Mi376 - "Integraler Haarschnitt"
Shownotes
Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte
Alle Werbepartner findet ihr in diesem Linktree!
Inhalt 00:00:00 Intro 00:02:03 Schneechaos 00:08:09 Ignobel Europe Tour 00:10:29 Wissensmanagement 00:14:59 Orientierungssemester Physik 00:23:06 Banken und Namen 00:25:06 Congresstalkempfehlung 00:38:31 Thema 1: “Maser aus schwarzen Diamanten” 00:59:59 Science Snack 01:19:11 Thema “Apollo Zero” 01:46:41 Schwurbel der Woche 01:51:37 Hausmeisterei 01:52:58 Outro
Methodisch inkorrekt Folge 376 vom 12.01.2026 direkt vom Schneechaos der Wissenschaft. Mit mir heute wieder mein Mr. Freeze "Reinhard Remfort" und ich bin das Väterchen Frost der Wissenschaft: „Nicolas Wöhrl.“ Glück auf!
Einleitung & Privates
Während Reinhard noch mit Soundeffekten spielt, haben wir einige spannende Tipps für euch:
- Wissensmanagement im (Promotions-)Studium: Ein hilfreicher Werkzeugkasten für alle, die im Daten-Chaos versinken: Zenodo-Link.
- Orientierungssemester Physik: Die Universität Duisburg-Essen bietet ein Orientierungssemester an: Infos hier. Weitere Details gibt es in der Pressemitteilung.
- Digitaler Independence Day: Eine Empfehlung für den Congresstalk zur Känguru-Rebellion: Media.ccc.de.
- Graphene OS: Ein Blick auf alternative Betriebssysteme bei WRINT.
Thema 1: „Maser aus schwarzen Diamanten“
Nicolas stellt aktuelle Forschung aus Nature Physics vor – Masern auf Basis schwarzer Diamanten.
Science Snack: Diesmal im Test – die Greggs Vegan Sausage Roll.
Thema 2: „Apollo Zero“
Reinhard präsentiert ein Paper aus Communications Earth & Environment zum Thema Erd- und Umweltwissenschaften.
Schwurbel & Hausmeisterei
Schwurbel der Woche: „Haarheilarbeit“ – wenn der Friseurbesuch zur spirituellen Reise wird: Gundula Girullat.
In der Hausmeisterei geht es um Stirlingmotoren und interne Updates. Das Outro ist das Intro von Folge 106: „Literaturnobelpreis“.
Wichtige Adressen:
Minkorrekt live: Unsere Live-Termine und Tickets für unsere neue Show findet ihr hier!
eMpirie Online-Shop: Experimente, Textilien, Accessoires und mehr aus unserem hauseigenen Shop findet ihr hier!
eMpirie Großbestellungen: Wenn ihr eine größere Menge bestellen möchtet, dann schreibt uns gerne eine E-Mail an kontakt@empirie.de
Newsletter: Zu unserem Newsletter könnt ihr euch hier anmelden!
Social Media: Folge uns gerne auf Instagram, Mastodon oder YouTube!
Discord: Hier findet ihr unseren Discord
Merchandise bei Supergeek: Modisch inkorrektes Merch gibt es hier!
Minkorrekt ohne Werbung: den werbefreien Feed bekommt ihr bei Steady
Unterstützen: Hier findet ihr alle Möglichkeiten, uns zu unterstützen!
Transkript anzeigen
00:00:01: Achtung, Achtung!
00:00:02: Aufgrund des einsetzenden Schneefalls werden sich die nachfolgenden Podcasts
00:00:07: um
00:00:07: mindestens dreißig Minuten verspäten oder entfallen.
00:00:11: Wir danken ihnen für ihr Verständnis.
00:00:13: Hä, was?
00:00:14: Wieso Reini?
00:00:14: Wir nehmen Remote auf.
00:00:16: Du kannst doch das Wetter nicht dafür verantwortlich machen, dass du mit deiner Vorbereitung hinterher hängst.
00:00:22: Und jetzt hör auf, mit den Soundeffekten rumzuspielen und mach deine Notizen fertig!
00:00:50: Methodisch korrekt, Folge dreihundertsechsundsech.
00:00:52: Vom zwölften, ersten, zweitausend, sechsundzwanzig, direkt vom Schneekaus der Wissenschaft.
00:00:57: Mit mir heute wieder mein Mr.
00:00:58: Freeze-Reiner-Tremphort.
00:01:02: Rauf mit der Scheiße.
00:01:04: Ja, ich höre schon auf, ist ja gut.
00:01:07: Und ich will das für das Schönfrost der Wissenschaft.
00:01:10: Nikolas, Glück auf.
00:01:12: Ich möchte dir mindestens fünf bis zehn E-Mails bekommen, damit du mir diesen Effekten auffallen sollst.
00:01:18: Du weißt, wie ich verzweifelt versucht hab, Soundboards.
00:01:21: Ja,
00:01:23: das waren keine Effekte.
00:01:24: Das waren Jingles.
00:01:26: Egal.
00:01:29: Es hat man mir nicht gestattet und ich habe auf unsere lieben Hörerinnen gehört, denn sie hatten natürlich recht, das hätte
00:01:36: nicht so ein Passt.
00:01:37: Rückblickend ist es irgendwie die richtige Entscheidung.
00:01:39: Natürlich.
00:01:40: Keine Gingels
00:01:41: zu haben.
00:01:42: Uns wird es gar nicht mehr geben, wenn sich das mit diesen Gingels durchgesetzt hätte.
00:01:46: Vielleicht doch, aber das war wirklich ein ganz kurzer, ganz kurze Phase nur, glaube ich.
00:01:54: Naja.
00:01:55: Apropos Schnecker aus, ich hatte heute in gewisser Weise so ein Pandemie Light möchte ich es nennen.
00:02:04: Denn der Präsenzunterricht wurde ja in ganz Nordrhein-Westfalen heute ausgesetzt.
00:02:12: Stimmt.
00:02:13: Stimmt.
00:02:13: Was zumindest für unsere Region hier, also das Ruhrgebiet etwas übereifrig war, weil es war überhaupt nicht glatt heute Morgen.
00:02:24: Also da bin ich schon unter schlechteren Bedingungen zur Uni gefahren.
00:02:28: Aber Das Ruhrgebiet ist ja nicht repräsentativ für ganz Nordrhein-Westfalen von daher.
00:02:33: Und man weiß ja auch vorher, man hat nicht wie schlimm mit Wert.
00:02:36: Also ich finde, das sollte keine Kritik sein.
00:02:37: Auf jeden Fall wurde der Präsenzunterricht heute erlassen.
00:02:42: Kinder hatten Homeoffice und oder ja, wie ist
00:02:47: das?
00:02:48: Homeschool, ja.
00:02:49: Und ich habe dann auch von zu Hause gearbeitet und meine Frau auch.
00:02:52: Das heißt, wir waren alle wieder zu Hause und hatten so ein bisschen wieder dieses Pandemiegefühl und ich
00:02:59: Aber noch das schöne Pandemie-Gefühl vom Anfang, oder?
00:03:02: Ich war erstaunt, wie schnell er dann auch wieder stressig wurde.
00:03:05: Denn wenn du so eine Tochter hast, die dann noch irgendwie noch Betreuung braucht beim... Ich komme nicht in meine Zoom-Ding rein und sie macht alleine ihr Arbeitsblatt, aber braucht Hilfe.
00:03:15: Also ich habe nichts gemacht, weil ich... Also meine Frau hat es übernommen.
00:03:21: Deswegen konnte ich hier relativ ungestört arbeiten.
00:03:25: Aber ich merkte dann... Das hat auch nicht ganz ohne Reibung war damals und auch hier wieder und ich glaube ich habe auch irgendwie ein persönliches.
00:03:36: Ich weiß nicht ich tue mich damit schwer diese.
00:03:38: Also ich habe das Führte natürlich dazu, dass sofort der ganze Tag mit Zoom Meetings voll war.
00:03:43: Eigentlich hätte man andere Sachen gemacht und dann wurde der natürlich wir können uns nicht sehen an der Uni.
00:03:48: Dann machen wir schnell einen Zoom daraus und ich hatte wirklich wirklich also wirklich von morgens bis jetzt wo wir jetzt aufnehmen am frühen Abend.
00:03:57: Zoom Calls.
00:04:00: sehr schnell wieder klar, wie ermüdend ich das damals fand und auch heute wieder.
00:04:06: Also ich frage mich, ob ich irgendwas falsch mache.
00:04:09: Also
00:04:11: ich glaube, ich glaube, das ist der Faktor bei, also der Faktor unnötiger Meetings ist in Zoom Colts noch höher als in sich.
00:04:20: wirklich Treffen Meetings, also im realen Leben.
00:04:24: Weil im realen Leben treffen, da muss man Raum suchen, da muss man sagen, wo man sich findet, alle müssen da hingehen und so.
00:04:29: weiter einen Zoom-Call ist einfach nur ein Scheiße Link, den man rumschickt.
00:04:33: Da ist die Schwelle kleiner, so ein Scheiß halt anzuzetteln quasi.
00:04:38: Und ich, also ich habe natürlich keine wissenschaftliche Untersuchung in dieser Richtung zur Hand, aber mein, mein Gefühl, so wie ich es erlebt habe, dann, also ich habe in der Zeit ja auch noch an der Hochschule Mannheim und so gearbeitet, dass in der Zeit der Pandemie zumindest es mehr unnötige Meetings noch gab als außerhalb.
00:05:00: Also ich glaube, das ist ein Faktor.
00:05:01: Ich würde heute sagen, jedes Meeting für sich war sinnvoll und wäre auch wichtig gewesen.
00:05:08: Aber in der Menge halt nicht.
00:05:09: Und ich glaube, das ist einfach, das ermüdet einfach anders.
00:05:13: Es kommt ja auch dazu, haben wir schon oft so drüber gesprochen, dass man halt von einem Meeting mit einem klickt direkt zum nächsten klickt so und nicht mal aufsteht.
00:05:23: Und ich glaube, ich habe heute wenig gestanden.
00:05:26: Ich hätte einfach auch.
00:05:27: ... häufiger mal weggehen müssen vom Rechner ... ... und ich bin zwar schon mal in die Küche runter ... ... und hab mir da einen Kaffee geholt oder so, ... ... aber das ist schon weniger, ... ... als ich an der Uni mache, glaube ich, ... ... weil dann sagt mal einer, komm mal ins Labor ... ... oder geh mal ... ... dann gehst du in den Mensa, ... ... das ist einfach schon mal ... ... deutlich mehr Schritte, ... ... als ich heute gemacht habe.
00:05:45: Ja, du sitzt einfach nicht die ganze Zeit ... ... vom Rechner und starrst Videos ... ... von Menschen an, die mit dir reden.
00:05:52: Ja, ich glaube, das ist ein Problem.
00:05:54: Also, ich glaube, ich hätte da... Ja, ich guck gerade mal auf meine Uhr, weil er mich jetzt interessiert hat.
00:05:59: Thausend dreihundertseipzig Schritte habe ich heute gemacht.
00:06:01: Das ist wirklich... Wow, ich
00:06:03: glaube, da habe ich selbst ich mehr gemacht.
00:06:05: Das gibt nicht viele Tage, wo dazu ist.
00:06:10: Ja, gut, heute Morgen habe ich Sport gemacht auf dem Fahrrad, aber da bin ich halt auch keine Schritte gelaufen.
00:06:14: Von daher, ich habe zwar ein bisschen Sport gemacht, aber diese Sitzen hier vorm Rechner, ich hätte wahrscheinlich... Pause machen müssen.
00:06:20: Also, wenn ihr Homeoffice-Experten seid mit viel, viel Online-Besprechung, schreibt mir gerne mal Tipps, wie man das nachhaltiger gestaltet.
00:06:33: Also, wie man, ob ihr da, genau, vielleicht so was, ob ein Walking Pad hilft oder ob ihr euch jetzt sagt, ihr müsst zehn Minuten jede Stunde weg vom Rechner gehen oder ob ihr nicht back to back to back Meetings macht, so.
00:06:47: Also mindestens mal eine Stunde oder zwei.
00:06:49: Ich hatte dann auch das Gefühl, dann hatte ich mal eine halbe Stunde zwischen so Meetings, dann habe ich ja auch schnell was gegessen und dann ging es schon weiter.
00:06:54: Aber ich habe halt das Gefühl, ich muss auch mal zwei Stunden irgendwo sitzen und was arbeiten, anstatt
00:06:59: nur
00:06:59: zu quasseln.
00:07:00: Ich habe jetzt das Gefühl, irgendwie habe ich mehr Aufgaben auf meiner To-do-Liste als vor dem Tag so, weil einfach ich nicht dazu kam, überhaupt mal was abzuarbeiten.
00:07:10: Und das stresst mich den ganzen Tag so.
00:07:13: Aber es waren dann auch mehr Meetings als an einem normalen Tag, oder?
00:07:16: Ja, ja, auf jeden Fall.
00:07:18: Weil da kommt es dann schon so ein bisschen zu dem, was du gerade gesagt hast.
00:07:23: Die Leute sitzen halt zu Hause und denken, was mache ich denn jetzt, wenn ich zu Hause arbeite?
00:07:27: Und das waren heute mehr als sonst Menschen.
00:07:31: Und dann denkt man, auch so ein Meeting könnte man ja mal machen.
00:07:34: Also aber wie gesagt, meine Meetings waren jetzt nicht unnötig eigentlich.
00:07:37: Die hätten so oder so stattgefunden.
00:07:39: Aber ja.
00:07:42: Ich weiß auch nicht.
00:07:44: Ja.
00:07:44: Vielleicht bin ich einfach auch nicht gemacht.
00:07:46: Nee,
00:07:47: ich glaube, das ist auch einfach, wie du schon sagst, aus der Situation entstanden.
00:07:51: Die Leute sitzen halt alle zu Hause an ihren Rechnern und können eventuell Sachen nicht machen, die sie sonst in der Uni machen würden.
00:07:57: Und da man ja nicht nichts tut, macht man dann halt was anderes.
00:08:01: Genau, ja.
00:08:02: Schön.
00:08:03: Ja.
00:08:05: Naja aber das letzte online meeting das letzte zoom das war toll weil das hatten wir beide zusammen
00:08:11: das stimmt
00:08:12: und nicht mit irgendeinem sondern mit mark abrams den host und master mind hinter den ignoble preisen weil wir ja eine gemeinsame veranstaltung april diesen jahres an der unidusburg essen haben und da hatten wir ein kleines vorgespräch und Das war zu mir ein bisschen mein erstes Gespräch mit ihm.
00:08:33: Und deswegen war es was ganz Besonderes heute für mich.
00:08:37: Ja, meins auch.
00:08:38: Es wirkte surreal, aber sehr schön.
00:08:41: Hat mich sehr gefreut und ich freue mich auch sehr auf diese Veranstaltung, wenn die da
00:08:45: stattfinden.
00:08:46: Ja, also es gibt noch keinen Ticket Link, aber den soll es bald geben.
00:08:49: Also wir sind immer weiter davon entfernt.
00:08:51: Wir erwähnen das dann natürlich hier.
00:08:54: Kommt nicht.
00:08:55: Also wir sind zwar auch da, aber kommt nicht für uns.
00:08:57: Wir werden sehr, sehr kurze.
00:09:00: Bits haben, wo wir vielleicht kurze Experimente zeigen, aber das wird wirklich, wir sprechen von wenigen Minuten.
00:09:06: Aber das ist auch gut so, weil die ganze Veranstaltung dauert neunzig Minuten und natürlich ist Marc Abrams der Star und die Preisträgerinnen, die dann da sein werden, sind natürlich auch wichtig, also die Wichtigsten eigentlich.
00:09:23: Und da freuen wir uns alle drauf.
00:09:24: Also kommt nicht für uns, aber kommt mit uns.
00:09:27: So könnte man vielleicht sagen.
00:09:29: Ich glaube, das wird eine sehr spaßige, sehr schräge und sehr schöne Veranstaltung, in der wir aber wirklich nur so eine Seitennotiz sind.
00:09:37: Ja.
00:09:37: Aber
00:09:38: es ist uns völlig egal, ne?
00:09:39: Wir sind ja Speicherlecker und ... Ja, vollkommen egal.
00:09:41: Ich bin
00:09:41: der ... Opportunisten.
00:09:45: Aber ist auch wirklich schön, welche Türen dieser Podcast für uns geöffnet hat.
00:09:49: Weil wenn er uns vor zehn Jahren gesagt hat, hätte es ... Ja, mit Marc Abrams würde ich auch mal was machen.
00:09:53: Hätten wir
00:09:54: ... Ja, stell mal vor, bei der ersten IG Nobelpreisfolge, die wir gemacht haben.
00:09:58: Ja.
00:10:00: Der kann uns mal ein Intro einsprechen.
00:10:02: Das stimmt, ja.
00:10:03: Dann
00:10:03: für die nächste E-Gin Nobelpreisfolge.
00:10:06: Oh, das stimmt.
00:10:07: Da denkt noch mal dran, wer der hier ist.
00:10:09: Lass mal auf jeden Fall.
00:10:10: Das ist eine sehr gute Idee, ja.
00:10:11: Und die können wir dann immer zweit und dritt verwerten, jedes Jahr wieder.
00:10:17: Oh ja, gute Idee.
00:10:20: Aufnahmegerät mitnehmen.
00:10:24: Genau.
00:10:25: Was habe ich noch?
00:10:26: Ich wollte was teilen mit unserer Community.
00:10:31: Weil wir hatten ja mal über Wissensmanagement gesprochen.
00:10:36: Also insbesondere Wissenstransfer bei Austritten.
00:10:39: Also wenn Leute bei der Uni die Promotion fertig haben, geht ja viel Wissen verloren.
00:10:45: Und da haben wir irgendwie so kurz darüber gesprochen, wie man Wissensmanagement machen kann, wie man dieses ganze Wissen bewahren kann.
00:10:53: Da haben wir... Und vollgetrauen hat fünfundfünfzig drüber gesprochen, weil... Benjamin, ein Hörer von uns, sich damit sehr viel beschäftigt hat und uns dann so einen ganzen Abriss dazu geschrieben hat und den habe ich in dreihundertfünfzig vorgestellt und das kam super bei euch an.
00:11:10: Und deswegen möchte ich euch, also ich, aber vor allem Benjamin, noch auf was aufmerksam machen.
00:11:16: Der arbeitet nämlich mit in einer Fachgruppe Wissens- und Informationsmanagement in der Wissenschaft.
00:11:21: Ähm, das ist eine Fachgruppe der Gesellschaft für Wissensmanagement.
00:11:24: Was es alles gibt eigentlich, ne?
00:11:26: Gesellschaft für Wissensmanagement.
00:11:28: Aber man kann sich vorstellen, da da natürlich tatsächlich ein heißes Thema ist und das es da Sinn macht, dass es da eine entsprechende Gesellschaft gibt.
00:11:35: Die haben eine Handreichung rausgegeben.
00:11:38: Und zwar eine Handreichung für Studierende, insbesondere Promotionsstudierende.
00:11:43: Wo man so ein, ja, ich würde sagen, einfachen und hemmensärmlichen Einstieg in das Thema... Wissens- und Innovationsmanagement bekommt, insbesondere aus dem Blickwinkel von Promotionsstudierende.
00:11:59: Also das ist wie so ein Werkzeugkasten.
00:12:01: So heißt das Ganze, glaube ich, auch Wissensmanagement im Promotionsstudium, ein Werkzeugkasten.
00:12:05: Wir haben das Ganze für euch verlinkt.
00:12:07: Und da findet ihr Methoden drin, Werkzeuge, Software, Strategien, wie Wissensmanagement während des Studiums und insbesondere während der Promotion umgesetzt werden kann.
00:12:19: Also da stehen Lernorganisationen, also dass man Ziele definieren soll und Kompetenzen einschätzen sollte und wie man sein Wissen strukturiert.
00:12:29: Da sind Tipps zu Notiz- und Literaturverwaltung.
00:12:33: Da sind Tipps drin, wie man Wissensarbeit in Gruppen koordiniert.
00:12:38: Das ist auch ganz, ganz wichtig.
00:12:40: Man macht ja sonst Studium niemals allein.
00:12:45: Genau.
00:12:45: Und wie man... Texte schreibt, plant, umsetzt und so.
00:12:50: Also ein Zeug, was wir eigentlich nie gelernt haben während unseres Studiums, würde ich sagen, da haben wir uns doch alles selbst erarbeitet, oder?
00:12:59: Ja, würde ich auch sagen.
00:13:00: Also zumindest, ich weiß nicht, ob es dafür mittlerweile was gibt oder so.
00:13:05: Also ich habe damals in der Schule hatte ich mal so eine Projektwoche, die ist lernen, lernen.
00:13:10: Ah, das hast
00:13:10: du schon erzählt, das finde ich ganz großartig.
00:13:13: Das ist verlernt.
00:13:14: Das weiß ich nicht mehr.
00:13:15: Das ist zu lange her.
00:13:17: Das war in der elften Klasse oder so.
00:13:19: Aber das war auch so.
00:13:19: zu Beginn der Oberstufe müsste das irgendwann halt gewesen sein.
00:13:22: Also wie gesagt, so in der Elften, glaube ich.
00:13:24: Prinzipiell aber eine sehr, sehr gute Idee.
00:13:27: so was zu machen und ich denke gerade im Bereich, also wenn es im Studium auf die ersten Arbeiten zugeht, also heutzutage dann die Bachelorarbeit oder so, dass es sinnvoll wäre da irgendwie zu lernen, wie man mit Wissensmanagement, also gerade jetzt zum Beispiel in Naturwissenschaften mit so einer Paper-Sammlung, wie lege ich mir meine eigene Paper-Sammlung mit Querverweisen und Ähnlichem an?
00:13:52: Wo finde ich das überhaupt?
00:13:53: und wie finde ich was wieder?
00:13:56: Genau, so was ist da zum Beispiel auch drin.
00:13:57: Ich habe da auch mal durchgeguckt, durch diese Handreichung.
00:14:00: So Tero wird da zum Beispiel gezeigt.
00:14:02: Da sind ja so Sachen, die muss er erst mal wissen, die gibt und welche es da gibt.
00:14:07: Overleaf ist da als Werkzeug natürlich drin.
00:14:13: Obsidian, von mir ja sehr geschätzt als Daten oder als Wissensspeicher.
00:14:20: Wetter erwähnt.
00:14:21: Also, ich glaube, eine wirklich gute Sache könnt ihr mal reingucken.
00:14:25: Auch natürlich auch, wenn ihr nicht studiert und euch das Thema interessiert.
00:14:28: KI Tools, wenn ihr, glaube ich, auch erwähnt.
00:14:32: Das entwickelt sich natürlich so schnell, dass ich gar nicht genau weiß, wie nachhaltig dann solche Sachen sind.
00:14:38: Aber ja, wollte ich unbedingt erwähnen, weil es, glaube ich, eine sehr, sehr schöner Kickstarter ist, wenn ihr anfängt zu studieren.
00:14:48: Dann mal durchzugucken, da findet man sicherlich auch, selbst wenn man schon etwas länger dabei ist, immer neue Tools, die einem helfen.
00:14:56: Und eine weitere Sache, apropos Studieren.
00:15:01: Wenn du noch mal studieren müsst, Reini, dürft
00:15:05: es.
00:15:05: Was heißt hier müsste?
00:15:08: Was würdest du studieren?
00:15:10: Boah,
00:15:11: das ist schwierig.
00:15:13: Aus praktischen Gründen habe ich gelegentlich gedacht, BWL.
00:15:20: Und aus Interessensgründen wahrscheinlich noch mal sowas wie Chemie oder so.
00:15:25: Also
00:15:27: Chemie
00:15:27: oder Informatik, irgendwie sowas in die Richtung.
00:15:30: Elektrotechnik.
00:15:31: Ich hab ja auch einen Jugendlichen im Haushalt, der sich jetzt auch Gedanken machen muss, was er demnächst mal irgendwann studiert.
00:15:38: Und dann guck ich natürlich selber auch so auf die Fächer.
00:15:42: Und ich muss sagen, dass ich mit unserem Studium, also mit der Physik immer noch sehr, sehr glücklich bin, muss ich sagen.
00:15:50: Auch wenn das so drauf schaust, wie der Arbeitsmarkt ausgeht.
00:15:55: Also Physikerinnen sind ja wahnsinnig gefragt, wenn du diese Entwicklung anguckst.
00:16:00: KI haben wir drüber gesprochen, Nobelpreis gab es für Physikerinnen, die an KI Tools oder bei dieser KI Entwicklung beteiligt waren.
00:16:10: Quantencomputing ist, glaube ich, ein super heißes Eisen.
00:16:13: Die Frage, wie wir Energie bereitstellen wollen, Energieerzeugung oder Speicherung, das sind alles Fragen, die natürlich
00:16:23: auch
00:16:24: von Physikerinnen beantwortet werden in Zukunft.
00:16:28: Deswegen, glaube ich, ist ein Physikstudium schon immer noch ein sehr, sehr gutes und wichtiges Studium.
00:16:34: Ich glaube auch, dass es immer noch ein gutes Studium ist, auf was Berufschancen und so angeht.
00:16:39: Vor allem aus dem Grund, weil es am Anfang super breit ist.
00:16:43: Also ich hätte jetzt nach unserer Struktur damals gesagt, sogar noch fast bis zum Diplom sehr breit
00:16:51: ist.
00:16:52: Heute bis zum Bachelor auf jeden Fall, weil das sind ja sechs Semester nur oder so.
00:16:56: Da ist man ja noch mittendrin quasi noch sehr, sehr breit ist und man sich dann.
00:17:01: im Master oder damals halt mit der Diplomarbeit, mit Übergang zum Studium, zum Studium zur Promotion, wenn man möchte, denn sich spezialisieren kann und diese Spezialisierung ist halt unglaublich breit.
00:17:15: Also man hat eine unglaublich breite Wahl, wie du gerade schon gesagt hast von Quantencomputern, irgendwas so in die Richtung bis hin zu, weiß ich nicht, wenn einen bestimmte Teilbereich der Mathematik, Informatik interessieren, kann man auch genauso gut dahin gehen oder irgendwie in die Wirtschaftspsychologie Naja, alles was irgendwie...
00:17:32: Selbst Wirtschaft, du hast ja gerade erzählt, BWL, so ein bisschen Augenzwinkern würde ich interessieren, aber gerade in der Wirtschaft sind Physiker, ihnen ja auch wahnsinnig beliebt, weil die einfach mit Statistik umgehen können und Risikokalkulation machen können.
00:17:48: Also... Das ist wirklich schon sehr, sehr breit, was du damit machen kannst.
00:17:52: Also genau, ich würde auch sagen, im Gegenende des Studiums, wenn man denn die Promotion, sag ich mal, als Ende des Studiums dann bezeichnet oder als Fortführung noch, wird es sehr, sehr spitz, aber die Grundlage ist sehr breit und man hat noch Zeit, sich zu entscheiden, wenn sich irgendwie im Arbeitsmarkt noch was ändert.
00:18:10: oder an
00:18:11: den Interessen viel wichtiger eigentlich.
00:18:12: Und ich hatte ja auch immer das Gefühl, das hat Studium so ein bisschen der Beleg dafür ist, also das Physikstudium, der Beleg dafür ist, dass du in der Lage bist, dich in komplexe Dinge einzuarbeiten.
00:18:24: Und wenn dann jemand, du kannst dich dann auch auf andere Stellen bewerben und sagen, ja, ich habe hier zwar was völlig anderes gemacht, aber ich habe unter Beweis gestellt, dass ich mich etwas reinarbeiten kann und dann bist du dann halt auch für etwas breitere... Jobs genommen die nicht unmittelbar damit zu tun haben was du im Labor vielleicht gemacht hast.
00:18:44: Ja, und auch der Nachweis, dass du quasi Leid ertragen kannst, so wie eine Bahnkarteinhundert.
00:18:51: Kannst du entweder ein Physikstudium oder Bahnkarteinhundert vorlegen.
00:18:54: Beides der Beweist, dass du Leid ertragen kannst.
00:18:57: Kurves
00:18:57: Distrationsgrenze.
00:18:59: Sehr schön, ja.
00:19:01: Deswegen spreche ich das tatsächlich an, weil das Leiden muss gar nicht so groß sein.
00:19:06: Wir entwickeln nämlich gerade an unserer Uni, also an der Uni Duisburg Essen, ein Orientierungssemester, wo Teilnehmende die Grundlagen der Mathematik und Physik nochmal lernen können, bevor es dann richtig ans Studieren geht, in mehreren Wochen vorher, in diesem Orientierungssemester.
00:19:28: Und mein Kollege Paul ist einer der Dozenten und ich finde ihn super.
00:19:33: Also die anderen Dozenten sind auch Spitze.
00:19:36: Aber Paul weiß jetzt, weil ich von dem einige Vorlesungen gehört habe, das wird sehr, sehr gut.
00:19:42: Richtet sich.
00:19:43: an Leute, die eben darüber nachdenken, Physik zu studieren.
00:19:48: Aber vielleicht so ein bisschen, das ist ja so ein bisschen das Imageproblem der Physik, würde ich sagen.
00:19:52: Manche Leute denken einfach, das ist so schwer und Physikstudium ist auch nicht ganz einfach, das stimmt schon.
00:19:58: Aber es ist halt, das Image schreckt schon so ein bisschen ab, würde ich sagen.
00:20:03: Und da wollen wir so ein bisschen gegenarbeiten und wollen sagen, okay, mit dem Orientierungsmesser kann man mal reinschnuppern und dann sieht man schon mal, wie Studium funktioniert, was denn da.
00:20:12: erwartet wird und was vielleicht die Werkzeuge sind, die man braucht dafür, denn die kriegt man dann beigebracht.
00:20:18: Ist insbesondere dann attraktiv für Menschen, die vielleicht gerade so ein Gap hier gemacht haben, also irgendwie ein Jahr nach dem Abitur was Soziales gemacht haben oder was auch immer und dann so ein bisschen vor dem Studium das Gefühl haben, ich habe jetzt alles vergessen, was ich im Leistungskurs Mathematik oder im Grundkurs Mathematik gelernt habe.
00:20:35: Oder bald den Wehrdienst.
00:20:37: Oder den Wehrdienst ist ja genau.
00:20:40: Und da kannst du dann so dir die Grundlagen wieder drauf schaffen.
00:20:45: Das wollte ich kurz erwähnen, weil das glaube ich ein wirklich schönes Angebot ist, was wir in diesem Sommersemester dann zum ersten Mal anbieten werden.
00:20:53: Das geht los im ...
00:20:57: am siebenzwanzigsten April, zwanzig, sechsundzwanzig geht's los.
00:21:00: Und ... ... die Anmeldungen zum kostenlosen zwölfwöchigen Programm sind ... ... jetzt aktuell ... ... bis zum ersten April noch möglich.
00:21:09: Genau, super.
00:21:10: Ja, danke dir.
00:21:11: Ist dann immer Dienstabmittwoch, Donnerstrasch, glaube ich ... ... und ist bei uns in den Kriegsdosen.
00:21:15: Also da, wo Raini auch studiert hat ... ... bzw.
00:21:17: studiert, ... ... hast du auch noch in
00:21:19: Essen?
00:21:20: In Essen.
00:21:20: Ich habe noch in Essen angefangen, ja.
00:21:22: Du ist.
00:21:23: Wir beide haben dann diesen Umzug nach Duisburg
00:21:26: gemacht.
00:21:27: Ja.
00:21:28: Das war mein erster Studentenjob tatsächlich.
00:21:33: Laborabbau und Einräumen in Kisten.
00:21:37: Wobei das ja eigentlich kein schlechter Job ist, muss man sagen.
00:21:39: Da lernt man ja viel kennen.
00:21:42: Man verliert auch die Angst vor teuren Geräten und so.
00:21:45: Ja, genau.
00:21:46: Ein bisschen.
00:21:47: Zu dem Studium sei übrigens auch noch, also diesen Orientierungssemester, wahrscheinlich ein wichtiges Detail noch mit angemerkt.
00:21:53: Die Fingstferien sind frei.
00:21:56: Da findet das nicht statt.
00:21:57: Also genau.
00:21:58: Und überhaupt, da du das erwähnt, es gibt natürlich keine verpflichtenden Prüfungen oder so.
00:22:03: Man kommt da hin und kann das einfach mal wirken lassen und braucht da jetzt keine Angst zu haben, dass da irgendwelche Klausuren geschrieben werden oder so.
00:22:10: Es geht wirklich nur dazu.
00:22:13: Darum irgendwie Spaß an der an der Physik zu haben und zu gucken, ob das für einen etwas ist.
00:22:19: Wenn ich mich aber nicht irre, kann man aber schon Sachen machen, die man sich anrechnen lassen kann.
00:22:23: Das stimmt.
00:22:23: Ja, genau.
00:22:24: Also wenn du dann Lust hast und Ärger hättest, dann kannst du auch was machen, was du dir dann für das Studium anrechnen kannst.
00:22:35: Also ich glaube, eine schöne Sache, falls euch das interessiert, wir haben einen Link in den Show Notes oder schreibt mir eine E-Mail, kein Problem, dann leite ich das weiter an die Leute, die damit zu tun haben.
00:22:46: Wir haben ja auch viele Hörerinnen, die vielleicht genauso wie ich Kinder zuhause sitzen haben, Jugendliche zuhause sitzen haben, die sich fragen, was sie machen sollen.
00:22:55: Wenn die Technik begeistert sind, Spaß an Physik haben, dann macht die mal drauf auf dem Max.
00:23:02: Genau.
00:23:03: Was hast du noch schönes für uns?
00:23:05: Ich
00:23:05: habe zwei klitze Kleinigkeiten.
00:23:07: Eine Rückmeldung, die mir jemand über Instagram geschrieben hat, der Daniel zu der Bankengeschichte mit dem Überweisungs, also mit den Überweisungen mit dem Namen.
00:23:19: Und zwar hat mir das ein bisschen, also nicht die Augen geöffnet, sondern ich habe endlich verstanden, warum das manchmal mit einem Punkt funktioniert hat, das Ausrufezeichen manchmal funktioniert hat, manchmal nicht und so weiter und so weiter.
00:23:30: Wie man sich vorstellen kann, hängt das nämlich am Ende daran, wie die Bank das Hand habt.
00:23:35: Ich lese die Nachrichten mal ganz kurz vor.
00:23:36: Die ist nicht besonders lang und ich darf sie vorlesen.
00:23:38: Ich habe gefragt, hey, Raini, habe gerade eure neue Folge methodisch inkorrekt gehört.
00:23:42: Ich bin gelernter Banker und seit dreizehn Jahren für den IT-Dienstleister der VR-Bank tätig.
00:23:48: ich die Überweisungsmaske im Online-Banking und der App und habe mich im vergangenen Jahr viel mit dieser leidigen Empfänger-Überprüfung herumschlagen müssen.
00:23:57: Unabhängig der Empfänger-Überprüfung ist es so, dass das Ausrufezeichen nicht im offiziellen Seepa-Zeichensatz enthalten ist.
00:24:05: Ja weiß ich nicht,
00:24:07: ich weiß es auch nicht.
00:24:08: Und somit von uns nicht unterstützt wird.
00:24:10: Wir wandeln uns zulässig erfasste Zeichen bei der Prüfung immer in einen
00:24:14: Punkt um.
00:24:16: Also das machen die zumindest.
00:24:17: Das heißt nicht, dass andere Banken das so machen.
00:24:20: Es ist kacke, dass die verantwortlichen europäischen Institutionen nicht einfach alle Zeichen zulassen.
00:24:24: Ah, es scheint was europäisch zu sein.
00:24:26: Aber da haben die einzelnen Banken leider keine Macht.
00:24:28: Man kann zwar einzelne Zeichen zusätzlich in einem eigenen Zeichensatz aufnehmen, aber ob das bei einer anderen Bankengruppe dann auch so ankommt, ist nicht garantiert.
00:24:37: Viele Grüße und frohes neues Jahr.
00:24:40: Ja.
00:24:42: Also es ist tatsächlich so, wie wir es uns gedacht
00:24:44: haben.
00:24:44: Wir dürfen das einfach nicht mehr so hinnehmen.
00:24:46: Das darf einfach nicht sein, dass sie uns das Ausrufezeichen wegnehmen und wir nehmen das als Kunden einfach so hin.
00:24:52: Wir müssen auf die Straße gehen.
00:24:55: Ja, wir haben ja keine schlimmeren Probleme im Moment.
00:24:57: Genau.
00:24:58: Apropos auf die Straße gehen oder beziehungsweise Probleme.
00:25:03: Ich habe mir in den letzten Tagen den einen oder anderen Kongress-Talk angeguckt.
00:25:07: Ah,
00:25:07: schön.
00:25:08: So im Nachhinein.
00:25:09: Unter anderem den von Nico Semsroth zu den Prüf-Demos, der ist sehr witzig und sehr sehenswert, den zu diesem, ich weiß nicht mehr, wie es hieß, dieses rechtsradikale Dating-Netz.
00:25:21: Also dieses Dating-Plattform, der ist auch ganz witzig.
00:25:25: White Date oder so.
00:25:26: Aber der, den ich im Aufmerksamsten geguckt habe, möchte ich sagen, ist tatsächlich der von Marku Weckling gewesen mit Linus zusammen am Ende.
00:25:36: Und zwar hat Marku...
00:25:37: Freie Plattform und solche Sachen, oder?
00:25:40: Ja, genau.
00:25:41: Mark Uwe Kling hat erstmal ein bisschen quasi Geschichten aus dem neuen, aus dem neuen Känguru-Buch vorgelesen, die er schreibt und Comics dazu gezeigt.
00:25:48: Und da ging es um Elon Musk und Jeff Bezos, die auf der Mondoberfläche sind und sich unterhalten.
00:25:55: Also ist ganz witzig, kann man gucken.
00:25:57: Aber die Kernmessage kann man eigentlich am Ende und zwar die Idee eines digitalen Independence Days.
00:26:03: Also der Digital Independence Day.
00:26:08: Die Idee ist, sich einmal, ich glaube, es ist immer der erste Samstag im Monat, das habe ich mir jetzt leider nicht aufgeschrieben, auf jeden Fall einen Tag im Monat sich hinzusetzen und sich mal von einer amerikanischen großen Plattform zu verabschieden.
00:26:23: Oder stückchenweise.
00:26:24: Also jetzt nicht mit der Breckstange sagen, alles weg, alles kacke, ist zwar alles kacke, und wird ja auch immer schlimmer, wenn man sich die politischen Verhältnisse in den USA gucken.
00:26:34: Und wenn man überlegt, wie viel Macht wir diesen Konzern eigentlich in die Hand legen mit unseren Daten, dass man sich.
00:26:43: einmal am Tag einmal im Monat hinsetzt und halt versucht digital unabhängiger zu sein.
00:26:51: Dazu gibt es dann auch in den jeweiligen, ich glaube in den jeweiligen R-Verkreisen von CCC sind dann auch Veranstaltungen dazu geplant, dass man dabei Hilfe bekommt und so weiter.
00:27:01: Und ich habe nach diesem Talk, habe das erst mal so angehört und habe dann tatsächlich drüber nachgedacht, relativ viel und relativ lang.
00:27:09: Und bin irgendwie an den Punkt gekommen, das ist Schwieriger ist, als man im ersten Moment denkt.
00:27:16: Oh nee, das glaube ich.
00:27:17: Also ich habe die nicht auf dem Vorschlag gemacht, wenn man so eine Rangliste macht und dann erstmal mit was so Einfachen anfängt.
00:27:23: Und das wird dann natürlich
00:27:25: zunehmend
00:27:26: schwieriger.
00:27:27: Also jetzt sich von, sagen wir mal, Twitter zu trennen, würde mir schwerfallen oder so.
00:27:32: Oder weiß ich nicht,
00:27:33: ich geb's ja ja Leute, die nicht noch schwerfallen.
00:27:35: Also ich hab mein Twitter-Account irgendwann gelöscht.
00:27:37: Ja,
00:27:37: genau.
00:27:38: Okay.
00:27:38: War irgendwann weg.
00:27:39: Aber das würde ja immer weitergehen.
00:27:41: Und dann würde man irgendwann sagen, was ist mit der Gmail-Adresse so?
00:27:46: Genau.
00:27:46: Wo fängst du an?
00:27:47: Die tut dann schon weh.
00:27:49: Oder was ist, wenn du irgendwie Word benutzt oder so?
00:27:55: Aber bei der Email-Adresse, da bin ich auch kurz in Stock gekommen.
00:27:58: Ich habe seit Jahren eine Gmail-Adresse, die für alles Mögliche benutze.
00:28:02: Und da habe ich kurz vor der Nacht gedacht und habe dann überlegt, ist das wirklich so schmerzhaft, sich von der zu trennen?
00:28:09: Ich hab andere Punkte, die für mich schwieriger sind als die Gmail-Adresser.
00:28:15: Was schwierig für mich ist, mich von Apple zu trennen.
00:28:19: Ist schwierig.
00:28:21: Weil ich seit Jahren Max benutze und ein iPhone.
00:28:25: Und
00:28:26: die würden wollen, dass du dich von dem von der Hardware trennst oder du.
00:28:31: Aber geht ja gar nicht anders.
00:28:33: Eicloud.
00:28:33: Ja, genau.
00:28:34: Ja, genau.
00:28:35: Da kommen wir schon zu dem Punkt.
00:28:36: und auch iMessage und so.
00:28:39: Also gerade so was wie iMessage ist für mich der wäre für mich der größere Schmerzpunkt.
00:28:43: Also klar, da kann ich auch Signal benutzen.
00:28:46: Aber wenn ich jetzt von heute auf morgen sagen würde, ich benutze jetzt nur noch.
00:28:49: Also ich hol mir jetzt irgendein anderes Smartphone und benutze jetzt nur noch Signal.
00:28:56: Das wäre in meinem Leben, in meiner Kommunikation gerade schon sehr brechstange.
00:29:00: Weil ich viele Leute habe, mit denen ich über entweder WhatsApp oder iMessage kommuniziere.
00:29:05: Und ich weiß, dass man das kann, wenn man das wirklich, also wenn man das will, kann man das machen.
00:29:09: Aber das wäre für mich kein kleiner Schritt.
00:29:11: Das wäre für mich schwieriger, als zum Beispiel meine Gmail-Adresse langsam adakt hat zu legen.
00:29:17: Weil die müsste ich eigentlich nur nach und nach mal überall rausschmeißen, wo ich die als Wiederherstellungsadresse drin habe und meine Posteo-Adresse benutzen oder halt ... Wir haben ja sogar eigen, wir haben ja eine eigene Domain, wir haben einen eigenen Server.
00:29:30: Wir können unseren eigenen E-Mail-Postfach betreiben.
00:29:33: Stimmt.
00:29:35: Oder davon abgesehen, so ein Dienst wie Posteo, der einen irgendwie ein Euro im Monat kostet, ist ja auch super.
00:29:42: Oder Protonmail oder wie sie nicht alle heißen.
00:29:44: Also irgendwas, was ein bisschen vertrauenswürdiger ist als Google.
00:29:48: Und dann hab ich ... letztens noch eine Folge von Holgi gehört, von Wind, wo er mit jemandem über Graphene OS gesprochen hat, ein Google-freies Android.
00:29:57: Das viel Wert auf Privatsphäre hinzulegen.
00:30:01: Der war ganz begeistert davon, oder?
00:30:02: Genau,
00:30:03: der war ganz begeistert davon.
00:30:04: Aber also ich weiß nicht, wie ich das anfangen soll, ehrlich gesagt.
00:30:10: Also ich müsste das parallel wahrscheinlich zu meinem Handy benutzen.
00:30:14: Erst mal.
00:30:15: Mhm.
00:30:17: Also ich habe auch schon, also ich habe neben meinem MacBook mittlerweile auch so ein Framework Laptop, den ich gelegentlich benutze für so Bastelprojekte, die ich mache und so.
00:30:26: Aber meine Sozialisierung und so weiter ist so sehr an diese amerikanischen Dienste.
00:30:35: Also mit diesen amerikanischen Diensten gewachsen, dass mein komplettes digitales Leben davon durchzogen ist.
00:30:40: Ja, nicht nur Deins.
00:30:42: Unser Allerjahr.
00:30:43: Also sagen wir mal, wenn die Scheiße wirklich den Ventilator trifft, wie wir Europäer sagen, und die konfrontieren, also die Konfrontation verschärft sich wirklich, also der übernimmt Grönland oder was auch immer.
00:31:00: Und wir müssen dann... da irgendwie Druck ausüben oder die schalten und sogar die Kanäle ab, dann bricht ja alles zusammen.
00:31:08: Also wenn alle amerikanischen Servicer auf einen Schlag uns nicht mehr zur Verfügung stehen würden, dann läuft ja hier digital kaum noch was leider.
00:31:18: Ja,
00:31:19: aber es ist ja trotzdem schon so auf persönlicher Ebene, was er strebenswert ist, sich also das nicht als selbstverständlich hinzunehmen.
00:31:27: Das ist auf jeden Fall schon mal gut.
00:31:29: Sondern darüber nachzudenken, was könnte ich denn selber machen oder wo könnte ich denn mal anfangen?
00:31:34: Das Problem ist aber auch, ich will aber auch nicht der nervige Typ sein, der allen sagt, hier musst du dir für mich noch drei Apps installieren.
00:31:42: Ah nee, nee, das benutze ich nicht.
00:31:45: Da gibt es eine Dingsvariante von uns.
00:31:48: Der will ich halt auch nicht, ich will den Scheiß benutzen und der soll funktionieren.
00:31:53: Und ich weiß, dass das auf ganz vielen Ebenen nicht gut ist an verschiedenen Dingen, aber ich habe mir trotzdem vorgenommen, halt genau das zu machen, diese kleinen Schritte hier und da mal was zu ändern, damit der Schmerz nicht so groß ist.
00:32:08: Also mir ist durchaus bewusst, dass es alles hoch problematisch ist, aber ich finde... Je nachdem, in was für einer Situation man ist oder wie es beruflich aussieht, wie man das beruflich nutzt, sagt es sich sehr leicht, du musst doch nur XY.
00:32:23: Aber ich würde das zum Beispiel niemandem vorschreiben, weil ich nicht oder niemandem raten oder auch nur irgendwie mit einem erhobenen Zeigefinger dastehen, weil ich nicht in der Situation der Leute bin und ich weiß, wie es denn bei denen aussieht.
00:32:37: Ich weiß, wie es bei mir aussieht und ich sehe, wo meine Schmerzpunkte sind, die ich um die ich mich kümmern kann.
00:32:46: Aber trotzdem so ein Beispiel zu geben, zu sagen, das kann funktionieren.
00:32:50: Versucht das erstmal mit Sachen, die euch leichter fallen und dann tastet man sich nach oben.
00:32:56: ist ja legitim ist ein guter ansatz eigentlich.
00:33:00: also ich hab mir nach dem vortrag tatsächlich vorgenommen mein mein framework laptop mehr zu benutzen für verschiedene dinge und.
00:33:09: Vielleicht auch mal irgendwie nach einem.
00:33:12: also gucken wie ich mit meinem smartphone gebrauch umgehe.
00:33:20: Naja
00:33:21: ist schon interessant wie wir da in so eine abhängigkeit reingelatscht sind und einfach alle tools die gut waren.
00:33:29: völlig kritiklos benutzt haben egal wo die server stehen so.
00:33:33: Ja und das hat halt auch so einen sozialen aspekt.
00:33:36: wenn du jetzt sagst so für dich zum beispiel ich benutze kein wort mehr.
00:33:42: Wenn du das jetzt für dich entscheidest ich benutze kein wort mehr.
00:33:46: Ist für dich also ich glaube der die schwierigkeit ist das kooperative arbeiten mit
00:33:53: anderen.
00:33:54: Soziotopis wo wird dokumenti nur der geschickt werden wird das sehr sehr schwierig.
00:34:00: Ja, genau.
00:34:03: Oder wenn du jetzt sagst, ich benutze keinen Zoom mehr.
00:34:07: Und dann den Leuten sagst du hier, ich hab hier Tool XY, dann müsst ihr euch das nur alle installieren.
00:34:14: Das ist halt auch realitätsfran.
00:34:16: Beziehungsweise bei der Pandemie waren da halt auch Alternativen, die wirklich nicht gut funktioniert haben.
00:34:21: Das war dann wie richtig Schmerz.
00:34:24: Und dann macht's halt auch, ist halt auch scheiß, wenn er dann nicht funktioniert.
00:34:30: Vielleicht nimmt man als, also vielleicht nehm ich für mich zumindest als Message mit, ich versuch mal mit was kleinem anzufangen, wie der E-Mail.
00:34:38: Und also für mich ist von den Dingen so abgesehen, also jetzt im Vergleich zu Smartphone und ähnlichem, wäre die E-Mail auf jeden Fall was, wo ich sage, so, das wird wahrscheinlich nicht von heute auf morgen gehen, aber das geht am ehesten.
00:34:53: Ja, ist ja eine Wahnsinns-Historie.
00:34:56: Also wie oft schaust du noch mal nach einer alten E-Mail?
00:34:59: Klar, die kannst du runterladen und dann irgendwo...
00:35:02: Du musst deine E-Mail ja nicht löschen, du kannst das Postfach ja weiter da lassen.
00:35:06: Nur wenn du Mails schreibst, benutzt doch eine andere Mail.
00:35:10: Weil die wenigsten Leute schreiben dir ja eine Mail, in dem sie deinen Namen eintippen, sondern ganz häufig sie ja irgendwie antworten, wenn irgendetwas noch gespeichert ist oder so.
00:35:20: Ja, ja, da so eine... So ein schleichener Übergang ist sicherlich möglich.
00:35:27: Ja, auf jeden Fall ein sehr sehenswerter Talk und die Folge mit Holgi hier zu GraphinOS ist auch sehr höhrenswert.
00:35:34: Aber als ihr die Folge mit GraphinOS gehört habt, da sind schon wieder, also finde ich super, aber da sind schon wieder zwei, drei Punkte bei, wo ich schon wieder an dem Punkt bin, wo ich sagen muss, so geht nicht für einen Beruf, weil ich habe auf meinem Handy habe ich, ich glaube, fünf verschiedene Banking-Apps.
00:35:52: Für verschiedene Konten, für die Mincorrect, für mich persönlich, für die untenrum, also eine kleine andere UG und so weiter.
00:36:02: Und die, ich weiß nicht, wie das mit, ich glaube, Banking-Apps waren unter anderem ein Problem.
00:36:08: Ja, aber echt?
00:36:09: Warum?
00:36:11: Weil die irgendwie irgendwelche Zertifikate, Sicherheit, keine Ahnung.
00:36:16: Ich glaube, Banking-Apps waren, waren nicht so, also muss man gucken, ob die laufen.
00:36:22: Oh, okay.
00:36:25: Ja, also Schmerz hast du ja immer.
00:36:28: Irgendwo.
00:36:30: Die Frage ist, wie viel.
00:36:33: Ja, ja.
00:36:36: Und also mit dem Handy könnte ich mir das zum Beispiel vorstellen, dass mal parallel, also irgendwann, wenn mal ein neues Smartphone ansteht, das vielleicht mal parallel zu nutzen und mal gucken, was geht und was geht nicht, wenn ich jetzt sagen mal Sachen mit den Geschäftskonten hab oder Datef.
00:36:53: Also irgendwelche zwei Faktor QR-Code, irgendwas Schlüssel gucken, ob das geht, aber das andere als Backup noch zur Hand zu haben.
00:37:07: Ja, ist schon interessant.
00:37:08: Also wie auch die neue Weltordnung dazu führt, dass man noch mal wieder verstärkt darüber sich Gedanken macht, oder?
00:37:16: Ja, faszinierend.
00:37:17: Also ich habe das auch ganz lange so, ja komm geht halt nicht anders oder... Wenn man ganz ehrlich ist, es ist ganz viel Faulheit, weil es ist halt, es ist halt ne An, also es, ich will jetzt nicht sagen, es ist anstrengend, aber man muss Energie da reinstecken, um sich darum zu kümmern.
00:37:36: Naja.
00:37:38: Ja, also wie du sagst, du hast irgendwie zwanzig Kumpels und die sagen ja alle benutzt diese, oder die benutzen schon, also... Damals war ja der de facto Standard WhatsApp.
00:37:49: alle benutzen WhatsApp alle Familiengruppen alle Schulgruppen alle Freunde haben WhatsApp das.
00:37:56: Benutzt ihr dann das ja auch?
00:37:57: also du willst ja dabei sein.
00:37:59: so
00:37:59: ich habe.
00:37:59: ich habe Leute die mir beruflich hauptsächlich über WhatsApp schreiben.
00:38:07: Ja weil das halt deren.
00:38:10: Kommunikationsweg ist, mit dem sie mit allen irgendwie schreiben, so kurze Nachrichten.
00:38:14: Klar schreiben mir die Leute auch Mails und so, aber es gibt Leute, die irgendwie mehr zum Teil über WhatsApp schreiben.
00:38:23: Na gut.
00:38:27: Okay, gehen wir in die Wissenschaft?
00:38:30: Ja, können wir machen.
00:38:32: Mein erstes Thema, da geht es in die Physik diesmal.
00:38:36: Boht sich auch an, weil es ein Thema war, was
00:38:39: wir ja auch
00:38:40: so ein bisschen auf dem Schirm haben und dazu ein bisschen was sagen können.
00:38:44: Ich habe es genannt Mesa aus schwarzen Diamanten.
00:38:49: Es geht auch genau exakt darum.
00:38:50: Also es wird ein Mesa gebaut, ein Mesa aus Diamanten.
00:38:55: Und das alleine wäre, glaube ich, jetzt keine Erwähnung hier wert gewesen, weil Mesa aus Diamanten zu bauen.
00:39:02: Ich glaube, da haben wir sogar schon mal angerissen zumindest.
00:39:06: Erklär ich gleich auch, was dahinter steckt, ist gar nicht so neu oder ist überhaupt nicht neu.
00:39:12: Aber Sie haben das hier gemacht in diesem Paper und haben dann etwas beobachtet, was völlig unerwartet war, was keiner erwartet hat und was möglicherweise auch zu neuen Anwendungen führt.
00:39:22: Und das macht es dann wiederum doch sehr interessant, dieses Paper.
00:39:28: Das Paper heißt...
00:39:30: Vielleicht müssen wir am Anfang erst mal ganz kurz noch mal erklären, was ein Maser überhaupt
00:39:33: ist.
00:39:33: Auf jeden Fall, ja.
00:39:35: Das mache ich.
00:39:36: Und zwar ein Beispiel eines Lasers.
00:39:38: Erst mal.
00:39:38: Wir sprechen ganz kurz über ein Laser, um dann zu sagen, was der Unterschied zu einem Maser ist.
00:39:43: Denn ich habe hier keinen Sprachfehler.
00:39:45: Es gibt so wirklich beides.
00:39:47: Laser und Maser.
00:39:49: Paper heißt über itself induced super radiant masing veröffentlicht in nature physics am zweiten Januar.
00:39:59: Genau, fangen wir mit einem Laser an.
00:40:01: Das ist eine besondere Lichtquelle, die sehr geordnete Licht erzeugt.
00:40:04: Was heißt jetzt hier geordnet?
00:40:07: Alle Lichtwellen bei so einem Laser haben die gleiche Farbe, also die gleiche Frequenz.
00:40:13: Das reicht aber noch nicht, sondern die schwingen auch noch gleich im Takt.
00:40:16: Also wir haben ja so Lichtwellen und die... dürfen nicht nur oder müssen nicht nur die gleiche Frequenz haben, sondern die müssen auch noch im Gleichtakt schwingen.
00:40:25: Also alle gleichzeitig Berg und Tal und Nulldurchgang sozusagen.
00:40:31: Und sie laufen auch alle gleich, also die Lichtwellen laufen alle noch in die gleiche Richtung.
00:40:35: Und das nennen wir Physiker ihnen dann Coherentes Licht und das macht es so besonders.
00:40:42: Ich hab das in einem Vortrag mal erklärt, mit normales Licht ist so wie die Love Parade oder sonst Christopher Street Day bunt und geht in alle Richtungen und Laser ist wie so eine Militärparade.
00:40:53: Alle
00:40:53: im Gleichschritt, alle in die gleiche Richtung.
00:40:56: Oh Gott, wir sind doch Zivildienstleistende bzw.
00:40:58: du total verweigert.
00:41:00: Nein, nein, ich bin befreit.
00:41:04: Vielleicht muss ich irgendwann auch noch mal zum Bund, wenn die jetzt mit der Wehrpflicht dahin
00:41:07: fahren.
00:41:08: Ja, Reservist auf jeden Fall.
00:41:10: Der Christian auch noch mal.
00:41:12: Spätestens, wenn der Russe vor Berlin steht, dann haben wir auch eine Phinalena für beide.
00:41:19: Wie ist das dann Volkssturm, war das dann am Ende?
00:41:22: Ja, das war die
00:41:24: Zeit.
00:41:25: Sehr schöner Vergleich, genau, Love Parade zu einer Armee, das gefällt mir gut.
00:41:30: Wie kannst du dazu kommen?
00:41:32: Der Schlüssel ist dahinter die stimulierte Emission, die steckt ja sogar auch schon im Namen des Lasers, ist ja nur eine Abkürzung, steckt diese stimulierte Emission bereits drin.
00:41:44: Die ist das Entscheidende, du hast angeregte Atome.
00:41:49: Oder nehmen wir erstmal ein angeregtes Atom im Laser Medium und wenn dieses angeregte Atom dann von einem passenden Foto dazu gebracht wird ein zweites Foto zu imitieren, weil das Atom angeregt ist und eben Energie gespeichert hat und diese Energie in einem zweiten Foto freigeben kann.
00:42:10: Dann ist dieses zweite Foto quasi identisch mit dem ersten anregenden Photon.
00:42:15: Also hat die gleiche Farbe, gleiche Phase und die gleiche Richtung.
00:42:20: Und so funktioniert halt mit der stimulierten Emission.
00:42:23: Das machst du jetzt im Laser nicht einmal, sondern das machst du halt ganz oft.
00:42:28: Du hast ganz viele angeregte Atome.
00:42:31: Du hast eben dieses gerade von mir schon erwähnte Laser Medium und da sind die Atome angeregt, wir sprechen dann von Besetzungs-Inversion, also die sind alle auf angeregtem Niveau oder viele.
00:42:44: Und dann hast du dieses Laser-Medium innerhalb eines Resonators begrenzt von Spiegeln und da fliegt dann das Licht hin und her und das wird ständig neues Licht freigesetzt, identisches Licht freigesetzt.
00:42:56: Und dann hast du halt diesen Laser-Strahl, den du an einer Stelle aus koppelst und dann hast du dieses sehr spezielle Licht, wenn du so willst.
00:43:03: So.
00:43:04: Das ist der Laser und der Maser funktioniert genau nach dem gleichen Prinzip, nur nicht mit Licht, sondern mit Mikrowellen Teilchen, Paketen, also Energiepaketen, die im Mikrowellenbereich sind.
00:43:17: Es wird also kein sichtbares Foto abgegeben, sondern Mikrowellen.
00:43:23: Ja, und jetzt können wir sagen, okay, ein Laser kann man sich noch vorstellen, wofür man ihn braucht, wofür braucht man Maser, aber Maser sind jetzt im Alltag, brauchen wir die nicht so häufig.
00:43:32: Aber in der Forschung brauchst du den wohl viel.
00:43:34: Radioastronomie oder präzise Messgeräte.
00:43:37: Da werden Mesa häufig vorwandt.
00:43:42: Und das ist ja auch älter als der Laser.
00:43:44: Oh ja, das stimmt.
00:43:45: Das haben wir auch mal rausgefunden.
00:43:47: Der Mesa ist schon wirklich sehr alt.
00:43:49: Weißt du noch von wann der ist?
00:43:52: Ich glaube, so weit liegen die nicht auseinander.
00:43:55: Ich glaube, der war sechziger oder so.
00:44:00: Kannst du nochmal eben nachgucken, während ich hier weiterspreche?
00:44:06: Weil man sich natürlich jetzt fragen kann, was hat der Mesa mit einem Diamanten zu tun?
00:44:15: Genau, der Diamant hat an sich ja schon außergewöhnliche Materialeinschaften, da haben wir immer ganz viel schon von ihm gesprochen.
00:44:24: Aber du kannst auch Mesa bauen, also du kannst angeregte Zustände im Diamant haben, die dann eben... ... in diesem Mikrowellenbereich Strahlung abgeben.
00:44:34: Und was das dann für ... ... für Elemente sind, die diese Energie speichern, ... ... dann komme ich gleich nochmal drauf.
00:44:41: Du hast wahrscheinlich jetzt recherchiert, ne?
00:44:43: Genau, ich habe ganz kurz mal ... ... in den Wikipedia-Artikel vom MESA geguckt ... ... für Historien und das ist halt immer ganz gut.
00:44:49: Drinfünfzig haben die einen Ammoniak-MESA gebaut ... ... und der erste ... ... also dann verschiedene Arten von MESA, ... ... neunzigzig ein Wasserstoff-MESA ... ... und ich glaube der erste Laser, ... Wie gab's da auch irgendwann in den Ende der Fünfziger?
00:45:04: Also die sind schon sehr nah beieinander.
00:45:09: Ist aber auch nicht erstaunlich, weil im Prinzip das Prinzip, was dahintersteckt, sehr ähnlich ist.
00:45:15: Du emitierst halt einfach nur Strahlung in einer anderen Wellenlänge, würde ich jetzt sagen.
00:45:19: Du musst halt ein anderes Material finden, was da gleiche kann.
00:45:22: Also nur nicht in dem Fall jetzt mit Mikrowellen, sondern mit sichtbarem Licht und dann hast du den Laser.
00:45:30: Genau.
00:45:31: Der erste Rubinlaser war tatsächlich in neunzehntundsechzig.
00:45:35: Ah, okay.
00:45:36: Also weniger als zehn Jahre, wenn ich das jetzt richtig...
00:45:39: Ja, ja, genau.
00:45:39: Also, man könnte sagen, beides wurde in den Fünfzigern entwickelt.
00:45:46: Warum ist der Maser aus dem Diamant jetzt so besonders interessant?
00:45:53: Der Diamant als Material hat sowieso ganz viele Materialeinschaften, die wir faszinieren finden.
00:45:58: Da haben wir ja schon viel darüber gesprochen.
00:46:00: Aber der hat noch einen... Eine Eigenschaft, die ihn hier für dieser Anwendung der, der Emission von Strahlung besonders interessant macht, nämlich die Superradianz.
00:46:13: Was
00:46:14: ist das?
00:46:14: Die Superradianz ist, wenn sehr viele angeregte Atome oder Defektzentren, da kommen wir jetzt gleich im Kristall, nicht unabhängig voneinander, Strahlung abgeben, sondern kollektiv, also gleichzeitig und Phasensynchron.
00:46:33: Das heißt, die Energie, die gespeichert ist, die wird auf einen Schlag von allen Atomen abgegeben.
00:46:41: Und da kann man sich natürlich vorstellen, das klingt schon so, als würde es sehr, sehr hell werden und sehr intensiv werden.
00:46:48: Und das ist auch so.
00:46:50: Und zwar noch aus einem zweiten Grund, die Lichtwellen oder Strahlungswellen, die abgegeben werden.
00:46:57: Das könnte passieren, dass ich jetzt häufiger Lichtwellen sage, aber das gleiche gilt dann natürlich für Mikrowellen, die streng genommen keine Lichtwellen sind, aber natürlich auch elektromagnetische Wellen.
00:47:06: Also ich werde das hier so ein bisschen synonym benutzen, glaube ich.
00:47:12: Die einzelnen Lichtwellen, die addieren sich nicht einfach nur auf, sondern die überlagern sich konstruktiv.
00:47:18: Während bei einer normalen spontanen Emission, die Intensitäten sich nur addieren, also je mehr Leuchtquellen du hast, desto linear hast du auch mehr Licht.
00:47:31: addiert sich bei der Superradianz zunächst die Feldamplitude.
00:47:36: Die Feldamplitude ist ein Maß dafür, wie stark ein elektromagnetisches Feld schwingt.
00:47:41: So eine elektromagnetische Welle, die besteht ja aus einem elektrischen Feld und einem magnetischen Feld.
00:47:45: Und das Entscheidende bei dieser Superradianz ist, die Intensität wächst quadratisch mit der Anzahl der beteiligten Emittenten.
00:47:55: Die Ursache liegt daran, dass die Feldamplitude eben größer wird, sich addiert bei dieser Superradianz.
00:48:06: Das heißt, mit jedem einzelnen Strahler, mit jedem Defekt, den du in dem Material hast, wächst quadratisch die Intensität.
00:48:17: Und da kann man sich vorstellen, das wird sehr schnell sehr hell im Vergleich zu der normalen Emission von Licht oder Wellen.
00:48:27: Genau.
00:48:28: weil sich dann so in Nanosekunden die gesamte geschweicherte Energie entleht in so einem System, in einem sehr, sehr hellen Lichtpuls.
00:48:39: Genau.
00:48:41: Damit das klappt, müssen sich die Emittenten, also die Defekte in dem Kristall, Sehen.
00:48:47: in Anführungsstrichen, Also wir sagen, die müssen phasenkurent gekoppelt sein.
00:48:54: Anders formuliert, die müssen in einem Volumen sein, dass klein gegenüber der Wellenlänge ist.
00:49:00: Und das ist bei Mikrowellen, bei Masern relativ einfach, weil die Wellenlänge relativ lang ist.
00:49:05: Da sprechen wir von Millimetern oder Zentimetern.
00:49:08: Das heißt, dieses Emissionsvolumen, wo Strahlung abgegeben wird, das kann schnell einige Millimeter groß sein oder sogar mehrere Zentimeter groß sein.
00:49:17: und ist trotzdem noch klein oder vergleichbar.
00:49:19: zur Wellenlänge und deswegen ist im Prinzip der ganze Kristall beteiligt, wenn es darum geht, Strahlung abzugeben.
00:49:27: So, das heißt, so ein Kristall, so ein Diamantkristall ist schon super geeignet.
00:49:31: Jetzt brauchen wir nur angerichtet Zustände im Diamant.
00:49:36: Und da haben sie etwas benutzt, was wir beide auch sehr, sehr gut kennen im Diamant.
00:49:41: Das sind ja auch Dinge, die du in deiner Promotion bearbeitet hast, nämlich
00:49:45: ja
00:49:45: NV-Zentren.
00:49:48: Also Stickstoff, Fehlstellenzentren, also die Kombination, also der normalen Diamant-Kristall besteht ja aus Kohlenstoffatom, die regelmäßig angeordnet sind und dann gibt es NV-Zentren, Defektzentren, da fehlt, also an einer Stelle fehlt ein Kohlenstoff, da sitzt ein Stickstoffatom und direkt in direkter Nachbarschaft fehlt ein Kohlenstoffatom komplett.
00:50:11: Und dann hat man dieses NV Nitrogen Vacancy Zentrum.
00:50:15: Und das ist ein sehr, sehr klassisches und typisches Defektsentrum im Diamant.
00:50:24: Wie hast du immer noch gesagt, Defektsentrum sagst du nicht so gerne, ne?
00:50:28: Nee, der, unser Professor hat immer gesagt, man soll nicht von Defekten reden.
00:50:31: Das ist negativ asziiert.
00:50:32: Das sind den Fehlstellen auch nicht gesagt, wir waren noch mal... ...Fabzentren
00:50:36: wahrscheinlich.
00:50:37: Ja, irgendwie genau, irgendwie so in die Richtung ging das.
00:50:40: Aber meint das gleiche eigentlich?
00:50:42: Ja, meint das gleiche.
00:50:44: Also ein pumpbares oder initiierbares Zwei-Niveau-Quantensystem.
00:50:49: Ja,
00:50:49: das ist gut gesagt.
00:50:50: Ja, genau.
00:50:53: Und mein Defektszentrum ist natürlich insofern richtig, dass es tatsächlich ein Unterschied zu einem perfekten Kristall ist.
00:51:01: Der perfekte Diamant wären halt überall, sind Kohlenstoffe, wo sie hingehören und da fehlen halt welche oder sind sogar ausgetauscht.
00:51:09: Von daher kann man da natürlich von Defekten sprechen, aber ja, also klingt ein bisschen negativ, das stimmt schon.
00:51:16: Warum ist jetzt gerade der NV-Zentrum so interessant?
00:51:21: Du hast gerade schon einen Grund genannt, es ist ein Zwei-Niveau-System, also dieses NV-Zentrum hat einen Spin und der kann entweder nach unten oder oben zeigen, wie bei so einem Quanten-Bit.
00:51:38: Also du kannst den unterschiedlich ausrichten, beschreiben, beladen kann man auch sagen.
00:51:46: Denn wenn man jetzt so ein NV-Zentrum einem Magnetfeld aussetzt und Mikrowellen aussetzt, dann regt das diese Fehlstelle an und man kann Energie in dieses System bringen und erstmal speichern.
00:52:00: Und wenn du dann diese Superradianz erzeugst, also die NV-Zentren dazu bringst, dass sie gleichzeitig ihre gespeicherte energie wieder abgeben dann kommt ein mikrowellen puls raus.
00:52:15: also das machst du dann auch.
00:52:16: also du du gibst erstmal belädst du diese ganzen nv zentrum im kristall du gibst mikrowellen puls drauf dann sind die alle angericht spin ab sagen wir mal und die kannst du dann wieder abgeben lassen diese energie kollektiv als super radians und dann kommt halt dieser mikrowellen puls raus.
00:52:36: Das ist jetzt etwas, was schon relativ lange bekannt ist, dass man mit Diamanten machen kann.
00:52:40: Also das ist ein absolut alter Hut.
00:52:43: Aber es gab jetzt ein Team, was hier dieses Paper geschrieben hat, die haben Experimente gemacht mit Diamanten und haben genau diese Superradiance erzeugt und haben dann etwas beobachtet, was sie nicht erwartet haben.
00:52:57: Denn normalerweise würdest du erwarten, dass es einen großen Superradiance Puls gibt.
00:53:03: Also einige Millisekunden, bzw.
00:53:08: dieser Puls ist kürzer, der gibt.
00:53:10: mit einem großen Puls, gibt er diese ganze Energie, die gespeichert ist, ab.
00:53:14: Und dann ist ja diese Energie, die gespeichert war,
00:53:19: entladen
00:53:19: und dann passiert nichts mehr.
00:53:22: Dann ist einmal dieser Maser-Puls, dieser Mikrowellenpuls raus.
00:53:26: Und dann müsstest du erst mal wieder diese Zentren beladen mit einem weiteren Puls oder anders Energie einkoppeln.
00:53:32: Und dann könntest du noch mal so ein Puls rauslassen.
00:53:35: Das Entscheidende und Spannende hier ist, Sie haben was anderes beobachtet.
00:53:38: Sie haben gesehen, dass als erstes so ein fetter Superradians Puls an Mikrowellen daraus kam.
00:53:44: Und dann haben Sie gesehen, wenige Millisekunden danach gab der Diamant eine Reihe weiterer Strahlenpulse aus.
00:53:54: Wenn ihr den Paper anguckt, sieht das so ein bisschen aus wie so ein Echo.
00:53:57: Also als Allererstes kommt so ein fetter Puls und dann kommt in regelmäßigen Abständen Korrent und wie gesagt regelmäßig weitere Echoes, Signale daraus, die zunehmend schwächer werden.
00:54:13: Und da waren die ziemlich überrascht, weil sie gesagt haben, wo kommt dieses Echo her?
00:54:17: Also die sind ja nicht mehr angeregt.
00:54:19: Wo können die herkommen?
00:54:23: Und die Erklärungen, die hatten sie natürlich schnell, denn ich habe gerade gesagt, diese NV-Zentren, die haben im Prinzip eine Anregung, nämlich Spin Up oder Spin Down.
00:54:36: Das ist allerdings ein bisschen vereinfacht, denn in Wirklichkeit sind diese NV-Zentren ja in einem Diamantgitter drin und die können unterschiedlich im Kristallgitter angeordnet sein, also in unterschiedlichen Richtungen ausgerichtet sein, zum Beispiel.
00:54:52: Und damit haben die leicht unterschiedliche Energien.
00:54:57: Und das führt dazu, dass bei diesem ersten Superrealianz PULS nur erstmal Defektstellen mit einer genau passenden Energie, also mit der gleichen Ausrichtung, entladen werden.
00:55:11: Und danach gibt es auch keine Spins mehr, die genau diesen Energiewert mehr haben und deswegen dürfte eigentlich auch keine Strahlung mehr abgegeben werden.
00:55:18: Aber... Im Experiment haben sie gesehen, dass das doch der Fall ist, weil in der Nachbarschaft dann noch NV-Zentren sind, die eine leicht andere Energie haben.
00:55:31: Und jetzt haben sie etwas beobachtet, nämlich dass diese Spin-Zentren, diese NV-Zentren dann miteinander kommunizieren im Diamant-Guitar.
00:55:38: und die leicht unterschiedlich orientierten NV-Zentren mit einer leicht unterschiedlichen Energie dann doch gekoppelt sind, mit denen die gerade entladen worden sind und Energie übertragen und so die strahlenden NV-Zentren erstmal wieder aufladen, Energie übertragen, aufladen und nach einer gewissen Zeit erreichen die wieder so ein Schwellenwert und können dann nochmal wieder ein Puls abgeben und nach einer gewissen Zeit wieder ein Puls.
00:56:07: Und das war wohl ziemlich neu, also dass diese NV-Zentren so gekoppelt sind über Phononen, also Guitarschwingungen beispielsweise oder durch sogenannte Spin-Bader von benachtbarten Spins, die in dem Gitter sind.
00:56:23: Genau, und da haben Sie zum ersten Mal diese Echoes oder diesen Gleichtakt von Pulsen erzeugt und gesehen, den Sie in Diamanten erzeugen können.
00:56:35: Interessant.
00:56:36: Ich bin immer wieder fasziniert davon, wie viel, also wie viel noch schlummert quasi in diesem, in Anführungszeichen, einfachen Materialdiamant.
00:56:46: Ja, das geht mir auch so, ja, dass ich das auch immer wieder, wir haben ja quasi, der war wahrscheinlich sogar ein bisschen vorder in der Zeit, mit unserem Professor, mit unserem gemeinsamen... Da haben wir am Anfang überhaupt uns nur angeguckt, können wir überhaupt diamantenkünstlich herstellen?
00:57:06: und wir haben uns die mechanischen Eigenschaften angeguckt, weil das war natürlich das, was die Leute als Allererstes gesehen haben, dass sie gesagt haben, der Zeug ist hart, da können wir Werkzeuge und so machen.
00:57:15: Und ich dachte dann schon irgendwie so ein bisschen, das war es dann irgendwie.
00:57:20: Also jetzt haben wir das erforscht und damit sind wir jetzt durch.
00:57:24: Und dann kam irgendwie so die Renaissance, dass das dann auch als Halbleitermaterial, Hochtemperatur Halbleitermaterial entdeckt worden ist.
00:57:31: Und dann die eigentliche Renaissance ist ja jetzt wirklich auch so, dass es möglicherweise für Quantencomputing interessant sein kann, eben genau aus dem Grund, den wir jetzt gerade besprochen haben, dass wir diese NV-Zentren haben, wo wir die Spins manipulieren können und eben als Q-Bits, als Quantenbits benutzen können.
00:57:51: Und das ist für mich auch, muss ich sagen, das Faszinierendste daran, dass dieses Material nie uninteressant wird oder ausgeforscht ist oder so, sondern irgendwie immer weitergeht und man da immer neue, neue Eigenschaften drin findet.
00:58:06: Und da vielleicht noch als, als letzter Kommentar.
00:58:10: Jetzt können wir ja sagen, okay, aber super, die Ernst so.
00:58:13: und dann diese Echo-Pulse so was, was will ich damit machen?
00:58:16: Das ist natürlich eine gute Frage, wird sich dann auch noch zeigen, ob das wirklich angewandt wird.
00:58:21: Aber man kann sich vorstellen, dass das schon praktisch genutzt wird.
00:58:25: Zum Beispiel als Taktgeber oder als Sensor.
00:58:29: Denn man kann sich vorstellen, wenn diese Takte, diese Pulse... Sowohl von der Intensität als auch von den Abständen davon abhängen, wo die Energieniveaus in dem Diamant liegen, dann kannst du diese Energieniveaus natürlich manipulieren, sagen wir beispielsweise durch Magnetfelder.
00:58:48: Und dann könntest du über diese Pulse, über diese Maser-Pulse, könntest du dann zum Beispiel sehr sensitiv Magnetfelder detektieren und vermessen.
00:58:59: Von daher liegen kommt man da möglicherweise relativ schnell zu zur Anwendung.
00:59:06: Auch wenn es hier natürlich erstmal eine völlige Grundlage ist.
00:59:10: Also wie immer, ne?
00:59:13: Ja, ich war auch fasziniert und natürlich wieder fasziniert.
00:59:15: Die Diamanten, die die da benutzt haben, die sind pechschwarz.
00:59:18: Also das ist so das, was wir weggeschmissen haben.
00:59:23: Die Karboneros.
00:59:25: Ach, echter, da hießen die so.
00:59:26: Ich kann es sein.
00:59:28: Ich meine, das waren... Also die, die schon spd reihypiatisiert sind.
00:59:34: Aber halt keine also keine fernordnung.
00:59:38: Also nee,
00:59:40: das sind schon noch Diamanten.
00:59:41: Aber die die Dichte an den V-Zentren ist so groß, dass die einfach schwarz geworden sind, weil da kein Licht mehr durchkommt.
00:59:47: Aber für deren Anwendung, für die Mesa wohl ganz ganz okay.
00:59:56: Gut, machen wir weiter.
00:59:59: Bitte.
01:00:00: Oh, wir haben noch einen kleinen Science Snack.
01:00:03: Der ist auch, der ist gut.
01:00:07: Hat mir, glaube ich, deine Frau sogar vorzugeworfen, wenn ich mich recht erinnert habe.
01:00:11: Es geht um eine Forschung aus Cambridge.
01:00:15: Und es geht um Essen.
01:00:18: Um Essen die Stadt oder um Essen das Essen?
01:00:20: Nein,
01:00:21: das Essen, also etwas Essen.
01:00:22: Es geht um den Bäckerei Riesen Gracks.
01:00:26: Der ist, glaube ich, der kommt aus Großbritannien.
01:00:29: Also so eine Kette mit über zwei tausend Filialen und die machen so ganz klassische snacks wie die sausage roll also würstchen in ... in Backware, sag ich jetzt
01:00:39: mal.
01:00:40: Ja, die, die man auch bei jedem Backwerk und so bekommt.
01:00:45: Genau, ja, den Vergleich wollte ich jetzt gerade machen.
01:00:47: Also ich kenne Gregs jetzt aus persönlicher Erfahrung auch nicht, aber ich denke, das ist so was wie Backwerk und so, die dann
01:00:52: verschiedene Produkte haben.
01:00:53: Genau, und in jedem Aldi oder Lidl oder so halt.
01:00:56: Die klassische Hähnchenwurst in Blätterteig.
01:01:00: Wo man immer selber ein bisschen schießt hat, was da wohl wirklich drin ist, oder?
01:01:04: Ja.
01:01:05: Ja, da muss man sich gut überlegen, um man das essen möchte oder nicht.
01:01:09: Und hier, diese Studie ist wirklich spannend, weil sie haben mal gezeigt, wie kleine Veränderungen bei Produktkennzeichnungen die Konsumentenentscheidung beeinflussen können.
01:01:26: Denn...
01:01:27: Gregs hat dieses Sausage-Roll, aber sie haben natürlich in den letzten Jahren auch pflanzliche Alternativen eingeführt, nämlich beispielsweise die vegan Sausage-Roll, also eine Sausage-Roll, die auf pflanzlicher Basis hergestellt wurde.
01:01:41: Ja.
01:01:43: Und jetzt haben die Autorinnen dieser Studie hier die Kombinierungs von der University of Cambridge und vom Better Protein-Institut.
01:01:53: Keine Ahnung, warum man sich so nennt, aber egal.
01:01:56: Die haben sich mal angeschaut, wie Kennzeichnungs- und Labeling-Strategien beeinflussen, ob Menschen die Fleisch-Variante oder die pflanzliche Option wählen.
01:02:10: Und wir wissen natürlich alle, was traditionell so gemacht wurde.
01:02:14: Also, wie hat man solche veganen Sachen gelabelt?
01:02:19: oder wie hat man so Fleischalternativen gelabelt?
01:02:23: Mit so einem Wiegensymbol, oder?
01:02:25: Genau.
01:02:25: Also, Wiegen schreibst du natürlich dran, aber wenn ihr jetzt noch so ein bisschen nudgen wolltest und sagen wolltest, warum sollten die Kunden gesündere Alternativen nehmen oder... Das ist auch das andere ganz gute Argument für die umweltbessere Alternative nehmen.
01:02:45: Ja, ja.
01:02:45: Kannst du also sowas drauf schreiben wie den ökologischen Fußabdruck, also so ein Carbon-Labeling?
01:02:50: Schreibst du also drauf... die vegane Variante produziert so und so viel weniger CO² beispielsweise.
01:03:02: Dazu gibt es natürlich Forschung, ob das so clever ist, da dran zu schreiben und wir wundern uns, die Forschung ergibt, dass so ein Karbenlabeling, so ein Umweltlabeling eigentlich nur mäßigen Erfolg zeigt.
01:03:16: Also die Kunden sind nicht besonders... beeindruckt davon und ändert vor allem ihre Kaufentscheidungen nicht vom Fleisch hin zu der veganen Alternative.
01:03:29: Das kann ich mir sehr gut vorstellen.
01:03:33: Also ich glaube, das liegt daran, dass man weniger Gefühl dafür hat.
01:03:37: Also wenn mir jetzt irgendjemand sagt, das hat ein Kilo CO-Zwei gemacht und das andere fünf oder so.
01:03:43: Wenn du an das vegane oder an irgendwas dran schreibst, ein Kilo weniger CO-Zwei, hast du ja gar kein Gefühl dafür, ist das viel oder wenig.
01:03:50: Na und besser.
01:03:52: also wenn da irgendwie so was dran steht wie umweltfreundlicher oder so ist das eine sehr finde ich eine sehr diffuse zuschreibung.
01:04:01: und bei vegan und nicht vegan oder vegetarisch nicht vegetarisch hast du halt direkt das weiß nicht dass das weinende lamb vor Augen von dem hinten ein Stück abgeschnitten wird.
01:04:13: Ja sehr schön das ist
01:04:14: das ist das ist halt.
01:04:15: also das ist ich will jetzt nicht sagen das ist.
01:04:20: deutlicher er wobei du also doch das ist irgendwie da ist man näher dran.
01:04:24: also ich glaube da kann man mehr relating.
01:04:25: wenn man sieht so okay das verursacht leid das nicht und wenn er einfach nur dran steht das besser für die umwelt ist das so.
01:04:31: ja schön wenn ich zu fuß geht es auch besser für die umwelt als wenn ich die bahn nehme oder so.
01:04:37: Ja gute überlegung die forschenden hier haben.
01:04:44: einen noch anderen Ansatz gewählt und ich den finde ich sehr clever und da hätte man eigentlich auch mal drauf kommen können.
01:04:51: Die haben nämlich vorher mal was gemacht, bevor sie überhaupt ein Label dran geklebt haben.
01:04:55: Die haben nämlich mal eine Befragung gemacht von Konsumentinnen und gefragt, was sind eigentlich eure Prioritäten beim Kauf?
01:05:06: Was ist euch wichtig, sag ich jetzt mal.
01:05:09: Und dann haben sie befragt und diese Menschen gefragt,
01:05:18: was
01:05:19: sind so eure Wahrnehmungen, beispielsweise bei pflanzlichen Mahlzeiten, wie ist eure Einschätzung davon?
01:05:26: Und sie haben auch rausgefunden, dass die Menschen vor allem eine Sorge haben, wenn es um Fleischalternativen geht.
01:05:37: Und zwar die Sorge, dass die Alternativen Produkte, also die veganen Produkte, nicht genug Protein enthalten.
01:05:47: Das ist
01:05:48: die größte Sorge für Menschen
01:05:50: ist,
01:05:51: kriege ich mein Protein rein.
01:05:56: War das Forschungsstudio, haben die zu Recht die Umfrage neben einem Fitnessstudio gemacht?
01:06:00: Ich glaube tatsächlich, dass das bewusst sein, dass wir nicht genug Protein essen, glaube ich, immer.
01:06:07: Also das wird, verbreitet sich mehr als nur in Fitnessstudios.
01:06:12: Ich meine, die Leute, die Eisen gestemmt haben, haben glaube ich schon immer ein bisschen mehr Protein genommen und Wert darauf gelegt, dass sie Proteinreich essen.
01:06:20: Aber ich glaube, proteinreiche Ernährung... ist ja glaube ich im Moment auch recht... Populär, sag ich jetzt mal.
01:06:27: Ja,
01:06:27: klar, krass.
01:06:27: Überall die Hyprotein-Gemüse und irgendwas.
01:06:30: Aber ich hätte gedacht, dass Leute, die sich ein bisschen mit ihrer Ernährung auseinandersetzen, eigentlich wissen müssten, dass es viel, viel mehr oder reichlich vegetarische Proteinquellen gibt, wenn man nicht unbedingt Fleisch essen muss dafür.
01:06:42: Das
01:06:42: ist ein guter Kommentar, genau.
01:06:45: Und das haben die Forscher natürlich auch genau so benannt und gesagt, also deswegen nennen sie es in ihrem Paper auch die Insufficiency Illusion.
01:06:54: Also die die Illusion, dass in veganen Produkten zu wenig Protein drin ist.
01:07:02: Und weil sie das entdeckt haben, dass das möglicherweise ein Hindernungsgrund ist, warum Leute das kaufen, haben sie sich dann gesagt, okay, dann lass uns das doch gleich als Kennzeichnungskonzept entwickeln.
01:07:12: Wir schreiben einfach ein Proteinlabel.
01:07:15: auf die Produkte anstatt eines Umwelt- oder Klimasiegels.
01:07:19: Wir lassen das gleich weg mit dem CO², sondern beschreiben einfach drauf, die vegane Alternative ist die proteinreiche Alternative.
01:07:31: Genau, sie haben halt dran geschrieben, weil sie jetzt nicht die Fleischvariante mit dem Hühnerwurst-Dingender waren.
01:07:39: Ich weiß jetzt nicht, wie viele Gramm da drin waren, aber daneben haben sie angeschrieben.
01:07:43: Und das ist die vegane Alternative, die hat anstatt acht, zwölf Gramm oder keine Ahnung, pro, weiß ich nicht.
01:07:49: Aber jedenfalls, da stand sehr konkret drauf, wie viel mehr Protein das ist.
01:07:53: Und das war auch nicht hinterm Komma, sondern das waren erhebliche Prozentzahlen mehr an Protein.
01:08:02: Das haben sie natürlich ausprobiert, in zwei kontrollierten Wahlexpomenten mit insgesamt drei tausend Probandinnen.
01:08:09: haben sie sich das Protein-Nudging dann mal angeguckt und sie konnten feststellen, dass sie mit diesem Protein-Nudging, also dieses Protein-Label, konnten sie den Umsatz der pflanzlichen Optionen um hundert Prozent steigern im Vergleich zur Kontrollgruppe ohne spezielles Label.
01:08:31: Also mehr als die Hälfte der Teilnehmer wählten.
01:08:37: Also wenn dieses Label dran war, wählten mehr als die Hälfte der Teilnehmer die vegane Alternative.
01:08:46: und bei der Kontrollgruppe, wo kein Label dran war, da war es weniger als ein Viertel.
01:08:50: Also wir reden hier wirklich massiv über Menschen.
01:08:54: Ja, Egoisten.
01:08:57: Hätte ich gesagt.
01:08:58: Weil er so hat viel Protein ist etwas, das ich für mich tue, das für mich gut ist.
01:09:03: Und gut für die Umwelt ist, glaube ich, so ein abgedroschenes, unspezifisches.
01:09:10: Aber es ist ja wunderbar, dass hier beides zusammenfällt.
01:09:12: Natürlich was für
01:09:13: dich tun ganz
01:09:14: gut für die Umwelt und natürlich für die Tiere auch noch.
01:09:18: Ich glaube, das ist was, was man in vielen Bereichen den Leuten schmackhafter machen müsste oder sagen müsste.
01:09:25: Also nicht damit Werbung machen, dass es gut für die Umwelt ist oder so, sondern Werbung damit machen, dass es gut für dich ist.
01:09:31: Also das weiß ich nicht, ist für dich gut.
01:09:34: Das sieht man ja auch bei Windkraftanlagen, die in irgendwelche Dörfer oder an den Rand von Dörfern gesetzt werden.
01:09:39: Wenn man den Leuten dort vermittelt, ihr habt einen Anteil da dran oder ihr werdet beteiligt oder so.
01:09:45: Das ist gut für die Gemeinde oder so.
01:09:48: Dann ist die Akzeptanz umlängen höher, als wenn da einfach ein Windrad hingesetzt wird.
01:09:54: Ja, ich glaube, diese positive Darative, die müssen viel mehr erzählt werden, genau wie du sagst.
01:10:01: zu sagen, Autofahren ist schlecht, Fliegen ist schlecht, das führt nicht zu einer Änderung des Verhaltens von Menschen, aber den Leuten vermitteln kann, wie entspannt die, sagen wir mal, mit einem Bus zur Arbeit fahren können oder mit einem Fahrrad, dann gewinnst du etwas.
01:10:19: Und hier natürlich einfach der perfekte Beweis dafür.
01:10:23: Du sagst so, nehmt Also, auch dieses Umweltlabel, CO-Footprint ist einfach
01:10:31: nur
01:10:32: negativ.
01:10:33: So ein erhobener Zeigefinger, nimm Fleisch und du setzt mehr CO-Frei und der Egoist sagt halt, das ist mir scheißegal.
01:10:42: Wenn du aber sagst, du kannst was für die Umwelt tun, gleichzeitig
01:10:45: für dich.
01:10:45: Ja, genau.
01:10:47: Aber du machst gleichzeitig was für dich und die Umwelt, dann sagen die Leute, okay, her mit dem Protein, alles super.
01:10:54: Und unter dem Aspekt natürlich super spannend, dass du diese Konsumentenpsychologie nutzen kannst, um nachhaltigere Kaufentscheidungen zu fördern.
01:11:07: Mehr die Vorteile betonen.
01:11:09: Oder die persönlichen Vorteile betonen.
01:11:12: Zum Beispiel, wenn du Signal benutzt statt iMessage, dann kannst du egal welches Handy du dir in Zukunft holst, deine Nachrichten weiter benutzen wie immer.
01:11:23: Und du kannst mit allen Leuten schreiben, egal ob die ein Android oder ein iPhone haben oder was auch immer.
01:11:29: Eigentlich ist es ja sinnvoll.
01:11:31: Ja,
01:11:32: da hast du recht.
01:11:32: Und ist ja auch gut für sie.
01:11:38: Genau, ich bin mir gespannt, ob sie da durchsetzt.
01:11:40: Also die Vorschläge haben hier wohl einen offenen Brief an die, an Gregs, also die Bäckerei geschrieben haben.
01:11:46: Und ich bin mal gespannt, ob die jetzt demnächst wirklich so ein Proteinlabel.
01:11:51: haben und das auszeichnen.
01:11:52: Da bin ich mal sehr gespannt.
01:11:55: Also ich kann mir dazu richtig vorstellen, dass Leute zum Beispiel bei Burger King gibt es ja auch die Vegan-Patties oder die sind vegan oder vegetarisch.
01:12:06: Ich weiß jetzt gerade gar nicht.
01:12:07: Also jedenfalls die
01:12:08: nicht.
01:12:08: Ich glaube die sind vegetarisch,
01:12:10: oder?
01:12:11: Und ich glaube schon, dass Leute sagen, ich brauche mal ein Rindfleisch, um ein Protein zu kriegen.
01:12:15: Wenn du da jetzt dran schreiben würdest, der vegetarische hat sogar mehr Protein, weiß ich jetzt nicht bei den Bürgern, ob das auch so ist.
01:12:22: Aber wenn du dann machen würdest, also ich glaube, das hat einen Einfluss, ehrlich gesagt.
01:12:27: Also ich fühle das richtig, dass die Leute glauben, ein Rindfleisch besser geht nicht für Protein.
01:12:32: Wahrscheinlich oder auch Hähnchen oder so.
01:12:35: Also, wenn Leute viel Protein essen wollen, dann essen sie viel Fleisch.
01:12:38: Aber du kannst genauso gut, weiß nicht, Kichererbsen, die in großen Mengen reinziehen, aber auch viel Protein.
01:12:44: Bei Burger King gibt es tatsächlich gerade sogar den Deal, dass du zu jedem Wopper Junior einen gratis plant-based Wopper Junior dazu bekommst.
01:12:54: Ach,
01:12:55: echt?
01:12:56: So wie bei einem Drogendealer.
01:12:59: Hier, probier, erstes Gras.
01:13:01: Ist so gar nicht schlecht, oder?
01:13:05: Ja, aber so ums Mats probieren auf jeden Fall.
01:13:08: Wir sind doch nächstes Wochenende wieder auf Tour, da müssen wir doch...
01:13:11: Ich versuche doch gesünder zu essen.
01:13:13: Dann kann ich den Plant-Based nehmen und dann nimmst du den anderen an.
01:13:16: Wieder, da ist gar nicht... Ernsthaft?
01:13:19: Du nimmst uns jetzt unser Fast-Food weg.
01:13:22: Nein, nein, ich muss das ja in meinen, ich muss diese gesunde Ernährung ja auch in meinen Alltag integrieren, also auch an so Sonnentermin wie der Show oder so.
01:13:30: Ich muss mir halt zusammenreißen, Backstage nicht den Süßkram und die Brötchen zu essen.
01:13:34: Das ist der Punkt.
01:13:35: Aber wie läuft's denn eigentlich?
01:13:36: Ist interessant.
01:13:37: Also, ihr ernährt euch seit Anfang des Jahres besser, oder?
01:13:41: Nee, ich ernähre.
01:13:42: Also, wir ernähren uns anders, weil für uns andere Arten von Ernährung besser funktionieren, mit denen wir besser zurechtkommen.
01:13:48: Wenn du wir sagst, man ist eine Frau und ich.
01:13:50: Genau,
01:13:50: meine Freundin.
01:13:51: Das heißt, jeder kocht für sich so ein bisschen.
01:13:55: Beziehungsweise jeder kümmert sich selber um sein Essen.
01:13:57: Was prinzipiell im ersten Moment sich total bescheuert anhört, aber eigentlich okay ist und auch voll okay, weil wir... Also, Sonka kommt zum Beispiel gut klar mit ketogener Ernährung.
01:14:13: Na, das heißt viel viel Protein und fragen wir nicht, was also was sonst noch?
01:14:18: alles?
01:14:19: damit komme ich nicht klar, das bringt für mich nichts, ich komme gut klar damit.
01:14:23: Das heißt, das bringt für dich nichts, das befriedigt dich nicht oder das macht dich nicht satt oder was ist das?
01:14:28: Genau, also ich esse dadurch nicht weniger oder irgendwie, also ich... Ich komme damit einfach nicht gut zurecht.
01:14:39: Ich esse aber sehr gerne Gemüse verschiedenste Sorten, die Sonka wiederum nicht mag.
01:14:45: Also wir haben unterschiedlichen Geschmack, was wir mögen und was nicht.
01:14:48: Und klar kann man immer sagen, man kocht zusammen ist, also wir essen auch zusammen, aber jeder ist halt sein Essen.
01:14:55: Und ich glaube, das ist ein ganz guter Ansatz.
01:15:00: Weil sonst muss man immer was finden, was beide mögen.
01:15:03: Und das schränkt halt das, was du essen kannst ein für beide Seiten.
01:15:10: Und wenn jeder für sich kocht, das klingt unromantisch, das ist aber eigentlich eine gute Sache.
01:15:16: Ich glaube, das würde vielen Leuten auch gut tun, sich da weniger abhängig zu machen.
01:15:23: Also ich hab zum Beispiel jetzt seit Anfang des Jahres deutlich mehr Gemüse gegessen als
01:15:28: sonst.
01:15:29: Weil ich mir auch irgendwie einfach mal einen Tag so eine Brokuli ... Brokuli Blumenkohl irgendwas Pfanne zusammen hauen kann, was wir sonst nicht gegessen hätten, weil Sonka-Teile davon nicht mag.
01:15:42: Oder Sonka macht sich irgendwie, weiß ich nicht, Mittagsteak oder so, wenn ich halt keinen Bock drauf habe.
01:15:49: Oder Fisch, ich esse halt keinen Fisch, ich mag Fisch nicht.
01:15:52: Und Sonka ist sehr gerne Fisch.
01:15:54: Also, deshalb haben wir gesagt so, also wir essen zusammen, wenn's passt.
01:15:58: ... aber nicht per Default.
01:16:02: Ich stelle gerade fest, was noch ein Problem ... ... von diesen ganzen Zoom-Sessions ist.
01:16:05: Ich hab Hunger.
01:16:07: Wenn du immer diese ganzen leckeren Sachen liest ... ... versprichst, geh ich kaputt.
01:16:12: Ja, also ich hab mir jetzt seit Anfang des Jahres ... ... auch wieder ein bisschen mehr Zeit zum Kochen genommen.
01:16:16: Ich finde gut, ja.
01:16:17: Und komme ich, also jetzt gerade noch ganz gut mit klar, ... ... aber das Jahr ist ja auch noch sehr jung, ne?
01:16:22: Zwölf Tage.
01:16:23: Ja, der entscheidende ist ja immer, ob man das wirklich ... Da eine dauerhafte Verhaltensänderung hinkriegt.
01:16:30: Hier war der immer gut, um für eine gewisse Zeit sehr radikal auch Dinge anders zu machen.
01:16:37: Sowohl Sport als auch Ernährung.
01:16:40: Aber gerade
01:16:41: das macht es dann auch leichter, wenn jeder das für sich so regelt, wie er gut damit zurechtkommt.
01:16:46: Klar, je weniger Kompromisse du machen musst und je weniger es wehtut, das war jetzt gerade auch beim Nudging, desto besser würde ich sagen, desto problemloser Christoph integriert.
01:16:58: Ja, und ich bin mal gespannt.
01:17:00: Also Tourtermin ist halt immer so eine Ausnahmesituation, weil da setzt man sich halt nicht zu Hause und kocht irgendwas.
01:17:06: Man ist halt unterwegs und haben wir auch schon häufiger darüber gesprochen.
01:17:08: Wenn du den ganzen Tag unterwegs bist, dann fährst du irgendwie morgens los und kommst halt um, weiß ich nicht, um fünfzehn Uhr eine Halle an oder sechzehn Uhr, kannst du eventuell vorher nochmal kurz ins Hotel.
01:17:18: Da ist nicht so viel Auswahl unterwegs, irgendwas zu essen und du willst auch nicht den ganzen Tag nix essen.
01:17:24: Das geht halt auch nicht.
01:17:27: Und du hast halt auch nur sehr eingeschränkte Zeitslots, wann man ist.
01:17:32: Also wenn die Show einmal angefangen hat, dann ist nicht mehr viel mitessen.
01:17:35: Beziehungsweise, wir kriegen dann meistens so ein Flyer hingeworfen, wo sagt hier, hier können wir was bestellen für die Pause.
01:17:42: Genau,
01:17:42: und das ist die Wahl, das oder gar nichts.
01:17:45: Da wird es schwer, ein Brokkoli, eine Brokkoli Gemüse fanden zu bestellen, ist in der Regel schwierig.
01:17:52: Aber Pizza mit Brokkoli geht natürlich schon.
01:17:54: Ja, es ist jetzt auch nicht so, ich werde nicht mein Leben lang auf Pizza verzichten oder so, sondern es geht darum, das im Rahmen zu halten.
01:18:04: Ja, genau.
01:18:09: Übrigens, zur Kennzeichnung von Produkten, wusstest du, dass die Jum-Jum-Suppen, diese Nudelsuppen, dass die alle vegan sind bis auf eine?
01:18:24: Diese Nudelsuppen kennst du aber.
01:18:25: Ja,
01:18:26: die jungenlichen sich ohne Kochen reinhauchen.
01:18:29: Genau, die
01:18:29: so essen, ja.
01:18:31: Witzigerweise sind die Sorten Schickenbief und Ente vegan, weil da nur Haromen drin sind.
01:18:37: Die einzige Sorte, die nicht vegan ist, ist Vegetable.
01:18:41: Weil da Milch drin ist.
01:18:43: Ist ja klar.
01:18:45: Oh Gott.
01:18:46: Okay, das ist lustig, ja.
01:18:49: Und davon sind wir Verbraucher nicht verwirrt.
01:18:52: Nein,
01:18:54: das ist doch vollkommen klar.
01:18:55: Aber wer irgendetwas heißt Milch, was nicht aus einem Kuhäuter gekommen ist oder zum Reinigen genutzt wird.
01:19:03: Wahnsinn, na gut.
01:19:06: Na ja, kommen wir zurück zur Wissenschaft.
01:19:08: Gerne.
01:19:11: Das Thema habe ich genannt, Apollo Zero.
01:19:14: Hat man wieder Mondlandung zu tun?
01:19:17: Ja, nicht direkt, aber es hat was mit dem Mond zu tun.
01:19:20: Und es erinnert mich auch ein tatsächlich ganz klein bisschen an Buch, das ich gerade lese.
01:19:24: Ich lese gerade der Astronaut.
01:19:26: Oho, was geht's da?
01:19:29: Der Astronaut ist, es geht darum, dass die Sonne langsam dunkler wird.
01:19:35: weil dort, also man stellt dann fest, dass in der Nähe der Sonne kleine Organismen leben, die die Energie aufnehmen und die aus dem Sonnensystem abführen.
01:19:48: Und die Menschheit dann eine Mission plant, um ja, um die Erde quasi zu retten.
01:20:00: Er ist von dem gleichen Autor wie der Masjana, ich weiß nicht mehr, wie der Autor ist.
01:20:03: Aber
01:20:03: wie ist das noch für sich ein modernes Buch, also jetzt nicht irgendwie so ein Sci-Fi-Klassiker oder so?
01:20:09: Nee, es ist, ich glaube, dieses Jahr sogar erschienen.
01:20:13: Und ist das gut?
01:20:14: Empfehlung?
01:20:14: Nee, letztes Jahr erschienen, letztes Jahr.
01:20:17: Ich habe gerade mal die ersten Hundertfünfzig Seiten gelesen, aber es ist halt sehr schön.
01:20:22: Also es ist gut geschrieben im Sinne von, es lässt sich gut weglesen oder es ist unterhaltsam, sowie halt der Masjana auch.
01:20:35: Also wenn man der Masjana mochte, wird man das wahrscheinlich auch mögen.
01:20:39: Das heißt du, ist das auch ein Vorhaben mehr zu lesen bei dir?
01:20:43: Ja, tatsächlich, das habe ich auch.
01:20:45: Ich möchte also generell, der die guten Vorsitzende immer mehr am Anfang hat.
01:20:49: Ich hatte ja schon immer damit gehadert, dass ich irgendwie von Social Media und so ein bisschen weg möchte und weniger am Handy rum hänge und auch weniger irgendwie vor Netflix oder sonst was versacke und daher wollte ich auch wieder mehr lesen.
01:21:06: Das funktioniert bisher auch ganz gut.
01:21:09: Ich habe meinen Kindl mal wieder rausgekramt und dabei mich sehr geärgert, weil mein Kindl ist so alt, dass er noch einen Micro USB Anschluss hat.
01:21:20: Ich hasse es.
01:21:21: Das ist das einzige Gerät, dass ich habe, dass noch ein Micro USB
01:21:25: Anschluss habe.
01:21:27: Ja, dann habe ich mal geschaut, ich bastel ja auch ganz gerne, man kann das umlöten und das werde ich in den nächsten Tagen irgendwann mal machen.
01:21:34: Ich habe mir entsprechende, entsprechende Elektronikbauteile, also eine USB Box mit entsprechenden Widerständen und so weiter besorgt und werde mal versuchen das umzulöten auf USB-C.
01:21:46: Wenn das funktioniert, kann ich das mit deinem auch machen.
01:21:49: Ja, cool.
01:21:49: Sehr
01:21:50: gut.
01:21:51: Ja auch da ich hab mir vorgenommen wieder mehr zu basteln da bin ich auch schon bei.
01:21:56: Halt die guten Vorsätze die üblichen und lesen gehört unter andermitt dazu weil ich bin eigentlich immer super gerne Buchhandlungen und ich bin auch immer unglaublich fasziniert welche Welten da eigentlich voreimen liegen und man kann ja in so einem Buch richtig versingen und eigentlich ist das ja auch immer wirklich richtig schön.
01:22:13: Aber irgendwie habe ich es zu wenig gemacht weil ich immer das Gefühl hatte Stress zu haben und andere Sachen tun zu müssen und das wollte ich grundlegend mal ändern.
01:22:21: Daher habe ich ja auch mit dem Bullet Journal angefangen, was ich jetzt quasi nochmal neu starte, weil ich es in den ersten zwei Wochen tatsächlich daran gescheitert bin.
01:22:29: Was heißt denn gescheitert?
01:22:32: Ich habe es nicht
01:22:33: genug benutzt.
01:22:34: Also
01:22:35: was heißt jetzt Neuanfang?
01:22:37: Also ich meine mal Bullet Journal.
01:22:40: Ich hatte ja gesagt, mit, das hatte ich ja letztmal gesagt, mal mit Wochenplänen und so anzufangen, das ein bisschen strukturierter zu machen.
01:22:46: Ich habe es halt liegen lassen, weil dann doch irgendwie wieder Stress war und ich es nicht in meinen Alltag eingebaut bekommen habe, mich mal zehn Minuten hinzusetzen.
01:22:53: und das, also die Energie dafür aufzubringen, mich zehn Minuten hinzusetzen, habe ich nicht geschafft.
01:22:58: Ja, man muss wahrscheinlich erst erleben, wie gut er dann auch, also wie gut er tut.
01:23:02: Man muss es glaube ich ein paar mal gemacht haben und dann macht es das halt gerne.
01:23:07: Ich habe mich das wahnsinnig drauf gefreut, jetzt wieder für den nächsten Jahr wieder neu aufzusetzen.
01:23:14: Also ich
01:23:14: habe es die letzten vier Tage, weil ich irgendwie Stress hatte und andere Sachen zu tun hatte, irgendwie liegen lassen und das hat sich dann schon wie Scheitern angefühlt, ein Stück.
01:23:25: Aber ich habe es nur nicht aufgegeben.
01:23:28: Ich werde davon berichten.
01:23:30: Ja, bin gespannt.
01:23:31: So, zurück zum Thema.
01:23:34: Apollo Zero habe ich es genannt.
01:23:36: Es hat ein bisschen was mit den Mond-Missionen zu tun oder auch mit dem Mond, denn wie du schon richtig erkannt hast, Apollo sind ja die Missionen der USA gewesen, die das erste Mal Menschen auf den Mond gebracht haben.
01:23:53: Also das ist das erste Mal ein Menschen gemachtes Objekt auf den Mond gehauen.
01:23:56: Das haben wir, hat ja damals die Soviet Union mit den, ich glaube, jetzt bin
01:24:02: ich mir sicher.
01:24:03: Jetzt bin ich mir gerade nicht sicher, ob es hier ein Tippfehler ist, weil mein Notizent steht Lunik Mission.
01:24:09: Aber das klingt nach einem Tippfehler.
01:24:10: Ich meine, hier ist ein Lunachott Mission.
01:24:15: Ich kann mal eben nachgucken.
01:24:21: Ah guck mal lunik zwei war der erste künstliche Flugkörper der gezielt auf die Mondoberfläche aufgeschlagen ist.
01:24:27: Krass.
01:24:27: Okay.
01:24:28: Ja, neunundfünfzig.
01:24:31: Das ist immer das krasseste da eigentlich.
01:24:33: Neunundfünfzig.
01:24:33: Das ist nur zehn Jahre später standen die Amis da auf dem auf dem Mond.
01:24:39: Da zwischen noch die ersten erfolgreichen Landungen.
01:24:42: Wie schnell das damals ging.
01:24:44: Weil das alles gefallen lassen wollen.
01:24:47: Das
01:24:49: war halt politisch.
01:24:51: Ja, das war wenigstens was vernünftiges.
01:24:52: Heute gucken sie sich, welche Kontinente oder Linder sie überfallen wollen.
01:24:57: Da ist mir der Mond, naja, gut, das war wahrscheinlich auch nicht viel friedlicher.
01:25:02: Am Ende ging es auch darum, wer hat die schnellere Raketum nach Turmbombe draufzuschnallen.
01:25:09: Man könnte sagen, da hat der Mensch das erste Mal den Mond verändert.
01:25:15: oder beeinflusst, könnte man sagen, aber die erste Beeinflussung in sehr sehr großen Anführungszeichen des Mondes durch Lebewesen der Erde begann schon viel viel früher.
01:25:26: Millionen Jahre davor könnte man sagen und um das zu erklären, müssten wir uns um ein Rätsel kümmern, das auch mit den Apollo-Missionen zu tun hat, denn es ist ein Rätsel, das die ersten Mondmissionen im wahrsten Sinne des Wortes mitgebracht haben.
01:25:42: Die Apollo-Mission haben ja Mond mitgebracht.
01:25:46: Also während der sechs Apollo-Missionen wurden insgesamt zwei Tausend Vierhundert Fünfzehn Proben gesammelt, mit einem Gesamtgewicht von dreihundert Zweihn Achtzig Kilo Gramm.
01:26:00: Ist krass, oder?
01:26:01: Ja,
01:26:01: ist schon Wahnsinn.
01:26:02: Also, dreihundertzwanzig Kilogramm Mondgestein gesammelt, aber es ist nicht nur Gestein, die haben nämlich auf unterschiedlichste Artenproben genommen.
01:26:10: Also sowohl in die Oberfläche reingebohrt, dicke Steine eingesammelt, diese lockere, pudrige Mondoberfläche eingesammelt, also das Regulit.
01:26:20: Kleiner Funfack dazu, du hast ja quasi chemisch zusammengesetzt, sowas gerade im Büro stehen und ich auch hier im Büro, weil uns jemand einen Becher geschenkt hat mit einer Glasur, die in der chemischen Komposition diesem Gestein entspricht.
01:26:34: Ein sehr nördiges Geschenk, aber uns ein sehr schönes auch.
01:26:37: Ich habe mich auch drüber gefreut.
01:26:40: Ein kleiner Funfack dazu, die größte Probe, die vom Mond mitgebracht wurde, ist Mondgesteinsprobe, Wurde in two hundred seventy von apollo-sechzehn eingesammelt.
01:26:54: Und wiegt elf Kommasieben Kilo.
01:26:57: Ach krass.
01:26:58: Hätte ich gar keinen Gefühl dafür gehabt, was wohl der größte Brocken ist, den die da mitgenommen
01:27:02: haben.
01:27:03: Aber ist auch geil, da haben die so ein elf Kilo Stein eingepackt und mitgenommen.
01:27:07: Gut, der ist ja auf dem Mund.
01:27:08: Wie ist er deutlich leichter?
01:27:10: Ja
01:27:10: richtig.
01:27:11: Einpacken
01:27:11: ist leicht, auspacken wird schon wieder ein bisschen schwieriger.
01:27:15: Ja.
01:27:16: Wenn ihr selber mal ein Stück Mond sehen wollt, müsst ihr entweder in die USA oder nach Speyer ins Technikmuseum.
01:27:23: Da findet man eine Probe Mondgestein von Apollo-Fünfzehn.
01:27:28: Ja, und im Rahmen der Recherche zu dem Thema, jetzt habe ich mir die Apollo-Mission noch mal ganz kurz anguckt.
01:27:33: Unter anderem die Embleme davon, die sind ja mal faszinierend.
01:27:37: Und da ist mir was aufgefallen, was ganz, ganz tief in meinen Hirnwindungen schlummerte.
01:27:40: Und zwar hatte ich in meinem Kinderzimmer an einer Tür, die mit Stickern überseht war, schon von meinen größeren Geschwistern, da war ein Sticker von Apollo zwölf drauf.
01:27:51: Brauch!
01:27:53: Mein Gott, was man denn gekriegt?
01:27:55: Das weiß ich nicht, aber das bedeutet ja, dass zu der Zeit auch das in Deutschland zumindest schon so große Popularität hatte, dass es Sticker dafür gab.
01:28:06: Das ist das mit diesem Schiff, ne?
01:28:08: Genau,
01:28:08: das ist das mit dem Schiff, mit diesem Segelschiff.
01:28:13: Und an
01:28:13: dieses Bild habe ich mich erinnert, dass ich das als Kind auf dieser Tür gesehen habe.
01:28:20: Wir haben durch das Mondgestein generell eine Menge über unseren direkten Nachbarn gelernt oder unseren Begleiter.
01:28:26: Aber es sind, wie gesagt, auch Fragen aufgekommen durch das Gestein, das mitgebracht wurde.
01:28:29: Und ein Rätsel davon hat die Forscher Jahrzehnte beschäftigt und ist auch immer noch nicht so richtig gelöst, wobei das Paper, das ich heute vorstelle, eine Lösung anbietet oder eine mögliche.
01:28:41: Und zwar, wenn man sich die Zusammensetzung der Mondgesteine ansieht, dann fällt einem was auf.
01:28:46: Und zwar in den oberen Geschichten, also in den oberen Schichten, die man so abgetragen hat.
01:28:50: in diesem Mondregulit, findet man unter anderem relativ von den Elementen Wasserstoff, Kohlenstoff und vor allem Stickstoff und leichte Edelgase.
01:29:01: Und diese Elemente tauchen im Mondgestein aus tieferen Schichten
01:29:06: nicht
01:29:07: auf oder zumindest nicht in der Menge und vor allem nicht in der Anreicherung.
01:29:11: Gerade der Stickstoff spielt eine besondere Rolle.
01:29:14: Der taucht in der Menge in tiefen Gesteinschichten nicht auf und vor allem stimmt auch das Isotopenverhältnis nicht.
01:29:21: Das heißt also, dass irgendwie an der Oberfläche sich Prozesse abspielen, die das Gestein nochmal ändern.
01:29:30: Das ist eine gute Frage.
01:29:32: Warum ist das so?
01:29:33: Wo kommt das her?
01:29:34: Sind das Prozesse, die auf der Mondoberfläche chemische Veränderungen bringen?
01:29:40: Ist es was, was im Prozess der Mondentstehung stattgefunden hat?
01:29:46: Ist es eventuell Material, das nicht aus unserem Sonnensystem kommt?
01:29:51: Also von irgendwo anders her?
01:29:55: Ist es eventuell was das von, also sind es eventuell Partikel, die von den Sonnenwinden, also Sonnenwinde sind ja am Ende, ist ja am Ende ein Teilchenregen.
01:30:05: Sind es Sonnenwinde, die auf den Mond eingeprasselt sind und dadurch dort Stickstoff zum Beispiel abgelagert haben?
01:30:11: Weil in der Sonne entstehen ja auch viele Elemente.
01:30:16: Da kann man ganz klar sagen, ja Sonnenwinde sind eine mögliche Erklärung, aber da passt das Isotopenverhältnis vom Stickstoff nicht und auch die Menge kommt nicht so richtig hin.
01:30:27: Oh, okay.
01:30:28: Das wäre natürlich meine allererste Vermutung irgendwie gewesen.
01:30:31: Dieses dauerhafte Bombardement ist dazu führt.
01:30:36: Genau, aber das ist es nicht.
01:30:37: Da stimmt das Isotopenfeldnis nicht.
01:30:39: Also, wenn man das Isotopenfeldnis von Stickstoff im Sonnenwind sich anguckt und vergleicht mit dem, was man in den oberen Schichten auf dem Mond findet, stimmt es nicht.
01:30:47: Also, das passt nicht.
01:30:48: Das kann nicht davon sein.
01:30:52: Zumindest nicht ausschließlich, einen gewissen Teil ja, aber nicht ausschließlich.
01:30:55: Und wo könnte es dann noch herkommen?
01:30:59: Vom direkten Nachbarn, der Erde natürlich.
01:31:03: Also könnte die Erde eine Quelle?
01:31:06: Oder besser gesagt könnte die Erdatmosphäre eine Quelle sein für diesen Stickstoff und die anderen Atome oder Edelgase, die man dort in den oberen Steinschichten findet.
01:31:19: Ja, aber ich meine, Stickstoff haben wir ja relativ viel in der Atmosphäre, da hat es nicht gar nicht mal so fern der Gedanke.
01:31:26: Das ist nur
01:31:26: die Frage, wie kommt der zu Mond?
01:31:28: Und warum sollte der zu Mond kommen?
01:31:30: Und genau diese Frage, ob die Erde eine Quelle für diese Materialien sein kann, haben sich... Forscher auch gestellt und haben dazu im Pepper veröffentlicht mit dem Titel Terrestrial Atmospheric I Implantation Incured in the Near Side Luna Regalids During the History of Earth Dynamo oder Dynamo.
01:31:49: Erschien in Communications, Earth and Environment am elften zwölften letzten
01:31:53: Jahres.
01:31:55: Also ein Teil der Elemente kann aus dem Sonnenwind stammen, aber nicht alles.
01:31:59: Eventuell kommt ein Teil von der Erde beziehungsweise der Erdatmosphäre, aber dann stellt man sich natürlich die Frage, wie und wann.
01:32:09: Jetzt können wir sich fragen, kann eventuell der Sonnenwind Teile der Erdatmosphäre bis zum Mond tragen?
01:32:17: Und wenn ja, welche Rolle spielt dabei das Erdmagnetfeld?
01:32:21: Weil das Erdmagnetfeld ist ja im Grunde unser Schutzschild gegen ... Alles mögliche.
01:32:28: Also vor allem aber gegen die Sonnenwinde.
01:32:30: Also wir würden hier auf der Erde deutlich deutlich mehr Teilchenregen abbekommen, wenn wir nicht dieses Magnetfeld hätten, dass die Teilchen, die meist geladen sind, ablenkt
01:32:39: und uns davor schützt.
01:32:41: Ja, genau.
01:32:42: Oder wenn man sich mal so eine Illustration oder wie würde ich das nennen, so eine... Illustration ist das falsche Wort.
01:32:57: Ein Bild davon, wie der Teilchenstrahl und so aussieht.
01:33:04: Also diese Visualisierung.
01:33:07: Wenn man sich so Visualisierung vom Erdmagnet fällt im Sonnenwind anguckt, dann sieht man ja immer, dass das zur Sonne hin so platt gedrückt wird quasi und dann so wie so ein Schweif um die Erde rumgeht.
01:33:21: Hast du das Bild vor Augen?
01:33:22: Ja, klar.
01:33:23: Genau.
01:33:24: Und das ist die Frage jetzt, reicht das?
01:33:28: Also kann dadurch etwas abgetragen werden?
01:33:31: Und wenn ja, wie und welche Rolle spielt das Magnetfeld dabei?
01:33:34: Da gibt es nämlich jetzt verschiedene Theorien.
01:33:36: Also ist ja erstmal sehr naheliegend zu sagen, so ja, der Sonnenwind wird wahrscheinlich in den oberen Atmosphären irgendwie was wegpusten in Anführungszeichen und das dann zum Mond eventuell in irgendeiner Form transportieren.
01:33:49: Da könnte man jetzt, wenn man sich die Erdhistorie hier anguckt, könnte man sagen, Moment, es gab ja in der Erdgeschichte, also in der Entstehung der Erde mal eine Zeit, in der die Erde gar kein Magnet fällt hatte oder schwächer ist.
01:34:04: Das sogenannte Archäicum.
01:34:08: Und könnte es sein, dass in der Zeit, während die Erde deutlich schwächer magnetisch war, die diese Teilchen abgetragen wurden?
01:34:23: oder ist es davon unabhängig?
01:34:27: oder ist das Erdmagnetfeld eventuell sogar wichtig?
01:34:32: oder kann trotz des Erdmagnetfelds etwas abgetragen werden?
01:34:37: und die Forscher haben hier um diese naheliegenden andern zu prüfen also dieses ist es eventuell aus einer zeit wo es noch keine magnetosphäre gab oder eine schwächere oder ist es ein anderer prozess?
01:34:54: um das zu prüfen haben sie simulation durchgeführt und die simulation also computer simulation haben ergeben.
01:35:03: dass es nicht zwingend so sein muss, dass diese naheliegendste Annahme tatsächlich stimmt.
01:35:10: Also es muss nicht die Zeit gewesen sein, in der das Magnetfeld schwach war.
01:35:17: Das Erdmagnetfeld schützt zwar die Atmosphäre, Also lenkt die geladenen Teilchen der Sonne erstmal ab von der Erde oder also schützt die Erdatmosphäre, aber durch den Druck des Sonnenwindes wird das Magnetfeld beziehungsweise die Atmosphäre auch verformt und aufgebläht.
01:35:37: Also man kann sich vorstellen, du hast die Atmosphäre von vorne drücken die ganze Zeit.
01:35:41: Also drückt der Sonnenwind, was dazu führt, dass sich die Magnetfeldlinien verformen und dadurch auch die Atmosphäre sich leicht verformt und Teilchen dadurch in höhere Lagen gelangen können.
01:35:55: Und genau das ist auch eines der Ergebnisse der Simulation.
01:35:58: Durch die Verformung des Erdmagnetfelds durch die Sonnenwinde kommen die Teilchen in höhere Lagen.
01:36:05: Also in höhere Atmosphären schichten, wo sie besser oder eher vom Sonnenwind erfasst werden können.
01:36:13: Und wenn wir jetzt die Situation haben, dass der Mond, der ja sich um die Erde bewegt, durch diesen Schweif hindurch wandert.
01:36:23: Also durch diesen
01:36:24: Schweif der Erde.
01:36:26: Das heißt, die Teilchen müssen gar nicht noch dann irgendwie beschleunigt werden Richtung Mond, sondern er sammelt tatsächlich so auf, wenn er dann dadurch den Schweif läuft.
01:36:34: Genau, der Mond sammelt das im Grunde auf in dem Moment, wo er durch diesen Schweif, der Magnetosphäre der Erde durchgeht.
01:36:41: Weil durch dieses Aufklähen und Verformen der Atmosphäre gelangen einzelne Teile der Atmosphäre in höhere Schichten, können da besser von den Sonnenwinden erfasst und ionisiert werden.
01:36:53: und werden dann zum Mond transportiert.
01:36:59: Und die Forscher haben sich in Simulation beide Varianten angeguckt.
01:37:03: Einmal mit Magnetfeld und einmal ohne.
01:37:07: In der Erde ist ja eine schöne Simulation.
01:37:08: Man kann dann so Parametern drehen einfach.
01:37:11: Und die erstaunliche Erkenntnis ist, dass das Magnetfeld kaum einen Unterschied macht.
01:37:16: Also es spielt kaum eine Rolle.
01:37:19: Ohne... Also ohne Magnetfeld wird halt mehr abgetragen, also kann die Atmosphäre besser erfasst werden, aber selbst mit Magnetfeld macht es nicht so einen großen Unterschied, weil dadurch, dass die Atmosphäre verformt und aufgebläht wird, kann trotzdem was erfasst werden.
01:37:34: Also... Das heißt, die im Mondreguliert gefundenen Elemente, die müssen nicht zwingend in diesem kurzen Zeitraum ohne Magnet, also kurz in Anführungszeichen, im Vergleich zum Rest.
01:37:45: Ich
01:37:45: würde sagen, die Eonen waren, glaube ich, relativ lang, nicht Milliarden von Jahren.
01:37:50: Ja, aber im Vergleich zur Erdgeschicht.
01:37:54: Also müssen nicht zwingend in diesem Zeitraum zum Mond gelangt sein, sondern können auch über Jahrmillionen stetig dorthin getragen worden sein.
01:38:03: Aber im Prinzip heute noch dann, ne?
01:38:04: Genau, ja im Prinzip jetzt auch noch.
01:38:08: Und auch in den letzten fünfensechzig Millionen Jahren, als so das Leben auf der Erde durch die Gegend gestampft ist.
01:38:15: Also im Grunde immer, also während der solange es eine Atmosphäre gibt, kann etwas dort rübergetragen werden.
01:38:24: Und
01:38:25: da habe ich ja so ein bisschen, ob man das nicht vielleicht in den Mondgesteinsproben sogar sehen könnte, weil ich dachte immer, die hätten auch versucht, irgendwie jüngeres Gestein zu finden, weil sie gesagt haben, okay, hier ist erst kürzlich ein Krater entstanden, dann gucken wir uns das Gestein mal an.
01:38:41: Und wenn das jetzt wirklich so wäre, da das nur zu einer sehr spezifischen Zeit vor vielen Milliarden Jahren passiert ist, mit dem Stickstoff, dann müsste man ja in die jüngeren Schichten... Den Stickstoff nicht mehr sehen.
01:38:55: Ja.
01:38:57: Aber vielleicht ist das auch nicht so, weil es durch gemixt wird bei so einem frischen Krater.
01:39:03: Da hast du vielleicht auch zu viel von den Kometen dann dabei oder keine Ahnung.
01:39:08: Trotzdem ist an der Idee was ran und auch was was hier jetzt noch zum Tragen kommt.
01:39:13: Und zwar haben die Forscher weitere Simulationen noch gemacht, indem sie.
01:39:18: Fotoionisationsmodelle mit einbezogen haben, also im Grunde, welche Energien werden gebraucht und welche Energien kommen von den Sonnenwinden, die in der Lage sind, Ionen zu bilden, also geladene Teilchen in der Atmosphäre, also zum Beispiel Sauerstoff-Ionen, Helium-Ionen und so weiter und so weiter und geguckt in welchen Höhen die dann entstehen können.
01:39:44: Und mit diesen Modellen, wenn man das Ganze vergleicht, also mit den Isotopemessungen aus den Apollo-Proben, dann ergibt sich tatsächlich das Bild, dass die Variante der langen Phase der Implantation während eines aktiven Geodynamus doch deutlich wahrscheinlicher ist als die kurze während des unmagnetisierten Phase der Erde.
01:40:16: Also im Grunde ist dadurch der Mond so ein bisschen was wie das Archiv der Erdatmosphäre.
01:40:23: Über Millionen Jahre.
01:40:25: Weil da über Millionen Jahre halt Teilchen aus der Atmosphäre Richtung Mond befördert wurden.
01:40:35: Ich bin ja schon ganz begeistert, weil also das war mir gar nicht bewusst, dass der Stickstoff von der Erde kommt, den man da auf den Mond zieht.
01:40:43: Ich dachte, das wäre ganz, ganz viel über dieses Bombardement entstanden von kosmischen Teilchen und Sonnenwinden.
01:40:53: Also da ist schon mal was, was ich neu gelernt habe.
01:40:55: Genau, kann natürlich auch.
01:40:57: Ja, auch, aber den Simulationen nach ist die wahrscheinlichere Variante, dass es tatsächlich von der Erde dorthin getragen wird.
01:41:04: Krass, also wieder was gelernt irgendwie.
01:41:07: Krass, wie so der Austausch zwischen so Himmels Objekten, die ja erst mal für uns isoliert wirken, dann dann doch nicht so isoliert sind.
01:41:18: Ja.
01:41:23: Gut, wieder was über den Mond gelernt.
01:41:25: Ja, genau.
01:41:27: Ob wir noch die erste Mondbasis miterleben?
01:41:32: Don't get me started.
01:41:34: Normalerweise hätte ich gesagt, ich hoffe, das doch sehr.
01:41:37: Aber jetzt haben wir erst mal wieder irdische Probleme.
01:41:43: Und man sieht so internationale Zusammenarbeit jetzt gerade nicht so.
01:41:46: Nee,
01:41:49: das stimmt.
01:41:52: Ja, es ist frustrierend.
01:41:54: Eigentlich bräuchten wir mal so ein großes Menschheitsprojekt.
01:41:57: So ein Komet, der angerast kommt so in absehbarer Zeit, wo die gesamte Menschheit sich vereinen muss, um den dann gemeinsam abzuwehren oder so.
01:42:09: Oder so eine sehr deutlich, sehr klar absehbare Änderung im Weltklima, das irgendwie dafür sorgt, dass es Hungernöte gibt und Katastrophen und so, wo alle an einem Strang ziehen.
01:42:20: So was meinst du, ne?
01:42:21: Ja,
01:42:21: genau, so was.
01:42:28: Mit nix mehr.
01:42:30: Können wir dich machen irgendwann.
01:42:31: Aber wir senden noch bis zum Ende.
01:42:34: Machen wir noch weiter.
01:42:36: Es ist ja mehr wieder so, muss ich ja wirklich sagen, da habe ich das letzte Mal schon gesagt, ja, dass ich mit meinem Sohn, dass wir uns gefragt haben, wie lange ist er eigentlich schon an der Macht da?
01:42:44: und ich gesagt habe, das ist erst ein Jahr, das ist wirklich frustrierend.
01:42:49: Es ist ja wirklich so, dass man... ... keine Lust mehr hat, Nachrichten zu gucken.
01:42:53: Also ich ... ... ich reduziere jetzt wirklich meine ... ... Nachrichten ... ... Diät wirklich auf so gut abgehangene ... ... Nachrichtenformate.
01:43:03: Also mal ... ... die Tagesschau gucke ich morgens.
01:43:06: normalerweise, wenn ich die Kinder ... ... für die Brote für die Kinder mache, morgens für die Schule, ... ... dann gucke ich mir die Tagesschau vom Tag vorher an.
01:43:14: Das ist ja im Verhältnis zu Social Media schon gut abgehangen.
01:43:17: Das ist ja einfach schon ein paar Tage ... ... oder ein paar Stunden alt.
01:43:22: oder so long reads, weil wenn ich jetzt Instagram aufmache oder was auch immer, dann sehe ich halt nur Nachrichten, was er in den letzten zwei, drei Stunden wieder von sich gegeben hat.
01:43:33: Und was sich dann im Moment für Politiker melden, die alle sagen, ja, das ist eine gute Idee, dass wir Grünland einnehmen.
01:43:41: Das macht mich einfach wirklich, das belastet mich.
01:43:45: Wir wirklich über so was reden.
01:43:47: Also ich war ganz ... zufrieden mit der Weltstruktur und Weltordnung.
01:43:52: Also bei all den Problemen, die wir natürlich noch hatten, aber es war wenigstens stabil.
01:43:57: Also die NATO, es gab Freunde, die sich nicht angegriffen haben.
01:44:02: Und das vergessen wir mal wieder.
01:44:06: Ja, ich denke dann immer, also ich gucke dann immer auf Donald Trumps Alter und denke mir, der ist neun und siebzig.
01:44:13: Ja, aber aber dann denke ich auch Donald Trump ist nicht das Problem.
01:44:19: Donald Trump, also ich glaube, also ich glaube, wenn Donald Trump jetzt aus irgendeinem Grund nicht mehr Präsident wäre, wäre das Problem in den USA trotzdem immer noch da.
01:44:31: Weil da halt ein, also also alles, was da mit dran hängt, also so J.D.
01:44:37: Vance und so und das... Diese ganze Bewegung, die sich da gebildet hat, die irgendwie an die Macht gekommen ist, wie auch immer.
01:44:45: Na, es gibt ja auch genug Leute da, die den immer noch feiern, die sagen, wir haben alles richtig gemacht, ne?
01:44:50: Ja, ich hab das Gefühl, es wird weniger.
01:44:52: Also die Zustimmungswerte sind ja wirklich im Keller und er fängt ja selbst mit Negativgeräte an und sagt so, und stimmt seine Anhänger darauf ein und sagt so, wir müssen die Midterms gewinnen, ansonsten wird das eng, weil sie mich dann impeachen werden.
01:45:05: Das ist ja schon mal... Die Wortwahl eines Verlierers, sag ich jetzt mal.
01:45:12: Da sind wir schon mal gut, dass wir auf dem Weg zurück sind, würde ich mal so sagen.
01:45:17: Die Umfragewerte sind katastrophal für ihn.
01:45:21: Ich glaube, im Moment, ich meine, auf meine Prognosen braucht man nichts geben, das wissen wir alle.
01:45:25: Aber ich habe das Gefühl, wir laufen jetzt eher gerade auf den Bürgerkrieg in den Vereinigten Staaten.
01:45:33: zu weil weil sich das da immer weiter aufheizt.
01:45:37: also diese diese nummer da die eis leute da einfach leute leute erschießen.
01:45:44: Das hat euch viel nicht gefallen, muss ich sagen.
01:45:48: Ja, aber du hast trotzdem noch Stimmen dabei gehabt, die gesagt haben, der hat sich nur verteidigt, wie man eindeutig
01:45:53: sieht.
01:45:54: Die
01:45:54: versucht ihn zu überfahren.
01:45:55: Ja, klar.
01:45:57: Aber das heizt sich schon sehr auf.
01:45:59: Ich glaube, viele Gouverneure sagen ja jetzt, also adressieren dieser Eis.
01:46:06: Mitarbeiter sagen so wenn ihr euch bei uns im Bundesstaat so verhaltet werden wir euch anklagen.
01:46:11: So das jetzt einfach mal die Stimmung laut wird und sagen wir sind hier nicht gesetzlos so.
01:46:18: Aber ja wie gesagt also das ist meine Hoffnung wahrscheinlich eher als meine Prognose aber ist ja egal.
01:46:27: Schauen wir mal.
01:46:30: Ansonsten können wir noch an uns arbeiten.
01:46:32: Wir haben noch einen kleinen Schwurbel der Woche.
01:46:35: Oh, bitte.
01:46:36: Etwas sehr Schönes.
01:46:37: Nämlich
01:46:39: H-Heilarbeit.
01:46:42: H-Heilarbeit?
01:46:43: Ja.
01:46:44: Wir haben eine schöne Webseite gefunden.
01:46:46: Gundula.
01:46:48: Oh, jetzt habe ich hier reingetippt.
01:46:50: Jetzt weiß ich nicht mehr, wie die heißt.
01:46:51: Girolat.
01:46:52: Genau.
01:46:53: Girolat.
01:46:53: Ja, Gundula Girolat.
01:46:55: Sie macht H-Heilarbeit und Herzbalans.
01:46:59: Er klingt ein bisschen wie Gunnula Gaukelei, aber Gunnula Girolat.
01:47:03: Das habe ich auch gedacht, genau.
01:47:05: Sie sieht sich, glaube ich, auch in einer ähnlichen Tradition, denn wenn man sich so anguckt und was sie anbietet, also sie ist Friseur Meisterin, bis dahin würde ich sagen Ausbildungsberuf, aber auch H-Energieberaterin und Heilpraktikerin für Psychotherapie und sie bietet verschiedene ganzheitliche Leistungen an, zum Beispiel ganz Heitliche Beratung zur H-Energie.
01:47:31: Was genau
01:47:32: ist H-Energie?
01:47:35: Hatte ihr irgendwie ein bisschen zu viel Rapunzel geguckt oder?
01:47:38: Ich
01:47:38: weiß nicht, das kann ich dir nicht sagen.
01:47:40: Energetische oder integralen H-Schnitt in Achtsamkeit bietet sie an.
01:47:46: Integraler H-Schnitt ist auch schön.
01:47:48: Wahnsinn, wie man sich das
01:47:50: vorstellt.
01:47:52: Energiearbeit und Nutzung der Einhandroute.
01:47:55: Oder da dreht es halt komplett ab.
01:47:56: Rituale Astrologie, Chakra-Reinigung, Seelenarbeit.
01:48:02: Ja, uns Angebote, bei denen die Haare als Spiegel der Seele gedeutet werden.
01:48:08: Das gibt es aber häufiger, in der Esozene, dass irgendwie an Haaren irgendwas abgelesen wird oder so.
01:48:14: War das
01:48:14: nicht auch so hier unser ... Axel Stoll hat ja auch immer behauptet, dass sind Antennen irgendwas.
01:48:23: Aber nicht mit den lockigen Haaren, ein bisschen glatte sein.
01:48:25: Und nur Frauenhaare, glaube ich.
01:48:27: Männer sind verstümmelt, Männer.
01:48:29: Du hast es schon recht, das ist glaube ich nicht untypisch.
01:48:33: Eso-Szene verbreitet ist.
01:48:35: Es gab auch diese Abzocker, die da anhand einer Harprobe irgendwelche Nährstoffe analysiert.
01:48:42: Die hatten wieder Oma, oder?
01:48:43: Ja, genau.
01:48:44: Wo die dann direkt die ganzen Nährstoffe noch verkauft haben, die halt fehlen.
01:48:48: Ja, soweit geht sie hier nicht.
01:48:50: Die macht gar nicht SH-Analysen oder so.
01:48:54: Also, ich meine, manche Dinge kann man ja wirklich in den Haaren sehen, aber eben nicht das... Ja,
01:48:58: Drogenkonsum zum Beispiel.
01:48:59: Genau.
01:49:01: Sie liest jetzt keine Drogen aus deinen Haaren, sondern sie liest im morphogenetischen Feld und kann dann irgendwie sagen, was deine Haare brauchen oder was deine Seele braucht, keine Ahnung.
01:49:12: Also, natürlich alles... nicht evidenzbasiert.
01:49:18: Es gibt tatsächlich
01:49:19: eine nicht evidenzbasierte Einhandroute.
01:49:22: Was?
01:49:25: Da habe ich dich jetzt... Da bist du erstaunt.
01:49:28: Ja, sehr.
01:49:30: Es gibt übrigens eine medizinische Fachrichtung, die sich mit Haaren tatsächlich Haar und der Kopfhaut beschäftigt, die Trichologie.
01:49:37: Aber damit hat das hier natürlich... überhaupt nicht zu tun.
01:49:40: Das ist halt völlig aus der Esoteriksszene.
01:49:45: Das schreibt sie tatsächlich auch in ihrem Impressum.
01:49:48: Warte mal, das hatte ich mir noch irgendwo notiert.
01:49:50: Das finde ich irgendwie ganz, ganz lustig, dass sie das da so so adressiert.
01:49:56: Schreibt nämlich irgendwie selbst, dass das muss ich noch
01:50:00: mal... Also Prüfungsdatum als Heilpraktikerin.
01:50:04: Der Zehnte, Zehnte und der zwanzig, der Erste, zwanzig, achtzehn Verliehen in der Bundesrepublik Deutschland.
01:50:10: Lande Niedersachsen,
01:50:11: wenn sie stolz zu sein.
01:50:12: Im Impressum steht, dass mehr als neunzig Prozent ein naturheilkundlicher und insbesondere energetischer Verfahren nach jetzigen Wissenstand wissenschaftlich nicht nachgewiesen sind.
01:50:23: Das fühle ich ja ganz ehrlich, dass sie das schreibt.
01:50:27: Ja,
01:50:28: die Einschränkung ist wichtig und vermutlich ... Erzählt sie dann natürlich in ihren Workshops, dass sie dann auf der ... vielleicht auf der Gefühlebene dann aber dann doch merkt, dass ihre Sachen funktionieren.
01:50:42: Genau.
01:50:42: Haarheilarbeit.
01:50:43: Also, falls ihr da mal irgendwie Bedarf habt ... Du hast ja kaum noch Haare.
01:50:49: Ja, es wird immer
01:50:49: weniger.
01:50:51: Bei mir wird es auch immer weniger.
01:50:52: Da ist gar nicht mehr viel zu heilen bei uns, leider.
01:50:56: Haar Heilarbeit und Herz Balance.
01:50:59: Es gibt auch keinen Scheiß den die sich nicht ausdenken, oder?
01:51:02: Ja, auf der Webseite ist auch ein schönes Video verlinkt.
01:51:05: Da kann man sie in einem Gespräch erleben, also falls man da nochmal ein bisschen Seelen, Seelen balsam braucht.
01:51:14: Die Interviewpartnerin ist total begeistert, was sie da alles gelernt über die Haare.
01:51:21: Unsere Haare sind Spiegel der Seele.
01:51:24: Genau.
01:51:26: Gut, dann denke ich schön,
01:51:28: haben
01:51:28: wir das, machen wir Deckel drauf, was haben wir noch im Sendungsplan, haben wir noch irgendwas, eine Hausmeisterei?
01:51:36: Wahrscheinlich gibt es ab nächster Woche, also wahrscheinlich gegen Ende nächster Woche, dürften die Stirling-Motoren wieder in Empirie da sein.
01:51:46: Es gab ein paar Leute, die Sonca, glaube ich, aufgeschrieben hatte, die nachgefragt haben, denen sie dann nochmal eine Mail schreibt.
01:51:50: auch, aber jetzt habt ihr es auch hier gehört, gegen Ende nächster Woche dürften die Stirling-Motoren wieder da sein.
01:51:56: Wir haben eine größere Lieferung bekommen und bzw.
01:52:01: bekommen nicht, die ist für da terminiert und dann müssen die noch eingepflegt werden und dann sollten die wieder verfügbar sein.
01:52:09: Hat leider vor Weihnachten nicht mehr geklappt.
01:52:12: Ja, aber schön, dass wir den Weg zu uns gefunden haben.
01:52:15: Gleiches gilt für die Stehaufkreise, die sind auch wieder unterwegs.
01:52:20: Sie sind aus dem morphogenetischen Feld aufgetaucht.
01:52:23: Ja.
01:52:26: Gut, dann sind wir durch eigentlich, ne?
01:52:29: Ja,
01:52:30: und dann haben
01:52:31: wir's.
01:52:32: Inkorrekt, Folge dreihundert, siebzig, genau.
01:52:35: Du stopfst mich noch mal zurecht.
01:52:37: Wir haben natürlich noch ein Outro.
01:52:38: Das Intro von Folge hundert sechs, der Literatur Nobelpreis war das offensichtlich.
01:52:46: Genau, das aber heute war methodisch inkorrekt, vorgedraht, siebzig, vom dreizehnten, ersten, zweitausend, sechsundzwanzig.
01:52:53: Bleibt gesund, macht's gut.
01:52:55: Bis dann.
01:52:59: So, warte mal, Reaper läuft, Ultraschall ist gestartet.
01:53:03: Gut, ich glaub, ähm, ja, können wir loslegen, glaube ich.
01:53:07: Ja, ich hab, also ich muss noch kurz warten.
01:53:10: Ähm, ich lass mein Handy mal an, ne?
01:53:13: Heute.
01:53:14: Wie?
01:53:14: Ich, ich erwarte noch einen Anruf.
01:53:16: Wichtig.
01:53:17: Jetzt,
01:53:17: jetzt während der Sendung meinst du?
01:53:19: Ja,
01:53:19: kann ich mir nicht aussuchen.
01:53:21: Kann jederzeit kommen, ist halt wichtig.
01:53:24: Äh, ominöse Frau oder?
01:53:27: Ja, auch, aber wichtiger.
01:53:29: Noch wichtiger?
01:53:30: Ja, mindestens genauso wichtig.
01:53:32: Und kann jederzeit kommen, ist aus Schweden.
01:53:35: Aus Schweden.
01:53:36: Ja, Schweden, Schweden.
01:53:38: Kommt sicher.
01:53:40: Reinhard, ehrlich.
01:53:42: Was?
01:53:42: Literatur Nobelpreis.
01:53:45: Ich bitte dich.
01:53:46: Man weiß ja nie, die Ansprüche sind verdammt gering, ne?
01:53:49: Ich mein, Obama, ähm, hier letztes Jahr dieser, dieser, dieser komische Hansel, da dieser Countrysänger, das äh äh äh äh äh äh äh äh äh äh äh äh äh äh äh äh äh äh äh äh äh äh äh äh äh äh äh äh äh äh äh äh äh äh äh
01:53:57: äh äh äh äh äh äh äh äh äh äh äh äh äh äh äh äh äh äh äh äh äh äh äh äh äh äh äh äh äh äh äh äh äh äh äh äh ä.