Mi389 - "Konstruktive Scham"

Shownotes

Alle Werbepartner findet ihr in diesem Linktree!

Inhalt
00:00:00 Intro
00:04:59 OlympiJa
00:17:39 Dopamin Nation
00:30:36 Der Astronaut Film
00:34:04 Ignobel-Show in Essen
00:48:07 Filmpremiere "Das Gewicht der Welt"
00:56:32 Thema 1: “Unscharf ist das neue Scharf”
01:16:48 Science Snack
01:24:15 Thema 2: “Amontonssche Gesetzeslücke”
01:47:43 Schwurbel der Woche
01:57:29 Hausmeisterei: Melodisch inkorrekt Konzert
02:06:27 Outro: Intro Folge 119
02:09:26 Audiokommentar Paul
02:10:32 Audiokommentar Florian

Methodisch inkorrekt Folge 389 vom 21.04.2026.

Einleitung & Begrüßung

  • OlympiJa: Wir diskutieren über den Bürgerentscheid zur Olympia-Bewerbung Rhein-Ruhr.
  • Handy-Fasten: Nicolas gibt Feedback zu seinem Versuch, morgens die ersten 30 Minuten ohne Smartphone zu verbringen.
  • Dopamin Nation: Reinhard liest aktuell das Buch „Dopamin Nation“ von Anna Lembke und berichtet von seinen ersten Eindrücken.
  • Film & KI: Nicolas hat die Verfilmung von „Der Astronaut“ gesehen und wir sprechen über Loffis neues Buch über KI: „Das geht nicht mehr weg“.
  • Filmpremiere: Am 08. Mai findet in der Lichtburg die Premiere von „Das Gewicht der Welt“ statt; Karten gibt es unter premiere.cenide.de (Passwort: uniDue).

Thema 1: “Unscharf ist das neue Scharf”

Diese Studie untersucht, auf welche Wellenlänge das menschliche Auge bevorzugt fokussiert, da es physikalisch nicht alle Farben gleichzeitig scharfstellen kann. Die Ergebnisse legen nahe, dass die Akkommodation nicht primär die Sehschärfe maximiert, sondern durch chromatische Mechanismen gesteuert wird, die die Signalqualität in einem Farbopponenten-Kanal optimieren.

Science Snack

Der heutige Snack widmet sich der pikanten Erkenntnis: „Der Pilzpate ist Alkoholiker“.

Thema 2: “Amontonssche Gesetzeslücke”

Die Forschung zeigt, dass Reibung in Systemen mit magnetischen Freiheitsgraden gänzlich aus der Dynamik magnetischer Momente entstehen kann und dabei klassischen Reibungsgesetzen widerspricht. Die beobachtete nicht-monotone Abhängigkeit der Reibung von der Last ermöglicht potenziell die Entwicklung verschleißfreier, magnetisch steuerbarer Schnittstellen und Metamaterialien.

Schwurbel der Woche

Heute beschäftigen wir uns mit dem Konzept des Quantenbewusstseins. Passend dazu gibt es ein Video von Nicolas: Link.

Hausmeisterei

Melodisch inkorrekt! Die Tickets für das Klangkraft-Konzert findet ihr hier: tickets.klangkraft.de.

Zum Abschluss hören wir Audiokommentare von Paul zur wissenschaftlichen Resilienz sowie von Florian zum Thema Bäume pflanzen als CO2-Kompensation (Link).

Das Outro dieser Folge ist das Intro von Folge 119: „Mensa“.


Wichtige Adressen:

eMpirie Online-Shop: Experimente, Textilien, Accessoires und mehr aus unserem hauseigenen Shop findet ihr hier!

Social Media: Instagram, Mastodon oder YouTube!

Discord: Hier findet ihr unseren Discord

Minkorrekt ohne Werbung: den werbefreien Feed bekommt ihr bei Steady

Transkript anzeigen

00:00:01: So, Rani.

00:00:01: Bist du bereit für die Aufnahme?

00:00:03: Ja klar!

00:00:05: Für alles ist kein... Zum Glück heute kein... Methodisch inkorrekt, Folge threehundertneunundachtzig.

00:00:23: Vom einundzwanzigsten vierten zwei tausend sechsten

00:00:29: zwanzig direkt vom Totalausfall der Wissenschaft.

00:00:41: mit mir heute wieder mein zerstückelter Reinhard Remford?

00:00:44: Ich will irgendwas anzünden niederbrennen und danach auspinkeln!

00:00:47: Oh

00:00:48: es klingt nach guter Laune.

00:00:50: das wird ja sehr und ich bin der Upload der Wissenschaft.

00:00:53: Nikolas Wall Glück auf.

00:00:57: Wir hoffen ihr werdet davon gar nicht so viel mitkriegen, weil wir natürlich Füchse sind und jetzt einen sogenannten Double Ender machen.

00:01:04: Raini nimmt auf seiner Seite auf und ich auf meiner.

00:01:08: nachher legen wir das übereinander.

00:01:10: Diese

00:01:10: Übertragung hängt an einem USB Kabel und einem Handy dass im Fenster liegt.

00:01:16: Du hast wenig Internet, oder?

00:01:18: Ich habe wenig Internet.

00:01:19: Also nein, nein, das kann man so nicht sagen!

00:01:21: Ich hab' nicht wenig Internet.

00:01:22: ich habe wenig Upload weil wie wir ja alle wissen... ...wie uns die dummen Telefon also die ganzen tollen Telefond-Kommunikationsfirmen verkaufen möchten.

00:01:30: Wir brauchen alle keinen Uploads.

00:01:31: Wir brauchen allen nur Download.

00:01:33: Synchrone Leiter.

00:01:34: Wir wollen alle nur konsumieren.

00:01:36: Niemand braucht UploAD.

00:01:39: Ich hab so den Kaffee auf, ne?

00:01:41: Ich habe so die Schnauze voll.

00:01:43: Heute war ein Tag der ... Den ich mir getrost hätte komplett sparen können.

00:01:48: und heute hier, dass meine Internetleitung zu Hause so in die Knie geht ist das I-Tüpfelchen oben drauf.

00:01:55: Kennst du so Tage wo nix Schlimmes passiert aber tausend Kleinigkeiten nicht funktionieren

00:02:01: und schief gehen?

00:02:03: Ja, kenne ich.

00:02:05: Das sieht dann runter dann irgendwann,

00:02:07: ne Wo du irgendwann nur noch da stehst und schreien willst.

00:02:10: Und einfach nur ... Fertig.

00:02:13: Ja, fettig!

00:02:14: Also... also... entfing mit so Kleinigkeiten an wie einer Mail heute Morgen von einem Versicherungs-Markler und so weiter dem ich alle Daten und so geschrieben hab hier wir brauchen eine neue Versicherung für den Bulli.

00:02:27: der wurde abgemeldet bla bla.

00:02:29: ist ja gleiche Wagen und so kriege ich ne Antwort zurück?

00:02:32: Ich bräuchte dann noch die Daten zum Fahrzeug.

00:02:35: Und haben sie ihre Vorversicherung schon gekündigt?

00:02:39: Heiße?!

00:02:40: Da wollte ich ins Notebook beißen an der Stelle.

00:02:43: Und zähne knieschend nett zurückgeschrieben, so ja hallo das ist der gleiche Fahrzeug.

00:02:47: dass bei Ihnen schon lange versichert ist kennen Sie bestimmt hier ist die Auflösung der Versicherung und hier sind die Fahrzeugdaten nochmal und gut ist und dann kam zurück.

00:02:56: oh tut mir leid bleibt kann ja jedem mal passieren ein Fehler.

00:02:59: aber damit hat es heute morgen quasi angefangen.

00:03:01: Dann komme ich im Büro an.

00:03:03: und was sich gestern schon angekündigt hat weil ich gestern eigentlich Werbung schneiden wollte da war das Internet im Büros sehr instabil hat sich dazu entwickelt, dass ich im Büro gar kein Internet mehr habe.

00:03:12: Meine Telekom-DSL-Leitung hat ihre Synchronisation einfach mal komplett verloren und von Router fünfmal neu starten bis irgendwie lange genug abziehen.

00:03:22: das der Stromlos machen, dass er halt einen neuen Port oder was weiß ich nicht war zugewiesen krieg alles durch die Hotline, durch Chatbots, durch telefoniert, die die Leitungen ferndiagnostizieren wollen und neu starte und was weiß Ich Nicht Wat?

00:03:34: Alles nicht funktioniert.

00:03:35: jetzt hab ich morgen um acht Uhr irgendwann zwischen acht und zwölf ein Technik hat.

00:03:39: dann habe ich auf die Uhr geguckt und gesehen, ah warte ich hab ein Arzttermin.

00:03:43: Ich sollte langsam mal los aber ich habe ja noch genug Zeit, der ist in einer Innenstadt.

00:03:46: Ich habe vierzig Minuten Zeit und ich fahre mit der Bahn ungefähr zehn Minuten mit Laufendrubb und dran brauche vielleicht zwanzig das heißt ich habe zwanzich Minuten Puffer.

00:03:54: Kommt läuft so ein Ding dadurch, es kann zur Verspätung kommen aus technischen Gründen.

00:04:00: Ich habe zwanzig Minuten an dieser verdammten Haltestelle gewartet bis irgendwann diese Bahn kam.

00:04:05: ich bin gerannt um noch diesen Facharzttermin heute also irgendwie wahrnehmen zu können und so ging's weiter den ganzen Tag.

00:04:16: oh mein Gott das klingt schrecklich.

00:04:18: ja

00:04:19: Es tut mir leid, ich versuche... Wie baue dich denn

00:04:21: jetzt auf?

00:04:23: Ich habe mich eigentlich vorgenommen um mich hinzusetzen ruhig durch zu atmen und mich weniger aufzuregen weil es ist ja eigentlich nichts Schlimmes passiert.

00:04:31: Ist alles

00:04:32: nur

00:04:33: Kacke gewesen.

00:04:34: dazu kam noch ein zwei unerfreuliche Mails die irgendwie so also Abstimmungen Kooperationspartnern wo dann Sachen nochmal geändert werden müssen wo du denkst oh da hat auch noch Wo ich gerade schon in mich regelmäßig eh auf Modus bin, kann ja direkt noch einen Kleinigkeit

00:05:00: für

00:05:01: den Anfang.

00:05:02: Jetzt entzweien wir uns glaube

00:05:03: ich?

00:05:03: Ja, ich weiß und zwar Olympia.

00:05:09: Ich sage jetzt noch Olympi-Ja!

00:05:14: Du bist dafür, du findest das gut

00:05:17: Aber mach erstmal

00:05:18: Ich finde das nicht so gut.

00:05:19: Ja

00:05:21: ich muss mal ganz kurz gucken, jetzt habe ich auch noch den falschen Sendungsplan offen.

00:05:26: Meine falsche Sendung Notizen, ich hoffe meine anderen Notizen wurden gesüngt!

00:05:32: Ich finde es ehrlich gesagt nicht so gut.

00:05:34: Also zumindest, also prinzipiell finde ich es sehr gut.

00:05:36: Warum

00:05:37: geht's um die Olympia Bewerbung des Ruhrgebietes?

00:05:40: Genau der Rhein-Ruhr-Region.

00:05:42: Es

00:05:42: gab hier auf Städteebene eine Umfrage ob denn überhaupt die Bürger der einzelnen Städten Lust haben dass ihre Städter daran teilhaben.

00:05:51: weil das Konzept ist Köln Rheinruhr oder Rhein... Rhein-Ruhr wirbt sich, genau.

00:05:57: Köln ist dabei und dann sehr viele Städte im Ruhrgebiet wollen sich gemeinsam bewerben neben anderen deutschen Städten also ich glaube Berlin Hamburg München ist ja auch noch in Rennen oder wollen auch Bewerbungen stellen aber eben auch dieses Konglomerat Ruhr Gebiet Kölnen

00:06:15: Und unter anderem auch die Stadtessen.

00:06:18: Da durfte man abstimmen und die Bürger der Stadtessen haben sich für Jahr entschieden, war nach der massiven Werbekampagne in die glaube ich ein paar Millionen gebuttert wurden jetzt nicht so verwunderlich.

00:06:29: Ich weiß nicht wie viele Schulen an denen ich hier vorbeigefahren bin.

00:06:31: Hier eine große Plakate Ja!

00:06:32: Für Olympia bla bla bla.

00:06:35: Ich habe diverse Werbe also Plakates so in der Stadt gesehen und zwar nur für ja.

00:06:41: Da hat jemand ordentlich Geld in die Hand genommen, um da eine Stimmung zu schaffen.

00:06:48: Ich verstehe den Gedanken ja dass das schön ist, dass das irgendwie was ist, was Zusammenhalt und ein positives Signal usw.

00:06:57: Aber die Frage, die ich mir dargestellt habe, ist sehr schön und gut.

00:07:01: aber kann sich die Stadt essen?

00:07:02: Können wir uns das hier leisten?

00:07:05: Und die Antwort ist schlicht und einfach nein können wir nicht!

00:07:08: Also, da wird am Ende aus öffentlichen Kassen werden Milliarden draufgezahlt.

00:07:15: Und ich frage mich warum das da an der Stelle dann plötzlich geht?

00:07:19: Warum man weiß nicht bei den freien Kulturschen in Essen Gelderstreich die kaum der Rede wert sind, die für diese Leute dort aber sehr wichtig sind gleichzeitig aber Millionen oder Milliarden verprassen will für ein Prestigeprojekt dass nicht nötig ist.

00:07:33: Man könnte genauso gut das Geld nehmen und so in die Sportstätten stecken.

00:07:35: dafür braucht man nicht Olympia.

00:07:39: Ja, das wäre meine Meinung.

00:07:41: Okay.

00:07:42: Aber du hast den Sport ja auch nie geliebt?

00:07:44: Nee ich habe den Sport nicht geliebte aber ich... Olympia ist immer teurer geworden als es geplant war und zwar nicht ein bisschen sondern so hundertprozent oder zweihundert prozent oder noch mehr.

00:07:58: also seit sehn neunzehntsechzig haben alle Spiele hier ursprüngliches Budget gesprengt und es wurde immer aus dem öffentlichen Kassen nachgeboten.

00:08:08: Keine Frage wird immer teurer und die Olympische Spiele sind teuer.

00:08:12: Und was man natürlich auch sagen muss ist, das olympische Komitee sahen schön ab.

00:08:19: Die machen sich

00:08:20: die Taschen voll und die Städte, die sich bewerben oder die Regionen muss man dann ja gucken wie das finanziert wird und wo Geld herkommt.

00:08:31: Denn Gelsenkirchen ist beispielsweise auch Pleite, die werden sich hier auch kein Geld haben.

00:08:35: Die Frage ist halt wo das Geld herkommt?

00:08:36: Aber da ist ja erstmal... ...die zweite Frage und ich kann auch rational, kann ich das auch einsehen, dass Leute sagen ne es zu teuer lasst lieber was vernünftiges mit dem Geld machen.

00:08:47: aber zum einen finde ich hat Konzept ganz interessant dann nämlich relativ viel gesagt wird wir wollen verhältnismäßig nachhaltig Wirtschaft nehmen sofern Das versucht wird, eben die Stärken aus einer Region zusammen zu ballen und zu sagen wir bauen keine neuen Sportstätten.

00:09:05: Jetzt beispielsweise die Schwimmaräner sollen jetzt keine große neue Schwimmhalle gebaut werden sondern die soll in der Schalka Arena stattfinden.

00:09:11: da wird ein Becken reingesetzt.

00:09:12: klar kost alles Geld auch die ganze Logistik.

00:09:15: Menschen Sportler müssen ja irgendwo übernachten und so das ist alles trotzdem teuer.

00:09:21: aber es wird zumindest keine neue Sportstädte gebaut.

00:09:23: Das hast du ganz häufig bei den nötigen Spielen.

00:09:26: da werden neue Sachen gebaut ... verkommen dann einfach danach, weil du brauchst die in der Größe... ...in der Ausstattung ja nicht mehr.

00:09:33: Oder du hast einfach also selbst wenn du sie bräuchtest,... ...du hast keine Gelder mehr um die Dinger weiter zu betreiben?

00:09:38: Weil eine Erhalt kostet halt auch und Betrieb.

00:09:42: Ja das ist eben bei vielen Sachen die ich gesehen habe in den Konzepten,... ...die ja sehr sehr früh sind, ist das eben nicht.

00:09:48: Du guckst einfach wo haben wir sowieso schon was.

00:09:50: Also jetzt sagen wir mal... ...herrten Recklinghausen da ist ne große Halde, da sollen die... die Mountainbike Rennen stattfinden.

00:09:59: Jetzt hat sich Härten ausgerechnet dagegen entschieden, aber das war so eine Idee wo ich gedacht habe oh toll.

00:10:06: also da ist einfach schon was.

00:10:08: leider wird ja noch investiert und größer gemacht und besser keine Frage aber da ist schon etwas.

00:10:12: und genauso bei dieser Schalke Arena und so gibt es halt viele viele Sportstätten die eben... bereit gemacht werden, aber im Prinzip schon da sind.

00:10:23: Das finde ich schon mal gut.

00:10:24: und was ich auch emotional und jetzt können wir sagen vom Verstand her verstehe ich das schon.

00:10:31: aber emotional weil ich sagen muss diese Region hat es verdient dass damals die Welt drauf guckt.

00:10:38: Jetzt kannst du natürlich sagen, also wenn ich zum Beispiel die letzten russischen spiele in paris sehe.

00:10:42: Das war einfach ein wahnsinnig schönes fest.

00:10:45: Sonnewerbung für diese regionen wo nie einer hinfahren würde wo nie eine urlaub machen würde würde Ich mir wünschen weil da glaube ich das würde einen effekt haben der danach dazu führt dass leute nicht mehr lächelnd aufs rohrgebiet gucken und sagen was ist das eigentlich für den drecksloch sondern sagen Da kann man da kann es schön sein und da würden wir hinfahren.

00:11:07: deswegen glaube ich für den Tourismus.

00:11:13: Für die Wahrnehmung der Region würde gut tun bei Paris brauchst du eine Werbung nicht.

00:11:17: also die haben trotzdem fest abgefeiert, da wirst du jetzt aber kein Riesen Effekt wahrscheinlich für ein Tourismus sehen weil da fahren sowieso ständig alle Leute hin aber bei uns macht halt keine Urlaub.

00:11:28: aber ich glaube das könnte man mit so einer Veranstaltung ändern.

00:11:32: so aber jetzt

00:11:33: ja

00:11:33: Ich

00:11:33: finde es nur so schade, dass halt soziale Projekte gestrichen werden.

00:11:38: Radwege nicht gebaut werden und so weiter weil kein Geld da ist.

00:11:43: Und kaum ist Olympia sitzen die Milliarden locker?

00:11:48: Ja das kannst du natürlich immer gegenhalten und kannst sagen also warum... Also Klar, also wir haben ja diesen Podcast drüber gesprochen.

00:11:59: Esner Bürger jetzt bezahlen sollen dazu mit dem Krankenwagen abgeholt werden?

00:12:02: Ja!

00:12:03: Das ist natürlich eine Katastrophe.

00:12:05: wenn an sozialen Sachen wie dieses gespart wird und gleichzeitig bietet es Milliarden an um Sportveranstaltungen stattfinden zu lassen dann kann man darüber vortrefflich diskutieren.

00:12:18: Aber auf der anderen Seite finde ich natürlich in dieser Region, also Gelsenkirchen muss halt leider ist immer damit konfrontiert zu sagen wir sind die Letzten.

00:12:26: Wir sind das Allerletzte in diesem Land keiner will hier hin.

00:12:30: Keiner will hier wohnen!

00:12:32: Wir sind die ärmste höchste Arbeitslosenquote meisten AfD-Wähler.

00:12:37: Hier mal Ein positives Ereignis, oder das kann Gelsenkirchen.

00:12:42: Also wir hatten ja diese Erkenntnisse mit Tyler Swift und anderen Rockkonzerten und Veranstaltung Europameisterschaften, Weltmeisterschaft die wir ausgetragen haben.

00:12:51: Klar dann wird auch gesportet der Drecksloch ist von Europa.

00:12:55: aber wir können das und dann geht eigentlich eine sehr angenehme positive Stimmung durch diese Stadt und da würde ich mir für diese ganze Region wünschen Ich glaube die Lösung kann nicht sein dass wir sagen machen wir auch nicht Wir wollen jetzt hier Mise Petrich rumsitzen und sagen.

00:13:10: Nein, das sage ich ja gar nicht!

00:13:12: Ich will gar nicht... also ich verstehe den Gedanken ja durchaus aber man muss ja auch vorgucken ist das finanzierbar in irgendeiner Form?

00:13:20: Also was auf was verzichtet man dafür oder was geht dann nicht?

00:13:23: Aber aus meinem Verständnis da muss ja wohl passieren oder?

00:13:26: Wir haben jetzt erstmal nur gesagt wollen wir eine Bewerbung schreiben.

00:13:29: Jetzt haben wir ja gesagt jetzt schreiben wir eine bewerbung und da muss man schon reinschreiben wo Wo soll das Geld herkommen?

00:13:37: Da kann man diesen ganzen Abstimmungsgedöns natürlich vorwerfen.

00:13:40: Vielleicht hätte man das vorher mal zeigen sollen, wo soll eigentlich das Geld hierher kommen.

00:13:44: Vielleicht gab es da auch irgendwelche Aufzählungen.

00:13:46: aber dann kannst du natürlich auch zurecht sagen die sind ja sowieso immer unrealistisch.

00:13:51: am Ende wird sowieso teurer und wir können uns jetzt alle beruhigen Wir kriegen den Zuschlag ja eh nicht, weil wenn sich Hamburg bewirbt und da haben sich die Bürger auch schon positiv geäußert.

00:14:05: Ich glaube in Hamburg noch nicht aber in München schon Berlin.

00:14:09: Der glaubst du nicht dass wir als Deutschland ausgerechnet das Ruhrgebiet nach vorne schicken mit Köln?

00:14:15: Weiß ich nicht

00:14:16: vielleicht!

00:14:17: Vielleicht, also

00:14:19: da gibt's halt... Da wird er Hamburg genommen weil er aus irgendwelchen Gründen... Also wir haben viele Freunde in Hamburg und wir verdanken Hamburg viel.

00:14:25: Aber ich verstehe den Hype um Hamburg, versteh überhaupt nicht!

00:14:30: Das ist genau so eine Industrielokation wie der Drohrgebiet.

00:14:33: Und in Hamburg wird das abgefeiert.

00:14:35: und der Drohlgebiet Da lachen wir alle drüber, wie arm und verkommen das ist.

00:14:40: Verstehen

00:14:41: nicht?

00:14:41: Den Hype um Hamburg habe ich ehrlich gesagt nicht mitbekommen.

00:14:44: Hamburg ist ja wohl die Szene statt schlechthin.

00:14:48: Alle wollen nach Hamburg oder klar, nach München wollen auch alle Berlin... Ja

00:14:53: okay so allgemein.

00:14:54: aber ich dachte jetzt im Rahmen dieser Olympia Bewerbung.

00:14:56: Nee, das hat nicht.

00:14:57: Allgemein meine ich.

00:14:59: Nicht mit Olympia.

00:15:00: Die müssen ja auch noch abstimmen, ob sie da überhaupt haben wollen.

00:15:05: Ja, ich sag mal so eine olympia in berlin olympian münchen.

00:15:08: Ich sage mal so olympier in deutschland generell ein erfolgsgeschicht Naja okay dann bin ich durch mit meinen mise peter themen.

00:15:22: Ich hab apropos miese peter.

00:15:23: ich habe in letzter Zeit ein buch gelesen.

00:15:26: In den letzten zwei wochen und also ich hab mehrere bin gerade dabei mein zweites buch durchzulesen.

00:15:32: was ich letzte Woche gelesen war das geht nicht mehr weg vom loffi.

00:15:35: der hat einen buch über k i geschrieben und wie?

00:15:39: Also, zwar nicht technisch über kei sondern gesellschaftlich so ein bisschen.

00:15:43: also na wie hat sich das entwickelt?

00:15:45: wie ist es grade?

00:15:46: und wie gucken wir die zukunft?

00:15:48: weil viele leute ja doch ein sehr dystopisches bilder haben, wenn es um KI geht so von Hollywood gezeichnet mit Terminator und ähnlichem.

00:15:55: Und der Lofi versucht da eher ein positives Bild zu zeichnen.

00:16:01: Also ist das ein Buch was man kaufen kann offensichtlich?

00:16:05: Ja,

00:16:07: nee genau, kann man kaufen ist glaube ich letzten Freitag erschienen oder so im Rohwald Verlag.

00:16:14: Ich verstehe den Ansatz und so.

00:16:16: aber ich bin hier ... bei so einem sehr positiven Blick doch skeptisch.

00:16:22: Aber genau darum geht es, glaube ich auch in dem Buch.

00:16:24: ein bisschen zu Diskussionen anzunehmen...

00:16:26: So einen Gegenpol zu setzen vielleicht?

00:16:28: Ja, genau.

00:16:29: Interessant!

00:16:31: Ja interessant ja.

00:16:33: Das muss ich mich mal... Kann

00:16:35: ich dir mal ausleihen.

00:16:40: Ein sehr witzigendes ist... Äh da, das steht in dem Buch auch ein paar Kapiteln aufgedröselt.

00:16:47: Nee, in einem Kapitel ein bisschen aufgedrüselt aber ich kenne ihn ja schon länger.

00:16:50: Ursprünglich... Warte mal was war das nochmal?

00:16:52: Ursprunglich hatte er eine Ausbildung gemacht zum Flugzeugmechaniker, war dann Stewardess also Flugbegleiter.

00:16:59: War dann in der, in den neunziger Jahren in der Dotcom Bubble.

00:17:03: quasi hat dann Marketing gemacht, hat dann Podcasts relativ früh gemacht.

00:17:10: Der hat irgendwie alles gemacht

00:17:11: Cool.

00:17:12: Das so?

00:17:13: Ja.

00:17:15: Okay, das war da deine Buch aber du hast noch von einem

00:17:17: anderen Buch.

00:17:17: Genau ich habe noch ein anderes gelesen und da könnte ich nächste Woche etwas mehr zu erzählen wie ich es durch hab.

00:17:21: Das andere Buch dass ich gelesen habe... Ich bin jetzt irgendwie bei Seite Hundertsechzig von Zweihundert oder so ist Dopamin Nation.

00:17:31: Und da geht's um vor allem um Sucht, um ja kaputte oder einen Ein gesellschaftliches Problem mit einer Überflutung an Quellen von Dopamin, wenn man so möchte in der aktuellen Welt.

00:17:49: Also es geht um Sucht und Drogen zum einen auch um das was man klassisch unterdrogen versteht also weiß nicht irgendwie Alkohol- und Heroinabhängige.

00:17:59: aber es geht auch um unsere Gesellschaft ... hangt zu, also im Buch nennt es der Autor oder die Autorin digitale Drogen.

00:18:09: So was wie Instagram, TikTok... Oder generell das Handy.

00:18:14: Also an einer Stelle, das ist aber glaube ich selbst vom Auto nur zitiert von jemand anderem,... ...das Smartphone ist die Heroinspritze unserer Gesellschaft oder unserer Generation?

00:18:27: Ja,

00:18:28: weil man also die Tese ist so ein bisschen dass man also Dopamin ist gerade immer jederzeit verfügbar und wir leiden alle an einem Überkonsum der uns gesellschaftlich aber auch auf persönlicher Ebene nicht gut tut.

00:18:46: Es gibt es jetzt nur einen Statusbericht sozusagen oder eine Alalyse des Zustands?

00:18:52: Oder gibt der Autor noch irgendwelche ... Ratschläge, wie man aus diesem Dopamin-Cycle rauskommt.

00:19:00: Ja es gibt auch Ratsschläge die ich glaube ist eine Autorin, ich müsste mal gucken... Die Autorinn ist Psychologin oder Psychotherapeutin und erzählt auch von verschiedenen Fällen und wie sie sich entwickelt haben und was die Leute für Strategien benutzt haben um zum Beispiel aus ihrer Sucht rauszukommen.

00:19:19: oder ihren Abhängigkeiten.

00:19:20: Und sie erklärt verschiedene Mechanismen, also auch soziale Struktur so was wie.

00:19:26: es gibt einen Unterschied zwischen konstruktiver und destruktiver Charme.

00:19:30: das ganze erklärt ihr im Beispiel der Altonymen Alkoholika und so ist ein sehr interessantes Buch.

00:19:35: Kann ich vielleicht nächstes mal noch ein bisschen was zu erzählen.

00:19:38: Das ist ein konstruktives Scham, finde ich ja gut.

00:19:42: Ja das hat etwas mit deinem sozialen Umfeld zu tun gerade wie das soziale Umfeld reagiert.

00:19:46: also es gibt die Variante von Scham wo du dich für etwas schäms ist verstecken willst und keine.

00:19:54: Also was von deinem socialen umfeld auch geächtet ist quasi Bildlich gesprochen, mit dem Finger auf dich gezeigt wird.

00:20:03: So der Aussätzige oder so diese Form von Charme?

00:20:06: Es gibt aber auch die Form von Scham dass man selber weiß Man hat etwas falsch gemacht zum Beispiel jetzt sagen wir mal als Alkoholiker einen Rückfall und dann in einer Gemeinschaft darüber zu sprechen Scham zu empfinden Aber von anderen Leuten Mit Verständnisempfangen zu werden Und unterstützt zu werden anstatt abgelehnt zu werden Dann ist das konstruktive Scham.

00:20:31: Also ich krieg es jetzt nicht besser erklärt, aber man sieht da ja schon deutlich einen Unterschied.

00:20:38: Also ein Scham der eine Scham die er dazu führt dass du dich zurückziehst und die Sucht quasi weiter verfolgs oder dein Verhalt nicht änders?

00:20:47: Oder die konstruktive Scham wenn du in einer Gemeinschaft bist zum Beispiel bei den anonymen Alkoholikern die dich unterstützen mit Verständnis halt trotzdem dir natürlich, also wo in dem Kontext trotzdem klar ist das war schlecht oder falsch.

00:21:03: Aber du wirst dafür nicht

00:21:03: abgestraft.".

00:21:06: Ja und solche Beispiele... Also darum geht es in den Buch.

00:21:10: generell gibt's relativ viele und ich finde das so interessant weil bei... Das wird auch am Anfang des Buches vor allem thematisiert.

00:21:17: Bei Sucht denkt man immer an wie gesagt Alkulismus, Heroin was weiß ich nicht was.

00:21:22: aber es geht auch um ... sich selbst schadende Verhaltensweisen oder Süchte.

00:21:29: Also wie gesagt so was, du hängst halt weiß ich nicht... ...wie lange am Tag an deinem Handy und doomscrolls durch irgendwelche Feeds?

00:21:38: Und weißt das es eigentlich nicht gut für dich ist aber machst es trotzdem.

00:21:42: also dann gibt's auch so verschiedene... Es gibt ja Sachen die wir auch mal ausprobiert haben sowas wie Du setzt dir Zeitlimits auf die Apps und so.

00:21:50: Das nur noch so und zu lang.

00:21:54: möglicherweise.

00:21:56: Ja, der Frage für dich ist ob das ein Problem ist die Zeit selbst?

00:22:02: Genau!

00:22:02: Das wird auch thematisiert.

00:22:04: und in was für Fällen das nützlich sein kann, in was wir fällen dass nicht nützlich sein kann.

00:22:09: es werden relativ viele Studien auch zitiert und bisschen was über allgemeine Psychologie- und Suchtverhalten und damit zusammenhängt Dopamin erklärt.

00:22:20: Also es gab zum Beispiel mal ein Experiment mit Ratten, bei denen Raten die einen komplett kaputten Dopaminhaushalt hatten oder beziehungsweise die so manipuliert waren dass sie keinen Dopamin ausschütten können das denen jegliche Motivation fehlt für irgendwas.

00:22:38: Also Dopamin ist ja nicht das, was glücklich macht.

00:22:40: Sondern Dopamin is eher dass, was Lust darauf macht etwas zu tun.

00:22:44: und bei den Mäusen die eine gehemmte Dopaminproduktion hatten war das so, dass sie so unmotiviert waren, etwas zu tun, dass die verhungert sind selbst wenn das Fressen vor deren Nase lag.

00:22:59: Wenn man es ihnen in den Mund gestopft hat haben sie's gefressen aber sie waren nicht motiviert genug selber aufzustehen und zu essen.

00:23:07: Ja, ich finde es auf jeden Fall ganz interessant.

00:23:09: Ich hab's noch nicht ganz durch.

00:23:10: Hat seinen Höhen und Hiefen das Buch?

00:23:12: Na ja sind so ein paar Sachen wo ich so denk, weiß ich nicht oder ein bisschen cringe aber im Großen und Ganzen findest du irgendwie interessant gerade weil ich auch einen Problem glaube ich mit Dopamin und ähnlichem habe und Motivation.

00:23:28: in dem Zusammenhang hatten wir letzte Woche darüber gesprochen dass wir also zumindest ich wollte versuchen thirty Minuten morgens erst mal ohne Handy auszukommen Und dann habe ich jetzt eine Woche gemacht

00:23:39: und ich

00:23:40: bin überrascht wie gut es mir geteilt.

00:23:42: Also zunächst einmal, wie schwer das natürlich ist weil mein absoluter ... Rhythmus war halt Ich steh morgens auf gehe aufs Klo und hab da eine Tänne in der Hand und check also als allererstes Mails Da haben wir ja letzte Worte darüber gesprochen Als erst mal die Frage was wollen andere von mir?

00:24:00: Was ja eigentlich ein schlechter Start In den tag ist sondern eigentlich soll die frage sein was möchte ich von meinem tag und was möchte.

00:24:07: Ich gerne, was sind meine gedanken nicht?

00:24:10: Was sind die prioritäten von anderen?

00:24:12: deswegen war immer schlecht dass ich mails aufgemacht habe und oder und oder instagram oder was auch immer und da hab ich versucht nichts zu machen.

00:24:20: letzte woche es mir über die woche auch gut gelungen.

00:24:24: Und war schon wirklich erstaunt.

00:24:26: also Erstmal natürlich kleine Barriere, du willst natürlich eigentlich drauf drücken.

00:24:30: Du willst eigentlich Input haben und was empfangen, konsumieren?

00:24:35: Aber da habe ich dann nicht gemacht sondern hat mich dann hingesetzt und hab ein bisschen im Bullet Journal erst mal so meine Gedanken festgehalten.

00:24:41: sowas planen Ich für den Tag.

00:24:43: Was kommt auf den tag auf mich zu?

00:24:45: wie fühlte ich mich gerade fünf sechs sieben Minuten Und dann geht sowieso bei mir der Tag insofern los, als dass ich die Brote für Kinder mache.

00:24:56: Dann muss ich zur Uni fahren nahtlos und mich fertig machen.

00:25:02: Wenn ich erst mal diese ersten zehn, zwanzig Minuten durchbrochen habe, habe ich sowieso ein paar Stunden keine Zeit mehr.

00:25:08: Also klar wenn ich an der Uni ankomme, gucke ich mir natürlich meine Mails an weil das Teil meines Berufs ist.

00:25:13: aber... Wenn ich erst mal die ersten zehn Minuten geschafft habe, ist es für mich ohne Probleme geht's dann weiter und... ...die größte Überraschung daran ist.

00:25:26: Und damit hatte ich da nicht gerechnet,... ...das ist in gewisser Weise mein Verhalten für den gesamten restlichen Tag beeinflusst.

00:25:36: Wenn ich morgens gar nicht erst anfange mit dieser Fremdbestimmtheit und dem Konsumieren,... ...dann hab' ich bei mir beobachtet, dass auch den ganzen restlichen tag weniger... ... auf Social Media gehen oder so.

00:25:50: Ich meine, das mache ich sowieso wenig... ... weil ich auf Arbeit bin!

00:25:53: Da kann ich ja auch nicht jetzt irgendwo rumstehen,... ...aber was natürlich schon mal passiert ist, die stehen an der Kaffeemaschine,... ...dann habe ich da ein Smartphone in der Hand und dann gucke ich mal schnell... ...was bei Instagram ist?

00:26:02: Genau diese... diese kurzen Momente, also auf den Bus warten oder so.

00:26:10: Als ich angefangen habe dieses Buch jetzt zu lesen und das thematisiert wurde dass wir damit halt immer durchgehend so kleine Dopaminspikes quasi haben hab ich das auch mal bewusst nicht getan und da ist mir aufgefallen wie oft ich zum Handy greife wenn ich Langeweile habe und Langeweile nicht ertrage oder nicht ertragen möchte.

00:26:31: Da hab ich ja schon mal gesagt, dass für mich die größte Erkenntnis am Bullet Journaling war... ...oder der beste Gewinn sag' ich jetzt mal so, da ich wieder mehr mich frage was ist eigentlich in meinem Kopf?

00:26:45: Oder was beschäftigt mich eigentlich?

00:26:47: Was fühl ich gerade und nicht die Momente wo ich mir diese Frage stellen könnte, dass ich die fülle mit Input von außen nehme ich mit dem Smartphone also Diese schrecklichen Momente, wo ich mich fragen müsste.

00:27:00: Wie geht es mir eigentlich sofort Konsum anschalten?

00:27:03: Damit ich bloß nicht diese Gedanken habe?

00:27:05: und das war super interessant weil ich dann jetzt einfach selbst wenn ich mich zwei Minuten hinsetze mit einem Bullet Journal Ich hab jetzt auch keine Probleme zu schreiben muss ich sagen Dann schreibe ich sofort los Und ich bin sofort in dem Erkenntnisgewinn über mich so und der ist total super und total spannend.

00:27:20: und dadurch wenn ich also dieser Erkenntniss jetzt morgens dreißig Minuten ohne Handy führt dazu, dass ich den gesamten restlichen Tag weniger am Handy hänge.

00:27:30: Weil ich nicht mit so einem Dopaminspike angefangen habe und dann natürlich der Körper die ganze Zeit sagt mehr, mehr,mehr,meher.

00:27:37: Das war das erstaunlichste daran.

00:27:39: Ich dachte okay gestalte möglicherweise den Anfang des Tages anders aber da dich den ganzen restlichen tag scheinbar damit auch auf eine bisschen andere Spur bringen.

00:27:50: Das hat mich ehrlich gesagt umgehauen und da werde ich jetzt noch deutlich weitermachen, weil mir das echt was gegeben hat zu sagen kein Konsum in den ersten dreißig Minuten.

00:28:01: Ich glaube ich muss das auch noch mal probieren.

00:28:02: Ich habe das tatsächlich.

00:28:03: zwei, drei Tage habe ich das probiert morgens und da ist mir aufgefallen wie unglaublich schwer mir das gefallen ist eine halbe Stunde nicht aufs Handy zu gucken.

00:28:12: Ich hatte sogar einen Tag dabei wo ich quasi so wir sind mit so einer Stopp oder neben gesessen hab und drauf gewartet habe ich noch zwei Minuten dann darf ich gucken so in etwa wirklich unvorstellbar fast schon.

00:28:26: Aber wenn wir mal ehrlich sind, es geht halt vielen von uns so.

00:28:28: Dass wir sagen, ich will mal weniger das Ding in der Hand nehmen und dann hast du doch schon auf einmal wieder in die Hand.

00:28:32: Und dann immer gerne mit so einer blöden Ausrede wie ich wollte ja nur mal kurz gucken, wie dat Wetter ist.

00:28:37: Aber dabei hast du ja natürlich schnell noch was anderes gecheckt!

00:28:41: Ja und nicht nur dass auch... Also wenn ich beim Busfahrten irgendwie gucke, da sind neue Mails, man kommt irgendwie in so ein ... Ja, in so einem Kreislauf.

00:28:52: Man checkt Mails dann guckt man noch mal in dem Social Network nach.

00:28:56: Dann wurde da was geschrieben und eigentlich ist doch alles egal.

00:28:59: Eigentlich könnte man es doch aus der Hand legen und einfach mal gut sein lassen in dem Moment.

00:29:04: Also hilft ja wenn man nicht die ganze Zeit dabei ist.

00:29:09: Und das hat wirklich funktioniert.

00:29:10: bei mir muss ich sagen also morgens checke ich nicht die E-Mails Dann ist mir das auch den gesamten restlichen Tag.

00:29:18: Ich gucke natürlich, wenn ich auf der Arbeit ankomme, gucke ich natürlich nach den Mails, beantworte die wichtigen legt mir die weg, die ich noch beantworten muss.

00:29:27: aber dann passiertet mich jetzt viel mehr, dass ich über den Tach dann irgendwann feststelle oder sind schon wieder fünfzehn Stück aufgelaufen.

00:29:34: Wenn ich erst mal morgens anfange direkt auf Null setz meine Inbox und da so hinterherhechel immer sofort dran zu bleiben Wenn ich morgens damit nicht anfangen, hilft mir das über den restlichen Tag.

00:29:48: Da bin ich viel gelassener, gucke wieviel... Ich bansche mehr also guck dann mehr so gezielt mal mittags und nachmittags nochmal aber nicht die ganze Zeit.

00:29:58: Das fand ich wirklich erstaunlich für mich.

00:30:03: Ich glaube ich sollte auch noch einmal probieren.

00:30:04: Also ich habe gemerkt dass mir in den letzten Tagen Lesen wieder viel geholfen hat.

00:30:13: so eine ruhige Sache, nicht irgendwie der schnelle Dopamin-Kick quasi aus dem Handy sondern wirklich ein Buch in der Hand nehmen und was lesen.

00:30:26: Apropos Buch beziehungsweise aus einem Buch einen Film machen.

00:30:30: ich habe jetzt den Astronauten gesehen

00:30:32: Ah!

00:30:33: Und wie findest du?

00:30:35: Ich fand den ganz gut unterhaltsam.

00:30:37: Ich war ein bisschen überrascht, weil ich dachte der wär so hard science und es ist ja glaube ich das Buch auch.

00:30:45: Ja ist es.

00:30:46: Der Film

00:30:47: ist halt nicht Hard Science würde ich sagen, er ist halt... ...der plätschert halt zu dahin.

00:30:52: also ja er ist ein Science Fiction.

00:30:58: Es gibt ja diese Szenen am Schluss, später.

00:31:01: Ich will halt nicht spoilern jetzt den Film oder wenn dann spult mal kurz ein paar Sekunden vor.

00:31:05: ich versuch trotzdem das so wage wie möglich zu halten.

00:31:08: es gibt da ja dieses Probleme oder Probleme am schluss wo etwas unerwart passiert und so weiter.

00:31:16: und wie das passiert ist.

00:31:19: also warum das passiert usw ... ist dem Buch viel, viel ausführlicher.

00:31:25: Da wird auch tatsächlich die wissenschaftliche Methode ein bisschen erklärt... ... so mit verschiedenen Experimenten welche die nicht funktioniert haben und... Ja das hat mich

00:31:33: ein bisschen vermisst muss ich sagen.

00:31:35: Es ist nicht also im Film ist es so.

00:31:37: da ist so plopp.

00:31:39: zwei Sekunden später ist die Lösung da und das ist im Buch sind das locker zwei drei Kapitel.

00:31:45: Dann müssen wir noch mal in Ruhe darüber sprechen weil ich hatte auch den Gefühl ich bin aus dem Kino raus mit meiner Frau und hab gesagt Sag mal, ist da nicht so ein kleiner... Nicht Logikfehler.

00:31:54: Aber da hättest du auch einen Shortcut gegeben eigentlich?

00:31:58: So hätten die das nicht viel einfacher lösen können.

00:32:00: Dann muss ich nochmal mit dir in Ruhe diskutieren.

00:32:02: aber wollen wir jetzt hier nicht...

00:32:05: Als ich den Film geguckt habe hatte ja auch das Gefühl Ich weiß nicht ob ich jede also ob ich verschiedene Details und Sachen verstanden hätte wenn ich das im Buch nicht besser erklärt bekommen hätte.

00:32:19: Ja ich weiß nicht.

00:32:20: Also Ich weiß es ist interessant, dass die da dann für Hollywood immer so abkürzen oder glatt bügeln.

00:32:29: Oder einfacher machen weil ich finde also ich vermute mal... Der Astronaut als Buch ist so ähnlich wie der Marziana als Buch.

00:32:37: das hat halt viel viel Details vorkommen.

00:32:40: dieses... Das habe ich glaube ich heute in der Freak Show gehört.

00:32:44: von Ralph Stockmann hat er gesagt hat.

00:32:47: Das fühlt sich alles so an Man denkt die ganze Zeit, wenn man das Buch liest.

00:32:52: Wenn ich in der Schule besser aufgepasst hätte, dann könnte ich das auch alles so machen?

00:32:56: Also du machst dann ja irgendwie... Erzeugst dann Sauerstoff oder du pflanzt irgendwelche Pflanzen an oder gibst den Nährstoff oder sich.

00:33:04: Masjana liegt soweit zurück.

00:33:05: Ich habe vergessen was ich da alles gelesen und gelernt hab.

00:33:09: Aber auf diesem Niveau wusste ich eigentlich auch mal wie das geht.

00:33:15: eigentlich ganz gute Wissenschaftskommunikation irgendwie oder so neugierig machen, oder Lust machen auf Wissenschaft.

00:33:23: Und dann kommt der Film raus und bei Masiana war das ja auch schon ein bisschen so.

00:33:27: Der bastelt natürlich auch und Tüftel so.

00:33:30: aber ich prichte bei dem Astronauten Project Hail Mary vielleicht noch ein bisschen mehr dass er echt viel weg ist.

00:33:39: also der ist sehr unterhaltsam.

00:33:46: Von dem Wissenschaftspart haben so gut was weggelassen.

00:33:49: Hätte ich vielleicht doch besser Buch lesen sollen?

00:33:55: Na ja, das wird es!

00:34:00: Wir hatten diese Ignorbel-Preisveranstaltung, das wollte ich auch noch kurz erwähnen am letzten Freitag.

00:34:07: Da können wir sagen, vielleicht sollten wir alle, was unsere Mails und so angeht mehr sein wie Marc Abrams.

00:34:17: So ein kleines Detail, der hat seinen Laptop.

00:34:20: Ich glaube das

00:34:21: war nicht so ein Laptob.

00:34:22: War das nicht der vom KS?

00:34:26: Weiß ich nie aber dann war es der Laptopp von einem anderen Professor.

00:34:30: Ja das ist richtig

00:34:31: mit Einen und Achtzig tausend

00:34:33: ungelesenen Mails.

00:34:38: Ich wusste gar nicht dass der Counter so weit geht.

00:34:40: Ich auch nicht!

00:34:42: Das war schon... Also das würde mich wahnsinnig machen.

00:34:48: Dann kannst du auch abschalten, diese Blase die anzeigt wie viel...

00:34:52: Kann man die abschalten?

00:34:53: Ja ich glaube der ganze ja.

00:34:57: Also das war wirklich absurd.

00:34:58: Nee aber wenn ich eigentlich erzählen wollte also vielen Dank für alle die da waren zur Ignoble Show die wir in Essen mitgestalten durften aber heißt ja jetzt bei uns wir waren wirklich nur kurz auf der Bühne um schnell zwei drei Experimente zu machen.

00:35:13: Aber Die Veranstaltung an sich war super, also da waren drei E-Gnobbelpreisträger innen.

00:35:22: Sabine Begall die ihr ja hier auch aus dem Podcast kennt, die das Preiser gewonnen hat für die Orientierung von Tieren am Erdmagnetfeld unter anderem Hunde beim Scheißen.

00:35:38: Dann die Frau.

00:35:41: ich finde dann immer... Ich laterte immer so groß auf, ich fette ja dann schon irgendwie fast Wissenschaftsgeschichte.

00:35:48: Denn die Frau Professorin auch, die zum ersten Mal Geschlechtsverkehr in einem MRT hatte war da und das waren eben die ersten Bilder, die man hatte wie es anatomisch aussieht wenn neue Menschen gemacht werden.

00:36:07: genau Da ist ja irgendwie, man kann sich vorstellen, dass er schon irgendwie ziemlich sensationell ist und wichtig.

00:36:12: Also die sprach dann darüber wie wie denn die Form des Penis dieser ähneten Penis ist und wieder dann im weiblichen Körper drin.

00:36:21: Und

00:36:21: die Anatomie des weiblichem Körpers?

00:36:23: Genau.

00:36:24: Ja genau.

00:36:25: Und also das war schon ganz interessant und Fun Fact hat sie dann erzählt.

00:36:31: Er war gar nicht so einfach überhaupt erst mal... ... Probanden zu finden für dieses Experiment, weil du musst zum einen musst du natürlich schlank genug sein.

00:36:41: Damit zwei Leute da überhaupt reinpassen in die Röhre und dann müssen sie natürlich auch noch in der Lage sein, überhaupt diesen Akt zu vollziehen denn... Also geht romantischer sage ich jetzt mal und der Mann insbesondere muss da ja ... irrigiert sein und das geht natürlich nicht unbedingt, wenn du da unter Beobachtung bist in dieser lauten Röhre.

00:37:05: Und sie sagte dann... Es hätte auch lange keine Folgestudie gegeben bis zu dem Zeitpunkt wo ich dann Viagra gehabt

00:37:12: habe.

00:37:13: Das fand ich auch sehr witzig.

00:37:18: Der dritte war auch abgefahren.

00:37:20: der hatte zum Thema Necrophilie im homosexuellen Enten

00:37:28: Ja, also genau.

00:37:29: Das

00:37:30: hat er einfach beobachtet wie eine Ente gegen seinen Bürofenster geballert ist?

00:37:36: Dann runtergefallen ist Tod war und dann kam eine andere Männliche Ente.

00:37:41: Also die Tod war auch männlich.

00:37:43: Eine andere männliche ente und hat sie begattet.

00:37:46: Und dann hat der beschrieben mit seinem Notizbuch sich da... ... neben gesetzt hat und das dann halt dokumentiert hat.

00:37:53: Er hatte auch die Originalaufzeichnung dabei.

00:37:56: Ja,

00:37:57: schönes... Der hat daraus ja auch ein Paper gemacht und in dem Paper so Zeichnungen wo man sieht da ist das Fenster, da ist die Tote ente gelandet, da sind die Dings und da stand der Beobachter der Autor dass er in dem paper immer sich selbst als dritte Person genannt hat fand ich aus sehr witzig.

00:38:17: Und dann im Paper war ein Bild von dieser Fassade, wo das alles stattgefunden hat.

00:38:22: Dann haben wir auch der Punkt notiert, wo er stand um den gesamten Akt diesen nekrophilen Akt zu beobachten mit dem Hinweis, dass er dahinter einer Scheibe stand.

00:38:37: Also getrennt von den Enden sich eine Scheibe wird.

00:38:41: Von hier auch ganz witzig.

00:38:43: Es war insgesamt eine sehr unterhaltsame und finde ich auch sehr kurzweilige Veranstaltung.

00:38:47: Ja,

00:38:48: mit was ich besonders gut finde und was ich unbedingt erwähnen möchte war das Ende weil Marc Abrams dann am Ende auch nochmal das Thema natürlich auf Amerika gebracht hat.

00:39:03: zum einen aus aktuellem Grund denn sie haben sich ja dazu entschieden dass der Ignorbel Preis jetzt nicht mehr in Amerika verliehen wird, weil er gesagt hat oder bei sie als Team zu dem Ergebnis kamen.

00:39:20: Sie werden es schwer haben überhaupt noch Leute ins Land zu bekommen die bereit sind in den Vereinigten Staatenpreis zu entgegenzunehmen und das

00:39:30: war bei den letzten wohl schon sehr schwierig.

00:39:32: da haben sie schon auf viele verzichten müssen die dann irgendwie online zugeschaltet worden sind und in diesem jahr haben wir gefühlt wird noch schlimmer.

00:39:39: Dann haben gesagt okay, dann geht halt nicht mehr.

00:39:42: also haben sich umgeschaut und sind so mal gegeben ist gekommen sie kommen jetzt nach europa machen es jetzt in zürich in diesem Jahr.

00:39:50: die tickets gehen glaube ich ab dem zwölften mai in den verkauf.

00:39:54: Ach so, das wollte ich nicht sagen.

00:39:56: Damit wir noch schon Chancs haben auch

00:39:59: Tickets... Das musst du dann selber nachher rausschneiden oder piepen!

00:40:03: Das fände ich unseren Hörerinnen gegenüber jetzt aber auch.

00:40:06: Das wäre ja so Insider-Wissen wie an der Börse da kann man auch nicht machen.

00:40:09: Hier wird es doch gute Traditionen sind.

00:40:13: Genau also in Zürich dieses Jahr und alternierend immer in den ungraden Jahren ist es in einer anderen Stadt in Europa Und das hat Marc Abrams so erzählt, warum das halt nicht mehr geht und wie blöd Trump ist.

00:40:27: Wie er den ganzen Land kaputt macht.

00:40:30: Dann hatte ich einen richtig tollen europäischen Moment wo ich gedacht habe mein Gott da sollten wir auch ein bisschen stolz drauf sein.

00:40:43: Wir können diese Veranstaltung dort nicht mehr machen.

00:40:45: und dann gucken sie in die Welt und sagen Wo geht es eigentlich noch?

00:40:49: Und dann sehen Sie natürlich nicht Russland oder vielleicht auch nicht Asien, sondern sie sagen Europa ist die Wahl.

00:40:57: Und wir sagen, wir empfangen euch mit offenen Armen.

00:41:01: Schön dass ihr das bei uns machen wollt!

00:41:03: Wir freuen uns auf euch.

00:41:05: hier darf man sowas machen hier darf jeder einreisen Hier dürfen wir voneinander lernen und profitieren hier dürfen solche Veranstaltungen machen hier dürfen wir offen denken.

00:41:15: da habe ich gedacht Ja, wir sind nicht alles ist gut in Europa.

00:41:20: Aber wir sind am richtigen Ort und wir sind der richtige Ort in dieser Welt.

00:41:25: Das war irgendwie ein schöner Moment wo ich so dachte ja irgendwie cool.

00:41:32: Ich freue mich auch sehr dass das jetzt in einer Region ist die leichter erreichbar ist

00:41:40: also dazu.

00:41:41: Also da freuen wir natürlich auch dass es näher ist aber dann einfach auch Da müssen wir viel mehr betonen.

00:41:47: Leute kommen jetzt zu uns, also auch wieder als aus der Sicht des Wissenschaftssystems muss man sagen so die Strömung geht jetzt hierhin.

00:41:55: Die guten Leute, die guten Köpfe müssen hierhin weil hier bist du frei, hier darfst du arbeiten Hier reden sie dir nicht rein bzw schmeißen dich von heute auf morgen wieder raus oder kannst ja doch froh sein wenn Sie sich rausschmeißen und ich gleich irgendwo inhaftieren oder so.

00:42:10: Also von daher das muss man Das darf man nicht vergessen, dass wir immer noch hier so frei sind wie es geht im Moment.

00:42:21: Noch!

00:42:24: Genau, da bleibt doch so... Ich hoffe ja, ich hoffe.

00:42:28: Was wollte ich noch sagen?

00:42:29: Zwei Dinge habe ich noch.

00:42:31: Ich war in der letzten Woche einmal sehr stolz auf meine Tochter und da musste ich mich ärgern.

00:42:35: Da haben die in irgendeinem Schulfach, ich weiß nicht, Politik oder Erdkunde, ich weiss nicht, sie ist sowieso noch fünfter Klasse, ist man ja noch sind die Fächer ja noch nicht so spezialisiert.

00:42:48: Da wurden aus irgendwelchen Gründen, wurden Berufe gesammelt an der Tafel.

00:42:53: Was die Kinder ... Achso!

00:42:55: So generell was für Berufer

00:42:56: kennen?

00:42:56: Genau irgendwie, was wirds berufe genau irgendwie sowas hören und hier haben die ja an der tafel ich weiß nicht wo das eingeordnet war thematisch aber da war zumindest die Aufgabe.

00:43:04: also Schülerinnen haben dann gesagt in den Beruf gesagt und er wurde vorne dran geschrieben Und meiner Tochter ist aufgefallen dass die Berufte alle ... männlich waren.

00:43:17: Egal, was da dran geschrieben wurde und was genannt wurde... also

00:43:21: bzw.,

00:43:22: alles was da vorne dran geschrieben wurden, waren die männlichen Berufe.

00:43:25: Also... weiß ich nicht, was würde man jetzt sagen?

00:43:30: Pilot, Arzt so was stand da alles immer in der männlichen Form außer Sekretärin.

00:43:35: das war weiblich Und hat ist dann sogar meiner Tochter aufgefallen, ne?

00:43:39: Da heißt es sogar!

00:43:40: Das ist meine Tochter aufgefallen.

00:43:42: Also hat sich Marie gemeldet Und hat dann als Beruf Physikerinnen gesagt.

00:43:49: Und dieser blöde Lehrer, hat Physiker

00:43:52: an die Tafel geschrieben.

00:43:55: So was Ätzendes!

00:43:56: Das hat mich so wütend gemacht.

00:43:59: Also das fällt einem Mädchen schon auf... ...die versucht dagegen zu steuern und er misst achtet dann trotzdem.

00:44:14: Aber ich war natürlich stolz darauf, dass Marie versucht hat die Physikerin an die Tafel zu bringen.

00:44:22: Ja es ist halt in manchen Köpfen irgendwie immer noch nicht angekommen.

00:44:29: Dazu ganz kurze Randnotiz Ich hatte einen Vortrag letzte Woche bei einer anderen Abteilung bei uns in der Uni über Wissenschaftskondikation und da habe ich nochmal eine Statistik zitiert Eine Studie zitiert so sollte man sagen draw a scientist, das ist eine Studie die in Amerika gemacht wird seit die Jahrzehnten.

00:44:50: deswegen kann man den historischen Entwicklung gut sehen.

00:44:53: Da werden Mädchen gefragt draw a Scientist funktioniert in der englischen Sprache besser als in der deutschen.

00:45:01: da wäre es schwierig Aber da gibt es ja nicht die Unterscheidung zwischen männlich und weiblich, deswegen Draws Scientist.

00:45:06: Und man hat sich dann angeguckt malen die Mädchen... ...die jungen Mädchen eher eine weibliche Wissenschaftlerin oder einen Typen?

00:45:16: Zwischen sechsundsechzig oder fünffünfzig und sechsundsechszig also nineteenhundert, fünffünfzig und neunzehnt sechzig so Größenordnungen haben die Mädchin ein Prozent weiblicher Wissenschaftlerinnen gemalt.

00:45:31: Jetzt aktuell sind wir da, dass die knapp über sechzig Prozent weibliche Wissenschaftler malen.

00:45:38: Also einsechzig prozent ist glaube ich die aktuelle Zahl.

00:45:41: also da tut sich was?

00:45:43: Da gibt es eine Entwicklung aber man weiß natürlich auch was der Grund für diese Entwicklung ist.

00:45:48: Wir haben mehr weiblichen Vorbilder.

00:45:50: Die spielen eher eine Rolle im Fernsehen sieße die wenn er jetzt zum Mond fliegt ist ne Frau dabei.

00:45:56: Es gibt Vorbild und wenn du dann Lehrer im Jahr der Knaller durchzieht.

00:46:03: Und ich meine, ist ja okay wenn die Kinder sagen Arzt?

00:46:08: Also auch dann finde ich es schwierig aber meinetwegen.

00:46:11: Arzt, dann schreibst du Arzt den... Aber ein Kind kann Physiker drin

00:46:16: sein.

00:46:16: Eigentlich müsste also sollte so ein Lehrer das auf dem Schirm haben und wenn ein Kind irgendwie Arzt sagt sollte er direkt hinschreiben Arzt Ärztin.

00:46:24: Ja, fände ich auch.

00:46:26: Also da bricht sich ja niemanden zacken bei unserer Krone das hinzuschreiben.

00:46:30: Und gerade

00:46:31: da und dann ausgerechnet Sekretärin wieder weiblich, ne?

00:46:38: Mehr fick mich kannst du gar nicht sagen.

00:46:41: also... Das ist einfach wirklich wirklich übel, zwanzig sechsundzwanzig.

00:46:46: Ja muss ich immer ansprechen beim Eltern-Sprechtag weil das geht mir wirklich... Ich halte gar nie aus, stelle dich gerade...

00:46:54: Nee, ich find grade in der Erziehung und gerade wenn's darum geht jungen also da geht es ja um Berufe.

00:47:02: Welche Berufer könnt ihr später ergreifen oder welche Beruft kennt ihr?

00:47:06: Gerade an allen anderen Stellen finde ich dann teilweise wahrscheinlich halb so wild aber gerade da

00:47:15: muss

00:47:17: Irgendwie zumindest die Lehrperson, also der Lehrer, die Lehrerin irgendwie dafür sorgen das da klar gemacht wird dass es nicht spezifische Jobs für Spezifischen Geschlechter gibt.

00:47:31: Also weiß ich nicht ein Mann kann Hebamme werden eine Frau kann Physikerin werden Soldatin Mann kann auch Weiß ich nicht Kinderpfleger werden oder Erzieher oder so Sekretär werden.

00:47:45: Flugbegleiter Ja, ja, aber gut.

00:47:52: Aber Tochter hat mich stolz gemacht das ist schon mal schön.

00:47:56: so eine ganz kleine Sache noch dass ein leckerchen vielleicht auch für euch wir.

00:48:04: Ich mache eine Filmprämie, ich frag mich.

00:48:07: Wo

00:48:08: der feine Herr?

00:48:10: Warte ab ist nur Arbeit.

00:48:11: Haben

00:48:12: Sie einen Sekretär dabei?

00:48:14: Ist nur Arbeit!

00:48:17: Wir sind da ein bisschen zufällig dran geraten.

00:48:21: also wenn ich sage wir dann Zenide kennst du ja Nano Projekt sozusagen oder wie würde man Nano jetzt hätte ich bald gesagt Zink Tank Auf jeden Fall alle die Seminare beschäftigen an unserer Uni, haben sie jetzt zusammengeschlossen zu Zenide und wir... ...haben die Gelegenheit eine Premiere eines Films zu zeigen.

00:48:44: Das Gewicht der Welt!

00:48:45: Warum haben wir überhaupt die Gelegene halt?

00:48:48: Weil es eine Chemidiozententagung gab bei uns einer Universität und ein Mitwirken nach dieses Films war auch da hat sich dann mit unserem Direktor von Zenide unterhalten, weil Sebastian Stücker ist das.

00:49:05: Der war auch eben bei dieser Chemie Dozent Hintagung und die sind im Gespräch gekommen, sind glaube ich sowieso befreundet.

00:49:12: und dann hat Sebastian Stücke gesagt den Film müsste man eigentlich bei uns auch zeigen.

00:49:16: und dann war der so verwegen zu sagen Ich rufe einfach mal die Lichtburge in Essen an und gucken wir auf was da noch ein Termin finden für die Premiere im Mai.

00:49:26: Da habe ich gesagt, Sebastian kannst vergessen!

00:49:27: Das wird nix.

00:49:28: Aber Das ist tatsächlich, hat das noch geklappt.

00:49:31: Wir haben dann einen Termin gefunden der achte fünfte jetzt um siebzehn Uhr in der Lichtburg.

00:49:36: und warum erzähle ich euch das?

00:49:37: Zum ein weil der Film interessant ist und zum zweiten weil ihr Tickets umsonst haben könnt.

00:49:43: Der Film geht um die Klimakrise Und es geht darum dass wir also spielen drei Wissenschaftlerinnen mit eine Doktorin der Glatziologie, dann ein Professor für Physikalische Chemie und eine Molekularbiologin.

00:50:04: Und die stellen halt fest dass sie eigentlich in Bereichen forschen wo der Klimawandel eine Rolle spielt, wo Sie also den Effekt des Klimawandels sehen?

00:50:14: Dann fragen die drei sich was macht man mit diesem Wissen?

00:50:19: und daher der Name des Films das Gewicht der Welt.

00:50:23: weil auf einmal stellen sie fest Die sind ja nicht Forschern, nicht so im luftleeren Raum sondern die beobachten etwas was halt wirklich dramatisch ist und also werden sie quasi Aktivistinnen und tragen das was Sie wissen ihre Forschung nach draußen auf die Straße.

00:50:39: Und versuchen eben diese Klimakatastrophe zu kommunizieren und deswegen glaube ich wird da schon wahnsinnig spannender filmen und das Schöne ist halt.

00:50:51: wir haben gesagt so okay Wir bringen ihn in die Lichtburg und wir werfen da ein bisschen Geld drauf, damit möglichst viele Leute den sehen können.

00:50:59: Es gibt einen Link in den Show Notes.

00:51:00: wenn ihr darauf drückt und in den show notes steht auch ein Passwort.

00:51:04: Wenn ihr das Passwort zweimal eingebt dann könnt ihr euch einfach ein Ticket klicken und könnt dabei sein, wenn ihr zu dem Zeitpunkt, es ist ein Freitag glaube ich, inessen sein könnt und wollt und mal in die lichtburg wollt was ja wirklich tolles Kino ist bzw eine Tolle Theaterbühne.

00:51:21: Ich kenne ja Leute, die standen das schon mal drauf.

00:51:24: Raini du?

00:51:26: Ja ich erinnere mich auch noch an diesen Abend.

00:51:30: Es

00:51:33: ist ein tolles Theater.

00:51:34: Ja, ist es.

00:51:38: Wir haben ja auch mit Mincorrect mal überlegt in der Lichtburg was zu machen aber das ist halt Brandschutstechnisch schwierig und wie ich bei meinem Auftritt mit Basti dort gelernt habe... ...ist es auch ökonomisch dumm!

00:51:53: Könnte man sagen.

00:51:57: Ach wie schön gesagt.

00:51:58: Also sagen wir so Basti und ich haben an dem Abend auf unserer Bucketlist, wir haben mal in der Lichtbuch auf der Bühne gestanden.

00:52:11: Also ich habe nochmal den Link zu dem Film in die Shownutz gepackt.

00:52:15: also könnt ihr euch gerne den Trailer angucken.

00:52:17: Der wird natürlich auch in anderen Orten dieses Landes gespielt.

00:52:22: Also reißt da jetzt bloß nicht weit für an.

00:52:25: aber wenn ihr sowieso im Ruhrgebiet seid habt auf das thema dann natürlich große empfehlung.

00:52:30: dann seid gerne unser gast und kommt.

00:52:35: Und schaut euch den film an.

00:52:37: besonders toll finde ich natürlich wenn jetzt irgendwelche lehrerinnen oder lerat hören und sagen so das ist eigentlich ein thema, dass wer ward für meine schulklasse oder so.

00:52:46: auf jeden fall Klickt euch da Tickets für die gesamte Schulklasse, sofern ihr kommt.

00:52:51: Also klickt euch bitte keine Tickets und kommt dann nicht.

00:52:53: Dann das wäre ein bisschen schade.

00:52:54: aber wenn ihr wirklich wollt unterhinkommen wollt freuen wir uns super wenn der ganze ganze Schulklassen ganze Busladung hinkommen.

00:53:01: am liebsten wär mir wenn dat Kino voll wär weil dat Thema halt wichtig ist.

00:53:06: Hat es schnell jedenfalls einen ticket kostet?

00:53:08: Nix!

00:53:13: Du hast glaube ich nur gesagt klickt euren ticket.

00:53:15: Ja, ich wollte eigentlich sagen ist umsonst.

00:53:17: Also wenn ich nicht gesagt habe danke dass du da nochmal darauf hinweist genau es kostet nix.

00:53:22: also für uns schon wir haben ein bisschen Geld reingeschoben aber Für euch nicht.

00:53:27: das heißt interessanten film tolles theater Schöne Diskussionen.

00:53:34: übrigens nachher auch noch die ganzen Schauspieler sind keine Schauspiele, es sind Mitwirken also diese Wissenschaftlerinnen.

00:53:40: Die sind auch da und ihr könnt nachher mit denen noch sprechen und sie sind für eine Podiumsdiskussion auch noch da wobei Podium haben so vierzig Minuten noch so.

00:53:49: Da wird jetzt nicht viel passieren aber ihr könnt die ansprechen die sind da.

00:53:52: Regisseur ist da sondern richtige Kinopremiere Klassiker halt.

00:53:57: Und weil die Tickets über diesen Weg hier kostenlos sind, möchte ich das in der Stelle nochmal ganz dringend betonen.

00:54:04: Wenn ihr euch ein Ticket klickt dann kommt bitte auch!

00:54:07: Nur weil also, weil erfahrungsgemäß ist die No-Show Rate bei so Veranstaltungen wo die Tickets kostenlos sind immer relativ hoch.

00:54:16: Weil dann doch nicht mal mit böse Absicht aber manche Leute neigen dann zu und zu sagen ach ich nimm erstmal zehn Ticket sondern gucke ich mal wer mitkommt und am Ende kommt keiner mit weil keiner Zeit hat.

00:54:26: das halt blöd weil dann bleiben die Plätze halt leer und für Leute die eventuell noch ein Ticket haben wollten ist dann keins mehr da.

00:54:33: und dass es halt immer blöd.

00:54:34: also wenn ihr euch einen Ticket klickt macht euch vorher Gedanken mit wem ihr hingehen möchtet, fragt die Leute und klickt euch dann ein Ticket.

00:54:42: Und wenn ja doch nicht gehen könnt, dann versucht wenigstens noch irgendwie die Tickets nochmal loszuwerden.

00:54:46: Wir hatten jetzt bei der Ignoble-Show war das auch so... Also die waren ja ratzfotz ausverkauft oder nicht verkauft, da waren die Ticket auch umsonst.

00:54:58: also sie waren weg.

00:55:02: Und jetzt bei der Veranstaltung war es so, da oben auf dem Balkon wäre noch einiges gegangen.

00:55:07: Also alles eigentlich und zwischen den Reihen waren auch noch ein paar Plätze frei.

00:55:13: Das war natürlich ... also das war nicht leer dadurch, aber trotzdem voll.

00:55:18: Aber man hat schon gemerkt, dass dann ein paar Leute nicht kommen konnten.

00:55:22: Manchmal ist ja auch okay, man wird krank.

00:55:25: In der Showbranche rechnet man sowieso immer mit fünf bis zehn Prozent No-Show, die nicht kommen.

00:55:31: Aber das war halt schon mehr.

00:55:32: Und da ist ein bisschen Schade, weil wir wussten halt bei der Veranstaltung, da war richtig Druck drauf!

00:55:36: Also da hätten viele Leute... Da waren auch

00:55:37: noch Leute die nicht gekommen sind, weil sie kein Ticket bekommen

00:55:40: haben.

00:55:40: Genau und die richtig Bock hatten.

00:55:41: Die uns dann noch angeschrieben haben und gesagt haben so könnten wir, gibt's noch irgendeinen Mittel- und Weg dahin zu kommen?

00:55:47: Das ist natürlich ein bisschen schade

00:55:48: irgendwie.

00:55:53: Jetzt haben wir lange gesprochen aber war ja auch wichtig.

00:55:56: Wir hatten viel zu beraten.

00:55:59: Ich war ja auch leicht aufgeregt, als wir mit der Aufnahme angefangen haben.

00:56:04: Verärgert vom Tag!

00:56:07: Aber bist du jetzt schon... Haben wir dich ein bisschen

00:56:10: besser empfehlen können?

00:56:12: Ein bisschen ruhiger schon, aber ich... Also da ich heute nicht noch in Haufen Scheiße getreten bin, war wirklich alles.

00:56:19: Das fehlte eigentlich noch.

00:56:21: Aber wer weiß vielleicht bringt gleich nochmal Müll runter oder so.

00:56:24: Kommt vielleicht noch.

00:56:25: Oh Mann wie schrecklich Kommt, fangen wir mal mit einem wissenschaftlichen Thema an.

00:56:32: Wir haben übrigens noch Kommentare aber die machen wir hinten dran weil das Audio-Kommentare sind.

00:56:37: dann werde ich nachher noch was dazu sagen worum es da geht Aber das sind tolle Audiokommentaren.

00:56:43: Machen wir erstmal Thema Nummer eins unscharf ist das neue Schaf habe ich das genannt.

00:56:48: Okay

00:56:49: Es geht ums Auge Optisch?

00:56:51: Genau Also es geht um's Auge.

00:56:55: Wir haben ja schon relativ häufig und erst kürzlich darüber gesprochen, wie faszinierend eigentlich das Auge ist und wie erstaunlich es auch mit den unterschiedlichen Sehbedingungen klarkommt.

00:57:13: Also wir hatten glaube ich neulich mal darüber gesprochen ,wie interessantet eigentlich ist, da hat Auge in einem relativ großen Bereich, Helligkeitsbereich ... sehen kann.

00:57:25: Also meine Kamera ist ja irgendwann, äh... Ist die ja in Sättigung sozusagen.

00:57:30: Ähm... Du kannst natürlich mit der Blende ein bisschen arbeiten und dadurch weniger Licht reinlassen aber selbst das hilft irgendwann nicht mehr.

00:57:38: Und unser Auge hat ja wirklich den Talent vom dunkelsten Keller bis pralle Sonnenlicht uns ein gutes Bild geben zu können.

00:57:48: Manchmal brauchst du natürlich eine gewisse Gewöhnung.

00:57:51: Aber im Prinzip hast du dieses komplette Spektrum von absoluter Dunkelheit fast bis hin zu Helmsonnenlicht oder Tag am Strand, so am weißen Strand wo du ja trotzdem was sehen kannst.

00:58:05: Werte glaube ich... Ich weiß nicht, es ist noch nicht so lange her da hatte ich das mal als Thema Da kam ja raus hat das Auge nicht so sehr Absolutwerte wahrnimmt sondern nur Bereiche wo's dunkler wird und Bereiche Wo's heller wird.

00:58:18: Und über diese Änderungen im System erzeugt Das Auge zusammen mit dem Gehirn dann Bild und kann dann auch in Extrembereichen halt Bilder erzeugen, wo Kameras schon lange aufgegeben hätten.

00:58:32: Und wir haben ja auch über andere Dinge gesprochen.

00:58:34: ich weiß nicht du hattest oder hatten wir glaube ich im Science Snack diese diesen Moment der Blindheit Auge bewegt sich und unser Gehirnen rechnet dann dieser Momente wo die Augen sich befinden.

00:58:46: Ja

00:58:46: das hast du glaub ich mal erklärt.

00:58:48: aber mit dem Spiegel gucken und

00:58:53: so?

00:58:55: Da sind ganz viele Tricks eigentlich am Werke, damit das Auge uns ein gutes Bild schenkt sozusagen.

00:59:04: Damit wir unsere Umwelt sehen können.

00:59:08: und jetzt bin ich wieder mal in Paper gestolpert wo wieder was thematisiert wird was unser Auge scheinbar brillant löst was eigentlich physikalisch unser Auge limitieren sollte, genauso wie diese physikalische Limitation auch beispielsweise bei Objektiven von Kameras der Fall ist.

00:59:29: Es gibt ja sogenannte Linsenfehler.

00:59:31: also du kannst zwar für teuer Geld objektive bauen... ...für Kameras aber der Grund warum die so teuer werden irgendwann ist halt weil du versuchen willst möglichst diese Linsenfähler zu reduzieren Und es geht jetzt gar nicht so sehr darum, dass irgendwie die schlecht gebaut sind.

00:59:51: Dass man jetzt sagt so okay da klar, da sind irgendwelche Linsen drin in diesen Objektiven und wenn du da irgendwie schlampig arbeitest deine Ecke rein haus oder sie sind jetzt nicht perfekt gekrümmt dann sind die halt nicht so super.

01:00:02: das natürlich auch.

01:00:03: das sind auch linsenfähler und die erklären natürlich auch den preis.

01:00:07: aber es gibt auch linzen fehler

01:00:09: die

01:00:10: sind eigentlich physikalisch begründet Kannst du gar nicht so richtig loswerden?

01:00:15: Es gibt dann technische Tricks, wie das in Objektiven gemacht wird.

01:00:18: Aber du bist eigentlich physikalisch limitiert.

01:00:21: und kommen wir nicht auch an Grenzen wo die Gleichungen also die die wir haben um das zu beschreiben und auszurechnen In den Bereich kommen wo die Modelle nicht mehr so hundert Prozent stimmen.

01:00:33: okay Kann sein, ja.

01:00:36: Weil es ist ja auch nur eine Näherung.

01:00:37: alles also so.

01:00:39: Abbildungsgleichung klar die kann man noch beliebig komplex machen und simulieren

01:00:43: usw.,

01:00:43: aber irgendwo kommen wir doch dann bestimmt auch in Grenzbereiche wo unsere Beschreibung einfach nicht mehr ausreichend ist.

01:00:51: Wahrscheinlich wo irgendwie minimale Abweichungen sind die du bei einer Linse nicht merken würdest aber bei einem linsensystem mit zwanzig Linsen sich das halt exponentiell verstärkt.

01:01:02: Kann sein ja, das weiß ich jetzt nicht.

01:01:05: Also ich bin jetzt ehrlich gesagt obwohl ich die Fotografie sehr mag, bin ich da auch nicht so sehr drin also... Ich habe ehrlich gesagt in den Linsen oder Objektiven, die ich habe, habe ich wenig Linsenfähler gesehen.

01:01:19: aber wie gesagt bin auch... Bin da wirklich nicht der Experte!

01:01:25: Ich hab nie gelernt heute zu gucken, dass ist vielleicht eine gute Sache.

01:01:27: wenn du erstmal anfängst diese Fehler zu sehen dann werden die Objektive nur immer teurer.

01:01:34: Aber ich meine, was relativ trivial ist würde ich sagen.

01:01:38: Wenn man es den mal gehört hat dann leuchtet sofort ein dass das ein Fehler ist was physikalisch bedingt ist nämlich die chromatische aberration.

01:01:47: Die sagt dir vermutlich was weil er das mal gelernt hast.

01:01:52: Ja also chromatisch

01:01:58: chromatischer hört man ja schon hatte irgendetwas mit farbe zu tun und die chromatsche aberation beschreibt das je nach Wellenlänge Licht durch die Linse im Objektiv oder aber natürlich auch in der Augenlinse.

01:02:12: Also da passiert dieser Effekt natürlich auch, dass Licht unterschiedlicher Wellenlinge unterschiedlich stark gebrochen wird.

01:02:21: Das heißt wir gehen mit blauem rotem grün Licht durch eine Linse und die Linze fokussiert das Licht.

01:02:31: Es führt dazu, Anders gebrochen wird als das rote.

01:02:36: Und dann ahnen man schon das Problem, dass führt dazu... ...dass die Fokuspunkte unterschiedlicher Farbstrahlern an unterschiedlichen Punkten legen und da willst du natürlich nicht!

01:02:52: Also stimmt, da hab ich gar nicht dran gedacht.

01:02:54: Der extreme Fall wäre das Prisma.

01:02:55: ne?

01:02:55: Da kennen wir das alle her.

01:02:57: Wir schicken weißes Licht durch den Prisma oder Sonnenlicht durch den prismal und dann sehen wir diesen hübschen Regenbogen!

01:03:02: Da wollen wir das quasi, genau das passiert aber bei der Pink Floyd.

01:03:07: Bitte?

01:03:08: In Pink Floyd, Dark Side of the Moon.

01:03:12: Das sieht man im extremen.

01:03:13: Ja

01:03:13: das ist richtig ja genau Aber bei einer Linse willst du natürlich eigentlich gerade nicht, denn da soll der Bild scharf sein egal ob du das grüne Gras siehst oder die rote Rose.

01:03:24: Oder den blauen Himmel.

01:03:25: Das ist aber physikalisch schwierig.

01:03:30: Kurzwelliges Blaues Licht wird stärker abgelenkt als langweiliges rotes Licht.

01:03:33: Dadurch entsteht diese chromatische Apparition... Schiedene Farben werden auf verschiedene Punkte fokussiert und das ist natürlich schlecht, weil damit werden nicht alle Bildinformationen gleichzeitig gut auf die Retina oder auf einen CCD-Ship bei einer Kamera gelenkt.

01:03:55: Also konkret würde da jetzt bedeuten beim Auge zum Beispiel blaues Licht wird vor der Netzhaut scharf abgebildet Durchläuft da den Fokuspunkt und fasert dann wieder auseinander.

01:04:07: Rotes Licht ist hinter der Netzhaut, deswegen auf der Netz-Haut auch unscharf und nur ein Teil des Spektrums trifft exakt fokussiert auf die Netzhau.

01:04:19: Also es ist physikalisch unmöglich, dass unser Auge alle Farben gleichzeitig perfekt scharf abbildet.

01:04:26: Und was ist die Konsequenz?

01:04:29: Wie würde sich jetzt diese chromatische Aberration auswirken?

01:04:34: Eigentlich müssten wir ständig Farbsäume sehen.

01:04:38: Also wie bei einer schlechten Kamera oder wie beim Prisma, das heißt wenn er jetzt sagen würdest du siehst einen Buchstaben, sagen wir mal ein A was irgendwie aus zwei Farbinformationen besteht, also sagen wir so eine Mischung aus blau und rot sag ich jetzt mal.

01:04:55: Und wir würden rot scharf stellen.

01:04:58: dann sehen wir den solides rotes A auf unserer Netzhaut.

01:05:05: aber da der Blauanteil nicht gut fokussiert wird würde dazu unscharf Ausfasern und deswegen hätten wir einen blauen Farbsaun.

01:05:16: Und daran würden wir bei einer schlechten Objektiv sehen, dass wir diese chromatische Aberration haben.

01:05:22: und eigentlich müssten wir das eigentlich bei unseren Augen auch haben.

01:05:26: Weil wir einfach physikalisch limitiert sind.

01:05:29: Warum sehen wir diese Farbsäume nicht?

01:05:31: Weil ich sehe die nicht.

01:05:33: Stimmt!

01:05:34: Jetzt

01:05:34: könnte man mir vorwerfen... Ich bin ja auch farmblind aber

01:05:37: du

01:05:37: siehst die ja auch nicht.

01:05:38: Wir alle sehen keine Farbsräume eigentlich.

01:05:43: Kann man die eventuell sehen bei so dünnen Objekten oder so, wenn das Licht entsprechend fällt?

01:05:49: Oder... ...oder so dünden spalten.

01:05:52: Oder sehen wir die generell nicht.

01:05:54: Also ich kann mich jetzt auch nicht dran erinnern, die mal gesehen zu haben.

01:05:57: aber so bei so Luftspiegelungen oder so.

01:06:01: Also da habe ich tatsächlich nicht recherchiert ob du irgendwie eine künstliche Situation herbeiführen könntest wo du dort siehst.

01:06:07: Das ist ne gute Frage.

01:06:08: also ich glaube weiß ich nicht ob bei Luftspiegelung oder so Aber der ist eine gute frage ob du nicht so quasi im Labor wirklich sehr reine Farben und dann sehr extreme Unterschiede.

01:06:19: Also irgendwas, ja was wäre das?

01:06:21: Rot und blau?

01:06:22: tatsächlich, das Beispiel ist gar nicht schlecht... Und dann guckst du ob bei einer Farbe die so ausfasert.

01:06:29: Ist eine gute Frage!

01:06:31: Habe ich jetzt nicht recherchiert könnte ich mir vorstellen dass man das sehen könnte.

01:06:37: Aber so im alltäglichen Leben sehen wir das ja nicht.

01:06:40: Wir gucken zwar die ganze Zeit auf unterschiedlichste Farben, aber wir sehen eigentlich nie so eine chromatische Operation.

01:06:45: Wir sehen eigentlich diesen klassischen Linsenfehler.

01:06:48: der Physikalsthasein sollte den sehen wenn ich.

01:06:51: Man ist lange davon ausgegangen dass es daran liegt dass das auch immer so ein Kompromiss eingeht.

01:06:56: also man sagt einfach Die Linse wird so eingestellt dass der mittlere spektrale Bereich also sowas im grün-gelben scharf ist wo übrigens auch das menschliche Seen am empfindlichsten ist.

01:07:09: Und dann sagt man, ja gut, dann ist vielleicht das blaue, das rote so ein bisschen Out-of-Focus aber dadurch dafür den Kompromiss nehmen da, wo wir sowieso am schärfsten oder empfindlingssten sehen, wo auch das meiste abgeht im Spektrum, was wir so sehen.

01:07:27: Wenn das schon mal scharf ist, sind wir damit ganz glücklich.

01:07:30: Davon war die Lehrmeinung lange.

01:07:33: Man hat jetzt aber rausgefunden, dass das wahrscheinlich so nicht stimmt.

01:07:36: Es gibt ein neues Paper Focusing on color how the eye chooses which wavelengths to see best veröffentlicht in signed advances am ersten April.

01:07:45: zwei tausend sechsten zwanzig und die haben scheinbar herausgefunden dass das Auge nicht etwa versucht die chromatische aberration zu eliminieren sondern die eigentlich sogar aktiv nutzt also sozusagen die unscharfe als informationsquelle Und zwar als Informationsquelle, um so eine Feedback-Schleife zu haben.

01:08:07: Zu sagen wo will ich jetzt hinfokussieren?

01:08:12: Denn diese Säume, diese Farbsäume haben wir gerade erklärt die enthalten eigentlich Informationen darüber ob das Bild korrekt fokussiert ist.

01:08:20: wenn du gar keine siehst ist super.

01:08:22: Wenn du welche siehst dann weißt du da zumindest dieser spektrale Bereich den Du da gerade als farbsaum siehst farblich dass der gerade nicht fokassiert ist und es hat zumindest schon mal eine Information.

01:08:33: Und dadurch habe ich ja gerade auch erklärt, kann man im Prinzip auch sagen ist der Fokus für diese Farbe jetzt gerade zu weit vorne oder zu weit hinten.

01:08:43: Man kann natürlich auch sagen welche Wellenlinge aktuell am schärfsten abgebildet ist und das Auge scheint dann zu nutzen um korrekt zu fokussieren.

01:08:53: Man könnte sich da wie so ein Regelkreis vorstellen die Netzhaut registriert diese Unterschiede in der Schärfe von verschiedenen Farben.

01:09:02: Das Gehirn interpretiert dann die Unterschiede als Fokusfehler und dann wird die Linse entsprechend nachjustiert.

01:09:09: Und der Prozess wiederholt sich dann kontinuierlich, also eine Feedback Schleife, die über das Vermessen dieser Farbsurröme kommt.

01:09:17: Das muss aber

01:09:19: schnell gehen oder?

01:09:21: Die haben hier Experimente gemacht, also das Team was dieses Paper rausgebracht hat.

01:09:27: Die haben sich insbesondere komplementär farben angeguckt oder in den Experimenten komplett mentär Farben genutzt, also Farbpare wie Rot und Grün oder Blau und Gelb.

01:09:37: Und dann haben die chromatische Aberration erzeugt zwischen diesen Farben... ...und haben da genau diesen Probanden gezeigt.

01:09:49: Also wie lief das insgesamt ab?

01:09:51: Ich habe mir da den Paper mal angeguckt, also der Versuchsaufbau war so.

01:09:56: Probandinnen haben auf visuelle Reize

01:09:58: geguckt

01:09:59: zum Beispiel Buchstaben und diese wurden auf einem speziellen Display mit kontrollierten Farben, also gerade rot-grün-, blau-, gelb gezeigt.

01:10:08: Zusätzlich wurde eine verstellbare Linse verwendet um die Fokusdistance exakt zu verändern und währenddessen wurde gemessen wie das Auge seinen Fokus anpasst.

01:10:20: Das machst sowohl.

01:10:21: in dem Paper stand was von Shack Hardman Wellenfrontsensor Keine Ahnung Also.

01:10:27: damit vermisste wohl offensichtlich die Krümung des Auges vermisst du im Prinzip, wie gut das Auge gerade fokussiert und daraus konntest du dann berechnen welche Wellenlänge jetzt gerade scharf gestellt wird.

01:10:41: Also da konnte es unterscheiden mit diesen Messungen Und was sie dann gemessen haben ist dass das Aage eben keine Mittelwertbildung über alle Farben trifft also sich anguckt und sagt so ja Spektrum ist jetzt so, mache ich einen Mittelwert und dann fokusiere ich in die Mitte Dann passt er schon einigermaßen.

01:11:01: sondern sie haben beobachtet, dass das Auge bzw.

01:11:05: Das Auge entscheidet natürlich nicht aber das Zusammenspiel aus Auge und Gehirn entscheidet sich aktiv für eine Wellenlänge oder einen wellenlängen Bereich der aktuell am sinnvollsten ist.

01:11:20: also das bedeutet es genau so wie wir gerade gesagt haben Nicht alle Farben sind gleichzeitig scharf.

01:11:26: Aber die relevantesten Bildinformationen, die jetzt gerade für dich wichtig sind.

01:11:31: Die wo du hinguckst, die die dominant sind... ...die die relevant sind vielleicht bewegende Elemente oder so.

01:11:39: Die werden optimiert.

01:11:42: Was sie dann auch gemessen haben ist ja in vielen Alltagssituationen liegt dieser optimale Bereich im grünen Spektrum also in der Mitte des Spektrums aber nicht immer genau.

01:11:56: Das finde ich schon irgendwie, also dass es so ein aktiver Regelkreis ist und das eben dieser Farbsaum eine Rolle spielt.

01:12:04: Also der wahrgenommen wird und dann benutzt wird als Information um dann zu entscheiden muss sich da vielleicht nachjustieren.

01:12:12: vom Gehirn finde ich ja irgendwie total abgefahren

01:12:15: Ist immer wieder krass, was das Gehirn oder was der Körper so leistet.

01:12:19: Also und ich bin immer wieder erstaunt dass man also nicht dass das immer Sachen sind die man jetzt gerade neu findet.

01:12:29: Ja ja finde ich auch.

01:12:32: Und noch eine kleine Randnotiz aus dieser Studie.

01:12:35: Die haben noch andere Sachen herausgefunden zum Beispiel auch welche Wellenlänge denn gerade bevorzugt wird beim fokussieren hängt auch von der Entfernung des Objektes ab.

01:12:45: Bei fernen Objekten nutzt das Auge eher langwelliges, rötliches Licht und bei nahen Objekte eher kurzwelliges bläuliches Licht.

01:12:58: Mir ist nicht so ganz klar geworden warum ausgerechnet jetzt bei fernen objekten er dann Rote Sinn macht?

01:13:04: Und bei nahen Objektem eher bläubliches Licht?

01:13:08: Also ich kann mir vorstellen weil das blaue ja stärker oder schneller gestreut wird auf Entfernung Dass rote weniger beeinflusst ist.

01:13:18: Das heißt, du hast im Fernen sowieso nicht so viele blau-blaues Lichtmeinze?

01:13:23: Ja genau also wie bzw.. Also nicht so viel Blau und das was du hast es nicht so vertrauenswürdig in Anführungszeichen also eh schon gestört und dass rote geht halt relativ störungsfrei über weite Distanzen.

01:13:38: Ich weiß nicht, wie entscheidend da noch die Wellenlänge ist.

01:13:42: Du hast natürlich mit der blauen auch eine höhere Auflösung bei Dingen, die näher dran sind aber das war wahrscheinlich egal.

01:13:52: Ja, weiß ich nicht.

01:13:53: Konnte ich den Paper nicht entnehmen?

01:13:54: Aber was ich dem Paper entnehmen konnte und das führt auch wieder zurück zu einer Studie, die wir vor ein paar Wochen mal hatten.

01:14:01: Da ging es darum warum haben wir eigentlich immer mehr Kurzsichtigkeit?

01:14:06: Und da hat das was mit unseren Bildschirmen und dem Lesen zu tun, bei schlechten Licht.

01:14:12: Du erinnerst dich?

01:14:13: Da war einer der Gründe wo man gesagt hatte okay... Das kann dazu führen ist dass die Augen sicher also dass sie Augen beim Nahsehen extrem stark akkommodieren müssen Und dass dieses akkommodieren, dieses starke Krümmen des Augers zu sogenannten Wachstumsreizen im Auge führen.

01:14:40: Die dann wiederum dazu führen das die Augen sich verformen und dann brauchste irgendwann eine Brille.

01:14:45: also knapp zusammengefasst wird für vor ein paar Wochen mal gesprochen haben.

01:14:48: Jetzt ist es so, dass wir beim Nasehen sowieso stärker akkombodieren müssen und jetzt berücksichtigt das Auge auch noch blaues Licht dafür was ja noch zusätzlich mehr gebeugt wird, gekrümmt wird.

01:15:03: Der Fokuspunkt ist nochmal näher vor der Netzhaut.

01:15:07: Das heißt du musst das Auge nochmal weiter grümmen und das führt dann dazu dass eben diese Wachstumsreizei nochmal verstärkt werden.

01:15:15: und deswegen sagen sie, das ist vielleicht nochmal ein Grund warum wir mit dieses Probleme der Kurzsichtigkeit haben weil das Aage hier zum Verhindern dieser Farbsäume oder zum Schafstellen eigentlich der blaue Licht benutzt.

01:15:34: Also ist eine Kombination hier, warum sehen wir jetzt alles scharf?

01:15:39: Da spielen natürlich noch andere Sachen rein also die neuronale Verarbeitung natürlich.

01:15:43: das Gehirn kombiniert dann Signale und nimmt dann die relevanten scharfen Bildinformation natürlich vor allem.

01:15:51: Wir haben natürlich auch noch so was für Tiefenschärfe, also das klassische was wir auf der Kamera auch haben.

01:15:55: wenn wir die Blende schließen in dem Fall im Auge die Popille Dann reduzieren wir den Unschärfeeffekt oder erhöhen die Tiefenschärfe, also mehr Bereiche des Bildes sind scharf.

01:16:08: Das nutzt das Auge natürlich auch.

01:16:11: Also da spielen noch andere Dinge rein.

01:16:13: Aber diese Feedback-Schleife durch die chromatische Apparition, also eigentlich eine optische Limitation unseres Auges was dann geschickt ausgenutzt wird hat mich gewisserweise mal wieder... Total überrascht, wie die Natur das dann nutzt.

01:16:32: Genau!

01:16:33: Ja also der Farbsaum den wir nicht sehen wird trotzdem genutzt vom Auge damit wir alles schön scharf sehen.

01:16:41: Die Natur lässt nix verkommen.

01:16:45: Das ist richtig.

01:16:47: Okay machen wir noch schnell ein Science Snack.

01:16:49: da habe ich auch... Ich saß mit zwei Kollegen zusammen in der Mensa.

01:16:55: Der eine is Pilzfreund Also über den habe ich, glaube ich auch mal gesprochen.

01:16:59: Der sammelt Pilze im Ruhrgebiet und hat auch ein schönes block dazu.

01:17:04: also der ist interessiert an pilzen.

01:17:06: der andere war gerade in schottland glaub ich Und da kam das thema auf pilze überraschender weise.

01:17:17: warum Also wir sprechen von Whisky erstmal.

01:17:24: Wir sprechen von Whiskey Distillerien in Schottland.

01:17:28: und jetzt mal ganz abgesehen von Pilzen beobachtet man, das ist jetzt nicht erstaunlich beim Einlagern.

01:17:37: also wenn Whiskeys eingelagert werden in die Fässer dann füllst du sie erst einmal sehr hochprozentig ab.

01:17:42: ich bin kein Whiskey-Kennner aber ich glaube mit sechzig-siebzig fast

01:17:45: stärker.

01:17:48: Genau.

01:17:49: Das ist ja wirklich wahnsinnig stark, ne?

01:17:51: Siebzig Prozent haben die dann bestimmen oder vielleicht sogar mehr... Ich weiß

01:17:54: es nicht, aber so dass sie eigentlich nicht trinkbar sind!

01:17:59: Und dann lagert man die und zwar manchmal auch wirklich lange, zehn, zwanzig Jahre liegen die guten Tropfen daher und in der Zeit verflüchtigt sich ein Teil des Destillats also insbesondere die flüchtigen Bestandteile, also der Alkohol Und der verschwindet und deswegen

01:18:20: ist

01:18:20: sehr gut.

01:18:21: Ja, genau du bist Fachmann, Fachperson.

01:18:25: am Ende von der Lagerzeit hat er whiskey dann seine typischen vierzig Prozent... ...und der Anteil der verschwunden

01:18:32: ist

01:18:32: den nennt man den Anteil Der Engel den angels share.

01:18:35: genau das dann verschwinden.

01:18:38: ich habe meine Distillerie in schottland besucht glenn morangier.

01:18:43: da hab ich diesen Begriff zum ersten mal gehört und gelernt dass es dass es sowas gibt.

01:18:51: Genau, aber was passiert eigentlich mit diesem Anteil?

01:18:55: Also klar der verschwindet, der verdampft, der geht in die Luft, aber das spannende und deswegen ist das ein Science-Lack.

01:19:03: Man sieht rund um Distillerien in Schottland, in Kentucky, aber auch in Cognac beispielsweise, sieht man, dass Häuserfassaden etwas dunkler sind.

01:19:16: Fensterrahmen sehen teilweise so fast sogar so aus, als wären sie von Ruß überzogen und selbst Bäume tragen.

01:19:21: So ein schwarzen Film wenn Sie dann in der Nähe von Distillerien stehen also sieht es noch bisschen aus als würde die gesamte Umgebung so langsam in Schatten gehüllt.

01:19:34: Man könnte jetzt irgendwie annehmen, das wird Verschmutzung sein, Industrie oder Abgas.

01:19:40: Aber wenn du das unter dem Mikroskop anguckst, dann stellst du fest, nein es ist ein Pilz der Pilzparte sozusagen.

01:19:50: Ein spezieller Baudouinia compniacensis inoffiziell der Whiskey-Pilz Und er ist kein Parasit im klassischen Sinne, also der befällt jetzt keine Fässer und zerstört nicht direkt den Whisky.

01:20:07: Sondern erlebt tatsächlich... Leben etwas in Anführungsstrichen weil das nicht seine Hauptnahungskwille.

01:20:13: dazu sage ich aber gleich noch was.

01:20:15: Erlebt von diesem Angel's Share, also von dem Zeug was verdunstet.

01:20:22: Denn dieses Ethanol aus dem Whiskey geht in die Luft Und ist eigentlich unsichtbar und verfüchtigt sich, aber für den Pilz ist das eine wichtige Ressource.

01:20:31: Denn auf seiner Oberfläche, wenn er denn da in der Nähe von dieser Distillerie gedaht, dann kondensiert.

01:20:38: auf seiner Oberfläche konnensieren winzige Tröpfchen dieses Alkohols.

01:20:42: die lösen sich im Feuchtigkeitsfilm der Zellstruktur von dem Pilz und werden so aufgenommen.

01:20:50: Dann beginnt eigentlich dieser ganz klassische Prozess Der Umsetzung, sage ich jetzt mal.

01:20:58: Dann im Inneren des Pilzes wird dann dieses Ethanol einfach Schritt für Schritt abgebaut.

01:21:02: Da gibt es einen Enzymen die Alkoholdehhydrogenase.

01:21:08: Die wandelt das Molekül in Acetal-Dehyd um Und dabei entstehen energiereiche Elektroenträger, sogenannte NADH-Moleküle.

01:21:19: Das ist kein exotischer Sonderweg, sondern das ist eigentlich der ganz grundlegende biomechanische Prinzip.

01:21:24: Energie wird gewonnen in dem Moleküle verbrannt werden und genau da machen wir ja auch.

01:21:31: Wir nehmen Sauerstoff auf, wir nehmen Nahrung auf und dann verbrennen wir, oxidieren die Nahrungen Energieträger in unserem Körper, die wir dann nutzen können.

01:21:44: Und das macht der Pilz auch?

01:21:46: Ja!

01:21:46: Das heißt, der Pilzt atmet, dass er weg

01:21:48: ist?

01:21:50: Ich will nicht gerade ob man Atmen sagen sollte oder ob es eigentlich mehr dieses

01:21:58: Verweckstoff wechseln

01:22:00: wird.

01:22:03: Genau diese Energieumsetzung.

01:22:07: Der nächste Schritt ist, dass dieser Acetaldehyd zu Acetat oxidiert Und dieses Acetat trittert in den Zitratzyklus ein, dieser ganz normale Stoffwechselweg der auch bei Menschen und Tieren und Pflanzen die ganz normaler Energiegewinnung ausmacht.

01:22:26: Dann wird nämlich da also was ursprünglich mal Ethanol war diese Whiskey Dampf wir dann zu ATP diese Energie die wir dann in unseren Körper nutzen können Genau.

01:22:38: Und jetzt noch die kleine Randbimmel, also das ist ja wirklich faszinierend.

01:22:41: Also da hat sich ein Organismus darauf eingestellt dass dann eine Distille ist und dass da eigentlich einen Energieträger in der Luft ist.

01:22:49: Der denkt sich nicht aber der wächst dann da weil es ein Vorteil ist eine biologische Nische dazu sein.

01:23:00: Den Randnotiz muss ich noch machen.

01:23:01: er lebt nicht allein von diesen Angels Share vom Ethanol Dampf sondern der nimmt natürlich vor allem Staub auf oder organische Partikel, oder Mikroräste aus der Umgebung.

01:23:13: Das ist die klassische Grundversorgung wie bei jedem Pilz.

01:23:16: das zersetzt halt irgendwas Organisches.

01:23:19: aber der Ethanol ist der kleine zusätzliche Energiestrom den er nutzen kann denn kleiner Vorteil ist.

01:23:27: und deswegen hat sich dieser Pilz halt die Nische gesucht und gesagt auch da kann ich besonders gut gedeihen weil dann noch so bisschen paar Prozent mehr Energie eben aus der Luft kommt.

01:23:38: Und die nutzt er dann auch, um Biomasse aufzubauen und zu wachsen und größer zu werden und sich auszubreiten.

01:23:44: Und das finde ich irgendwie total schön.

01:23:46: Science Snack also dass da irgendwie... Also es ist eine Symbiose wieder aus dem was Menschen da destillieren und dann diesen Pilz entsteht.

01:23:53: Also dass der Pilz dann sieht okay, das nutze ich doch mal.

01:24:00: Nichts geht verloren.

01:24:01: wie hast du gerade gesagt?

01:24:02: Nichts

01:24:04: Ja, nix wird verschwendet.

01:24:09: Genau!

01:24:10: Was hast du uns denn noch schönes mitgebracht?

01:24:19: Ich habe uns etwas mitgebracht aus dem Bereich der Physik mal wieder etwas Schönes wobei man könnte es auch für Jura halten.

01:24:27: Es geht um die amontonsche Gesetzeslücke.

01:24:32: Oh, Amont-Tonche.

01:24:33: Ach, gleich habe ich auch gelernt ne?

01:24:36: Ja, hast du... Ich auch aber wollte mich fragen, sagt dir das was, das amont-tonsche Gesetz?

01:24:41: Thermodynamik?

01:24:43: Nee!

01:24:46: Es ist aber ein guter Versuch.

01:24:49: Wenn ihr irgendwas von dem Physiker hört und der klingt französisch, ist Thermodynamics immer ein gutter First Guest.

01:24:57: Scheiße, ich bin durchschaut.

01:25:00: Nee es ist

01:25:02: Reibung.

01:25:03: Mir hat der Name aber auch erst mal nichts gesagt, das ist die stinknormale Reibungen also die die man so als Physiker in der Mechanik kennenlernt.

01:25:14: Es gibt die beiden amontonschen Gesetze zur reibung und zwar einmal die maximale Haftreibung Und die Reibkraft beim Gleiten sind von der Ausdehnung der Reipfläche unabhängig.

01:25:23: Ach die Nummer krass

01:25:26: ja Ja

01:25:30: Mach weiter.

01:25:31: Ich wollte nur gerade den Disclaimer reinwerfen, ich sage jetzt schon mal vorweg immer wenn ich Reibung sage im weiteren Verlauf meine ich Gleitreibung.

01:25:39: Nicht dass da nachher irgendjemanden in der Mail ankommt und sagt so ja es gibt aber auch noch Haftreibungen?

01:25:43: Nein!

01:25:43: Ich meine an dieser Stelle wenn ich jetzt von Reibungssprache immer Gleidreibunge.

01:25:47: Und wie gesagt das erste amontorische Gesetz ist die Reibungen von der Kontaktfläche also von der Größe der Fläche unabhängig ist.

01:25:57: ... ist ja erstmal nicht so intuitiv.

01:26:01: Ist eigentlich total überraschend, aber liegt dann daran, dass sich eben auch das Gewicht irgendwie...

01:26:06: Genau!

01:26:07: Das Gewicht verteilt sich dann auf die Fläche.

01:26:10: Also der Druck wird dann halt geringer, also kann man sich hervorstellen wenn nur ein Kilo... Wenn du ein Kilo irgendwo auf eine kleine Fläche drauflegst, also wo eine kleine fläche drückt ist der Druck relativ hoch und dann ist die Reibung auch höher.

01:26:27: Denn da kommt das zweite am Montage-Gesetz.

01:26:29: Die Reibkräfte sind von der normal Kraft oder der auch Anpresskraft Fn zwischen den Reibflächen direkt proportional.

01:26:38: Das heißt die Fläche ist egal.

01:26:41: Das was wichtig ist, die Kraft.

01:26:43: Die Normalkraft also der Anteil der Kraft, die die Flächen zusammendrückt und das kann man wunderschön in der einfachen Gleichung schreiben f gleich müh mal Fn.

01:26:55: Wobei Fn die Normalkraft ist, also die Kraft die senkrecht zur Kontaktfläche

01:27:00: drückt

01:27:01: und Mühe ist dabei eine Materialkonstante, also beziehungsweise Material abhängig von den meinen Materialien die aufeinander gedrückt werden.

01:27:13: Also das vereinfachte gesagt heißt so viel wie wenn du zwei Sachen aneinander reibst dann wird die Reibung zwischen denen beiden Sachen immer größer je fester du sie zusammen drückst.

01:27:26: Also davon ist die Reibung abhängig.

01:27:28: Das kann man an den Händen ganz einfach ausprobieren, wenn ihr eure Hände leicht aneinander legt und hin-und her reibt bewegen sie sich relativ leicht.

01:27:35: Wenn ihr die fest auseinander drückt wird es schwieriger und es wird auch wärmer.

01:27:42: Das ist natürlich stark vereinfacht.

01:27:44: das kann man noch genauer beschreiben und so.

01:27:46: aber das ist auch schon relativ alt Und ist ein bisschen sowas wie das Grundgesetz der Reibungen für die meisten Materialien speziell Metalle.

01:27:58: Und dieses Mühe ist, wie gesagt, materialabhängig in der Gleichung.

01:28:02: Ist aber eine direkte Proportionalität je mehr Normalkraft desto mehr Reibungskraft.

01:28:08: Warum die meisten Materialien?

01:28:10: Bei manchen Materialien gilt das so nicht bei Polymeren zum Beispiel.

01:28:14: Bei Polymerern ist das zu stark vereinfacht.

01:28:17: da gilt es nicht weil Reibungen bei Kunststoffen keine Materialeigenschaft sondern eine Systemeigenschaft ist.

01:28:24: Das heißt bei Polymeren ist es auch davon abhängig, welche Polymera aufeinander reiben wie die verketten sind in welcher Form und so.

01:28:35: Da wusste ich gar nicht!

01:28:37: Ich bin zu dieser Recherche auch nicht.

01:28:39: Macht

01:28:39: sie aber krass, da hat sich das Gesetz schon verabschiedet quasi.

01:28:48: Im Allgemeinen kann man aber sagen, stimmt das?

01:28:51: Und gerade auch bei Metallen beschreibt es die Reibung ganz gut.

01:28:55: Also ist ja immer die Frage in welchem Rahmen man was beschreiben möchte oder für welche Anwendungen.

01:29:00: und für die meisten Sachen ist dieses einfache Gesetz dass die Reipkraft proportional ist zur Normalkraft also zur Anpresskraft vollkommen ausreichen.

01:29:11: Ich habe hier aus der Pressemitteilung des Papers von der Uni Konstanz ein Zitat Das fand ich sehr schön, Treffen formuliert.

01:29:19: Üblicherweise wird dieses Verhalten auf mikroskopische Verformung der Kontaktflächen unter Anpressdruck zurückgeführt.

01:29:29: Dadurch nimmt die Zahl der tatsächlichen Berührpunkte zu was die Reibung verstärkt.

01:29:34: in klassischen Situationen bleiben diese Verformungen jedoch sehr klein und verändern die innere Struktur der Materialien während des Leitens kaum.

01:29:43: Also, man kann sich vorstellen.

01:29:45: Wenn man Sachen härter aufeinanderpresst werden die Oberflächen leicht verformt und es gibt mehr Punkte an denen Reibung auftreten kann.

01:29:58: So weit so gut!

01:30:00: Wie sieht's aber aus wenn noch andere Materialeigenschaften in den Spiel kommen?

01:30:06: Wie siehts zum Beispiel aus wenn das nicht einfach nur zwei Metalle sind die wir aufeinandereiben sondern zwei magnetische Metalle?

01:30:13: Okay,

01:30:14: also wenn in den Anteil der Reibung noch sowas wie ich sage mein Anführungszeichen magnetische Reibungen mit ins Spiel kommt.

01:30:24: Ja man kann sich dann der Zusammenhang ändern könnte.

01:30:30: Ja genau, aber wenn wir die mal separat betrachten.

01:30:33: Wenn wir die ursprüngliche Reibung also dieses typische amontonsche Gesetz also diese Kontaktreibungen, wenn wir sie mal ausklammern und uns nur den magnetischen Anteil bei zwei Magneten angucken Wie sieht das da aus?

01:30:47: Wie fällt sich das damit mit der Reibung.

01:30:50: Der erste zugegebenerweise relativ naheliegende Ansatz wäre ja jetzt, dass die magnetische Reibungen zunimmt je näher die magnetischen Materialien zusammenkommen.

01:31:02: Ja, das wäre so die Erfahrung, die wir halt mit Magneten haben.

01:31:06: ne

01:31:06: Genau.

01:31:07: Das kann man sich auch jetzt in einem ganz einfachen Experiment vorstellen, wenn man in jeder Hand ein Magnet hat und hält ihn meterweit auseinander dann merken die Magneten nicht viel voneinander.

01:31:17: Man kann die aneinander vorbei bewegen ohne dass irgendwas passiert.

01:31:20: Wenn man die aber nur einen Zentimeter weit auseinandershält und einander vorbeiführt Dann wird man in den Händen schon irgendwie eine gewisse Kraft spüren.

01:31:27: also eine Form von Reibung Also ist die Idee, dass je näher sie zusammenkommen, desto größer wird die Reibung.

01:31:35: Also ähnlich wie im Amontranchen-Gesetz das sie jetzt nicht so weit hergeholt ist weil magnetische Anziehungskraft nimmt halt mit dem Abstand ab und zwar sehr schnell.

01:31:45: Das heißt wenn der Abstand kleiner wird haben die Magnete eine stärkere Interaktion untereinander Und man könnte sagen dann wird die magnetische Reibungen halt erhöht.

01:31:58: Also wir erwarten ja also im weitesten Sinne auch so ein bisschen was wie einen linearen Zusammenhang, genau wie bei der typischen Reibung.

01:32:09: Nur dass die Reibungen hier jetzt nicht zur Normalkraftproportional ist sondern zum Abstand der Magneten.

01:32:16: Dass wir sagen je näher wird die Magneten zusammenbringen desto höher ist, desto stärker wird die magnetische Reibunge.

01:32:25: Jetzt kann man sich die frage also ist eine gute annahme aber man könnte sie jetzt freistellen.

01:32:29: Ist das wirklich auch so?

01:32:31: Das müsste man mal messen.

01:32:33: wird noch nie gemessen

01:32:35: bisher nicht.

01:32:36: nein

01:32:36: krass.

01:32:37: Das haben jetzt Forscher der Uni Konstanz untersucht.

01:32:42: Und zwar haben die dafür ein interessantes Experiment aufgebaut und ihre Erkenntnis veröffentlicht im Paper Non-Monotonic Magnetic Friction from Collective Rotor Dynamics.

01:32:53: Erschien in Nature Materials am achtzehnten Dritten diesen Jahres, wie gesagt, Forscher aus Konstanz von der Universität dort.

01:33:03: Im Titel steckt hier auch schon ein bisschen spoiler non monotonic, das heißt nicht monoton.

01:33:11: Das heißt es wird nicht so sein wie wir erwarten.

01:33:13: also es wird nichts so sein dass wir einen linearen zusammenhang zwischen Abstand der Magneten und der Reibungskraft zwischen ihnen haben.

01:33:24: aber wenn wir das nicht haben was dann?

01:33:28: Kommen wir mal zum Versuchsaufbau, weil es ist ja schon eine Frage wie misst man das denn überhaupt.

01:33:33: Also wie messe ich ob Magnete wenn ich sie aneinander vorbei bewege irgendwie sich dem widersetzen oder nicht was ja Reibung wäre?

01:33:43: Dafür haben die Forscher hier zwei parallele Ebenen aufgebaut mit Neodyneisenbohrmagneten und haben diese beiden Ebenenden übereinander angeordnet.

01:33:54: Und in diesen Ebennen sind Magneten angebracht, und zwar vier Millimeter große Magnete in einem Raster also mit einer Gitterkonstante von sechzehn Millimetern.

01:34:06: und ja so quadratisch angeordnete Zwei Ebenen jeweils Magnete aufgeklebt, wobei nicht jeweils auf die untere, tatsächlich aufgeklebte, auf die untere Ebene.

01:34:21: Sechzehn mal neun Magnete, die alle in die gleiche Richtung zeigen.

01:34:25: Also Nordpol alle nach rechts, Südpol alle links und in so einem Raster quasi auf einer Platte befestigt.

01:34:34: Die oberen Magnete also die Magnete in der oberenen Ebene.

01:34:38: Die sind in einem sieben mal sieben Raster angeordnet mit gleicher Gitterkonstante, also genauso weit auseinander.

01:34:45: Hier ist es aber so dass die Magnete zwar ortsfest sind, also die können sich jetzt nicht bewegen, die können nicht von einem zum anderen Ort wandern, aber die können dich drehen.

01:34:56: Das sind Ringmagnete, die auf nicht magnetischen Metallachsen befestigen sind.

01:35:01: D.h.,

01:35:01: die können in der XZ-Ebene frei rotieren und sind aber ansonsten ortsfest.

01:35:08: Das bedeutet, wir haben in der unteren Ebene Magnete die alle in die gleiche Richtung ausgerichtet sind und in der oberen Ebne haben wir Ringmagnete.

01:35:19: Die zwar auch in einem festen Raster angeordnet sind sich aber frei ausrichten können von also in ihrem Nordpol also zumindest um die Achse rum entweder rechts oder links wie sie wollen.

01:35:33: Die Ebenen sind durch Abstandsblöcke quasi jetzt nicht stufenlos, aber in verschiedenen Abständen aneinander vorbeiführbar und ein Kraftsensor misst die laterale Reibungskraft.

01:35:49: Also die Kraft, die entgegen der Bewegungsrichtungen entsteht.

01:35:54: In der oberen Ebene verfolgt dabei eine Kamera gleichzeitig die Ausrichtung der einzelnen Magnete, die sich halt drehen können.

01:36:03: Das ist spannend

01:36:05: ja!

01:36:05: Im Versuch wird jetzt die obere Schicht mit konstanter Geschwindigkeit über die untere Schlicht drüber geschoben und zwar über sieben Gitterperioden entlang, und zwar hin- und her im festen Abstand.

01:36:18: Diese Abstand wird wie gesagt mit so Abstandsblöppen variiert

01:36:22: Aber für so ein Experiment dann konstant bleibt die.

01:36:25: Genau,

01:36:26: für einen Experiment konstant also genau machen es erst irgendwie mit weiß ich nicht einem Zentimeter dann zwei dann drei und so weiter.

01:36:32: dabei gibt's kein direkten Kontakt zwischen den Schichten sondern halt immer nur die magnetische Wechselwirkung über diese Abstände hinweg.

01:36:42: Warum ist dieser im ersten Augenblick komisch wirkende Aufbau doch irgendwie sinnvoll?

01:36:48: Weil magnetische Materialien funktionieren ja meistens so, die wenigsten Materialien sind Einkristalle.

01:36:55: sondern eher so Polykristallin.

01:36:56: und man hat innerhalb der Eisen oder der Metalle, hat man sogenannte magnetische Domänen.

01:37:02: Das heißt es gibt Bezirke oder Bereiche wo kleine mikroskopische Magnete wenn man so möchte also die Spins alle in eine Richtung zeigen.

01:37:13: Das bedeutet aber nicht, dass alle kleinen Minimagnete in dem Material die gleiche Richtung zeigen sondern immer in einer Domäne insgesamt in einer Richtung zeigen.

01:37:23: und wenn jetzt ganz viele dieser Bereiche in eine Richtung zeigen dann hat man ein magnetisches Material wo man das Magnetfeld außen auch sieht.

01:37:31: Das nennt man dann ein ferromagnetisches Material.

01:37:34: Man könnte aber auch einen Material haben, wo diese einzelnen Domänen gegeneinander ausgerichtet sind und sich gegenseitig aufheben, das wäre dann antiferromagnetisch.

01:37:42: Dann hätte das Ding von außen gemessen quasi kein Magnetfeld.

01:37:47: Deshalb kann man Sachen auch magnetisieren, wenn man sie an einem starken Magneten vorbeiführt.

01:37:51: Wenn man sowas antiveromagnetisches hat wo die einzelnen Bezirke sich gegenseitig aufheben und man das in ein starkes Magnet fällt bringt dann kippen die teilweise um und bleiben so.

01:38:02: Und wenn man es aus dem Magnet Feld wieder rausnimmt hat man etwas magnetisiert.

01:38:06: Aber man kann jetzt sagen, dieser Aufbau mit den Magneten die sich oben ausrichten können und die die unten fest sind ist im Grunde ein Modellobjekt für Materialien wo sich bestimmte Bezirke ausrichten könnten oder in verschiedenen Richtungen zeigen.

01:38:23: Und die dann aneinander vorbeigeführt werden.

01:38:28: So, das haben die hier systematisch gemacht.

01:38:30: Die haben quasi den Abstand variiert und diese beiden Ebenen aneinander vorbeigeschoben und die Kräfte aufgezeichnet, die dabei entstehen.

01:38:39: Es entsteht dann... Wirsten

01:38:40: ja nicht so periodische Muster

01:38:42: also

01:38:44: im Prinzip so Momente sein wo sie sich ein bisschen anziehen sogar fast?

01:38:49: Und dann wieder ein bisschen

01:38:53: abstoßen

01:38:54: beziehungsweise vielleicht

01:38:55: abstoßen.

01:38:56: Es muss Momente geben, wo relativ einfach ist das Ding weiter zu bewegen.

01:39:02: Weil sich die magnetischen Pole anziehen und helfen beim ziehen.

01:39:08: Und dann... ...muss aber wieder ein Widerstand überwinden um sie wieder zu trennen sozusagen.

01:39:14: Ja und es geht fließend ineinander über.

01:39:16: also du wirst nicht so einen Ruckeln spüren sondern du wierst.

01:39:19: na es gibt halt wenn die miteinander wechselwirken dann wird's halt schwer.

01:39:28: Also der aufgezeichnet wurde hier am enden diagramm wo du die reibung also die kraft die du aufwenden muss um das ding zu verschieben.

01:39:36: In abhängigkeit vom abstand.

01:39:37: sehen kann es und wie zu.

01:39:39: also die erwartungen wäre eigentlich gewesen dass mit abnehmendem abstand, Die reibungs monoton zunimmt.

01:39:49: also wir gucken uns zusammenpacker okay

01:39:51: da.

01:39:51: was ich beschrieben habe ist trivial und erwartbar gewesen

01:39:56: ja genau.

01:39:57: Aber jetzt gucken Sie sich vor allem an, wie ändert sich das mit dem Abstand dieser Abstandhalter?

01:40:04: Genau.

01:40:06: Und da wäre die Annahme am Anfang, dass je näher du die Sachen zusammenbringst, desto stärker wird die magnetische Interaktion und damit auch die Reibung.

01:40:18: Es ist ganz interessant wenn man sich das Ergebnis anguckt.

01:40:20: also wir erwartet es die magnetischen Reibungen bei kleinem Abstand am höchsten und sinkt dann mit zunehmendem Abstand.

01:40:33: Aber ab einem Abstand in diesem Versuchsaufbau jetzt von ungefähr sieben Millimetern fällt die magnetische Reibung nicht mehr ab, sondern sie steigt!

01:40:47: Also sie steigt wieder an, bis sie dann bei neun Millimetern so ein lokales Maximum erreicht und dann erst wieder abfällt.

01:40:55: Bis die bei zehn Millimettern wieder so am sich am linearen Verlauf.

01:41:00: Schmiegt okay das ist unerwartet.

01:41:03: also weil eigentlich, wie gesagt, hätte man irgendwie was Monotones erwartet.

01:41:07: Je weiter wir die Ebenen auseinanderziehen desto schwächer wird die magnetische Wechselwirkung und desto weniger Reibungen haben wir.

01:41:15: aber das scheint nicht zu stimmen.

01:41:17: in den Bereichen nah dran ist es genauso wie erwartet war.

01:41:21: da ist das Magnetfeld der unteren Magnete dominant und die oberen Magneten sind alle so ausgerichtet dass sie sich in die gleiche Richtung drehen wie die unteren.

01:41:32: Also wie das untere Magnetfeld ist vorschreibt, dass der ferromagnetsche Bereich weit weg.

01:41:40: Sehen wir was anderes da?

01:41:42: Ist das magnetfeld der unteren schicht quasi nicht mehr existent oder spielt keine Rolle mehr wenn wir weit weg sind?

01:41:49: Was machen die Drehbahnmagnete da wohl Wenn wenn das untre magnet fällt nicht mehr nicht mehr messbar oder keine rolle mehr spielt?

01:41:58: Also entweder sind sie zufällig oder die bilden halt diese Domänen aus, die du

01:42:04: schon

01:42:04: beschrieben

01:42:04: hast.

01:42:05: Genau!

01:42:06: Die richten sich so aus dass gegenseitige Pole sich immer anziehen und du immer abwechseln plus minus plus minus... also Nord-Süd-Nord-Süt-Nords-Süters.

01:42:14: Also es gibt ...also die Pole drehen sich zueinander und wenn's kein äußeres Magnet fällt mehr gibt, gibts aber eine innere Ordnung dann richten sie sich antiferomagnetisch aus.

01:42:27: Also es existiert also zwischen nah dran und weit weg ein Unterschied in der inneren Ordnung, der oberen schicht.

01:42:36: Ja versteht mich

01:42:38: Nährt sich jetzt die obere Schicht der Unteren, dann sieht man den Einfluss des unteren Magnetfeldes langsam anzuwirken und die Drehbahnmagnete fangen an kollektiv langsam zu wackeln.

01:42:50: Also wenn man sie drüber schiebt.

01:42:52: Da sind immer noch Antiferomagnetisch aber man sieht dass die unteren Magnete ab einem gewissen Abstand anfangen an dieser Ordnung zu zerren.

01:43:02: Die innere Ordnung in der oberen Schicht dominiert aber noch, weil das untere Feld noch nicht stark genug ist.

01:43:08: Wenn wir aber noch näher dran kommen dann passiert irgendwann was, was ungewöhnlich ist und zwar wenn man den Bereich kommt wo die innere ordnung der obergren schicht mit dem Einfluss der unteren so hart konkurriert dass wir quasi gleich große kräfte haben.

01:43:24: Dann sind wir in dem bereich Wo wir in dieses lokale maximum kommen denn da sind wir In einem Ungleichgewicht, da sind wir in dem Bereich wo keine der beiden Ordnungen mehr dominiert.

01:43:36: Das heißt das obere Feld will eigentlich antiferromagnetisch sein aber das untere Feld drückt das obene in so eine ferromagnetische Ordnung und das konkurriert miteinander.

01:43:45: und während man die übereinanderschiebt die beiden wechselt es immer wieder hin und her.

01:43:51: also es wechsel periodisch zwischen die Ausrichtung im oberen Feld zwischen ferromagneticem und antiferomagnetisch Während man das hin und her schiebt.

01:44:00: Und zwar nicht langsam, sondern das springt immerhin und her je nachdem welche Kraft gerade überwiegt.

01:44:05: Man ist so genau in der Übergangszone.

01:44:07: Das heißt es diskontinuierlich und frustriert.

01:44:11: Krass!

01:44:14: Und dass jetzt hier genau an dieser Stelle das Maximum in der Reibung entsteht, das liegt an der magnetischen Hysterese Denn jedes Mal, wenn das obere Feld den Zustand wechselt.

01:44:27: Wenn das hin und her springt wird ein bisschen Energie benötigt um die Magnete von dem Einordnungszustand in den anderen zu kippen.

01:44:34: Und das ist genau wie beim Ummagnetisieren von einem Ferromagneten da kennt man ja auch so eine höchste Rheseschleife, die man durchläuft.

01:44:40: Da wird Energie benöglicht, die dann ich werde sich sagen verloren geht weil dann werde ich gesteinigt sondern ich glaube dass Fachwort ist diszipiert also in Wärme umgesetzt.

01:44:51: Und genau das passiert hier auch und deshalb haben wir keinen, also mit zu einem Abstand kein monotonen Abfall sondern wenn wir in diesen Grenzbereich kommen wo plötzlich Energie benötigt wird um den oberen Bereich hin und her zu flippen.

01:45:05: Also wo diese Kräfte miteinander konkurrieren?

01:45:08: Haben wir plötzlich eine Reibung ein Maximum weil die obere Schicht die ganze Zeit unmagnetisiert wird während sie geschoben wird.

01:45:14: Da wird halt zusätzliche Energie benötigt und genau das spielt auch in den magnetischen Materialien eine Rolle, wenn die aufeinander reiben.

01:45:23: Also für magnetische Materialien muss man quasi das ammontonsche Gesetz um einen weiteren Term ergänzen der diesen magnetischen Anteil, der nicht linear ist erweitert.

01:45:33: Jetzt können Sie sich fragen schöne Spielerei wofür es das praktisch zu gebrauchen?

01:45:40: Erst mal natürlich Wissensgewinnen aber Diese Reibungskraft, die man messen kann ohne Kontakt.

01:45:48: Also kontaktlose Reibungskraft, die wir messen können ist ein direktes Maß für die mikroskopische magnetische Ordnung im System also in den Materialien Und diese kontaktlose Reibung lässt sich deutlich einfacher messen, als das Material direkt sonst zu messen.

01:46:09: Außerdem kann man über die kontaktloße Reibungen dann den Abstand relativ präzise tun und zwar ohne irgendwelchen mechanischen Verschleiß.

01:46:21: Das heißt man nutzt das als Sensor wenn es so will?

01:46:24: Genau!

01:46:25: Man kann das als Sensoren nutzen weil es halt dort an der Stelle genau ein Maximum gibt Und man könnte quasi Oberflächen designen, um an bestimmten Stellen eine bestimmte Reibung zu haben.

01:46:41: Also wenn ich weiß... Ich will die und die Reibungen an der Stelle haben halt wieder berührungslos weil es nur durch die Magnete geht kann ich ja meine magnetische Materialien so designen dass sie entsprechende Freiheitsgrade oder Felder haben das sie genau auf die Entfernung Die und die reibung verursachen.

01:46:58: also ist Man kann das technisch direkt verwenden sozusagen.

01:47:04: Krass, also wir haben immer ein bisschen fasziniert wenn man irgendwie so fundamentale Sachen sich nur mal anguckt.

01:47:12: irgendwie und das ist natürlich ein cleveres Experiment muss man sagen

01:47:15: ja der Aufbau der klingt.

01:47:17: im ersten Moment als ich das gesehen habe auch die Skizze in den Paper gesehen hab ich mir gedacht Was soll denn dat?

01:47:22: Aber als ich dann gelesen habe und verstanden habe, was sie damit quasi simulieren oder wofür das ein Modell ist, dachte ich mir.

01:47:29: Wow!

01:47:29: Das ist echt clever.

01:47:31: Ja, ja.

01:47:32: Heißt schon super.

01:47:38: Okay.

01:47:39: Dann haben wir noch einen Schwurhol.

01:47:41: machen wir noch schnell.

01:47:44: Bitte eigentlich geht es gar nicht thematisch so sehr um das, was auf dieser Seite zu sehen ist sondern... auch, da werden wir auch darüber sprechen.

01:47:53: Aber als erstes war ich schon mal irgendwie erstaunt.

01:47:56: Wir verlinken eine Webseite das ist das spiritual wiki also spirituelle wiki.

01:48:05: Also Leute sich halt die Mühe gemacht einen wiki aufzusetzen mit allen möglichen spirituellen quatsch könnte man sagen.

01:48:15: Wirkungsfeld

01:48:15: des Quantenbewusstsein.

01:48:17: Ja genau dann ist natürlich die Seite auf die ich sofort gestoßen bin.

01:48:21: Entschuldige, ich wollte nicht spoilern.

01:48:22: Ich habe überhaupt

01:48:23: kein Problem.

01:48:26: Wo findet man solche Artikel?

01:48:28: Quantenbewusstsein.

01:48:33: Deswegen wollte ich Kontext geben.

01:48:34: Dieses Spiritual Wiki ist schon ein bisschen älter.

01:48:38: Wenn ich das richtig gesehen hab, hat es schon im Jahr two-thausendsechs gegründet.

01:48:42: Da will man halt alles mögliche schwurbelige spirituelle unterbringen offensichtlich stark beeinflusst von den Ideen von David R Hawkins.

01:48:53: Das ist der Typ, der auch diese Skala des Bewusstseins entwickelt hat, wo er gesagt hat so Gefühle und Zustände menschliche Zustände werden in so Zahlenwerten ausgedrückt von null bis tausend.

01:49:09: Wobei Angst irgendwie ein ganz niedriger Zustandswert ist und Liebe ist hoch und Erleuchtung ist noch viel höher.

01:49:17: Und also, das klingt ja schon fantastisch.

01:49:20: Aber dann hat er noch so einen Muskeltest erfunden.

01:49:24: So ein Kinesiologischen...

01:49:27: Ah, ist das mit dem Arm runter drücken und so?

01:49:28: Ich

01:49:28: weiß nicht ob der dat isst aber ich glaube, der könnte dat sein.

01:49:32: Ja genau!

01:49:32: Wenn du dann wütend bist oder ängstlich oder sowas.

01:49:35: Dann hast du halt wenig Kraft oder irgendwie... Also es ja einfach nur Schwachsinn.

01:49:44: Also dieser Test, den er immer mal wieder... begegnet.

01:49:48: Also der Typ hat jetzt mit diesem Forum nichts zu tun, aber diese Ideen von ihm sind da auch weit verbreitet und deswegen ist das irgendwie dieses Ganze wirklich stark von ihm beeinflusst.

01:49:59: also vom Ansatz ist diese Plattform natürlich nicht wissenschaftlich neutral sondern ideologisch geprägt.

01:50:07: dann sehe ich hier natürlich noch Quantenbewusstsein.

01:50:10: werden wir ja gleich hellhörig für beide Weil man hier dann auch Sachen liest, das Bewusstsein ist nicht Körper sondern der Körper ist im Bewusstsein.

01:50:21: oder so schöne Sätze wie alles ist miteinander verbunden und durch das Quantenfeld gesteuert.

01:50:26: Das hat man mir in meinem Physikstudium auch nicht beigebracht.

01:50:32: Oder und da wird es dann halt schwierig.

01:50:35: Und ist das was wir auch immer bei der Quanteneilung angeprangert haben?

01:50:38: Gedanken können direkt die Realität beeinflussen und dadurch dann natürlich auch diese Aussage, du kannst deine eigenen Krankheiten heilen.

01:50:46: Und wenn du nicht machst und tust dann bis halt selber schuld oder noch nicht auf der nötigen Bewusstseinsebene.

01:50:54: Das klingt erstmal alles ziemlich tiefgründig weil hier natürlich auch mit wissenschaftlichen Begriffen rumgeschmissen wird also aus der Quantenmechanik entliegenden Begriff.

01:51:06: aber das hat halt meistens mit Physik wenig zu tun.

01:51:14: Ein Problem, weil dadurch natürlich Wissenschaftliche Begriffe beliebig werden.

01:51:19: Das sieht so aus als wären die beliebig und damit untergrebt es auch in gewisser Weise die wissenschaftliche Glaubwürdigkeit.

01:51:30: Ja, ich finde auch schön da es wird irgendwie der Heisenberg zitiert oder so auf jeden Fall aus dem Zusammenhang gerissen.

01:51:40: Die Interpretation der Kopenhagener Deutung der Quantenmechanik ist ja genau dann das wenn man das falsch verstehen möchte dass erst durch den Beobachter und durch den Geist wird etwas real.

01:51:52: aber das ist ja nicht das was das aussagt.

01:51:54: das ist gewollt missverstanden

01:51:59: Ja,

01:52:03: oder da

01:52:04: geht

01:52:04: es dann in Philosophie.

01:52:09: Also zwei Dinge passieren hier natürlich nicht.

01:52:11: Zum einen die Begriffe, die sich in der Quantenphysik auf kleine Objekte beschränken – also Verschränkungen, Nichtlokalität und Schärfe auch dieses Beobachterprinzip.

01:52:26: Die gelten halt für extrem kleine Systeme, also für Teilchen auf atomarer Ebene.

01:52:31: Und was dann hier passiert und das ist ein typischer Fehler, die werden einfach übertragen auf makroskopische Ebene – auf ganze Gehirne, auf ganz Menschen, aufs ganze Universum im Prinzip.

01:52:44: Nur weil etwas auf mikroskopischer Ebene existiert heißt es nicht dass es einfach so auf komplexes System übertragen wird kann oder sogar auf menschliche Bewusstsein.

01:52:53: Wir wissen ja sogar.

01:52:55: Aber das ist jetzt wirklich kein guter Vergleich, aber wir sagen ja selbst Medizin.

01:53:00: Wir sagen immer in Meisen funktioniert heißt noch lange nicht dass in Menschen funktioniert, aber der ist ja hier noch extremer.

01:53:10: wir benutzen hier in der Quantenmechanik halt Gleichung, weil sie für dieses System funktionieren.

01:53:16: Und du kannst nicht die gleichen Phänomene-Gleichungen nehmen und die auf einmal auf makroskopische Objekte übertragen und sagen, das muss ja dann hier auch gelten!

01:53:28: Weil ich der Beobachter des Universums bin, kann ich auf der quantenmechanischen Ebene einen Experiment dadurch durch Beobuchtung beeinflussen können.

01:53:37: Kann ich also auch makroskopisch mir im Universum alles Mögliche wünschen?

01:53:42: Das ist

01:53:46: ja genau da, was Schrödinger's Katze am Ende ist.

01:53:49: Also die Idee das Aufzeigen dass das nicht übertragbar ist

01:53:59: Das wird so sägen.

01:54:01: Ich dachte, das wäre schon die Demonstration.

01:54:06: Dass die Katze eben auch in diesem Überlagerungszustand sein kann noch nicht tot aber nicht lebendig bis zu dem Zeitpunkt wo du hinguckst und dann entscheidest du wie das Universum jetzt gerade ist.

01:54:20: Ich glaube aber, ich glaube das ist ein häufiges Missverständnis.

01:54:23: Vielleicht irre ich mich da auch?

01:54:24: Ich meine das mal vor Ewigkeiten gelesen zu haben dass Schrödinger mit diesem Gleichnis mit der Katze genau das aufzeigen wollte, dass die Quantenphysik also die Gleichung auf atomarer Ebene und so funktionieren.

01:54:33: Aber wenn man die sukzessive bis in die makroskopische Welt überträgt Die halt zu absurd werden oder logische Probleme haben oder Paradoxien Erzeugten.

01:54:42: Okay

01:54:43: ihr kann sein ja weil... ...ich mein dat hat keinen Sinn macht in dem Sinne Katze natürlich schon irgendwie lebt oder nicht lebt.

01:54:53: Auch egal, ob ich da jetzt gerade reing gucke oder nicht.

01:54:58: Könnte ich gut verstehen, dass dazu gedacht ist?

01:55:04: Ja genau also eine große Quintessence kommt ja eigentlich nicht.

01:55:08: Ich war nur überrascht, dass es hier so Wikis gibt wo man nachlesen kann und scheinbar halt lesen kann Was hinter der hinter dem Quantenbewusstsein steckt.

01:55:17: und das ist halt wie ein Märchen, also wir haben Leute sich halt da irgendwas einfallen lassen.

01:55:22: Irgendwas hingeschrieben.

01:55:23: Es wirkt aber so seriös und dann ist natürlich erstmal

01:55:26: Wahnsinn, wie viel Text die da produzieren und alles verlinken von vorne bis hin einfach alles Bullshit.

01:55:35: Die

01:55:35: zitieren sich halt irgendwie gegenseitig hier ist ja alles drin.

01:55:39: Also Buddha wird zitiert mit absichtslosem Wollen oder der feinstoffliche Zustand.

01:55:46: Und die wiederholen sich ja einfach nur gegenseitig und zitieren sich immer gegenseite um sich dann irgendwie relevant zu geben, das ist irgendwie ganz interessant!

01:55:54: Und dann durchmischt natürlich auch noch von Zitaten von echten Wissenschaftlerinnen, von echter Erkenntnis.

01:56:02: Dann werden halt irgendwelche Begriffe gedroppt wo wenn er dann mal nachließt dann feststellt es ja.

01:56:08: also superposition gibt's Die Kopenhagener Deutung und für den Lein ist das natürlich wirklich schwer zu unterscheiden.

01:56:17: Was ist hier eigentlich noch echt?

01:56:19: Und also mit Leinen meine ich jetzt wirklich ... Wirkliche Leine, ne?

01:56:25: Also nicht ihr jetzt!

01:56:27: Damit mein ich jetzt nicht... Man muss Physiker sein um zu durchschauen dass da die Bullshit ist.

01:56:31: Das kann halt jeder erkennen der noch dafür offen ist.

01:56:36: Ja, ich glaube das schwierig ist es immer wenn Leute anfangen in so einem Übergangsstadium zu sein.

01:56:45: So teilweise den Boden der Realität verlassen haben und dann sowas noch finden.

01:56:50: Ach ja guck mal hier da ist er stetig und so.

01:56:56: Weil mich diese Quantenbewusstsein aber auch Quantenheilungen nochmal so aufgerichtet habe ich auch nochmal ein Video gemacht.

01:57:02: also falls ihr euch dann nochmal angucken wollt das hab ich auch noch meine Show Notes verlinkt Schreibt einen netten Kommentar, freue ich mich.

01:57:10: Genau!

01:57:10: Ja haben wir mal dieses Wiki hier verlinkt damit das

01:57:13: Spiritu-Wiki,

01:57:14: damit ihr wisst wo ihr nicht drauf gehen dürft.

01:57:17: Doch dürft

01:57:18: ihr?

01:57:18: Ja genau.

01:57:19: Ihr

01:57:19: dürft alles aber... So belustig.

01:57:21: Damit ihr es direkt richtig einordnet.

01:57:27: Haben wir noch Hausmeisterei mein lieber?

01:57:29: Haben wir noch Hausmeisterei.

01:57:32: Ich muss mal kurz in den Sendungsplan gucken, hatte ich da was hingetrieben?

01:57:37: Wir haben ja das Klangkraftkonzert

01:57:39: richtig

01:57:40: demnächst

01:57:41: also mit dem Klang Kraftorchester genau machen wir

01:57:46: Genau melodisch, inkorrekt Weltuntergang und Hoffnung am samstag den dreißigsten fünften und sonntag den ein dreißigen fünfen.

01:57:53: es gibt noch Karten vereinzelte.

01:57:56: das ganze wird in dienst lang.

01:57:57: du darfst an der stelle nicht lachen.

01:57:59: dann fällt auf dass viele karten gibt.

01:58:01: es gibt doch restkarten.

01:58:04: Und zwar wird das ganze Dienstlagen stattfinden welches richtig sehe

01:58:10: genau ja.

01:58:12: Wir würden uns sehr freuen wenn ihr alle zahlreich erscheint

01:58:15: Genau, also ich habe jetzt gelacht weil es sind halt wirklich nicht gerade Restkarten aber man muss auch sagen irgendwie.

01:58:22: Ich denke wir nähern uns jetzt so langsam.

01:58:23: Wir haben keine Tagesaktuellen zahlen Aber ich denke wir Nähern und so langsam dass die Hälfte weg ist.

01:58:28: Also von daher wenn ihr dabei sein wollt Und ich kann das nur empfehlen Dann würde ich jetzt nicht allzu lange warten

01:58:37: Genau.

01:58:37: Was euch dort erwartet ist ein bisschen paar Experimente von uns, so im Wesentlichen.

01:58:42: aus der zweiten Show die wir mal gemacht haben hatten wir schonmal gesagt ... Wir bringen Tesla Trafo mit und wir zeigen noch ein paar andere Sachen.

01:58:50: Wir erklären ein bisschen was passiert wenn Asteroid auf die Erde zu rast oder sie trifft oder so.

01:58:55: Und dazu gibt es halt passend abwechselnd Musik vom Orchester und da ist alles mögliche dabei Hollywood Klassiker.

01:59:06: Ich müsste mir das Set selber mal angucken, ich würde aber alleine hingehen um die Musik zu hören.

01:59:10: Also auf uns könnte ich verzichten, aber ein Orchester sich anzuhören dass halt irgendwie weiß nicht spielen die Star Wars

01:59:18: Musik?

01:59:18: Star Wars wird gespielt und zwar will ich das schon spoilern.

01:59:22: Naja ich sag noch nichts, noch nicht welches Stück von Star Wars.

01:59:26: Back to the Future ist dabei natürlich auch andere zeitgenössische Sachen, aber auch klassische Stücke sind auch dabei

01:59:37: Das Live von einem Orchester, also falls ihr noch nie einen Orchester live gesehen habt und das geht glaube ich relativ vielen Leuten so.

01:59:44: Wäre ich nicht in meiner Schulzeit dazu verdonnert worden hätte es wahrscheinlich auch nicht.

01:59:51: Also nee, aber dann wusste ich das es gut ist und ich habe später auch mal so.

01:59:54: Aber so viel Orchester hab' ich jetzt noch nicht live gesehen.

01:59:56: Es ist aber immer spektakulär wirklich mal ein Orchester live im Sinne von nicht nur über den Videostream oder so sondern wirklich mal daneben zu sitzen um mal diese Faszinationen dieser Kraft mitzubekommen die Lautstärke der Sonneorchester einem entgegen hemmert.

02:00:14: Manchmal wünsche ich mir, dass man noch mal erleben könnte wie wohl so ein Orchester gewirkt hat zu einer Zeit wo Musik nicht allgegenwärtig war.

02:00:24: Und du auf Knopfdruck und mit guten Kopfhörern ja auch wirklich gute Musik und einen guten Musikeindruck haben kannst.

02:00:32: also man stelle sich vor man lebt in einer zeit wo Musik Nicht aufgezeichnet werden kann.

02:00:37: alles an musik ist live.

02:00:40: Du hast also nur in ganz wenigen Situationen überhaupt mal die Gelegenheit Musik zu hören.

02:00:46: Und dann steht da so ein Orchester und bläst los, das muss einfach absolut magisch gewesen sein.

02:00:53: Ich glaube dafür musst du nicht mehr soweit in die Vergangenheit weil wenn man sich mal anguckt wann es die ersten Tonaufzeichnungen gab Das waren ja diese Edison Walzen und später dann die Schellakplatten Die ja

02:01:06: vom Tonspektrum auch wirklich scheiße war.

02:01:08: Ja genau, also vom Tonspektrum Scheisse?

02:01:12: Also keine Bässe und so und dazu auch noch relativ leise.

02:01:18: Das erste mal das wir wirklich Musik wiedergeben konnten in einer Lautstärke die auch in etwa lautstärkentonumfang die etwa dem entspricht was das orchester also was live musik wirklich gemacht hat da sind wir irgendwo im zwanzigsten jahrhundert.

02:01:34: Die meiste Zeit ging das einfach nicht.

02:01:37: Und selbst heute ist es, wie gesagt immer noch geil, so ein Orchester mal live zu sehen!

02:01:41: Ich erinnere mich gerne... ich weiß aber nicht mehr wer das war, ob der Sonnenkönig war oder irgendeiner der Potsdamen Schloss Sanssisi oder irgendwo.

02:01:55: irgendeinen Herrscher muss da gewesen sein.

02:01:57: Der wollte zwar durch seinen Park wandeln und Musik hören

02:02:03: Aber

02:02:05: er wollte die Musiker nicht sehen.

02:02:07: Das heißt, sie mussten sich auf Bäume setzen und da oben dann rein gespielen.

02:02:14: Die Vorstellung finde ich einfach ganz großartig, dass irgendwie so gesagt wird... Ja der Chef will Musik hören, aber auf gar keinen Fall darfst du da rumlogan, er will dich nicht sehen.

02:02:26: Du musst sich da irgendwie ein Gebüsch verstecken oder da oben auf den Baum setzen, wie ich wirklich ganz groß hatte.

02:02:32: War das in der Zeit auch so dass die teilweise irgendwie so Kammermusiker oder so in einem anderen Raum sitzen hatten quasi so mit Sichtschutz dazwischen?

02:02:43: Cool damit?

02:02:44: äh ja wahrscheinlich... Damit

02:02:45: ihr die Musik hörst, aber niemanden siehst

02:02:47: ne!

02:02:48: Also im Prinzip tat was wir jetzt auch machen.

02:02:50: Kommt aus der Konserve, nur gab halt die Konserven und nicht deswegen mussten hier irgendwo so in so versteckte Ecke sitzen.

02:02:56: Ja cool!

02:02:59: Das ist so Kuschelrock-Sechzehnhundertirgendwann ne?

02:03:02: Du willst ja da eigentlich noch ein bisschen zu Musik rummachen aber die Musiker stören halt.

02:03:08: Wahrscheinlich heißt einer im Orchester dann Siri und dann kannst du auch sagen hey Siri spiel!

02:03:15: Und der verspricht aber nicht deine Sprache und spielt immer das falsche, damit er

02:03:19: das absolut

02:03:20: korrekt macht.

02:03:23: Ja schön!

02:03:24: Das habe ich leider nicht verstanden.

02:03:31: Okay sind wir eigentlich durch ne?

02:03:34: Dann enden wir

02:03:35: jetzt noch mit einem Auton nämlich dem Intro von Folge Hundertneunzehn.

02:03:38: da waren wir in der Mensa.

02:03:40: also wir haben so getan als wären wir in einer Mensa gewesen.

02:03:43: sehr witzig.

02:03:45: Danach kommen noch zwei tolle Audio-Kommentare, zum einen von Paul.

02:03:50: Paul erzählt uns was zu wissenschaftlicher Resilienz und zu einer PubMed Abhängigkeit.

02:03:56: da hatten wir mal darüber gesprochen und er hat auch also er kommt von der Goethe Universität in Frankfurt und die Fachschaft des Fachbereichs sechzehn glaube ich Ein Schema entwickelt für Forschungsaktive studieren, wie die sich denn aus Abhängigkeiten ziehen können, sage ich jetzt mal.

02:04:20: Also so ein Dokument und weil das glaube ich allgemein gültig ist haben wir es mal verlinkt.

02:04:26: auch in den Show Notes könnt ihr euch gerne mal angucken ob da irgendwie für euch hilfreich ist.

02:04:30: aber hört euch vielleicht erstmal den Audiokommentar von Paul an dann könnt ihr das besser einordnen ob das was für euch isst.

02:04:36: aber auf jeden Fall schonmal danke dass Paul das du uns da aufmerksam gemacht hast was es da schon für Aktivitäten gibt, um eben aus Abhängigkeiten zu kommen.

02:04:48: Apropos Abhängigkeiten, das hatte ich dir vorhin offline kurz erzählt.

02:04:51: Aber mir ist heute aufgefallen als ich kein Internet im Büro hatte wie unglaublich abhängig meine komplette Technik von Internet ist.

02:04:58: Ich konnte so gut wie nix in meinem Büro benutzen.

02:05:00: der Drucker wollte nicht drucken Der Computer wollte keinen Programm öffnen weil die alle nach internet gelechtst haben.

02:05:06: Also ich konnte nachdem ich das Internet nichts im Laufen gebracht habe dann stunde auch einfach wieder nach Hause fahren weil ich eh nichts machen konnte.

02:05:13: Jetzt hatten wir dich zwei Stunden so schön abgelenkt von deinem Frust.

02:05:16: Und jetzt kommst du aber... Ja,

02:05:17: und dann kommt dieser Kommentar und ich bin wieder voll drin!

02:05:24: Ein weiterer Kommentar gibt es ja noch von Florian.

02:05:26: Wir haben mal wieder über CO-Zweikompensation durch Bäumepflanzen gesprochen und da Florian eine ganze Zeit in dem Bereich gearbeitet hat kann er dazu auch nochmal was sagen.

02:05:37: also auch dafür nochmal Danke für den Audiokommentar.

02:05:40: Genau Dann war's das.

02:05:42: Das war methodisch in Gerüchfolge, dreihundertneunundachtzig vom einzwanzigsten vierten zwei tausend sechsen zwanzig.

02:05:48: Macht's gut bis nächste Woche.

02:05:51: Morgen wird ein besserer Tag.

02:05:55: Es muss rein wir wünschen es dir alle.

02:05:57: Stellt gerade fest in der nächsten Folge bin ich ein Jahr älter.

02:06:02: Zwischen zwischen diesen zwei Folgen sein.

02:06:05: Ich überlege gerade ich hatte irgendein Geburtstagsgeschenk besorgt glaube ich Bin mir aber gerade nicht sicher

02:06:11: Schuddend

02:06:13: Ja, ich weiß.

02:06:13: Ich mach das ja sonst auch immer nur so nebenbei wenn mir was schönes bewegt.

02:06:17: Das

02:06:17: ist mir auch deutlich lieber, ja.

02:06:19: Deine Freundschaft ist mir doch geschenkt genug.

02:06:22: Ach... Was gut, bis nächste Woche!

02:06:26: Tschüss!

02:06:26: Herr Doktor, ich möchte gerne auf zwei drei Punkte hinweisen, wenn sie gestatten?

02:06:40: Ich höre Herrn Remford.

02:06:42: erstens unsere Hoffnung frische Pommes zu bekommen und die guten Plätze am Fenster zu besetzen wird von Minute zu Minute geringer.

02:06:51: Und gäbe es für unmöglich ein Komparativ, so würde ich sogar sagen, unmöglich her!

02:06:58: Zweitens in weniger als fünfzehn Minuten haben die Russkis aus der Theorie unsere Plätze auf ihrem Radarschirm.

02:07:06: Drittens wenn das geschehen ist dann werden sie so oft der Palme sein dass Sie mit allen losrennen was Sie haben.

02:07:14: und viertens wenn wir Falls dazu kommt, von uns

02:07:20: aus

02:07:21: nichts weiter unternommen haben um diese Besetzung zu unterbinden werden wir kurz darauf praktisch am klapprigen stinkenden Tablettband sitzen müssen.

02:07:30: Aber fünftens Wenn Wir Andererseits sofort mit allen verfügbaren Studenten aus dem Labor nachstoßen und einen konzentrierten Angriff auf all ihrer Ausgabestlangen- und Sitzplätze loslassen, dann müsste es mit dem Teufel zugehen wenn wir sie nicht schnappen bevor Sie die Hosen hoch haben.

02:07:51: Himmel nochmal!

02:07:51: Wir haben fünfmal so viele Studenten in unserem Labor wie die Mitarbeiter in Ihrer AG.

02:07:55: Wir könnten leicht drei Studenten auf jedes Ziel los lassen und hätten immer noch eine schlagkräftige Reserve für alle Eventualitäten.

02:08:03: Und nun sechstens... In offizielle Untersuchung, die wir klugerweise schon angestellt haben hat ergeben dass wir damit gut und gerne neunzig Prozent ihrer AG in Schach halten.

02:08:15: Wir werden folglich überlegen und hätten selbst nur bescheidene und annehmbare studentische Verluste durch die verbleibende Arbeitsgruppe die obendrein schwer demoralisiert und angeschlagen wäre.

02:08:28: Herr Remford Es ist die erklärte Politik unserer AG niemals als erste Studenten als Waffe zu benutzen.

02:08:39: Tja Herr Doktor, ich würde sagen diese Politik wurde durch den Mangel an Disziplin bei der Versammlung zum Mittagessen schon ad absurdum geführt.

02:08:45: Das ist nicht das Verschulden der gesamten AG!

02:08:49: Das sind die Verfehlungen einzelner und die müssen mitgetragen werden.

02:08:54: Herr Doktor wir nähern uns rapide dem Moment in dem nur die Wahrheit zählt sowohl im Bezug auf uns als hungrige Wissenschaftler und Mentoren als auch auf ein entspanntes Mittag Essen.

02:09:04: Die Wahrheit ist zwar nicht immer sehr angenehm, aber sie ist nötig und zwar jetzt um eine Wahl zu treffen.

02:09:10: Eine Wahl zwischen zwei zugegebenerweise bedauerlichen Aber nichtsdestotrotz gut unterscheidbaren Mensa-Szenarien Und zwar die einer am Fenster im Sonnenlicht und die andere neben dem Tablettband.

02:09:29: Lieber Nikolas lieber Reinhard Ich habe einen Kommentat so methodisch inkorrekt folgt.

02:09:35: Mein Name ist Paul, ich studiere Molekularmedizin und engagiere mich nebenbei in der Studierendenvertretung an meinem Fachbereich also in der Fachschaft.

02:09:42: Bei eurer Diskussion zur Abhängigkeit von US-Plattformen – ihr hattet ja zum Beispiel PubMed erwähnt – musste ich direkt ein Projekt von uns denken.

02:09:51: Unsere Fachschaft hat im letzten Jahr eine Liste von Empfehlungen für Forschungsaktive Studierende entwickelt vor allem für Promovierende in der Medizin um Forschungsarbeiten so gut wie möglich fortsetzen zu können.

02:10:04: Ein Teil dieser Empfehlungen ist zwar speziell auf unsere Universität zugeschnitten, aber vieles lässt sich auch allgemein anwenden.

02:10:11: Ihr findet die Empfehlung unter glm-frankfurt.de/.neine-glm/.asmena.

02:10:22: Der letzte Teil.

02:10:23: noch einmal buchsterviert a s m e n a. Vielen Dank für Eure Arbeit!

02:10:30: Ich freue mich schon sehr auf die nächste Folge.

02:10:33: Hallo Raini und Niklas, ich habe ein Institut für Erdöl-Erdgas Technik promoviert.

02:10:40: Und wollte Euren kurzes Feedback geben zur CO² Speicherung.

02:10:45: Die

02:10:46: unterirdische CO²-Speicherung findet grundsätzlich in Poren speichern statt.

02:10:52: Das heißt man hat dann nicht irgendwie einen Hohlraum oder eine Behälter sondern man hat einen Gestein mit Poren zum Beispiel so Sandstein Klassisch und in den Pornräumen findet die Speicherung statt.

02:11:04: So eine Speicher sieht dann besteht aus so einer Speicherschicht und drüber eine Deckschicht zum Beispiel Tonstein oder Steinsalz, was man dann noch braucht.

02:11:15: diese Dementgesteine haben so Kilometer weise Ausbreitung auch unter der Kilometer und die haben auch mal irgendwo ne Beule und dann hat man im Prinzip eine Taucher Glocke unterirdisch denn unter der Erde ist grundsätzlich alles mit Wasser gefüllt.

02:11:36: Wobei, Wasser muss man auch sagen ab zweihundert Meter Tiefe ist nicht einfach Trinkwasser sondern das sind hoch salinare Wassern.

02:11:45: Das heißt die haben einen sehr hohen aufzeugesättigten Salzgehalt.

02:11:52: Ja es gibt einmal ehemalige Erdöl-Erdgaslagerstätten Und dann gibt es Aquifere.

02:12:01: Der Aufbau ist im Prinzip gleich, der einzige Unterschied ist dass in einer Lagerstätte halt Kohlenwasserstoff drin war, in einem Aquifer eben nicht.

02:12:12: Das heißt wenn man so ein Aquifer als Speicher verwenden möchte muss man nachweisen das die Deckschicht auch tatsächlich dicht ist.

02:12:23: bei einer Lagersstätte entfällt im Prinzip weil die Kohlenwasserstoffe über geologische Zeiträume gespeichert waren.

02:12:33: Und damit hat man eigentlich auch ein System, das ein Speicher der extrem dicht ist, denn die Leckraten gibt es grundsätzlich aber die sind so klein dass halt auch nach einer Million Jahre immer noch was da ist.

02:12:52: und diese Speicher Außerdem die Eigenschaft, sie können nicht die dargestellt explodieren.

02:13:02: Denn es hirsch in dem Speicher der Druck von den Lagerstellen umgebenden Wasser.

02:13:14: Das ist also einfach kennt ihr aus Schwimmbad, der lituzatische Druck und darauf auf diese Lagerstätte lagert allerdings Das Gestein, die überliegende Gesteinsschichten.

02:13:30: und nachdem die Dichte von einem Gesteinen etwa doppelt so hoch ist wie die von Informationswässern hat man immer einen höheren mechanischen Druck durch die Auflast als in dem Speicher.

02:13:46: Und damit können diese auch einfach nicht explodieren.

02:13:51: Heißt nicht dass das ganze risikofrei.

02:13:53: es Risiken sind zu sehen.

02:13:56: zum Beispiel, einmal man muss ja die Deckschicht durch bohren das heißt diese Bohrung muss man wieder abdichten.

02:14:06: Das muss man einmal zeigen dass man das hinkriegt.

02:14:12: und weil man hier auch sagen muss das Befüllen des Speichers dauert voraussichtlich Jahre oder Jahrzehnte.

02:14:23: entsprechend wenn man diese Bohrung schlecht abdichtet, dauert es trotzdem noch sehr lange Zeit bis das CO² überhaupt rauskommt.

02:14:35: Dazu muss man auch sagen wir speichern ja bereits seit einigen Jahrzehnten Erdgas und teilweise auch Stadtgas mit Wasserstoff und im Vergleich dazu ist CO² einfach deutlich unkritischer nicht brennbar, bildet keine explosiven Gemische und ist auch nicht giftig.

02:14:57: Nichtsdestotrotz muss man natürlich gucken und sicherstellen dass das Gas nicht irgendwo rauskommt.

02:15:06: Und dann weil das passiert nämlich auch natürlich... Habt ihr glaube ich irgendeine Folge auch schon mal geredet?

02:15:15: Es ist auch natürlich CO² im Boden gespeichert und das kann auch zum Beispiel bei Vulkan ausbrüchen in großen Mengen freigesetzt werden und dann eben Tiere, Menschen in Gebieten sag ich mal dann ja ersticken.

02:15:33: Warum ist das Ganze wichtig aus meiner Sicht?

02:15:37: Weil wir nämlich auch noch auf längere Zeit CO-Zwei imitieren werden.

02:15:46: einmal weil wir keine Alternativen haben zum Beispiel bei der Müllverbrennung zum anderen Die politische Lage ist ja auch nicht so günstig.

02:15:55: Grundsätzlich wäre es natürlich wünschenswert, CO² nichts zu emittieren.

02:16:00: aber bevor man es emittiert, ist aus meiner Sicht das einfach unterirdisch.

02:16:05: nochmal sollte man diskutieren ob es dann nicht besser aufgehoben wär.

02:16:09: und man hat natürlich auch noch

02:16:13: Biogas

02:16:14: zum Beispiel oder andere Biostoffe die man verbrennt Und diese Stoffe haben natürlich den Vorteil, dass dort CO² von der Natur bereits gespeichert wurden.

02:16:25: Das heißt man kann wenn man die verbrennt und das machen wir ja eh.

02:16:31: Wenn man die Abgase dann injiziert einfach effektiv das Capture von der natur erledigen lassen um somit CO² aus der Atmosphäre entnehmen.

02:16:45: Und wenn ich mir das ganze angucke könnte das durchaus Interessant werden in nächster Zeit.

02:16:53: Leider muss man sagen, das war's.

02:16:57: Dann sage ich noch weiterhin vielen Dank für den Podcast.

02:17:02: Tschüss!