Also wo mal zwei stressige Wochen gibt und dann passiert aber auch monatelang nix.
00:27:28: Dann ist das vielleicht was anderes.
00:27:30: Aber wir normale Menschen haben immer gleich viel zu tun.
00:27:35: Und immer zu viel.
00:27:37: Ja.
00:27:38: Und der dritte hatte ich auch schon mal Hell Yeah oder Nein.
00:27:41: Also entweder hast du so hundert Prozent Bock darauf, dann machst du das.
00:27:45: Aber alles andere ist ein Nein, weil es gibt keine Grauzonen.
00:27:49: Also ja, ich kann das mal machen, weil ich dir einen Gefallen tun will, ist schwierig.
00:27:53: Kann man auch mal machen natürlich, aber in der Regel eher nicht.
00:27:56: Also diese Grauzonen sind ganz schwierig.
00:28:01: Also.
00:28:02: Eigentlich nur noch Sachen machen, wo du wirklich so richtig Bock drauf hast.
00:28:05: Wenn du den Luxus hast, das machen zu können.
00:28:07: Natürlich mache ich hier für Arbeit auch Sachen, wo ihr überhaupt keinen Bock drauf habt.
00:28:11: Also jeder macht überall, also gerade im Arbeitskontext Sachen, auf die er nicht immer Bock hat und auch nicht jeden Tag Bock hat.
00:28:17: Aber die Zeit, die man selber einteilen und planen kann, da sollte man zu sehen, dass man mehr Sachen macht, die man wirklich tun will.
00:28:24: Genau, ja.
00:28:25: Ja, ich bin mal gespannt.
00:28:26: Also, das ist so meine Baustelle.
00:28:27: Versuchen wir mal, bis zum Jahrzehnte, besser hinzukriegen.
00:28:29: Das ist nicht ganz so vollwert alles.
00:28:31: Ich glaube, Pausen auch so in der Woche oder selbst in einem Tag ist, glaube ich, auch wichtig.
00:28:38: Ich hätte es auch immer von einem Termin zum nächsten.
00:28:41: Und selbst wenn sich dann mal irgendwie eine Lücke auftut, dann mache ich schnell irgendetwas anderes Produktives.
00:28:47: Aber ich glaube, ich muss auch anerkennen, dass man mal eine halbe Stunde... bisschen weniger machen kann oder sich mal mit dem Kaffee, mit dem Kollegen unterhält, weil das auch wichtig ist.
00:28:56: Da mach ich einfach nie, ich hab diesen komischen Gedanken im Kopf, dass Arbeit wehtun muss, also muss so richtig anstrengend sein.
00:29:03: Und das ist, glaub ich, so gut.
00:29:07: Nee, gesundes ist definitiv nicht, aber ich kann das nachvollziehen.
00:29:11: Da hab ich auch im Rahmen meiner Therapie tatsächlich mal drüber gesprochen.
00:29:14: Ich bin mit dem Grundsatz groß geworden, erst kommt die Arbeit dann das Vergnügen.
00:29:21: Und solange noch Arbeit da ist, hast du kein Recht auf Vergnügen.
00:29:25: Ja, auch geil, dieses Ausschlussprinzip, Arbeit und auf der anderen Seite Vergnügen, da beides vielleicht auch zusammenfallen kann oder Spaß machen kann.
00:29:34: Ja, aber Arbeit ist ja jetzt hier nicht zwingt auf die Erwerbsarbeiten nur beschränkt, sondern Arbeit im Sinne von Wäsche waschen, irgendwie beim Finanzamt anrufen oder sonst was.
00:29:45: Und ich bin irgendwie, das war und ist immer noch so ein bisschen einer meiner Glaubensgrundsätze, an denen ich definitiv arbeiten muss, weil ... Es gibt immer was, was noch gemacht werden sollte oder kann.
00:29:58: Und es ist vollkommen okay, sich mal irgendwie, also irgendwo auch zu sagen, so, da reicht jetzt oder diese Stunde, die ich jetzt lese, zocko oder sonst was, ist auch sinnvoll und genauso gleichberechtigt.
00:30:12: Und das ist bei dir natürlich
00:30:13: immer noch schwer.
00:30:13: Ist
00:30:14: bei dir ja noch mal schlimmer, weil du als selbstständig tätiger hast ja nie so richtige Arbeitszeiten, wenn ich aus der Uni wegfahre.
00:30:23: Kann ich ja ruhigem Gewissen sagen, ja schade, ich bin jetzt nicht mehr an der Uni, jetzt kann ich auch nie arbeiten.
00:30:28: Jetzt habe ich frei.
00:30:29: Könnte ich ja auch machen,
00:30:30: wenn ich aus dem Büro nach Hause fahre.
00:30:33: Ja, ja, das stimmt.
00:30:34: Das
00:30:34: versuche ich auch tatsächlich.
00:30:38: Mittlerweile.
00:30:39: Na gut.
00:30:40: Haben wir genug gelitten jetzt hier.
00:30:42: Ja,
00:30:42: schön.
00:30:44: Ich hoffe genug Motivation für gute Vorsätze.
00:30:47: Wir hören uns in einer Woche wieder.
00:30:50: Genau.
00:30:51: Ich habe aber tatsächlich auch, wir haben ja über einen Urlaub schon gesprochen, ich habe auch gespielt.
00:30:56: Wir haben wieder mit der Familie etwas gespielt.
00:30:58: Das wollte ich ganz kurz mal erwähnen.
00:31:00: Chance of Scenar, sagt ihr das was?
00:31:03: So ein bisschen ja.
00:31:04: Ich habe selber nicht gespielt, aber ich habe glaube ich einen Test dazu gesehen.
00:31:08: Ist ein... Ein niedliches kleines Spiel, möchte ich sagen.
00:31:12: Also, es ist tatsächlich jetzt nicht so ein Brecher, wo man seinen Leben drauf verschreibt, sondern, ich glaube, wir haben das in zehn Stunden mit der Familie durchgespielt.
00:31:23: Es ist
00:31:24: ein Denkspiel.
00:31:27: Also, es ist so ein Adventure-Spiel, würde man wahrscheinlich sagen.
00:31:29: Aber es ist auch ein Denkspiel, weil man, es geht da darum, dass man Sprache entschlüsseln muss.
00:31:35: Also Sprache und Symbole, die man findet.
00:31:38: Und also da gibt es jetzt überhaupt keinen Action.
00:31:40: so man muss keine Kämpfe machen oder so sondern man muss entdecken rumlaufen und viel viel denken also.
00:31:49: Ich glaube ich verrat nicht zu viel wenn er so angelegt ist an den Turmbauf zu Babel.
00:31:53: also gibt ein Turm und auf den ebenen Leben unterschiedliche.
00:31:57: Kulturen sage ich jetzt mal und du verstehst wenn du in so eine neue Ebene kommst erstmal gar nichts von den Zeichen und von der Sprache und dann musst du so vorsichtig.
00:32:06: deschifrieren, also wenn es dann so Bilder, die dann bezeichnet sind und dann lernst du was darüber und mit jedem Wort mehr entschlüsst es die Sprache jeweils der Kultur mehr und dann verstehst du irgendwann einzelne Worte, dann Zusammenhänge, dann irgendwann ganze Sätze und irgendwie ist das ganz witzig, muss ich sagen.
00:32:26: Also es ist schon so ein... Man muss auch denken so ein bisschen, aber wer da ein
00:32:31: bisschen anstrengend.
00:32:32: Ja, das kann, glaube ich, also ich glaube, kann, kann Leute geben, die sagen, dass mit zu anstrengend.
00:32:38: Aber es ist auch super spannend, weil die Symbole, also die Schriftzeichen der Sprachen, dann erkennst du so Muster, wo du sagst, das sind immer Verben und so.
00:32:45: Also uns hat er total gecatcht.
00:32:47: Jetzt ist meine Frau natürlich auch.
00:32:49: Grundschullehrerin und richtet auch Sprachen.
00:32:52: Das heißt, sie hat natürlich auch irgendwie ein Fable für Sprachen und Grammatik und so, Vokabeln.
00:33:00: Aber also, der Rest der Familie hat es auch super Spaß gemacht, um da zusammen zu machen.
00:33:06: Also, falls ihr mal so ein kleines Spiel sucht und ihr habt das Gefühl, das könnte was für euch sein, wenig Action, viel Nachdenken, dann ... Könnte euch dann gerne mal angucken, ist glaube ich auch super günstig beizeiten.
00:33:20: Aber
00:33:20: so günstig ist es?
00:33:21: Ja, gelegentlich.
00:33:22: Also muss man wahrscheinlich
00:33:23: irgendwie
00:33:23: im Sale oder so mal mitnehmen.
00:33:25: Das ist jetzt auch nicht teuer, kostet aber zwanzig Euro.
00:33:27: Okay.
00:33:29: Also wäre mir völlig wert gewesen für die zehn Stunden Spaß, aber ich glaube, das hat man auch mal im Sale und dann ist das auch mal ein bisschen billig.
00:33:36: Also ich fand die Geschichte ganz schön.
00:33:41: Genau.
00:33:42: Wer anderweitig Geld loswerden will nochmal hier den der Hinweis dem incorrect Sport.
00:33:47: Klamotten sind auch wieder im sale also.
00:33:50: Hier wieder der Hinweis wir haben damit nichts zu tun aber die Community bringt die raus zwei links in den show notes.
00:33:57: Einmal zum offiziell Bio Racer shop wo die Sachen hergestellt werden.
00:34:01: aber wenn man sich die da muss man sich anmelden.
00:34:03: wenn man sich die Klamotten erstmal nur angucken will dann findet ihr einen zweiten link.
00:34:08: ... bei Markus Brandstetter, der hat sich ums Design gekümmert ... ... und kümmert sich auch immer um diese Bestellung ... ... direkt aus der Community.
00:34:15: Da könnt ihr euch die Sache anders mal angucken, ... ... ob das überhaupt was für euch ist.
00:34:20: Wie gesagt, hat nichts mit uns zu tun, ... ... aber wir freuen uns natürlich immer, ... ... wenn wir bei irgendwelchen Sportveranstaltungen ... ... Leute mit diesen Klamotten sehen, ... ... freuen wir uns natürlich schon ... Leute berichten uns auch immer, dass sie irgendwo mitlaufen.
00:34:32: New York, Marathon und dann sehen sie noch einen Mincorrect-Shirt.
00:34:36: Ist natürlich schon sehr geil, dass wir da Leute so zusammenbringen.
00:34:39: Macht uns natürlich sehr froh, aber wir haben jetzt nichts von dem Verkauf.
00:34:45: Genau.
00:34:48: Ich glaube, das war es dann erst mal.
00:34:50: Genau.
00:34:51: Achso, ich habe doch, das gerne ich vielleicht noch ganz kurz sagen, wir hatten ja auch die Nobelpreise noch kurz vor den Weihnachtsferien.
00:34:57: Ich habe für unseren Sonderforschungsbereich Podcast, habe ich mich noch mal mit meinem Chef hingesetzt und wir haben noch mal darüber geredet über den Nobelpreis Physik.
00:35:06: Haben wir auch noch mal in die Schoennots gepackt, weil, ja, ein... Wie lange ist der?
00:35:11: Drei, vier Stunden vielleicht.
00:35:13: Also nicht so, aber auch genauso wie so ein Thema bei uns.
00:35:17: Aber eben nochmal so ein anderer Blickwinkel.
00:35:20: Axel Lorke ist ja selbst in dem Feld, würde ich sagen, tätig.
00:35:25: Also beschäftigt sich mit Quantenpunkten.
00:35:28: Und er hat da nochmal einfach einen anderen Blick auch nochmal drauf, auch weil er eine ganz andere Flughöhe hat als wir zwei.
00:35:34: Also wir sind ja... Ja, wir sind ja so dat Fuß folgt, der Wissenschaft möcht ich sagen.
00:35:41: Ja,
00:35:41: der hat glaub ich auch eher einen Überblick und einen
00:35:44: Spür
00:35:44: dafür, in welche Richtung es sich entwickelt.
00:35:47: Überblick ist genau dat richtige Wort.
00:35:49: Ich bin ja immer schwer beeindruckt.
00:35:50: Da hat er ja mal irgendwann, da hab ich schon Jahre für den gearbeitet.
00:35:52: Da hat er so nebenbei, kam er dann in meinem Büro und sagte so, Nikolas von Mainz, wer sollte Nobelpreis in Physik kriegen?
00:35:58: Das heißt, Axel, wieso willst du dat von mir wissen?
00:36:01: Ja, ich krieg hier immer so'n... So ein Brief aus Stockholm.
00:36:07: Die holen sich dann so Meinungen ein irgendwie.
00:36:11: Und Axel ist einer davon, der wird dann gefragt.
00:36:13: Ach, der wird mitgefragt.
00:36:14: Sie sind glaube ich nicht wenige Leute.
00:36:17: Also er hat das dann total abgetan.
00:36:18: Da wären ganz viele gefragt.
00:36:21: Aber irgendwie, ich würde mir gar nicht anmaßen, da irgendwie so eine Einschätzung abzugeben.
00:36:27: Ist ja nicht auch irgendwie Berater oder irgendwie mit im deutschen Museum oder
00:36:31: so?
00:36:32: Genau, ja, ja, ja.
00:36:33: Da sieht's ja einfach, dass der ganz andere Flug gehört, als wir beide.
00:36:37: Ja, aber trotzdem, ich hab ja ein paar Vorlesungen, ob bei ihm damals gehört, Experimentalphysik, hab
00:36:41: ich
00:36:41: bei ihm gehört.
00:36:42: Ich glaube eine, also eine von den vier Experimentalphysik-Vorlesungen hab ich bei ihm gehört.
00:36:47: Und der ist ja auch ein guter Kommunikator.
00:36:50: Ja,
00:36:51: der ist einfach guter Detaktor.
00:36:52: Ich mag seine Vorlesung auch, also das muss man... muss man sagen, der kann einfach super erklären.
00:36:58: Gibt es einen SFB-Podcast eigentlich auch bei Spotify und so?
00:37:02: Oder findet man den im Podcatcher?
00:37:04: Gibt es einen Feed oder gibt es den nur auf der Homepage?
00:37:07: Nee, gibt einen Feed.
00:37:09: Ja, klar.
00:37:10: Bei Spotify weiß ich jetzt ehrlich gesagt gerade nicht, weil sich da jemand anders... Hat auch
00:37:15: vier Städte auf Spotify.
00:37:16: Ah, okay.
00:37:16: Weil da sich da jemand anders drüber, also Peter Kohl kümmert sich darum.
00:37:21: Aber der ist ein regulärer Feed, den kannst du abonnieren, ganz normal.
00:37:24: Ja,
00:37:24: gut.
00:37:28: Ich hatte neulich wieder ein, zwei Situationen, wo ich so dachte, Leute boten Podcast an, der gar nicht, der gar keinen Feed hatte und nur so auf Cutform war, wo ich so
00:37:37: dachte, das ist irgendwie
00:37:38: komisch.
00:37:41: Also ich weiß nicht, wo ihr uns jetzt gerade hört, aber man kann uns auch jenseits von Spotify hören.
00:37:51: Es gibt Podcatcher.
00:37:52: Guckt euch das gerne mal an.
00:37:53: Das ist ein Feed, den ihr abonnieren müsst und dann kommt das einfach so auf euer Handy.
00:37:58: Ihr müsst nicht auf irgendwelchen Plattformen sein.
00:38:01: Ich habe das auch mal versucht, ganz ganz vielen Leuten zu erklären und bin es... Also ich habe irgendwann... Ich weiß nicht, aufgegeben ist vielleicht eine Nummer zu hart, aber irgendwann habe ich gedacht, ach komm, hört irgendwo.
00:38:12: Hauptsache du hörst das.
00:38:14: Ja, ist ja auch meine Meinung, also wir wollen ja Leute für Wissenschaft begeistern, wir wollen jetzt keine Plattform Kriege oder so.
00:38:20: Aber es ist nicht unproblematisch, muss man dann wirklich
00:38:23: feststellen.
00:38:24: Also wenn ich hätte jetzt, also ich hatte immer so den Eindruck, okay, im Prinzip hört uns jeder über ein Feed und das ist auch gut so und dann gibt es so ein paar Leute, die kriegen wir dann noch über diese Plattform, Spotify oder was auch immer.
00:38:36: Und dann stellt es auf einmal fest, okay, sind ein paar Jahre ins Land gezogen und auf einmal ist... Der Feed ist so die Ausnahme.
00:38:44: Wobei, das
00:38:44: glaube ich.
00:38:45: Wobei bei der gesamten Landschaft.
00:38:48: Ja, aber ich glaube bei unseren Hörern sind die meisten die meisten Leute hören das noch über den Feed.
00:38:55: Wobei, nee.
00:38:56: tun sie nicht.
00:39:00: Also
00:39:01: der Großteil oder ein Großteil kommt, oder so, eher wobei doch, also ein Großteil der Leute, ich habe gerade die Statistik auf, deshalb kann ich sagen, der Löwenanteil der Leute kommt noch über den Feed, über verschiedenste Podcatcher oder Apple Podcasts.
00:39:18: Na ja, was man ja weitestgehend auch noch als Podcatcher bezeichnen kann, die Podcast ab, genau.
00:39:22: Aber der größte
00:39:24: Einzelanteil
00:39:26: ist Spotify.
00:39:28: Und zwar mit Abstand.
00:39:30: Und bei, bei Allattration am Arsch, das ist ja auch die Statistik, da ist es noch viel krasser.
00:39:35: Da kommt mehr als die Hälfte aller Hörer über Spotify.
00:39:39: Und dann natürlich auch nochmal der Hinweis, wir bekommen natürlich von Spotify nix.
00:39:46: Und auch wenn Spotify Werbung da drin ausspielt, da haben wir auch nix von.
00:39:51: Da kommt dann auch nix an bei uns.
00:39:53: Ja,
00:39:53: aber man kann ja hören, wo man will.
00:39:55: Genau, ja.
00:39:57: Genau.
00:39:58: Okay, dann sind wir mit dem Vorgeplänkel, glaube ich, durch und sind gut ins Jahr gerutscht.
00:40:04: Ja, das denke ich auch.
00:40:06: Sollen wir mit Wissenschaft starten?
00:40:08: Bitte, ich bin sehr gespannt.
00:40:09: Ich weiß, worum es in deinem Thema geht.
00:40:12: Schweigendes Silberreden ist tot, habe ich es genannt.
00:40:16: Was ich schon sehr gelungen finde.
00:40:19: Ja,
00:40:19: ist sehr gut.
00:40:21: Während der Fahrt nicht mit dem Busfahrer sprechen.
00:40:23: Genau, das ist so ein bisschen das Ding.
00:40:27: Ich habe auch ein bisschen an unsere Tourfahrt gedacht, muss ich sagen.
00:40:32: Also das Navi habe ich normalerweise bei Autofahrten meistens leise.
00:40:37: Also nicht nur leise, sondern akustisch aus.
00:40:40: Weil ich das im Ruhrgebiet im Prinzip nur nutze, um Stausmorgens zum Fahren.
00:40:45: Da gucke ich dann drauf und dann sehe ich halt, wo der nächste Stau ist und dann reagiere ich, aber ich muss dann nicht die ganze Zeit irgendwie drauf gucken.
00:40:53: Auf der anderen Seite bin ich jetzt auch, wenn ich alleine zur Arbeit fahre, bin ich auch wenig abgelenkt und dann kann ich auch auf mein Navi gucken.
00:41:01: Aber wo sich diese Tatsache, dass mein Navi auf Dauer aus ist, wo sich das Immer wieder recht ist, wenn wir beide zusammen unterwegs sind.
00:41:10: Ja, das stimmt.
00:41:13: Und dann auf der Autobahn.
00:41:15: Und zu den Landstrichen, wo wenig Ausfahrten sind, hat man immer das Gefühl.
00:41:22: Ja.
00:41:24: Rauscht
00:41:24: man gerne mal an der Ausfahrt vorbei und muss eine halbe oder ... Ich glaube, das Schlimmste, was wir hatten, war fast eine halbe Stunde, oder?
00:41:31: Viertelstunde hin, viertelstunde
00:41:32: zurück oder was?
00:41:33: Auf jeden Fall, ja, das hatten wir auf jeden Fall.
00:41:35: Und das passiert halt, weil wir zusammensitzen und es halt irgendwie angeriecht unterhalten und dann ist man halt abgelenkt und auf einmal, ja, wie du gerade schon gesagt hast, rauscht man an so einer Abfahrt oder so einen Autobahnkreuz vorbei.
00:41:51: Ich hatte also in gewisser Weise schon immer das Gefühl, dass Gespräche ein ... ablenken.
00:41:56: Und das ist natürlich nicht nur ein Gefühl, sondern ist auch wirklich gut untersucht natürlich.
00:42:01: Also es gibt Arbeiten dazu, dass wenn du beim Autofahren telefonierst oder wenn du mit deinem Beifahrer sprichst, dass du dann abgelenkt bist.
00:42:09: Und da gibt es auch Untersuchungen zu, dass das Gehirn des Fahrers dann mit diesen sprachbezogenen Prozessen so beschäftigt ist, dass er oder sie verzögert reagiert.
00:42:21: Dazu gibt es einfach Dazu gibt es Arbeiten.
00:42:26: Da gibt es Arbeiten, die gezeigt haben, dass abgelenkter Autofahrer, also durch Gespräche abgelenkter Autofahrer, langsamer Bremsen, langsamer Ausweichen bei entsprechenden Fahrsituationen und dazu gibt es einen Haufen an Studien.
00:42:46: oder eben sich verfahren, wie wir gesagt haben.
00:42:48: Aber das entscheidende hier ist halt, das sind eigentlich langsame Prozesse, insbesondere dieses Verfahren.
00:42:55: Eine Abfahrt zu verpassen auf einer Autobahn setzt halt voraus, dass du schon Schilder verpasst hast und diesen Bremsstreifen da, wie heißt er, die Ausfahrt verpasst hat.
00:43:05: Da sind ja Prozesse, die spielen sich in Minuten ab, also lange Zeitskalen.
00:43:12: Interessant ist aber, Das war noch nicht ausreichend, wo er offensichtlich untersucht ist.
00:43:19: Wie sieht es denn aus mit so schnellen, visuellen Bewertungen von Situationen?
00:43:27: Also, ich weiß nicht, Kind springt auf die Straße oder Ampel springt auf Rot, auto nimmt Vorfahrt.
00:43:35: Dieser reine Blickprozess, also etwas zu erfassen mit dem Auge relativ schnell, also diese Reaktion, diese visuelle Reaktion.
00:43:44: wird die eigentlich auch durchsprechen beeinflusst und beeinträchtigt dann die nachfolgende Reaktion da drauf.
00:43:52: Das wurde offensichtlich, so konnte ich diesen Paper entnehmen, noch nicht ausreichend untersucht.
00:43:57: und das haben Forscher jetzt gemacht von der Fujita Health University in Japan, die haben ein Paper rausgebracht, Talking Associated Cognitive Loads Degrade the Quality of Gaze Behavior.
00:44:11: Veröffentlich den plus one.
00:44:12: ... am sechsten Oktober schon letzten Jahres.
00:44:17: Die haben sich nämlich mal angeguckt, wie sprechen diese ... ... also man könnte sagen, wie sprechen das guckenbar Einfluss, ... ... also dieses unmittelbare Gucken eigentlich.
00:44:29: Die haben nämlich sich dreißig Testpersonen gesucht ... ... und die sollten schneller Augenbewegungen ausführen, ... ... aber natürlich jetzt nicht irgendwelche Zufälligen, sondern ... ... die Teilnehmenden sollten einen roten Punkt verfolgen ... auf einem schwarzen Bild schieren.
00:44:46: Und dieser rote Punkt konnte aus einer von insgesamt acht unterschiedlichen Richtungen kommen.
00:44:50: Also, ja, entsprechend PowerPoint halt.
00:44:54: Entweder von oben nach unten oder unten nach oben oder die Diagonalen oder rechts.
00:44:59: Plötzlich erscheinen?
00:45:01: Nein, also okay.
00:45:04: Die kam immer irgendwie von den Seiten rein.
00:45:10: Und sie sollten halt schnell reagieren.
00:45:13: Der Punkt kommt und dann sollten sie den anfixieren und dann sollten sie visuell diesen Punkt auch folgen auf dem Bildschirm.
00:45:21: Und das haben sie in unterschiedlichen Versuchsbedingungen gemacht.
00:45:24: Also alle Probanden haben drei verschiedene Bedingungen erlebt an drei unterschiedlichen Tagen.
00:45:31: Zum einen gab es die Situation, wo sie gleichzeitig parallel Fragen der Versuchsleitung beantworten mussten.
00:45:39: Also sie waren in einem Gespräch.
00:45:43: Die zweite Situation war, sie mussten oder durften einem Hörbuch lauschen.
00:45:50: Und dann gab es natürlich noch den Kontrolldurchgang, wo sie gar nix hatten an zusätzlicher mentaler Belastung.
00:45:58: Also die haben nix gehört und mussten auch keinen Gespräch machen.
00:46:01: Das war gerade ein Hörbuch,
00:46:02: ne?
00:46:03: Genau, ja.
00:46:04: Okay,
00:46:07: okay.
00:46:07: Das
00:46:07: ist ja passiv.
00:46:09: Genau, das ist das Entscheidende auch, du hörst zwar was, aber du musst nicht reagieren da drauf und du bist auch nicht in der Situation, ich mein Gespräch kann ja auch so sein, dass du lange lange zuhörst, aber das glaube ich trotzdem was anderes, weil du immer...
00:46:26: Also in einem Gespräch hörst du zu, um das zu verarbeiten direkt und hast du, also es rattet in deinem Kopf ja, weil du eventuell was erwidern möchtest oder was oder eine Frage gestellt wird.
00:46:35: Ja.
00:46:36: Ein Hörbuch stellt dir keine Frage.
00:46:37: Ja,
00:46:37: da bist du relativ safe, würde ich sagen.
00:46:39: Ja, und bei einem Gespräch... Oder sagen wir
00:46:40: so, selbst wenn es dir Fragen stellt, musst du sie nicht beantworten.
00:46:43: Ja, stimmt ja.
00:46:45: Und wenn du in einem Gespräch bist, wo du mental schon so aufgegeben hast, dass du auch denkst, okay, ich komme hier eh nicht mehr dazwischen.
00:46:55: sich schon anhört, wie ein Behörbuch, dann ist das... Also in dem Fall mussten sie wirklich auch antworten regelmäßig.
00:47:00: Also das waren wirklich aktives Gespräch, wo sie daran beteiligt waren.
00:47:06: Genau.
00:47:07: Und dann wurden sie natürlich während diese Versuche abgelaufen sind, wurden ihre Augen beobachtet.
00:47:13: Also, es wurde geschaut, wie schnell sie auf diesen roten Punkt reagieren, der in ihr Blickfeld kommt und vor allem auch, wie gut sie dann diesen roten Punkt folgen können.
00:47:25: Denn es gab dreizeitliche Komponenten des Blickverhaltens, die analysiert worden sind und wo auch dann in dem Paper gezeigt wurde, dass es bei diesen zeitlichen Komponenten des Blickverhaltens zu Verzögerungen kommt.
00:47:44: Da sind drei, wie ich gerade schon gesagt, zum einen die benötigte Reaktionszeit,
00:47:51: um
00:47:52: nach dem Auftreffen des roten Punktes die Augenbewegung zu initiieren.
00:47:58: Also die Reaktionszeit wird länger, dass du siehst, da ist ein roter Punkt und ich gucke da jetzt drauf.
00:48:06: Dann die benötigte Bewegungszeit, um den roten Punkt mit deinem Blick zu erreichen, die ist auch langsamer geworden.
00:48:16: Und die benötigte Anpassungszeit, um den Blick auf das Ziel zu stabilisieren und zu fokussieren, ist auch langsamer geworden.
00:48:26: Also man könnte einfach sagen, auch der gesamte Prozess des Hinschauens und Verarbeitens ist langsamer geworden in allen Varianten.
00:48:34: Genau.
00:48:35: Moment, nicht in allen Varianten, da war ich ein bisschen voreilig.
00:48:39: Nein, ich meinte jetzt nicht die drei Varianten von Hörbuch, irgendwas, was
00:48:42: man
00:48:42: hört, sondern die drei Komponenten des Hinsehens und Fahrerbeitens.
00:48:46: Das finde ich wahnsinnig interessant.
00:48:50: Man könnte ja sagen, okay, ich verstehe schon, dass ein Sprechen mich so sehr ablenkt, dass ich irgendwie verpenne, dass der rote Punkt kommt.
00:48:59: Aber wenn ich den erst mal gesehen habe, wenn ich realisiert habe, da ist ein roter Punkt, dann, also warum sollte das sprechen, mich dann davon abhalten, da möglichst schnell hin zu gucken oder möglichst schnell drauf zu fokussieren.
00:49:12: Aber das konnten wir auflösen hier, also es ist nicht nur die Reaktionszeit auf oder kommt ein roter Punkt, sondern auch noch, ich bewege meine Augen da jetzt hin, auch das ist verzögert.
00:49:24: Und ich habe es jetzt gerade schon vorweggenommen und ihr ahnt es natürlich auch schon längst.
00:49:31: Das Sprechen, also dieses aktive Gespräch, da ist diese Verzögerung am größten und zwar grundsätzlich jetzt erstmal aus allen Richtungen aus dem das Ziel auftauchte.
00:49:48: Allerdings war die Reaktionszeit sogar noch größer, bei allen Positionen, wo dieser rote Punkt aus dem unteren Blickfeld auftauchte.
00:49:58: Also unten und unten rechts und unten links.
00:50:02: Kann man sich auch vorstellen, das ist auch etwas ungünstig, weil das wäre natürlich unter realen Fahrbedingungen, ist das so der unmittelbare Straßenabschnitt, der vor dir liegt.
00:50:12: Ja, genau.
00:50:13: Aber warum?
00:50:14: Warum gerade da?
00:50:15: Das habe ich in diesem Paper nicht, ehrlich gesagt herausgefunden.
00:50:18: Also warum das besonders anfällig ist, konnte ich dem Paper nicht entnehmen.
00:50:23: Also entweder habe ich es überlesen oder das wurde dann nicht thematisiert.
00:50:27: Ein bisschen mal nachgucken, ehrlich gesagt.
00:50:32: Genau.
00:50:33: Und ich habe es jetzt zwar schon angedeutet, aber noch nicht einmal so richtig gesagt.
00:50:38: Diese Verzögerung siehst du vor allem oder... ausschließlich in der Gesprächssituation, also wenn du dich unterhältst, du siehst diese Verzögerung nicht, wenn du nur zuhörst, also bei dem Hörbuch und natürlich auch nicht bei der Kontrolle, wo du konzentriert bist und überhaupt nicht abgelenkt bist.
00:51:00: Also... Podcast hören, völlig safe.
00:51:03: Ihr seid sicher?
00:51:05: Wahrscheinlich sogar übersicher, weil ihr werdet ja auch noch gut unterhalten und könnt gut wach bleiben beim Auto.
00:51:11: Also ist es sogar noch besser, würde ich sagen, von führenden Podcastern empfohlen.
00:51:17: Überhaupt kein Problem, aber Gespräche sind eben möglicherweise ein Problem.
00:51:23: Jetzt können wir uns mal angucken, wie groß denn der Effekt ist.
00:51:30: Wir haben ja gerade schon vor drei Effekten gehört und einzeln sind diese drei Verzögerungen sehr sehr gering, aber wenn man die mal aufaddiert und sagt, die kommen ja bei diesem Blick, kommen die ja alle drei zusammen, macht ja eigentlich gar keinen Sinn, die isoliert zu beobachten.
00:51:48: Dann kommt man auf eine Verzögerung von, jetzt gemittelt und nur um mal so einen groben Richtwert zu haben, von rund zwanzig Millisekunden.
00:51:59: Zwanzig Millisekunden, die du beim Sprechen langsamer reagierst.
00:52:04: Zwanzig Millisekunden sind gar nicht so wenig, ne?
00:52:07: Wenn du mit Hundertundachtzig über die Automannbrett hast.
00:52:10: Das ist richtig.
00:52:11: Das ist richtig, ja.
00:52:12: Ich wollte da trotzdem mal ins Verhältnis setzen und hab mir da mal angeguckt, was sind denn eigentlich so durchschnittliche Reaktionszeiten, die du als Mensch so haben kannst?
00:52:23: Da musst du dich feststellen, es gibt unterschiedliche Reaktionszeiten.
00:52:27: Der visuelle Reiz, auf den du reagierst, der auditive Reiz, der taktile Reiz, die haben tatsächlich alle unterschiedliche Reaktionszeiten.
00:52:37: Du reagierst oder wir reagieren auf den taktilen Reiz, also Berührung am schnellsten, hundertdreißig bis hundertdachzig Millisekunden auditiv.
00:52:48: zweitschnell ist es, also der Ton, der dich erreicht, zu hundertfünfzig bis zweihundert Millisekunden.
00:52:53: Und der visuelle Rahitz, also ein Lichtsignal beispielsweise, ist tatsächlich der Langsamste mit zweihundert bis zweihundertfünfzig Millisekunden.
00:53:00: Krass.
00:53:00: Hätte
00:53:01: ich auch nie gedacht.
00:53:01: Aber ist der Langsamste?
00:53:04: Zweihundert bis zweihundertfünfzig Millisekunden.
00:53:08: Das ist so der die normale reaktionszeit und jetzt sehen wir also hier dieses sprechen verzögert das ganze um zwanzig millisekunden also ungefähr zehn prozent langsamer die du bist wenn du in einem gespräch dich befindest.
00:53:23: Dann hat es mich natürlich interessiert ja denke ich auch nicht zehn prozent ist gar nicht so wenig.
00:53:27: ich habe mich dann noch dafür interessiert weiter mal was verzögert denn noch so unsere reaktionen?
00:53:32: was macht eigentlich so ein bier.
00:53:37: Habe ich mal schnell recherchiert, wie groß ist der Effekt eines Bieres?
00:53:43: Jetzt auch alles sehr, sehr grob.
00:53:44: Es kommt natürlich auf die Person an und ja, also ist alles sehr grob geschätzt.
00:53:52: Aber nach einem Bier, wo du dann vielleicht so Null, drei bis Null, fünf Promille im Blut hast.
00:53:58: Geht man davon aus, zumindest die Quelle, die ich da gefunden habe, die sagt, dass du dann auch zehn bis dreißig Prozent langsamer reagierst, also visuell irgendwo bei zweihundert, dreißig bis dreihundert Millisekunden bist.
00:54:11: Da ist zehn bis dreißig Prozent, das ist nicht so weit weg von dem Effekt, den wir jetzt gerade durchsprechen gesehen haben.
00:54:18: Da sind eben auch zwanzig Millisekunden, auch zehn Prozent.
00:54:21: Bier ist nochmal ein bisschen schlimmer mit seinen dreißig Prozent.
00:54:24: Aber wir spielen in einer ähnlichen Größenordnung.
00:54:29: Also, der Bier hat wahrscheinlich nochmal andere Probleme.
00:54:33: Da geht es ja ja nicht nur ums Reagieren oder ums Sehen, sondern auch um die Frage, was machst du damit?
00:54:40: Das wird beim Bier auch alles verzögert sein.
00:54:42: Ja, und auch dein Verhalten wird vom Bier ja auch geändert.
00:54:46: Also enthämt
00:54:47: und so.
00:54:47: Stimmt,
00:54:48: guter Punkt.
00:54:49: Also von daher will ich jetzt nicht sagen, reden ist genauso schlimm im Straßenverkehr wie ein Bier trinken, aber die Reaktionszeit, was das betrifft, da sehen wir halt einen ähnlichen Effekt.
00:55:02: Das ist nämlich die, damit kommen wir jetzt schon zum Ende von der Paper, das wäre dann natürlich jetzt irgendwie so.
00:55:07: die nächste Frage, was machen wir denn eigentlich daraus?
00:55:09: Also, wir werden ja jetzt den Leuten nicht die Unterhaltung im Auto verbieten so, das kannst du eigentlich nicht machen.
00:55:22: Aber ich glaube, das ist auch schon mal hilfreich zu sagen.
00:55:27: Seid euch dem wenigstens mal bewusst, dass ich euch ablenken kann.
00:55:31: Und auch, seid euch, also es ist sehr legitim, gerade wenn die Sichtverhältnisse schlecht sind beim aktuellen Wetter und so weiter.
00:55:39: Jemandem zu sagen, sei mal bitte kurz ruhig, ich muss mich konzentrieren.
00:55:44: Dann hab ich auch überlegt, als ich da so darüber nachgedacht hab.
00:55:46: Es gibt ja so Situationen, wo wir einfach die ganze Zeit immer Auto quatschen und dann fahren wir in irgendeine uns unbekannte Großstadt so rein, München.
00:55:54: Und wir unter uns weiter und die
00:55:55: sehr unschön.
00:55:56: Dann
00:55:57: sage ich dir ja auch schon mal, so, ich muss mich mal eben konzentrieren.
00:55:59: Ja,
00:56:00: ja.
00:56:01: Und ich kann das mehr als gut nachvollziehen.
00:56:02: Ja, natürlich.
00:56:03: Also ich
00:56:03: finde mich froh, dass ich nicht durch die Städte fahren
00:56:05: muss.
00:56:05: Ja, ja.
00:56:06: Das war auch kein Vorwurf.
00:56:09: In der Regel erkennst du ja die Verkehrssituation selbst und wirst von alleine ruhiger und laberst mich nicht voll, wenn wir ... irgendwie in schwierige Verkehrssituationen kommen.
00:56:19: Da brauche ich deine zwei Augen ja auch, dass du dann noch mit guckst, wo wir hinmüssen.
00:56:24: Ja, das mache ich übrigens auch mal.
00:56:25: Wenn ich irgendwo bin, wo ich mich nicht auskenne, mit meiner Front unterwegs bin, sage ich immer, guck mal bitte mit, wo wir hinmüssen.
00:56:34: Nix ist ärgerlicher, als wenn man dann irgendwo an so einer Ausfahrt vorbeifährt und der Beifahrer sagt, hätten wir ihn nicht rausgemust.
00:56:43: Ja, danke.
00:56:45: Oder irgendwie, weiß ich nicht, wenn du in einer fremden Stadt bist und ein Parkplatz suchst oder so und schon damit quasi, also in so einer Großstadt damit deine Aufmerksamkeit, ich möchte jetzt nicht sagen, er schöpft, ist aber ein Teil deiner Aufmerksamkeit schon davon in Anspruch genommen, ist einfach mit den unbekannten Straßen im Verkehr zurechtzukommen.
00:57:04: Ist ja nett, wenn jemand anders noch guckt, ob irgendwo am Straßenrand vielleicht was frei ist.
00:57:08: Ja, ja, das stimmt.
00:57:12: Ich weiß nicht, wenn wir so miteinander unterwegs waren.
00:57:16: Da ist es ja schon mal passiert, dass ich auf so eine Ampel zugefahren bin und dann hast du irgendwann mal gesagt so, da ist rot und hab
00:57:24: mich stehen
00:57:24: geblieben.
00:57:27: Also es passiert nicht oft, um euch jetzt zu beruhigen.
00:57:29: Also ich weiß nicht, vielleicht ist es einmal passiert, war es zweimal oder so.
00:57:34: Da frage ich mich manchmal, wenn ich so alleine unterwegs bin, gibt's Situationen, wo ich das dann nicht sehe.
00:57:40: Wie viele rote Ampeln habe ich schon überfahren?
00:57:42: Also ich glaube, das passiert in der Regel nicht, weil das wäre ja irgendwie leider viel zu oft fatal.
00:57:49: Also ich glaube, das wird mir wahrscheinlich noch nie passiert sein.
00:57:51: Aber
00:57:54: ich glaube, das ist gar nicht so ungewöhnlich, dass man eine rote Ampel überfährt.
00:57:58: Also jetzt nicht auf einer Kreuzung auf die zufährst oder so, aber was mir auch schon mal passiert ist, ist, dass ich auf eine Ampel zugefahren bin, die grün war, abbiegen wollte und dann kurz vom Abbiegen erst gemerkt habe, oh, warte mal, hier ist noch eine Abbiegerampel, die ist rot.
00:58:15: Ja, das stimmt.
00:58:17: Trotzdem wird man in der Situation nicht auf die Kreuzung ballern und ohne zu gucken.
00:58:27: Das war das erste Thema, das fand ich schon sehr interessant.
00:58:30: Also aufpassen bei Gesprächen im Auto.
00:58:34: Man sieht schlechter und da schließt sich unser Science-Snack ein bisschen an heute.
00:58:42: Da geht es nämlich auch ums Schauen, ums Gucken.
00:58:46: Ich bin hier ganz sicher, ob du das Thema sogar schon mal als Experiment hattest vor einigen Jahren.
00:58:55: Fängt trotzdem mal reiserisch an.
00:58:57: Wusstest du, ist übrigens ein Vorschlag von Thomas gewesen, wusstest du, dass wir neunzig Minuten des Tages blind sind?
00:59:05: Blind.
00:59:06: Ja.
00:59:07: Wir sehen neunzig Minuten nichts pro Tag.
00:59:11: Ah,
00:59:11: blindzeln oder?
00:59:13: Das war auch meine erste Idee.
00:59:15: Ist ein anderer Grund tatsächlich.
00:59:16: Blindzeln ist auch eine gute Idee.
00:59:17: Aber darauf könnte man kommen.
00:59:19: Aber ist noch etwas krasser.
00:59:22: Und das basiert auch, glaube ich, auf einem Experiment, was du mal durchgeführt hast.
00:59:27: Glaub ich, hatten wir mal das Experiment, wo man sich von einem Spiegel gestellt hat und dann hast du abwechselnd auf dein linkes Auge geguckt und dann auf dein rechtes Auge.
00:59:40: Erinnerst du dich nicht?
00:59:41: Nee, ich erinnere mich nicht.
00:59:42: Ja, dann
00:59:42: hatten wir das vielleicht nicht.
00:59:43: Das ist umso besser.
00:59:44: Also, könnt ihr demnächst mal machen, wenn ihr das nächste Mal von einem Spiegel steht?
00:59:49: stellt euch vor den spiegel und dann fokussiert euer linkes auger an und dann wechselt ihr aufs rechte auger.
00:59:55: dann guckt euer rechtes auger an und wenn ihr das tut also hinter zwischen euren augen hin und her wechseln also ihr guckt im spiegel bildt dann eure augen die jeweils die anderen augen an.
01:00:07: dann merkt ihr natürlich dass sich eure augen bewegen müssen.
01:00:10: sie auch die gucken dann ja von links vom linken auger aufs rechte auger.
01:00:13: die müssen sich also bewegen.
01:00:16: du siehst die bewegung ... das Auge ist im Spiegel aber nicht.
01:00:22: Ah, weil in dem Moment, wo du woanders hinguckst und dich bewegst, ... ... kommen die Bilder, also wo du die Augen schnell ... ... von einem zum anderen Punkt bewegst, ... ... kommen die Bilder nicht in deinem Gehirn an.
01:00:32: Ja,
01:00:32: genau.
01:00:34: Das ist ja irgendwie ... ... also erst mal krass, dass das so ist, ... ... weil die ... ... also auf der anderen Seite kann man sich natürlich gut vorstellen, ... ... warum das so ist, ne?
01:00:45: Also wenn ... Das
01:00:46: stimmt.
01:00:47: Wenn unsere Augen so reine Kameras wären, die einfach jedes Bild durchschleifen würden, dann hätten wir halt dieses Problem dafür ständig irgendwie verschwommen sehen würden.
01:00:55: Also wie so eine Kamera bei einem Icehockey-Spiel, die versucht dem Puck zu folgen, wo du einfach gar nichts siehst, bis die Kamera den ruhigen Puck wieder irgendwie im Bild hat und dann kannst du wieder erkennen, wie die Spielsituation ist.
01:01:12: Das würde uns ja auch ständig passieren, wenn wir irgendwie von rechts nach links gucken würden.
01:01:16: Dann würden wir ständig diese verschwommenen Bilder sehen.
01:01:21: Dem ist aber nicht so.
01:01:22: Also wir gucken, wenn wir schnelle Augenbewegungen von links nach rechts machen, dann sehen wir, von einem scharfen Bild zum nächsten.
01:01:28: Ja, machen Sprung dazwischen.
01:01:29: Genau,
01:01:30: und da ist ein Sprung dazwischen.
01:01:31: Das ist quasi nicht wie bei einem Ego-Shooter, den man spielt, wo man die Kamera die ganze Zeit bewegt, sondern man springt von einem zum anderen.
01:01:38: Ja, genau.
01:01:42: Und das wäre natürlich für uns schon wahnsinnig unpraktisch, aber natürlich für Tiere auch, die ständig irgendwie in der Umwelt sich
01:01:50: umschauen
01:01:51: und ständig ihre Augen bewegen müssen.
01:01:53: Und das führte evolutionär dazu, dass die Gene sich bei manchen so verändert haben, dass sie das ständige Verschwimmen des Blickfeldes bei jeder Augenbewegung verhindert haben.
01:02:07: Und zwar einfach so... Du hast gerade schon gesagt, weil die Bildübertragung dann einfach kurz unterbrochen wird.
01:02:14: Und das hat sich evolutionär durchgesetzt.
01:02:18: Wenn du jetzt also vor diesem Spiegel stehst und von links nach rechts guckst, schaltet unsere Wahrnehmung kurz ab und wir sind für zwanzig bis vierzig Millisekunden buchstäblich blind.
01:02:28: Da kommen keine Bilder mehr bei uns an.
01:02:30: Und wenn du dich mit jemandem unterhältst, wird's noch langsamer.
01:02:34: Habe ich ja auch gerade schon gedacht.
01:02:36: Tatsächlich ausgerechnet doch der gleiche.
01:02:38: Zeitrahmenweiher.
01:02:40: Genau, diese kurzen Unterbrechung nennt man Sakaten.
01:02:44: Und die sind keineswegs selten.
01:02:46: Also die passieren nicht nur, wenn man vor dem Spiegel steht und dieses Experiment macht, sondern das passiert schätzungsweise fünfzehntausend Mal pro Stunde.
01:02:54: Denn wir machen fünfzehntausend Augenbewegungen, die ausgeblendet werden.
01:02:58: Das heißt, pro Sekunde so ein bis vier Sekaden.
01:03:02: Und das bedeutet, umgerechnet, dass jeder Mensch in jeder Stunde ungefähr siebeneinhalb Minuten verpasst, wenn man sowas nix sieht.
01:03:11: In jeder Stunde.
01:03:12: In jeder Stunde mehrere Minuten, siebeneinhalb Minuten.
01:03:16: Und das merken wir gar nicht.
01:03:17: Weil unser Gehirn uns natürlich kontinuierliche Seen vorgauckelt, obwohl ... Unsere Wahrnehmung halt kurz pausiert und das summiert sich, wenn man jetzt sagt so, wir haben zwölf Stunden Tag, wir rechnen mal raus auf der Pen, also zwölf Stunden oder nicht, nicht irgendwie durchgegängig gucken.
01:03:34: Also
01:03:35: wir rechnen einfach mit zwölf Stunden Tag, dann kommst du auf neunzig Minuten.
01:03:40: Das ist echt viel krass.
01:03:41: Das ist krass.
01:03:42: Das hätte ich nie gedacht.
01:03:42: Also ich hätte gesagt, okay, das macht schon Sinn, dass wir mal kurz ausblenden.
01:03:47: Aber da kann ja nicht viel sein bei den paar Millisekunden.
01:03:51: Aber weil wir halt ständig die Augen bewegen und ständig das Auge sinnvollerweise sagt so die verschwommenen Bilder muss ich ihm nicht zeigen.
01:03:59: Da kann ich kurz mal Pause machen.
01:04:02: Es summiert sich das auf zu neunzig Minuten.
01:04:04: Da ist ein Spielfilm, den du so tachst verpasst.
01:04:08: Das ist ein bisschen wie bei diesen VR-Headset, die Augenbewegung mit Tracking und dann nur den Bereich ordentlich rendern, wo du gerade hinguckst.
01:04:18: Ja, cool.
01:04:18: Ja, guter Punkt.
01:04:20: Das wäre jetzt auch übrigens noch mein letzter Kommentar gewesen.
01:04:23: Das mit dem Spiegel ist ja, du stehst ja wie eigentlich... Paradox, dass du da stehst, du merkst eigentlich, dass du schon deine Augen bewegst, aber du kannst das nicht sehen.
01:04:31: Da kann man ja wahnsinnig werden.
01:04:35: Das könnte natürlich experimentell dann auch mit einem Handy machen.
01:04:41: Also ihr macht diese Augenbewegung und filmt euch mit dem Handy oder ihr guckt sogar aufs Handybild, auf den Handybildschirm und filmt da gleichzeitig, wie ihr von einem Auge zum anderen guckt.
01:04:52: Wenn ihr euch das Video nachher anguckt, da seht ihr dann natürlich die Augenbewegung, weil da ist natürlich, also da wird ja gefilmt, wie sich eure Augen bewegen und ihr unterliegt dann während der Augenbewegung im Film halt nicht dieser Sakade.
01:05:10: Also in Wirklichkeiten, als der Film aufgenommen wurde natürlich schon, aber beim Wiederanschauen natürlich nicht.
01:05:16: Das heißt, da könnt ihr dann im Gegensatz zum Spiegelbild eure Augenbewegung tatsächlich dann auch sehen.
01:05:23: Das heißt aber auch wenn wenn die wenn die Aufnahme nicht in echtzeit erfolgt sondern leicht versetzt ist dann müsste man die auch sehen oder müsste
01:05:29: auch gehen.
01:05:30: ja auch das auch gut.
01:05:32: ja stimmt ja krass.
01:05:35: Wenn ich diese video aufnahm hätt es wurde.
01:05:39: Wenn es die leicht verzögern würde servicet auch sehen reicht
01:05:42: dann ja millisekund.
01:05:46: Schönes Thema.
01:05:49: Also wenn er mir nur so gesagt hätte, das ja blendet so kurz mal aus, wenn die Augen beweist, hätte ich gesagt, ja, so was.
01:05:55: Aber wenn er mir also diese Zahl gelesen hat, neunzig Minuten bis zu vielen.
01:05:59: Alter, krasse Scheiße.
01:06:02: Ja.
01:06:04: Ja.
01:06:05: Okay.
01:06:07: Was hast du uns schönes mitgebracht?
01:06:08: Ich mach
01:06:09: mal weiter.
01:06:09: mit einem traditionellen Thema möchte ich es nennen.
01:06:17: Das Thema hat von mir den Namen bekommen Spandex-Tarn-Kappe.
01:06:23: Okay, die Tarnkappe immer wieder.
01:06:25: Genau, wir hatten ja lange nix mehr zu Tarnkappen und das Thema hat ja eine gewisse Tradition in diesem Podcast.
01:06:31: Also zumindest, wenn man sich die ersten, weiß ich nicht, fünfzig Folgen anhört oder so.
01:06:36: Und ich glaube, es kam sogar in einer der ersten zehn Folgen, kam schon irgendwie so Tarnkappen vor im Sinne von Metamaterialien.
01:06:47: Was sind Metamaterialien?
01:06:49: Einmal kurz ... zusammengefasst.
01:06:51: Als Metamaterial bezeichnet man Strukturen, also künstlichergestellt Strukturen, die sind meist irgendwie periodisch strukturiert, aus einem elektrisch leidenden Material zum Beispiel und durch diese Art der Strukturierung können die in besonderer Form mit elektromagnetischen Feldern interagieren.
01:07:12: Also anders als es das Material sonst tun würde.
01:07:16: Das heißt, Die Art, wie mit der elektromagnetischen Welle oder dem elektromagnetischen Feld interagiert wird, wird vor allem durch die Struktur beeinflusst.
01:07:33: Wie kann man sich das vorstellen?
01:07:33: oder was ist das Besondere daran?
01:07:35: Also was heißt das jetzt?
01:07:37: Metramaterialien können.
01:07:39: Das klingt jetzt ein bisschen schwieriger als es eigentlich ist.
01:07:41: Den negativen Realteil des komplexen, also einen negativen Realteil im komplexen Brechungsindex haben heißt also auf gut Deutsch eigentlich nichts anderes als da wird die elektromagnetische Welle anders gebrochen als es sonst so in der Natur üblich ist.
01:07:59: Vor allem, also jetzt kann man sagen, ja elektromagnetische Wellen brechen, warum interessiert mich das?
01:08:03: Weil Licht unter anderem auch eine elektromagnetische Welle ist.
01:08:06: Das heißt, Metamaterialien können zum Beispiel auch, wenn sie für diesen Wellenlängenbereich gemacht sind, Licht in besonderer Form brechen.
01:08:14: Und das geht so weit, dass sie im Idealfall mit dem elektromagnetischen Feld so interagieren können, als wären sie nicht da.
01:08:23: Also, dass sie quasi die elektromagnetische Welle um ein Objekt komplett herumleiten und in diesem Wellenlängenbereich, in dem für den halt das Metamaterial gemacht ist, ist dann das Objekt quasi nicht sichtbar.
01:08:39: Na ja, auch Tarnkappe.
01:08:44: Warum haben wir dann noch keine Tarnkappen für den sichtbaren Bereich des elektromagnetischen Spektrums?
01:08:49: Ist das relativ schwierig?
01:08:50: Weil er so breit ist.
01:08:52: Ja, genau.
01:08:54: Zum einen weil es zu breit ist, zum anderen aber auch, weil die Strukturen, also die Struktur des Metamaterials, also die funktionale Struktur, muss deutlich kleiner sein als die Wellenlänge.
01:09:07: mit der es interagiert.
01:09:08: Und die Wellenlänge des sichtbaren Breits ist zwischen vier und siebenhundert Nanometern.
01:09:12: Das bedeutet, die Struktur, die funktionale Struktur des Metermaterials müsste deutlich kleiner sein als das.
01:09:19: Und das ist in der Fertigung schon nicht ganz so leicht.
01:09:21: Okay, das ist dann leichter bei Radar oder bei Schall oder bei... Genau,
01:09:26: so Mikrowellenradar.
01:09:27: Da sind wir bei einigen Zentimetern und da geht das und da wird das auch durchaus genutzt.
01:09:35: Wie gesagt diese Metamaterial Eigenschaft also das das elektromagnetische Feld auf besondere Art beeinflusst wird oder design also die.
01:09:44: Interaktion mit dem elektrischen Feld design werden kann soll.
01:09:46: es wäre etwas zum Beispiel nicht da oder hätte ein sehr kleinen Radar Querschnitt für Flugzeug oder so Kriegsfall eventuell interessant.
01:09:55: Dass diese Eigenschaft kommt aus einer Mischung von Material und Struktur.
01:10:00: Also sowohl die Struktur ist wichtig, diese meistperiodische als auch das Material, weil das Material ja am Ende das ist, was mit der elektromagnetschen Welle interagiert.
01:10:11: Das bedeutet aber auch, dass die Struktur, die wir da bauen und das Material immer auf einen bestimmten Wellenlängenbereich abgestimmt ist.
01:10:18: Das hat es ja gerade schon, der Sichtbare ist ja schon relativ breit und genauso ist das auch bei den anderen, beim Radar und so weiter.
01:10:25: Da müsste man einen sehr breiten Bereich abdecken und Metamaterialien sind dann meistens nur in einem gewissen Wellenlängenbereich Funktional.
01:10:33: Also so, dass sie das tun, was man, also wofür sie gemacht sind oder was man sich als... als Zweck erwartet beim Design, also als Funktion.
01:10:45: Und das ist so ein bisschen die Schwäche da dran an dem Konzept, würde ich mal sagen.
01:10:52: Aber wie gesagt, es kommt immer auf die Anwendung an.
01:10:55: Also sowas findet durchaus im militärischen Bereich Anwendung, dass man auf Flugzeuge gewisse Strukturen, also wirklich kleine Strukturen aufbringt, die den Radarquerschnitt kleiner macht.
01:11:10: Interessant wäre natürlich ein Material, bei dem diese Strukturen veränderlich sind und nicht fest.
01:11:17: Damit du dann immer darauf reagieren kannst, wo du jetzt gerade unsichtbar sein willst.
01:11:23: Ja, sozusagen.
01:11:25: Unsichtbar sein ist ja jetzt nur eine Sache.
01:11:28: Aber dass du das Material halt je nach Anforderung dynamisch anpassen kannst, wenn du möchtest.
01:11:35: Das bringt ein paar Probleme mit sich und man bräuchte dann nämlich strukturen die elektrisch leidfähig sind strukturiert aber veränderlich und da könnte man zum beispiel ein flüssig metalle denken.
01:11:50: Wir sind ja prinzipiell veränderlich und damit könnte man eventuell auch Strukturen drucken oder so.
01:11:58: Aber diese Flüssigmetalle bringen ein paar Probleme mit sich, wenn man die verarbeiten möchte.
01:12:03: Und genau um diese Probleme geht es in den Paper, das ich heute vorstellen möchte.
01:12:07: Das Paper heißt Versatile Liquid Metal Composite Inks for Printable Durable and Ultra Stretchable Electronics.
01:12:15: Erschien im Small Journal.
01:12:17: Das Journal heißt wirklich Small.
01:12:24: Natürlich geht es in den Paper hier nicht in erster Linie um die Verwendung als Metamaterial, aber das ist ein Teilaspekt des Papers und auch so ein Proof of Concept in den Paper am Ende realisiert haben.
01:12:36: In erster Linie geht es in den Paper um das Design von Tinte aus flüssig Metall, mit der man solche Strukturen drucken kann und zwar mit gängigen Druckverfahren.
01:12:49: Ja, und das ist schwerer, als man im ersten Moment annehmen könnte.
01:12:52: Also mit Flüssigmetallen, also einfach sich einen Tintenstrahldrucker zu nehmen und da Quecksilber einzufüllen oder so, ist nicht die Lösung.
01:13:00: Das ist ein bisschen schwieriger.
01:13:02: Denn so Flüssigmetalle haben eine Eigenschaft, die ist fürs Drucken sehr, sehr unschön.
01:13:09: Und zwar haben die eine unglaublich hohe Oberflächenspannung.
01:13:14: Flüssig-Metalle, also wenn du dir mal so ein Bild von oder wenn du mal, hast du mal Quechsel bei irgendwo gesehen, wirklich in flüssiger Form so, das ist ja, also das benetzt ja eigentlich so gut wie nichts.
01:13:26: Genau, gar nicht, weil es eine unglaublich hohe Oberflächenspannung hat.
01:13:29: Das bildet sofort Tropfen, Bälle und so weiter und das machen flüssige Metalle generell.
01:13:35: Also die so bei Romtemperatur flüssig sind.
01:13:38: Okay, das heißt, du kriegst die schwer dann durch so eine Düse gedrückt oder was ist das Problem?
01:13:42: Nee, du kriegst damit nichts benetzt, wenn du was bedrucken
01:13:45: möchtest.
01:13:45: Ach so, ja, das größere Problem, du kriegst doch... Genau, okay, das würde dann so als Tropfen auf der Oberfläche.
01:13:51: Genau, die liegen da drauf.
01:13:53: Und die Flüssigmetalle haben hofft auch eine viel zu geringe Viskosität.
01:13:59: Also
01:13:59: die sind zu flüssig, als dass man sie zum Beispiel mit irgendwelchen Transferdruckverfahren.
01:14:05: Also so, wenn man mal sich den Druckbetrieb anguckt, wo so Farben zum Beispiel so im Offset Druck oder so irgendwo aufgetragen werden, das sind meistens so dickflüssigere Pasten eigentlich zu benutzt werden.
01:14:20: Die in diesem Paper hier hergestellte Tinte besteht aus einer Legierung namens Galistan.
01:14:26: und die besteht aus gallium indium und zinn und ist bei gallistan vielleicht haben die die auch so genannt weiß ich nicht wie gesagt gallium indium und zinn eine legierung aus gallium indium und zinn und die ist bei raum temperatur flüssig.
01:14:45: also gallium hat ja einen relativ geringen schmelzpunkt.
01:14:48: das ist der metall war da auch bei körper temperatur in den händen schon schmelzen lassen kann
01:14:54: Hätte ich gerne meine Hand, ist nicht ganz so gesund, oder?
01:14:57: Ja, ich hab's trotzdem in der Hand gehabt, ne?
01:14:59: Ich hatte ab Jahr dazwisch mal ein schönes Video gemacht, weil ich das wirklich spannend fand, das in den Finger zu haben.
01:15:06: und dann, ja, dann wird dann, das kannst du erstmal so modellieren, aber tropft dann halt auch aus der Hand raus und das wird dann aber sofort wieder hart.
01:15:14: Also es ist wirklich witzig.
01:15:15: Aber ich hatte dann auch das schwarze Zeug dann so an den Fingern, dann hab ich dann wieder abgewaschen.
01:15:19: Weiß ich nicht, wie gefährlich das war, ich lebe ja.
01:15:22: Ja, vielleicht mit den nächsten Mal mit Handschuhen.
01:15:24: Ja,
01:15:25: das würde ich glaube ich über den nächsten Mal mit Handschuhen machen.
01:15:30: Die haben also dieses Galistan genommen und das hat halt immer noch die gleichen Probleme wie vorher.
01:15:34: Hat halt nur zu Oberflächenspannung, ist zu dünnflüssig und so weiter und so weiter.
01:15:40: Die Probleme sind es einen nach dem anderen angegangen.
01:15:42: Die Oberflächenspannung wurde gesenkt.
01:15:47: Indem die Tinte, also die Galistarn Partikel, also kleine so Nanometer große Tröpfchen quasi, in einem chemischen Prozess umwandelt wurden und zwar mit Polyvenylpyrrolodin, PVP.
01:16:03: Und damit haben sie eine Tinte geschaffen, die sie LMPC Inc.
01:16:10: nennen, Little Metal Composite Particle Inc.
01:16:14: Also kleine Metallpartikel im Nanometerbereich, die mit einem Kunststoff umwandelt sind.
01:16:23: Also dadurch konnten sie die Oberflächenspannung so sehr senken oder auch einstellen, dass man ohne Probleme etwas damit benetzen konnte.
01:16:32: Die Viskusität der Tinte wurde durch einen Zusatz von Lapunit.
01:16:38: Erhört habe ich habe ich auch noch nie gehört vorher aber Labonit ist relativ alt.
01:16:42: Labonit ist ein synthetischer Ton, also so eine Tonerde, die aber komplett synthetisch ist.
01:16:48: In two sixty von Barbara Neumann erfunden und wohl in sehr vielen industriellen Prozessen in Verwendung.
01:16:56: Das sind so scheibenförmige nanogroße Tonkristalle, also Kristalle, die diesen Ton bilden und die werden wohl in vielen Prozessen als Bindemittel benutzt.
01:17:05: und hier wurde genutzt, um die Viskosität der Tinte quasi einzustellen, also die Viskosität zu erhöhen ohne Klumpen zu bilden.
01:17:14: Und durch die geringe Oberflächenspannung lassen sich jetzt halt viele Materialien gut benetzen und die einstellbare Viskosität lässt die Tinte halt.
01:17:24: oder dadurch wird die Tinte geeignet für verschiedenste industrielle Druckprozesse.
01:17:29: Also man muss keine neuen Prozesse irgendwie erfinden oder neue Drucker oder so, sondern man kann ganz normale industrielle Druckprozesse nutzen.
01:17:36: In dem Paper sind auch mehrere aufgeführt.
01:17:39: Also auch tatsächlich skalierbar in großem industriellen Maßstab und so.
01:17:45: Wenn man nachher eine Metastruktur haben möchte, die man gedruckt hat, muss die Tinte natürlich ausreichend leidfähig bleiben.
01:17:52: Also macht ja keinen Sinn irgendwie aus Metall zu drucken, wenn das Metall am Ende seine Leitfähigkeit verloren hat nach dem Druck.
01:17:59: Zumindest
01:18:00: für die Anwendung jetzt.
01:18:01: Genau, zumindest für die Anwendung für diese Metamaterialien oder auch für druckbare Schaltkreise.
01:18:07: Ist ja auch
01:18:08: eventuell eine oder Antennen oder so ist ja auch ein Punkt und wir haben ja hier schon gesagt, das ist flexibel, das heißt, das könntest du auch auf Stoff drucken.
01:18:18: Zur Tinte wurden noch eine kleine Menge Salzsäure hinzugefügt, um von den Metallpartikeln eventuelle Oxidschichten fernzuhalten.
01:18:25: Am Ende besteht die fertige Tinte aus dreiundsiebzig Prozent Galistan, also dreiundsiebzig Prozent Flüssigmetall, fünfzwanzig Prozent Lösemittel, also Lösungsmittel, bestehend aus einem Verhältnis von dreißig zu siebzig Etanol und dionisiertes Wasser.
01:18:44: Also ein viertel der tinte am ende ist wasser und alkohol spielt nachher noch eine wichtige rolle.
01:18:56: Und genauso von diesem PVP, also von diesem Bindemittel, beziehungsweise von diesem Umantelungsmittel für die Nanopartikel, sind Null, ein Prozent und Salzsäure sogar noch weniger als Null, Null, Null, ein Prozent.
01:19:10: Also wirklich ganz, ganz wenig, um halt die Oxidschichten zu entfernen.
01:19:16: So.
01:19:18: Warum der ganze Kram?
01:19:19: Was ist das Besondere jetzt an der Tinte?
01:19:21: Damit die Strukturen, also diese leidfähigen Strukturen trocknen.
01:19:27: Damit man diese leidfähigen Strukturen drucken kann, muss man natürlich gucken, wie die sich verhalten, wenn sie am Ende trocknen.
01:19:34: Weil wir wollen ja keine flüssigen Strukturen am Ende, sondern wir wollen ja irgendwie feste Strukturen haben, die wir gedruckt haben.
01:19:41: Und die sollen ja in irgendeiner Form leidfähig sein.
01:19:44: Das heißt, die Tinte wird gedruckt, soll dann trocknen und nach dem trocknen eine... Eine gewisse Funktion immer noch erfüllen.
01:19:52: und das trocknen könnte ein Problem sein, denn wenn so Tinten trocknen, dann passiert da physikalisch natürlich noch ein bisschen was.
01:20:02: Ein Effekt, den man vielleicht aus dem Alter kennt, sind Kaffee-Ränder.
01:20:08: Wenn man mal irgendwo eine Tasse, also eine Tasse Kaffee abgestellt hat, die irgendwie übergeschwappt ist oder so ein Kaffeefleck, so einen typischen Hinterlassen hat und sich den ein bisschen genauer anguckt, wenn er getrocknet ist, sieht man, dass die Ränder von dem Kaffeefleck dunkler sind als die in liegenden Flächen.
01:20:25: Das ist ja auch schon, oder generell, wenn man irgendwo ein Fleck auf Papier hat, der trocknet, dann kann man
01:20:29: relativ
01:20:29: ...
01:20:30: Das wird's beim Rücken nicht haben, weil er dann so einen inhomogenen Druck hat.
01:20:34: Richtig,
01:20:35: genau.
01:20:35: Dann hast du am Rand, dann hast du die ganzen schön leitenden Nanopartikel am Rand hängen, weil die durch die Oberflächenspannung des Wassers an den Rand gezogen werden.
01:20:46: Also du würdest zumindest bei der Tinte jetzt hier für das Problem sorgen, dass die Galistarnpartikel nicht ordentlich verteilt sind, sondern halt am Rand... angereichert werden.
01:20:57: und hier kommt die zusammensetzung des lösungs mittels ins spiel.
01:21:02: ich habe gesagt es besteht zu dreißig prozent aus etanol und zu siebzig prozent aus wasser und durch die also durch dieses mischungsverhältnis von wasser und etanol haben wir zwei flüssigkeiten die unterschiedlich schnell verdampfen und dadurch kommt es zu sogenannten maragoni strömungen.
01:21:21: Hatten
01:21:22: wir auch mal, ja, das sagt ihr was, weil wir das mal im Podcast hatten und zwar ganz, ganz, ganz lange her.
01:21:28: Beim Wein kann man das beobachten.
01:21:31: Das sind diese
01:21:32: Kirchenfenster
01:21:33: beim Wein, genau.
01:21:35: Die Tränen der Engel.
01:21:40: Wenn man so Wein schwenkt, dann sieht man auch, dass sich so Bögen bilden.
01:21:42: Und die kommen auch durch Maragoni.
01:21:44: Strömungen, weil im... Also im... Also im Wein auch Wasser ist und Alkohol, die mit einer unterschiedlich schnellen Rate verdampfen und dadurch sich Strömungen bilden, weil die Oberflächenspannungen unterschiedlich sind.
01:22:02: Von Wasser und Alkohol, wenn sich das Verhältnis ändert, ändert sich damit die Oberflächenspannung und dadurch entstehen Strömungen.
01:22:09: Und das kann man bei so einem Weinglas gut durch diese Kirchenfenster sehen, weil da hat man nämlich Bereiche in den Spitzen des Kirchenfensters, wo der Alkohol nach oben fließt am Glasrand.
01:22:19: weil er vom Wasser hochgezogen
01:22:21: ist.
01:22:21: Ja, ich erinnere mich.
01:22:22: Genau.
01:22:23: Und genau diese Strömungen haben wir hier in der Tinte, weil Wasser und Ethanol unterschiedlich schnell verdampfen.
01:22:31: Und diese Maragoni-Strömungen führen dazu, dass die Partikel gleichmäßig verteilt werden in der Tinte und nicht an den Rand gezogen werden.
01:22:41: Am Ende des Verdampfungsprozesses, wenn der Alkohol fast komplett weg ist, dann gibt es mehrere kapillare Brücken, also kleine Wasserbrücken zwischen diesen LMPC-Partikeln, also diesen Liquid Metal... Warte mal, wofür stand das?
01:22:56: Liquid Metal Composite Partikel, also zwischen diesen kleinen Partikeln, und diese kapillaren Brücken üben dann Druck auf die Partikel aus.
01:23:06: Also ziehen die zusammen, also so kapillare Strömung, also so kapillare Kräfte können ja relativ stark sein.
01:23:12: Und dieser Druck reicht aus, dass die Partikel sich zu einer festen Schicht zusammenschließen im Trockenprozess.
01:23:20: Krass,
01:23:21: ja.
01:23:21: Also ein hochtechnisiertes Produkt, die Tinte, wenn man so möchte, also viele
01:23:26: Prozesse,
01:23:27: die da ablaufen.
01:23:28: Und das Ergebnis ist dann auch Beeindruckend, denn die Leiterbahnen, die damit gedruckt wurden, dann auch im... in dem paper die haben unter anderem auf gummi leiterbahnen gedruckt und die haben eine unglaublich hohe dehnbarkeit ohne dabei ihre elektrische leidfähigkeit zu verlieren und zwar können die um das hundertzwanzig fache gedehnt werden.
01:23:51: Die haben durch also trotz der zusatzstoffe.
01:23:55: ja
01:23:55: wenn das gedruckt ist ist das dann im prinzip noch.
01:23:59: Flüssig oder muss ja zäh sein zumindest dann irgendwie.
01:24:03: oder
01:24:04: ja genau also das.
01:24:06: es hat immer noch ein bisschen die Eigenschaften einer Flüssigkeit.
01:24:08: es ist trocken aber diese Partikel sind untereinander verbunden und reißen nicht sondern sind den.
01:24:14: also das ist flexibel und behält auch seine Leitfähigkeit und es ist auch stabil flexibel.
01:24:20: die haben das ganze mit tausend den zyklen getestet und der widerstand ist dabei nahezu konstant geblieben.
01:24:28: Das ist wirklich krass.
01:24:29: Was hast du jetzt gesagt?
01:24:30: Wie vielfach?
01:24:30: Hundertfach?
01:24:31: Hundertzwanzigfach.
01:24:33: Wenn du mir jetzt gesagt hättest, zwanzig Prozent wär ich beeindruckt gewesen, aber hundertzwanzigfach.
01:24:38: Zumindest wär ich mir nicht verlesen.
01:24:39: Ja, da
01:24:40: wird so sein.
01:24:41: Also, aber super krass.
01:24:44: Da wär ich ja schon froh, wenn ich ein T-Shirt hab, wo ein Druck drauf ist, dass der nicht beim, bei der Bewegung reißt, was er ja irgendwann tut.
01:24:55: Ja.
01:24:57: Also hier konnte das Material halt aufgebaut, also das Material wurde gedruckt, ist getrocknet, ist stabil, ist dehnbar, ist langzeitstabil auch.
01:25:07: Die haben das ein Jahr an Luft gelagert und es ist nichts passiert.
01:25:10: und das hat sogar eine gewissen Grad an Selbsteilung.
01:25:16: Und zwar kleinere mechanische Risse können mit der Zeit wiederzuwachsen, wenn man so möchte oder sich schließen.
01:25:26: Die Forscher haben hier in dem paper wie gesagt das war nicht der eigentliche das eigentliche ziel aber so als proof of concept auch ein metamaterial erzeugt das in elektromagnetische wellen oder elektromagnetisches feld im bereich von fünf point sechs acht gigahertz absorbiert.
01:25:41: und da sind wir so im radarbereich.
01:25:44: und Jetzt kommt der interessante punkt mit dem denen bei.
01:25:51: Also ohne Dehnung war es im Bereich fünf Komma sechs acht Giga Herz bei zehn Prozent Dehnung fünf Komma fünf und bei zwanzig Prozent fünf Komma vier.
01:26:01: Das heißt im geringen Maße konnte man durch Dehnung des Materials das Metamaterial halt auf verschiedene Wellen Längen.
01:26:10: Einstellen.
01:26:11: Also.
01:26:18: Woran liegt das, dass die Dehnung dann diese Absorption oder Reflexion einstellt?
01:26:25: Also du hattest am Anfang ja gesagt, das sind Strukturen in einer gewissen Größenordnung.
01:26:30: Also sagen wir mal wie so eine, weiß ich nicht, wie eine Rauchigkeit auf der Oberfläche, stelle ich mir das vor, die in einer gewissen Größenordnung liegt.
01:26:40: Und jetzt
01:26:41: änderst
01:26:42: du mit der Dehnung dann auch in gewisser Weise die Rauchigkeit.
01:26:46: Ja, beziehungsweise es sind ja diese diese Metamaterialien sind ja Strukturen, die.
01:26:55: Periodisch sind und zwar so, dass sie auf eine gewisse Wellenlänge passen.
01:27:00: und wenn man die also wenn man im Grunde verändert, man die Resonanzlänge davon oder den den Resonator.
01:27:06: Okay, und die waren jetzt gedruckt schon mit einer gewissen
01:27:10: Struktur.
01:27:11: Genau, genau.
01:27:13: Und dadurch änderst du dann leicht.
01:27:16: Ich hab gerade noch mal ins Paper geguckt, ich hab mich um ne Größenordnung vertan.
01:27:21: Es ist nicht das hundertzwanzigfache, es ist das zwölffache.
01:27:23: Okay,
01:27:24: aber
01:27:24: es sind tausend zweihundert Prozent.
01:27:27: Okay, aber das ist dann ... ist ... schon etwas ... nee, aber trotzdem Wahnsinn.
01:27:33: Ja, aber es ist
01:27:34: das zwölffache.
01:27:36: Also, das heißt, wenn du da so einen einen Zentimeter langen Lappen hast, kannst du den auf zwölf Zentimeter ziehen.
01:27:43: Also ich meine, welchen Gummiband hast du in einer Küchenschublade?
01:27:47: Warte, um da zwölf Fache dehnen kannst.
01:27:50: Die meisten sind so Spröder, die gehen dir sofort
01:27:53: kaputt.
01:27:54: Ja.
01:27:55: Ja, krass.
01:27:55: Ja.
01:27:56: Okay, hundertzwanzigfache Dehnung wäre noch, erschien mir dann doch auch jetzt ein bisschen viel.
01:28:01: Deshalb habe ich noch mal nachgeguckt.
01:28:02: Gut, dass du noch
01:28:03: mal stell nachgeguckt hast.
01:28:04: Ja,
01:28:06: zwölf Fache.
01:28:08: Ja krass, also ich meine, da haben wir schon oft darüber gesprochen, was hier so im Druckbereich abgeht.
01:28:14: Ja, das ist krass.
01:28:16: Das ist auch wirklich beeindruckend und macht auch wirklich Spaß, da zu beobachten.
01:28:22: Also ich finde es hier bei dem Ding so schön, man guckt, was will man, man will eine druckbare Metalltinte und dann guckt man, was ist denn das Problem, warum geht das nicht?
01:28:31: oder warum geht das nicht so gut?
01:28:32: und dann nimmt man ein Problem nach dem anderen auseinander und passt es halt entsprechend an und hat am Ende eine Rezeptur für eine Tinte, die halt durch ihre Rezeptur so besondere Eigenschaften hat, dass sie mit Standardverfahren gedruckt werden kann.
01:28:51: Und gleichzeitig kann man sich richtig gut ausmalen, dass da ein langer, langer Weg war, da zusammen zu rühren.
01:28:57: Ja, ja.
01:28:57: Also das machst du ja nicht mal eben.
01:28:59: Das genaue Verhältnis alleine von Wasser zu Alkohol hier, um die entsprechende, also um die entsprechende Verteilung und Strömung zu haben.
01:29:08: Ja, sehr spannend.
01:29:10: Das ist wirklich interessant, was da wahrscheinlich, was wir dann noch alles sehen werden zu dem Thema.
01:29:19: Gut.
01:29:22: Dann haben wir noch einen kleinen Schwurbel.
01:29:24: Heute?
01:29:25: Ja.
01:29:27: Ich muss dazusagen, ich kann zu diesem Schwurbel gar nicht so viel sagen.
01:29:30: Das hat uns jemand geschickt.
01:29:32: Ich glaube, ich habe diesmal mehr, du malweise nicht notiert von wem das kam.
01:29:37: Du musst auf diesen...
01:29:39: Ich habe auf den linken Klick.
01:29:41: Es ist halt, also es war wieder, es war diesmal wieder mal so absurd, dass ich mich gefragt habe, ob das halt ein Gag sein soll.
01:29:49: Aber die Firma WaveSafe, die dieses Produkt rausbringt, die hat halt viel auf dem Markt und deswegen gehe ich jetzt mal davon aus, dass das wirklich ernst gemeint ist.
01:30:00: Dieses Produkt heißt Schutzhüttle fürs Auto aus WaveSafe Silbernetz, Abschirmung.
01:30:11: Ein Silbernetz schützt im Auto zuverlässig vor Strahlen, insbesondere von Sendetürmen und auch von der Fahrzeugtechnik selbst.
01:30:23: Man muss jetzt dazu sagen, also da ist ein Bild oder zwei Bilder sind da oder sitzt jemand auf dem Rücksitz in so einem Auto und hat diese Schutzhülle angezogen, möchte man sagen.
01:30:37: Es ist ein Sack eigentlich.
01:30:39: Also jemand hat sich in einem Sack in ein Auto gesetzt.
01:30:44: Wahnsinn.
01:30:47: Ich klicke mich gerade ein bisschen durch den Shop, weil der Schwule der Woche steht ja nicht nur für diesen Anzug, sondern eigentlich für den ganzen Shop.
01:30:58: Wir können uns gleich einen Shop angucken.
01:30:59: Aber
01:31:00: dieser Anzug
01:31:01: ist wirklich absurd.
01:31:02: Da sitzt jemand in einem Sack im Auto.
01:31:05: Das hat mich schon da fertig gemacht, weil da liegen ja auch menschliche Dramen hinter.
01:31:10: Wenn du wirklich
01:31:11: so krank
01:31:12: bist, dass du Angst hast, dich in ein Auto zu setzen, weil Sendetöme dich verstrahlen oder die Fahrzeugtechnik selber.
01:31:21: Und dann setzt du dich in so einem Sack in ein Auto.
01:31:24: Hey die Leute brauchen Hilfe und die verkaufen den für zweihundertneunzig EURON Sack aus WaveSelfSilbernetz.
01:31:35: Dann steht hier noch wie einfach dort die Handhabung ist.
01:31:38: Du setzt ein Hut oder eine Kappe auf die muss nicht geschirmt sein und dann schlüpfst du in diesen Sack steht hier.
01:31:46: Also hineinschlüpfen und vollständig einhüllen.
01:31:49: Und die Mütze und die Kappe hast du halt auf, damit du oben noch atmen kannst, damit das dir nicht direkt vor dem Gesicht hängt.
01:31:56: Also,
01:31:57: Wahnsinn.
01:31:58: Ich finde das wirklich ganz tragisch auch, muss ich sagen.
01:32:02: Also,
01:32:02: wenn dat einer
01:32:03: kauft, der braucht ganz dringend Hilfe.
01:32:06: Ja.
01:32:07: Das, also irgendwie scheinen ja, also die
01:32:10: machen... Was haben sie noch?
01:32:12: Die machen damit Geld.
01:32:14: Was haben die noch?
01:32:15: Ist gut.
01:32:15: Die haben viel.
01:32:16: Die haben sehr, sehr viel.
01:32:18: Es gibt den ganzen Reiter Bekleidung mit Schutzanzügen, also nicht nur im Netz, sondern auch so wie Schlafanzüge aus dem Zeug.
01:32:27: Dreihundertfünfneinzig Euro.
01:32:30: Es gibt Unterhähmten, es gibt Unterwäsche, weiße Herrenboxer für fünfvierzig Euro, Biobaumwolle und Silbergestrick, dreißig Dezibel Dämpfung.
01:32:38: Es gibt Baby-Strampler.
01:32:41: Ja, aus Silber, Zeug, es gibt komplette Mode, also es gibt Kindersachen, also Kinder, Freizeitanzug, Capys, alles.
01:32:54: Also du kannst dich hier einmal komplett einkleiden in dem ganzen Laden.
01:32:58: Und wenn ich so einen Hut aufhabe.
01:33:01: Du kannst ja komplett einschreiben von der von der jeans bis zum bis zum hemd also alles.
01:33:08: Sowohl für hoch als auch für niederfrequent.
01:33:10: netze und probleme es gibt.
01:33:13: für deinen schlafplatz gibt es so baldachine aus silbernetz.
01:33:18: Es gibt reise baldachine unterlagen weil die strahlen kommen ja auch von unten.
01:33:23: bettdecken matratzenbezüge decken alles.
01:33:27: Die haben ladengeschäft übrigens
01:33:29: wurde.
01:33:31: In der Schweiz, wo sonst?
01:33:34: In Wettingen.
01:33:35: In Wettingen.
01:33:37: Wavesafe, dein Schutz vor Mobilfunkstrahlen.
01:33:40: Steht auf dem großen Schild vor dem Laden.
01:33:42: Da ist ein Bild vom Laden.
01:33:45: Das ist ein ganzer Laden, nur für Elektrosmock.
01:33:49: Viele von den Klomotten sehen auch richtig kacke aus.
01:33:52: Sie sehen schon so, warum es als wären die aus einem Material, was sich nicht gut riecht, ehrlich gesagt.
01:33:57: Er ist alles Nylon mit Nylon oder Baumwolle mit halt Silberfäden drin, damit die bösen Strahlen draußen bleiben.
01:34:04: Also hier der Sack, den er dir überzieht fürs Auto.
01:34:07: Ich muss jetzt gerade nochmal gucken, wann glaube ich, achtzig Prozent Nylon und zwanzig Prozent Silberfaden.
01:34:14: Gewicht, vierunddreißig Gramm pro Quadratmeter.
01:34:17: Abschirmung, neunneunzig, neun Prozent.
01:34:21: Man kann den Katalog übrigens kostenlos per Post bestellen.
01:34:24: Ich
01:34:24: weiß nicht, ob ich das haben will.
01:34:27: Ich glaube nicht.
01:34:29: Also ich finde das Schlimmste an dem Laden ist, dass die mit... Also das machen die Schwurbeler ja generell viel, aber die hier wirklich explizit mit der Angst von Menschen.
01:34:44: Und zwar mit Leuten, die eigentlich psychologische Hilfe bräuchten, glaube ich.
01:34:49: Also
01:34:51: wer sich in so einem Sack ins Auto setzt, der ist ja nicht mehr lebensfähig im Prinzip.
01:34:56: Also der hat ja wirklich Probleme.
01:34:59: Socken, Abschirmsocken, wirklich.
01:35:03: Für fünfzig Euro Socken, weil ihr Angst hast, dass die Strahlung durch deine Füße kommt.
01:35:10: Es gibt ja auch wieder den Klassiker.
01:35:12: Taschen für dein Handy.
01:35:15: Oh,
01:35:15: das ist auch schlau.
01:35:17: Wo finde ich das?
01:35:18: unter Zubehör?
01:35:20: Das findest du unter Zubehör-Messgeräte, WLAN-Router und Handyhüllen.
01:35:25: Da bekommst du auch ein magnetfeldfreies Telefon.
01:35:28: Ach, das ist interessant.
01:35:31: Wie funktioniert das denn?
01:35:32: Und natürlich
01:35:33: auch Erdungskabel und so.
01:35:36: Magnetfeldfreies Telefon mit Piezzotechnik steht hier.
01:35:41: Schnurrgebundes-Tisch-Telefon, das durch den Umbau auf Piet zu Technik strahlenfrei ist.
01:35:45: Dank des Gutles man Display in großer Tassen ist die Bedienung sehr einfach.
01:35:48: Da es Batterie betrieben ist, nur drei Drei-Dreifach-A-Batterien im Liefermachen enthalten und ohne Adapter auskommt, erzeugt es kein elektrisches Feld.
01:35:57: Wie wir wissen, Batterien erzeugen natürlich kein elektrisches Feld, weil das andere Strom, der daraus kommt, zeitend sich daher ideal für ihr EHS-Betroffene.
01:36:05: Das Telefon wird einfach ein Telefonanschluss des Routers eingesteckt.
01:36:08: Eine zusätzliche Installation ist nicht notwendig.
01:36:12: Boah, echt, das ist
01:36:13: wirklich cool.
01:36:14: Hundertfünf,
01:36:16: vierzig Euro.
01:36:16: Echt übel.
01:36:20: Ja.
01:36:20: Kannst auch für fünf siebzig Euro eine Steckdose kaufen.
01:36:24: Mit geschirmter Biologa Danelle Steckdosenleiste.
01:36:29: Cool, was macht die denn?
01:36:30: Also die macht auch den Strom gut, der dann da rauskommt?
01:36:35: Ja, es hat eine Aluminiumgehäuse, abgeschirmte Kabel mit kunststoffbeschichteten Aluminiumband, bla, bla, bla.
01:36:43: Es ist eine normale vier vierer steckdose.
01:36:47: Ja schlimm okay also ist das schon hart muss ich sagen.
01:36:52: Ja ist es also.
01:36:54: und auch.
01:36:55: also da bin ich wieder den punkt glaub der mensch das selber oder glaubt er das nicht?
01:37:00: oder fünf geprotektion kannst du auch kaufen übrigens.
01:37:05: Ich denke.
01:37:07: Ich denke, der glaubt das wirklich.
01:37:08: Also der macht dann, der schirmt halt Dinger ab und da sind die Silberfäden drin.
01:37:15: Und dann schrei mir ihm Leute, dass es denen besser geht.
01:37:18: Und dann glaubt der das, dein rechtfertig, der da zumindest vor sich selber.
01:37:23: Da bin ich mir ziemlich sicher.
01:37:25: Ja, aber bitter, bitter ist das.
01:37:27: Auf
01:37:27: jeden Fall.
01:37:29: Na gut, gehen wir raus mit ein bisschen Hausmeisterrei.
01:37:36: Genau, da war doch was.
01:37:37: Ah ja, Überweisungen.
01:37:40: Ihr könnt uns ja, wenn ihr möchtet, also ihr könnt das gesamte Projekt Ming korrekt mit allem drum und dran, ja unter anderem Mittelüberweisungen, also ganz normalen Seeperüberweisungen unterstützen, wenn ihr möchtet.
01:37:51: Das machen auch viele von euch.
01:37:53: Danke dafür an dieser Stelle.
01:37:54: Vor allem um Weihnachten rum haben das viele noch mal gemacht.
01:37:57: Also es kam ein paar Weihnachtsunterstützungen.
01:38:02: Vielen, vielen Dank dafür.
01:38:03: Das wissen
01:38:04: wir sehr zu schätzen.
01:38:05: Ja, wirklich.
01:38:05: Genau.
01:38:06: Und das ist auch eins der Standbeine, die uns das hier ermöglichen.
01:38:10: Also, weil, wie es immer so ist von einem Bein, also Mincorrect, also so als Unternehmen quasi, dass wir machen mit schon einem drum und dran, ist mittlerweile doch so viel Arbeit und Aufwand geworden, dass ein Teil halt auch nicht reichen würde, um das alles zu finanzieren.
01:38:26: Aber auf vielen Beinen steht man sicher.
01:38:29: Und diese Direktüberweisung auf unser Konto sind einer davon.
01:38:32: Die Konto-Verbindung findet ihr auf mincorrect.de unter Unterstützten, unter sonstiges oder so.
01:38:37: Ist aber auch nicht das, worum es geht.
01:38:39: Der Punkt ist der.
01:38:40: Die Banken haben ja jetzt eingeführt, dass sie überprüfen, ob der Name des Konto-Inhabers zum Konto passt.
01:38:47: Und natürlich passt das bei uns.
01:38:51: Weil also das ist ja nicht unser Privatskonto, sondern das ist ein Firmenkonto von der Mincorrect.
01:38:55: GmbH.
01:38:59: Weil wir das auch so einrichten mussten.
01:39:00: Jetzt ist aber das Problem.
01:39:03: Unsere Firma, wir hätten auf den Notar hören sollen, als wir sie gegründet haben, der meinte noch, dieses Ausrufezeichen wird ihnen mal Probleme machen.
01:39:12: Nein,
01:39:12: nein, alles gut.
01:39:15: Damals war es ja noch eine kleine UG und irgendwann haben wir ja eine GmbH daraus gemacht.
01:39:20: Der Name ist Mincorrect Ausrufezeichen GmbH.
01:39:24: Freizeichen
01:39:26: GmbH.
01:39:26: Ja, genau.
01:39:26: Minkkorrekt Ausrufezeichen Freizeichen GmbH.
01:39:30: Man kann sich schon vorstellen, wie viele Banken damit Probleme haben.
01:39:35: Also es kommt durchaus zu Fehlermeldungen dabei.
01:39:38: Uns hat dann jemand darauf hingewiesen, dass er verschiedene Varianten ausprobiert hat, weil es hängt auch immer davon ab, was die jeweilige Bank irgendwie gerade sehen will, weil es steht natürlich mit Mincorrect Ausrufezeichen Abstand GmbH auf unserer Homepage als Name.
01:39:52: Aber uns hat zum Beispiel jemand geschrieben, dass das Ausrufezeichen nicht akzeptiert wurde, sondern auch nicht, also da konnte nicht nicht stehen, da musste ein Punkt hin.
01:40:01: Mit dem Punkt hat es dann funktioniert.
01:40:05: Wahrscheinlich muss irgendjemand auch mini korrekt schreiben, was ja auch häufiger mal missverstanden wird.
01:40:13: Also, falls ihr uns da regelmäßig einen kleinen Betrag zukommt oder so, guckt mal, ob das eventuell gebounzt ist, weil der Name irgendwie nicht stimmt oder irgendwas.
01:40:25: Oder wenn ihr uns mal was hinwerfen möchtet.
01:40:29: Lasst euch nicht verunsichern, wenn eure Bank sagt, wir heißen nicht so.
01:40:32: Wir heißen so.
01:40:35: Was heißt denn verunsichern?
01:40:37: Also was kannst du da machen, wenn das bei uns.
01:40:40: Aktuell ist es noch so, ich glaube das ist auch noch die nächsten ein zwei Jahre so, dass wenn du nur eine Überweisung machst und der Name nicht zum Konto passt, dann sagt er dir, der Name passt nicht zum Konto, wollen sie trotzdem überweisen.
01:40:51: Dann kannst du ja sagen, habe ich jetzt auch, also wenn ich irgendwelche Rechnungen bezahl für die Firma jetzt für, als ich für Empirie Verpackungsmaterial eingekauft habe und so oder andere Rechnungen vom Veranstalter bekommen habe und so, habe ich auch ganz, ganz oft, dass der Name nicht passt, also nicht so richtig passt, das liegt dann nicht da dran.
01:41:09: dass das Konto jemand anderem gehört, sondern dass einfach die Schreibweise anders ist.
01:41:13: Da ist irgendwo ein Haar drin oder weiß ich nicht, da ist dann irgendwie der zweite Vorname noch mit drin oder so.
01:41:23: Je nachdem wie es bei der Bank im Backend irgendwo abgespeichert ist.
01:41:28: Okay, aber das heißt, wir vertagen das Problem jetzt für zwei Jahre.
01:41:33: Ihr ignoriert das Problem und in zwei Jahren gucken wir mal, was da los
01:41:37: ist.
01:41:38: Ich hoffe, dass das irgendwann quasi standardmäßig mit dem Ausrufezeichen und einem drum und dran irgendwie funktioniert.
01:41:44: Wahrscheinlich funktioniert es bei den meisten auch ohne Probleme.
01:41:47: Uns hatten nur irgendwie ein, zwei Leute geschrieben, dass wir da eine Fehlermeldung bekommen haben.
01:41:51: Aber ich habe es jetzt auch noch mal alles angepasst.
01:41:55: Das stand auch mal mit dem Punkt auf unserer Homepage.
01:41:57: wie es eigentlich sein sollte und wie es auch bei unserer Bank hinterlegt ist.
01:42:02: Aber naja, mal gucken.
01:42:05: Ich hab mit Banken ja eh so ein Thema.
01:42:10: Das ist uns allen bewusst schmerzlich.
01:42:15: Ja, also vielen Dank.
01:42:16: erstmal nochmal für alle Unterstützung, die uns zukommen lasst.
01:42:19: Also auf den vielen, vielen Wegen sei es, dass ihr Werbung ertragt, aber auch, dass ihr
01:42:28: Und Shows kommt oder was überweist oder bei Empirie einkauft.
01:42:32: Stimmt auch auch ein guter Punkt ja.
01:42:35: Also vielen vielen Dank.
01:42:37: Oder man kommentar irgendwo Lasten Positives.
01:42:40: Das hilft alles.
01:42:41: All die Liebe hilft.
01:42:43: Vielen vielen Dank.
01:42:45: Genau, dann sind wir eigentlich mit der ersten Folge für.
01:42:48: Das ist ja durch.
01:42:50: Dann
01:42:51: haben
01:42:52: wir das Methodisch-Inkorrekt-Folge-Drahundert-Fünfund-Siebzig vom Fünften-Ersten-Zwei-Tausend-Sächsen-Zwanzig.
01:42:58: Ihr hört natürlich jetzt gleich noch ein Auto, nämlich das Intro-Aus-Folge-Einhundert-Fünf per Anhalter durch die Galaxis.
01:43:05: Auch ein Klassiker.
01:43:08: Ich bin schon wieder beeindruckt, dass wir das seit über hundert Folgen mittlerweile schon machen, dass wir dieses Auto Intro, das als ob es also jetzt mich gefragt hätte ich gesagt, so ja, weiß ich nicht, seit einem halben Jahr oder
01:43:19: so.
01:43:19: Ja, ja, das kenne ich, dieses Gefühl kenne ich.
01:43:23: Und
01:43:24: du weißt, dass wir voll Gehundert groß gefeiert haben.
01:43:27: Ja, stimmt.
01:43:28: Jetzt haben wir die Hundert erreicht und mittlerweile gehen wir auf die Vierhundert zu ohne.
01:43:33: Irgendwie ist schon krass, wie wir.
01:43:36: Über dreihundertfünfundsechzig Folgen.
01:43:39: Du kannst jetzt jeden Tag in diesem Jahr eine Folge Mincorrect hören.
01:43:44: Stimmt.
01:43:45: Ob er das will, ist wieder eine andere Sache.
01:43:48: Es gibt ja so ein paar Leute, die holen uns ein.
01:43:50: Die sagen irgendwie, haben sie mal reingehört, hat den so gut gefallen, die haben bei Null angefangen.
01:43:57: Es ist mittlerweile
01:43:57: auch eine richtige Zeitkapsel.
01:43:59: Ich
01:44:02: glaube, wir beide haben uns verändert auch ein bisschen.
01:44:04: Ja,
01:44:04: sehr.
01:44:05: Ich glaube sehr.
01:44:06: Wir haben halt, jetzt sind ja diese, diese Züklen, diese Geschichtszüklen.
01:44:13: Ja.
01:44:13: Die, die Phase, wo du unverheiratet und ohne Freundin warst, dann kommt die uminniöse Frau oder ich glaube die.
01:44:21: Die Dokumentation der Pandemie war einfach super interessant, wie wir da reingestolpert sind.
01:44:27: Und das ist irgendwie Zeitdokument, wie wir da gemeinsam durchgehen.
01:44:30: Also es ist schon viel passiert.
01:44:32: Ja, du mit deinem Sport, also mit, naja, Triathlon.
01:44:38: Ja.
01:44:40: Immer mal hier und da.
01:44:42: Ja, ist schon spannend.
01:44:43: Also gucken wir mal, was noch alles auf uns zukommt.
01:44:46: Ja.
01:44:47: Auf ein schönes zwanzig, sechsundzwanzig.
01:44:50: Das kann
01:44:50: nur besser.
01:44:53: Guckt nur nicht in die Politik oder in die Nachrichten.
01:44:57: Da hab ich ja gestern auch wieder echt noch mal geschluckt.
01:45:00: Also, da hat er jetzt nicht reicht, dass er da in Südamerika einfällt, sondern hat die ernsthaft dieses Grünland-Ding offentief gelegt.
01:45:12: Grönland-Ding auf den Tisch legen, in Venezuela quasi einmarschiert, also den Präsidenten festgenommen und entführt.
01:45:19: Kolumbien droht da gerade, glaube ich, auch, genau.
01:45:23: Und eine Sache, die mir gar nicht, also bis heute gar nicht so bewusst war, bis ich es in einem Bericht gelesen habe, die ganze Sache mit Venezuela ohne Zustimmung des Senats.
01:45:33: Ja, das ist krass, ja.
01:45:34: Das
01:45:34: ist das krass.
01:45:35: Das ist wirklich Diktator in reiner Form.
01:45:38: Und wie war die Begründung?
01:45:39: Es ist ja nur eine Strafverfolgung, die muss nicht vorm Sinn hat.
01:45:44: Genau,
01:45:45: es ist kein Krieg, keine Krieggescheinung, es ist nur eine Strafverfolgung halt in einem anderen Land, mein Gott.
01:45:51: Wirklich wirklich was.
01:45:53: Also ich saß gerade auch am Abend gegessen mit dem Sohn und dann saßen wir so zusammen und haben uns da drüber unterhalten.
01:46:00: Und dann schelte ich so die Frage, wie lange müssen wir denn eigentlich noch mit Trump?
01:46:04: Und dann haben wir beide so überlegt.
01:46:06: Und wir kamen weit
01:46:07: lang.
01:46:08: Wir kamen beide zum Ergebnis.
01:46:09: Ich glaube, zwei Jahre haben wir.
01:46:11: Und jetzt müssen wir nochmal zwei.
01:46:13: Also die Halbzeit haben wir.
01:46:14: Und da habe ich nachgeguckt.
01:46:16: Das ist erst ein Jahr, ne?
01:46:18: Ja.
01:46:18: Der ist erst Anfang des Jahr.
01:46:19: Ich dachte, Anfang letzten Jahres kam der März.
01:46:22: Aber da kam auch Trump erst.
01:46:25: Und meine Güte hat der schon eine Scheiße gebaut.
01:46:28: Und drei Jahre müssen wir das jetzt noch aushalten.
01:46:32: Was dann noch alles möglich ist.
01:46:34: Ja und wer sagt, dass er danach geht.
01:46:37: Ja, das kommt noch dazu.
01:46:38: Ja
01:46:39: und selbst und selbst wenn der geht.
01:46:41: Also der ist jetzt auch nicht mehr der jüngste.
01:46:43: Selbst wenn der irgendwann die Arschbanken zusammen knifft.
01:46:47: Der nächste Patriot steht schon im Hintergrund bereit.
01:46:55: Die Zustimmung für Mager scheint ja ein bisschen geringer zu werden.
01:46:58: Also ich hoffe der Pendel schlicht erst mal wieder in die andere Richtung.
01:47:02: Ja, wäre wünschenswert.
01:47:04: Naja.
01:47:06: Es ist wirklich, fällt etwas schwer positiv ins, ins, zu gucken.
01:47:11: Aber fokussieren wir uns auf uns.
01:47:14: Ja, wir haben ja ein paar Landtagsweine in diesem Jahr.
01:47:18: Oh Gott.
01:47:19: Du willst jetzt einfach nicht positiv.
01:47:21: You don't want to end on a high note.
01:47:23: Nein,
01:47:23: nein, nein.
01:47:24: Wir haben Landtagswahlen, da kann man was
01:47:26: tun.
01:47:27: Man kann wählen gehen.
01:47:28: Stimmt,
01:47:29: das stimmt.
01:47:29: Und jetzt
01:47:30: noch umziehen, glaube ich.
01:47:34: Okay, das war hier, dreihundertfünfundsebten vom Fünften, ersten zweitausendsechsendzwanzig.
01:47:39: Macht's gut, verzagt nicht.
01:47:41: Tschüss.
01:47:45: Könnst du deinen Egotrip mal kurz unterbrechen?
01:47:48: Es ist was Wichtiges passiert.
01:47:50: Wenn es
01:47:50: irgendwas Wichtigeres als mein Ego gibt, verlange ich, dass man es auf der Stelle verhaftet und erschießt.