Mi377 - "Gesichtsempfindung"
Shownotes
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Inhalt 00:00:00 Intro 00:04:01 Artemis 2 00:16:09 Gridfinity 00:31:35 freestyle-physics 00:36:52 Bielefeld 00:40:18 Kochen 00:42:42 Thema 1: “Die Sterne standen schlecht" 01:16:18 Experiment der Woche 01:30:30 Thema 2: “Etch it black” 01:56:21 Hausmeisterei 01:57:39 Outro 01:58:30 Audiokommentar Niclas zu Digital Independence Day
Methodisch inkorrekt Folge 377 vom 20.01.2026 direkt vom RISIKO der Wissenschaft. Mit mir heute wieder mein Brettspielpartner "Reinhard Remfort" und ich bin der Gamemaster der Wissenschaft: „Nicolas Wöhrl.“ Glück auf!
Einleitung & Privates
In der Preshow wird über die „internationale Podcastsicherheit“ und die Übernahme von LNP philosophiert. Außerdem gibt es Updates zu:
- Dem letzten Gig der Minkorrekt Tour 2025.
- Dem aktuellen Artemis II Starttermin.
- Den neuen Aufgaben für freestyle-physics 2026: freestyle-physics.de.
- Reinhard stellt Gridfinity von Zack Freedman vor: YouTube-Video und den passenden Gridfinity Generator.
Thema 1: „Die Sterne standen schlecht: Astrologie im Test“
Nicolas bespricht eine neue Studie, die untersucht, ob Astrologen wirklich Charakterzüge und Lebensereignisse aus Geburtscharts herauslesen können. Wer selbst testen möchte, findet hier die Astrology Challenge.
Alles über das faszinierende Material Pykrete: Wikipedia-Eintrag.
Thema 2: „Etch it black“
Reinhard präsentiert Forschung zu tiefschwarzen Oberflächen. Passend dazu gibt es ein Bild des schwarzen Kleids von Zoe Alvarez.
Hausmeisterei & Outro
In der Hausmeisterei lassen wir die Folge Revue passieren. Das Outro ist das Intro von Folge 107: „McBeth“. Zudem gibt es einen Audiokommentar von Niclas zum Digital Independence Day.
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Transkript anzeigen
00:00:01: So, aus Gründen der internationalen Podcast-Sicherheit werden wir in Zukunft Lockbuch-Netz-Politik übernehmen.
00:00:08: Was?
00:00:09: Du kannst doch nicht einfach einen anderen Podcast übernehmen.
00:00:12: Warum denn nicht?
00:00:14: Wenn man sich die allgemeine Chartlage so ansieht, dann ist da ein eindeutiges Interesse durchaus nachvollziehbar.
00:00:21: Reini, Lockbuch-Netz-Politik ist frei und unabhängig.
00:00:24: Die gibt's länger als uns.
00:00:26: Die wollen auch gar nicht übernommen werden.
00:00:30: Wenn wir es nicht tun, dann holt sich Hochzilla oder der Bömermann den Podcast.
00:00:34: Wir schützen damit im Prinzip die freie Podcastwelt.
00:00:37: Nur weil Linus und Timmen sich vor ein paar Jahren vor zwei Mikrofone gesetzt haben, bedeutet das noch lange nicht, dass Lokbuchnetzpolitik denen gehört.
00:01:05: Methodisch inkorrekt vorgetragen hat sie von dem zwanzigsten erst im Jahr.
00:01:12: Mit mir heute wieder mein Brettspiel-Partner, Rainer Dremford.
00:01:16: Ich frage mich jeden Tag aufs Neue, welche Siegkarte Donald Trump gezogen hat, aber egal.
00:01:21: Alles
00:01:22: übernehmen.
00:01:22: Weltwirtschaft.
00:01:25: Und ich bin der Game Master der Wissenschaft Nikolas Woel.
00:01:27: Glück auf.
00:01:29: Ja, ja, es macht keinen Spaß im Moment.
00:01:31: Das muss man sagen.
00:01:33: Die Sicherheitslage, die Weltlage frustriert.
00:01:37: Da können wir uns hier... Das ist irre.
00:01:39: Das ist einfach alles irre.
00:01:41: Da können wir uns hier schön in die Wissenschaft zurückziehen.
00:01:44: Cosy.
00:01:45: Ja.
00:01:46: Da ist alles noch schön.
00:01:48: Das ist wirklich total irre.
00:01:51: Der reißt einfach alles mit dem Arsch ab, was wir über Jahrzehnte aufgebaut haben.
00:01:57: Ich
00:01:57: finde es alle so absurd, hättest du das irgendjemandem vor, weiß ich nicht, vor zwanzig Jahren oder so hingelegt und gesagt, dann wird in den USA mal passieren, hätte ich jeder für verrückt erklärt.
00:02:09: Wahrscheinlich.
00:02:11: Ich glaube, ich glaube schon.
00:02:12: Also, hierher bestimmt haben Leute, dass auch auf lange Sicht kommen sehen.
00:02:16: Unsere gemeinsame Freundin Annika Brockschmidt hat das ja schon lange mit den radikalen Christen in den USA beobachtet und jetzt wahrscheinlich doch schon früher gesehen als andere auch.
00:02:26: Also, der auch diverse Bücher darüber geschrieben.
00:02:28: Aber dass das so ab... Also, wirklich so... Also, ich würde mich nicht wundern, wenn nächste Woche ein Bürgerkrieg in den USA losgetreten
00:02:36: wird.
00:02:36: Ja, das habe ich ja in der letzten Woche hier schon gesagt.
00:02:39: Das kann ja nicht hoffen, weil das würde ja bedeutend, dass viele Menschen sterben oder verletzt werden.
00:02:46: Krieg
00:02:46: ist nie
00:02:47: gut.
00:02:47: Genau, das will man ja nicht.
00:02:49: Aber dass jemand auch nicht dermaßen schalten und walten kann, würde man sich auch wünschen.
00:02:58: Also, das hat Volk dann irgendwann gesagt, so jetzt reicht's.
00:03:00: Ich würde mir noch mehr wünschen, dass die Institutionen, checks and balances, das regeln.
00:03:06: Aber davon sieht man ja im Moment noch nicht so viel.
00:03:09: Also ich bin kein Historiker oder irgendwie Politikwissenschaftler oder so, aber die Teilweisen parallel zu den Dreißigern des letzten Jahrhunderts in Europa sind schon erschreckend.
00:03:25: Ja, kann ich auch nicht beurteilen, aber ich meine diese Bedrohung jetzt von Grönland, also NATO Partner, da hätte ich ja gedacht, hätten wir hinter uns gelassen irgendwie.
00:03:37: Ja, auch, dass da so eine freidrehende Behörde wie so eine Geheimpolizei durchs Land marodiert und wahllos Bürger einsperrt und festnimmt.
00:03:49: Ohne irgendwas.
00:03:51: Absurd.
00:03:53: Du hast schon gesagt, wir sind kein Politikpodcast.
00:03:55: Richtig.
00:03:56: Man hat mir dann jetzt die Tage wieder aufgefallen ist.
00:04:00: Also eigentlich habe ich mich gefreut oder ich freue mich immer noch.
00:04:04: Atem ist zwei, also unsere Rückkehr zum Mond, wenn man so will,
00:04:09: hat
00:04:09: jetzt quasi einen Starttermin.
00:04:12: Also die hatten schon immer ein Startfenster, einen möglichen auch vorgegeben, aber die haben jetzt gesagt, okay, jetzt wir sind soweit.
00:04:21: Rakete ist auch schon rausgerollt aus dem Hangar, sechster Februar, also.
00:04:26: amerikanisch sechster februar.
00:04:28: bei uns heißt das siebter februar mitten in der nacht drei uhr.
00:04:30: einvierzig ist so der erste ist das erste fenster wo wir starten könnten und dann gibt es weitere tage.
00:04:41: also tachdrauf tachdrauf siebter achter zehnter elfter februar und dann gibt es tage im märz dann gibt es tage im april.
00:04:49: also das wird jetzt auf jeden fall.
00:04:52: also Da heißt auf jeden Fall, wenn sie irgendwelche defekte Fehler finden, dann natürlich nicht auf jeden Fall.
00:04:57: Aber so im ersten Quartal, wenn wir starten mit der Atem ist zwei und dann vier Leute, also ist ja der erste Testflug bemannt zum Mond.
00:05:09: Vier Leute sind dabei.
00:05:11: Wir fliegen dann um den Mond rum, landen dann natürlich nicht, fliegen dann nur rum und kommen dann wieder zurück zur Erde.
00:05:18: ... werden schon wichtige Aspekte der Mission ... ... einer Mondmission getestet.
00:05:23: Also ich habe gerade gesagt, ... ... vier Astronauten sind dabei.
00:05:25: Und deswegen komme ich da jetzt gerade drauf und habe ... ... weil ich mir diese Mission dann wieder ... ... durchgelesen habe.
00:05:33: und dann stellst du fest, also ... ... vier Astronauten ... ... Weissmann, Glover, Koch und ein Kanadier ... ... dann denkst du schon so, okay ein Kanadier dabei, ... ... also interessant, die haben ja gerade auch ... ... nicht das beste Verhältnis.
00:05:47: Und dann ist ... Die Versorgungsstufe von dem Raumschiff ist europäisch gebaut worden.
00:05:55: Da haben wir schon immer gesagt Forschung, Technik, Wissenschaft ist international.
00:06:00: Und hier fällt mir das jetzt so ganz schweren Herzens auf, dass ich so denke.
00:06:07: Also das ist wieder so ein multinationales Projekt.
00:06:10: Klar, da hängt die amerikanische Flagge drauf und natürlich ist da die NASA federführend.
00:06:15: Aber da ist halt ganz, ganz viel Technik dabei, die nur funktioniert, weil halt auch andere geholfen haben.
00:06:21: Also die Europäer haben sie halt beteiligt.
00:06:25: Und gleichzeitig geht da alles dem Bach runter.
00:06:28: Also solche Projekte kriegen wir gar nicht mehr gestimmt, wenn wir uns jetzt damit beschäftigen wollen.
00:06:34: Wem Grönland gehört?
00:06:35: Also einfach mal so Grenzen abreißen und zwar innerhalb unserer Bubble.
00:06:40: Also, dass wir Knies mit Russland haben oder mit China früher oder später.
00:06:44: Damit haben wir uns ja schon fast abgefunden.
00:06:46: Aber auf der westlichen Hemisphäre meine Güte.
00:06:52: Ich denke mir immer, wie weit könnte die Menschheit sein, wenn man diese ganze Scheiße mal weglässt und also so diese Star Trek Utopie, die Menschheit oder die Perronen Utopie, die Menschheit als eine Einheit, die Terraner, die irgendwie alle Anstrengungen und Ressourcen auf ein Ziel werfen oder auf gemeinsame Ziele, was damit möglich sein würde.
00:07:18: Wahrscheinlich wäre das nicht schlecht.
00:07:21: Wenn wir mal so Aliens finden würden, die so latent-feindselig sind, aber nicht so überlegen, dass wir uns mit einem Handstreich fertig machen.
00:07:30: Aber als Mensch halt zusammenraufen und sagen, so groß sind die Unterschiede jetzt eigentlich nicht auf der Erde.
00:07:36: Lass mal lieber gegen die Echsenmenschen kämpfen.
00:07:40: Das passiert in dem Buch, das ich gerade lese, also hier der Astronaut.
00:07:45: Ja, nee, das ist direkt am Anfang relativ klar.
00:07:49: Da wird diese Bedrohung erkannt, dass die Sonne dunkler wird oder weniger Energie von der Sonne kommt.
00:07:53: Man findet auch direkt am Anfang den ersten Kapitel heraus, warum.
00:07:56: Das sind
00:07:58: so Nanobrobotat, das habe ich schon gesagt.
00:08:00: Ja, so ein, nee, das sind einzellige Organismen, so kleine, also Astrophagen heißen die da drin.
00:08:06: in diesem in diesem Buch dann quasi eine Person, also eine eine Chefin quasi, also eine Missionschefin, die von allen, also für die Zeit, bis das Problem gelöst ist, von allen Regierungen quasi so eine Allmacht verliehen bekommen hat und alles einfach, also jetzt nicht diktatormäßig, sondern eher in dem Projekt Zugriff auf international alle Ressourcen hat, von allen Raumfahrtmissionen und so weiter und so weiter.
00:08:39: Eine Frau, was ist da denn für eine unrealistische Scheiße?
00:08:43: Ist
00:08:43: halt Science-Fickin, ne?
00:08:47: So, ich hoffe, man hört hier die großen
00:08:49: Dippen an.
00:08:50: Da bin ich drum, da bin ich drum, da zu hören.
00:08:55: Ja,
00:08:56: nochmal ganz kurz zu Artemis.
00:08:59: Mein Flugticket ist ja dabei, mein Name.
00:09:02: Ich weiß nicht, du hast das auch gemacht, ne?
00:09:04: Wir haben das
00:09:05: hier mal... Oh, das weiß ich gar nicht mehr, das lange her, oder?
00:09:08: Das ist schon relativ lange her.
00:09:09: Da haben wir das hier im Podcast mal erwähnt.
00:09:13: Ihr könnt glaube ich noch dabei sein.
00:09:14: Ich habe neulich gehört, ich glaube bis zum, nicht mehr lange, ein, zwei Tage vielleicht noch.
00:09:19: War das vielleicht bis zu ein, zwanzigsten oder so?
00:09:22: Also wenn ihr jetzt hört und am Rechner sitzt, könntet ihr noch mal gucken, ob ihr weiß ich nicht.
00:09:29: Flugticket, Atem ist zwei oder so findet, das waren ja diese lustigen Nummern, dass eure Namen dann irgendwo gespeichert werden und der Speicher schiebt dann irgendwo mit fliegt.
00:09:39: Ich weiß, da muss man schon irgendwie ganz komisch drauf sein, um da romantisch und toll zu finden, aber ich find's toll.
00:09:46: Und mein Name fliegt mit und ich glaube, deiner auch, du hast, glaube ich, während der Sendung noch schnell gemacht.
00:09:51: Das kann sehr gut sein,
00:09:52: ja.
00:09:53: Genau, was heißt der Pflicht mit, also die Mission sieht jetzt so aus, dass die etwa zehn Tage unterwegs sind in der Gesamtstrecke von einer Million Kilometern.
00:10:03: Die Orion geht erstmal in einen hohen Erdorbit, sehr elliptisch und testet da, wenn ihr mich halt richtig verstanden habt, ist dieser Erdorbit, also normalerweise umkreiste ja die Erde in so einem niedrigen Orbit innerhalb von anderthalb Stunden, aber der ist so weit, dass die Das ist ja ein Tag unterwegs, glaube ich, sind für diesen Erdorbit.
00:10:27: Und da machen so verschiedene Tests, Lebenserhaltung, Navigation und auch ein Manöver.
00:10:32: Also die machen so einen Rendezvous mit einer ausgebrannten Oberstufe.
00:10:36: Also die koppeln ab, drehen sich und docken dann nochmal und testen da die ganzen Autopiloten.
00:10:44: Und dann kommt ein Triebwerksmanöver, also ein Triebwerksschub, den sie feuern.
00:10:51: um auf so eine free return Bahn zu kommen, also die schießen in Richtung oder beschleunigen in Richtung Mond, biegen da aber nicht auf einen Mondorbit ein, sondern umkreisen nur einmal den Mond und werden dann gravitativ von Mond zurückgeschleudert in Richtung Erde und von der Erde dann wieder angezogen.
00:11:13: Relativ großzügig um den Mond rum, wie ich das gesehen habe, neuntausend Kilometer hinter der Mondrückseite.
00:11:18: Aber irgendwo gibt es auch eine nähere Ernährung, aber jedenfalls einmal rum um den Mond, vier Tage brauchen sie dahin, vier Tage wieder zurück und dann kommen sie mit relativ hoher Geschwindigkeit wieder an der Erde an und treten dann auch wieder in die Erdenatmosphäre ein, testen da Hitzeschild und Rückkehrprofile und so.
00:11:38: Und Wasser landen dann irgendwo im Pazifik.
00:11:41: Also wenn ihr so willst, Atem ist zwei, so die Generalprobe.
00:11:47: um Menschen erst mal wieder zum Mond zu bringen, ist ja krass, also da haben wir ja über fünfzig Jahre nicht mehr gemacht, Menschen zum Mond geflogen, gut die landen dann nicht, aber zum Mond hin, soweit weg von der Erde waren schon lange Menschen nicht mehr.
00:12:01: Das muss auch bitter sein.
00:12:02: oder da einmal rum zu fliegen und zu wissen, man landet nicht, also so nah dran, aber doch vorbei und... Er weiß nicht, sind's bei der nächsten Mission dann die gleichen Leute?
00:12:17: Nein, nein,
00:12:18: bei der nächsten sind das andere und die landen dann oder Teile von denen landen.
00:12:22: Also Artemis
00:12:23: III.
00:12:23: Artemis III ist geplant zu landen.
00:12:26: Ich bin so ein bisschen, ich weiß nicht, ich finde das irgendwie, also jetzt bin ich schon so ein bisschen nervös, weil ich denke, also da sind viele neue Systeme, die getestet werden.
00:12:38: Und ich finde den Sprung von, also wir fliegen einmal rum um den Mond, also das ist Jetzt sag ich mal, sehr frech ist nur eine sehr präzise Berechnung der Flugbahn, weil im Prinzip ist das, du musst nicht mehr steuern.
00:12:52: Also das stimmt nicht so ganz, wenn du am Mond vorbei bist und wieder auf dem Weg zur Erde, dann machst du Korrekturmanöver, aber im Prinzip kommst du automatisch zurück.
00:13:00: Deswegen heißt das Free-Return-Bahn.
00:13:02: Das ist die, die sie auch gemacht haben, als Apollo-III-Probleme hat.
00:13:07: Dann haben sie gesagt, komm, dann lassen wir uns um den Mond rumschleudern und wieder zurück, weil er keine Energie kostet.
00:13:12: Deswegen können wir sagen, also das ist eigentlich fast ein bisschen.
00:13:16: Trotzdem super spannend, aber die müssen relativ wenig machen.
00:13:19: Also die kommen automatisch zurück.
00:13:21: Ob sie dann die Landung funktioniert, ist eine andere Frage, aber im Prinzip kommen die wir zurück.
00:13:26: Der Sprung zu Atem ist drei, finde ich dann groß, weil dann musste halt.
00:13:31: Das Landemodul dabei haben, was ja jetzt gar nicht dabei ist, dann musst du damit die Annäherung zum Mond machen, dann musst du die Lande machen, dann musst du zurückfliegen, wieder hoch, dann musst du wieder koppeln, dann musst du zurück zur Erde.
00:13:44: Das ist einfach so viel komplexer.
00:13:45: Ich dachte, das müsste nicht erstmal eine Drei geben, um so ein bisschen, und das gab es bei Apollo damals.
00:13:51: Aber
00:13:51: was willst du denn bei Dreidern machen?
00:13:54: Also das wird zum Beispiel was wir bei Apollo zehn auch gemacht haben.
00:13:56: bei Apollo zehn also der vor der vor der Landung sind sie.
00:14:02: Haben sie schon die landefähre abgekoppelt sind schon angenehrt an die Oberfläche?
00:14:08: da reden wir jetzt über untagbare Jobs und die hätten eigentlich nur noch landen müssen haben dann aber gesagt so jetzt dürfen wir nicht wieder hoch wieder angekoppelt wieder nach Hause und dann war es erst elf die gelandet ist.
00:14:20: Und irgendwie habe ich das Gefühl dann ist schon irgendwie ein sein.
00:14:23: sinnvoller Step noch dazwischen, dass ihr im Prinzip alles geprüft hast, außer die Landung.
00:14:29: Und dann sagst du, okay, und jetzt noch vielleicht die Anzüge und so raus und dann da rumlaufen, das ist natürlich nochmal was weiteres.
00:14:37: Aber ist irgendwie, ich finde den Schritt von zwei nach drei relativ groß.
00:14:42: Und drei soll übrigens frühestens Mitte sieben zwanzig passieren, also mindestens nochmal ein Jahr, aber da glaubt, glaub ich kaum einer dran.
00:14:50: Ich wollte gerade sagen,
00:14:51: also nächstes Jahr finde ich schon krass.
00:14:53: Ja, das wird glaube ich nicht passieren.
00:14:54: Aber auf der anderen Seite, wenn wir jetzt schon mal Atemist II geschafft haben, dann ist halt der nächste Schritt nur noch Landung.
00:15:04: Irgendjemand muss Trump erzählen, dass Grünland auf dem Mond liegt.
00:15:10: Damit das schneller.
00:15:12: Ja, wenn er wenigstens so was hält.
00:15:13: Wenn er wenigstens sagen würde, wir müssen wieder zum Mond und dann nochmal flächig abstecken.
00:15:18: So, das gehört uns so.
00:15:21: Also Flatterband schon mal ausrollen so kann man nämlich sagen wir müssen Flatterband auf dem Mond ausrollen.
00:15:26: data viel zu tun.
00:15:30: Macht im Prinzip nichts kaputt.
00:15:32: also zumindest keine internationalen Beziehung wobei das würde wahrscheinlich allen anderen auch nicht gefallen wenn er da Flatterband ausrollt aber.
00:15:40: Also wie wir auch letztes mal gesagt habe ich glaube das ist ja ein System also da ist ja mehr als eine Person irgendwie kaputt.
00:15:50: Ich glaube nicht, selbst wenn Trump morgen nicht mehr dabei wird, wird es nicht zwingend besser werden.
00:15:56: Das ist recht, ja.
00:15:58: Da könntest du schlimmer werden bei J.D.
00:16:00: Vance, was
00:16:00: bei uns
00:16:00: auch nicht was da los ist.
00:16:03: Wir gucken.
00:16:04: Kommen wir zu erfreulich.
00:16:05: Bitte, ich bitte darum.
00:16:07: Ich bin in Rabbit Hole gefallen, habe ich letztes Mal schon so grob gesagt und habe damit jetzt ein bisschen mehr rumgespielt.
00:16:12: Gridfinity.
00:16:14: Gritfinity.
00:16:15: Du hast dir dazu verlinken wir einen YouTube Video von Zach Freedman, der das Ganze erfunden hat.
00:16:21: Das hast du dir ja auch schon angesehen, wie du beichtet hast.
00:16:25: Du hattest nach der letzten Sendung gesagt, du hast den Link schon in die Show Notes für die nächste Sendung gepackt und dann konnte ich nicht wieder stehen, musste ich schnell reingucken.
00:16:34: Was ist Gridfinity?
00:16:35: Gridfinity ist ein Ordnungssystem für, weiß ich nicht, Werkstätten, Schubladen oder was auch immer.
00:16:42: Die Idee ist simpel, aber relativ gut, finde ich.
00:16:45: Und zwar kann man sich, gehen wir mal von der Schublade aus.
00:16:49: Du hast eine Schublade, die ist dreißig Zentimeter tief, zwanzig breit.
00:16:52: Dann kannst du dir einen Raster drucken, dass genau diese Schublade ausfüllt und dieses Raster besteht aus zweinvierzig Millimeter großen Kästen.
00:17:02: Du legst quasi so ein Gitter dann in die... Schublade rein und basierend auf diesem Raster kannst du dir verschiedene große Dosen, Halter oder was auch immer drucken, also es ist für einen D-Drucker gedacht, das ganze System und kannst dir dann deine Schubladen zum Beispiel nach deinen Bedürfnissen mit kleinen Behältern bestücken und ordnen.
00:17:26: Klingt im ersten Moment jetzt nicht besonders spektakulär, aber wenn man damit angefangen hat, ist das doch relativ schnell sehr sinnvoll, also wirkt sehr sinnvoll und man bekommt damit echt gut Ordnung in alles mögliche.
00:17:38: und darum hat sich mittlerweile eine relativ große Community entwickelt, um dieses System Gridfinity, die das noch ein bisschen weiterentwickelt haben.
00:17:45: Also es gibt jetzt auch Raster, also immer, also der Raster ist immer die gleiche Größe, das ist ja der Charme daran.
00:17:50: Aber was
00:17:51: ist, wenn meine Schublade dann nicht passt?
00:17:52: Also sagen wir mal, meine Schublade ist ein bisschen größer als das vorgegebene Raster.
00:17:55: Ja.
00:17:56: Was passt hier dann?
00:17:57: Dann ist es rechts und links bleibt ein bisschen...
00:17:59: Platz.
00:17:59: genau das kannst du einstellen wie du möchtest.
00:18:01: also du kannst die.
00:18:03: also es gibt mittlerweile haufenweise generatoren dafür dass du dir diese gitter generieren kannst.
00:18:08: zum beispiel ich habe jetzt in meinem in so einem helmer in so einem schubladen ding von der schreibtisch von ikea da passt es auch nicht so ganz rein.
00:18:15: da hast du dann rechts und links halten centimeter luft.
00:18:19: okay
00:18:21: Also kannst du halt also nicht Luft im Sinn ist wackelt, sondern dann drückt er die Gitter so, dass die Ränder halt dicker sind rechts und links.
00:18:28: Und das dann in der Mitte zentriert ist und trotzdem fest ist.
00:18:31: Du kannst es aber auch, das gibt es auch in der Community manche Leute, die dann noch halbe.
00:18:37: Einheiten mit rein am Rand, also halbe Kästen und kann man machen, wie man möchte.
00:18:43: Aber der Scham daran ist, dass quasi dieses Rastamaß genormt ist sozusagen und man dadurch halt relativ einfach auch wieder mit Generatoren, von denen es mittlerweile Haufenweise welche gibt sich für sich passend große Boxen drucken kann, um die dann da so rein zu.
00:19:00: setzen.
00:19:01: Und diese Gitter wurden auch mittlerweile, also dieses Raster gibt es in Varianten, ein bisschen weiterentwickelt wurden auch von der Community, dass da zum Beispiel kleine Magnete eingeklebt sind, dass die Boxen dann so richtig da so reinklacken.
00:19:13: Wenn man dieser so reinsetzt.
00:19:15: Wenn du sagst für mich passende, also da sind nicht nur immer Schächtelchen, sondern das kann auch sein ein Schraubenzieherhalter, wo dann so Löcher irgendwie drin sind.
00:19:26: Genau, du kannst, also das ist das Schöne daran, du kannst dir das machen, wie du möchtest.
00:19:29: Du kannst einfach nur Schächtelchen machen.
00:19:32: Dafür gibt es Generatoren, also eine Homepage, eine davon habe ich auch in die Shownutz gepackt.
00:19:38: Ein Generator wurde dir quasi sowohl die Baseplates als auch die Ähm, die Schächtelchen drucken lassen kann.
00:19:47: Sie gibt's dann auch in verschiedenen Varianten, z.B.
00:19:49: so, dass du noch so ein Name-Tag oben mit drauf hast, also, dass die Schächtelchen direkt beschriften kannst, von oben, wenn du zum Beispiel Schrauben reinzutierst.
00:19:58: Kannst du irgendwie M-Acht oder so drauf schreiben.
00:20:00: Das ist nett,
00:20:01: ja.
00:20:01: Die sind stapelbar, auch noch die Kisten untereinander, also diese Kästchen.
00:20:07: Du richtest die halt an diesem Raster aus, ne?
00:20:09: Du sagst dann irgendwie, ich hätt gern ein Kästchen, das dreimal drei Raster.
00:20:14: Punkte groß ist und kannst damit halt deine Schublade füllen.
00:20:18: Es gibt auch Generatoren, wo du zum Beispiel eine technische Zeichnung bilden oder was auch mal von deinem Schraubenzieher, Zange oder sonst was reinpacken kannst und der dir dann dazu passend quasi so eine Form erstellt, dass du die reinpackst.
00:20:35: Wird von Leuten auch gerne genutzt für Foto-Equipment, also um so objektive und so ordentlich weg zu packen.
00:20:42: oder anderen kleinen kram.
00:20:45: also da muss man sich mal ein bisschen.
00:20:48: also eigentlich kann man sich diesen generator den ich verlinkt hab mal angucken.
00:20:54: Der ist von perplexinglabs.com.
00:20:57: Und der bietet einem schon unglaublich viele Möglichkeiten, aber auch wenn man generell den Begriff wird, findet ihr mal sucht, findet man auf den üblichen Plattform wie Thingiverse, Makerworld oder so jede Menge Vorlagen für alle möglichen Dinge, die auf dieses Raster passen.
00:21:12: Und ich habe damit angefangen, meine kleine Lötwerkstatt zu organisieren oder ein bisschen ordentlicher zu machen.
00:21:19: Jetzt fliegt nicht mehr die ganze Litze, Lötzeln und sonst was einfach so in der Schublade rum, sondern alles ist in seinem kleinen Kästchen.
00:21:26: Der einzige Nachteil daran ist, dass ich habe gemerkt, dass mein Dreadedrucker scheiße langsam ist.
00:21:32: Okay, weil
00:21:33: er ein paar Jahre alt ist oder?
00:21:35: Ja genau, der ist ein paar jährchen alt.
00:21:36: Das ist ein Ender-III-S, glaube ich.
00:21:41: der brauche relativ lange um also wenn dann irgendwie drei kästchen drucks drei größer ist der schon irgendwie zwölf dreizehn stunden beschäftigt während ein bamboo lab der aktuellen generation das irgendwie einen drittel der zeit schaffen würde.
00:21:54: okay das ist natürlich ein unterschied.
00:21:57: Ja das ist ein ist ein deutlicher unterschied.
00:21:59: aber wenn man keinen zeitdruck hat und so dann ist halt auch am ende egal der steht jetzt halt hier.
00:22:05: Und gut ist.
00:22:06: Gut, ich höre ja, das ist ja ein größtes Projekt.
00:22:08: Also da wirst du ja irgendwie zwanzig, dreißig Schächtelchen drucken oder mehr?
00:22:12: Ja, wahrscheinlich wahrscheinlich schon.
00:22:14: Also ich habe auch schon dieses, ich hätte Bedarf für einen neuen Drucker.
00:22:19: Kaufe ich mir einen neuen Drucker und ich beherrsche mich das nicht zu tun, weil der, den ich habe, der ist zwar älter, aber der tut es ja eigentlich.
00:22:28: Er braucht nur sehr lange.
00:22:30: Und er kann halt nur einen Filament drucken.
00:22:33: Also... Ich habe mich ein bisschen mit drei D-Druckern in den letzten Tagen wieder auseinandergesetzt und bin erstaunt, wie viel sich da in den letzten fünf Jahren getan hat.
00:22:43: Also wirklich krass, also nicht nur Geschwindigkeit, sondern auch verschiedene Artige, also verschiedene Filamente, dass die Drucker die automatisch durchwechseln können, was viel Müll erzeugt, aber die Neuesten, die jetzt gerade so kommen, die haben dann auch irgendwie entweder mehrere Druckköpfe oder können die Werkzeuge automatisch durchwechseln.
00:23:02: und schon sehr fasziniert.
00:23:04: Ja, das klingt schon, als wäre wirklich viel passiert in den letzten Jahren, ne?
00:23:09: Also ich würde gerne mal so eine... Aber das ist natürlich schwer, das irgendwie auf einen Diagramm zu bringen.
00:23:15: So Entwicklung im Dreadedruck, im Heimdreadedruck.
00:23:19: Wo das so was einrechnet.
00:23:21: Also Geschwindigkeit und auch auch so Druckgenauigkeit natürlich.
00:23:25: Oder diesen Komfort, den du gesagt hast, dass man mehrere Filamenten nutzen kann.
00:23:30: Weil ich habe so das Gefühl, in den ersten Jahren, als du für unser Labor noch einen Drucker gekauft hast, und dann die nächsten zehn Jahre, würde ich sagen, ist... Verhältnismäßig wenig passiert.
00:23:43: Also die sind schon besser geworden.
00:23:44: Aber so, dass ich sage, okay, sehen wir halt immer noch drei D-Drucker.
00:23:49: Und jetzt habe ich das Gefühl, passiert auch immer wahnsinnig viel.
00:23:53: Allein schon, dass du automatisch mehrere Farben ineinander drucken kannst oder Filamente, die also früher gab es ja im Wesentlichen irgendwie PLA und ABS oder so.
00:24:05: Also verschiedene Kunststoffe, die halt verschiedene Hardwaren und jetzt hast du auch noch irgendwelche Kunststoffe, die halt komplett flexibel sind.
00:24:15: Also es ist fast so, als ob du Gummi drucken kannst.
00:24:18: Und das dann kombiniert mit anderen Materialien, finde ich schon sehr... sehr spannend.
00:24:23: Ich bin nur zu geizig, gerade Geld auszugeben.
00:24:27: Du bist jetzt nicht so tief im drei D-Druck drin.
00:24:30: Da wüsstest du, was da der Innovationssprung war.
00:24:35: Also vielleicht gibt es irgendwelche Leute, die uns jetzt sofort schreiben und sagen, ja, da wurden neue Düsen entwickelt und deswegen geht das jetzt oder keine Ahnung.
00:24:42: Also ich habe... Ich weiß nicht, ob die als also wann die als player dazu kam aber diese bamboo lab drucker die.
00:24:51: Wann zumindest so für.
00:24:52: also gibt auch etliche andere noch.
00:24:55: aber die haben irgendwann glaube ich so den den punkt eingenommen den apple bei computers mal hatte so auspacken und es funktioniert einfach du musst nicht viel rum basteln.
00:25:05: Und ich glaube da hat das dann noch mal deutlich verbreitung gefunden.
00:25:10: Also außerhalb der nur zehner.
00:25:12: Interessant.
00:25:13: Und
00:25:13: da hat sich das glaube ich auch noch mal viel getan.
00:25:15: Du dich da
00:25:15: so beherrschen kannst dann.
00:25:18: Ja
00:25:18: also was kostet jetzt?
00:25:20: Also was kostet so ein Ding?
00:25:22: Also ein guter Drucker.
00:25:23: Wenn du jetzt sagen würdest du willst, ich weiß es ist ein Spektrum, aber unter tausend Euro sag ich jetzt.
00:25:28: Ja kannst du ohne Probleme.
00:25:30: Also bei wenn du jetzt sagen wir mal du willst so einen Bambulep Drucker haben, da kannst du irgendwie den P-II-S nehmen, der kostet gerade... ...fünfhundertneinzehn Euro.
00:25:41: ... und in der ... ... also in einer Combo kostet siebenhundertfünfzig, ... ... dann hast du oben noch so ein Modul drauf, ... ... wo vier Filamente reinschmeißen kannst, ... ... dass du mit vier verschiedenen Filamenten ... ... ein Automat strungen kannst.
00:25:54: Hast du ein beheizt, ein Druckraum, ... ... also nicht nur die Platte beheizt, ... ... sondern der ganze Raum ist beheizt.
00:26:00: Ja, also ... Das sieht ja
00:26:01: noch echt schon ... ... besser aus als die.
00:26:04: Also
00:26:04: ... deutlich ist natürlich auch deutlich teurer als der den ich hier stehen habe aber ist in dem rahmen wo ich sage so ja kann man machen glaube ich.
00:26:14: also wenn es dann irgendwie größer braucht dann kannst du aus einem h-zweidee nehmen.
00:26:19: oder man muss wie gesagt muss ja nicht bambulett sein gibt ja auch eine andere drucker.
00:26:22: aber so ein würde ich mir glaube ich gerade kaufen wenn ich mir ein kaufen würde.
00:26:27: wobei es in unserer Community bestimmt Leute mit deutlich mehr Ahnung gibt.
00:26:30: Und es ist auch wahrscheinlich die Frage, wie viel will man denn selber basteln und einstellen und kontrollieren, wie so häufig.
00:26:39: Und weiß ich nicht, von Bamboo Lab der kleinste Drucker mit, also mit Multi-Flament-Kombo kostet drei Hundert Euro.
00:26:48: Der hat dann aber ein sehr kleines Druckbett.
00:26:50: Und auch keine, also keine Kammer.
00:26:55: Ja, interessant.
00:26:56: Ja.
00:26:57: Also gibt es einiges.
00:26:58: Vielleicht werde ich da doch irgendwann mal schwach und kauf mir einen.
00:27:01: Ich brauche nur mehr Anwendungen als Gridfinity.
00:27:03: Ich glaube Gridfinity alleine rechtfertigt nicht mehr ein.
00:27:06: Neun, drei D-Rigots kaufen.
00:27:08: Okay, das ist ein Argument.
00:27:09: Vielleicht wenn ich wieder ein bisschen Rumbast an Konsolen und so und da wieder ein bisschen mehr drucken möchte oder muss oder will, dann vielleicht.
00:27:17: Apropos, ich bin gerade dabei, meinen alten Kindle, hat ich ja gesagt, von micro USB auf USB-C umzulöten.
00:27:27: Und, dass ich so lange nichts mehr gemacht habe, recht sich.
00:27:31: Ich habe mich heute an meinem Lötkolben verbrannt, mit dem Finger.
00:27:35: Also an meinem Heißluft-Lötkolben.
00:27:37: Merke auch drei Minuten, nachdem man den ausgeschaltet hat, wenn man vorhin die Düse wechseln will, ist der immer noch scheiße heiß.
00:27:43: Na super.
00:27:44: Es gibt eine
00:27:44: schöne Brandblase am Finger.
00:27:46: Ich habe beim Löten zwei Lötpads abgerissen.
00:27:52: Einfach nur zum Kotzen.
00:27:55: Dann ist das alles so klein und frickelig, also diese USB-C-Buchse, diese Micro-USB-Buchse liegt auch noch genau neben so einem Plastikteil, hat dann auch noch angeschmolzen.
00:28:06: Alles kacke, die schnauze voll, weil die nicht mehr angelötet bekommen, weil, wie gesagt, die Lötpads abgerissen sind, weil nicht zu ungeduldig war.
00:28:14: Das sind ja die schlimmsten Formen von Fehler, wo man weiß, man hätte besser machen können.
00:28:21: Aber man hatte nicht besser gemacht.
00:28:23: Was am Ende dazu führte, dass ich mir die Pin-Belegung angeguckt habe nochmal von diesem USB-Port.
00:28:31: zwei kleine Stücke, so Kupferlackdraht, also der ungefähr so dick ist wie ein Haar genommen hab und damit jetzt die Buchse entfernt von der Platine angelötet hab.
00:28:41: Und jetzt am Ende wahrscheinlich mit Sekundenkleber da reinklebe in das Gehäuse.
00:28:46: Ist also eine, kurz gesagt, FUSCH, es ist FUSCH, aber es geht nicht mehr anders, weil die scheiß Leiterbahnen abgerissen sind.
00:28:53: Und man kann die nicht mal vernünftig irgendwo anders festlöten oder irgendwie mit einem Glas ... Stift irgendwie Platine blank machen oder so, weil daneben so kleine Drecks, SMD, Mini Bauteile sind, die man einatmen kann.
00:29:09: Da ist einfach kein Platz und ich bin zu grob motorisch.
00:29:12: Okay, morgen seht ich beim Medienmarkt stehen und du kaufst den neuen Kind.
00:29:16: Wahrscheinlich nicht, ich würde mir ein Tulino kaufen.
00:29:20: Die sind mittlerweile auch, da war ich euerstand, ich war letztens in der Talia, hatte so ein Tulino in der Hand, weil ich dachte so oft, was kosten die eigentlich neu und hab gesehen, wie so hundertzwanzig Euro.
00:29:31: Die sind mittlerweile aber in Farbe.
00:29:34: Aber Kindels gibt es mittlerweile auch in Farbe, ne?
00:29:37: Das kann sein.
00:29:38: Ja,
00:29:38: aber ich sah jetzt den Grund nicht, warum ich ein Farb... Also, ich kann schon verstehen, wenn ihr jetzt Comic lesen willst oder Kinderbücher, die gut illustriert sind oder so, dann kann ich schon verstehen natürlich.
00:29:50: Aber für mich habe ich jetzt, glaube ich, keinen Anwenderfall.
00:29:52: Ja.
00:29:52: Ich glaube, ich brauch den nicht.
00:29:55: Ja, ich kann.
00:29:56: aber generell, wenn man nach einem E-Book-Reader sucht, kann ich auch deutlich eher, also würde ich deutlich eher ein Tulino empfehlen als einen Kindle.
00:30:06: Ja, wir haben im Haushalt auch einen, weil wir den Anwendungsfall hatten, dass wir auf die Bibliothek zugreifen wollen.
00:30:12: Genau, das ist der Punkt.
00:30:14: Es war nur sehr, Pain in the Estates einzurichten.
00:30:19: Es war nicht so, wie man sich das wünscht.
00:30:21: Also super einfach ist.
00:30:23: Das stimmt, das ist ein bisschen Pain in the Ace gewesen, vor allem du musst dann auch, wenn du dir Bücher ausleihen willst, besser die Handy App benutzen, um dann ein Buch auszuleihen und dann dir das auf den Tulino quasi schicken lassen.
00:30:37: Man kann auch einfach, also man kann das auch anders machen.
00:30:40: Also ich würde generell eher den Tulino empfehlen, als den Kindle, weil der Tulino halt nicht so eingeschränkt ist, sozusagen das Software.
00:30:48: Kindle kann man auch Jailbreaken, wenn man will, aber da muss man halt sie auch hinsetzen oder irgendwie machen.
00:30:54: Muss man beim Tulino nicht und wenn er so Bücher aus der Bibliothek ausleist, dann hast du die ja immer so für zwanzig Minuten.
00:31:00: und wenn man dann irgendwie so, also nicht Kalibre benutzt mit ein, zwei Plugins, dann kann man die Bücher auch befreien aus der Bibliothek.
00:31:06: Wie die
00:31:06: hast du für zwanzig Minuten?
00:31:09: Nicht zwanzig Minuten, zwanzig Tage, glaube ich, Maximum.
00:31:11: Ja.
00:31:12: Du kannst ja für zwanzig Tage Maximum leihen, aber das sollte man natürlich nicht, aber das kann man auch ändern relativ schnell.
00:31:23: Gut, so viel zu Technik-Tipps von Raini.
00:31:26: Ja.
00:31:30: Genau, was haben wir noch?
00:31:31: Ich wollte da einmal ganz kurz sagen, Freestyle Physics.
00:31:34: Die neuesten Aufgaben sind raus und die Anmeldeseite geht jetzt in der nächsten Woche oder vielleicht sogar schon in dieser Woche online.
00:31:44: weil ich dir zumindest kurz sagen welche Aufgaben wir haben, im Sommer erzähle ich dann nochmal wie die Aufgaben durchgeführt worden sind.
00:31:51: Duisburger Hafenkran, also so ein Kran bauen oder ein Konstrukt bauen, was vierzig Zentimeter glaube ich überspannt, nur aus Schaschlikstäbchen und Gummibändern und das muss irgendwie vierhundert Gramm tragen und darunter muss eine Kiste mit gewissen Dimensionen durchgeschoben werden und es gewinnt der, der die leichteste Konstruktion baut.
00:32:15: Also die wenigsten Gubbibänder und die wenigsten Schaschlikspieße benutzt hat.
00:32:21: Mausefallenboot, also ein Boot, der eine Strecke, da ist eine Strecke zurückgelegt und nur von einer Mausefallen an getrieben werden darf.
00:32:29: Crash Test, finden wir mal ganz cool, ist so eine schräge Rampe, wo du einen Auto draufstellt mit einem Becher voll Wasser drin und Am Ende der schrägen Rampe, da rollt das Auto runter, da ist eine Wand und da kräschst du gegen und du musst möglichst viel Wasser bewahren in deinem, in deinem Becher.
00:32:52: Ah,
00:32:52: du musst quasi den, also tatsächlich irgendwie eine Sicherheitsfeature bauen, dass du kein Wasser verlierst.
00:32:59: Genau, ja.
00:32:59: Du darfst natürlich kein Deckel drauf machen, klar.
00:33:02: Und auch... keine Umrandung oder so, das Wasser rausspritzen, wer zurückfällt, sondern du musst den Aufprall möglichst sanft machen.
00:33:10: Oder du könntest auch so eine ... wie würde man das?
00:33:14: So ein Überschlag Pendel bauen, wo der Becher dann einmal überschlägt und dann auch kein Wasser verliert.
00:33:22: Aber ich sehe gerade, es gibt die Regeln, was man genau machen darf und so gibt es noch nicht zum Download.
00:33:27: Nee,
00:33:28: im Moment noch nicht.
00:33:29: Ich glaube, die letzte ... Letzte mal durchgeguckt, ich glaube wir sind jetzt fertig, also kommt jetzt die nächsten Tage, kommt da drauf.
00:33:37: Falls es nicht drin steht, schreibt beim Crashtest noch superabsorberein.
00:33:41: Ja,
00:33:42: ja, ja, das ist ein guter Hinweis, das hatten wir glaube ich mal, ich weiß nicht, ja guter Punkt, ja, muss ich nochmal kurz, gucke ich morgen nochmal nach, ja.
00:33:53: Dat die da nicht windeln rein bröseln.
00:33:56: Ja
00:33:56: oder keine chemischen Zusätze ins Wasser.
00:33:59: Wobei, andererseits, wenn das gut ist, ist das auch.
00:34:02: Ich glaube, der Hinweis ist aber dabei, dass das nicht darf.
00:34:06: Genau.
00:34:06: Und Papkatapult gibt es dann irgendwie aus Papier, muss Katapult bauen, muss möglichst weit schießen und natürlich Klassiker, die Wasserrakete.
00:34:16: Ich muss sagen, die Aufgabe, die mir am meisten gefällt, ist mit dieser Crash-Testgeschichte, weil ich versuchen würde, die Regeln zu umgehen.
00:34:25: Das sind die liebsten Teilnehmer.
00:34:33: Wasser verschütten ist ja auch eine Frage des Aggregatszuschandes.
00:34:38: Ja, das hat mal letztes Mal auch schon, als ich das hier erwähnt habe, vor einigen Jahren, da haben auch welche gleich ... ... kommentiert, dass du das Eis nehmen sollst, also nicht Wasser, sondern flüssiges Wasser, sondern als Eis.
00:34:51: Ist natürlich nicht erlaubt.
00:34:52: Ihr kriegt die Becher mit dem Wasser von uns.
00:34:55: Also da dürft ihr da auch nix.
00:34:57: Was nicht verhindert, dass sich da ein Peltier-Element mit in mein Auto bauert, dass das Wasser runterkühlt.
00:35:04: Okay, also du hast nur begrenzt Zeit, aber das fände ich natürlich, also wenn das gelingen würde, du kriegst den Becher und in den zwei Minuten, die du dich bereit machst zum starten, ist das Ding gefroren.
00:35:13: Das würde ich natürlich schon sehr feiern.
00:35:18: Ja, ist ja immer so, wenn da Leute die Regeln irgendwie umgehen geschickt.
00:35:23: Ich finde das gut.
00:35:24: Also ich finde, das ist dann auch ein preiswert.
00:35:27: Also irgendwo eine... Also, ein Loch in den Regeln zu sehen.
00:35:31: Also, mein Lateinlehrer damals hat immer gesagt, wer so gut spicken kann, dass es dem Lehrer nicht auffällt, er hat die Note auch verdient.
00:35:39: Ist wahrscheinlich wahr.
00:35:40: Also, ich meine, dieses Thinking outside the box ist ja auch wirklich eigentlich gut.
00:35:45: Also, wenn ihr in der Lage bist, an den Regeln vorbei zu denken, dann gibt dann ganz häufig natürlich nicht die schönsten Diskussion.
00:35:56: Weil dann natürlich andere Gruppen sagen, die haben sich nicht an die Regeln gehalten.
00:36:00: Also jetzt ist es halt eine unschöne Diskussion und die andere Gruppe sagt halt doch, wir haben uns an die Regeln gehalten, dazu gibt es halt keine Regel so.
00:36:05: Da kann man ja alles, dann musst du bis halt im Prinzip gezwungen der Sonderpreise rauszugeben.
00:36:13: Aber du hast schon recht irgendwie, es geht ja um Kreativität.
00:36:18: Wir formulieren ja auch die Aufgaben immer schon, wir müssen die so präzise formulieren, sich niemand verletzen kann, weil jetzt sein wir mal beim Katapult oder bei der Wasserrake, da können es natürlich Sachen bauen, die wirklich gefährlich sind.
00:36:34: Das musste soweit einschränken, aber die Lösung selbst, wo natürlich so wenig wie möglich einschränken.
00:36:44: Genau, das wollte ich noch kurz erwähnt haben und wir müssen vielleicht noch ganz kurz sagen, dass wir unseren letzten Auftritt im Bielefeld hatten, also den letzten für diese Tour.
00:36:54: Die deren denn je denn ihr denn ihr denn ihr genau.
00:37:00: Wir waren in der Welt ganz tolle location lock schuppen ja also location fertig richtig.
00:37:06: Tolle Gäste
00:37:08: Tolle Gäste genau paar Prominente sogar dabei.
00:37:12: Ja Philipp hat uns besucht der kommt aus Bielefeld.
00:37:15: ich habe so ein Geschenk bekommen du auch ich auch
00:37:18: richtig richtig geile.
00:37:21: Geile Farben, bei mir so Neon-Grün.
00:37:25: Das sieht richtig irre aus.
00:37:26: Also wirklich richtig gut.
00:37:29: Holz aus dem Braunkohle-Rivier, was irgendwie ein paar Millionen Jahre alt ist.
00:37:33: Bier, haben wir Geschenke gekriegt.
00:37:35: Und Prumis waren da, das ist schon gesagt.
00:37:38: Also Backstage hatten wir natürlich, da hatten wir Freunde.
00:37:43: Aber im Publikum waren auch Leute, die wir gar nicht kannten.
00:37:45: Nachher wurden wir darauf hingewiesen, dass irgendwie ein Bronzemedaillengewinner der Europameisterschaft im Bankdrücken da war.
00:37:54: Schön Gruß.
00:37:56: Ich wusste nicht, dass du da warst und prominent bist.
00:37:59: Sonst hätte ich mich gerne mit hier unterhalten.
00:38:02: Und irgendeiner aus einer... Vegan Community?
00:38:06: ne, so ein veganer Influencer, das du da
00:38:08: noch gesehen hast.
00:38:09: Sören Manke war da.
00:38:11: Hallo Sören, sei gegrüßt an dieser Stelle.
00:38:14: Sören hat mir geschrieben, der war auch da, der hätte auch mal Hallo sagen können.
00:38:18: Der hört uns seit elf Jahren.
00:38:20: Wahnsinn.
00:38:22: Ja.
00:38:23: Und hat eine halbe Million Follower auf.
00:38:26: Und beschäftigt sich viel mit Ernährung.
00:38:28: Und die Sachen sehen immer lecker aus.
00:38:31: Ich habe in letzter Zeit ja auch wieder, ich habe seit Anfang des Jahres wieder viel gekocht.
00:38:35: Also er lasse ich ganz kurz den Auftritt abschließen, weil da muss ich noch Danke ihm sagen, wir haben auch noch, wir hatten so eine kleine Spendenkasse stehen, die Leute, die das gesehen haben, haben das gemacht oder haben das gesehen und genutzt.
00:38:49: Wir haben hundertsechzig Euro für die Kinderkrebshilfe noch zusätzlich bekommen.
00:38:57: Die habe ich schon überwiesen.
00:38:58: Wer da irgendwie die Spendenquittung, die kriege ich erst Ende des Jahres, aber die Überweisung sozusagen, könntet ihr gerne sehen, wenn euch das wichtig ist.
00:39:08: Aber ihr wisst ja sowieso, dass wir das natürlich überwiesen haben.
00:39:12: Also, habe ich sofort am Montag gemacht.
00:39:16: Genau, heute.
00:39:18: Heute morgen.
00:39:19: Und vielen Dank.
00:39:20: Hat uns sehr gefreut, dass ihr mal eben noch Hundertsechzig Euro für so einen wirklich guten Zweck eingeworfen habt.
00:39:28: Da hatten
00:39:29: wir eine kleine Spendenbox am Merch standstehen und dafür.
00:39:34: Es gab gehekelte Reagienzgläser gegen eine Spende.
00:39:38: Genau, ja.
00:39:39: Ja, das war eine ganz schöne Aktion.
00:39:41: Okay, so viel zu Bielefeld.
00:39:43: Jetzt schreiben wir dann ein neues, eine neue Show.
00:39:46: Wir sind ganz froh, da die Tour so gut gelaufen ist.
00:39:50: Wir hätten sie gerne ein bisschen länger gemacht.
00:39:52: Weil ein paar Termine, ein paar Städte natürlich gefehlt haben, machen wir beim nächsten Mal besser, konnten wir nur zum Teil was für.
00:39:59: Jetzt denkt man langsam über neue Experimente nach und ein neues Konzept.
00:40:05: Aber jetzt hört ihr erst mal nichts mehr von Auftritten oder weniger, sagen
00:40:10: wir mal.
00:40:11: Genau, du kochst.
00:40:15: Wir haben am Rand erwähnt, ich habe, da hatten wir ja letztens schon Ruhr gesprochen, so ein bisschen.
00:40:20: Ich habe tatsächlich seit Anfang des Jahres wieder so gut wie, also nicht jeden Tag, aber fast jeden Tag, außer wenn es zeitlich gar nicht ging, wieder angefangen zu kochen und habe erstens festgestellt, dass mir das... körperlich gut tut mir mental tatsächlich gut tut, weil ich gerne koche.
00:40:41: Ja, ist auch schön eigentlich.
00:40:45: Also ich koche sehr gerne alleine.
00:40:48: Viele machen das ja auch so oder viele Leute machen das irgendwie zusammen so als Paar oder sonst als ich koche tatsächlich alleine.
00:40:56: Ohne irgendeine Wertung.
00:40:58: Ich mag das dann irgendwie.
00:40:59: Also ich stehe dann in der Küche, stell irgendwo ein Laptop in die Ecke, schmeiß.
00:41:05: Irgendeine Star Trek Serie an, gerade gucke ich Voyager.
00:41:08: Lass nebenbei Voyager laufen mit einem Kopfhörer im Ohr und koche während ich Voyager koche.
00:41:15: Wobei ich sagen muss, die sind bei Netflix ja gerade rausgeflogen, die ganzen Star Trek Sachen, was mich sehr geärgert hat.
00:41:21: Sind aber noch bei Paramount Plus.
00:41:24: und Paramount Plus habe ich gerade abonniert über Apple TV.
00:41:28: Und meine Fresse, da waren jetzt drei Folgen Voyager, wo die Deutsch Ton, Spur, so asynchron war zuvor.
00:41:38: Da habe ich gedacht, das kann doch nicht sein.
00:41:40: Ich habe erst gedacht, mein Rechner wäre kaputt, aber nein, es lag tatsächlich am Paramount.
00:41:44: Wie übel.
00:41:45: Und dafür zahlt man ja ganz kund gelb.
00:41:47: Das ist ja nochmal so ein Abo-Ding.
00:41:49: Ja, genau.
00:41:50: Also war so dreißig Sekunden versetzt.
00:41:56: Okay.
00:41:57: Das ist ja nicht zu gucken eigentlich.
00:41:59: Ja, genau so.
00:41:59: Ja, wenn du beim Kochen irgendwie guckst und nur nebenbei, also eigentlich hauptsächlich hörst und weniger guckst, dann geht's.
00:42:06: Aber hat mich schon sehr geärgert.
00:42:07: Ja.
00:42:10: Was ist denn früher?
00:42:10: Das Bild oder der Ton?
00:42:13: Der Ton.
00:42:14: Der Ton ist vor dem Bild.
00:42:15: Und ich hab dann irgendwann auf die englische Tonspur gewechselt, weil es mir dann doch zu blöd war.
00:42:19: Okay, aber dann hörst du die Geschichte, wenn beim Kochen geht halt ja, ne?
00:42:22: Und wenn dann eine spannende Stelle kommen, weißt du, hast noch dreißig Sekunden Zeit, kannst kurz die Hände waschen und dann guckst du noch mal.
00:42:31: Nee, das war nicht so schön.
00:42:36: Okay, sollen wir starten?
00:42:41: Oder hast du noch was?
00:42:42: Nö, ich hab nix mehr.
00:42:43: Thema Nummer eins.
00:42:45: Ich habe nichts gefunden, was mich angesprochen hat in dieser Woche an Studie.
00:42:50: Also echt?
00:42:51: Ja, irgendwie nicht so... Alles so... Also manchmal waren schon ein paar ganz interessante Sachen da, aber manchmal findest du mehr, manchmal weniger.
00:43:02: Wir werden ja auch oft gefragt, wie wir unsere Themen finden.
00:43:05: Wir fangen jetzt nicht an Science and Nature durch zu blättern, sondern tatsächlich, wir lesen halt irgendwelche Wissenschaftsblocks oder irgendwelche Aggregatoren von halt so Sachen.
00:43:15: Also, was weiß ich, seid irgendwie Spektrum der Wissenschaft oder sonst was.
00:43:19: Wenn man da was findet, dann guck mal ein bisschen genauer hin.
00:43:21: Aber es gibt tatsächlich Wochen, das geht mir auch so, da lese ich irgendwie, weiß ich nicht, erst mal sortiere ich mir so grob fünfzehn Überschriften weg.
00:43:30: Dann lese ich ein Artikel rein und jedes Mal denke ich, nee, nee, nee, nee.
00:43:33: Und dann ist da nix bei oder irgendwas, wo du denkst, ganz interessant, aber für ein Thema reicht das eigentlich nicht oder so.
00:43:41: Ja,
00:43:41: das ist halt multidimensional.
00:43:45: Damit sagen wir jetzt nicht, in dieser Woche ist nix publiziert worden, was gut ist.
00:43:48: Das sind alles tolle Sachen.
00:43:50: Nur dann guckst du drauf und denkst, irgendwas mit Krebs, kein Bock gerade.
00:43:55: Bin ich gerade nicht mental, habe ich kein Bock, mich mit Krebserkrankungen auseinanderzusetzen.
00:44:00: Dann kommt irgendwas anderes.
00:44:01: Boah, klingt geil.
00:44:02: Verstehe ich nicht.
00:44:02: Gut, weg damit.
00:44:04: Dann kommt das nächste, wo du sagst, boah, sehe ich jetzt nicht so die Relevanz für mich oder für unsere Hörer.
00:44:10: Dann irgendwie, wir müssen halt auch Bock haben, da zu lesen irgendwie.
00:44:14: Da musst du selber schon so sagen, oh, das interessiert mich.
00:44:17: Was kommt denn da wohl raus?
00:44:19: Oder du liest was in Season A, das war nur ein Talk auf irgendeiner Konferenz, aber da gibt es keine Veröffentlichung zu, kein, gar nix.
00:44:25: Dann packst du das auch erst mal weg und wartest, ob das nochmal kommt.
00:44:28: Ja, das stimmt ja.
00:44:29: Ja, also so solche Sachen und andere Wochen sind dann wieder dabei, ne?
00:44:33: Da hast du irgendwie, weiß ich nicht, liest einmal so durch die Blocks durch, dass irgendwie zehn überschreuten und vier davon sind, wo denkst du, oh ja, kann man alles machen.
00:44:43: Das stimmt, ja.
00:44:44: Ja, mehr ging es in dieser Woche so, dass ich nicht so richtig was gefunden habe und deswegen konnte ich auf etwas zurückgreifen, was uns jemand mal geschickt hat.
00:44:53: Ich habe mir leider deinen Namen nicht notiert.
00:44:56: Das hatte ich damals schon gelesen, habe ich jetzt nochmal gelesen und ich fand einfach die Studie so interessant, so gut gemacht irgendwie so.
00:45:06: Also man lernt ein bisschen wie Wissenschaft funktioniert, da ich gedacht habe, ich wollte das immer mal in die Sendung bringen und jetzt war einfach nur eine ganz gute Gelegenheit.
00:45:14: Kleine Disclaimer, normalerweise haben wir hier mal peer-reviewte Studien, also was was wirklich sozusagen der Goldstandard der Wissenschaft ist, geprüfte.
00:45:24: Entdeckung, das ist hier nicht der Fall.
00:45:27: Das ist von einer Webseite, cleaverthinking.org.
00:45:31: Ich habe jetzt
00:45:32: ein bisschen wie Scientology.
00:45:33: Ja, das stimmt ja.
00:45:36: Ich sag auch gleich, Disclaimer, ich habe die jetzt nicht wahnsinnig geprüft.
00:45:40: Also die Webseite selbst behauptet und sagt, sie würde sich alles, was sie schreibt, auf wissenschaftliche Forschung stützen und auf Forschungsliteratur.
00:45:49: über verschiedene Sachen, so kognitive Verzerrung oder wie treff ich in meinem Alltag Entscheidungen, was ist rationales Denken, wie kann ich rational denken.
00:46:01: Genau und sie sagen halt, das was sie da präsentieren, basiert auf Studienwissen und teilweise führen die auch eigene Studien durch und Replikation durch.
00:46:12: Wie gesagt, nicht immer Peer reviewed, so wie in der klassischen Forschung.
00:46:18: sondern sie sagen, sie wollen Forschungswissen eher so praktisch umsetzen.
00:46:24: So, der Disclaimer ist vorne weg.
00:46:27: Das ist also im Prinzip keine Wissenschaft, die ich jetzt hier präsentiere.
00:46:32: Aber das ist wissenschaftlich und methodisch und wirklich sehr, sehr gut durchgeführt.
00:46:37: Ich sehe eigentlich keinen Grund, warum sie das nicht publizieren.
00:46:40: Vielleicht machen sie das auch noch.
00:46:41: Aber die haben es auf jeden Fall schon mal auf ihrer Website herausgehauen.
00:46:45: Und die Studie wollte ich unbedingt mit dir teilen, aber auch mit unseren Hörerinnen.
00:46:50: Es geht hier nämlich um die einfache Frage.
00:46:51: Ich habe das Thema übrigens genannt.
00:46:53: Die Sterne standen schlecht, Astrologie im Test.
00:46:56: Die haben hier nämlich die einfache Frage beantwortet.
00:46:59: Können Astrologinnen und Astrologen aus einem Geburtshoskop tatsächlich etwas über den Charakter oder das Leben von Menschen herauslesen?
00:47:11: Und zwar so zuverlässig, dass du es in einem Test messen kannst.
00:47:18: So, da ist die Frage.
00:47:19: Jetzt sagen wir natürlich sofort, okay, Astrologie ist schwachsinn, da wird nix rauskommen.
00:47:25: Aber ich find's halt super, dass sie diesen Test gemacht haben.
00:47:28: Weißt du, du hast ja immer wieder
00:47:29: ... Man kann ja Ergebnis offen bleiben, ne?
00:47:31: Also, mein ich wirklich, ne?
00:47:34: Weil die Astrologen ja immer wieder sagen können, Ja, die Wissenschaft kann das vielleicht nicht erklären, was wir hier machen.
00:47:43: Aber die Erfahrung zeigt ja, dass wir es können.
00:47:48: So, die Menschen kommen ja zu uns und wir können den Leuten ja auch helfen.
00:47:52: Also... auch wenn es keine Studien gibt, weil die Forschung, die Naturwissenschaft sich das alles nicht erklären kann, aber ist ja ohne Zweifel, dass wir es können.
00:48:03: Und hier dann einfach mal zu sagen, so, Mister Watt, wir machen einfach mal einen Test, wir testen euch mal durch, so wie die GWOP ja auch lange so Wünschelroutengänger und so getestet hat, finde ich eigentlich...
00:48:13: Machen die das eigentlich?
00:48:14: Ich
00:48:14: glaube nicht mehr.
00:48:16: Ich glaube, die hatten dann irgendwie, das kostet ja auch wahnsinnig viel Zeit.
00:48:19: Und irgendwann hast du den Punkt ja auch gemacht.
00:48:24: Also wie viele Jahre willst du das machen?
00:48:29: Hier finde ich es aber ganz cool, weil Horos Kub ist ja krass, wir haben da schon mal darüber gesprochen.
00:48:34: Also alle Hörerinnen dieses Podcast, wenn ihr jetzt sagen soll, warum stellt der Nico das dieses Paper vor oder dieses Thema vor?
00:48:40: Weil wir wissen doch, alle, das hat nicht funktioniert.
00:48:43: Wenn du dir aber anguckst, wie die Deutschen der Astrologie oder den Horus Purpen gegenüber sich positionieren, dann ist man dann doch relativ erstaunt.
00:48:55: Ich habe das nochmal nachgeguckt, die Zahlen.
00:48:57: Mehr als die Hälfte der Deutschen glaubt an einen Zusammenhang zwischen Sternzeichen und der Persönlichkeit.
00:49:08: Einsechzig Prozent der achtzehn bis vierundzwanzigjährigen.
00:49:11: Also wir reden ja auch noch über junge Menschen, wo ich das sagen würde.
00:49:13: Ja, das
00:49:14: hat wieder so ein Hoch bekommen.
00:49:16: Also diese Astrologie und so ist, also hat in der jüngeren Generation mit dem Aufkommen, also mit dem Großwerden von TikTok und Instagram und so weiter, wieder ein Hoch erlebt.
00:49:29: Ja, einsechzig Prozent der achtzehn bis vierundzwanzigjährigen sagen, sie stehen horoskopen gegenüber positiv gegenüber.
00:49:39: Das kann ja natürlich jetzt alles heiß sein kann halt auch sagen wir lesen das und findet ganz lustig.
00:49:43: Aber ich habe noch mal eine Zahl und da stützt die These die du gerade in den Raum gestellt hast nämlich dass die Astrologie.
00:49:53: An Bedeutung gewinnt eine Zahl.
00:49:56: das Interesse an Astrologie nimmt seit den neunzehnundachtziger Jahren zu.
00:50:02: Also sogar ein bisschen.
00:50:04: länger schon als jetzt nur tiktok.
00:50:06: aber du wirst recht haben dass das auch noch mal irgendwie so ein schub gegeben hat.
00:50:10: also das interesse an astrologien nimmt seit den achtziger jahren zu mit rund fünfzehn prozent der bevölkerung die mittlerweile voll daran glauben.
00:50:18: also fünfzehn prozent würden sagen ja astrologie ist ein ding funktioniert in deutschland.
00:50:24: fünfzehn prozent ist wirklich der fels vom glauben ab.
00:50:30: eigentlich Ich hatte irgendwie, aber wir leben natürlich auch in seiner üblen Bubble.
00:50:35: Ich hätte immer gedacht, wir werden zunehmend aufgeklärt, aber vielleicht nicht.
00:50:42: Ja, also die Esoterik an sich hat ja, also ich zähle das mal zur Esoterik, die Esoterik an sich hat ja wieder mehr Zulauf bekommen mit der Pandemie und rum, rum.
00:50:57: Ich glaube, dass das so ein bisschen Ersatzreligion.
00:51:01: ist für viele menschen und dieser dieser glaube an irgendwas größeres und die sich dann da halt wieder finden ja genau die sind suche und dann schnell irgendwie auch bei Astrologie landen weil es halt.
00:51:16: Mit den ganzen Roskopen und den ganzen quatsch halt auch.
00:51:20: Natürlich als Spaß in Anführungszeichen, aber in der Gesellschaft so verbreitet uns finden es.
00:51:26: Also selbst in seriösen Zeitschriften findest du immer noch irgendwo irgendwelche Horoskope.
00:51:32: In so Jugendzeitschriften unserer Generation, also die Bravo oder so, da gab es überall.
00:51:37: Da war ja immer, immer mit drin.
00:51:39: Es gab immer irgendwo Horoskope in Zeitungen.
00:51:43: Im Fernsehen gab es teilweise ja sogar Roskope, die irgendwie jetzt parallel zu den Nachrichten noch irgendwie anstatt des Wetterberichts hin dran kam.
00:51:56: Okay, was haben die hier in dieser Studie gemacht?
00:51:59: Die haben sich als allererstes mal hundertfünfzig Astrologinnen aus aller Welt gesucht.
00:52:05: Die haben die eingeladen, haben deren Fähigkeiten überprüft.
00:52:09: Und die Ergebnisse dann öffentlich gemacht.
00:52:11: Wir haben einen Test durchgeführt und haben dann gesagt, wir haben die abgeschnitten.
00:52:16: Die Forscherinnen sind gestartet mit einer Kernbehauptung der westlichen Astrologie, nämlich, dass es einen Geburtshoryskop gibt.
00:52:25: Ich glaube, das ist das populärste so, was gemacht wird.
00:52:28: Dann ist dieser ganz klassische Kreis, wo dann irgendwie die Positionen von Sonne, Mond und Planeten irgendwie eingetragen sind.
00:52:34: Und dann verbindet man die irgendwie mit so Linien.
00:52:37: Also mehr weiß ich darüber nicht.
00:52:39: Aber dann guckt man im Prinzip auf so ein Kreis und da sind irgendwelche Linien, die da über den Kreis laufen.
00:52:44: Und wie die Linien dann sind, vermute ich mal, kann man dann irgendwas über Persönlichkeit und Lebensweg eines Menschen sagen.
00:52:52: Denn das ist in dem Moment der Geburt dann offensichtlich so mehr oder weniger.
00:52:56: vorbestimmt, was aus diesen Menschen wird.
00:53:01: Wenn das stimmt, also wenn dieses Geburtshoroskop funktionieren würde, dann sollten Astrologinnen in der Lage sein, echte Menschen ihrem echten Horoskop besser zuzuordnen, als es der Zufall erlauben würde.
00:53:15: Genau das wurde getestet, das war sozusagen das Testsetting.
00:53:19: Ging jetzt nicht um diese Zeitungsroskope, die du letztem, also die du gerade schon erwähnt hast, dieses klassische Morgen oder in der nächsten Woche begegnen sie ihre großen Liebe.
00:53:29: Das ist ja immer sehr beliebig, sag ich hier mal so, was da drin steht.
00:53:34: Das ist ja auch das große Prinzip von so hoch.
00:53:37: Ein Bahneeffekt.
00:53:38: Genau, genau, ja.
00:53:39: Hier findet was.
00:53:42: Sondern hier geht's um Vollständige und ich sag jetzt so in Anführungsstrichen professionelle.
00:53:49: Radix-Charts, das sind genau diese Sachen mit Kreisen, mit Linien, die Sonne und Monte zu verbinden, die dann von Astrologen zumindest als der wahre Scheiß angesehen werden, sag ich jetzt mal.
00:54:05: Genau, und dann sollten die getestet werden.
00:54:07: Zunächst einmal wurden reale Menschen rekrutiert und für jeden dieser Personen.
00:54:14: wurden mehrere Informationen gesammelt, also als erstes mal Basisdaten wie Geschlecht- und Bildungsstand und dann Antworten auf offene Fragen zur Persönlichkeit und Lebensgeschichte und auch Einschätzung zum eigenen Glück, zur Kindheit, zur familiären Situation und mehr.
00:54:30: Damit du erstmal einen Haufen Personen hattest, mit denen du dann arbeiten konntest.
00:54:37: Also viele dutzende Fragen mussten die beantworten.
00:54:40: Damit du quasi so ein lebendiges Bild eines Menschen hattest, was du dann abgleichen konntest mit den Horoskopen.
00:54:48: Denn das war dann der nächste Schritt.
00:54:50: Zu jeder dieser realen Person wurde von den Forschenen fünf Horoskope zusammengestellt.
00:54:58: Ein echtes Geburtshoroskop basierend auf tatsächlichen Geburtsdatum, Zeit und Ort.
00:55:06: Da gibt es wohl irgendwelche Verfahren.
00:55:09: haben wir das irgendwo notiert, Placidos oder Horosine, also irgendwelche Verfahren, die da drin machen, aber das sind Anerkante von Astrologen, Anerkante Verfahren.
00:55:19: Also ein Geburtshoroskop wurde echt erstellt und dann wurden vier weitere Decoycharts, also Täuschungshoroskope erzeugt, die zufällig gewählt wurden, aber auf realistischen Geburtsdaten beruhten, weil die... Astrologen sollten natürlich nicht sofort merken, dass da ein Geburtszoroskop von... Quatsch, ja.
00:55:42: ...Ninzehntachzig ist und eins von... ...Ninzehntachzig ist und eins von... ...Ninzehntachzig ist und eins von... ...Ninzehntachzig ist und eins von... ...Ninzehntachzig ist und eins von... ...Ninzehntachzig ist und eins von... ...Ninzehntachzig ist und eins von... ...Ninzehntachzig ist und eins von... ...Ninzehntachzig ist und eins von... ...Ninzehntachzig ist und eins von... ...Ninzehntachzig ist und eins von... ...Ninzehntachzig ist und eins von... ...Ninzehntachzig ist und eins von... ...Ninzehntachzig ist und eins von... ...Ninzehntachzig ist und eins von... ... Genau, also haben wir halt drauf geachtet, dass alle Hoskop aus dem gleichen Geburtsjahr stammten, also alle fünf, die einer Person zugeordnet wurden, alle aus dem gleichen Geburtsjahr, dass die Daten aber so weit auseinander lagen, dass die Charts astrologisch sehr unterscheidbar waren.
00:56:21: Also wenn er da irgendwie ein paar Wochen weiter geht, im Jahr dann sehen diese komischen Kreise mit den Linien halt ganz anders aus und dann würde man sagen, okay, die sind völlig, sollten einen anderen Menschen beschreiben.
00:56:34: Und wurden von astrologisch anerkannten System hergestellt, also die Systeme, die Astrologien auch wirklich benutzen.
00:56:42: Und dann kam die eigentliche Aufgabe für die Astrologinnen.
00:56:50: Den wurden dann die detaillierten Profile von realen Personen gezeigt mit diesen ganzen Antworten.
00:56:57: Und dazu haben sie die fünf Roskope nebeneinandergelegt, bekommen eines echt vier Falsch.
00:57:01: Und die Aufgabe war dann, sie sollten sich die angucken und sollten das richtige Geburtseroskop der Person zuordnen.
00:57:08: Und das ganze war halt so ein klassisches Multiple-Multiple-Choice.
00:57:11: Insgesamt hat jeder Astrologin, die getestet wurde, glaube ich zwölf solche Aufgaben durchzuführen.
00:57:20: Das heißt, wenn du zwölfmal getestet wirst, Kann man sich jetzt aus, du wirst ja auch mal zufällig recht haben.
00:57:28: Ja.
00:57:28: Und
00:57:28: zwar bei zwanzig Prozent.
00:57:30: Dann kannst du dir ausrechnen, was ist so der, der Durchschnittswert, den du erreichst.
00:57:36: Im Durchschnitt wären da zwei Komma vier richtige Antworten im Mittel.
00:57:40: Einfach durch, also jeder Affe würde da zufällig ankreuzen und hätte im Mittel zwei Komma vier richtige Antworten.
00:57:48: Die entscheidende Frage war jetzt.
00:57:50: Findest du Astrologinnen, die darüber hinaus zuverlässig der richtige Roskop auswählen?
00:58:01: Vielleicht vorher noch mal ganz kurz Werden da eigentlich mitgemacht.
00:58:04: Ich habe es gerade schon gesagt, hundertzweiundfünfzig Personen, die selbst sich als Astrologinnen bezeichnet haben oder zumindest als sehr erfahren in der Astrologie bezeichnet haben.
00:58:16: Und die Forscher haben das dann nochmal gefiltert, also da haben sich wahrscheinlich noch mehr Leute beworben, aber die hundertzweiundfünfzig warnet dann.
00:58:22: Die haben vorher noch gefiltert, wenn sie da Menschen gefunden haben, die eigentlich keine richtige Astrologie Erfahrung haben, dann haben sie die aus der Hauptanalyse rausgenommen, weil die wollten sicher gehen.
00:58:35: Also es gab typische Einwände immer früher bei solchen Tests.
00:58:39: Dass so Astrologen dann gesagt haben, ihr habt da ja Hinz und Kunz mitmachen lassen und das verfälscht dann natürlich.
00:58:45: Bei den Astrologen.
00:58:46: Genau, ja, ja.
00:58:48: Nicht bei den Leuten, für die was gemacht wurde, sondern bei den Astrologen.
00:58:52: Genau, ja.
00:58:52: Dann, okay.
00:58:54: Ja, bei den Astrologen.
00:58:54: Nur Kurifänen.
00:58:55: Genau, ja.
00:58:58: Genau.
00:58:58: Also schon die Guten, die erfahren, die lange im Geschäft sind, weil, wie ich gerade gesagt habe, weil das immer mal bei solchen Tests den... Den die Kritik gab, dass die halt in so ein Kunst zugelassen haben, dass dann also ganz viele da waren, die jetzt eigentlich nicht können.
00:59:15: Also so eine Chorophäe sagt dann, ja, wenn ihr hier hundert Leute mitmachen lasst, nicht können, die verwässern dann natürlich das Ergebnis, aber ich kann es, ja.
00:59:24: Und die wollten halt nur die seriösen Anführungsstrichen Astrologen mitmachen lassen.
00:59:30: haben dann übrigens auch noch gefragt, interessanterweise, nachdem die Astrologen den Test gemacht haben, ob sie selber glaubten, dass sie gut abgeschnitten haben.
00:59:39: Das ist aber schön.
00:59:40: Das ist fast wie so eine Lehrer.
00:59:41: Welche Note würdest du dir denn geben?
00:59:46: Und sie meinten natürlich alle, dass sie ganz gut abgeschnitten haben.
00:59:48: Also subjektiv hatten ihr das Gefühl, dass sie die Charts richtig erkannt haben.
00:59:54: Unabhängig davon, wie erfolgreich sie dann wirklich waren.
00:59:57: So, kommen wir jetzt zu dem Ergebnis.
00:59:59: Es wird euch natürlich alle nicht überraschen.
01:00:04: Es kam raus, wenn ihr die jetzt die gesamte Gruppe aller Astrologien anguckt, dass die in der ihrer Gesamtheit nicht besser waren als reines Raten.
01:00:16: Also bei, also die Trefferquote wäre zwanzig Prozent gewesen und irgendwo da lagen die auch.
01:00:23: Also klar, ein bisschen... bisschen rauschen ist ja immer.
01:00:26: aber irgendwo bei den zwanzig Prozent also die haben eigentlich nur geraten muss man sagen statistisch lagen sie nicht höher als absolutes zufalls ankreuzen als gruppe.
01:00:38: jetzt könnte man natürlich sagen okay aber vielleicht waren ja einzelne da drin die richtig gut waren.
01:00:44: dann haben sie sich da auch noch mal angeguckt.
01:00:46: auch keine der einzelnen personen hat signifikant aus der Masse herausgestochen.
01:00:53: Wenn ihr jetzt hundertfünfzig Leute anguckt, hast du natürlich immer einen, der ein bisschen über zwei Komma vier Trefferpunkte liegt.
01:01:00: Dann hast du auch mal einen, der zufällig vier trifft.
01:01:04: Aber dafür haben wir die Mathematik.
01:01:06: Da können wir eine Wahrscheinlichkeitsverteilung drüberlegen und können sagen, wenn du hundertfünfzig mal Zufall machst, dann wird es halt auch eingeben, der sechsmal richtig lag.
01:01:17: Aber das war dann halt reiner Zufall.
01:01:22: Genau.
01:01:24: Jetzt haben wir natürlich schon das erste Ergebnis im Prinzip.
01:01:28: Wenn die Astrologie funktionieren würde, dann hätte man hier einen messbaren Effekt sehen müssen.
01:01:32: Haben wir aber nicht gesehen.
01:01:34: Also scheint die Astrologie nicht zu funktionieren.
01:01:42: Wobei die Autoren immer super und natürlich so toll diesen ganz vorsichtig formulieren.
01:01:46: Die sagen in diesem Setup konnte keine überzufällige Fähigkeit nachgewiesen werden.
01:01:53: Sie sagen halt, wir haben nur dieses eine Experiment gemacht.
01:01:55: Das könnte ja auch Experimente geben, wo man dann doch was gesehen hätte.
01:02:00: Denn natürlich haben die Astrologen danach natürlich auch Kritik geübt oder könnten jetzt Kritik zumindest üben und könnten sagen, naja, Das passt ja eigentlich nicht zu unserer astrologischen Praxis.
01:02:13: Das passt ja nie, dass einer reinkommt und sagt, ich habe hier von mir diese fünf Hoskope.
01:02:19: Welches davon gehört zu mir?
01:02:21: Deswegen könnte so ein Astrologer jetzt sagen, so arbeiten wir gar nicht.
01:02:24: Wir machen ja diese Charts und können daraus dann die Zukunft voraussagen oder die Persönlichkeit voraussagen.
01:02:37: Allerdings muss man sagen, dieser Test hier an sich, der wurde mithilfe der Astrologien entworfen.
01:02:43: Also die wurden gefragt, wie wollen wir das machen?
01:02:45: Welche Fragen hättet ihr gerne für die Probandin, damit ihr euch orientieren könnt und so?
01:02:51: Also ist so eine Sache, ob das wirklich eine vernünftige Kritik war.
01:02:57: Jetzt könnt ihr es auch die Kritik stellen, okay, wir haben gar nicht genug.
01:03:00: Informationen über die Personen, weil die haben ja nur ein paar Dutzend Fragen beantwortet.
01:03:05: Aber in Wirklichkeit, in der astrologischen Praxis hast du ja meistens noch weniger, was über deine Kunden weiß.
01:03:12: Die kommen rein und wollen ein Roskop haben und dann erstellt sie halt ein Roskop.
01:03:15: Da weiß gar nichts über die Leute.
01:03:16: Also das ist auch so ein bisschen komisch.
01:03:19: Und du könntest natürlich sagen, also ein wirklich wissenschaftlicher Kritikpunkt könnte sein, so der Effekt ist so klein.
01:03:28: dass du ihn nicht misst mit dieser Studie.
01:03:32: Das ist natürlich berechtigt.
01:03:33: Es könnte natürlich sein, wenn jetzt tausend Leute testen oder zehntausend, dass er dann auf einmal doch einen kleinen Effekt misst, der jetzt in einer Statistik untergegangen ist.
01:03:41: Statistik der kleinen Zahlen.
01:03:43: Aber dann wäre der Effekt natürlich so klein, dass er eigentlich auch keine Auswirkungen auf dein Leben hätte.
01:03:52: Dann brauchst du keine Roskope.
01:03:56: Also, denn die Stichprobe hier war schon relativ groß mit Hundertfünfzig Astrologien.
01:04:00: Du hättest eigentlich was messen müssen, wenn da irgendein relevanten Effekt hätte, was die hier machen.
01:04:05: Ja.
01:04:08: Ähm, genau.
01:04:10: Die
01:04:10: Leute natürlich trotzdem die Astrologen nicht begeistert von den Ergebnissen, ne?
01:04:14: Genau, ja.
01:04:15: Deswegen haben die die forschenden Gebeten, noch etwas zu machen, nämlich... Und deswegen, das finde ich auch so spannend, da wollte ich dir, aber du kennst das natürlich im Prinzip, aber euch auch noch mal zeigen, was sie hier nochmal gemacht haben.
01:04:29: Das ist nämlich im Prinzip, aber das haben sie mit aller Vorsicht gemacht und auch so benannt.
01:04:33: Das ist etwas, was sehr unwissenschaftlich wäre, wenn man das machen würde.
01:04:37: Aber man kann das natürlich machen.
01:04:39: Man hat jetzt einen großen Datensatz, hundertzweiundfünfzig Leute, die hier bei dem Experiment mitgemacht haben.
01:04:45: Und jetzt haben die Astrologen gesagt, okay.
01:04:48: In der Masse haben wir nichts gefunden und wir haben auch bei den Einzelnen jetzt nichts gefunden.
01:04:53: Aber können wir nicht nochmal in den Datensatz gucken und schauen, ob wir nicht irgendeine Gruppe finden, die dann doch irgendwie besser abgeschnitten hat.
01:05:03: Also wir greifen jetzt in diesen Datensatz rein und sagen, waren vielleicht die Frauen besser.
01:05:07: Waren vielleicht die Männer besser als als Zufall?
01:05:11: Waren vielleicht die rothaarigen Frauen besser?
01:05:13: Waren vielleicht die Alten besser oder die Jungen besser oder so?
01:05:17: Also man macht ganz ganz viele Tests mit diesem Datensatz.
01:05:22: Kommt mir sehr bekannt vor.
01:05:24: Das haben wir in unserer Show auch gemacht.
01:05:26: Genau, das hat man in der zweiten Show gemacht mit euren Daten.
01:05:29: Das war ganz ganz spannend, jeden Abend zu sehen.
01:05:33: Das ist im Prinzip eine Form des P-Hackings.
01:05:36: Also man fällt so lange an den Daten rum, bis man dann doch eine Signifikanz findet.
01:05:43: Und ich finde das super spannend, weil das hat hier natürlich auch wieder in gewisser Weise funktioniert.
01:05:49: Die haben nämlich so lange rumgepröckelt, bis sie etwas gefunden haben.
01:05:53: Sie haben nämlich einen besten Befund gefunden.
01:05:55: Also eine Gruppe, die tatsächlich Statistisch besser abgeschnitten hat.
01:06:00: Und das ist die Gruppe der hellenistischen Astrologen.
01:06:05: Der was?
01:06:06: Der hellenistischen Astrologen.
01:06:09: Die hellenistischen Archäologen.
01:06:12: Archäologen, Astrologen, hellenistische.
01:06:17: Du möchtest sicherlich wissen, was hellenistische Astrologie
01:06:20: ist.
01:06:20: Ja bitte, was sind denn hellenistische Astrologie?
01:06:24: Die hellenistische Astrologie ist im Prinzip die Begründerin der klassischen westlichen Astrologie, die beruht auf der Tätigkeit von Astrologen im antiken griechisch-römischen Kulturraum.
01:06:41: Jetzt fragt man sich natürlich, wie unterscheidet sich die Scheiße von der Scheiße, die jetzt gemacht wird.
01:06:47: Und die Antwort ist, die hellenistische Astrologie ist stark schicksalsorientiert, arbeitet mit sehr festen Regeln, habe ich natürlich aus dem Internet rausgesucht.
01:06:56: und sieht Planeten als objektive Wirkursachen.
01:07:00: Also die gehen wirklich davon aus, die Planeten bewirken etwas mit dir oder haben einen Einfluss auf dich.
01:07:09: Die moderne Astrologie, also was die in der westlichen Welt jetzt gemacht haben, ist eher so psychologisch geprägt und deutet Roskope individueller und versteht Planeten eher als Symbole für innere Prozesse.
01:07:22: Hellenistisch sagst du so, der Jupiter war da und der hat dich aggressiv gemacht oder keine Ahnung, was der Jupiter macht.
01:07:28: Aber der Planet hat die Auswirkung und in der modernen Astrologie kannst du dann mehr so sagen, der Planet Jupiter steht für Krieg und deswegen warst du
01:07:41: Schmaß.
01:07:42: Ja, okay.
01:07:44: Wer auch immer.
01:07:48: Genau, also die haben sich jetzt die hellinistischen Astrologen rausgefummelt aus dieser Datenlage und kam dann auf das Ergebnis, dass diese Gruppe im Mittel nicht auf zwei Komma vier richtige Antworten kam, wir Zufall gewesen wäre, sondern im Mittel auf zwei Komma neun.
01:08:05: Von zwölf.
01:08:06: Nein.
01:08:08: Ja, jetzt könnte man sagen, okay, da ist ja nicht viel, aber man kann sich jetzt ausrechnen und deswegen ist dieser P-Wert wichtig.
01:08:14: Der P-Wert gibt so ein bisschen an, deswegen nannten wir das gerade auch P-Hacking.
01:08:20: Der P-Wert gibt an, wie wahrscheinlich denn eigentlich so ein Ergebnis ist von zwei Komma neun.
01:08:25: Also da guckt man sich dann an, wie viele haben denn da mitgemacht und wie wahrscheinlich ist oder wie weit ist da zwei Komma neun, die Abweichung vom Mittelwert und so.
01:08:33: Und dann kommt bei dem P-Wert hier für zwei Komma neun kommt raus.
01:08:36: Null Komma Null drei sechs.
01:08:38: Was heißt das?
01:08:39: Wenn man annimmt, dass eigentlich
01:08:42: du
01:08:42: nur rät und alles zufällig ist.
01:08:46: Wie wahrscheinlich ist dann das einer zwei Komma neun trifft?
01:08:49: und dann ist die Antwort aus diesem P-Wert das.
01:08:53: dürfte eigentlich nur in drei Prozent aller Fälle auftreten.
01:08:56: Und dann würde man sagen, oh, das ist aber unwahrscheinlich, dass das dann trotzdem passiert ist.
01:09:00: Und dann sagst du, okay, das ist, also wenn er dann unter diese Signifikanzschwelle rutscht, kannst du sagen so, das ist so unwahrscheinlich, dass wir schon davon ausgehen müssen, da ist ein echter Effekt, die können also wirklich was.
01:09:11: Also in drei Prozent ist ja schon relativ unwahrscheinlich, drei Prozent.
01:09:15: Können wir jetzt sagen, oh, das ist aber so unwahrscheinlich, dass wir sagen, da müssen wir vielleicht noch mal genauer hingucken.
01:09:19: Allerdings haben wir ja vorher hier dieses Pi-Hacking gemacht.
01:09:23: Wir haben einfach in einem riesigen Datensatz alle möglichen Kombinationen uns angeguckt.
01:09:28: Wir haben also nicht vorher gesagt, wir wollen testen, ob die hellenistische Astrologie funktioniert, sondern wir haben einfach alles ausprobiert.
01:09:36: Und dann wird es natürlich auf einmal wieder, er wahrscheinlich, dass du irgendwo mal eine Korrelation findest oder jemanden, der zufälligerweise über statistisch richtig lag.
01:09:49: Du kannst ja auch testen wer hat heute morgen Käsebrot gegessen.
01:09:53: Je größer und komplexer, also je mehr Parameter das Ganze hat, umso wahrscheinlicher wird es, dass man irgendwas findet.
01:10:00: Also rein statistisch musst du dann irgendwann schon Treffer haben.
01:10:03: Das ist ja auch der Grund, warum auch gerade bei so psychologischen oder medizinischen Studien, die mittlerweile ordentliche Studien vorher angemeldet werden, das vorher definiert wird, was denn gesehen werden soll und nicht nachher.
01:10:17: Genau, sehr, sehr gut.
01:10:18: Du brauchst eine Hypothese, die wird dann getestet und dann kannst du nachher nur unter großer Vorsicht dir die Daten nochmal angucken und kannst sagen, Okay, das war gar nicht unsere Hypothese, das wollten wir gar nicht messen, aber wir haben jetzt hier gefunden, die Leute, die ein Käsebrot morgens gegessen haben, die können vielleicht doch besser die Zukunft voraussagen.
01:10:37: Und dann kannst du sagen, okay, dann testen wir das nochmal, dann machst du nochmal eine Studie und dann machst du die Käsebrot-Studie und siehst dann und muss dann in der Testung, muss sich das Käsebrot dann bewahrheiten.
01:10:55: weil dann halt vorher definiert wird was du ja angucken willst und nicht in einer unzahl aus parametern die du ja gerade gesagt hast die nie vorher definiert worden sind.
01:11:03: dann wirst du immer was finden.
01:11:04: dann haben die hier dann auch noch mal ausgerechnet und das fand ich dann auch so schön da die gesagt haben okay es gibt so korrekturen für mehrfach test also die von ferroni korrektur ich hatte davon auch noch nichts gehört.
01:11:18: Die kannst du anwenden, wenn du sagst, okay, wir haben jetzt vierzig Parameter uns nochmal angeguckt.
01:11:23: Und wir haben diesen Wert von drei Prozent gefunden.
01:11:27: Korrigier mir das mal.
01:11:28: Und wenn du das dann machst hier für diesen Fall und das korrigierst, dann kommst du auf den P-Wert von null, drei, fünf, sechs, also, fünfdreißig Prozent.
01:11:36: Du sagst also auf einmal, dass die hellenistischen Astrologen so gut waren, ist mit fünfdreißig Prozentiger Wahrscheinlichkeit zu erwarten gewesen.
01:11:47: Und damit ist es natürlich überhaupt nicht mehr besonders zufällig.
01:11:50: Dann ist es fast normal.
01:11:53: Also, na, eins in drei Chancen, dann würfelt sie immer mal, sozusagen.
01:11:58: Ja.
01:11:59: Genau.
01:12:00: Damit ist es absolut kein Beleg für echter astrologische Fähigkeiten.
01:12:05: Genau.
01:12:06: Das fand ich aber so toll, dass sie das nochmal gemacht haben.
01:12:08: Also, die Autoren sagen dann noch, da hab ich im Prinzip gerade auch schon gesagt, diese post hoc analyse mit großer vorsicht machen muss kann natürlich interessant sein um zu sagen so.
01:12:19: Das ist so eine richtung da können wir ja nochmal hingucken.
01:12:22: wir können ja nochmal die hellenistischen astrologen der welt einladen und sagen ok dann testen wir das nochmal.
01:12:28: Genau, das ist durchaus okay, in großen Datenmengen sowas zu suchen.
01:12:31: Und wenn einem sowas aufhält zu sagen, okay, da scheint es eventuell was zu geben, aber dann nicht zu sagen, dass es hiermit bewiesen, sondern zu wissen, das geht so nicht, sondern du musst, wenn dann einen neuen Test machen, indem du diese Hypothese überprüfst und wenn da dann wieder rauskommt, ja, stimmt, dann ist es was, was
01:12:48: du gefunden hast.
01:12:48: Genau, ja.
01:12:51: Und weil da hier
01:12:51: so schön
01:12:52: hemsärmlich durchgespielt worden ist, fand ich irgendwie dieses ganze Paper und dieses, wir testen mal Astrologen irgendwie, auch wenn nix überraschendes rauskam, fand ich dann aber doch irgendwie ganz schön.
01:13:02: Und natürlich auch für euch den Hinweis, wenn ihr irgendwo in der Familie oder ein Freundeskreis Leute haben, die wirklich extrem an Astrologie glauben, ist das vielleicht auch mal eine Website, die ihr den Leuten zeigen könnt, um zu sagen, guck mal, wir haben die Astrologen getestet, sogar... Die Astrologen waren sogar beteiligt an der Überlegung, wie wollen wir die Studie aufziehen?
01:13:23: Die Astrologen haben nach der Studie sogar gesagt, ja, ich fühle mich super.
01:13:27: Das hat super geklappt.
01:13:28: Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich das richtige Roskop rausgesucht habe und das hat halt doch nicht funktioniert.
01:13:34: Deswegen finde ich das eine schöne Studie, um mal zu zeigen, wie man wissenschaftlich arbeitet, um so was zu testen.
01:13:43: Und ganz am Ende.
01:13:44: Finde ich auch immer noch schön.
01:13:46: Ganz häufig auf diesen Webseiten von diesen Schwurbladen steht dann ja immer, ja, ja, das, was wir hier machen, das wird halt von der Schulmedizin noch nicht anerkannt oder die moderne Physik ist noch nicht in der Lage, das zu erklären.
01:14:01: Das
01:14:01: setzt immer am völlig falschen Punkt an.
01:14:04: Also natürlich kann die moderne Physik, Ähm, Homöopathie nicht erklären, weil es nichts zu erklären gibt.
01:14:12: Ja genau.
01:14:13: Und wir müssen das auch gar nicht erklären, weil es nichts gibt zum Erklären.
01:14:17: Deswegen liegt der Ball nicht auf unserer Seite, sondern als Allererstes.
01:14:21: Und das ist hier halt auch schön gezeigt.
01:14:23: Müsst ihr erst mal zeigen, dass es Evidenz gibt.
01:14:26: Also ihr müsst erst mal zeigen, dass Astrologie funktioniert.
01:14:29: Dann kann sich die moderne Physik darüber Gedanken machen, warum der Jupiter auf euer Leben irgendeinen Einfluss hat.
01:14:37: Ja, das ist das klassische bei Homöopathie.
01:14:40: Es geht nicht darum, sich um einen Wirkmechanismus, den zu testen, sondern es also nicht zu zeigen, dass irgendwas nicht funktioniert, sondern eigentlich liegt es an der Homöopathie erst einmal zu zeigen.
01:14:52: Also nicht, wie etwas funktioniert, sondern überhaupt das, da überhaupt irgendwas
01:14:55: ist.
01:14:57: Und hier genauso.
01:14:58: Wir müssen uns jetzt nicht über hellinistische oder moderne Astrologie unterhalten.
01:15:02: Wenn wir sehen, beides geht nicht.
01:15:04: Da brauche ich nicht, über die Unterschiede mir Gedanken zu machen.
01:15:07: Funktioniert halt gar nichts.
01:15:09: Bevor keine Evidenz da ist, werfen wir keine Wissenschaftlerinnen auf irgendein Feld, um irgendwas zu erklären oder nicht zu erklären.
01:15:17: Als allererstes muss Evidenz da sein.
01:15:19: Und dann sind Wissenschaftlerinnen zutiefst Begeistert, sich drauf zu stürzen und zu sagen, dann gucken wir uns mal an, warum Homöopathie funktioniert oder Astrologie.
01:15:30: Weil das Neue, das Unverstandene, da haben Wissenschaftler ihnen immer Bock.
01:15:34: Da wird nichts verheimlicht
01:15:37: oder
01:15:37: nicht beachtet von der modernen Wissenschaft.
01:15:40: Das ist uns völlig egal.
01:15:41: Es gibt auch nicht die geheime Wissenschaft oder sowas.
01:15:43: Das ist halt alles Quatsch.
01:15:45: Ja, vielleicht doch, aber wir kennen sie nicht, weil sie ist ja geheim.
01:15:50: Ja.
01:15:50: Genau, also mir hat das Spaß gemacht, mir das noch mal anzugucken, weil die Studio so schön gemacht war.
01:15:56: Aber wie gesagt, kleiner Disclaimer war natürlich, also zumindest war es zumindest bis jetzt noch nicht publiziert.
01:16:04: Was hast du uns schönes mitgebracht, Reinig?
01:16:06: Ich habe uns dieses Mal seit langer Zeit mal wieder ein Experiment mitgebracht, wobei ich mir nicht sicher bin, ob wir das nicht irgendwann mal hatten.
01:16:14: Also in all den Jahren sei es mir ... nachgesehen, wenn ich vergessen habe, dass wir das irgendwann mal hatten, dann ist es auch schön, das noch mal zu machen.
01:16:24: Ich würde dich bitten, einmal kurz den Pause-Button zu drücken, denn ich muss das Experiment aus dem Kühlschrank holen.
01:16:29: Wirst du so
01:16:30: lange unterwegs sein, oder kann ich das nicht?
01:16:32: Nee, ich würde den Pause-Button bevorzugen, dann kann ich nur mir auch noch pinkeln gehen.
01:16:39: Hätte ich mal nicht nachgefragt.
01:16:40: Richtig,
01:16:41: genau.
01:16:42: Okay, ich drücke den Pause-Button.
01:16:46: Da bist du wieder rein.
01:16:46: Die
01:16:46: Magideschnitz.
01:16:50: Ja, da bin ich wieder.
01:16:52: Ich habe unser Experiment aus dem Kühlschrank geholt.
01:16:54: Das Schönste ist, ich kann mir meinen verbrannten Finger direkt da dran kühlen, denn unser Experiment der Woche besteht aus Eis.
01:17:03: Ich habe hier in zwei kleinen Alufirmchen Eiswürfel hergestellt, also runde Eisscheiben.
01:17:08: Ich mache davon jetzt gleich mit meinem Handy ein kleines Video.
01:17:13: Da habe ich mein Handy hingelegt.
01:17:16: Ich habe eine Eisscheibe, die tatsächlich nur aus Eis besteht.
01:17:19: Und ich habe eine Eisscheibe, wo ich in das Wasser noch Küchenrolle, so kleine Fetzen reingepackt habe, mehrere.
01:17:31: Wie groß muss ich mir die Fetzen vorstellen?
01:17:35: So groß wie eine Briefmarke.
01:17:37: Okay.
01:17:38: Aber wie groß ist der Eiswürfel?
01:17:39: Also nicht viel größer, oder?
01:17:42: Doch, doch, doch.
01:17:43: Also das sind so kleine runde Scheiben mit einem Durchmesser von, ich würde mal sagen, fünf Zentimeter.
01:17:48: Okay.
01:17:48: Ich
01:17:49: habe die in so runden kleinen Aluschalen, habe ich die gefroren heute Morgen.
01:17:57: Und wie viel Schnipsel hast du jetzt in den Schnipsel-Eiswürfel mit eingebacken?
01:18:02: Boah, das ist eine gute Frage.
01:18:03: So eine halbes Blatzeeva, kannst du sagen, ist da jetzt drin.
01:18:07: Okay, heißt das, das ist schon fast halb halb, also Eis und
01:18:12: Papier?
01:18:13: Halb halb nicht, aber ich würde sagen, also ich habe angepeilt so zwischen zwanzig und dreißig Prozent.
01:18:20: Wobei, es geht dabei um, jetzt müssen wir mal gucken, müssen wir gleich mal, ich glaube es ging um Volumenprozent
01:18:26: dabei.
01:18:27: Und die hast du da einfach so reingelegt.
01:18:29: Genau, in das Wasser.
01:18:30: Genau, ich hab dir einfach in das Wasser reingelegt.
01:18:33: Ich schick dir gerade mal ein Bild von den beiden Blöcken, damit du die besser vor Augen hast.
01:18:38: Mhm, so.
01:18:40: Ähm, und wie gesagt, ich mach davon nachher, oder ich mache jetzt davon ein Video.
01:18:46: Das können wir nachher irgendwo hochladen.
01:18:47: Dann könnt ihr euch das noch angucken.
01:18:49: So, ich filme einfach mal, während ich rede.
01:18:53: Das gestaltet sich schwerer, als ich dachte.
01:18:56: So, ich kann
01:18:59: ... Nehmen bei Mikrofon im Gesicht und eine Kamera ist schwierig.
01:19:04: Also ihr seht jetzt gerade nicht, aber wenn ihr euch das Video anguckt, seht ihr eventuell zwei Eisblöcke.
01:19:10: Einmal besteht der nur aus Eis und einmal besteht der aus Eis und Ziva.
01:19:16: Und dieses bisschen C war in dem Eis, ändert die Material-Eigenschaften des Eises enorm.
01:19:23: Das zeige ich euch indem ich, oder das hört ihr jetzt gleich, indem ich mit einem Hammer auf das Eis hauere.
01:19:28: Das wird wahrscheinlich eine Riesensauerei geben und ich werde hier gleich einmal wischen müssen und es ist nicht so gut.
01:19:34: Mir fällt gerade auf, ich hau hier auf Eis rum, während daneben mein Rodekaster steht und mein Rechner.
01:19:41: Ich probiere es trotzdem mal aus.
01:19:48: Ich habe jetzt nur auf dem normalen Eis rumgehauen.
01:19:52: Und jetzt sind hier Eisreste in der Gegend rumgeflogen.
01:19:57: Die
01:19:57: sind so weggesplattert.
01:19:59: Genau, die sind so weggesplattert.
01:20:02: Ich versuche mal das gleiche jetzt mit dem anderen Eisblock und ich hoffe, dass man einen Unterschied sieht.
01:20:06: Ich habe es mich vorher tatsächlich nicht ausprobiert.
01:20:09: Ich haue da jetzt auch mal mit dem Hammer drauf.
01:20:17: Da passiert exakt gar nichts.
01:20:18: Das klang auch so.
01:20:19: Also man hat keinen Splittern gehört.
01:20:23: Wie der sieht jetzt immer noch so aus wie vorher.
01:20:25: Ja, also jetzt bei einem der Dinger ist er in der Mitte so ein bisschen durchgebrochen, aber nicht auseinander geklatscht.
01:20:32: Also man kann ihn schon kaputt hauen, aber der zersplittert nicht so wie...
01:20:42: Ich stelle gerade fest, ich habe unsere Experimente der Woche, habe ich sehr vermisst.
01:20:46: Es
01:20:47: ist
01:20:47: schon schön, wenn du da was machst.
01:20:49: Ja, ich muss diese Eiswürfel mal kurz zumindest in die Spüle rüber tragen.
01:20:55: Die Reste, die jetzt hier irgendwo auf meiner Technik verteilt sind, da muss ich leben.
01:21:00: Aber ich bring die mal ganz kurz
01:21:03: weg.
01:21:05: Ja, also ich finde es ja ganz toll, mal wieder ein Experiment zu haben und dem zu lauschen und dann daraus was zu lernen oder sich zu überlegen oder das will ich auch mal selber zu Hause nachmachen.
01:21:17: Wir hatten nur das Problem, dass wir irgendwann keine neuen Experimente mehr gefunden haben, weil wir natürlich einfach viele viele Experimente schon gemacht haben.
01:21:24: Das waren ja wahrscheinlich die ersten.
01:21:27: zweihundert Sendungen mit Sicherheit und wir dachten, wir uns gehen die Idee nach fünfzig Folgen aus.
01:21:32: Wir haben jetzt schon relativ lange gezogen, aber irgendwann bis natürlich auch am Limit, was man in so einem Podcast zeigen, also was Sinn macht in so einem Podcast und was man zeigen kann.
01:21:44: Ja, aber war mal wieder schön.
01:21:45: Aber was lernen wir jetzt?
01:21:47: Genau, wir lernen das.
01:21:48: Also erst mal ist das ein Experiment, das ihr zu Hause nachmachen könnt.
01:21:52: Und wir beschreiben erstmal unsere Beobachtung.
01:21:55: Du hast die Akustik eher mitbekommen.
01:21:57: Aber wir sehen, dass das Eis, in dem nichts drin war, ist halt gesplittert und relativ schnell mit leichten... Schlägen zerspratzte während, dass Eis mit dem Papier drin oder der Küchenrolle, also den Fasern drin, relativ widerstandsfähig war.
01:22:17: Und zwar deutlich widerstandsfähiger, ist irgendwann auch zerbrochen, also hat er halt auch ein Riss gegeben, als ich mit der Spitze vom Hammergeneune Mitte relativ feste draufgehauen habe.
01:22:26: Ich muss so sagen, ich habe auf das Eis mit den Fasern drin ein bisschen fester draufgehauen als auf das andere, weil ich wusste, dass mir das nicht in alle Richtungen spratzt, selbst wenn es kaputt geht.
01:22:38: Also das hält deutlich mehr.
01:22:39: Was wir dort haben, ist einmal Wassereis und das andere ist Wassereis gemischt mit Fasern, also mit Holzfasern, jetzt hier durch Papier.
01:22:51: Dieses Gemisch aus Holzfasern und Wasser nennt man, das hat einen Namen, das heißt Pycrete.
01:22:59: Hab ich ja noch nie gehört.
01:23:03: Mir ist es wieder ins Gedächtnis gekommen, als ich hier zu dem Experiment ein bisschen recherchiert habe.
01:23:07: Und PyCrete ist ein Kompositum, wie man so schön sagt, und zwar von dem Namen Joffrey Pyke.
01:23:15: Daher kommt das Py und dem englischen Wort für Beton konkret.
01:23:22: Deshalb PyCrete.
01:23:23: Und PyCrete ist ein Verbundwerkstoff, wenn man ihn so nennen möchte, im Original aus, vierzehn Prozent Seegemehl und sechsten, achtzig Prozent Wasser.
01:23:36: Es ist tatsächlich nicht Volumenprozent, sondern Gewichtsprozent.
01:23:40: Also braucht man relativ wenig, wenig Seegemehl bzw.
01:23:45: relativ wenig Papier im Vergleich zum Wasser, weil Wasser ja doch schon relativ hohe Dichte hat.
01:23:50: Im Vergleich zu Papier.
01:23:53: Das gefrorene, also das Pycrete ist deutlich widerstandsfähiger als normales Eis, denn der Faseranteil, also der Holzanteil bzw.
01:24:02: jetzt der Zelluloseanteil aus dem Papier, verringert die Wärmeleitfähigkeit von dem Eis, wodurch das Eis langsamer schmilzt.
01:24:12: Also, wenn man die nebeneinander liegen lassen würde, die beiden... Also die beiden Eisblocke würde das mit den Fasern drinnen oder mit dem Papier langsamer schmelzen.
01:24:23: und das habe ich hier auch tatsächlich schon vor mir gemerkt, dass der Eisblock ohne sich eher verflüssigt hat als der andere.
01:24:31: Und die Fasern, also diese länglichen Fasern, bremsen dazu auch noch Rissbildung in dem Eis.
01:24:38: Und das ist der Grund, warum das widerstandsfähiger ist.
01:24:41: Wenn wir Eis unter Druck oder Zug oder so setzen, würden sich ja früher oder später bei jeder Materialermüdung Risse bilden.
01:24:48: Und Risse werden größer, indem sie sich ausbreiten, also indem sie wandern.
01:24:52: Und wenn in dem Eis das ja eigentlich Zu großen Teilen irgendwie Eiskristalle sind, also wenn die Risse wandern würden, brechen die irgendwann das Eis in mehrere Teile.
01:25:04: Wenn da aber eine Faser im Weg ist, dann trifft der Weg, also dann trifft der Riss bei seiner Bildung oder bei seinem Weg irgendwann auf so eine Faser und die Kräfte werden dadurch abgeleitet und der wird ausgebremst.
01:25:17: Dadurch ist dieses Eis mit den Holzfasern drin deutlich widerstandsfähiger und dieser Vergleich mit Beton ist... Schon ein bisschen weit hergeholt, aber gar nicht so weit hergeholt.
01:25:31: Denn wenn man mal die Werte vergleicht, also die Materialeigenschaften, dann haben wir bei Crushing Strange, also Druckbelastung, wenn man so möchte, hat Eis ein Wert von ¾. Während bei Crete sieben tausend fünfhundert mega Pascal aushält bevor es bricht.
01:25:57: also das verdoppelt einfach mal die.
01:26:01: Also verdoppelt einfach mal die Kraft die du brauchst um es mit Druck halt zu zerbrechen.
01:26:08: Beton ist dann noch mal eine gute ecke weiter.
01:26:09: beton hat siebzehntausend mega Pascal.
01:26:12: bis er bericht also normaler beton aber es ist trotzdem ist verdoppelt einfach mal die die kraft die man bei druck braucht um das halt zum brechen zu bringen und
01:26:24: ich meine
01:26:24: krasser
01:26:25: und hat bei den substanzen die dafür brauchst ein bisschen bisschen segemehl oder papierfasern.
01:26:34: und was also beton ist einfach mal ein material was er erstmal haben muss.
01:26:39: Noch krasser finde ich es übrigens bei Zugspannung, also Tencel Strange.
01:26:45: Da ist Eis bei Tausend Einhundert, also normales Eis, Beton bei Tausend Siebenhundert und Pycrete bei Viertausend Achthundert.
01:26:56: Wow, sogar allen überlegen.
01:26:59: Genau, da hält es sogar deutlich mehr aus.
01:27:00: und das ganze bei einer Dichte, die nur halb so hoch ist wie die von Beton.
01:27:08: Also die liegt bei neunhundert achtzig Kilogramm pro Kubikmeter während Beton zweitausend fünfhundert hat.
01:27:16: Also es ist schon erstaunlich, das ist auch.
01:27:20: also mit dem Material haben tatsächlich auch mal die Mythbusters rumgebastelt in einer Sendung und haben ein Boot gebaut aus Eis verstärkt mit Zeitungspapier und die konnten das sogar zu Wasser lassen und konnten damit ein bisschen rumschippern.
01:27:35: Weil das halt, weil das nicht so schnell geschmolzen ist durch die verringerte Wärmeleitfähigkeit und halt stabil war wie sonst was.
01:27:42: Und jetzt kann man sich fragen, warum haben wir aus dem Boot gebaut?
01:27:45: Das hat historische Gründe.
01:27:47: Das habe ich gerade gesehen.
01:27:48: Und der gute gute Jeffrey Pike, nachdem das Material benannt ist, also dieses Pike Creed, der hat es nicht erfunden, aber der hat das vorgeschlagen als Material für einen Flugzeugträger.
01:28:04: Und zwar war das ein Plan, den Pike mit jemand anderem Churchill damals vorgeschlagen hat im Zweiten.
01:28:11: Weltkrieg.
01:28:12: Das war der Plan im Zweiten Weltkrieg einen Flugzeugträger aus Pike.
01:28:16: ... also aus PyCrete zu bauen, das Project Haber Cook.
01:28:21: Dieser Flugzeugträger sollte tausend zweihundert Meter lang sein, hundertundachtzig Meter breit und sollte zwölf Meter dicke Bordwände haben.
01:28:30: Eine Masse von zwei Komma zwei Millionen Tonnen und damit wäre das Schiff ungefähr achtundvierzigmal so schwer gewesen wie die wie die Titanic.
01:28:38: Jetzt kann man sagen sind die bescheuert gewesen.
01:28:41: Naja, es ist eine Jux Idee.
01:28:43: Die Idee ist nicht so dumm oder so bescheuert, wie sie im ersten Moment klingt.
01:28:48: Denn dieses PyCrete ist unglaublich widerstandsfähig, wie wir gerade gesehen haben, leicht zu reparieren.
01:28:54: Also wenn da irgendwo gegen Haus geht es nicht sofort kaputt.
01:29:00: Und gerade bei einem Schiff, also ein Flugzeugträger, wo jetzt sagen wir mal Schiffe drauf, Schiffe, Flugzeuge drauf landen, ist es ein interessantes Material, weil es im Grunde ein unsinkbares Schiff ist.
01:29:12: Weil das Zeug wie ein Eisberg ja selber schwimmt, weil die Dichte so gering ist.
01:29:18: Selbst wenn du da große Löcher wegsprängst, schwimmt der Rest immer noch.
01:29:24: Der einzige Problem ist, es schmilzt dir unter dem Hinteren weg.
01:29:28: Genau.
01:29:28: Der einzige Problem wäre, es schmilzt dir unter dem Hinteren weg.
01:29:31: Aber da kommt darauf an, wo du das ganze stationierst.
01:29:35: Bei Grönland zum Beispiel.
01:29:40: Also Nader schmilzt halt nicht so schnell weg.
01:29:42: Und die Briten hatten da in dem Projekt tatsächlich vorgesehen, Kältemaschinen zu verbauen, die das Ganze runterkühlen.
01:29:51: Wurde allerdings nie realisiert, weil sich im Laufe des Krieges doch andere Möglichkeiten ergeben haben für Stationierung von entsprechenden Flugzeugen.
01:29:59: Aber ist schon ganz witzig.
01:30:02: Ich finde ein super schönes Experiment, dass man tatsächlich auch mit Kindern gut zu Hause machen kann.
01:30:07: Habe ich auch gedacht.
01:30:09: Wir haben ja Hörerinnen, die Experimente auch im Kindergarten umsetzen.
01:30:14: Ich glaube, das ist auch gut.
01:30:15: Ja.
01:30:18: Können Sie ruhig noch mal über den zweiten Weltkrieg lernen.
01:30:21: Das wird ja jetzt wieder relevant.
01:30:24: Na ja, gut.
01:30:25: Ja, so viel zu unserem Experiment der Woche.
01:30:28: Pie Creed.
01:30:29: Aber will ihr um Haus probieren.
01:30:31: Und Video stellen wir auch noch irgendwo online.
01:30:34: Genau, das habe ich jetzt in meinem Handy aufgenommen.
01:30:36: Schmeise ich wahrscheinlich nachher kurz bei YouTube noch hoch.
01:30:38: Cool.
01:30:39: So, machen wir weiter mit der aktuellen Wissenschaft.
01:30:43: Thema zwei, ich habe es genannte Edge It Black.
01:30:47: Ich möchte das Thema damit anfangen, dass ich dir eine Frage stelle.
01:30:49: Ist schwarz eine Farbe?
01:30:54: Ja, ich würde sagen, schwarz ist die, ist keine Farbe, weil es einfach die Abwesenheit von reflektiertem Licht und damit ist schwarz einfach nix.
01:31:06: Richtig, genau, würde ich aus physikalischer Sicht auch sagen.
01:31:10: Im Sprach gebrauchen in der Kunst sieht das ein bisschen anders aus.
01:31:14: Jetzt in der Kunst ist es irgendwie beim Farbenmischen Sinn ist schwarz alles.
01:31:17: Alle Farben zusammen.
01:31:19: gibt schwarz oder gibt es einen grauen?
01:31:22: Nein, ich glaube nicht.
01:31:22: Also wenn am Ende alles zusammen ist, hast du immer so einen braun.
01:31:27: Also meine Kinderratenerfahrung sagt mir braun.
01:31:30: Am Ende ist immer alles braun.
01:31:34: Im allgemeinen Sprachgebrauch, wie gesagt, ist schwarz durchaus als Farbe aufzufassen in der Kunst auch.
01:31:40: Da gehört schwarz zu den unbunden Farben.
01:31:45: Die unbunden Farben, weiß und grau.
01:31:49: Weiß, grau und schwarz.
01:31:53: Millennial Gray.
01:31:56: sind also schwarz-grau und weißen.
01:31:58: Die unbunden Farben.
01:31:59: Die unbunden Farben.
01:32:01: Er schreibt das mal mit.
01:32:03: Ja.
01:32:05: Schreibt mir das mal als möglichen Selberstitel mit auf.
01:32:08: Ich habe aber noch ein paar andere.
01:32:15: Man könnte sagen, der physikalische Skene im Sprache braucht schon, es ist eine Grauzone.
01:32:25: Heute ist es bei Topform.
01:32:26: Ja,
01:32:27: heute schlimm.
01:32:30: Was ist denn schon eine Frage, eine Farbe?
01:32:32: Wer kann denn bitte schon genau sagen, was eine Farbe ist?
01:32:36: Darauf habe ich eine Antwort.
01:32:37: Die DIN-Norm-Fünfzigdreien-Dreißig, natürlich.
01:32:40: Jetzt bin ich gespannt, wenn DIN-Norm sich in die Physik einmischen.
01:32:45: Naja, ich zitiere aus der DIN-Norm.
01:32:49: Farbe im Sinne dieser Norm ist ein durch das Auge vermittelter Sinneseindruck, also eine Gesichtsempfindung.
01:32:55: Die Farbe ist diejenige Gesichtsempfindung, durch die sich zwei aneinander grenzende strukturlose Teile des Gesichtsfeldes bei einäugiger Beobachtung mit unbewebten Auge allein unterscheiden könnten.
01:33:09: Das steht so in der Dienung.
01:33:11: Ich hab die Norm gelesen.
01:33:11: Was war das?
01:33:14: Eine Gesichtsempfindung.
01:33:16: Was
01:33:16: ist denn eine Gesichtsempfindung?
01:33:18: Gucken oder was?
01:33:20: Weiß ich nicht.
01:33:20: Er musste wahrscheinlich in die Anhängenszudien-Normen.
01:33:26: Die hat übrigens echt mehrere Teile, also diese Dien-Norm.
01:33:28: Da geht es dann nämlich tatsächlich noch, wie Farben definiert sind und Farbsysteme und so weiter und so weiter.
01:33:35: Es ist kein Spaß.
01:33:37: Ja, aber Gesichtsempfindung, ja.
01:33:41: Die Farbe
01:33:41: ist diejenige Gesichtsempfindung, durch die sich zwei aneinander grenzende strukturlose Teile des Gesichtsfeldes bei einäugiger Beobachtung mit unbewegten Auge allein unterscheiden lassen.
01:33:55: Die KI sagt mir hier gerade, weil ich eine Sache gefragt habe, was ist eine Gesichtsempfindung?
01:34:00: Beschreiben, veränderliche Empfindungen im Gesicht wie Kribbeln, Brennen, Taubhaut oder ein Spinnenwebgefühl.
01:34:06: Also wenn ich damit Farben spüren kann, habe ich aber mehr Drogen zugenommen als
01:34:10: ich.
01:34:11: Da musst du fragen, was laut DIN-Norm eine Gesichtsempfindung ist.
01:34:16: Ich kann Google mal fragen, was ist laut DIN-Norm eine... Sichtsempfindung.
01:34:30: Da bin ich, das Google ist mein erstes Urergebnis.
01:34:34: DGUV-Regel, eins, eins, zwei, Strich, neun, neun, zwei.
01:34:38: Benutzung von Augen.
01:34:46: Ernsthaft?
01:34:47: Benutzung von Augen.
01:34:49: Ich wurde nie ordentlich in meinen Körper eingeführt, muss ich sagen.
01:34:52: Ich habe nie die Befinungsanleitung
01:34:54: für meinen Körper gesehen.
01:34:56: Ich auch nicht.
01:34:59: Okay, Google hat es nur abgeschnitten.
01:35:02: Es ist nämlich Benutzung von Augen und Gesichtsschutz.
01:35:05: Okay, das macht schon etwas mehr Sinn.
01:35:10: Oh Gott, wir werden wieder viel Ärger bekommen von Leuten, die bei solchen Normen mitarbeiten und nicht akzeptieren werden, dass wir uns hier lustig machen.
01:35:19: Ja, aber Gesichtsempfindung ist, naja, jetzt will ich wieder zurück zu meinen Notizen.
01:35:25: So.
01:35:26: Also es ist tatsächlich, also eine Norm regelt relativ genau, was Farbe ist bzw.
01:35:31: auch was Schwarz ist und so weiter, wird auch relativ genau geregelt.
01:35:35: Wir machen es uns hier aber jetzt ganz einfach und sprechen einfach von Schwarz als Farbe und meinen damit aber die Abwesenheit von Reflektiven liegt.
01:35:47: Kennst du irgendwie verschiedene Formen schwarzer Farbe oder kennst du eine bekannte schwarze Farbe?
01:35:54: Oder gibt es unterschiedliche Formen von schwarz?
01:35:58: Also tatsächlich die Einzigen, die ich wirklich kenne, also ich habe ja mal so so Zinfigurchen auch angemalt und so Plastikfigurchen für Spieler geblieben, gibt es natürlich ganz, ganz viele schwarz, aber eher so künstlerisch schwarze Farben.
01:36:12: Die einzige wissenschaftliche schwarze Farbe, von der ich immer glaubte, das wäre das schwarzeste schwarz, da gibt es Ventablack, da habe ich mal irgendwann gelesen, da sind so Kohlenstoff.
01:36:24: Ich weiß gar nicht mal wann hat kohlstoff wende röhrchen weiß ich nicht.
01:36:27: röhrchen
01:36:28: das sind wenn tablack steht für vertically aligned nanotube array.
01:36:33: Ah ok.
01:36:35: Also das dachte ich immer wer das schmerzeste was es gibt weil irgendwie das komplette licht.
01:36:42: Absorbiert wird eigentlich wahrscheinlich also das
01:36:45: komplette.
01:36:51: Also schon sehr viel, aber nicht nicht alles.
01:36:53: Okay,
01:36:54: ich kann jetzt schon mal sagen, das wäre meiner Frau, wenn ich neben ihr im Bett liege und abends noch was lese, wäre ihr das noch zu hell?
01:37:00: Zu hell?
01:37:02: Hör ich da leichte Kritik?
01:37:03: Nein, überhaupt nicht.
01:37:07: Wendt Wendt Wendt Wendt Wendt Wendt Wendt Wendt Wendt Wendt Wendt Wendt Wendt Wendt Wendt Wendt Wendt Wendt.
01:37:28: Auch eine ganze Zeit lang das schwarzeste schwarz das es gab und zwar von zwanzig vierzehn bis zwanzigfünfzehn also ein jahr lang knapp war wenn tablack das schwarzeste schwarz.
01:37:37: aber ich glaube die haben.
01:37:39: Das war damals so ein Durchbruch also so viel schwerer als das was sonst vorher gab.
01:37:43: das oder die haben verdammt gutes marketing gehabt weil das kennen glaube ich viele Leute.
01:37:49: Jetzt kann man sich auch fragen warum erfindet man sowas?
01:37:51: was hat man von so einem schwarzen schwarz?
01:37:53: ist natürlich nichts was jetzt irgendwie.
01:37:57: Erfunden wurde damit, damit jemand Bilder malt oder so, sondern das ist eher interessant natürlich und dafür auch gemacht für technische Anwendungen, also für Messtechnik, Raumfahrt, Militär, also überall, wo du irgendwas brauchst, was möglichst, möglichst das ganze Licht, das irgendwie einfängt und nicht mehr reflektiert.
01:38:21: Das Interessante an Winterberg, also wenn man das mal sieht wirklich, das Interessante ist, dass der Mensch Also auf Objekten, die mit Winterblack eingefärbt wurden, keine Strukturen mehr erkennen kann, weil wenn kein Licht reflektiert wird, kannst du auch keine Kanten mehr sehen.
01:38:39: Ja, ich habe hier gerade ein Bild gesehen.
01:38:41: Ich weiß, vermute ich, das ist echt, das ist so eine Büste eigentlich, also ein Gesicht von
01:38:45: so einem Menschen.
01:38:46: Genau, die stand eine ganze Zeit, glaube ich, im, ich glaube in New York im Museum oder in London.
01:38:53: Also die stand in irgendeinem Science-Museum, stand die lange.
01:38:57: Also das ist das Profile eines Gesichtes.
01:39:01: Das ist ein Metall, was ist das hier?
01:39:03: Kupfer oder, weiß ich nicht, auf jeden Fall.
01:39:06: Ist auch scheißegal.
01:39:06: Und die gleiche Maske ist dann nochmal Beschichte mit dem Winterblack.
01:39:10: Und das sieht fast aus, als wäre, also wäre das ein Fehler in der Matrix.
01:39:15: Also als hättest du damit schwarz drüber gemalt.
01:39:18: Du siehst überhaupt keine Kontur mehr von dem Gesicht.
01:39:21: Das sieht halt aus, als hätte einer ein Foto genommen und dann mit dem Edding drüber gemalt.
01:39:25: Krass.
01:39:26: Wenn ihr das in echt siehst, ist das wahrscheinlich noch mal krasser.
01:39:29: Im Londoner Science Museum stand so eine.
01:39:33: Büste.
01:39:34: Und du hast das auch gesehen?
01:39:35: Also in echt?
01:39:35: Nee, ich habe es leider nicht gesehen.
01:39:37: Also das war zwanzig sechzehn.
01:39:40: Da war ich leider nicht in London.
01:39:41: Aber es gibt immer mal wieder Kunstinstallationen, wo das genutzt wird.
01:39:46: Zum Beispiel um irgendwie ein Loch auf den Boden zu malen einfach.
01:39:49: Weil das so entgegen unserer Alltagserfahrung ist, dass es einfach also enorm irritiert.
01:39:56: Kann
01:39:57: ich mir vorstellen.
01:39:58: Wenn irgendetwas wirklich so so schwarz ist.
01:40:00: Wobei man sagen muss bei diesen bei vielen von diesen Objekten ist es dann nicht WENTER BLACK, also diese ursprüngliche, sondern eine Abwandlung davon.
01:40:09: WENTER BLACK-S-WISS, nennt sich also S-V-I-S.
01:40:15: Das ist eine, also von den gleichen Machern, und zwar ist das die Firma Surrey Nano Systems.
01:40:23: Dabei sind die Nanoröhren allerdings nicht direkt auf das Substrat aufgewachsen, sondern chemisch gebunden in der Paste sozusagen, damit du da mit Sachen beschichten kannst.
01:40:35: Also damit du die wirklich als Farbe auch nutzen kannst.
01:40:38: Und da gab es auch diverse Science-Stands, wo die irgendwie ein Auto zum Beispiel damit beschichtet haben und dann siehst du nur, das sieht aus wie ein Schatten.
01:40:46: Also sie ist wirklich nichts mehr davon.
01:40:48: Da gab es auch eine ganz abstruse, ein stückweit lustige Geschichte drumherum, um dieses Ventablack.
01:40:57: Der multimillionär und Künstler Anisch Kapur hat sich irgendwann mal die exklusiven Rechte an dieser Farbe gesichert für einen nicht bekannten Betrag.
01:41:09: Das heißt, niemand anders als er durfte diese Farbe benutzen.
01:41:14: Davon waren andere künstler natürlich leicht angepisst, weil sie gesagt haben, man kann ja nicht einfach eine farbe für sich.
01:41:25: Patentieren.
01:41:27: aber in dem fall also irgendwie weil es halt was technisches ist halt schon wenn er halt, also das rechte an dieser farbe hat.
01:41:36: Daraufhin hat war ein anderer künstler steward sample so angepisst beziehungsweise ist auch ein netter netter kunstant gewesen.
01:41:44: der hat selber farben entwickelt unter anderem das pinkeste
01:41:46: pink.
01:41:48: Und hatte die komplett frei zugänglich gemacht für alle.
01:41:52: Also so eine Creative Commons Lizenz mit einer Ausnahme.
01:41:55: Anish Kapur durfte die nicht benutzen.
01:41:59: Das ist eine richtig geile Geschichte.
01:42:01: Das ist jetzt ein völliger Zufall.
01:42:04: Das Lehmbrocken Museum in Duisburg hat mich oder mich und meinen Chef wieder angefragt.
01:42:08: Wir haben das schon mal für so einen wissenschaftlichen Vortrag gemacht.
01:42:12: für eine Ausstellung.
01:42:13: Und die haben jetzt eine Ausstellung mit Anish Kapur.
01:42:19: Wir sollen da so ein bisschen gucken, welche Wissenschaftsgeschichten gibt es dazu?
01:42:25: Ich habe jetzt auch noch nicht viel recherchiert, aber da ist eine super Geschichte.
01:42:28: Die kann ich natürlich Spitze erzählen.
01:42:31: Der macht sonst auch viel mit Spiegelarbeiten.
01:42:33: Der hat Cloudgate in Chicago gemacht, diese große, spiegelnde Skulptur, die da so rum liegt.
01:42:41: Aber diese Winterblack Geschichte, also ich habe gesehen, dass der so tiefschwarze Winterblack Werker hat.
01:42:47: Aber da hat er dann noch so eine Geschichte, sich drum spannt, ist richtig geil.
01:42:50: Cool.
01:42:51: Ich finde vor allem von dem anderen Künstler die Aktion relativ witzig.
01:42:55: Einfach nur so.
01:42:56: Das pinkeste Pink darf jeder benutzen außer Anisch Kapur.
01:43:00: Ist richtig geil eigentlich.
01:43:02: Ja, fäll ja sehr witzig.
01:43:04: Wenta Black, ich habe ja gerade gesagt, war das schwarzste Schwarz von ... ... zwanzig vierzehn bis zwanzig fünfzehn, gab dann etliche Nachfolger, auch ... ... häufig irgendwelche ... ... Kohlenstoff-Nano-Strukturen.
01:43:16: Ganz oft auch Sachen, die ... ... also auf Materialien, die jetzt nicht so die ... ... gesündesten sind, möchte ich mal sagen.
01:43:26: Also irgendwelche Nickel-Fosfor-Legierungen oder so.
01:43:31: Es gibt ... mittlerweile halt relativ viele oder extrem reformen noch vom schwersten oder schwärzere schwarze.
01:43:39: meine güte ist also ganz ganz also für ganz ganz viele anwendungen sind die aber nicht praktikabel weil die wie gesagt nicht zwingt gesund sind nicht flexibel sind und so und für flexible materialien gäbe es.
01:43:59: oder für flexible materialien die direkt im kontakten mit menschen sind gäbe es ja haufenweise anwendungsmöglichkeiten.
01:44:06: zum beispiel das klassische metal band shirt.
01:44:10: Wäre doch schön wenn metal shirts also bands von ein shirts von metal bands auch mal so richtig schön tief schwarz wären.
01:44:17: Die sind ja
01:44:18: relativ schnell immer grau.
01:44:20: aber gerade im textil segment.
01:44:24: Ist es ja schwierig, weil nah Menschen unflexibel und so weiter.
01:44:27: Aber da gibt es jetzt endlich eine Lösung.
01:44:30: Dank des Papers, das ich hier kurz vorstellen möchte.
01:44:33: Das Papers hat den Titel Ultra Black Wool Textiles Inspired by Eurek... Eurek... Ich kann das auch sprechen.
01:44:41: Eurekical, genau.
01:44:43: Avian Structure.
01:44:45: Erschien in Nature Communications am XXI.
01:44:47: und Elfen letzten Jahres.
01:44:49: Was bedeutet ultra schwarz?
01:44:51: ultra schwarz bedeutet das ist ein schwarz das weniger als null kummer fünf prozent des lichtes reflektiert also eine andere klasse als venta black.
01:45:01: also venta black war ja bei null kummer null vier prozent oder null kummer null drei fünf prozent.
01:45:09: man redet aber von ultra schwarz sobald man unter dem bereich von null kummer fünf prozent kommt.
01:45:17: Die hier in dieser Studie erstellten Wollfasern oder gefährten Wollfasern haben eine durchschnittliche Totalreflektion von Null Komma Eins drei Prozent, also deutlich unter dieser Grenze zu ultra schwarz.
01:45:32: Also eine Totalreflektion von Null Komma Eins drei Prozent im sichtbaren Spektrum.
01:45:38: Das muss man ja auch mal sagen.
01:45:41: Das, was wir mit den Augen wahrnehmen können, ist ja nur der Bereich von vierhundert bis siebenhundert Nanometern ungefähr und um den geht es dann im Wesentlichen bei Farben.
01:45:53: Der hier erzeugte Stoff hat eine Reflektion von Null, drei Prozent im sichtbaren Bereich unter einem Betrachtungswinkel von insgesamt hundertzwanzig Grad, was auch sehr viel ist.
01:46:05: Also du kannst selbst wenn du noch relativ schräg drauf guckst siehst du immer noch nix.
01:46:11: also ist immer noch schwarz und das ist tatsächlich das damit.
01:46:17: Also der damit schwarzste jemals hergestellte stoff beziehungsweise das schwarzste jemals hergestellte gewebe
01:46:26: sind da bilden kann man dort irgendwie sehen?
01:46:28: ja ja da sind bilder.
01:46:31: Weiß nicht, habe ich ein Bild verlinkt?
01:46:33: Ich glaube, ich habe sogar ein Bild verlinkt in den Show Notes.
01:46:35: Muss mal kurz gucken.
01:46:36: Ja, da von dem Kleid.
01:46:37: Aber da kannst du gleich draufkriegen.
01:46:39: Jetzt noch nicht.
01:46:40: Ich
01:46:40: gedulde mich noch.
01:46:41: Ja, die Fasern sind tatsächlich normale Wollfasern, die hier gefärbt und weiter bearbeitet wurden.
01:46:48: Die sind weiterhin atmungsaktiv und anpassungsfähig, also immer noch geschmeidig und beweglich.
01:46:54: Die Fasern behalten auch mechanisch die ursprünglichen Eigenschaften, also sind nicht plötzlich brüchig oder so.
01:47:00: sind halt nur plötzlich tief schwarz.
01:47:02: Jetzt kann man sich fragen, wie haben die Forscher das geschafft, das Zeug so schwarz zu bekommen, dass das so viel Licht reflektiert.
01:47:07: Also es ist anders als jetzt irgendwie die Farbe zu mitwaschen, wo wir irgendwie so schwarz auf frischer Tücher in unsere Waschmaschine werfen.
01:47:15: Da wird ein bisschen mehr gemacht.
01:47:18: Das Vorbild hier war die Natur.
01:47:21: mal wieder, denn auch hier haben sich die Wissenschaftler in der Natur umgeguckt und haben mal geguckt, was schafft denn die Natur so an Schwarz?
01:47:29: und haben geguckt, welcher Mechanismus steckt dahinter und können wir den imitieren.
01:47:33: Vorbild für diese Studie, für den Mechanismus hier war der Prachtparadiesvogel Thilores Magnificus.
01:47:44: Schöner Name.
01:47:46: Der ist nicht komplett schwarz, nicht überall, aber der Teile in seinem Gefieder, die unglaublich schwarz sind.
01:47:51: Also das sieht aus wie so ein dicker schwarzer Vogel, der in der Mitte so am Kälchen einen hellblauen Bereich hat.
01:47:59: Also der ist da wirklich hellblau, strahlen und der Rest von dem Vogel ist einfach nur wirklich pechschwarz.
01:48:08: Die Schwerze ist hier auch nicht irgendwie als Tarnung oder so gedacht, sondern tatsächlich als Kontrast zu dem bunten Gefieder, also eine Form von Hübschigkeit.
01:48:25: Die Schwerze bei diesem Vogel resultiert aus der Struktur der Federn.
01:48:32: Also die sind nicht einfach nur schwarz, sondern sie sind auch besonders strukturiert.
01:48:35: Ich zitiere dafür mal das Paper.
01:48:38: Der Vogel hat hierarchische Federäste, die sich mit nach oben krümmen und eine dicht gepackte, geneigte Anordnung ungefähr dreißig Grad zur Spitze der Federn bilden.
01:48:50: Das vorhanden sein von Rillen innerhalb der Federäste.
01:48:54: Und die Rillen sind fünf bis dreißig Mikrometer groß, mit kleinen Hohlräumen, kleiner als fünf Mikrometer entlang der Ränder der Federäste und deren melaninbasierten inneren Nanostrukturen führt zu einer ultra-schwarzen Färbung, die der Vogel halt zur Schau stellt.
01:49:12: Also wir haben hier nicht einfach nur ein pigment.
01:49:15: also wir haben hier schon pigment ist ein melanin basiertes aber wir haben zusätzlich eine nanostrukturierung.
01:49:22: also wir haben eine feder die klassisch aus dem feder keel besteht in der Mitte davon abgehend kleine äste also kleine wie so eine feder.
01:49:30: halt aber auf diesen kleinen essen sind noch mal kleine herrchen die halt wirklich zu einer vielfältigen hierarchischen kleinteiligen struktur
01:49:40: führen.
01:49:42: Und genau dieses Zusammenspiel aus dem Pigment und der Nanostrukturierung ist das, was dafür sorgt, dass der Vogel so gut wie kein Licht reflektiert in seinen Federn, denn das Licht wird innerhalb dieser Struktur mehrfach reflektiert und wenn es mehrfach reflektiert wird, wird halt die Weglänge größer, die das quasi im Gefieder zurücklegt und die Wahrscheinlichkeit, dass es dann auf so ein Farbpigment trifft, auch größer.
01:50:05: Also es wird quasi aufgesaugt, das Licht.
01:50:08: Wir haben also Melanin-Pigmente und hierarchische Nanostrukturierung, die das Licht quasi einfängt.
01:50:15: Und genau dieses Wirkprinzip haben die Forscher jetzt versucht zu imitieren.
01:50:19: Dafür haben sie weiße Merino-Schafwolle genommen, haben die in Polydopamin getränkt.
01:50:25: Das ist ein synthetisches Melanin-Pigment.
01:50:31: Also die Wolle wird damit komplett durchgefärbt.
01:50:34: Also dadurch, dass die da drin getränkt wurde, wurde das nicht nur an der Oberfläche irgendwie abgelagert, sondern es richtig in die Fasern eingedrungen, dieses Pigment.
01:50:44: Das so geschwärzte Pigment ist noch nicht tiefschwarz.
01:50:48: Das ist einfach nur schwarze Wolle, wie man es auch kaufen würde.
01:50:50: Das ist halt mit einem Pigment getränkt.
01:50:53: Die Wolle wird dann gewaschen, getrocknet und das Wollgewebe wurde dann, und jetzt kommt etwas, das ja auch bekannt vorkommen dürfte, in eine Plasmakammer gesteckt und mit einem ganz, also ohne spezielle Gase, einfach nur Luft im Unterdruck mit einem Radiofrequenzplasma geetzt für dreißig bis achtzig Minuten.
01:51:14: Dadurch, dass das Material, also diese Fede, also diese Wolfhasern, nicht Homogen sind überall, sondern aus verschiedenen Schichten bestehen und auch aus verschiedenen Materialien, wird das Ganze nicht homogen geätzt, sondern anisotrop.
01:51:31: Also an verschiedenen Stellen wird es verschieden stark geätzt, auch durch das Pigment, das zusätzlich noch drin ist.
01:51:38: Und dadurch bilden sich in dem Stoff sogenannte Nanofibrillen, also kleine Stacheln, die vom Stoff abstehen.
01:51:46: Und außerdem bilden sich in den Fasern auch noch Rillen und Poren und die Fasern fallen noch zu.
01:51:51: so Bündeln zusammen, die dann im Nano bzw.
01:51:55: Mikrometerbereich liegen und das Licht dann sehr effektiv ähnlich wie die Federn von dem Vogel einfangen.
01:52:04: Und erst beide Schritte in Kombination, also das Durchfärben mit dem Pigment und das Anschließende an Äzzen.
01:52:11: Der der Wolfhasern führt halt zu diesem tief schwarzen oder zu diesem ultra schwarzen Effekt.
01:52:18: Also weder das Färben alleine noch die Plasma Behandlung alleine machen, also würden ausreichen.
01:52:23: Nur beides in Kombinationen erzeugt diesen Effekt und der Stoff, der da am Ende rausfällt, der ist waschbar.
01:52:29: verliert dann ein bisschen Helligkeit, also verliert dann ein bisschen Dunkelheit, würde ich sagen, aber nicht viel.
01:52:37: der ist lichtbeständig mechanisch stabil und die also die struktur der textile bleibt weitestgehend erhalten also so dass der auch wie ganz normale mirino scharf volle weiter verwendet werden kann und auch getragen werden kann weil es halt nicht giftig ist oder so.
01:52:52: und wenn du jetzt mal auf den link klicks den ich da verlinkt habe der ist auch aus dem paper also beziehungsweise die künstlerin wird dort erwähnt also so wie alvarez die hat aus diesem stoff ein kleid macht, dass auch das Gefieder dieses Vogels imitiert.
01:53:10: Also im Brustbereich, auf dem Brustbein, so einen hellblauen, glitzernen Stoff hat, der von dem schwarzen stoff eingefasst wird.
01:53:20: dieses kleid das könnt ihr euch dann auch mal angucken besteht im unteren bereich aus so grauen platten die werden nach oben hingehen immer dunkler und um dieses blaue helle.
01:53:29: drum sind dann ein paar stoff platten die aus dieser gefärbten merino scharfwolle sind und die sind wirklich tiefschweiß
01:53:41: ja krass schön ist.
01:53:44: das kleid erinnert mich jetzt ein bisschen an Panem.
01:53:49: Ich würde das gerne, ich hätte das gerne mal in echt gesehen, um zu sehen, wie sie, also weil wie gesagt dieser dieser Stoff ist halt schwarz bei einem Blickwinkel oder Betrachtungswinkel von hundertzwanzig Grad.
01:54:02: Also der muss also der muss wie ein Loch aussehen, wie ein schwarzes Loch, selbst wenn du von der Seite drauf guckst.
01:54:10: Bei dieser filigranen Struktur, die da ja reingeetzt wird.
01:54:16: Da du auch sagst, da kann man im Prinzip noch waschen, ist ja krass.
01:54:19: Ja,
01:54:21: ja.
01:54:22: Ist halt sehr beständig wohl.
01:54:24: Und ist halt die Kombination mit dem, mit diesem Pigment, das halt von den Fasern richtig aufgenommen wurde.
01:54:33: Ja, krass.
01:54:34: Fand ich ein sehr schönes, also eigentlich war ganz ehrlich, das müsste doch eigentlich jetzt patentiert werden.
01:54:39: und irgendeine Metalband.
01:54:44: Also endlich mal richtig schwarzer, also richtig schwarzer Stoff.
01:54:49: The blackest band, ja.
01:54:51: Aber hier ist jetzt natürlich auch wieder, natürlich nicht in erster Linie für Mode, sondern das wird relativ teuer, eine Herstellung natürlich auf Dauer sein.
01:55:00: Wobei klingt sehr skalierbar, wenn du mich fragst, das Ganze, also gut skalierbar, wird natürlich trotzdem die erste Anwendung eher technische Geräte und ähnliches sein.
01:55:11: Ja, aber wenn das erstmal hast, dann kann das natürlich auch in den Massenmarkt, also wenn das Bedarf da wäre, also kann ich jetzt nicht einschätzen wie teuer das ist in der Hersteller und Christian Mittelschott nicht mehr für dreißig Euro wahrscheinlich.
01:55:23: Kennen wir nicht auch kleine Wissenschaftshops, die auch Klamotten verkaufen, vielleicht können wir.
01:55:29: Es stimmt, wir können.
01:55:31: Warte mal, ich muss mal kurz gucken, von wo kamen denn die Wissenschaftler?
01:55:35: Ich würde mich selber nochmal drauf klicken auf das Paper, wahrscheinlich USA, oder?
01:55:41: Das ist ja gerade erst schlecht.
01:55:43: Ah, USA.
01:55:45: Mist.
01:55:45: Ah, wobei vielleicht auch gut.
01:55:47: Wir könnten ein Lehrstuhl.
01:55:52: Die wollte vielleicht
01:55:53: weg.
01:55:57: Na gut.
01:55:58: Okay, nee, aber war spannend.
01:56:00: Spannendes Thema.
01:56:01: Ich glaube, Stoffe, das ist sowieso noch so ein Forschungsfeld, wo noch viel zu holen ist.
01:56:07: Ja, das glaube ich auch.
01:56:08: Da geht
01:56:08: noch viel.
01:56:12: Es ist sehr vorangeschritten die Zeit.
01:56:14: ich würde vorschlagen wir lassen den Spurbel heute mal weg.
01:56:18: Ja
01:56:19: Hausmeisterreil dürfen wir nicht so viel haben.
01:56:23: Ich glaube wir haben ehrlich gesagt gar nichts mehr.
01:56:27: Das einzige was ich sagen kann das haben wir letztmal schon angeteasert die Stirling Motoren dass die wahrscheinlich Ende der Woche kommen werden.
01:56:32: beziehungsweise mittlerweile kann ich sagen sie sind gekommen ich muss sie nun noch abholen gehen.
01:56:37: Und dann halt ins System einpflegen, den Job bringen, also das wird wahrscheinlich noch bis Ende der Woche dauern, aber gegen Ende der Woche werden die sicher wieder im Shop sein.
01:56:48: Werden ja auch schon, werden, ja.
01:56:53: Nee, alles gut.
01:56:54: So, fertig.
01:56:55: Okay, dann sind wir durch.
01:56:58: Wir haben noch zwei Dinge.
01:57:01: Wir haben noch einen Audio-Kommentar von Niklas, den schneiden wir hinten dran zum Digital Independence Day.
01:57:08: Du hattest ja das Thema letzte mal und da gab es noch, also Niklas fast das nochmal zusammen und Strategien und so.
01:57:15: Und wir haben natürlich noch unser Outro, Intro Folge zu Folge hundred sieben, Macbeth.
01:57:22: Ah, dann kommen
01:57:23: wir wieder zusammen.
01:57:26: Genau, und dann war es das.
01:57:28: Das war nämlich methodisch inkorrekt.
01:57:30: Folge dreihundert sieben, siebzig, vom zwanzigsten, ersten, zweitausend, sechsundzwanzig.
01:57:34: Macht's gut, bleibt gesund.
01:57:36: Tschüss.
01:57:49: sagt, wann treffen wir zwei zusammen, wenn Donner krachen oder wenn Blitze flammen, wenn verzischt der Gurke funken, wenn
01:58:01: der Doktorand hat Bier getrunken, eh die Sonne noch versunken.
01:58:08: Wo der
01:58:09: Ort?
01:58:11: Die Halle dort.
01:58:13: Vielleicht in
01:58:14: Leipzig
01:58:15: hört man unser Wort.
01:58:19: Schön ist hässlich, hässlich schön.
01:58:24: Dort könnt ihr uns vielleicht
01:58:26: hören und auch sehen.
01:58:30: Hallo Nikolas, hallo Reini, hallo alle anderen.
01:58:34: Ich wollte einmal auf eure Diskussion zum Thema Digital Independence Day in der aktuellen Episode Mincorrect eingehen, weil das ein Thema ist, was mir ziemlich am Herzen liegt und was halt auch... sehr intensiv in den letzten Wochen diskutiert wurde auf Mastodon oder beispielsweise auch in den Kommentaren bei Lockbuch-Netzpolitik und da eigentlich ähnliche Themen allgegenwärtig waren, wie die über die ihr gesprochen habt, nämlich wie machbar sind eigentlich die Ziele vom Digital Independence Day?
01:59:08: Was sind die Ziele vom Digital Independence Day?
01:59:11: Was sind sie nicht?
01:59:13: Und deswegen hatten Linus und Tim in der letzten Episode Lockbuch-Netz-Politik auch noch mal darüber gesprochen.
01:59:20: Und da ich mal davon ausgehe, dass nicht die gesamte Minkuraktörerschaft auch Lockbuch-Netz-Politik hört, wollte ich die Knackpunkte davon einmal noch kurz zusammenfassen.
01:59:36: was der Digital Independence Day zum Beispiel nicht versucht zu sein ist eine Kampagne die Unternehmen dazu bringt von Zoom auf was anderes umzuziehen oder Behörden dazu bringt von Windows auf Linux zu migrieren.
01:59:51: das wären sicherlich alles schöne Dinge aber das sind andere Schlachtfelder die der Digital Independence Day nicht abzudecken versucht.
02:00:01: und zum Thema was für Transitions von einer Plattform zu anderen machbar sind, zum Beispiel weg von WhatsApp, weg von Gmail.
02:00:13: Es geht im Wesentlichen darum, gerade die Dinge mit den Dingen anzufangen und sich auf die Dinge zu fokussieren, die für einen individuell gut machbar sind und nicht genau die Dinge zu machen, die wirklich wirklich weh tun, wie zum Beispiel das, worüber ihr gesprochen habt, wie schwierig es für euch ist von WhatsApp wegzumigrieren.
02:00:35: Das habe ich ehrlich gesagt auch noch nicht geschafft.
02:00:37: Es gibt schon ein paar Glückliche, die es schaffen, so wenig auf WhatsApp angewiesen zu sein, dass sie das können.
02:00:45: Aber was mit diesen kleinen Schritten, die man gehen soll, gemeint ist, ist einfach mal einen alternativen Messenger wie Signal parallel installieren.
02:00:56: Schauen, welche Kontakte habe ich da vielleicht schon, weil die die App auch mal installiert haben.
02:01:01: Und sich dann einfach vornehmen, okay, mit den Leuten, die Signal sowieso haben, ab jetzt einfach nur noch über Signal schreiben.
02:01:07: Weil vielleicht haben die die App schon einen Wall nicht mehr benutzt und werden dann durch euch daran erinnert, dass sie die App ja auch noch haben.
02:01:15: Und ohne dass man ihnen jetzt irgendwie eine große Moral predigt halten muss, fangen sie auch wieder an Signal mehr zu nutzen.
02:01:21: Und gerade bei solchen Apps, die halt einfach diesen Netzwerkeffekt haben, ist das halt... unglaublich wertvoll.
02:01:27: und vielleicht habt ihr dann irgendwann diese eine WhatsApp Gruppe bei dir feststellt.
02:01:32: von den zehn Leuten die da drin sind sind ja neun auch bei Signal.
02:01:36: da können wir jetzt ohne die jetzt all zu stark missionieren zu sein vielleicht auch noch versuchen die eine Person die übrig bleibt dazu überreden sich vielleicht auch mal Signal runter zu laden und dann halt die ganze Gruppe auf Signal umzuziehen.
02:01:50: also Dinge langsam angehen.
02:01:53: Das Ziel ist nicht, dass WhatsApp am Ende komplett vom Handy runtergeschmissen ist.
02:01:58: Das ist, wie gesagt, für die meisten Leute ziemlich unrealistisch.
02:02:02: Aber dass einfach nach einiger Zeit vielleicht nur noch ein Drittel eurer Kommunikation über WhatsApp läuft und nicht mehr wie bisher die ganze Kommunikation.
02:02:13: Oder auch das Thema E-Mail.
02:02:15: Tim hatte lang und breit über das Thema von einem Mail-Konto auf ein anderes umzuziehen gesprochen.
02:02:24: Da ist halt ziemlich klar geworden, so vollkommen mit einer Mail-Adresse abschließen, wie zum Beispiel Gmail, ist quasi unmöglich, weil man kann nie genau wissen, ob man nicht doch noch irgendwie fünf Accounts hat, die man sich vor acht Jahren mal angelegt hat, auf irgendwelchen Websites, die immer noch die alte Mail-Adresse für das zurücksetzten E-Mail benutzen und sowas.
02:02:45: Also den Gmail-Account komplett zu löschen ist ziemlich unrealistisch, wenn man mal so drüber nachdenkt.
02:02:51: Aber... Das was ihr schon gesagt habt.
02:02:55: Einfach gelegentlich mal reinschauen.
02:02:57: Von wem bekomme ich eigentlich noch Mails auf die alte Adresse.
02:03:02: Was sind dafür Websites dabei?
02:03:04: Dann logge ich mich einfach bei diesen Websites mal ein und versuche da meine Mailadresse zu ändern.
02:03:09: Also dass halt die Abhängigkeit gegenüber Gmail deutlich weniger wurde.
02:03:14: Und wo wir schon bei Google sind.
02:03:17: Ja, der Gmail-Account wird ja zum einen auch als YouTube-Account benutzt.
02:03:20: Wenn man sowas benutzt.
02:03:22: und halt auch als Account für den Google Play Store, wenn man ein Android benutzt.
02:03:27: Ihr hattet ja über das Thema Google-freies Android gesprochen und ich bin mir gar nicht mal so sicher, ob das so ganz massiv in dem Bereich liegt, den der Digital Independence abdecken möchte, weil GrapheneOS ist zwar ein Betriebssystem, das komplett frei von irgendwelchen Google-Diensten ist, Aber so wie ihr schon gesagt habt, es hat das Problem, dass zum Beispiel Banking Apps darauf nicht funktionieren.
02:03:58: Einfach weil es Apps gibt, die so ein Sicherheitsfeatures von Google Play benutzen, um sicherzustellen, dass sie nicht gehackt wurden.
02:04:08: Bei einigen Apps wie zum Beispiel Banking Apps geht es eher darum, dass die sicherstellen wollen, dass sie nicht von ihren welchen Angreifern, also von ihren welchen Kriminellen gehackt wurden.
02:04:19: Bei anderen Apps wie keine ahnung irgendwelchen games wie pokemon go geht zum beispiel eher darum dass die verhindern wollen dass die spieler selber die app hacken und dann irgendwie schieten.
02:04:32: aber jedenfalls der punkt ist es gibt Dinge die funktionieren ohne google einfach auf android nicht und man kann Leuten nicht vorwerfen dass sie nicht ohne ihre banking app können und ich meine sicherlich viele leute kriegen das hin aber bewalten nicht alle.
02:04:50: und Wie gesagt, der Digital Independence Day, da geht es nicht darum, diesen einen Schritt zu tun, der richtig richtig wehtut.
02:04:58: Oder der, der sich quasi unmachtbar anfühlt, sondern zu schauen, was sind die Dinge, die kann ich machen, die tun nicht weh.
02:05:05: Der einzige Grund, warum ich nicht gemacht habe, ist, dass ich bisher einfach zu faul war.
02:05:11: Das ist halt von Person zu Person sehr stark unterschiedlich, was das ist.
02:05:15: Und deswegen ist da halt einfach der Punkt, schaut nach, was das bei euch ist.
02:05:22: Und das macht er dann.
02:05:24: Ich meine, seht euch die aktuelle politische Situation an.
02:05:31: Donald Trump hat angekündigt Mitte des Jahres, wenn er bis dahin Grönland noch nicht hat.
02:05:37: Ihr habt welche Strafzölle einzuführen und wer weiß, was er sich einfallen lässt, wenn er danach Grönland immer noch nicht bekommt.
02:05:47: Vielleicht dreht er tatsächlich der EU einfach irgendwelche Online-Dienst ab.
02:05:54: Ja, da ist halt einfach jedes bisschen Unabhängigkeit, was wir uns in so einem Szenario dann vorher schon mal erkämpft haben, sorgt dafür, dass uns das alles dann viel weniger weh tut.
02:06:03: Ich meine, vielleicht ist die Idee, dass uns halt irgendwie die Online-Plattformen aus den USA abgedreht werden, vollkommen paranoid, aber wir haben jetzt ja in den letzten Jahren gelernt, alles was selbst im Anblick von Donald Trump heute immer noch vollkommen ihr und komplett unrealistisch erscheint kann er in einem monat schon tun und deswegen kommt das thema digital independence day absolut zur richtigen zeit und deswegen war es mir auch ziemlich wichtig ja jetzt noch mal knapp zehn minuten darüber zu reden einfach um sicher zu gehen dass das thema bei den loiten angekommen ist auf wiedersehen.