Mi388 - "Mentales Brot"

Shownotes

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Inhalt
00:00:00 Intro
00:11:07 Irland
00:27:50 Artemis II
00:36:09 Digital Clean-up
00:47:11 Bürokratie-Desaster Bully
00:50:54 OCM 50 Jahre Apple
00:55:45 Klangkraft Konzert
01:03:45 Thema 1: “Zu viele Reize in der Hosentasche”
01:38:11 Thema 2: “Wir sind teilweise Borg”
02:06:42 Hausmeisterei
02:09:40 Outro

Methodisch inkorrekt Folge 388 vom 14.04.2026.

Einleitung & Begrüßung

  • Irland: Reinhard berichtet von seinem Besuch bei der angeheirateten Familie in Irland.
  • Artemis II: Wir sprechen über unsere große Faszination für die kommende bemannte Mondmission.
  • Digital Clean-up & Belgien: Nicolas hat sein neues Smartphone aufgeräumt und erzählt von seinem Urlaub in Belgien.
  • Bürokratie-Desaster: Es gibt neue Hürden und Geschichten rund um den Minkorrekt-Bully.
  • 50 Jahre Apple: Reinhard berichtet von der Ausstellungseröffnung im Oldenburger Computermuseum (OCM).
  • Klangkraft Konzert: Alle Infos zum Projekt „Melodisch inkorrekt!“ findet ihr unter tickets.klangkraft.de.

Thema 1: “Zu viele Reize in der Hosentasche”

Die vorgestellte Studie zeigt auf, dass nicht die Gesamtdauer der Smartphone-Nutzung, sondern die Fragmentierung durch ständige kurze Unterbrechungen die Hauptursache für digitale Reizüberflutung ist. Als Gegenmaßnahme empfehlen die Forscher das sogenannte „Batching“, bei dem Nachrichten gesammelt zu festen Zeiten bearbeitet werden, um die kognitive Belastung zu senken.

Thema 2: “Wir sind teilweise Borg”

Die Forschungsarbeit verbindet Modelle der individuellen Entscheidungsfindung mit der Theorie der komplexen Ansteckung, um Schwellenwerte für die Übernahme neuer Verhaltensweisen in sozialen Netzwerken zu bestimmen. Es wird dargelegt, dass klassische Strategien zur Verhaltensänderung oft suboptimal sind, wenn sie die spezifischen psychologischen Treiber der Individuen außer Acht lassen.

Hausmeisterei

  • Verlosung: Die Aktion „Das ist kein Glücksspiel“ ist abgeschlossen – vielen Dank für über 300 Mails in den ersten drei Tagen!
  • Shop: Der Stirlingmotor ist endlich wieder verfügbar auf www.empirie.de.

Das Outro dieser Folge ist das Intro von Folge 118: „Nukular!“.


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Transkript anzeigen

00:00:01: So, Herr Wörl.

00:00:02: Da sind sie ja wieder!

00:00:03: Gut aus dem Auslandsurlaub zurück?

00:00:05: Äh...ja der Urlaub in Belgien war super aber warum fragst du das so

00:00:10: komisch?

00:00:11: Sie haben sich nicht abgemeldet.

00:00:14: Abgemeldete?!

00:00:16: Ihre Abwesenheit vom Mikrofon und das auch noch im Ausland.

00:00:20: Sag mal, habe ich irgendwas verpasst?

00:00:24: Wenn Sie länger als eine Woche vom Mikrofon abwesen sind und sich im Ausland aufhalten, haben sie vorher eine Genehmigung einzuholen.

00:00:31: Genehmigungen von wem?

00:00:33: Und wieso

00:00:34: überhaupt?!

00:00:35: Die Mincorrect GmbH möchte nur für den Notfall darüber Bescheid wissen ob im Falle einer Aufnahme ausreichend Podcaster in der Nähe des Mikrofons anzutreffen sind.

00:00:45: Keine Sorge die Genehmighung wird im Allgemeinen erteilt und ist nur eine Formalität!

00:00:51: Was heißt hier im Allgemeinen?

00:00:54: Ja natürlich, nicht wenn absehbar eine Aufnahme ansteht.

00:00:57: Ich hab mich nie zu einer Aufnahme verpflichtet!

00:01:01: Das passiert vollkommen automatisch mit Firmenzugehörigkeit

00:01:11: Methodisch

00:01:12: inkurrekt, Folge threehundert

00:01:19: achten achtzig vom vierzehnten vierten zweitausend sechsundzwanzig direkt.

00:01:30: Vom autoritär geführten Podcast der Wissenschaft mit mir heute wieder mein Aufnahme befreiter.

00:01:35: Rainer Trämmfort

00:01:38: stillgestanden!

00:01:39: Aufnahmebefreiter ist sehr schön und ich bin der Zieh wie der Wissenschaft.

00:01:43: Nikolas Wörglück auf.

00:01:45: Ja herzlich willkommen zurück.

00:01:50: Ich entschuldige mich in aller Form, dass ich mich nicht abgemeldet habe.

00:01:54: Am Trete, aber nur hier nicht offiziell.

00:02:00: Wurz genehmigt?

00:02:01: Ich kann mich nicht erinnern irgendwas genehmig zu haben.

00:02:03: Also das Geile an dieser Nummer ist die ja schon wieder glaube ich vom Tisch ist oder sie haben es halt schon... Nee okay.

00:02:11: Es wurde nur vom Verteidigungsminister gesagt, der also niemand muss sich Sorgen machen.

00:02:16: im Allgemeinen ist das eine Formulität und das wird halt immer erteilt quasi automatisch erteilt.

00:02:20: dazu empfehle ich glaub die letzten Lage der Nation war's glaube ich dass hat in Summe relativ weitreichende Konsum Sequenzen, die kann also im extremen Fall sogar ein Pass entzogen werden.

00:02:32: Ich finde das nur so lustig.

00:02:34: Leute, die mit Bürokratie in Deutschland in Kontakt treten – wir alle wissen ja, dass Prozesse langsam sind und nicht funktionieren, da sie eigentlich froh sind um jeden Verwaltungsakt der nicht durchgeführt werden muss!

00:02:47: Jetzt

00:02:48: möchten Sie einen Haufen Beantragungen haben und bearbeiten, da kriegen die überhaupt nicht gewuppt.

00:02:57: Da

00:02:58: sind doch überhaupt keine Menschen, die wissen das auf einmal in ihren Aufgabenbereich fällt.

00:03:05: Nein, glaube ich auch.

00:03:06: also wenn jetzt alle das machen ist das ja überhaupt nicht durchführbar.

00:03:09: aber ich finde es trotzdem tragisch und wirklich schlimm dass so eine Gesetzesänderung durchgerutscht ist Also, dass das so verabschiedet wurde.

00:03:18: Weil im Grunde wurde in Anführungszeichen nur ein Nebensatz gestrichen aber halt mit weitreichenden Folgen.

00:03:25: Ja, ich kenne mich da.

00:03:27: Ich habe mich nicht mitbeschäftigt deswegen kann ich dazu gar nichts sagen.

00:03:30: du also ich hoffe du weißt wovon du da sprichst.

00:03:34: was kannst du empfehlen?

00:03:34: hast gerade so gesagt welche

00:03:36: die?

00:03:36: ich glaube die letzte die letzte oder vorletzte.

00:03:38: war es lage der nation?

00:03:39: da reden die dann ein bisschen ausführlicher drüber über den fall.

00:03:43: also das ist natürlich jetzt nichts was dich akut sofort betrifft und am ende Ist es jetzt auch eine Art von Formalitäten?

00:03:51: Das ist auch nicht so, dass das früher nicht so war.

00:03:53: Also zur Zeitung des Kalten Krieges und so sah das auch anders aus.

00:03:58: Aber trotzdem... ...das ist ein massiver Eingriff in die Freiheit, möchte ich mal sagen, von jungen Männern.

00:04:07: Und ich weiß gar nicht wie das bei mir aussieht!

00:04:10: oder ob das auf mich zutrifft.

00:04:12: Ich bin zwar in der Altersspanne, aber ich habe ja weder Zivil noch Wehrdienst geleistet oder so.

00:04:17: Ich glaube es trifft aber trotzdem zu!

00:04:22: Ja keine Ahnung...

00:04:24: Ich würde jetzt auch nicht auf die Idee kommen, selbst wenn ich länger als drei Monate hingehen würde mich irgendwo abzumelden oder so.

00:04:30: Aber ich finde es trotzdem befremdlich und schwierig.

00:04:34: also ich wäre da in der fraktion seht mal zu dass ihr das schnellst möglichst wieder zurückdreht diesen quatsch.

00:04:46: na gut Noch dürfen wir das Ausland bereisen.

00:04:50: Und das haben wir beide getan, ne?

00:04:53: Ich war in Belgien im Osterurlaub und es war wieder schön so wie man bei Belgien... In Belgien erwartet man jetzt kein besonders schönes Wetter.

00:05:01: von daher war's wahrscheinlich so wie hier bei uns allen durchwachsen.

00:05:05: aprilisch möchte ich sagen aber schön!

00:05:09: Das gehört in den belgischen Adennen finde ich dazu.

00:05:13: großen Radsport, Frühjahrsklassiker stattfinden und die finden da halt auch bei Miserablem Wetter statt.

00:05:18: Und dann passt das zum Flair.

00:05:23: aber ansonsten für die Belgien, für die Familie, für diese zwei Wochen wo es darum geht ein bisschen runterzukommen und Pause zu haben finde ich eigentlich ganz schön weil man kann sich so Städtchen angucken.

00:05:37: Ich wollte gerade, ob ich diesmal irgendeinen wahnsinnigen Geheimtipp gesehen hätte.

00:05:42: Aber ich glaube nicht.

00:05:44: Hat mir einfach wieder gefallen dieser ganze Flayer.

00:05:48: Ich habe ja im letzten Jahr schon davon erzählt, dass ich so spannend finde wie umkämpft die Region war und das siehst du halt überall.

00:05:56: Jedes Dörfchen ist der Idee hier jetzt in den Adenwobe waren noch mal krasser.

00:06:00: wirklich in jedem Dorf steht am Dorfeingang ein amerikanischer Panzer, der da irgendwie übrig geblieben ist.

00:06:07: Und

00:06:07: er steht da so als Denkmal überall so Gedenkplatten wo gedankt wird den amerikanischen Befreiern ja und das dann auch.

00:06:20: also im letzten Jahr war ich ja so voll hatte ich diese diesen europäischen Gedanken so stark in meinem Herzen.

00:06:28: Ich so gedacht habe es schon toll wie wie solche Wunden auch heilen können, dann in einigen Jahrzehnten.

00:06:35: Und jetzt leben wir halt da mit offenen Grenzen zusammen.

00:06:40: In diesem Jahr überwog dann irgendwie so ... Da hast du dann so gesehen okay die Amerikaner sind da und diese ganzen Dörfer bedanken sich bei den Befreiern, die ja tatsächlich relativ also mit viel Einsatz maschinell aber auch personeneinsatz da die die Dörfe befreit haben über Monate.

00:06:58: Und dann guckst du auf die aktuellen Ereignisse und denkst so, aber das würden die Amerikaner jetzt wahrscheinlich nicht mehr machen für Europa.

00:07:06: Und irgendwie ist das kompliziert.

00:07:12: Ja, die Weltpolitik hat sich geändert.

00:07:15: Irgendwie... Also es fühlt sich irgendwie komisch an

00:07:21: oder

00:07:21: anders?

00:07:23: Weil so Konstanten halt weggefallen sind.

00:07:25: also da die NATO da ist Amerikaner, die Freunde der Europäa und dass man für gemeinsame Werte einsteht ist ja irgendwie so'n bisschen... Also ich bin mal gespannt wie schnell da zurückgedreht werden kann wenn Trump weg ist.

00:07:41: Und wenn wieder Leute mit Verstand sitzen?

00:07:45: Sie müssen nicht die gleiche politische Überzeugung haben aber zumindest das Schlimmste an ihm ist gar nicht mehr... Ob diese radikalen Politischen Einstellungen sind die natürlich weit weg sind von meinen aber.

00:08:02: Damit wenn das irgendwie rational vorgebracht werden würde, würden wir vielleicht nur sagen okay, aber der ist halt wie so ein Kind, ne?

00:08:09: So ein patsiges Kind verdient und her schlägt wo du denkst, er ist ja kein Partner mit dem... verhandeln willst oder gemeinsame sache machen

00:08:19: wir jetzt gesagt das ist die persoen trump die da so komplett durchdreht.

00:08:23: aber nichtsdestotrotz selbst wenn trump weg wäre dass was dahinter steht es halt ein zutiefst fundamentalistisches regime.

00:08:32: Also wenn du dir jetzt irgendwie JD Vance oder die zweite Reihe da anguckst, die sind auch nicht besser.

00:08:38: Die sind vielleicht weniger irre.

00:08:40: also irre im Sinne von unberechenbar aber irre in Sinne von christlich-fundamentalistisch sind wir auch.

00:08:49: Ja ist die Frage was die nächste Wahl dann bringt wenn es eine gibt.

00:08:55: Wer dann gewählt wird und ob der Pendel mal in eine andere Richtung wieder schlägt die ehemals guten Beziehungen wieder aufbauen kann, was ich ja immer noch hoffe.

00:09:06: Oder ob da jetzt wirklich Porzellans erschlagen ist, wo die Leute dann sagen...

00:09:12: Vielleicht ist das aber auch ein Punkt, wo ein Europa näher zusammenrückt?

00:09:16: Das wäre natürlich auch eine schöne Hoffnung!

00:09:18: Ich meine an Sie es halt auch, was bedeutet denn näher zusammengrücken heißt jetzt dass wir militärisch aufrusten?

00:09:26: also

00:09:28: Ja, ist irgendwie blöd.

00:09:29: Aber also militärisch aufrüsten... Ich bin auch eher Pazifist aber irgendwie ein gestärktes geeintes Europa wäre ja irgendwie auch sehr wünschenswert.

00:09:41: Das ist schon richtig.

00:09:45: Also mehr Unabhängigkeit und da kann man natürlich jetzt verschiedene Dinge nennen von dem man unerpengig sein möchte sei es die Abhängigkeit von technologischen Importen aus Asien, also dass man da eine gewisse Kompetenz auch hat.

00:10:06: Also intellektuelle Kompetenzen aber eben auch eine Kompetence wenn es darum geht Dinge zu bauen.

00:10:14: Chips wäre ja gut, wenn man sowas in Europa hätte.

00:10:18: Eine gewisse Unabhängigkeit, wenn es um Energiefragen geht, wäre ganz nett und auch nicht unmöglich, um das in Europa zu haben.

00:10:25: Also warum wir dann noch so abhängig sind von russischem Gas?

00:10:29: Und Erdöl war nicht bei uns lagert ist halt schwierig.

00:10:35: Da würde ich mir natürlich ein vereintes Europa wünschen was diese Themen gemeinsam voran bringt.

00:10:41: Klar, Unabhängigkeit.

00:10:42: Super!

00:10:43: Ja vielleicht ist das eine Hoffnung.

00:10:46: Hast du recht?

00:10:47: Du warst auch in Europa unterwegs ne?

00:10:49: Ich war

00:10:49: auch in europa unterwegs richtig und ich war in Irland Familie besuchen.

00:10:55: also der Bruder meiner Frau ist mit seiner Familie also mit seinen Frauen Kinder nach Irland ausgewandert Und die waren wir besuchen.

00:11:05: also ich war eine Woche in Dublin und Umgebung unterwegs.

00:11:09: Das war für mich das erste Mal, dass ich in Irland war... ...und ich habe mich mit Irland ehrlich gesagt vorher relativ wenig beschäftigt oder auseinandergesetzt.

00:11:21: Ich konnte zu Irland nicht viel sagen außer Pups!

00:11:25: Kleine Kobolde, viel Getränke und was weiß ich nicht.

00:11:29: Aber ich habe mich zum Beispiel mit der irischen Geschichte vorher nicht wirklich auseinandergesetzt und das habe ich jetzt gemacht also dadurch dass ich da war denn wir haben relativ viel so im Bereich Geschichte gemacht Wir haben uns historische Städten angeguckt und so, weil die irische Geschichte also die Geschichte der Republik Irland ist relativ jung.

00:11:52: Das hatte ich so gar nicht auf dem Schirm.

00:11:54: Also die Republi... Also klar!

00:11:57: Ich kenn's nur irgendwie aus meiner Kindheit Jugend dass man irgendwas in den Nachrichten gehört hat mit IAA oder so.

00:12:03: aber was das bedeutet?

00:12:06: Weiß ich nicht, da war irgendwie so ja wie Terroristen die irgendwas in die Luft jagen oder so.

00:12:12: Also ich war zu der Zeit weiß ich nicht.

00:12:14: Keine Ahnung also halt jung und hab dann nichts viel von mitbekommen.

00:12:18: aber die ganze Geschichte der irischen Unabhängigkeit das ist das also unabhängig von Großbritannien also beziehungsweise von der englischen krone, dass das irgendwie Anfang anfangs zwanzigstes jahrhundert alles war.

00:12:32: Also angefangen hat es mit dem osteraufstand neunzehnundsechzehn.

00:12:39: Ja tatsächlich irgendwie schon und anschließend also teilweise.

00:12:48: Es ist eine spannende Geschichte, aber teilweise auch so wenig greifbar irgendwie.

00:12:53: Also zumindest für mich wenig greifebar weil das irgendwie so... Dieses Gefühl da war ein besetztes Land seit hundert Jahren, dann sind halt Leute hingegangen haben gesagt wir wollen unabhängig sein.

00:13:05: Haben irgendwie das Post Office besetzt quasi die zentrale Schaltstelle der Besatze also wo die ganz Kommunikation drüber lief und haben dort gegen die also an mehreren Orten quasi gegen die Besatzer gekämpft und versucht quasi das System zu stürzen was nicht funktioniert hat.

00:13:24: Dieser Osteraufstand wurde von den Briten sehr, sehr hart niedergeschlagen.

00:13:29: Und die Leute, die an diesem Oster-Aufstand beteiligt waren und vor diesem Postoffice quasi die Unabhängigkeitserklärung in Anführungszeichen verlesen haben, wurden alle hingerichtet.

00:13:42: Und teilweise auch sehr brutal generell aber teilweise auch ... hart im Sinne von mit wenig Gnade.

00:13:54: Da wurde dann auch der Bruder mit hingerichtet, auch wenn er eher so der Mitläufer war quasi.

00:13:59: Also da wurden halt die Anführer in Anführungszeichen im Gefängnis... Prozessen, die fünf Minuten gedauert haben quasi vor Militärgericht in Kilmenham Gowell heißt es.

00:14:14: Das ist ein ganz berühmtes Gefängnis dort verurteilt und hingerichtet was dann dazu führte dass es weitere Aufstände gab in den zwanzigern Dann innerhalb von Irland einen Bürgerkrieg weil Irland ja auch geteilt ist.

00:14:25: Es ist immer noch in der Republik und Nordirland Wobei Nordinland ja immer noch zu Großbritannien gehört wobei das eine offene Grenze ist.

00:14:35: Aber es gibt heute noch Bestrebungen, also Gruppen die sagen Irland müsste eigentlich als Ganzes die Republik sein.

00:14:43: Und in den, also in den neunzehnzwanzigern gab's dann quasi zwei Lager die einen mit dieser Teilung halt die gesagt haben ja ist okay und die anderen die gesagt habe nee ist nicht ok weil wir wollen wenn dann ganz Irland frei haben und zwischen diesen Gruppen innerhalb von Irland gab's wieder ein Bürgerkrieg Bis dann halt irgendwann Ende der zwanziger dann die Republik gegründet wurde und ... oder in den Fünfzigern, ich krieg's nicht mehr ganz auf die Kette.

00:15:12: Auf jeden Fall bis dann die Republic gegrundet wurde Und die IRA, die ja quasi ein Teil dieses Krieges war hat sich erst in den Frühen zweitausend dann entwaffnet.

00:15:23: Ich glaub zwei tausend fünf oder so.

00:15:24: also diese ganze junge Geschichte dieser Republik fand ich super interessant.

00:15:31: und, dass diese Leute die Anführer dieses Easter Rising heißt also dieses Osteraufstands werden da heute als Volkshelden verehrt.

00:15:42: Und das ist ein ganz... Also ein ganz komisches Gefühl wenn du da irgendwie in so einem Museum bist und da irgendwie so Briefe von Schulkindern liest, die irgendwie ihre Idole, also diese Volkshelde quasi verehren.

00:15:56: Weil das was ist, was es hier in Deutschland gibt's halt nicht.

00:16:00: Also haben wir irgendeinen Volksheld?

00:16:04: Franz Benkenbauer?

00:16:06: Ja

00:16:07: genau als außerirgendem Fußball-Scheiß.

00:16:10: Ne aber so ernsthafte Nationalhelden haben wir nicht.

00:16:13: ne und auch bei dieser Irlandgeschichte.

00:16:16: Lisa daran hat für uns die Deutschland... Mit Personkult in der Politik auch schon mal schwergetan.

00:16:25: Ist eine ernsthafte Frage, ob daran liegt?

00:16:29: Ich glaube das liegt im wesentlichen daran dass wir in unserer Gründungsgeschichte der Bundesrepublik ja jetzt keine Helden in Anforderungszeichen haben die irgendwie gegen eine Besatzung gekämpft haben oder so.

00:16:45: Also klar, du hattest... Du hattst Freiheitskämpfer oder irgendwie Leute die gegen das Nazi-Regime gekämpft haben.

00:16:51: Die man heute irgendwie im Nachhinein jetzt nicht als Volkshelden verehrt.

00:16:55: aber man sagt so dass war ein Widerstandskämpfer und so.

00:16:58: Aber das ist halt niemand der diese Republik gegründet hat Oder sich von einer Besatzermacht befreit hat.

00:17:07: Ich fand auf jeden Fall diese junge jährische Geschichte mit den Orten, die man da halt auch ... Die kannst du ja alle besuchen.

00:17:16: Die stehen ja noch da und es ist nicht so lange her, fand ich sehr faszinierend.

00:17:22: Oh cool!

00:17:23: Und Dublin insgesamt hätte ich anders erwartet ehrlich gesagt.

00:17:27: Warum?

00:17:29: Weil ich bei Dublin mehr Metropole erwartet habe.

00:17:31: Es ist aber irgendwie ein bisschen wie eine riesige Kleinstadt könnte man fast

00:17:35: sagen.

00:17:35: Also Dublin, ich hab's ja noch mal geguckt wie viel Einwohner hat denn Dublin?

00:17:40: und es sind ungefähr so viele WS'en.

00:17:42: Es ist eine grobe halbe Million.

00:17:47: Die Stadt ist halt alt aber irgendwie... Es gibt zum Beispiel zwei Straßenbahnlinien wenn ich das richtig gesehen habe und der Rest dort wird mit Bussen gemacht.

00:17:57: also Dublin hat glaube ich über hundert Bus-Linien da bus fahren wir auch also so diese typischen doppeldecker busser auch ein sehr schräges gefühl weil wie gesagt es gibt etliche buslinien etliche sind redundant fahren aber dann doch irgendwo wieder anders und die haltestellen sind.

00:18:17: Ich sage mal so wortwörtlich einen steinwurf von einer entfernt.

00:18:23: Du hast das Gefühl, wenn du mit dem Bus fährst ist die ganze Zeit stopp und go.

00:18:26: Weil du kannst von einer Halterstelle zur nächsten gucken also du siehst die nächste Haltestelle.

00:18:30: Okay natürlich anstrengend

00:18:32: Ja es ist ja

00:18:33: aber vielleicht halt auch gut für Leute die wirklich nicht gut zu Fuß sind.

00:18:38: Das ist halt in der Stadt funktioniert das weil du halt überall dann auch irgendwie die Bushalte stelle direkt vor der Tür hast.

00:18:45: Du kannst überall in den Bus einsteigen Aber trotzdem müssen sich die Busse durch den normalen Straßenverkehr quälen wobei die ihre eigenen bus lanes und so haben.

00:18:55: Wo dann keine autos langfahren dürfen uns aber trotzdem es war ein ganz.

00:19:00: also das waren bei vielen orten was irgendwie sowohl auf google maps geguckt haben okay da können wir jetzt den bus nehmen da brauchen wir fünf dreißig minuten wenn wir laufen sind es vierzig schon sehr schräg.

00:19:12: aber trotzdem ich will mal sagen so dabbeln und umgebung vor allem.

00:19:16: wir waren auch noch ein bisschen in der umgebungen unterwegs weil Der also sonkas bruder hat uns und seine frau haben es ein bisschen der gegend rumgeführt.

00:19:24: Und haben mit uns ein bisschen was unternommen hier und da so weit ist ihre zeit zugelassen hat.

00:19:28: die mussten natürlich auch arbeiten.

00:19:29: und so schöne gegend.

00:19:31: und Ja, wir haben tatsächlich auch ein bisschen etwas von irischer kultur mitgenommen als sowas wie ein pub.

00:19:38: Und damit meine ich jetzt nicht in papp im sinne von wie du hier in irish pop gs.

00:19:43: natürlich gibt's in dabblin die üblichen pops die halt so ... in der Touri

00:19:48: meines Drinks und danach ist Schluss.

00:19:51: Ja genau, also so oder wo die Junggesellenabschiede rumrennen sowie im Köln halt auch in der Innenstadt.

00:19:57: aber der PAP an sich funktioniert in Irland eigentlich anders denn die PAPs dort... Also dort hat auch... Also im Grunde jede kleine Stadt in jeder Vorort oder jede Region quasi also auch so stadtteilmäßig hat so den eigenen PAP könnte man sagen.

00:20:14: Und das Pub kommt von Public und das sind eigentlich öffentliche Räume sozusagen, also da wurden früher wohl auch sowas wie Leichen aufgebahrt und so durchaus... Das ist mehr ein Ort wo man sich trifft als eine Kneipe

00:20:35: Ein Gemeinschaftszentrum oder Gesellschaft?

00:20:37: Ja, so ein bisschen in die Richtung ist natürlich mit Kneipe dabei.

00:20:40: Natürlich kriegst du da auch ein Bier und so weiter.

00:20:42: aber zum Beispiel wenn du dann in so einen Papp irgendwie mehr am Stadtrand gehst oder so, da sitzen auch Familien mit ihren Kindern und Essen.

00:20:49: also du bekommst in jedem Papp dort auch ordentliches Essen mit einer Küche dann und da sitzen dann auch Familien und da finden dann auch Familienfeiern statt oder so.

00:20:59: Ja, das geht uns ja ein bisschen ab.

00:21:01: Muss man sagen hier in Deutschland finde ich also diese Gemeindezentren haben ja mal Kirchen übernommen diese Funktionen dass die Leute in deiner Gemeinde kennens und da einen gewissen Zusammenhalt gibt.

00:21:13: Das gibt es ja nicht mehr in dem Sinne.

00:21:15: Gneiben gibt's zumindest

00:21:16: nicht in der Stadt na?

00:21:18: Ja, ja stimmt.

00:21:19: Das ist ein guter Punkt auf Dörfern wahrscheinlich noch eher.

00:21:22: also da gibt es diese Vereine wo der im Prinzip immer die ganze Dorf

00:21:26: freiwillige Feuerwehr

00:21:28: oder Schützenverein oder was es gibt.

00:21:33: In der Stadt gibt's natürlich auch Sportvereine.

00:21:35: aber die Stadt ist halt so groß das sich dazu ausdifferenziert dass wer kaum deine nächsten Nachbarn kennt Und das ist ja auch was, weil ich schätze die Anonymität der Stadt auf der anderen Seite.

00:21:49: Ja, ist es dann auch klar, dass du nicht mehr viel Verständnis für deine Nachbarn hast oder für andere in deiner Stadt und daran Misstrauen größer wird?

00:21:59: Und Ablehnung, weil Valet halt diese kleinen Gruppen gibt, die miteinander nichts zu tun haben.

00:22:06: Das ist eigentlich Schade.

00:22:08: Interessant!

00:22:09: Wir waren am Wasser in so einem Gemeindezentrum und die haben dich alle ...

00:22:12: Nee, es ist kein Gemeinde-Zentrum.

00:22:14: Es ist schon ein Papp, aber ja... Wir waren so ein Pappeessen dann auch mal an Abend Und das ist wie gesagt.

00:22:21: also da sind dann wirklich Familien mit Kindern.

00:22:24: Aber da hast du halt auch den Ernie der Anateke sitzt und seinen kurzen Bier trinkt.

00:22:30: Ja schön!

00:22:32: Abgesehen davon war ich auch noch im Guinness Storehouse.

00:22:35: Das ist ja ein Double, also ein Double ist ja die Guinness Brauerei und das war unser Unsere Prise Tourie.

00:22:41: wir waren im Guinness Store Haus.

00:22:43: Das ist der Fanshop

00:22:46: oder

00:22:46: Brauerei mit Fanshop?

00:22:48: Ja das ist die Guinness Brauerei, das ist so die Ausstellung der Guinness brauerei.

00:22:52: du kommst quasi da rein dann ist unten irgendwie der Pachtvertrag unter Glas von der Guinnesbrauerei... Und dann läufste da so durch und das ist, ich weiß nicht von welcher Agentur durchgestylt bis zum Anschlag.

00:23:06: Also giste in so einen dunklen Raum, da steht dann so ein Gerstenfeld in der Mitte und dann läuft.

00:23:12: also laufen halt so Videos die irgendwie... Das frische Quellwasser und so eine tiefe Stimme dann irgendwie erzählt bei zweihundert-fünfundneinzig Grad wie hatte der Hopfen oder sonst irgendwas?

00:23:24: Und das über vier Etagen!

00:23:29: Ja, wahrscheinlich ja gut angenommen zu werden.

00:23:31: Und Guinness gab's wahrscheinlich auch?

00:23:33: Ja genau und Guinness gibt es dabei bei der Führung.

00:23:37: quasi am Ende kannst du dir auch noch schönen Guinness zapfen lassen.

00:23:40: aber ich muss auch sagen bei so einem Guinness einen Guinness dann habe ich auch genug.

00:23:45: das reicht mir auch mehr Guinnes braue nicht.

00:23:48: Ja dachte die mich schon nicht so dein Geschmack ist.

00:23:51: Es ist sehr herbst.

00:23:54: Ich war in Belgien begeistert, die haben ja sowieso eine gute und große Bierkultur.

00:23:59: Und ich habe mich mal durch die alkoholfreien Biere getrunken und das war auch echt geil weil es da einfach ganz viel gibt.

00:24:09: dadurch dass sie nicht dieses Reinheitsgebot haben können ihr alles mögliche in die Biere mischen Und das ist ein Spektrum an Geschmackern, von fruchtig bis trotzdem auch recht herb und Indian Pale Ale als alkoholfreie Variante so.

00:24:26: Super spannend!

00:24:27: Also hat total Bock gemacht da zwei Wochen lang alkoholfreie Biere zu trinken weil die so unterschiedlich waren.

00:24:34: Ich hatte bei belgischen Bieren immer das Gefühl dass das alles so stark.

00:24:37: Ja,

00:24:38: sind das ja auch.

00:24:39: Haben wir mal gelernt, warum dazu ist?

00:24:42: Weil die mal eine Prohibition hatten, die durften mal irgendwann keine Schnäpfe mehr selber... Die durften nix brennen!

00:24:50: Genau.

00:24:50: und dann haben sie gesagt okay wenn wir nix keine Schnepse mehr brenn dürfen machen wir halt unsere Biere mal stärker und deswegen ist er ein bisschen ausgeufert.

00:25:00: Ja, ja witzig.

00:25:02: Nee genau aber deswegen war ich hier umso erfreuter dass die auch Null Komma Null können oder oder null Komma drei, nachdem in welchen Bereichen du da dich umguckst.

00:25:12: Gibt es eigentlich eine Guinness Alkoholfrei-Variante?

00:25:14: wahrscheinlich?

00:25:15: Ja gibt's auch!

00:25:16: Aber nicht bei der

00:25:17: Getrunken.

00:25:18: stellst du dich gerade fest als ich in Dresden war... Da war ich schon in der Fastenzeit und habe mich ja auf Alkohl verzichtet.

00:25:23: Und da hab' ich das als alkoholfreie Variante gefunden und von ihr eigentlich auch ganz gut.

00:25:27: aber das ist dir zu herb wahrscheinlich

00:25:29: ne?!

00:25:30: Ja, ja ist mit sehr ab.

00:25:31: Das ist also wie gesagt eins mal als wenn der Brauerei war.

00:25:36: ne?

00:25:37: Eins Mal trinken ist okay für mich aber wir jetzt nichts was ich mir sonst so bestell.

00:25:42: Ich habe mir deutlich die frage gestellt warum malz bier eigentlich so eine schlechte lobby hat.

00:25:46: Also diese ganzen cola fanta getränke das wird hier alles getrunken wie saure Aber malzbier

00:25:55: Eigentlich wenig.

00:25:56: Ich sehe jetzt

00:25:56: kein cooles Getränk irgendwie, so ein... ...kein hipes Getrenker eigentlich, ne?

00:26:00: Aber es schmeckt ja eigentlich geil!

00:26:02: Ja.

00:26:03: Ich hab da mal nachgeguckt und das hat tatsächlich noch mehr Zucker als Cola.

00:26:07: Hätte ich vermutet.

00:26:09: Das ist allesmals mir was das angeht wirklich übeln.

00:26:11: Also

00:26:11: trinkst du jetzt nicht weil er dich gesündert ernähren möchte als mit Cola aber ähm... ...weiß ich nicht.

00:26:18: also...ja, hat jetzt ein bisschen biederes Image, aber eigentlich ist das doch ein ganz cooles...?

00:26:24: ... getränkt, als Alternative mal.

00:26:28: Wenn ihr Ewa Süßes trinken willst, was ja durchaus mal vorkommen kann.

00:26:32: Großes Plädoyer für Malz-Bier?

00:26:34: Ja bitte mehr Malz!

00:26:36: Ich habe mit einem meiner Mitbewohner damals einen WG auch mal in Malz Tasting gemacht.

00:26:41: Wir sind durch so ein großen Getränkemarkt gegangen und haben alles an Malz eingekauft, was es dort gab... Und das waren irgendwie ich glaube sechs oder sieben verschiedene.

00:26:51: Was

00:26:52: schon erstaunlich viel war.

00:26:54: Dann kam raus, da tut gut dein Lieblingsmalz ist.

00:26:56: Ehe, das wusste ich vorher schon!

00:26:57: Also tut gut, also tut gut... Das ist natürlich

00:27:00: super bei einem Tasting, wenn du vorher schon

00:27:02: weißt... Nein, nein, nein!

00:27:04: Es ging ja nicht darum ein Bestes zu finden, es gingen darum die Geschmacksvariationen genau.

00:27:09: Die Geschmacksvariation des deutschen Malzbiers durchzudrinken und ähm.... Also, es kam welche dabei.

00:27:17: Wann bin ich bei, wo ich gedacht hab?

00:27:19: Oh, da hab' ich nicht erwartet!

00:27:20: Besser als ich dachte.

00:27:21: So was wie das Paderbornermals war besser als ich dachte.

00:27:25: Aber auch wenn ich gesagt habe, wie unglaublich widerlich ist das... Wie kann man das nur trinken?

00:27:30: Das war das Flensburgermalz.

00:27:32: Oh okay.

00:27:33: Das ist wirklich widerlich.

00:27:35: Warum?

00:27:36: Weil er schmeckt eher wie so ein Kräuter-Tee.

00:27:40: Ist halt

00:27:40: wirklich, wirklich nicht gut.

00:27:43: Na gut ok Gut.

00:27:48: Hast du denn auch noch, hattest du Zeit ein wenig unserer Mondmission mit zu verfolgen?

00:27:56: Ein bisschen ja.

00:27:56: ich habe es hier und da mitbekommen den Start.

00:27:59: also ich hab die start Vorbereitungen gesehen.

00:28:01: für den Start bin ihn nicht lang genug wach geblieben.

00:28:05: Und ich habe natürlich auf Social Media und so diverse Bilder gesehen.

00:28:10: So Nutella-Glas, das durch die...

00:28:13: Mittlerweile glaubt man ja Bilder nicht mehr, die man aus Social Media sieht?

00:28:16: Ich dachte erst, wie.

00:28:17: ich dachte wirklich, das wär fake!

00:28:19: Also ich meine die Leute bei Nutella müssen ausgerastet sein als sie hat gesehen haben

00:28:24: oder?!

00:28:26: Ja, genau wie Apple mit dem iPhone und so.

00:28:27: Ja das

00:28:28: stimmt ja.

00:28:29: Also

00:28:30: schöne Gratiswerbung?

00:28:31: Das

00:28:32: auf jeden Fall.

00:28:33: Und ich glaube auch Werbung die sich... ...auszahlt also sowohl Nutella als auch iPhone.

00:28:39: Ich glaube da merkste dann glaub' ich schon.

00:28:41: Also ein gut iPhone hat natürlich eine ziemlich breite Verbreitung.

00:28:46: Aber es wundert mich eigentlich eher dass er nicht noch mehr aufgegriffen wird.

00:28:50: Ich frag mich ob die Werbeagenturen dafür zu träge sind oder...?

00:28:55: Oder das wird mich jetzt sehr wundern, wenn Nutella da nicht irgendwie noch aufgrattet.

00:29:01: Vielleicht sagen sie auch, brauchen wir gar nicht!

00:29:02: Das ist so rumgegangen... Aber ich weiß es nicht.

00:29:06: Ich würde mich draufsetzen und dazu auch was bringen.

00:29:11: Also Nutella ist natürlich auch echt geiler eigentlich.

00:29:14: Es fliegt ja nicht wie eine Scheibe Käse weg vom Brot.

00:29:18: Also ist eigentlich wirklich eine ganz geile Sache für Zero Gravity.

00:29:22: ...

00:29:23: von Natur aus Haft kreieren.

00:29:24: Ja,

00:29:25: genau.

00:29:25: Die Werbespots schreiben sich voll ganze Leiter.

00:29:30: Sehr schön!

00:29:31: Ja, das habe ich natürlich auch mitgekriegt und wir brauchen jetzt die Mission durchzugehen.

00:29:35: Ihr habt ja natürlich jetzt alle mit gekriegt aber... Ich muss sagen es hat mich berührt.

00:29:39: also ähm...die Missionen...ich war mir nicht so ganz sicher.

00:29:43: Wir waren ja alle ein bisschen... ... angepeitscht, weil wir ja unsere Tickets dabei hatten.

00:29:49: Also wir sind ja quasi... Unsere Namen sind ja mitgeflogen und ihr habt das ja auch reichlich gemacht.

00:29:55: Deswegen hat es natürlich irgendwie schon Spaß gemacht dazu zu beobachten.

00:29:58: aber ich war mir nicht ganz so sicher wie sehr mich das ketschen wird.

00:30:03: Weil ich so dachte naja gut fliegen wir halt um den Mond haben wir schon mal gemacht ist auch eine wichtige Vorbereitungsmission finde ich alles wichtig.

00:30:09: Aber nie so

00:30:10: weit weg!

00:30:11: Genau, das war dann so der erste Mal.

00:30:16: Als dieser Moment kam, wo sie die höchste Entfernung haben von der Erde, also weiter weg sind als die bisherigen Spitzenreiter, was glaube ich Apollo-Sebzehn war wie mich jetzt nicht täuscht oder nicht dreizehnt war.

00:30:28: Die aus einem relativ weinten Swing beigemacht haben Und als der Rekord dann gefallen ist, habe ich so gedacht okay das ist doch irgendwie krass.

00:30:38: Also da berührte mich schon sehr und dachte damit haben wir halt... Wir sind noch mal wieder weiter draußen, auch wenn natürlich technisch so ein bisschen die gleiche Reise ist.

00:30:48: Es ist ja ein bisschen Zufall hat gerade im Mund auch ein bisschen weiter weg war und ein bisschen weiteren Bogen da rumgeflogen.

00:30:53: Stimmt mir vor du kannst als Astronaut sagen ich bin einer der vier Menschen ihrem weitesten je von allen anderen Menschen entfernt waren.

00:31:00: Das ist

00:31:00: schon ziemlich cool.

00:31:01: aber auch so als Menschheit fand ich es cool dass man jetzt sagt okay wir sind nochmal einen Schritt weiter gegangen ist ein bisschen bisschen weiter.

00:31:07: So weit war von uns.

00:31:09: Als Späts ist noch nie einer da draußen.

00:31:11: Und da habe ich schon zum ersten Mal gedacht, okay krass

00:31:14: finde ich

00:31:15: berührt mich jetzt so wirklich ein bisschen.

00:31:18: und das nächste wo ich wirklich kurz innehalten musste und dachte ok das macht doch was mit mir und das ist etwas anderes.

00:31:27: Ich bin dann, also als sie um den Mond rumgeflogen sind.

00:31:31: Das war ja auch, sagen wir mal spät nachts habe ich auch geschlafen.

00:31:34: Bin dann aber aufgestanden weil ich mit dem Fahrrad fahren wollte in Belgien und bin dann aufgestand und da war der Mond am Himmel Und dann hab' ich so raus geguckt, also früh morgens und die waren dann noch quasi in der Umlaufbahn.

00:31:45: Die gerade glaube ich verlassen, aber im Prinzip waren sie noch in der Näht des Mondes.

00:31:49: Da ist zum ersten Mal in meiner Lebenszeit habe ich zum Mond geguckt und konnte sagen, da sind jetzt gerade Menschen.

00:31:57: Und das muss ich sagen, hat mich wirklich berührt.

00:32:00: Weil dieses Gefühl zu sagen wir sind da draußen und zwar nicht irgendwann mal sondern jetzt gerade fand ich richtig... Da war ich stolz auf uns dass wir das wieder einmal geschafft haben, dass wir jetzt da draußen sind und wir begeben uns ja jetzt in eine Zeit wo es so sein wird dass wir permanenter draußen sind.

00:32:20: Und dass wir permanenter oben hingucken und sagen Ja das sind jetzt gerade Menschen klar!

00:32:25: Die bauen da gerade was auf oder die sind ja grade im Hub und landen gerade.

00:32:30: Da hab ich gedacht, super cool, dass wir das schaffen als Gemeinschaft.

00:32:36: Das ist auch ein Gemeinschausprojekt.

00:32:37: Das hat nicht die NASA alleine gemacht.

00:32:39: Die ESA war stark beteiligt an dieser Mission und an den Missionselementen.

00:32:48: Also Unternehmungen auf dem Niveau macht es ja nicht mehr alleine als ein Staat.

00:32:53: Da brauchst du ja eigentlich Kollaboration.

00:32:55: und da hab ich gedacht, das ist schon richtig cool!

00:32:57: Und zum ersten Mal in meinem Leben zum Mond guckte und nicht diese schwarz-weiß Bilder von vor meiner Geburt im Hinterkopf habe sondern sag jetzt sind wir gerade da.

00:33:06: Boah, dat hat mich angefasst muss ich sagen oder?

00:33:08: Da hab' ich gedacht geil also schön dass wir da wieder sind.

00:33:15: Ja, so sehr hat es mich nicht mitgenommen.

00:33:18: Also in dem Moment.

00:33:19: aber ich glaube für mich kommt der moment wenn wir wirklich wieder landen Wenn ich dann bei einem historischen Ereignis wie einer Mondlandung dabei bin also dabei im Sinne von am Fernseher oder im Internet oder so Ich glaube das wird mich dann sehr bewegen.

00:33:38: Ja, ja mich auch.

00:33:40: Ich war ein bisschen nervös muss ich sagen weil ich gedacht hab so wenn da jetzt was schief geht das ist schlecht dann wirft uns wieder Jahre zurück in unseren Ambitionen.

00:33:51: Also wirklich erschrocken wenn man im Internet unterwegs von Bilder von der Mission gesehen hat.

00:33:56: und wie viele Leute darunter gezweifelt?

00:34:00: Wie viele hier sieht man doch ne es ist ein Filmstudio und so ist auch Quatsch da ist doch niemand und du denkst nur so... Ey, du kannst dir live angucken.

00:34:11: Und in alle Richtungen... Jedes Bild wurde angezweifelt.

00:34:16: Zu schlecht.

00:34:17: Ja

00:34:17: alles zu gut.

00:34:20: Also Wahnsinn!

00:34:22: Meinst Du die sind alle?

00:34:23: Da sind auch zum Teil wahrscheinlich Trollen.

00:34:25: Die da einfach drunterschreiben weil sie rumnerven wollen und Spaß machen wollen.

00:34:29: Wenn das alles echt ist dann sind wir verloren glaube ich.

00:34:32: also wenn das so viele geworden sind bei den Mond Also bei der echten Mondlandung hatte man das Gefühl, da sind wenige Spinner.

00:34:40: Aber jetzt unter jeden Post findest du die.

00:34:44: ich glaub gar nix mehr meine Güte.

00:34:48: Hier sieht man doch eindeutig dass im Studio gemacht wurde.

00:34:51: Da sehe ich doch noch den Greenscreen.

00:34:55: also

00:34:56: warum soll man denn Menschen da überhaupt hinschicken?

00:34:58: Das macht ja gar keinen Sinn!

00:35:03: Ich hab's halt schon mal gesagt, mir tun diese Menschen auf Hansi nicht leid.

00:35:06: hat sie so wenig?

00:35:08: Also, dass die sich nicht einfach freuen können über so was.

00:35:11: Dass sie einfach alles anzweifeln müssen.

00:35:15: Ja...

00:35:15: Heute hat uns einer oder paar Tage ... Hat mir einen ein Video geschickt und es einem ein Video schickt.

00:35:21: Schwurbeln über den Stuttgarter Bahnhof.

00:35:24: Kennst

00:35:25: du diese Verschwörungserzählung unter dem irgendwelche Erdschwingungen verstärkt werden?

00:35:34: Mit irgendwelchen geheimen Räumen?

00:35:38: Mein Gott, die können nichts betrachten ohne gleich zu glauben.

00:35:46: Schlimm!

00:35:47: Ja wenn du einmal anfängst irgendwo Muster zu sehen dann hört das nicht mehr auf.

00:35:53: Deswegen also Leute brauchen dringend Hilfe aber okay.

00:35:58: Gut

00:35:59: was hab ich dir noch zu erzählen?

00:36:02: Ich habe ein neues iPhone, meinst wir so ein bisschen in die Art gekommen und der Akku hielt nicht mehr so.

00:36:17: Die Kamera war auch nicht mehr das allerbeste.

00:36:20: und da hab ich gesagt okay wird vielleicht mal wieder Zeit für ein neues iphone Und technisch hat sich das natürlich auch weiterentwickelt.

00:36:29: Ich freue mich auch über die neue Kamera, aber darum soll es gar nicht gehen.

00:36:31: Es geht auch nicht ums iPhone an sich sondern es geht nur darum dass du ein neues technisches Gerät mal wieder in den Händen hast und ich mir dann überlegt habe so Ich schleppe die ganze Zeit schon so eine legacy mit mir rum also der tausend apps, die ich schon ewig nicht mehr benutzen.

00:36:47: Aber das ist halt so einfach geworden wenn du neues telefon christen ziehst einfach nur das alte auf das neue system und alles ist wieder schneller und dann macht

00:36:55: es ja genauso

00:36:56: genau.

00:36:56: Ja und du machst einfach so weiter wie immer.

00:36:59: Und jetzt hatte ich irgendwie zeit und lust mich damit ein bisschen zu beschäftigen und zu sagen Eigentlich will ich mal so ein bisschen ...digital Cleanup machen oder Decluttering, oder so.

00:37:13: Ich hatte halt weiß ich nicht... Also beim iPhone hast du ja diese... Wie heißen die einzelnen Seiten da?

00:37:19: Keine Ahnung.

00:37:20: Die sind weiter Swipes und dann kommen auf allen diesen Seiten sind einfach Apps.

00:37:26: Und ich hatte dann irgendwie auf Seite drei waren alle meine Sport-Apps und auf Seite vier alle meine Video- und Foto-Bearbeitungsapps.

00:37:33: Und dazwischen einfach irgendeinen Müll.

00:37:35: Und dann habe ich gedacht, so net hat kann so nicht weitergehen!

00:37:38: Ich lösche jetzt alle Apps.

00:37:40: Also viele habe ich auch wirklich gelöscht und manche löschen einfach nur von diesen Homescreens, also da du die nicht sehen kannst.

00:37:45: Die kannst ja immer noch durch diese App Suche oder Suchfunktionen, kannst du sie finden wenn du die brauchst?

00:37:51: Aber ich will die nicht immer alle sehen!

00:37:54: Und mich nicht durch drei Screens swipen bis ich endlich bei, sagen wir mal Strava bin, was ein Programm ist, was ich quasi jeden Tag brauche wo ich zu mir jeden Tag mal draufklickt.

00:38:04: Das macht keinen Sinn dass das da hinten ist irgendwie so in den ganzen Wust.

00:38:09: Und dann habe ich all diese

00:38:10: Apps runtergelöscht, wo ich sage die brauche ich nicht täglich.

00:38:13: Ich hab jetzt nur noch einen einzigen Bildschirm... ...wo Apps drauf sind mit der kleinen Einschränkung zwei von diesen Apps sind Ordner, wo sich weitere Apps sind verstecken.

00:38:25: also meine Sportprogramme sind alle in einem Ordner aber es ist eigentlich nur ein Screen.

00:38:31: so und alles ist da drauf Alles andere weg.

00:38:36: und das hat mir super Gut getan nur noch mal dieses Telefon an und da sind alle Apps die ich normalerweise brauche.

00:38:43: Und wenn ich dann irgendwas brauche oder suche, was ich nicht so regelmäßig brauche und weil vor allem auch jetzt nicht eine direkte Verfügbarkeit brauchst.

00:38:52: Ich sage jetzt mal so ein Schachprogramm.

00:38:54: Ich spiele gerne mal eine Partyschach aber die muss da nicht liegen um Aufmerksamkeit haschen sondern wenn ich Lust habe auf Schach finde ich das Programm schon in der App Suche also Da habe ich alles weggemacht, viel cleaner.

00:39:11: Kein Wechsel in das Screen zum... Ich hatte Bildschirme, Wallpapers im Hintergrund die sich täglich erneuert haben mit meinen eigenen Fotos auch weg nur noch ein Bild immer das gleiche.

00:39:23: monochromere Apps damit etwas schlichter und man könnte sagen uninteressanter aussieht ja alles so ein bisschen aus sowas wie die Kamera starten.

00:39:39: Die neue iPhone hat so eine Taste womit ihr auch den die Kamera Starten kannst.

00:39:43: ich hatte jetzt diese Taste, diese neue Taste auf dem Homescreen also da auf dem Startbildschirm oder wie?

00:39:50: Ich weiß nicht wie der Teil ist.

00:39:51: Homescream wahrscheinlich.

00:39:52: Da ist auch unten rechts ist vordefiniert eigentlich so ein Kamerasymbol.

00:39:56: damit kann es ja auch die Kamera statten und du kannst auf einem Start Bildschirm auch von rechts nach links bleiben.

00:40:01: dann startet das auch die kamera.

00:40:02: darf ich gedacht.

00:40:02: Das kann ja nicht sein.

00:40:03: dass drei Möglichkeiten gibt Die alle irgendwie

00:40:08: da gleiche

00:40:09: machen, ist ja völlig unnötig.

00:40:11: Jetzt habe ich die Taste schon mal anders belegt und so einfach aufgeräumt.

00:40:19: Du brauchst nicht tausend Möglichkeiten das Gleiche zu tun.

00:40:23: Die hab' ich jetzt anders definiert damit ich mit Dinge machen kann, die ich dann auch wirklich täglich

00:40:28: brauche.".

00:40:30: Ich frag mich bei meinem Handy manchmal, ob ich ein typischer Handy Nutzer bin weil.

00:40:36: Ich sehe manchmal Leute die auch ein Handy haben dann mit zwanzigtausend Eps oder so drauf oder tausende Bildschirmen, die alle irgendwie geordnet sind und so.

00:40:46: Wenn ich auf mein iPhone gucke, ist keiner dieser Screens vollbelegt mit allem da es überall noch platzen.

00:40:53: Ich benutze wenn ich ehrlich bin am Ende... Vielleicht zehn Apps auf meinem Telefon, wenn es hochkommt und der ganze Rest dümpelt da so rum.

00:41:04: Wie bei mir macht er doch mal weg oder?

00:41:07: Ja im Grunde ja sollte man das machen aber irgendwie ich weiß nicht.

00:41:13: So weit ja bei mir auch jahrelang.

00:41:14: jetzt hab' ich auch gesagt warum.

00:41:16: also ist egal stört ja nicht frisst ja kein Brot?

00:41:18: ne.

00:41:18: Aber ich habe mich frage mich ob er doch Brot gefressen hat nämlich mein mentales Brot Weil ich halt die ganze Zeit diese Appster dann immer gesehen hab und mich da ewig durchswipe muss.

00:41:33: Nicht, dass es jetzt zu viel Zeit kostet... Aber das klatsche!

00:41:39: Das mache ich auch so gut wie nie.

00:41:40: Also fast jede App, die ich brauche, starte ich über die Suche.

00:41:43: Ja

00:41:44: eigentlich immer.

00:41:45: Deswegen

00:41:45: ist es ja völlig absurd, dass die ganze Scheiße da noch liegt.

00:41:53: Ich weiß nicht, also er hat mir irgendwie gut getan da mal wieder so ein bisschen.

00:41:58: Aufzuräumen und Dinge zu löschen auch Dinge zu optimieren.

00:42:03: wie gesagt Wie starte ich eigentlich diese?

00:42:07: Die Kamera sagen wir mal.

00:42:08: und weil ich diesen Kamerabatten dann nicht mehr braucht habe ich mir gedacht was machst du eigentlich jeden Tag am Telefon?

00:42:13: und dann ist man aufgefallen.

00:42:15: Ich starte eigentlich jeden Morgen so eine chilligen Playliste so Aber dafür muss ich Telefon entsperren, Musikapp aufmachen.

00:42:28: Playlist finden drauf klicken dann läuft das.

00:42:32: Da ich die Kamera-Button jetzt nicht mehr brauche kann ich da eigentlich einen Kurzbefehl darauf legen dass diese Playlist startet.

00:42:38: Das ist jetzt nur ein Druck Und das Ding geht los.

00:42:41: so macht mir irgendwie Freude, dass jetzt optimiert ist eine Tätigkeit die jeden Tag gemacht hat mit vier fünf Klicks.

00:42:48: So

00:42:49: der dat ja gesagt wusste.

00:42:50: ich wusste nicht mal, dass man den Kamerabatten anders belegen kann.

00:42:53: Ja kannst du also da kannst du super viel eigentlich so machen wird für dich gut ist.

00:42:59: Also ich hab dann auch Weil ich denn gleich durchgezogen habe auf dem meck hab ich dann mir ein paar neue schottkatz mal rausgesucht.

00:43:06: Also es gibt ja einfach tausend Schottkats die man sich einfach nie merken kann, aber ich habe mir jetzt dann zur Aufgabe war so was machst du eigentlich jeden tachso welche welche?

00:43:16: Welche wenn du irgendwelche Dateien immer wieder aus irgendwelchen orten rauskramst und so geht das nicht schneller.

00:43:25: oder Mach halt jeden Tag meinen Noten auf, wo ich so Informationen sammle oder so.

00:43:31: Stellt sich raus gibt Shortcuts womit du dann auch direkt in die Ordner springen kannst was mir einfach drei vier Klicks jeden tag mehrfach spart.

00:43:41: und ich hatte irgendwie den Bedarf Dinge zu optimieren und das hat mir mal wieder ganz gut getan ein bisschen zu entrümpeln und Abläufe Arbeitsabläufer etwas zu beschleunigen.

00:43:55: Ich glaube, dieser digitale Müll nervt genauso wie realer Müll, den du zu Hause liegen hast.

00:44:04: Vielleicht nicht ganz so sehr aber ich glaub ein bisschen schon... Na ja!

00:44:10: Ich glaube das hängt auch ein bisschen davon ab was von Typ du bist?

00:44:12: Wie viel du das benutzt.

00:44:15: also ich habe zum Beispiel festgestellt dass ich zu einer Generation gehöre ich benutze mein Notebook mehr als mein Handy Zumindest wenn ich nicht unterwegs bin, also wenn ich zuhause bin oder im Büro oder so benutze.

00:44:29: Mein computer und nicht mein händi.

00:44:32: ja ich habe mal bei ich glaube bei shoppify oder sowas hier für unseren shop also für empherie mal guckt was die meisten nutzer sind kann man user agent sehen und so und es sind glaub ich fast neunzig prozent mobile.

00:44:48: Genau, da haben wir auch gedacht wow krass okay.

00:44:51: Also auf der anderen Seite ja du sitzt halt irgendwo im Bus oder so.

00:44:55: ne dann... Ja also erstaunlichste dann auch nicht.

00:45:00: ich meine Frau ich krieg immer die Krise wenn man eine Frau Wenn die irgendwie auf dem Sofa sitzt und eine Dienste-Email kriegt oder was auch immer für eine E-Mail.

00:45:10: Und dann fängt ihr an, die dazu beantworten.

00:45:12: Er seitenweise auf den Händen.

00:45:14: Klick klick

00:45:15: klicksuck!

00:45:16: Da würde ich so viel mein Mac aufmachen und sofort tippen.

00:45:20: Also ich habe überhaupt

00:45:22: keine Nuss... Aber das machen viele Leute.

00:45:24: Ich kenne auch Leute in meinem Umfeld im Bekanntenkreis.

00:45:27: Die besitzen keinen Computer.

00:45:30: Ja gut wenn du jetzt keinen Job hast für deinen Brauskommandant auch verstehe.

00:45:37: Geht ich also.

00:45:38: ich kenne auch junge leute so im studentenalter die studieren und so und die keinen laptop besitzen.

00:45:45: Oder kein computer sondern nur mobile device.

00:45:48: ist es halt wir werden alt

00:45:52: aber nicht in der physik.

00:45:53: da gibt's.

00:45:53: das gibts nicht mehr

00:45:55: für sich bestimmt nicht aber.

00:45:58: Ich glaube bei ganz ganz vielen sachen ist dieses mobile first.

00:46:08: Und da bin ich raus.

00:46:11: Ich gehör auch zu der Generation, das gibt's so als Meme im Netz... Wenn ich etwas Teures kaufe mache ich das am Computer nicht am Handy?

00:46:20: Wenn ich eine wichtige Überweisung machen muss, hole ich dafür den Laptop raus!

00:46:25: Weil es dann feierlicher ist oder was?

00:46:27: Das kannst du doch nicht am Handy machen.

00:46:30: Ja, stimmt.

00:46:33: Ist bei mir auf Arbeit auch so.

00:46:37: Das Telefon liegt dann eigentlich nur auf der Seite, weil ich am Rechner sitze, am Schreibtisch und da eigentlich alles das macht was man so im Internet.

00:46:46: Und als Physiker machen

00:46:48: muss

00:46:51: ja gut okay.

00:46:54: Oh mein Gott wir haben immer noch etwas zu erzählen.

00:46:56: ist

00:46:57: ja irgendwie eine lange Pause oder wir sparen das für die nächste Folge nicht dass damit die Nächste auch nicht wird.

00:47:08: Ich versuche mich mal kürzer zu fassen einfach.

00:47:10: Ähm, ich weiß nicht wie viel wir von unserem Bürokratie Desaster Bulli erzählt haben.

00:47:15: Ich weiß nie ob ich das schaffe

00:47:16: psychisch.

00:47:20: Ja!

00:47:20: Ich mach die kurze Zusammenfassung.

00:47:22: Äh

00:47:23: unsere Firma ist ja umgezogen und wir hätten den Bulli ummelden müssen.

00:47:25: Haben wir verpennt?

00:47:26: dann hat die Stadt uns eine kurze Frist gesetzt.

00:47:28: Dann wollten wir ihn ummelde aber da der zum Teil noch abbezahlt wird also unser Tourbus ist es unglaublich wie scheiße teuer so... VWs sind.

00:47:41: Wir mussten den ummelden, brauchten den Fahrzeugschein.

00:47:43: der lag natürlich noch bei der Bank weil es finanziert ist und ich nenne den Namen der Bank nicht aber als Geschäftskunde dort jemanden zu erreichen der einem helfen kann.

00:47:54: Ich möchte sagen, es geht als grenzwert gegen unmöglich.

00:47:58: Denn wir haben es nicht geschafft und dann habe ich der Stadt geschrieben um eine Fristverlängerung für das Unmeldengebeten weil es halt quasi unmöglich war bei der Bank den Fahrzeugbrief zu bekommen fürs Ummelden was wir überhaupt nur machen mussten weil wir ja aus der UG eine GmbH gemacht haben.

00:48:14: damit hat sich der Name geändert und nicht nur der Wohnort.

00:48:17: Dann hat es das Auto ausprobiert, wo wir den gekauft haben.

00:48:20: Weil wir gedacht haben die haben vielleicht einen besseren Kontakt zur Bank stellt sich raus ja haben sie stellt sich aber auch heraus bringt nichts.

00:48:25: Die haben Sonne hinbekommen nach zwei Wochen oder so.

00:48:28: dann hat die Stadt uns mit Ordnungsgeld gedroht.

00:48:31: Wir haben das Fahrzeug stillgelegt und da sind wir jetzt.

00:48:35: Das ist die ganz kurze Fassung.

00:48:37: Da waren noch ein paar Schritte zwischen, die ich jetzt weggelassen habe... Aber ja diese Bürokratie und es geht hier in Summe glaube ich um... ...achtzig Euro Kfz-Steuer, die wir nicht dass wir sie nicht zahlen!

00:48:46: Wir zahlen sie nur in der falschen

00:48:48: Stadt!

00:48:50: Und deshalb wurde dieses Auto jetzt stillgelegt was auch nach sich zieht das natürlich auch die Versicherung damit gekündigt wurde Weil das Auto abgemeldet wurde.

00:49:00: Jetzt muss das Auto wieder angemeldet werden, dafür mussten ... Wir machen einfach Änder an der Stelle!

00:49:07: Wir sagen es war von Anfang an bis zum Ende hin ein nicht schönes Erlebnis.

00:49:13: Und es scheiterte wirklich zu hundert Prozent an Bürokratie bei Stadt und der Bank.

00:49:22: Bei diesen beiden Institutionen dort hundertprozent bürokrativ fail und nicht vorhandene digitalisierung.

00:49:31: Ja, ja kann man so sagen.

00:49:37: Da hab ich sie glaube ich noch gar nicht erzählt.

00:49:40: Wir haben doch wohl eine Rechnung bekommen von der Stadt ... Gebühren für die Einleitung dieses Verfahrens.

00:49:47: Wir mussten dafür auch noch Gebühren

00:49:49: zahlen.

00:49:50: Bitte bezahl das einfach rein, ich möchte gerne wieder ein Auto anpassen!

00:49:54: Es waren fünfzwanzig Euro... Ich krieg's Zitat nicht mehr genau hin aber es war irgendwie für Die Einleitungen eines Verfahren im Bereich bla-bla-bla oder so.

00:50:04: Also diesen Brief in der Hand hatte, der kam ja auch per Post übrigens.

00:50:08: Per Briefpost.

00:50:09: Als ich den in der hand hatte dachte ich mir Meine Fresse, das wird hier nix mehr.

00:50:16: Packen wir ein!

00:50:18: Wenn du nur wüsstest wohin?

00:50:24: Es war vielleicht wenn wir irgendwann mal ganz viel Muße haben.

00:50:28: bei so einer Jahresabschlussfolge können wir die ganze Geschichte erzählen.

00:50:32: aber es war ein einziger Abfuck von Anfang bis Ende

00:50:36: So gespannt, wann der Wagen wieder angemeldet ist.

00:50:38: Weil bis dahin fahre ich mit dem Fahrrad zu und da bin ich übergespannt wie lange ich das Körper liegschaffe.

00:50:44: Du bist doch noch jung!

00:50:45: Ja stimmt danke.

00:50:48: Ich habe noch eine letzte Sache dich empfehlen möchte.

00:50:51: Ich war über Ostern bei meiner angeheirateten Familie also bei meiner lieben Schwiegermutter in Ostfriesland mit meiner Frau und bei dieser Gelegenheit, weil es zufällig zeitlich gerade ganz schön passte war ich bei der Ausstellungseröffnung von fünfzig Jahre Apple im Oldenburger Computermuseum.

00:51:11: Oh!

00:51:11: Bei unseren Freunden ja da wäre ich auch gerne gewesen.

00:51:14: Genau das Ocm ist ja nicht so weit weg.

00:51:16: also Oldenburg ist nicht soweit.

00:51:18: von Aurich und wir hatten Zeit an den Tachen sind dann dahin gefahren und es war wirklich schön also wirklich toll wenn ihr da seid.

00:51:27: die Ausstellung ist jetzt für ein halbes Jahr?

00:51:29: So grob also erst mal ein halbes Jahr und es geht tatsächlich um die Geschichte von Apple.

00:51:36: Also, von der ersten Ausstellung irgendwo bei so einer Industriemesse in Kalifornien war's glaube ich wo den Apple II vorgestellt haben bis hin zu iPhone und den iMacs und ähnlichem.

00:51:51: Die haben im Grunde alles da.

00:51:53: unter anderem haben sie einen riesigen Mac aufgebaut.

00:51:59: Es ist so ein bisschen so'n historischer Abriss.

00:52:01: Also man kann durch die Ausstellung durchgehen und fängt an in der nachgebauten Garage quasi, wo Steve Wozniak die Rechner zusammengelötet hat.

00:52:11: und dann liegen auch noch so Platinen da vom Apple I. also so Replika wirklich sehr schön gemacht.

00:52:17: dann über diese Ausstellungen die erste hin zu den Max Und bei den Max diese alten kleinen Kisten mit den Röhrenmonitoren, was ich nicht wusste ist das alle die daran maßgeblich mitgearbeitet haben auf der Innenseite des Gehäuses ihre Unterschrift hinterlassen haben.

00:52:37: Ja doch, das wusste ich ja!

00:52:38: Das wusste ich nur bei den also, bei den ursprünglichen apple eins und zwei platinen das die da auf dem platin teilweise unterschrieben haben aber ich wüsste nicht dass es mit ins gräuse geprägt ist beim meck.

00:52:48: Und das ganz cool weil genau das haben die im ocm nachgebaut.

00:52:52: du kannst quasi dann in so einen meck reingehen und da ist die riesige wand mit diese unterschriften und danach dann natürlich auch noch ein paar exemplare so ausgestellten auseinander genommen Dass du dir die so angucken kannst.

00:53:04: eine wie ich finde sehr gelungene ausstellung war wirklich sehr schön.

00:53:07: der einzige Manko, aber dafür kann das... oder das einzige Munko?

00:53:10: Dafür kann das OZM aber nichts.

00:53:12: Es gibt aktuell also du gehst die Geschichte so durch und es endet vor dem Moment aktueller Hardware.

00:53:20: Weil Aus welchem Grund auch immer, die kein Händler aus der Nähe gefunden haben.

00:53:26: Der Bock hatte auf eine Kooperation.

00:53:29: Und natürlich gehen wir jetzt nicht hin und kaufen irgendwie aktuelle Hardware und stellen sie dahin weil das Ocm ist halt jetzt nicht irgendwie ein groß gefördertes von irgendwelchen Mercedes Betriebenes Museum sondern Leute die das zum Teil mittlerweile... beruflich machen, aber ich glaube nur eine Person und im Wesentlichen sind das Freiwillige.

00:53:51: Das ist ein Verein usw.

00:53:53: Und es hat sich wohl keinen Händler aus der Gegend gefunden.

00:53:56: also falls ihr Apple-Händler seid und das Ocm unterstützen möchtet mit einer Leihgabe und einem kleinen Schild von Weemes geliehen Hardware und damit meine ich jetzt nicht Privatpersonen, die irgendwie sagen ihr könnt mein Macbook haben.

00:54:09: Sondern schon irgendwie eine Hände der einmal das Produktlein-Up quasi so dahin stellen kann von iMac über Vision Pro bis was weiß ich nicht was.

00:54:19: Schreibt bei dem

00:54:20: O.C.M.,

00:54:20: die freuen sich bestimmt falls ihr interessiert.

00:54:22: Und wie gesagt eigentlich verstehst du nicht weil eigentlich ist es auch super Werbung.

00:54:26: Vielleicht dürfen

00:54:28: wir auch nicht oder so?

00:54:29: Ich weiss es nicht keine Ahnung.

00:54:31: Ich hab gedacht,

00:54:32: dass die da im Zweifelsfall Kram hinstellen.

00:54:35: Also so eine tolle Ausstellung und das Produkt wird da gefeiert.

00:54:40: Wie sieht denn die Garage aus?

00:54:41: Ist sie auch nachempfunden wie Fotos hat hergegeben haben oder... Genau!

00:54:46: Die haben halt geguckt was es an Fotos gab und auch an Filmen gemacht wurde und haben dann versucht ... du kannst quasi in die Garage reingehen.

00:54:56: also das sind so ne Ecke nachzupfinden.

00:55:02: Mein Highlight war der begehbare Meck.

00:55:04: Da hab ich bei dir auch in irgendeinem Foto gesehen, glaube ich.

00:55:09: Ist auch ganz schön.

00:55:10: da drin steht dann also in diesem Gehbahn meck steht.

00:55:13: In der Mitte, dann ein kleiner Meck.

00:55:14: auf so einem Podest den er auch bedienen kannst du ein bisschen renom spielen kann einen Hintergrund halt diese riesige diese riesigen Wand wo die ganzen Unterschriften dran sind und auf der gegenüberliegenden Wand vor halte wo du quasi hinter dem Monitor stehst Da wird dieser legendäre Werbespot von Apple dieser.

00:55:29: Mit dem hammer mit dem

00:55:31: Hammer der dann irgendwie

00:55:32: der wird abgespielt ja

00:55:33: cool

00:55:36: Ja, sehr sehenswert.

00:55:37: Wie gesagt läuft noch mindestens jetzt erst mal ein halbes Jahr.

00:55:40: Schaut mal im Ocm vorbei

00:55:43: Prima!

00:55:44: Apropos sehr sehnenswert.

00:55:46: Jetzt machen wir nochmal eben Werbung in eigener Sache.

00:55:51: Man kann uns ja eigentlich nicht auf der Bühne sehen in diesem Jahr.

00:55:56: Wir

00:55:57: haben ja keine Tour am Laufen und so.

00:55:59: aber alte Zirkus Pferde kriegt man ja nicht komplett von der Bühne runter.

00:56:04: Wir müssen ja gelegentlich mal was machen und wir führen eine in gewisser Weise eine Tradition fort, was Rock-Bands für sich irgendwann mal entdeckt haben nämlich alte Hitzspielen aber gleichzeitig mit Orchesterbegleitung.

00:56:23: Die haben nur irgendwann alle Bands gemacht.

00:56:25: Alle gute Bands haben das gemacht Und genau das machen wir auch.

00:56:31: Reini und ich, wir orientieren uns so ein bisschen an der zweiten Tour.

00:56:39: Das war die mit Back to the Future zurück in den Zukunft Intro.

00:56:47: Inhaltlich orientieren wir uns etwas an der Tour.

00:56:49: wenn ihr die gesehen habt dann... ist es vielleicht trotzdem noch mal schön, das nochmal zu sehen oder in einem Remake sozusagen zu sehen.

00:56:59: Aber insbesondere natürlich für die Leute schön, die diese zweite Tour nicht gesehen haben.

00:57:04: aber insgesamt wird sowieso ein völlig neues Paket denn wir stehen nicht alleine auf der Bühne sondern wir stehen mit einem Orchester auf der bühne nämlich mit dem Klangkraftorchester.

00:57:13: Die werden uns musikalisch begleiten oder wir werden sie experimentell begleitend je nachdem.

00:57:19: also wir haben ungefähr die gleiche, gleiche zeit auf der bühne würde ich mal so grob sagen.

00:57:24: Die spielen also Musik und zwar klassische Musik aber auch zeitgenössische Musik.

00:57:29: also Sie sagt schreiben selbst von Maler bis Star Wars.

00:57:34: also Star Wars fehlt definitiv nicht star wars spielen sie aber eben auch klassische stücke ja und inhaltlich gestalten Wir beide das dann so ein bisschen mit Experimenten und einer Geschichte, die du dir so ein Bisschen zusammenfasst.

00:57:49: Aber das hat schon eine ganz schöne Wucht.

00:57:52: also dieser Orchester Musik ist einfach ja... Also macht mir immer wieder Gänsehaut wenn die los spielen und dass man das verbinden kann.

00:58:03: Mit Wissenschaft ist es einfach eine ganz tolle Sache.

00:58:05: da wird's zwei Möglichkeiten geben uns zu sehen und zwar in Dienstlagen hier im Ruhrgebiet.

00:58:12: Das kommt noch dazu in einem sehr, sehr schönen Gebäude.

00:58:14: In der Zechenwerkstatt Dienst lagen relativ große Halle aber akustisch.

00:58:20: gut die haben da schon mal drin gespielt wir beide waren noch nie aber hat so einen industriellen Charme.

00:58:25: also wird wieder richtig schick auch werden.

00:58:28: und es gibt zwei termine Der dreißigste Mai und der ein Dreißigeste Mai um neunzehntunddreißig Beziehungsweise siebzehn Uhr am Sonntag.

00:58:36: Also ist ein Samstag unten Sonntags Und Da Werden Wir Beide.

00:58:41: Also werden wir diese Show zweimal machen oder das wird glaube ich ein ziemlicher Knaller.

00:58:46: Eine ziemlich einmalige Sache sage jetzt mal, weil da macht es halt nicht oft Das ist einfach ein riesen logistischer Aufwand.

00:58:57: Also dieses Orchester ist einfach Riesenaufwand, da irgendwo hinzustellen.

00:59:01: Da kostet viel Geld weil das muss beleuchtet werden diese Zechenwerkstatt.

00:59:06: Das

00:59:08: muss halt auch tonmäßig abgemischig

00:59:10: werden und alles sehr

00:59:11: aufwendig.

00:59:12: Ist halt

00:59:12: nicht wie zwei Hanselstehender... Und

00:59:15: wir haben Bima angeschlossen.

00:59:16: Das ist

00:59:19: so halt nicht.

00:59:21: Läuft übrigens unter dem Namen?

00:59:27: Genau, ich hab's gerade nicht offen.

00:59:28: Kannst du das schnell?

00:59:29: Melodisch

00:59:30: inkorrekt!

00:59:31: Weltuntergang und Hoffnung.

00:59:34: Also ja... Das bot sich an.

00:59:37: Ja genau also das würde uns sehr freuen wenn da viele von euch auch kommen.

00:59:43: Da werden natürlich viele Freunde des Klangkraft-Orchesters sein die sind hier recht bekannt für dich mal sagen so im Umkreis.

00:59:53: Also da werden also auch viele Musikfans sein.

00:59:57: Aber wenn viele von euch dahin kommen, freut uns das natürlich umso mehr, wenn wir gemeinsam da irgendwie zwei schöne Abende

01:00:05: haben.

01:00:06: Genau!

01:00:07: Also

01:00:09: weißt du wie viele Karten es da gibt?

01:00:11: Wie hoch die Kapazität von dem Ding ist?

01:00:13: Ich glaube so in die Größenordnung achthundert.

01:00:16: Siebenhundert... Ich weiß nicht.

01:00:18: Vielleicht verwechsel ich jetzt gerade was, weil ich im Moment so viele Sachen planen.

01:00:21: Also die hier Ignoble-Preis nächste oder diese Woche machen wir beide ja auch da... Ich bringe im Moment ein paar Sachen so durcheinander aber das ist nicht klein.

01:00:31: Sagen wir mal vielleicht sind das auch nur sechshundert?

01:00:33: Ich weiß es nicht mehr.

01:00:34: Aber

01:00:35: also passen ein paar Leute rein!

01:00:36: Aber ihr solltet euch nicht allzu viel Zeit lassen.

01:00:39: Das könnte so sein.

01:00:40: Ja, das könnte man sagen.

01:00:42: Also guckt euch das mal an wird gut Da bin ich mir ziemlich sicher, also da geht keiner enttäuscht glaube ich nach Hause.

01:00:50: Ich bin da auch sehr gespannt drauf.

01:00:51: Ja das wird Spaß machen mit

01:00:53: dir.

01:00:53: Sag mal du wolltest doch eigentlich nur als Musiker... Lassen Sie dich an Schlagzeug.

01:01:03: Für irgendein Stück?

01:01:04: Ich habe neulich, als ich mit diesem Blasorchester einen Auftritt hatte an der Uni, die hatten ein Schlagzeug und dann habe ich in so einer Probepause gefragt, ob ich mich einmal dran setzen kann.

01:01:16: Und da hatte ich mal wieder dieses... Also ich hab jetzt wirklich ein paar Jahre nicht mehr Schlag- Zeug gespielt und es ist doch erstaunlich wie viel ... Kopf noch glaubt, spielen zu können und was der Körper nicht mehr abrufen kann.

01:01:30: Also ich bin etwas eingerostet.

01:01:34: Du kannst schon die Basics noch spielen aber in meiner Erinnung gehen noch Dinge... Das ist ja sowieso immer ein bisschen komisch.

01:01:44: wenn du dich an neues Schlachtzeug setzt musst du dich erst so ein bisschen an die Bewegungen gewöhnen.

01:01:48: Die Distanzen sind ja ein bisschen anders.

01:01:50: also von daher Ich müsste erstmal wieder ein bisschen spielen, um da wieder reinzukommen.

01:01:55: Aber ich kann natürlich schon noch Schlachtzeug spielen.

01:01:58: Ja, mir ging das so mit dem Klavier.

01:02:01: Ich konnte mal ein paar Stücke spielen.

01:02:02: mittlerweile wenn ich mich daran sitze gar nichts mehr.

01:02:05: Und ich dachte

01:02:05: auch, dass sollte irgendwie nur drin sein.

01:02:07: aber nein ist es nicht.

01:02:08: Apropos Muskegedächtnis.

01:02:10: Noch einen kurzer Einwurf zum Anfang nochmal zurück in den Kreis zu schließen.

01:02:15: Ihr Land hat ja Linksverkehr ne?

01:02:17: Ich

01:02:17: bin dort selber nicht Auto gefahren, aber ein paar Mal mitgefahren und ähm ... also vorne mitgefahr'n im Auto.

01:02:23: Und ich wäre an mindestens drei Meine gegen Verkehr gefahren.

01:02:27: Also gerade so auf einer normalen Straße und alles kein Problem!

01:02:30: Aber wenn da eine Kreuzung kommt und irgendwo abbiegen

01:02:32: muss, ne?

01:02:33: Ja ja,

01:02:34: das geht gar nicht.

01:02:35: Das geht überhaupt

01:02:36: nicht.

01:02:36: Ich weiß gar nicht, rechtsabbiegen ging immer, links abbiegend fand ich wahnsinnig schwer.

01:02:41: Da musste sich dann immer mich konzentrieren.

01:02:43: Was kann ich?

01:02:43: warum?

01:02:43: Warum ich rechts abbiege so viel einfacher fahre?

01:02:47: Ja, keine Ahnung.

01:02:47: Aber links abbiegen.

01:02:50: Das ging dann bei mir nicht mehr.

01:02:52: Wirklich, wirklich schlimm.

01:02:54: Also nach einer Zeit... Wir waren ja eine Woche da und am Ende dachte ich so langsam, irgendwann würde es wahrscheinlich gehen aber Schiss hätte ich trotzdem

01:03:00: geben.

01:03:02: Die ersten Meter gehen halt... Ich bin mal von der Fähre in Dover nach Schottland gefahren.

01:03:08: Da sind ein paar Kilometer hoch im Auto mit einem Golf.

01:03:13: Und fünf Mann in diesem Golf!

01:03:17: Und die ersten Meter gehen immer, aber wenn du dann so wegdämmerst.

01:03:21: Also wenn du so glaubst, so wie du hier jetzt mit dem Rückenmarkauto fährst, dann wird's glaube ich gefährlich.

01:03:28: Dann muss dich mal wieder fair gewissern wo du bist, glaube ich.

01:03:31: Das Muskelgedächtnis darf nie die Kontrolle übernehmen?

01:03:34: Ja genau!

01:03:38: Okay, da haben wir viel geplaudert heute.

01:03:40: Aber wie du schon gesagt hast Urlaub und dann wird es schwierig.

01:03:45: Fangen wir mal mit einem wissenschaftlichen Thema an.

01:03:47: Thema Nummer eins nenne ich spontan zu viele Reize in der Hose.

01:03:54: Erstmal hatte ich geschrieben Hosentasche, aber eigentlich finde ich es viel schöner, wenn du zu viele reize in die

01:03:59: Hose bist.

01:03:59: Plagativ

01:04:01: war das!

01:04:01: Wir müssen

01:04:01: ja auch die Hörer irgendwo abholen.

01:04:06: Ja, es geht ums Handy tatsächlich.

01:04:09: Ich hatte ja gerade schon mal beschrieben wie ich mein Handy etwas entrümpelt habe und wie mir das gut getan hat dass nicht mehr so nach der Aufmerksamkeit bettelt indem ich beispielsweise die Farben etwas weniger attraktiv gemacht hab.

01:04:26: von den Icons also etwas Monochromas sage ich jetzt mal und überhaupt diese ganzen vielen Apps weg.

01:04:30: natürlich bei dir natürlich auch und bei wahrscheinlich allen Schalten wir natürlich möglichst viele Push-Nachrichten ab.

01:04:41: Ja, also kaum hat ja irgendwie eine App die Erlaubnis mir irgendwas zu pushen.

01:04:49: Das ist so wie E-Mails.

01:04:51: Irgendwelche E-mailbenachrichtung von irgendetwas aus sofort ab entweder ausschalten oder wenn es nicht geht sofort ab ins BAM.

01:04:59: Damals hatte man das ja mal ne?

01:05:00: Eine Zeit lang, dass man dann irgendwie noch so Benachrichtigungen bekommen hat.

01:05:04: aber ... Ja, das will man ja nicht mehr.

01:05:08: Das habe ich, wenn ich irgendwie auf ein dringendes Paket warte oder so... Dann mache ich die von der App an!

01:05:13: Aber sonst?

01:05:14: Nee!

01:05:15: Ich hab neulich mal irgendwann Persönlichkeitsrechte meiner Kinder aber ich habe immer gesehen meine Kinder haben dann so Push-Nachrichten Wenn irgendwelche YouTuber Videos veröffentlichten, da habe ich gefragt ob die nur alle um Zaun haben.

01:05:30: Da kann ja nicht eine Dringlichkeit haben, die mich aus allen Tätigkeiten rausreißen darf.

01:05:37: Als ich frage, äh reist die das aus allen Tätigten raus?

01:05:41: oder ist es eher für die so eine Aja net?

01:05:43: Da kann ich später mal rein gucken

01:05:46: würde aber natürlich trotzdem Gehirnkapazität binden.

01:05:49: dann für den Moment.

01:05:50: Ja ja ganz also da kann ja jeder machen wie er will.

01:05:54: Also wenn wenn das jetzt die wichtigste Nachricht des Tages für dich ist, dann würd ihr auch sagen okay, dann ist vielleicht ok.

01:05:59: Ähm da muss ja jeder sein seine persönlichen weg finden, was normal ist und was funktioniert.

01:06:08: Aber ich fürchte wir sind alle ein bisschen am Struggle mit.

01:06:12: Ich habe gerade irgendwie so einen Bild vor Augen wie dein Sohn oder deine Tochter sitzen du über die Schulter guckst und die so eine Push Benachrichtigung irgendwie zu YouTube bekommen Du den Kopf schüttelst Mach's und währenddessen deinen Händen in der Hand hast.

01:06:27: Und da irgendwie aufleuchtet Menschen am Mond angekommen.

01:06:32: Ja, ja genau.

01:06:36: Ist ja okay.

01:06:37: also wenn Dinge wichtig sind ich sage jetzt mal so bei bei Nachrichtendiensten oder so ist das ja auch hier wie heißt er bei Apple sind das Nachrichten heißt das diese kurzen Nachrichten die man dann so kriegt WhatsApp oder Signal oder was man da alles benutzt.

01:06:56: Das kann ja durchaus wichtig sein, dass man da erreichbar ist.

01:06:59: also meine Frau kann mich halt immer erreichen.

01:07:02: Also das könnte ja auch immer mal etwas sein.

01:07:07: Da will man natürlich irgendwie benachrichtigt werden.

01:07:11: auf der anderen Seite gibt es dann natürlich auch diese ganzen Signalgruppen sind halt schon wieder schwierig.

01:07:22: Also ich bin in einer von mir sehr geliebten Mincorrect Radfahr-Gruppe, aber die muss halt gemutet sein.

01:07:30: Denn wenn irgendwann die Diskussion abgeht welche Feldenbreite man benutzen sollte dann weiß ich halt, da blinkt das halt alle drei Minuten oder noch mit höherer Frequenz.

01:07:46: Das geht halt nicht.

01:07:47: Da kommst du halt nie mehr zum Arbeiten, deswegen musst du da eigentlich immer leise sein und dann guckst du rein wenn er dich interessiert sozusagen oder

01:07:54: Elterngruppen.

01:07:56: Ja, das hast Du ja nicht so, aber vielleicht gerade meine Kinder dafür jetzt zu alt sind?

01:08:04: Er doch stimmt in der Grundschule war ein bisschen mehr.

01:08:10: Da geht es dann immer um die Hausaufgaben und so, das stimmt!

01:08:15: Muss auch auf so messager diensten sein würde gar nicht sein will soweit wie whatsapp weil das ist einfach der de facto standard den hat jeder.

01:08:24: Das kriegt man nicht weg

01:08:25: grüßchen ich weg.

01:08:26: also ich hab ja mal irgendwann.

01:08:33: Ich weiß gar nicht, in welcher ... Das war auch eine Schule und dann ging's um WhatsApp.

01:08:38: Also ich war wahrscheinlich der Einzige, da ein bisschen unglücklich war mit WhatsApp... Und dann hab' ich gesagt ob es da nicht Alternativen gibt und dann habe ich vorgeschlagen, ob wir nicht E-Mail verteilert lesen haben könnten.

01:08:48: Da sagt doch eine Mutter,

01:08:49: e-mails

01:08:50: hat doch keiner!

01:08:52: Warum machen wir das nicht auf Facebook?

01:08:54: Facebook hat jeder oder so?

01:08:56: Ich hab keinen Facebook, ich war auch noch nie Und da war ich ganz erstaunt, weil dann... Da war meine Annahme zu dem Zeitpunkt.

01:09:05: Dass du zumindest eine E-Mailadresse brauchst um dich bei Facebook anzumelden.

01:09:09: aber das scheint nicht zwingend der Fall gewesen zu sein.

01:09:12: oder die

01:09:12: Sache Mobile First.

01:09:13: wahrscheinlich reicht ne Handy nochmal Wahrscheinlich,

01:09:15: ne?

01:09:15: Dann hab' ich auch gedacht ja Aber das war ein krasser Realitätsabgleich.

01:09:21: Also da ich damit Leuten zu tun hatte, die glaubten Facebook hat jeder aber eine E-Mail hat kaum einer.

01:09:28: Fand ich schon krass muss ich sagen.

01:09:31: Halt andere Welt?

01:09:32: Andere Welt.

01:09:33: und zu Turk also gar nicht böse gemeinen ist halt eine völlig andere Nutzung des Internet.

01:09:41: so wie du gerade auch gesagt hast gibt halt Leute die machen nur Handy Und dann ist ja auch okay, wenn der Bedarf für einen Meck nicht da ist oder von einem Notebook.

01:09:49: Warum sollten sie den haben?

01:09:50: Also

01:09:51: wenn Sie ihn nicht benutzen macht hat er keinen Sinn.

01:09:57: Ja genau aber diese ganzen Push-Nachrichten halt wirklich übeln.

01:10:01: also ich kriege auch ehrlich gesagt nicht so viele Nachrichten.

01:10:09: Außer von Leuten die außer so Gruppen habe ich leise und dann geht es eigentlich.

01:10:17: Ja,

01:10:18: genau.

01:10:20: Diese Flut von Informationen hat halt gewisse Folgen für uns.

01:10:24: Also viele Menschen leiden unter diesem ständigen Einstrom von Informationen.

01:10:29: Wir hatten das ja in unserer letzten Tour auch Da sind wir so ein bisschen eingestiegen In die Show dass wir darüber gesprochen haben was diese Information Die ganze Zeit auf uns einprasseln Was es eigentlich mit uns macht Und dass es da Studien gibt, die zeigen das wir uns beispielsweise in unseren Jobs überfordert fühlen weil es diese große Menge an Informationen gibt.

01:10:53: Die auf uns einpressen, die wir verarbeiten müssen und dass wir uns im Zuge dieser Überforderungen dann auch zum Beispiel aus sozialen Kontakten rausziehen also weniger unsere Freunde treffen Weil weil wir eben überfordern sind von diesen ganzen Informationen Weil wir halt irgendwie permanent gestresst sind und gehetzt sind.

01:11:21: Alles immer, alles immer jetzt und wichtig ist

01:11:24: ja genau.

01:11:29: Also eigentlich verpasst du ja nichts und es hilft dir auch nicht.

01:11:34: also dieses... Also alleine dieses was ich mir angewöhnt habe das eigentlich auch schon schlechte sich lese jeden tag Nachricht morgens.

01:11:45: Und eigentlich ist es vollkommen egal.

01:11:48: also klar ist es irgendwie nett zu wissen dass was weiß ich Orban abgewählt wurde aber so eben da hätte ich auch am ende der Woche irgendwo lesen können

01:11:58: ja die diese unmittelbar Also da hat alles immer direkt sein muss.

01:12:04: Das ist übel, ne?

01:12:06: Es wird gleich auch die Bottomline von diesem Paper hier sein.

01:12:10: Da das glaube ich ein Problem oder das größte Problem, dass alles immer so fort sein muss und um unserer Aufmerksamkeit geifert.

01:12:18: Ich habe in dem Zusammenhang, weil du halt gerade gesagt hast ganz interessant, aber hab' ich gerade erst angefangen.

01:12:22: Ich wollte eigentlich darüber sprechen wenn ich dazu eigentlich mehr sagen kann ... neulich ein Buch gelesen und da hat der Autor gesagt, was man eigentlich morgens machen sollte wäre die ersten... ...dreißig Minuten das Handy nicht in die Hand nehmen.

01:12:41: Weil du dann guckst halt, also nehmen wir mich als Beispiel, dass allererste was ich eigentlich mache ist, ich greife nach dem Handy, gehe runter und dann gucke ich gibts irgendwelche E-Mails denke ich, das ist der erste was ich mache.

01:12:57: dann gucke vielleicht kurz mal auf instagram ob irgendwas passiert ist in der welt oder ob ich da eine nachricht gekriegt habe oder war da auch immer.

01:13:05: Ja also das sind so.

01:13:07: nachrichten gucke ich natürlich kurz und dann dann mache ich mein kaffee und fuhrstück.

01:13:11: Der autower von einem buch hat gesagt es ist schon interessant weil du Also, du hast ja im Prinzip die Wahl.

01:13:19: Will ich mich die ersten dreißig Minuten meines Tages mit mir beschäftigen?

01:13:23: Will ich definieren was ich denke wie es mir geht, wohin die Reise geht oder beschäftige ich mich... ...mit den Gedanken von anderen bzw erlaube ich denen ihre Bedürfnisse über meine zu stellen?

01:13:41: weil mein Beispiel jetzt mit den Emails Ich gucke nach E-Mails und da stehen dann halt, da haben wir Leute geschrieben.

01:13:48: Und da steht dann halt die wollen irgendwas von mir also irgendwelche Dienstmails so.

01:13:52: Wir müssen das und dass machen.

01:13:53: Mach mal heute das oder was auch immer.

01:13:56: Der heißt der erste Gedanke ist jemand sagt mir was ich tun soll heute?

01:14:01: Das ist ganz interessant.

01:14:02: Also man kann sich richtig gut vorstellen was es mit einem macht.

01:14:06: Du gibst die Kontrolle über dein Leben ab im Direkt in den ersten dreißig Minuten weil du sagst Also meine Gedanken sind erstmal nicht so wichtig wie all das, was auf mich einprasselt.

01:14:17: Und da gilt für die E-Mails aber natürlich auch für Instagram.

01:14:19: Da erzählen mir irgendwelche Leute, was die gerade bewegt.

01:14:23: Irgendwelche Trennung oder irgendwelchen... keine Ahnung, was man bei Instagram findet und ich signalisiere meinem Geist, meinem Körper Das alles ist jetzt wichtiger als die Gedanken, die du jetzt grade im Kopf hast.

01:14:36: Es stimmt schon, dass es einen wirklich interessanter Punkt

01:14:40: ist Und ich wollte jetzt mal die nächsten Tage ausprobieren, wirklich ihre ersten dreißig Minuten nicht in den Hand zu nehmen.

01:14:48: Oder sagen wir mal meinen Chillmix anzumachen, meine Musik oder einen Zutritt zu machen und nicht dann irgendeinen Input.

01:14:55: Also auch kein Podcast oder so.

01:14:56: Das mache ich ja auch manchmal, dass ich sofort mit dem Podcast

01:14:59: starte.

01:14:59: Auch da keine andere Gedanken, meine Gedanken.

01:15:04: Ja das ist ein bisschen die Frage, gestaltest du deinen Morgen?

01:15:07: Das ist ein Punkt, über den ich noch nie nachgedacht habe.

01:15:11: Weil ich mach auch als Allererstes ... Ich nimm morgens mein Handy in der Hand wenn der Wecker klingelt.

01:15:15: Dann lieg' ich nur fünf Minuten im Bett und lese einmal die aktuellen Nachrichten und guck ob Mails da sind.

01:15:20: dann stehe ich auf.

01:15:21: Mach mir einen Kaffee und mach mir dabei meistens ein Podcast an oder so?

01:15:27: Ich meine das kann ja auch okay sein.

01:15:28: wenn du sagst ok dat is jetzt mein ... Das unterhält mich jetzt oder ich möchte das gerne erfahren wie die Welt ist.

01:15:36: Kann auch alles okay sein, da muss man ja nicht.

01:15:38: aber dieses also mit den E-Mails oder den Nachrichten auf Social Media ist ja ganz häufig auch so dass uns Leute was fragen oder so und was ja aus toll ist.

01:15:47: wir kommunizieren ja auch gerne mit euch.

01:15:49: Aber gerade in diesen ersten dreißig Minuten ist es schwierig weil da sagen Andere dir dann, was das Wichtigste in diesem Moment ist und du bist nicht mehr der Pilot von deinem Flugzeug.

01:16:01: Und das ist glaube ich schwierig!

01:16:02: Also wollte ich mal ausprobieren die nächsten Tage mal die ersten dreißig Minuten eben keine externe Stimulation zu haben?

01:16:12: Das ist eine gute Idee oder zumindest irgendwas machen, was für dich ist oder so... Ich hatte im Februar habe ich sehr viel gelesen, im Vergleich zu dem wie viele ich sonst so lese.

01:16:25: Und ich hab das im März habe ich gemerkt schleifen lassen und habe weniger gelesen und wieder mehr so in alte Verhaltensmuster zurückgefallen... ...und ich habe gemerkt dass mir das nicht gut getan hat!

01:16:34: Und ich habe jetzt in den letzten Tagen auch wieder angefangen mehr zu lesen um das auch morgens dann zu machen halt beim Kaffee kein YouTube Video gucken oder so sondern halt was lesen und entweder irgendwie einen Roman auf den ich gerade Bock habe irgendein Sachbuch, das mich gerade interessiert.

01:16:48: Und ich mache das jetzt seit knapp drei Tagen und ich merke oder glaube jetzt schon zu merken dass sich irgendwie gesagt so ja irgendwie ist es ein bisschen besser.

01:17:00: Ja cool

01:17:01: weil ich das Gefühl habe... Also das ist total bescheuert.

01:17:04: Am Ende habe ich auch was konsumiert, ob ich jetzt ein YouTube-Video gucke oder irgendwie einen Buch fünf Seiten lese.

01:17:10: aber da bei dem Buch denke ich so ja guck mal ich bin in den Buch ein Stückchen weitergekommen und irgendwann bin ich mit dem Buch halt durch.

01:17:18: Ja der Tempo ist glaube ihr auch ein anderes.

01:17:20: Also YouTube Video ist dann glaube ich schwierig weil da einfach alles nach deiner Aufmerksamkeit.

01:17:25: ganz häufig passiert mir das ja so dass er eigentlich ein längeres YouTube Video gucken will sondern... Siehst du noch ein paar Shorts und dann ballerst du da nur ein paar Schorts.

01:17:34: Und am Ende hast du einfach nur Schwachsinn geguckt eigentlich, wenn er ehrlich ist.

01:17:37: Ja richtig genau!

01:17:38: Und beim Buch bleibst du halt einfach mal eine halbe Stunde oder eine Stunde bei einem Thema.

01:17:43: Der Tempo ist eigentlich ganz anders.

01:17:47: Ja und selbst wenn es nur kurze Abschnitte sind, hast du dabei vielleicht was gelernt?

01:17:50: Du bist irgendwie ruhiger...

01:17:51: ...und das ist natürlich auch etwas, was du sehr bewusst gewählt hast, dass ihr irgendwann einen Buch ausgesucht habt.

01:17:58: möglicherweise in der Buchhandlung, wo natürlich du dann doch irgendwie auf Reiz reagiert hast.

01:18:03: Das mag ja alles sein aber dann entscheidest du dich?

01:18:05: Dann liegt er da und dann ist es eine langweilige Papierseite.

01:18:09: Aber für die du dich immer wieder entscheidst.

01:18:11: das ist glaube ich ne gute Geschichte

01:18:14: Und ich würde auch sagen also mir geht's zumindest so wenn ich ein Buch lese oder auch eine Geschichte höre Da vielleicht auch noch passiert mehr im meinem Kopf.

01:18:25: Ja

01:18:27: Ich weiß gar nicht, ob ich dir die Frage mal gestellt hatte.

01:18:29: Ich hatte das mit ganz kurz ein bisschen aufgetaucht.

01:18:31: und was sie mal gefragt.

01:18:33: Findest du einen Hörbuch hören ist das gleiche wie ein Buch lesen?

01:18:38: Ich nicht ne weil ich beim.

01:18:40: also passiert mir einfach super.

01:18:42: Ich habe ja auch immer mal diese Hörbuch.

01:18:47: Ja, da hab ich auch mal ausprobiert weil ich dachte super kannst du ja beim Autofahren einen Hörbuch hören oder beim Laufen und beides funktioniert halt für mich nicht so gut.

01:18:56: Beim Auto fahren passiert mir einfach dass meine Gedanken auf Reisen gehen dann so, dann denke ich an irgendetwas anderes und komme dann an Arbeit an und stelle fest... nix mitgekriegt, kann ich ja komplett Kapitel nochmal wieder zurückgehen.

01:19:12: Beim Laufen auch wenn du zu wenig Sauerstoff im Gehirn habt dann kriecht das alles nicht mit.

01:19:20: und da passiert man beim Lesen nicht, da bin ich einfach konzentrierter bei der Sache.

01:19:24: Für dich ist das gleiche oder?

01:19:26: Nee, nee.

01:19:27: Ist es für mich auch nicht und alle Leute die ich bis jetzt diese Frage gestellt hab, ist so dass sie sagen ne isst nicht das Gleiche.

01:19:34: Und selbst wenn man das bewusst macht und ich habe mich ganz viel gefragt zu warum?

01:19:39: also Ich habe mich selber auch für mich gefragt Warum ist das für mich nicht Das Gleiche ob ich ein Hörbuch höre oder das Buch lese?

01:19:46: weil einem Also Wenn Es Jetzt Nicht Eine Interpretation ist Oder Ein Hörspiel oder So Dann Ist Es Ja Am Ende Der Gleiche Content den du aufgesogen hast.

01:19:56: Entweder er wird dir vorgelesen von jemand oder du liest ihn, warum ist das anders?

01:20:01: Und die beste Erklärung dafür hatte bis jetzt zumindest da wäre ich so nicht drauf gekommen... Die Frau von meinem lieben Bruder hat nämlich gesagt wenn Du ein Hörbuch hörst egal auch wenn das Wort wirklich das Gleiche ist in der Betonung und der Person die es vorliest ja schon eine Stück Interpretation

01:20:22: mit drin.

01:20:23: Und das fand ich sehr schlau, weil da würde ich sagen dass würde ich so unterschreiben ja das stimmt.

01:20:28: Da ist ein bisschen also nicht großtrabend Interpretation aber so ein bisschen wie du was betonst oder so der ist ja schon ein Stück Interpretations mit drin.

01:20:38: Also ich glaube tatsächlich der Unterschied, der auch noch da ist.

01:20:43: Ich könnte dir ja fragen stellen warum baut ein Hörbuch?

01:20:45: Warum willst du eigentlich einen Buch hören?

01:20:47: Warum liest du das nicht?

01:20:48: und dann wäre die Antwort Ja ein Hürbuch kannst du machen während du ganz andere Sachen noch dabei machst.

01:20:53: Nämlich da genau da weil ich gerade gesagt habe Auto fahren Sport Die Wohnung sauber machen Ist ja prima Dann können wir wieder mehr in die gleiche Zeit packen.

01:21:02: aber das ist der falsche Ansatz.

01:21:04: Optimierung kann nicht bedeuten, immer mehr in Gleichzeitig machen.

01:21:09: Das ist nicht gut für uns!

01:21:12: Wir müssen Dinge fokussierter und konzentrierter machen, glaube

01:21:15: ich.

01:21:15: Das stimmt?

01:21:16: Das ist was Konzentrierteres, Fokusiertes... Da kann man wahrscheinlich Stunden drüber reden und da müsste man auch mal mit Betroffene darüber reden.

01:21:24: Ich habe mich dann gefragt wie es das bei Leuten die nicht sehen können.

01:21:27: Ja

01:21:28: klar okay also natürlich.

01:21:32: gibt es da auch Unterschiede, also wie die zum Beispiel Geschichten wahrnehmen.

01:21:35: Ob sie das jetzt als Hörbuch hören oder ob die das irgendwie in blinden Schrift lesen oder so?

01:21:43: Aber da kann man zurück zum eigentlichen Thema bitte.

01:21:46: Ja, aber

01:21:46: ganz kurz noch.

01:21:47: Wir wollten jetzt nichts gegen Hörbücher sagen für jeden der Hör bücher gut konsumieren kann.

01:21:52: Da wird's Leute geben, die das können.

01:21:54: Es

01:21:55: gibt ja auch eine persönliche Frage.

01:21:56: Genau, mache ich ja auch gerne schon mal ein Hörbuch.

01:21:58: Keine Frage wenn du dich gerade anbietet.

01:22:00: also alles cool

01:22:02: oder die drei Fragezeichen so Hörspieler TKKG.

01:22:05: der einzige was sich bei den drei Freizeitungen zu bemängeln habe ist dass wir dort noch keine Rolle sprechen dürfen.

01:22:11: Ansonsten ist das super!

01:22:12: Das

01:22:16: machen wir jetzt einfach über Jahre und

01:22:18: wir würden jede Nebenrolle nehmen.

01:22:20: jeder

01:22:21: Ist ja nicht so, dass du das nicht schon mal gesagt hätt.

01:22:24: Nein!

01:22:25: Je absurder bist du besser genau.

01:22:29: Genau also Überforderung durch Informationen aber also durchs Handy sage ich jetzt mal oder durch unsere moderne Online-Gesellschaft.

01:22:37: Aber die Frage was diese Überforderungen in unserem Gehirn auslöst Was der Grund eigentlich ist Das

01:22:46: ist

01:22:46: gar nicht so gut erforscht.

01:22:48: Also wenn ich diesem Paper hier vertrauen kann Man könnte sich ja die Frage stellen, ist es einfach nur die Online-Zeit?

01:22:55: Also das was unsere Hände auch messen.

01:22:59: Da kannst du ja gucken wie viel Zeit war ich online?

01:23:01: und kann man dann sagen vier Stunden ist noch okay aber sechs ist zu lang.

01:23:06: also müssen wir jetzt alle sagen so nach vier Stunden hören wir halt auf dann geht's uns besser dann sind wir nicht ganz so überfordert von dieser ganzen...

01:23:13: Online oder Bildschirmzeit?

01:23:15: Ja Bildschirmszeit ja ja.

01:23:17: Absolut!

01:23:18: Wir sind immer online.

01:23:19: Ja, das soll da sein.

01:23:20: Online-Zeit, also Bildschirmzeit hätte ich jetzt gesagt ja...

01:23:24: Oder sind es vielleicht

01:23:25: nur spezifische Aktivitäten am Smartphone?

01:23:27: Das kann ja auch sein, dass da manche Sachen sehr stressig sind und manche nicht so.

01:23:31: Und dazu gibt's natürlich Studien und Forschung aber dazu gab's bisher immer recht widersprüchliche Ergebnisse.

01:23:40: Und insbesondere gibt's wohl wenig quantitative Studien die sich angeguckt haben wie diese Informationsüberfrachtungen Was das mit uns macht.

01:23:52: Und jetzt gibt's eine Studie, die auf einer Konferenz vorgestellt wurde.

01:23:56: Die haben damals Untersuchung zu gemacht, die haben über sieben Monate hinweg Menschen beobachtet.

01:24:05: also die Menschen wussten natürlich dass sie beobachtet worden sind.

01:24:08: Sie hatten so ne Tracker App auf dem Handy bzw.

01:24:13: auf dem Rechner auch Und insgesamt gab es zweihundert sieben Siebzig Testpersonen und da wurde getrackt wie oft, wie lange und wofür die ihre Geräte in die Hand genommen haben.

01:24:25: Also was wir dann damit gemacht haben.

01:24:28: Und gleichzeitig wurden die Teilnehmerinnen gefragt Wie ist eure mentale Belastung im Moment?

01:24:33: Wie empfindet ihr gerade eure Informationsüberfrachtung Also eben genau dieser Korrelation, was machen die Menschen an ihren digitalen Geräten und wie fühlen sie sich gerade?

01:24:46: Sind Sie mental belastet?

01:24:47: sind Sie überfordert von den Informationen.

01:24:50: Gibt es irgendwie eventuell eine Sache bei der sich Menschen besonders überfordern für ihn und andere Sachen, die halt gut gehen?

01:24:58: Genau

01:25:00: Also ich nehme schon mal, ich Spoiler schon mal.

01:25:02: Da kommt jetzt nichts raus wo wir ja jetzt alle sagen auch damit haben wir gar nicht gerechnet.

01:25:06: aber so ein bisschen die Nuance der Ergebnisse.

01:25:09: also da mal zu sagen okay das wird jetzt mal gemessen zumindest in dieser Studie.

01:25:14: mit den Methoden muss man immer ein bisschen vorsichtig sein.

01:25:18: Die Leute wussten ja auch dass sie beobachtet werden quasi also Mit diesen Einschränkungen.

01:25:27: Aber hier haben wir mal Daten die dann zu einem Ergebnis führen, wo wir jetzt nicht alle Hura schreien.

01:25:32: Das wussten wir alle nicht aber ich finde es schön das mal zu sehen.

01:25:36: also der erste ein bisschen überraschender Ergebnis ist nämlich dass sie hier gesehen haben in ihren Ergebnissen dass die Gesamtdauer der Smartphone beziehungsweise rechner Nutzung nicht der ausschlaggebende Faktor für eine Reizüberlastung.

01:25:54: Sie sehen zwar da die Bildschirmzeit eine Rolle spielt, aber dass die intensivsten Nutzer nicht.

01:26:01: Die am stärksten überforderten Nutzer sind.

01:26:05: es gibt wohl ne kleine Einschränkung.

01:26:09: Es gibt einen leichten Zusammenhang zwischen längerer Handynutzung am Morgen

01:26:17: mit der

01:26:19: empfunden Informationsüberfrachtung.

01:26:21: Also da sehen Sie eine leichte Korrelation.

01:26:25: Eine Frage,

01:26:27: wie man in den Staat gestartet?

01:26:29: Genau weil wir gerade darüber gesprochen haben.

01:26:32: Interessant also dass hier in der Studie genau das ist was ich in dem Buch auch gelesen habe.

01:26:38: Da scheint es ein leichter Korrelations zu geben aber auch nicht so stark.

01:26:43: keine starke Korrelacion mit Länge der Handynutzung, mit Gestresstsein über Vorderzahlen Der Hauptgrund für Stress durch diese, die Benutzung der Geräte oder anders formuliert.

01:26:58: Die Menschen hier am übervordersten sich fühlten sind die, die die Geräthe immer wieder für kurze Momente nutzen und dann wieder weglegen.

01:27:07: also beim Handy werdet jetzt du nimmst kurz checkst eine Nachricht legst es wieder weg.

01:27:11: Also dies on-und off dieses ständige in die Hand nehmen und wieder weg legen Das haben sie in ihren Daten gefunden, ist der Hauptgrund warum Leute überfordert sind sich gestresst

01:27:22: fühlen.

01:27:24: Weil das dann so ein Dauerfeuer ist und nicht irgendwie einmal Stress und dann eine Entspannungsphase oder?

01:27:32: Ja weil es so fragmentiert ist.

01:27:34: Weil dein Gesamtentag so zerstückelt im Prinzip oder deine Stunde also du genau Du hast immer wieder in der Hand, du wirst immer wieder unterbrochen.

01:27:45: Du kriegst immer wieder ein Reiz, genau wie du gerade sagst und dann legst du da weg und dann versuchst du wieder irgendwas anderes zu machen.

01:27:54: Genau!

01:27:57: Wenn Sie sich dann angeguckt haben, wo kommt denn diese fragmentierte Handynutzung her?

01:28:01: Nicht überraschend sind es natürlich Messaging- und Social Media Apps die da hauptsächlich für verantwortlich sind, die dich da irgendwie entweder direkt durch pushen oder Push-Notifikation dazu bringen, dass du das Ding überhaupt erst mal in die Hand nimmst.

01:28:15: oder weil er halt selber denkt so ich muss mal kurz bei Instagram gucken was da passiert ist.

01:28:22: Also sie formulieren dann das dann so in dieser Veröffentlichung.

01:28:25: es könnte sein, dass die Push Notifikation eine Rolle spielen für diesen empfundenen Stress.

01:28:32: also ich finde das wissenschaftlich sehr zurückhaltend formuliert und ist auch gut.

01:28:35: aber ich glaube da können wir auch etwas mit breiterer Brust formulieren und sagen, da können wir uns ziemlich sicher sein, dass das ein Problem ist.

01:28:44: In dem Zusammenhang denke ich übrigens immer... Ich weiß nicht.

01:28:46: unser alter Professor, also unser beider lieber Professor der uns promoviert hat.

01:28:52: Der hat mir ja immer eine Geschichte erzählt.

01:28:54: Ich weiß gar nicht ob du die Mann mitgekriegt hast aber war einer seiner Klassiker Geschichten.

01:28:57: deswegen würdet mich fast wundern wenn er dir nicht auch mal erzählt hat.

01:29:02: Er hat meine Geschichte erzählt, ich weiß gar nie wo er die her hatte.

01:29:06: Die spielte irgendwo in England Und zwar zur Einführung, wo Telefone neu erfunden wurden.

01:29:12: Also wirklich die ... Kabel-Telefon, ne?

01:29:15: Das erste Telefon sozusagen.

01:29:18: Wo der Haus

01:29:18: her irgendwo in einem Raum ein Telefon stehen hatte.

01:29:23: Kennst du die Geschichte?

01:29:26: Nee!

01:29:27: Ich hab so ganz dunkeldämmert was aber... Weil es

01:29:30: ein bisschen so gehtet.

01:29:32: Wer konnte sich sowas leisten?

01:29:33: natürlich nur die ... die bessere Szene sozusagen.

01:29:37: Also, irgendein Earl hatte so ein Telefon dann neu und da hatte Gäste bei sich zu Hause im Schloss sag ich jetzt mal... Und dann schelte er endlich zum Glück das Telefone.

01:29:50: der Earl konnte dann aufspringen und wollte demonstrieren.

01:29:53: dieses Wunderwerk der Technik ist dann zum Telefon gelaufen und hat dann da telefoniert und kam dann zurück und war ganz stolz.

01:29:58: und seine Gästen haben dann gesagt waren dann total irritiert und haben gesagt also Dieses Gerät klingelt und sie springen auf und gehen da dran.

01:30:07: Wir haben Diener, die das tun.

01:30:11: Die Geschichte passt irgendwie wieder so wunderbar in diese Zeit mit dem Handy und den ganzen Push-Nachrichten weil irgendwas pusht, irgendeine dämliche Nachricht Und wir haben nichts Besseres zu tun als aufzuspringen und zu tun und wir sind gar nicht mehr her in unserem eigenen Haus.

01:30:31: Das ist ein Riesenproblem.

01:30:34: Also wir sollten uns eben gut überlegen, welche effektlich Zeit beanspruchen darf.

01:30:43: Die

01:30:44: Daten hier zeigen auch noch einen interessanten Effekt den ich mir jetzt nicht erklären kann.

01:30:48: Ich weiß nicht sie sind da auch nicht so weit drauf eingegangen.

01:30:50: Es gab mal so frühere Umfragen und Analysen die haben darauf hingedeutet dass Menschen soziale Medien verlassen wenn sich digital überfordert fühlen.

01:31:00: Aber hier in dieser Studie konnten sie darauf für kaum Indizien finden.

01:31:04: Also Menschen haben zwar angegeben, dass sie sich stark überfordert fühlen und unter diesen Nachrichten leiden oder sich überlastet fühlen aber das Sie zumindest über den Studienzeitraum hinweg die Nutzung nicht eingeschränkt haben obwohl sie gesagt haben da stresst mich.

01:31:29: Sind Sie davon nicht abgewichen?

01:31:33: Zeigte irgendwie so ein bisschen das Verhalten von Süchtigen, würde ich sagen.

01:31:36: Ja, würde auch sagen...

01:31:38: Aber ist schon krass irgendwie, dass wir uns damit tatsächlich dann auch schwer tun irgendwie.

01:31:45: Genau!

01:31:47: Also dieser Suchtfaktor den merkt man ja selber ne also wie oft hat man sich vorgenommen hier Ich mache jetzt weniger Social Media oder irgendwas und dann sitzt man doch wieder dran.

01:32:01: Absolut, ich hab auch neulich ja auch mal erzählt als wir da überschlafen und Hörspielern nachts und so gesprochen haben.

01:32:11: Ich habe natürlich in diesem Buch, wo stand ersten dreißig Minuten am Tag kein Handy also keine Information von den Handys.

01:32:20: Da stand dann natürlich auch der Tipp, dass du das Handy gar nicht erst ins Schlafzimmer mitnehmen sollst.

01:32:24: Und dann habe ich gedacht okay, das ist auch eine gute Idee eigentlich aber dann sofort gemerkt.

01:32:30: ich nicht.

01:32:31: Also, ich will eigentlich am Ende nochmal

01:32:35: kurz

01:32:35: bei YouTube reingucken oder halt mir ein Hörspiel anmachen oder irgendwas... Da merke ich so richtig okay da ist jetzt meine Suchtgrenze erreicht,

01:32:46: davon komme ich nicht los!

01:32:48: Das würde mehr Energie kosten.

01:32:50: Ich möchte probieren demnächst mal aber ich sage sofort, ich probiere eine Nacht Und dann ist, da muss

01:32:56: das

01:32:57: erstmal reichen so.

01:32:59: Also der zeigt wie stark mein innerer Widerstand da ist.

01:33:02: also das ist wirklich... Da kann ich mir kaum vorstellen aber zeigt natürlich eine problematische Einstellung zu diesem Gerät glaube ich oder zu meinem Schlaf oder dass ich glaube ich kann nicht mehr schlafen wenn...

01:33:18: Ja dieses, also ne dass man halt das schon vermisst.

01:33:21: also allein die der Gedanke daran was er schon dazu führt dass man denkt so Das werde ich aber vermissen, das ist aber blöd.

01:33:30: Also was sagen die jetzt hier?

01:33:31: Was ist die Lösung?

01:33:33: Sie sagen... Die Begrenzung der Gesamtbildschirmzeit hilft wahrscheinlich nur bedingt wenn überhaupt also dass eigentlich nichts was viel darüber aussagt wie glücklich oder zufrieden du bist.

01:33:47: Ich gucke ehrlich gesagt auf diese Gesamt-Bildschirmzeit, gucke ich bei meinem Smartphone überhaupt nie mehr.

01:33:53: Ich weiß gar nicht, ob das noch so ist oder ob man das fein einstellen kann.

01:33:57: Ich hab mal irgendwann zu einer Anfangszeit drauf geguckt wie groß meine gesamte Bildschirmzeit ist und dann war da am Tag ich sage jetzt mal sowas wie acht Stunden.

01:34:08: So

01:34:08: viel Zeit habe ich gar nicht.

01:34:09: und dann habe ich mal nachgeguckt.

01:34:10: Dann war irgendwie Äh die Navigation zum äh zur Uni und zurück, was ich immer mit dem Telefon mach.

01:34:17: Da waren schon mal zwei Stunden drin wo ich halt Navigation benutzt hab.

01:34:20: ne oder dann hast du irgendwo unterwegs ein Podcast gehört.

01:34:23: da wurde irgendwie auch gerechnet so wo ich denke okay kann man so sehen aber weiß sich nicht und dann dodelt er halt nachts noch einen Hörspiel durch.

01:34:32: Dann bin ich schon ohne einmal aufm Bildschirm geguckt zu haben, bin ich bei vier Stunden Nutzung ne?

01:34:36: Wo ich dann denk ok dann macht diese gesamte Auswertung für mich keinen Sinn.

01:34:42: Ja, ist wahrscheinlich nicht

01:34:43: so.

01:34:43: Wahrscheinlich kann man das feiner justieren jetzt.

01:34:46: Natürlich kann ich trotzdem draufgucken und dann steht bei Instagram anderthalb Stunden und dann komme ich zu dem Ergebnis wahrscheinlich ein bisschen viel oder... naja gut okay also aber jedenfalls Gesamtbildschirmzeit ist schwierig weil es laut den Daten die hier sehen hat nichts mit einem Wohlbefinden zu tun.

01:35:04: sinnvoller wäre aber dieses ständige oft zu vermeiden, also diese Fragmentierung deines Tages.

01:35:11: Also auf jeden Fall nicht auf jede Benachrichtigung reagieren, nicht die essentielle Puschnachrichten natürlich ausschalten.

01:35:19: und was sie sagen man sollte versuchen so ein bisschen Batching zu betreiben sozusagen ich check meine Nachrichten zweimal am Tag morgens und abends oder nicht?

01:35:31: in den ersten drei schaffst

01:35:32: du das

01:35:33: ja schwierig ist die frage also bei e-mails würde es echt sinn machen bei mir weil ich merke dass manchmal.

01:35:41: Also wenn ich wirklich viel am Schreibtisch bin und eigentlich irgendwie sagen man Textschreib ne und dann schreib zu schreib sondern siehst du da ist eine Nachricht eine Mail herangekommen der Kuchse halt unter einfach alles nie so wichtig, ist doch besser, wenn du nach vier Stunden mal drauf guckst, ob wir nur E-Mail gekriegt hast.

01:35:58: Und dann bearbeitest halt drei, vier E-mails und dann ist das Ding wieder leer und dann kannst du wieder deinen Job machen als alle viele Stunde da reinzugucken.

01:36:07: Ja ich habe mir vorgenommen so was ähnliches.

01:36:09: Ich hab mir vorgenommen weniger Zeit am Bildschirm zu verbringen.

01:36:12: Das glaube

01:36:13: ich so.

01:36:15: ja So wie gesagt morgens halt ein Buch lesen statt irgendwie.

01:36:18: Ein YouTube Video oder sowas gucken und auch irgendwie jetzt in meiner Freizeit irgendwie mal wieder mehr an irgendwas basteln, Bausatz bauen oder sonst was statt irgendwas am Computer rumzu.

01:36:32: Um zu datteln oder so.

01:36:34: also generell weniger weniger Zeit am Computer verbringen.

01:36:41: Mal gucken wie gut das funktioniert.

01:36:43: es ist halt.

01:36:43: ne es ist zum Teil auch Job ... am Computer zu sitzen oder häufig Job?

01:36:47: Es ist Job, es ist einfache Unterhaltung.

01:36:51: Also die Generation vor uns hat halt abends drei Stunden vom Fernseher gehangen... ...oder vier.

01:36:57: Das würden wir jetzt nicht mehr machen.

01:36:58: Also Fernseer hat halt kein Reiz mehr für uns aber der Smartphone oder Computer oder was auch immer dafür umso mehr.

01:37:09: Ja

01:37:11: muss man ein bisschen gucken.

01:37:12: also Der Fernsehen war halt wenigstens noch so schön passiv.

01:37:17: Das lief halt da irgendwie, ich kannte so Familien der Fernseher ständig.

01:37:21: Also wenn die nach Hause gekommen sind und am Fernsehern angemacht und dann lieft er irgendwo im Hintergrund.

01:37:26: Die Leute haben sich neu irgendwie unterhalten.

01:37:29: Da lief einfach neben Bayern.

01:37:31: aber das Handy ist halt Smartphone wirklich darauf optimiert deine Aufmerksamkeit zu binden.

01:37:39: Und du machst es alleine?

01:37:41: Ja,

01:37:41: das ist auch

01:37:41: blöd ja!

01:37:42: Also wenn du irgendwie nebeneinander sitzt und jeder hat sein Handy in der Hand, ist das irgendwie ja auch maximal nicht kommunikativ.

01:37:52: Das stimmt!

01:37:57: Okay haben

01:37:59: wir das.

01:38:00: Was hast du schönes uns mitgebracht?

01:38:03: Ich habe ein Thema mitgebracht, wo es um uns als Menschen geht.

01:38:10: Als Menschenmasse.

01:38:12: Ich habe das Thema genannt.

01:38:13: wir sind teilweise Borg.

01:38:18: Das muss ja nicht schlecht sein.

01:38:19: Man kann über die Bork sagen, was man möchte

01:38:22: aber

01:38:23: wenn sie eins können dann kollektiv handeln um ein Ziel zu erreichen.

01:38:27: Dann funktioniert bei uns Menschen nicht so gut zumindest nicht immer wegen diesen verdammten freien Willen.

01:38:35: Für diejenigen Leute, denen ich wissen was die box sind das ist eine rasse im star trek universum.

01:38:41: Die zur hälfte aus organismen oder auch zur helfte aus organismen und komputern bestehen uns einen heif meint haben.

01:38:49: also da gibt es keine individuen sondern alle sind eins.

01:38:55: Bei menschen ist aber nicht so Menschen sind ja individuen also wir ja auch als gesellschaft sind eine gesellschaft die aus vielen individuellen besteht.

01:39:04: Und trotzdem sind wir aber in der Lage, kooperativ zu arbeiten.

01:39:08: Also Menschen sind durchaus in derlage Kooperativ große Dinge zu erreichen wie zum Beispiel zum Mond zu fliegen oder auch andere dinge also generell in Gruppen sozial zu arbeiten.

01:39:20: warum sind wir dazu in der lage?

01:39:22: können Menschen das, weil es sich bewährt hat könnte man sagen.

01:39:27: Es ist ein evolutionärer Vorteil wenn man Arbeit teilt oder wenn es Leute gibt die sich auf einzelne Sachen spezialisiert haben und in der Gruppe sozial zusammenarbeiten.

01:39:37: Das funktioniert prinzipiell diese Kooperation.

01:39:44: aber es gibt auch Punkte wo das leider so gar nicht funktioniert Und das häufig bei abstrakten Zielen, die weit in der Zukunft liegen.

01:39:57: Zum Beispiel im Klimawandel oder soziale Gerechtigkeit ist auch so ein Ding wo... ...das Individuum dann gerne mal sagt, ach fickt euch doch alle!

01:40:10: Geh mir meinen Privatjet!

01:40:12: Ja

01:40:12: genau!

01:40:14: Oder es gibt auch andere, wenn wir wirklich... also ich denke mir das ja häufig.

01:40:18: Also keine Kriege und so.

01:40:20: Sondern alles was wir da an Ressourcen- und Energiereien stecken halt in Ziele stecken würden die für alle positiv sind.

01:40:28: Es gäbe kein Welthunger mehr.

01:40:29: Wir werden wahrscheinlich den Maast schon besiegelt.

01:40:32: Also solche Dinge.

01:40:34: Also es sind alles Probleme oder Dinge die man lösen könnte glaube ich, wenn man mit einem an einem Strang ziehen würde.

01:40:41: aber das funktioniert halt nicht.

01:40:43: Also es geht halt nicht, weil wir sind halt Individuen und es bilden sich verschiedene Meinungen, verschiedene Lager.

01:40:50: Und wenn man jetzt irgendwie möchte dass alle an einem Ziel arbeiten so was wie den Klimawandel also das wer alle Leute dafür begeistern den Klima wandel.

01:41:00: ernst zu nehmen und dementsprechend zu handeln.

01:41:03: Also jetzt nicht auf individueller Ebene alleine, sondern kooperativ das Ziel zu verfolgen und zu sagen wir arbeiten jetzt zusammen daran dass wir möglichst nicht mehr so viel Kohle verfeuern wollen oder so.

01:41:15: Wir möchten jetzt alle soviel Solar- und Windräder wie nur irgendwie geht oder was auch immer oder unseren Konsum generell ein bisschen beschränken oder ähnliches.

01:41:24: Wie erschafft man so eine gesellschaftliche Bewegung?

01:41:29: Also welche Mechanismen gibt es und wie kann man so also.

01:41:35: Wie kann man diese gruppendynamischen Mechanism in Kommunikation nutzen, um solche gesellschaftlichen Themen halt voranzutreiben oder gesellschaftliche Meinungen zu formen?

01:41:45: Interessant

01:41:46: da gibt's natürlich Forschung zu denn So wie ich das jetzt dargestellt habe ist, dass was sehr positives.

01:41:53: Das kann aber genauso gut auch in die andere Richtung gehen.

01:41:56: Dritte Reise oder so?

01:41:57: Ja

01:41:57: genau!

01:41:59: Wie mobilisiert man Massen um ein Ziel zu erreichen?

01:42:03: Komplett wertfrei formuliert.

01:42:06: Natürlich kannst du die Bekämpfung des Klimawandels sein.

01:42:08: Es kann aber auch sein, wie mobilisiere ich möglichst viele Leute um meinen Nachbarn dessen Nase mir nicht gefällt, Platz zu machen.

01:42:16: Also bei dieser Meinungsbildung in Gruppen gibt es wissenschaftlich verschiedene Ansätze, die man sich da angucken kann.

01:42:23: Man kann das Problem auf verschiedene Arten angehen.

01:42:25: Zwei ganz klassische Ansätze aus der Wissenschaft kommen aus verschiedenen wissenschaftlichen Zweigen und zwar einmal aus der Mikroökonomie um Psychologie.

01:42:35: Da betrachtet man in den Modellen häufig eher das Individuum.

01:42:38: also warum entscheidet sich ein einzelner Mensch für oder gegen ein bestimmtes Verhalten?

01:42:44: Oder ein neues Verhalten?

01:42:46: Also man will ja eventuell die Meinung des Menschen ändern.

01:42:50: Wie wirkt das?

01:42:51: oder wie entscheidet sich ein einzelner, also eine einzelne Person oder einen Individuum?

01:42:57: Oder andere Ansatz wenn man nicht auf die individuelle Ebene runtergeht.

01:43:01: Ein anderer klassischer Ansatz kommt aus der Komplexitätswissenschaft beziehungsweise auch aus der Physik.

01:43:06: der Mathematik ist uns ein bisschen näher.

01:43:07: vielleicht sind so Netzwerkeffekte.

01:43:10: Also wie verbreitet sich ... in einem Netzwerk eine Verhaltensweise.

01:43:17: Welche Dynamiken gibt es da eventuell?

01:43:19: Also Gruppendynamik oder wann kippt etwas?

01:43:23: Also an welchem Punkt ist ne kritische Masse erreicht, dass ne Meinung kippts zum Beispiel?

01:43:28: Probleme bei den beiden Methoden isst also die haben beide ihre Vorteile aber auch beide ihre Nachteile... ...also die herangehensweisen.

01:43:35: diese Netzwerkmodelle zb ignorieren individuelle Unterschiede Gucken sich eher das Netzwerk an sich an und machen vereinfachende Annahmen, was das Individuum angeht.

01:43:47: Weil man sich große Massen anguckt.

01:43:52: So Verhaltensmodelle hingegen also psychologische Verhaltungsmodelle einzelner Personen ignorieren dafür oder bewerten nicht so sehr Netzwerksdynamiken.

01:44:02: Also man kann zwar wenn man ein psychologisches Modell von einer Person hat Aussagen über die Person machen aber wenig kollektiver Aussagen Über die Dynamik in einer Gruppe in einer größeren.

01:44:14: Und genau diese Lücke zwischen Netzwerkeffekten und individuellen psychologischen Effekten einzelner Individuen, also diese beiden Ansätze zusammenzubringen, das versucht die Studie, die ich hier vorstellen möchte.

01:44:28: Also sowohl das Individuum als auch das Netzwerk, indem das Individuum handelt, mathematisch zu fassen.

01:44:36: In the paper, integrating behavioral experimental findings into dynamical models to inform social change interventions.

01:44:46: Also wie bekommt man verhaltens also?

01:44:50: Wie kann man Verhalten weisen einzelner individuen in dynamische Modulierung sozialer Netze inter also integrieren um soziale Veränderungen herbeizuführen?

01:45:03: also Wie kann ich Änderungen in Meinungen oder in ja doch in gesellschaftlichen Meinungen hervorrufen?

01:45:13: Und da also indem ich sowohl Gruppendynamik als auch das individuelle Verhalten experimentell berücksichtige.

01:45:21: Ja, interessant erschien ist es ganz in Nature Human Behavior am sechzehnten Dritten und es von Forschern aus der Schweiz.

01:45:32: Was ich hier nebenbei erwähnen möchte, weil das ganz bezeichnet mal wieder finde ist.

01:45:36: Das Paper ist natürlich Internet Paywall.

01:45:40: Komm mich nicht dran aber es gab einen Pre-Print dazu und der Pre-Print ist zwei Jahre alt.

01:45:48: Der ist von zwanzig vierundzwanzig und das Paper ist dieses Jahr also am sechzehnten drinnen diesen Jahres erschienen.

01:45:54: Etwa

01:45:55: zwei Jahre im Review.

01:45:56: Zwei Jahre im Review ja.

01:45:59: Krass oder?

01:46:00: Zu lang!

01:46:05: Was ist die Idee in dem Paper?

01:46:06: Also wie wollen wir das zusammenbringen, diese Netzwerkeffekte und die individuellen Eigenschaften von einzelnen Agenten in diesen Netzen.

01:46:18: Die Idee ist hier ein sogenannte Schwellenmodell und zwar jeder Mensch also jedes Individuum jeder Mensch hat eine individuelle Schwelle.

01:46:29: Damit ist der Anteil eines sozialen Umfelds gemeint, der bereits diese Meinung oder Idee vertreten muss damit die Person selber überzeugt wird.

01:46:40: Zum Beispiel eine neue App für Kommunikation installieren.

01:46:45: also wenn dir jetzt Karl-Heinz erzählt hier benutzt doch ganz dringend mal Signal aber niemand anders in einem Umfeld signal benutzt dann sagst du ja weiß ich nicht Aber je mehr Leute das werden, desto attraktiver wird es eventuell für dich.

01:47:01: Also wenn die... Das hängt aber auch wirklich von der Person ab.

01:47:05: Es gibt auch Leute, die sagen, egal, wenn Karl das benutzt, dann will ich das auch.

01:47:09: Da ist

01:47:10: tatsächlich berücksichtigt.

01:47:13: Zum einen kann das ja die Menge sein.

01:47:15: Wenn Hundert Leute

01:47:18: eine

01:47:18: App benutzen in meinem Umfeld, dann ist es egal wie die Qualität dieser Menschen ist.

01:47:25: Also wenn du von irgendwas überzeugt bist, interessiert mich das natürlich sehr.

01:47:31: Das ist nochmal ein anderer Effekt.

01:47:32: Der ist wahrscheinlich auch ein bisschen mit drin aber es gibt generell die Eigenschaft bei Menschen dass sie eine unterschiedlich hohe Schwelle haben und es ist nicht nur die Menge der anderen Menschen sondern da kommen wir gleich noch zu dieser Schwellwerte setzt sich zusammen aus individuellem Nutzen plus sozialer, sozialer Faktor.

01:47:55: Also und wie gesagt dieser Schwellwert an sich ist etwas das für jedes individuum anders ist.

01:48:02: es gibt da verschiedene Typen.

01:48:04: Es gibt die Typen von Menschen die hier in dem paper als innovatoren Bezeichnet werden.

01:48:09: deren Schwelle ist quasi null.

01:48:11: also dieser schwellwert ist ein wert zwischen null und eins.

01:48:14: bei der schwelle Null sind das innovaturen.

01:48:16: die machen sofort mit die sagen sofort ja geil idee mache ich.

01:48:20: Dann gibt's die Unabhängigen, deren Schwellwert ist bei eins.

01:48:24: Die machen nie mit, die sagen nee, machen nicht egal was passiert.

01:48:28: und es gibt die Empfänglichen also die die Prinzipien mitmachen aber es hängt von Faktoren ab und deren Schnellwert ist irgendwo zwischen null und eins.

01:48:36: also zwischendurch machen sofort oder machen auf keinen Fall mit so Dass es so eine Schwelle gibt, wann wir einer neuen Idee folgen oder wenn wir die neue Idee gut finden und akzeptieren ist jetzt keine neue Idee.

01:48:48: Aber diese Schwellwerte sind wie gesagt für jede Person individuell und im Allgemeinen nicht so einfach zu ermitteln.

01:48:58: Und die Idee hier war diese Schnellwerte für Personen experimentell zu ermitkeln also versuchen experimentell herauszufinden.

01:49:05: Ist Person A eine Person die schnell etwas Neues akzeptiert?

01:49:10: Oder Nicht?

01:49:11: Und zwar nicht nur ja oder nein, sondern auf einer Skala von null bis eins also alles dazwischen.

01:49:16: wo liegt die Person.

01:49:18: Akzeptiert die schnell neue Ideen oder er nicht und.

01:49:24: Ja schwer zu messen irgendwie?

01:49:25: ne

01:49:27: genau das ist schwer zu Messen aber dass haben die hier probiert.

01:49:30: ich erkläre auch gleich wie eine interessante Frage ist.

01:49:33: dann noch wenn du diesen Schwell wert für sagen wir mal hundert Personen bestimmt hast kannst du dann gucken?

01:49:39: ob das Netzwerkeffekte beeinflussen kann.

01:49:44: Also kannst du vorher sagen machen mit diesen Schwellwerten?

01:49:47: Aber erst mal ist die Frage, wie bestimmen wir sonst Schwellwerte?

01:49:50: Das haben die in dem Paper mit zwei verschiedenen Experimenten gemacht... ...mit verschiedenen Fragen.

01:49:55: Experiment Nummer eins waren knapp dreihundert Teilnehmer also aus den USA demografisch repräsentativ und Die sollten zwischen verschiedenen fiktiven CO- zwei Abscheidungspolitiken wählen.

01:50:15: Jede Politik, also die sie wählen konnten jedes politische Vorgehen wurde durch fünf Attribute beschrieben.

01:50:22: Also kann man sich vorstellen wie einem Computerspiel wo man Charakter wählt und der hat halt Fünf Attributte und man wählt den der einen am besten gefällt von den Attributen her.

01:50:32: Die Attributet dieser verschiedenen Klimapolitik, die gewählt werden konnte, also diese klimapolitischen Maßnahmen war.

01:50:40: zum Einen Punkt Nummer eins ist die Art der Maßnahme.

01:50:43: Also sowas wie Verbots, Subvention oder Steuer oder so.

01:50:48: Die Kosten der Maßnahmen zwischen vier und neunzehn Dollar beginnen der Umsetzung zwischen sofort oder in dreißig Jahren also irgendwo in diesem Spektrum.

01:50:59: Abstand zu Wohngebieten zwei bis fünfzig Meilen.

01:51:03: Und wer sind die politischen Unterstützer Greenpeace?

01:51:06: Oder eher so die Republikaner?

01:51:08: So in die Richtung.

01:51:10: Und zusätzlich zu diesen fünf Parametern, die halt variiert wurden, gab es noch einen sechsten Parameter.

01:51:17: Und zwar der Anteil der Freunde, die die Politik unterstützen.

01:51:22: zwischen ein Prozent und achtundneunzig Prozent deiner Freunde unterstützen das so.

01:51:28: dann gab's pro Person fünfzehn Aufgaben mit jeweils drei Politiken, die sie unterstützen konnten.

01:51:36: also diese sind quasi mehrere Durchläufe.

01:51:39: haben die gemacht also hier politik so und so viel hat die und die struktur.

01:51:44: Also die und ihr attribute.

01:51:45: wird sie unterstützen oder nicht?

01:51:46: Oder wird es keine der politiken nehmen, also keine von den dreien.

01:51:51: Und so also in summe haben sich dabei auch sachen wiederholt um zu gucken also die identische aufgaben wurden im laufe des gesamten experiments auch mehr als einmal gestellt um zu kucken ob die leute wieder gleich antworten Und zu gucken, wie die Datenqualität ist.

01:52:08: und da haben siebenzebzig Prozent der Teilnehmer identische also bei identischen Aufgaben identische Antworten gegeben.

01:52:15: Das heißt wir haben in Summe eine gute Daten Qualität dabei.

01:52:21: Und am Ende haben Sie dann versucht mit den Attributen, die sich den einzelnen Leuten zugeordnet haben vorher sagen zu treffen, wie diese Leute sich entscheiden würden bei anderen Fragen.

01:52:33: Die haben nämlich für die Berechnung des Wertes nicht alle Antworten ausgewertet, sondern nur so grob zwei Drittel.

01:52:41: Das heißt, sie haben zwei Dritte der Antworten der Leute ausgewärtet und mit dem restlichen Drittel dann geguckt ob Sie die Antworten vorher sagen können?

01:52:52: Und dann geguckt stimmt's oder stimmt es nicht?

01:52:55: Und die Vorhersagegenauigkeit des Modells mit diesen Schwellwerten, die sie berechnet haben lag bei sixty Prozent.

01:53:03: Und damit deutlich über Zufall.

01:53:06: Die Zufallsbaseline wäre bei fünfundzwanzig Prozent gewesen bei diesem Experiment.

01:53:11: So das Gleiche haben Sie im zweiten Experiment nochmal gemacht allerdings nicht mit einer politischen Frage sondern genau mit dem Beispiel dass wir gerade auch schon hatten fiktive Messaging Apps Und auch hier verschiedene Attribute, also jeder App wurde beschrieben durch Zugänglichkeit, Web oder mobil.

01:53:33: Oder nur am PC.

01:53:35: Authentifizierung einfach zwei stufig mehrstufig Anpassbarkeit niedrig mittelhoch und gibt's Gruppengespräche?

01:53:43: Oder nur Einzelvideogespräche also verschiedene Sachen.

01:53:46: und auch hier wieder zu den vier technischen Attributen.

01:53:50: als fünftes wieder der Anteil der Freunde die die app bereits benutzen Zwischen ein Prozent und achten neunzig Prozent

01:53:58: in dem Fall relativ wichtig ist bei Kommunikations apps.

01:54:01: Genau auch hier haben sie wieder nur einen Teil der Experte des Experiments quasi ausgewertet um mit den letzten beantworteten Fragen zu gucken ob es so vorher sagen machen können wie genau die sind und auch je langse deutlich über der Zufalls baseline bei seventy-one Prozent.

01:54:22: Genau, aus den Daten die sie hier erhoben haben.

01:54:26: Also dieses Modell wird für jede Person ein Schwellwert berechnet nach einer Formel, der den Nutzwert teilt.

01:54:37: durch die soziale Akzeptanz also beides fließt ein um diese persönliche Schwelle zu berechnen.

01:54:48: Und mit diesen Schwellwerten dann halt wie gesagt aus den verbliebenen noch nicht verwerteten Training, also noch nicht verwertete Umfragen halt einen Vorhersage Modell zu machen und zu prüfen.

01:55:06: So soweit so gut.

01:55:07: jetzt haben wir drei hundert Leute denen wir einen jeweils individuell einen Schwellwärt zu also durch eine einfache Umfrage ein Schwellwerk zuordnen können.

01:55:20: Also wir können sagen, weiß ich nicht.

01:55:21: Dass der Heinz ... Der hat den Schwellwert zero Komma sechs ist eher ein bisschen skeptisch macht aber viele Sachen mit.

01:55:32: oder dass die Petra die hat null Komma zwei dies relativ wenig skeptisch und immer früh mit dabei und macht das gerne.

01:55:40: also je kleiner der werdest du er sind die dabei je größer der wird desto desto Skeptischer sind die nun die näheren eins.

01:55:48: Jetzt können wir sagen, okay was hilft uns das?

01:55:51: Das hätten wir vorher ja auch schon gewusst.

01:55:54: Wir wussten ja vorher schon!

01:55:55: Wir haben einzelne Leute also Individuen den können wir verschiedenen Charakteristiker zuordnen und dann können wir vorhersagen wie sich diese eine Person entscheiden wird.

01:56:05: Aber jetzt noch nichts Neues.

01:56:06: Du hast ja natürlich gesagt, wir können jetzt das als Knotenpunkt in so ein Netzwerk einbauen und gucken genau klappt so ein ganzes Netzwerk ummelden richtig?

01:56:14: Und genau das haben die gemacht.

01:56:16: Die haben diese gemessenen also diese wirklich experimentell ermittelten Schwellwerte genommen und haben die Netzwerksimulation eingesetzt und zwar in real existierende Netzwerke in achtzehn soziale Netzwerken aus dem Ad Health Datensatz.

01:56:33: Das sind US-Schüler, also nicht die gleichen Personen, die hier gefragt wurden.

01:56:37: Sondern sie haben nur die Netzwerkstruktur.

01:56:39: Also irgendein Netzwerk genommen kann es ja auch.

01:56:42: weiß.

01:56:42: ich kannst ja auch sagen du nimmst der Facebook oder so ist vollkommen egal.

01:56:47: Sie haben irgendeine Netzwerke genommen das reale soziale Strukturen abbildet und haben diese drei hundert Personen deren Schwellwerte sie kannten, also diese dreihundert Agenten mit den Werten zufällig auf irgendwelche Netzwerknoten im Netzwerk verteilt Und haben dann geschaut, wie sich verschiedene sogenannte Seeding Strategien also um eine Meinung im Netzwerk publik zu machen.

01:57:14: Wie die sich verhalten oder ob sie sich lohnen oder nicht.

01:57:19: krass und da kann man jetzt verschiedene verschiedene Dinge durchfahren und zwar der Klassiker der heute auch immer.

01:57:26: Ich weiß nicht, ob der heute benutzt wird.

01:57:27: Aber der Klassiker auf den man zuerst kommen würde ist wenn du eine Meinung so was wie ... Weiß ich nicht Windräder sind kacke.

01:57:37: Wenn du sowas in einem Netzwerk verbreiten möchtest Wie fängst du an?

01:57:42: Der naive Ansatz oder der einfache Ansatz ist Du guckst wer in dem Netzwerk hat denn möglichst viele Kontakte also klassische Influencer.

01:57:55: Du möchtest die Meinung verbreiten.

01:58:02: Käsekuchen schmeckt super!

01:58:06: Du hast nur was zeugt.

01:58:07: Ich habe ein Werden von Null, Komma Null!

01:58:09: Was?

01:58:11: Käsekuchen schmeckt super und möchtest du im Netzwerk verbreiten.

01:58:14: Du hast aber nur beschränkte finanzielle Mittel diese Werbebotschaft unter das Volk zu bringen oder in diesem Netzwerk zu verbreitern.

01:58:20: dann kannst natürlich gucken wer ist den Knotenpunkt mit möglichst vielen Kontakten.

01:58:24: dem gibst du Geld damit.

01:58:25: er sagt Käsekuchende super Genau und du möchtest eine kritische Masse, also ne kritische Käsekuchenmasse in diesem Netzwerk erreichen.

01:58:38: Also das... ...ne gewisse Mehrheit oder ein gewisser Anteil halt am Ende sagt finde ich auch Käsekuchende super.

01:58:45: Und für dich interessant sind natürlich die Leute von denen du nicht weißt ob sie Käsekuchtensuper finden sondern die die du überzeugen möcht.

01:58:52: Und der, also der Netzwerk basierte Ansatz wäre jetzt wie gesagt Influencer.

01:58:58: Also du nimmst möglichst ein paar Leute mit vielen, vielen Kontakten und konzentrierst da deine Ressourcen drauf.

01:59:05: Also dein Geld um möglichst viele Leute zu erreichen, um halt diese Meinung im Netzwerk damit das Netzwerk zu durchdringen.

01:59:14: Das ist eine Variante, die man machen kann.

01:59:16: Aber wenn du jetzt weißt dass es ja gewisse Leute gibt, die gewisse Schwellwerte haben dann könntest du das auch ein bisschen gezielter machen und kannst einen Schwellenwertbasierten Ansatz machen.

01:59:29: Du konzentrierst dich auf die, die leicht zu überzeugen sind?

01:59:33: Ja aber nicht nur die!

01:59:38: Ja, ich hätte jetzt wenn er dann davon paar überzeugs.

01:59:42: Dann erreichst du ja die Schwellenwerte der nächsten und die klappen dann wie so ein Dummy nur so ein bisschen um.

01:59:48: Genau der Punkt ist Du suchst dir diejenigen raus nicht mal zwingt die mit den niedrigsten schwellen werden sondern du kannst dir im netzwerk ja die leute aussuchen von denen du weißt dass sie einen niedrigen schwellenswert haben aber nicht nur als Person.

02:00:04: ein Niedrig, also der kann durchaus auch höher sein.

02:00:06: Als der von anderen so lange in deren Umfeld auch möglichst viele Leute mit einem relativ niedrigen Schwellen wert sind.

02:00:14: Weil das dann effekt, also am effektivsten ist.

02:00:18: und am Ende kannst du einen Hybrid fahren aus beidem was Netzwerk basiert.

02:00:23: es ist ja am ende hybrid.

02:00:25: Du suchst dir Leute mit einem niedrigen Schwellenwert aus, die aber nicht isoliert sind.

02:00:32: Sondern um sich herum auch Menschen mit ein möglichst niedrigem Schnellwert haben.

02:00:36: Das ist die Schwäche bei dem.

02:00:38: du wirfst einfach Geld auf den Influencer mit vielen Kontakten.

02:00:40: wenn die vielen Kontakte aber alle sehr skeptisch träge schwer zu überzeugen sind

02:00:46: ja da nutzt

02:00:46: ihr das halt nix verpufft viel Geld

02:00:51: genau.

02:00:51: Und das haben die ausprobiert und es hat sich tatsächlich gezeigt, dass.

02:00:58: Es gibt zwar kein universelles bestes Seeding, das ist noch von paar Sachen ab von ein paar anderen Kontextsachen abhängig aber Schwellwert basierte Strategien gewinnen immer gegen die Netzwerk basieren.

02:01:13: Und dass diese Schwellen wirklich gibt und vorhersagekräftig sind, hat man hier gezeigt.

02:01:23: Also nicht nur ein theoretisches Konstrukt sondern in der Realität messbar und das mit relativ einfachen Entscheidungsexperimenten.

02:01:31: Diese Schwellens sind aber trotzdem kontextabhängig und zwar geht es ein bisschen darum... Von was soll man überzeugt werden?

02:01:41: Weil, man hat hier zum Beispiel gesehen.

02:01:43: Dass das mit der App also für diese App-Geschichte benutze einer App zu Kommunikation waren deutlich mehr Menschen empfänglich als bei der klimapolitischen Geschichte.

02:01:55: Obwohl sie gleich ähnliche Schwellwerte haben weil bei dieser Klimapolitik eine tiefere politische Überzeugung

02:02:02: ist.

02:02:05: Aber am Ende kann man sagen, dass diese Schwellwerte die man einzelne Individuen zuweisen kann.

02:02:13: Wenn man denn genug Daten über sie sammelt durchaus Netzwerk Dynamiken richtig krass beeinflussen und eigentlich fast schon wertvoller sind Ähm, als die eigentliche Netzwerkstruktur an sich oder nur die reine Netzwerksstruktur.

02:02:30: Also wenn du weißt wer mit wem befreundet ist es eine Sache aber wenn er auch noch weiß das weiß ich nicht.

02:02:35: äh die eine Person ist empfänglich für Käsekuchen und fünf andere drum herum.

02:02:39: dann ist das ein wertvollerer Kontakt an der Stelle für dich wenn du diese Meinung vertreten möchtest als jemand der Fünfzig Leute kennt die aber alle kein Käsekuchen mögen.

02:02:49: Jetzt habe ich gerade kurz so gedacht Na ja gut, ist ja eine schöne akademische Arbeit.

02:02:54: Aber dafür müsste man erst mal diesen Schwellenwert, diesen individuellen Bestimmung für alle Menschen.

02:03:00: und wir haben ja diese ganzen Daten nicht.

02:03:03: Und dann dachte ich

02:03:05: kurz... Genau das habe ich auch gedacht als ich das gelesen habe.

02:03:10: Weil ich hab's auch in meinen Notizen stehen nur weil hier jetzt ein aktuelles Paper ist dass das untersucht heißt es nicht dass das was Neues ist.

02:03:18: Das heißt nicht dass die Konzerne ... seit Jahren wissen und genauso machen.

02:03:26: Und man könnte jetzt sagen, als Fazit je mehr Daten wir über das Individuum... ...und seinen Verhalten haben, also je mehr daten wir über uns oder die Konzerne oder die Regierungen oder was auch immer über uns hat,... ...desto besser kann man so Dynamiken in Netzwerken verstehen und entsprechend auch beeinflussen oder ausnutzen.

02:03:54: Wir müssen mehr Datensparsamkeit predigen.

02:04:03: Aber gleichzeitig sind wir da keine guten Vorbilder, ne?

02:04:06: Nee, sind wir überhaupt nicht!

02:04:08: Ich glaube es gibt über uns unglaublich viele Daten.

02:04:11: Allein schon... ich folge auf Instagram unter anderem dem Tobias Brecklinghaus Mein lieben Klassenkameraden damals, der mittlerweile ja Synchronsprecher ist und ganz viel so Computerspiele synchronisiert zuletzt aber auch in der One Piece Real-Verfilmung quasi die gerade auf Netflix läuft sprich der Captain Smoker.

02:04:40: Unter anderem auch und da krieg ich relativ viel mit, dass in dieser Community also in dieser Synchronsprecher-Community die gerade ganz, ganz hart darauf aufmerksam machen das Netflix versucht.

02:04:57: Also jetzt... Ich weiß nicht, ob es Verträge sind aber in Nutzungsbedingungen usw.

02:05:01: dafür zu sorgen, dass Netflix Stimmen von Synchronensprechern benutzen darf um deren KI zu trainieren.

02:05:11: Es ist hart, ne?

02:05:12: Also... Ja.

02:05:15: Also die Synchronsprecher wird

02:05:19: trainieren oder so was ich dann demnächst arbeitslos macht.

02:05:22: Ist das okay?

02:05:23: Unterschreib bitte hier.

02:05:25: Klar, gerne!

02:05:26: Ja, es ist hart.

02:05:31: Okay.

02:05:31: Na ja gut.

02:05:35: Ja schöne neue Welt.

02:05:36: Klasse.

02:05:36: Ja!

02:05:37: Hurra!

02:05:40: Denke ich ja manchmal.

02:05:40: ... die technischen Möglichkeiten, wenn das der Ärger gehabt hätte oder... ... wo?

02:05:48: die Faschisten haben sowieso die Welt in Schutt und Tasche gelegt.

02:05:51: Die hätten nicht noch mehr gebraucht aber so ein Totalität.

02:05:56: Der wurde mir letztens empfohlen.

02:05:58: ich hatte es auch mal.

02:05:58: eine Buchhandlung in der Hand, aber selber noch nicht gelesen von Andreas Esbach gibt's einen Buch dass genau in so einer fiktiven Welt spielt bei den Nazis und die hatten quasi das Internet.

02:06:12: Interessant, ja.

02:06:13: Und die Möglichkeiten von heute... Ich glaube das heißt das NSU?

02:06:21: Nee, NSA!

02:06:22: Nationales Sicherheitsamt.

02:06:25: Geil.

02:06:25: Heißt das.

02:06:26: Okay, cool.

02:06:28: Klingt spannend.

02:06:30: Ja.

02:06:32: Okay dann haben

02:06:35: wir wieder

02:06:35: viel gelernt.

02:06:35: So

02:06:36: langsam auf die Zielgrade.

02:06:37: Genau.

02:06:38: Wir haben noch ein bisschen Hausmeisterei, hast du uns noch zurecht gelegt?

02:06:43: Genau, und zwar hatten wir ja in der letzten Folge Markus zu Gast.

02:06:47: Wir waren ja bei Markus zu Besuch und er hat ein paar Bücher in den Topf geworfen quasi zum Verlosen die wir noch hatten und dafür haben wir um Mails gebeten an das ist kein Glücksspiel Edminkorek.de weil es kein Glückspiel ist wie wir an dieser Stelle auch nochmal betonen

02:07:04: möchten.

02:07:08: Ja, das war kein Glücksspiel.

02:07:12: Ich hab danach knapp drei Tagen oder so, könnten auch zwei gewesen sein, habe ich da dann irgendwann mal ins E-Mailpostfach geguckt, ob ich gucken wollte, ob schon jemand eine Mail geschrieben hat und ich schon irgendwie ein Buch verschicken kann?

02:07:22: Dann habe ich gesehen dass in den ersten Tagen über dreihundert Mails angekommen sind!

02:07:27: Das waren bisschen mehr als ich erwartet habe... Und dann habe ich mit einem hoch ausgeklügelten Zufallsmechanismus vier E-Mails rausgesucht und die Bücher verschickt.

02:07:39: Und ein Autoresponderer eingestellt, der sagt das kein Glücksspiel ist vorbei... ...und an dieser Stelle falls ihr keinen Buch zugeschickt bekommen habt in eurem Postfach tut mir das sehr leid.

02:07:53: es war eine sehr liebe Mail.

02:07:54: also es waren sehr viele sehr sehr liebe Mails.

02:07:57: ich habe aber tatsächlich irgendwann quasi Augen zu und Datfeil auf die Wand geworfen um durch Zufall welche herauszusuchen weil ich niemanden bevorteilen wollte, aber die sind vergriffen jetzt.

02:08:10: Die sind jetzt weg!

02:08:11: Aber sobald der Verlag die geliefert habt könnt ihr die zum Beispiel auch bei www.emperi.de bestellen.

02:08:19: Zusammen mit einem Stirling-Motor, die wieder verfügbar sind.

02:08:23: Also das Buch ist noch nicht wieder da aber unsere Stirlingsmotorenlieferung ist da und jetzt auch eingepflegt ordentlich und ich glaube die ersten Fünfzig Pakete sind auch schon letzte Woche rausgegangen.

02:08:36: Ja also auch da falls ihr Lust habt oder noch ein Stirlling Motor braucht wir hätten jetzt wieder welche.

02:08:42: dafür werden die Handbäuler gerade knapp.

02:08:45: Aber im Hintergrund arbeiten wir auch schon wieder an neuen Sachen.

02:08:48: Wer den letzten Newsletter gelesen hat, der hat auch schon Spoiler-Fotos gesehen von Dingen die demnächst kommen, an denen wir mit einfach arbeiten.

02:09:02: Okay dann sind wir aber durch.

02:09:03: Ist ein bisschen länger

02:09:04: geworden Leute?

02:09:05: Dann sind wir soweit durch.

02:09:08: Ich glaube verständlicherweise nach einem Urlaub.

02:09:13: Jetzt versagt aber meine Stimme bin ich gar nicht mehr gewohnt.

02:09:16: hier Genau, wir haben noch ein Outro-Introfolge.

02:09:22: Das

02:09:23: Wort heißt Nukular!

02:09:26: Genau das spielen wir noch für euch und ansonsten hören wir uns nächste Woche wieder.

02:09:31: Das war Methodisch Ingrid.

02:09:32: Folge treibundet achten achtzig vom vierzehnten vierten zwei tausend sechsund zwanzig bleibt gesund

02:09:37: tschü hüss.

02:09:41: Nächsten Dienstag haben wir unsere nächste Folge.

02:09:43: Rämscheid, aufgrund ihrer jahrelangen Erfahrungen als Nuklearphysiker bekommen Sie ein Atomthema!

02:09:50: Nukular.

02:09:51: das Wort heißt nukular.

02:09:54: Ach

02:09:54: wie auch immer!